Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 391
Eingetragen
23.4.1982
Branche
GerüstbauErrichtung von FertigteilbautenMontage, Installation und Aufbau von Ständen auf Märkten, Ausstellungen und Messen
Gegenstand
Gerüstbau Montage von Gerüsten sowie Verleih von Gerüsten, außerdem Handel mit Gerüsten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lars Robert Feig
seit 5.5.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Lars Feig
50.00%
Corinna Feig
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lars Feig
Ludwig-Ganghofer-Str. 28 85092 Kösching
25.000 DM
50.00%
Corinna Feig
Leitenweg 3 a 85139 Wettstetten
25.000 DM
50.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Feig Gerüste GmbH

Kösching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlage und Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Feig Gerüste GmbH ist als Gerüstbauer im Inland und in Europa tätig. Die Tätigkeit umfasst die Montage und den Verleih von Gerüsten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche- und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2023 behauptet - trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen. Preisbereinigt wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent. Wichtigste Stütze war der private Konsum. Auch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung halfen. Die Inflation war zwar immer noch hoch, hat sich zuletzt aber merklich verringert.

Das Bauhauptgewerbe hat 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro erzielt, nominal waren es 1,4 % mehr als 2022. Der Wert lag mehr als doppelt so hoch wie zum Ende der Baukrise 2005 und war der höchste gesamtdeutsche Wert. Allerdings legten die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes mit 7,0 % deutlich stärker zu. Es kam daher zu einem realen Rückgang des Umsatzes von 5,2 %.

Die Marktsituation war in den letzten Jahren durch einen hohen Auftragsbestand gekennzeichnet. Die Nachfrage ist aktuell etwas geringer und verlagert sich mehr in Richtung Industriekunden, welche vermehrt langfristige Rahmenverträge suchen. Die Gesellschaft nutzt diese Entwicklung durch Personalaufbau, Qualifizierung der Mitarbeiter und Prozessoptimierung.

2. Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr konnte die Betriebsleistung auf hohem Niveau gehalten werden. Allerdings ist die Gesamtleistung um insgesamt 2.263,3 TEUR gesunken.

Bedingt durch den hohen Bestand an Aufträgen und den niedrigeren Bedarf an Gerüsten ist der Mietaufwand für Gerüstmaterial um 498,6 TEUR reduziert. Die Personalkosten sind um 53,5 TEUR gestiegen. Die Aufwendungen für Fremdleistungen um 921,3 TEUR gesunken. Die Fahrzeugkosten sind aufgrund des Rückgangs der enorm gestiegenen Benzin- und Dieselpreise aus dem Vorjahr wieder um 93,7 TEUR gesunken.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen liegt bei -55,8 TEUR. Nach Abzug der Zinsen, Steuern und Abschreibungen verbleibt ein Jahresfehlbetrag von 140,2 TEUR, der gegenüber dem Vorjahr um 169,8 % gesunken ist.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist gut.

a) Ertragslage

Die wesentlichen Einnahmen resultieren aus Gerüstbaumontageleistungen. Diese machen rund 80 % des gesamten Umsatzes aus. Daneben haben wir noch Erlöse aus der Vermietung von Gerüsten. Diese machen rund 20 % des gesamten Umsatzes aus.

Die Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Kapitalstruktur hat sich weiter gefestigt. Wesentlichen Anteil daran hat die Konsolidierungspolitik der Gesellschaft, aufgrund derer erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen werden.

Es wurden keine neuen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgenommen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 6,3 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Langfristige Anlagen sind durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist geordnet. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten halten wir stabil.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrendite ist aufgrund des negativen Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wird weiterhin die Qualität der Leistungen verbessert und mit vorausschauender Personalpolitik der Mitarbeiterstamm gehalten.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Für 2024 wird ein leichter Anstieg des Ergebnisses im Vergleich zu 2023 erwartet. Auf den leicht rückläufigen Auftragseingang wurde mit Kostenmaßnahmen reagiert, die sich im Ergebnis zeigen werden.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens ist positiv. Aus der Unternehmensplanung ergibt sich ein voraussichtlicher Umsatz auf Vorjahresniveau. Insgesamt ist zu erwarten, dass der Jahresüberschuss 2024 besser sein wird als der im Jahr 2023.

IV. Chancen- und Risikobericht

Zukunftsgerichtete Aussagen über Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft liegen, können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich - sowohl positiv als auch negativ - von denen abweichen, wie sie hier als erwartet angesehen werden. Solche Ungewissheiten ergeben sich insbesondere aufgrund der Änderung der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage. Dies vorausgeschickt wird die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen in Ergänzung zum Risikobericht für das nächste Geschäftsjahr wir folgt beurteilt.

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken:

Veränderungen der Bauwirtschaft wirken sich auf die Situation der Gesellschaft aus. Bei einem Rückgang der Auftragslage wäre die Gesellschaft ebenfalls betroffen.

Ein Rückgang der Leistungserbringung wird für 2024 nicht erwartet.

b) Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der sehr stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Chancen ergeben sich durch die Stabilisierung des Tätigkeitsgebiets. Vor allem bei Gerüstbauleistungen, die die Gesellschaft anbietet, soll sich auf margenstärkere Aufträge in der Umgebung und Rahmenverträge konzentriert werden.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität ist die Gesellschaft für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Kösching, den 26. November 2024

gez. Lars Feig, Geschäftsführer

gez. Corinna Feig, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 340.493,38 718.220,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.100,00 26.422,00
II. Sachanlagen 227.379,00 278.034,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.426,00 1.611,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 225.952,00 276.422,00
III. Finanzanlagen 101.014,38 413.764,38
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 101.014,38 413.764,38
B. Umlaufvermögen 10.181.968,19 12.823.081,59
I. Vorräte 4.080.200,00 5.982.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.790.042,72 4.672.711,80
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 2.144.186,35
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.790.042,72 2.528.525,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 264.528,46 219.286,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.311.725,47 2.167.869,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.480,00 83.700,00
Aktiva 10.599.941,57 13.625.001,97

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.448.963,71 4.589.179,35
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 4.563.614,76 4.362.622,53
III. Jahresfehlbetrag 140.215,64 -200.992,23
B. Rückstellungen 940.667,41 1.427.961,45
C. Verbindlichkeiten 5.210.310,45 7.607.861,17
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 555.552,00 666.664,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 111.104,00 111.112,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 444.448,00 555.552,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 165.771,97 261.582,51
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 165.771,97 261.582,51
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.488.986,48 6.679.614,66
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.488.986,48 6.679.614,66
Passiva 10.599.941,57 13.625.001,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.978.383,91 14.329.563,56
2. Personalaufwand 6.448.911,67 6.395.420,43
a) Löhne und Gehälter 4.725.787,27 4.543.126,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.723.124,40 1.852.294,02
davon für Altersversorgung 735.920,47 831.341,64
3. Abschreibungen 94.534,13 84.664,15
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 94.534,13 84.664,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.566.483,56 7.354.592,12
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.567,28 23.163,74
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 32.235,82
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.815,80 24.021,67
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.603,52 241.068,37
9. Ergebnis nach Steuern -121.397,49 220.724,74
10. sonstige Steuern 18.818,15 19.732,51
11. Jahresfehlbetrag 140.215,64 -200.992,23

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

(§ 264 Abs. 1a HGB)

Firma laut Registergericht: Feig Gerüste GmbH
Sitz laut Registergericht: Kösching
Registergericht: Ingolstadt
Register-Nr.: B 391

2. Größe der Gesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB)

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

3. Allgemeine Anmerkungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff, HGB) erstellt. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die Bilanzierung erfolgte unter Beachtung des Stetigkeitsgrundsatzes für die Bewertung und den Ausweis der einzelnen Bilanzpositionen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

(§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von weniger als 250,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wird mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected unit Credit Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

1. pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren;

2. durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (im Vorjahr 1,78 %), der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde; 3. Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G", 4. Gehaltsdynamik 0%, Rentendynamik 2%, Fluktuation 0%.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 16. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

(§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden weitergeführt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Mitzugehörigkeitsvermerke

(§ 265 Abs. 3 HGB i.V.m. § 284 Abs. 1 HGB)

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zum 31. Dezember 2023 betragen 165.771,97 Euro. Sie resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

2. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

(§ 284 Abs. 3 HGB i.V.m. § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB)

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Vermögensgegenstände wird als Zugang und Abgang gezeigt. In der Geschäftsjahresabschreibung sind diese Beträge als Abschreibung enthalten.

Weitere Angaben zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind auf der folgenden Seite zu finden:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66.809,53 3.610,35 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 66.809,53 3.610,35 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.448,66 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.672,01 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 805.054,56 26.032,78 59.729,29
Summe Sachanlagen 819.175,23 26.032,78 59.729,29
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 413.764,38 0,00 312.750,00
Summe Finanzanlagen 413.764,38 0,00 312.750,00
Summe Anlagevermögen 1.299.749,14 29.643,13 372.479,29
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 70.419,88
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 70.419,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 10.448,66
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.672,01
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 771.358,05
Summe Sachanlagen 0,00 785.478,72
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 101.014,38
Summe Finanzanlagen 0,00 101.014,38
Summe Anlagevermögen 0,00 956.912,98
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.387,53 17.932,35 0,00 0,00 58.319,88
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 40.387,53 17.932,35 0,00 0,00 58.319,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.447,66 0,00 0,00 0,00 10.447,66
2. technische Anlagen und Maschinen 2.061,01 185,00 0,00 0,00 2.246,01
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 528.632,56 76.416,78 59.643,29 0,00 545.406,05
Summe Sachanlagen 541.141,23 76.601,78 59.643,29 0,00 558.099,72
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 581.528,76 94.534,13 59.643,29 0,00 616.419,60
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 12.100,00 26.422,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 12.100,00 26.422,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.426,00 1.611,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 225.952,00 276.422,00
Summe Sachanlagen 0,00 227.379,00 278.034,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 101.014,38 413.764,38
Summe Finanzanlagen 0,00 101.014,38 413.764,38
Summe Anlagevermögen 0,00 340.493,38 718.220,38

3. Sonstige Vermögensgegenstände

(§ 268 Abs. 4 S. 2 HGB)

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

4. Pensionsrückstellungen

(§ 285 Nr. 24 HGB)

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 16.251. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung nach der bis 2015 angewandten Ermittlungsmethode niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Pensionsverpflichtung TEUR
01.01.2023 801,0
Personalaufwand 6,8
Zinsaufwand 25,6
31.12.2023 833,4
Pensionsverpflichtung 833,4
Rückdeckungsansprüche - 481,8
Pensionsrückstellung Bilanz 351,6
Ertrag aus der Erhöhung der Rückdeckungsansprüche 46,6
Aufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung - 32,4
14,2

5. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

(§ 285 Nr. 12 HGB i.V.m. § 327 Nr. 2 HGB i.V.m. § 284 Abs. 1 HGB)

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

2023 2022
Rückstellung für Personalkosten 307,50 TEUR 715,82 TEUR
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 45,20 TEUR 45,20 TEUR
Rückstellung für Abbauverpflichtungen 161,90 TEUR 136,00 TEUR
Rückstellung für Rückforderungen 0,00 TEUR 75,00 TEUR
Sonstige Rückstellungen 0,00 TEUR 16,80 TEUR
Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen (3 Monate) 39,90 TEUR 38,75 TEUR
Rückstellung Abschlusserstellung - und prüfung 34,50 TEUR 34,50 TEUR

6. Betrag und Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

(§ 285 Nr. 1, 2 HGB i.V.m. § 327 Nr. 2 HGB)

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Gesicherte Beträge
TEUR
Art der Sicherheit
1. gegenüber Kreditinstituten 555,6 111,1 444,4 0,0 0,0
666,7 111,1 444,4 111,1
2. Erhaltene Anzahlungen 3.523,3 3.523,3 0,0
5.592,3 5.592,3
3. aus Lieferungen und Leistungen 672,6 672,6 0,0
782,8 782,8
4. gegenüber Gesellschaftern 165,8 165,8 0,0
261,6 261,6
5. sonstige Verbindlichkeiten 293,1 293,1 0,0
304,6 304,6
* davon aus Steuern 64,7 0,0
71,8
* davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 51,0 0,0
57,8
5.210,3 4.765,9 444,4 0,0 0,0
7.607,9 7.052,4 444,4 111,1 0,0

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

(§ 285 Nr. 7 HGB i.V.m. § 288 Abs. 1 HGB)

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 94.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 63
Angestellte 17
leitende Angestellte 14
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 94
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 92
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2

2. Namen der Geschäftsführer

(§ 285 Nr. 10 HGB)

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Herr Lars Feig, Wettstetten, Kaufmann

- Frau Corinna Feig, Kösching, Kaufmann

3. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20% der Anteile

(§ 285 Nr. 11 HGB i.V.m. § 286 Abs. 3 HGB)

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
INGTS GmbH, Baiersdorf 100 % 9.198,45 21.362,70

4. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

(§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Unterschriftsleistung durch die Geschäftsführung

(§ 245 HGB)

 

Kösching, den 26. November 2024

gez. Lars Feig, Geschäftsführer

gez. Corinna Feig, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Feig Gerüste GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Feig Gerüste GmbH, Kösching - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Feig Gerüste GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 4. Dezember 2024

Appel Spies Vogt Züll
Nürnberger Treuhand Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rechtsanwalt

gez. M. Sc. Christian Spies, Wirtschaftsprüfer

gez. M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer

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