Umicore Mining Heritage GmbH
Selbe AdresseBergbau auf chemische und Düngemittelminerale
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norbert Georg Rabenstein seit 24.7.2023 | Geschäftsführer |
Stephen Wreth seit 18.1.2022 | Geschäftsführer |
Christian Werthmann seit 8.11.2021 | Prokura |
Jennifer Woy seit 8.11.2021 | Prokura |
Kristina Lotz seit 25.6.2020 | Prokura |
Volker Wagner seit 16.1.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dentsply Dental B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 85.67% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DeguDent GmbHHanauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. WirtschaftsberichtGrundlagen der Gesellschaft und Geschäftstätigkeit DeguDent entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Materialien und Geräte für zahntechnische Labors in aller Welt. Im Europäischen Zentrum für Prothetik mit Hauptsitz in Hanau-Wolfgang arbeiten rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Hanau-Wolfgang befinden sich neben der Produktion u. a. die Abteilungen Forschung und Entwicklung sowie Marketing. Eine weitere Betriebsstätte zur Produktion gibt es in Rosbach (Taunus). Die Vertriebsorganisation ist vollständig in die Muttergesellschaft, die Dentsply Sirona Deutschland GmbH, ausgelagert. DeguDent kann dabei auf mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Prothetik zurückblicken. Zahlreiche Innovationen haben den Grundstein für den Erfolg des heute zum Dentsply Sirona Konzern gehörenden Unternehmens gelegt. Allgemeine wirtschaftliche Lage Im Jahr 2023 stand die allgemeine wirtschaftliche Lage noch unter dem Eindruck der kriegs- und krisenbedingten Einflüsse auf Preise, Lieferketten und Energieversorgung. Die Entwicklung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) blieb mit -0,3 % nochmals hinter den noch zuvor erwarteten, niedrigen Projektionswerten von 0,2 % zurück. (Quelle: BMWK Jahresbericht 2023 bzw. Frühjahrsprognose 2024) Der weltweite Umsatz der Deutschen Dental-Industrie bewegte sich 2023 mit 6,2 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau, (-1,1 %) und übertrifft damit auch das Umsatzniveau des Jahres 2019 (5,5 Mrd. Euro). (Quelle: VDDI e.V.) Die Branchenentwicklung ist geprägt von weiter zunehmender Digitalisierung der Zahnarztpraxis, verstärkte ästhetische Bestimmung der Zahnmedizin, Bereitschaft zur Zuzahlung über die Kassenleistung hinaus, Biokompatibiliät und Minimalinvasivität. Die weltweite Wettbewerbssituation ist weiterhin geprägt durch eine Vielzahl von mittelständischen Anbietern, die auf einzelne Produktgruppen spezialisiert sind. Finanzielle Leistungsindikatoren Der wichtigste finanzielle Leistungsindikator, nach dem die Gesellschaft vom Management gesteuert wird, sind das Ergebnis nach Steuern und der Umsatz. Lage des Unternehmens a) Entwicklung der Ertragslage
Die Entwicklung der Ertragslage steht erneut unter dem Eindruck eines weiter rückläufigen Absatzes von edelmetallhaltigen Legierungen, welche hauptsächlich auf dem deutschen Markt vertrieben werden und immer stärker durch Nicht-Edelmetall-Werkstoffe für dentale Anwendungen ersetzt werden. Daneben lag insbesondere auch der Bereich der Glaskeramik unter dem Vorjahresniveau. Das für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Umsatzniveau, d.h. zu 2022 vergleichbar oder leicht niedriger, konnte aufgrund dieser Entwicklung bei einem Rückgang von 9,4 % nicht erreicht werden. Entgegen dem Rückgang der eigenen Erträge erfolgte im Berichtsjahr eine Erholung der Erträge aus der Ergebnisabführung (+21,9%). Die überproportionale Verringerung des Materialaufwands ist im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang im besonders materialintensiven Edelmetallbereich zurückzuführen. Im Personalaufwand waren im Geschäftsjahr deutliche geringere Aufwendungen für die Altersversorgung - hier im Zusammenhang mit versicherungsmathematischen Effekten betreffend die Pensionsverpflichtungen - zu verzeichnen. Als einmaliger Sondereffekt ist im Jahr 2023 ein Abgangsverlust aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen realisiert (93,5 Mio. EUR), welcher in der vorzeitigen Neuordnung der konzerninternen Darlehensbeziehungen begründet ist. Der Verlust entsteht aus der Bewertung von übertragenen Ausleihungen zum Zeitwert unter Berücksichtigung des aktuellen Zinsniveaus. Unter Herausrechnung dieses Sachverhalts wäre das Betriebsergebnis erneut - wie prognostiziert - negativ ausgefallen (-14,7 Mio. EUR, Vorjahr: -16,6 Mio. EUR), jedoch von den positiven Ergebnissen aus den Beteiligungen deutlich überkompensiert worden. Die Verschlechterung des Finanzergebnisses um 5,0 Mio. EUR - exklusive der im Vorjahr erfassten Abwertung der Beteiligungsbuchwerte in Höhe von 40,6 Mio. EUR - ist maßgeblich auf die Anpassung des Zinsniveaus der Darlehens- bzw. Cash-Pool-Forderungen sowie -Verbindlichkeiten zurückzuführen. Dem entgegen stand ein nochmals deutlich rückläufiger Aufwand für die Aufzinsung der Rückstellungen, insbesondere der Pensionsrückstellungen, inklusive Bewertungseffekten, in Höhe von 0,9 Mio. EUR (Vorjahr 2,5 Mio. EUR). Das prognostizierte negative Ergebnis nach Steuern ist - trotz der Erträge aus der Ergebnisabführung der Tochtergesellschaften - in erster Linie auf den vorgenannten Abgangsverlust aus Ausleihungen zurückzuführen. Ohne diese beiden Effekte hätte das Ergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2023 bei -20,9 Mio. EUR (Vorjahr -17,8 Mio. EUR) gelegen. Der Jahresverlust wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag durch die alleinige Gesellschafterin, die Dentsply Sirona Deutschland GmbH, ausgeglichen. b) Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen der DeguDent GmbH belief sich am 31.12.2023 auf 1.807,8 Mio. EUR (31.12.2022: 1.852,5 Mio. EUR). Der Rückgang ergibt sich im Wesentlichen aus insgesamt gesunkenen Finanzforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen: Dabei steht der Veränderung der langfristigen Ausleihungen (-350,0 Mio. EUR) ein Anstieg der Cash-Pool-Forderungen und kurzfristigen Darlehen (+182,1 Mio. EUR) sowie höhere Forderungen aus der Ergebnisabführung (+ 114,5 Mio. EUR) gegenüber. Das Eigenkapital beläuft sich per Ende 2023 unverändert auf 640,5 Mio. EUR, was aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme nun einer leicht höheren Eigenkapitalquote von 35,4 % (31.12.2022 34,6 %) entspricht. Den Neuinvestitionen bei immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen von 1,2 Mio. EUR standen Abschreibungen in Höhe von 1,5 Mio. EUR gegenüber; daraus ergibt sich eine Re-Investitionsquote von ca. 80 % (Vorjahr 97 %). Die Liquidität und die Finanzlagen zum Bilanzstichtag sind durch die Einbindung in das Treasury des Dentsply Sirona Konzerns gesichert. Es besteht am Bilanzstichtag ein Bankguthaben von 19,1 Mio. EUR. Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten. Die Finanzmittelabflüsse aus den eigenen operativen Verlusten werden durch die hohen Beteiligungserträge von den Tochtergesellschaften mehr als kompensiert. Die Liquidität ist zu jedem Zeitpunkt gegeben. Basierend auf der konzerninternen Geschäftspolitik erfolgen die Anlage überschüssiger Mittel sowie ein möglicher Kapitalbedarf der DeguDent über den konzerninterne Cash-Pool bzw. Darlehensbeziehungen. Den konzerninternen Finanzforderungen von 1.085,0 Mio. EUR stehen konzerninterne Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 1.052,6 Mio. EUR gegenüber. Produktion Die Auslastung der Produktionsbereiche unterlag im Geschäftsjahr keinen besonderen äußeren Einflussfaktoren und hat sich grundsätzlich entsprechend der Umsatz- bzw. Auftragslage entwickelt. Insbesondere die Entwicklung der Edelmetall-Legierungsfertigung ist, entsprechend dem Trend der vergangenen Jahre, weiter negativ. In enger Kooperation mit R&D wird auf den Produktionsanlagen an weiteren Entwicklungsprojekten gearbeitet und Neuentwicklungen erfolgreich in den regulären Produktionsprozess eingebunden. Das Entwicklungsteam unterstützt darüber hinaus bei laufenden Prozessoptimierungsprojekten mit dem Ziel fortlaufender Stückkostenreduzierungen. Schwerpunkt bei den Investitionen 2023 war die Erweiterung der Produktionskapazität im Bereich der Scheibenfertigung Zirkonoxid. Hier wird freistehende Logistikfläche in Produktionsfläche mit zusätzlicher Pressen- und Sinterkapazität umgewandelt. Auch 2023 wurde dazu genutzt, insbesondere Fertigwarenbestände und Rohstoffe in den Beständen abzubauen. Schwerpunkt war die Reduzierung der E&O (Reichweitenabschläge) um insgesamt 782 TEUR (33 %). Dieser Prozess wird auch 2024 weitergeführt. Personal und Soziales Zum 31. Dezember 2023 beschäftigten wir 227 Mitarbeiter. Die Fluktuationsquote betrug im Jahr 2023 0 %, der Krankenstand lag bei 8,2 % (im Vorjahr bei 7,7 %). Grundsätzlich verlangen uns die niedrige Arbeitslosenquote und die fehlende Wechselwilligkeit von Arbeitnehmern aus Festanstellungen heraus dennoch erhöhte Anstrengungen ab, um Fachpersonal zu rekrutieren. Es ist uns nach wie vor wichtig, unsere Beschäftigten langfristig an DeguDent zu binden. Um dies zu gewährleisten, legen wir auch weiterhin großen Wert auf unsere Personalentwicklungs- und Trainingsprogramme (PDP, Führungsseminare und andere Weiterbildungen). II. Forschungs- und EntwicklungsberichtForschung und Entwicklung Die Digitalisierung in der Zahnmedizin schreitet immer weiter voran. Immer mehr zahnmedizinische Indikationen können unter Zuhilfenahme von CAD/CAM-Verfahren hergestellt werden. Neue Dentalwerkstoffe erlauben ein immer besseres, ästhetisches Ergebnis sowohl bei "labside", d.h. durch den Zahntechniker, als auch bei "chairside", d.h. durch den Zahnarzt, hergestellten Restaurationen. Die klinische Sicherheit der Versorgungen ist eine unabdingbare Voraussetzung. In den letzten zwanzig Jahren ist einerseits ein klarer Trend zu offenen CAD/CAM-Systemen für das Dentallabor zu erkennen. In der Zahnarztpraxis wird zunehmend eine digitale Abdrucknahme mit einem Intraoralscanner bis zur digitalen Anfertigung einer Restauration durchgeführt. In beiden Fällen wächst der Anteil der keramischen Werkstoffe weiterhin auf Kosten der metall-basierten Lösungen. DeguDent konzentriert sich daher verstärkt auf die Entwicklung von ästhetischen, keramischen bzw. glaskeramischen Werkstoffen, die für die CAD/CAM-Verarbeitung geeignet sind. CEREC Tessera ist ein hochfester CAD/CAM-Glaskeramik-Block, der besonders ästhetische Einzelzahn- Restaurationen ermöglicht. Zur Ergänzung des CEREC Tessera Produkt-Portfolios wurden weitere VITA®-Farben entwickelt, um die Anwendungsmöglichkeiten zu verbreitern. Für die Chairside-Herstellung von verschraubten anatomischen Kronen auf Implantaten mit dem CEREC-System wurden für den CEREC Tessera Abutment Block weitere Farben entwickelt. Speziell für den chinesischen Markt wurden neue Zirkonoxid-Disks inCoris TZI-C mit weiteren VITA®-Farben entwickelt. Die zentrale Herstellung von Edelmetallgerüsten (Golden Surfer) wurde durch Hinzunahme weiterer klinischer Indikationen Im Angebot des Webportals ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung 4,4 Mio. Eur (Vorjahr: 4,3 Mio. EUR). III. Chancen- und RisikoberichtRisiken und Chancen der künftigen Entwicklung Die Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung werden nachfolgend in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Risiken: Die DeguDent GmbH bilanziert Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 664,6 Mio. EUR. Hiermit sind Erwartungen in die künftige Profitabilität verbunden, die im Falle einer nachhaltigen Verschlechterung der künftigen Ertragsaussichten bei einer oder mehreren Beteiligungen zu einem Abschreibungsdarf führen können, der die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in wesentlichem Umfang negativ beeinflussen kann. Die unveränderte Entwicklung im Edelmetallsektor, speziell die hohen und ggf. weiter steigenden Rohstoffpreise, bewirken nach wie vor einen Wechsel aller Laborkunden hin zu edelmetallfreien Werkstoffen. Dies hat weiterhin Auswirkungen auf die Profitabilität unseres Unternehmens und die Ausrichtung unseres Produktportfolios in der Zukunft. Zur Vermeidung von Preisrisiken bei Edelmetallen hat die DeguDent GmbH ein enges System der Bestandsüberwachung installiert. Es wird tagesgenau in definierten Grenzen nur die zuvor verkauften Mengen an Edelmetall beigedeckt. Die Bewertung der Edelmetallbestände im Eigentum erfolgt nach Lifo-Verfahren mit Niederstwertabgleich. Versorgungsrisiken begegnen wir mit dem Abschluss von Lieferverträgen mit Lieferanten, mit denen wir seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Parallel führen wir in angemessenen Zeitabständen Gespräche mit Alternativanbietern. Zur Gewährleistung der physischen Sicherheit wird beim Umgang mit Edelmetall und edelmetallhaltigen Produkten und Abfällen ein strenges Vieraugenprinzip verfolgt. Für alle Materialien mit Edelmetallinhalten finden in kurzfristigen Abständen Kontrollinventuren statt. Edelmetallbestände im Lager und beim Transport sind gegen Verlust angemessen versichert. Die Erreichung der Umsätze und vor allen Dingen das Erzielen der anvisierten Gewinnmargen mit den neueren Produkten wie Cercon sowie CELTRA ist dabei ein sehr kritischer Faktor um dem Profitabilitätsrisiko entgegenzuwirken. Kurzfristig bestehen die allgemeinen Beschaffungsrisiken am Energiemarkt bezüglich Preisentwicklung und Verfügbarkeit. Einem allgemeinen Forderungsausfallrisiko tragen wir durch eine permanente Überwachung des Zahlungsverhaltens unserer Kunden und Kreditwürdigkeitsprüfung bei Neukunden Rechnung. Das Konzerntreasury überwacht und steuert die finanziellen Beziehungen der Konzernunternehmen. Das theoretische Ausfallrisiko der Darlehensrückzahlung verbundener Unternehmen wird als unbedeutend eingeschätzt. Chancen: Mittelfristig sehen wir mit den neuen Werkstoffen im vollkeramischen Bereich weiterhin sehr gute Chancen für ein nachhaltiges Wachstum im deutschen und internationalen Markt. Die bisherigen Erfahrungen bestärken uns in der neuen Strategie. Werkstoffe bilden das Kernsegment und somit auch das Kerngeschäft der DeguDent heute und in der Zukunft. Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von dentalen Verbrauchsmaterialien ist auch ein wesentlicher Bestandteil des Geschäfts des Mutterkonzerns Dentsply Sirona. Hier bieten sich der DeguDent zukünftig Chancen mit hoch innovativen Materialien wie Celtra auch die zahnärztlichen Märkte der Dentsply Sirona weltweit zu bedienen und zu erschließen. IV. PrognoseberichtAusblick Die Umsatzerlöse werden im Vergleich zu 2023 auf leicht niedrigerem bis vergleichbaren Niveau erwartet. Ein kompletter turnaround im DeguDent Betriebsergebnis ist für 2024 aufgrund der grundsätzlichen Kostenstruktur nach wie vor nicht absehbar. Die positiven Ergebnisse aus den Beteiligungen sollten im Geschäftsjahr 2024 jedoch erneut ein negatives Betriebsergebnis, sowie ein negatives Finanzergebnis, deutlich überkompensieren. Insgesamt ist in Bezug auf das Ergebnis nach Steuern, unter Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses, ein positives Jahresergebnis auf leicht negativem bis gleichbleibendem Niveau - ohne Berücksichtigung des einmaligen Verlusts aus dem Abgang von Ausleihungen - zu erwarten, welches an die Muttergesellschaft, die Dentsply Sirona Deutschland GmbH, vollständig abgeführt werden wird.
Hanau, den 29. Oktober 2024 DeguDent GmbH Norbert Rabenstein Stephen Wreth Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie DeguDent GmbH hat ihren Sitz in Hanau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hanau (Reg.Nr. HRB 7182). Der Jahresabschluss zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und der Anhang der DeguDent GmbH wurden in Euro aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und AusweismethodenBilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Als Nutzungsdauer gelten 3 bis 15 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Als Nutzungsdauer gelten 3 bis 10 Jahre. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich analog zur steuerrechtlichen Regelung des § 6 Abs. 2 EStG verfahren. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Vermögensgegenstände, deren Wert wegen technischer und wirtschaftlicher Abnutzung oder wegen gesunkener Wiederbeschaffungskosten dauerhaft gemindert ist, werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Neben der planmäßigen Abschreibung wurden wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagevermögen vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, erforderlichenfalls vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei dauerhafter Wertminderung, bewertet. Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei dauerhafter Wertminderung, bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Edelmetalle werden nach der LIFO-Methode (last in - first out) angesetzt. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Ferner werden Bestandsrisiken aus verminderter Verwertbarkeit, Lagerdauer o.ä. durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Besondere Risiken im Forderungsbestand werden durch Bildung von Wertberichtigungen einkalkuliert. Das allgemeine Kreditrisiko wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Dazu werden Forderungen gegen Dritte, die über 90 Tage überfällig sind, zu 50% und Forderungen, die über 120 Tage überfällig sind, zu 100% wertberichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (Pensionsrückstellungen zehn Geschäftsjahre) abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,85 % (Vj. 1,81 %) bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (Vj. zehn Jahre) bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 16 Jahren (Vj. 16 Jahre). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,00 % (Vj. 3,00 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % (Vj. 2,25 %) zugrunde gelegt, sowie eine alters- und geschlechtsabhängige Fluktuation wie im Vorjahr unterstellt. Effekte aus der Änderung des Zinssatzes werden wie der Aufwand aus der Abzinsung im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,00 % p.a. (Vj. 0,42 %) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Mit den drei unmittelbaren Tochtergesellschaften bestehen jeweils Ergebnisabführungsverträge. Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen handelt es sich um langfristige Darlehen an verbundene Unternehmen. Vorräte Der Börsen- oder Marktpreis der in den Vorräten nach der LIFO-Methode bewerteten Edelmetallbestände liegt um T€ 2.545 (Vj. T€ 7.930) höher als der Buchwert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Eigenkapital Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von T€ 640.491 (Vj. T€ 640.491) aus. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist vollständig einbezahlt. Die Gesellschaft hat mit der Gesellschafterin Dentsply Sirona Deutschland GmbH am 6. Dezember 2017 einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Das Jahresergebnis wurde zum ersten Mal im Rumpfgeschäftsjahr zum 31. Dezember 2017 an die neue Gesellschafterin abgeführt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen aus den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Betrag, der sich bei Anwendung eines Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes zum 31. Dezember 2023 ergeben hätte, in Höhe von T€ 930 (Vorjahr T€ 4.388) ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Die rückstellungspflichtigen Pensionsverpflichtungen wurden mit Deckungsvermögen in Höhe von T€ 22 (Vorjahr T€ 22) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Das Deckungsvermögen besteht aus einer verpfändeten Rückdeckungsversicherung. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß den Mitteilungen des Versicherers. Der Ertrag aus dem Deckungsvermögen von T€ 0,3 (Vj. T€ 1) wurde mit den Zinszuführungen von T€ 917,4 (Vj. T€ 2.486) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Betrag von T€ 917,1 (Vj. T€ 2.485) ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Gutschriften aus Retouren T€ 5.010 (Vj. T€ 5.839) für den Personalbereich in Höhe von T€ 4.304 (Vj. T€ 4.675), für Restrukturierung von T€ 2.111 (Vj. T€ 323), für ausstehende Rechnungen T€ 1.855 (Vj. T€ 2.120), sowie für Kundenboni T€ 499 (Vj. T€ 647) enthalten. Verbindlichkeiten Sofern nachstehend nicht abweichend angegeben, haben alle Verbindlichkeiten Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 667 (Vorjahr T€ 1.821), weiterberechnete Kosten an verbundene Unternehmen von T€ 1.316 (Vorjahr T€ 1.059), sowie realisierte Devisenkursgewinne von T€ 707 (Vorjahr T€ 707). Materialaufwand T€ 12.649 (Vorjahr T€ 16.857) des Materialaufwands betreffen den Edelmetalleinsatz. Personalaufwand Für Restrukturierungsmaßnahmen wurden Aufwendungen von T€ 2.441 (Vorjahr T€ 51) erfasst. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 17.621 (Vorjahr T€ 14.325). Im Geschäftsjahr sind außergewöhnlich hohe Abgangsverluste von Ausleihungen an verbundene Unternehmen entstanden, in Höhe von T€ 93.539. V. Sonstige AngabenArbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug 239 (Vj. 237), davon 148 (Vj. 143) Angestellte und 91 (Vj. 94) gewerbliche Arbeitnehmer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen für ein Jahr T€ 6.225, davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 1.430 und von einem bis fünf Jahren T€ 6.102, davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 5.477. Sie betreffen Abnahmeverpflichtungen aus Lieferantenverträgen und Miet- und Leasingverpflichtungen. Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der Flexibilität durch die zeitliche Befristung bzw. Kündbarkeit derartiger Verträge. Ebenso ist der Abfluss liquider Mittel bzw. die Kapitalbindung insbesondere bei Immobilien wesentlich geringer. Die Risiken bei derartigen Verträgen liegen in der Mindestlaufzeit eventuell ungünstiger Verträge, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Von verbundenen Unternehmen wurden Edelmetalle im Wert von T€ 31.408 (Vorjahr T€ 39.099) geleast. Diese Verpflichtungen habe alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Durch das Leasing wird die Vorhaltung von eigenen Edelmetallbeständen im Unternehmen vermieden. Vorteile hierdurch sind die Verringerung des Umfangs an gebundenem Kapital und die Vermeidung von Preisänderungs- und Währungsrisiken. Darüber hinaus ist das Edelmetallleasing in puncto Zinshöhe generell seit Jahren eher günstig zu bewerten (Zinssätze von 0,82 - 4,10% p.a., je nach Laufzeit und Metall). Risiken aus dem Edelmetallleasing betreffen hauptsächlich das Zinsänderungsrisiko der geleasten Metalle (Gold, Platin und Palladium), welches die Zinsaufwendungen in einer Periode erheblich beeinflussen kann. Abschlussprüferhonorar Für Leistungen des Abschlussprüfers fielen im Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen i. H. v. T€ 85 (Vorjahr T€ 84) für die Jahresabschlussprüfung an. Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr vertreten durch:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung werden mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt, da sich diese in etwa zu einem bzw. zwei Dritteln auf die beiden Geschäftsführer aufteilen (bis 12.07.2023) bzw. nur ein Geschäftsführer Bezüge erhält (seit 12.07.2023) und hieraus Rückschlüsse auf die individuellen Bezüge erfolgen könnten. Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich für das Geschäftsjahr 2023 auf T€ 127 (Vorjahr T€ 126). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sind Rückstellungen von T€ 8.582 (Vorjahr T€ 8.510) gebildet. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den nach den Grundsätzen der United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellten Konzernabschluss der DENTSPLY SIRONA Inc., Charlotte, North Carolina, USA, einbezogen (Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt). Der Konzernabschluss ist am Sitz des Unternehmens erhältlich. Er wird des Weiteren bei der Dentsply Sirona Deutschland GmbH, Bensheim, elektronisch im Bundesanzeiger offengelegt. Da der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der US-Muttergesellschaft DENTSPLY SIRONA Inc. die Anforderungen des § 292 Satz 1 Nr. 1d) HGB erfüllen, nimmt die Gesellschaft die Befreiung von der Verpflichtung zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes in Anspruch. Unterschiede zwischen den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus der Bilanzierung und Bewertung des Anlagevermögens, der Pensionsrückstellungen, der sonstigen Rückstellungen, bei der Bilanzierung der latenten Ertragsteuern und bei der Bilanzierung von Leasingverträgen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der Dentsply Sirona Inc., Charlotte, NC, USA einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine operativen/gesellschaftsspezifischen Ereignisse eingetreten, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DeguDent GmbH von wesentlicher Bedeutung wären. Einführung der globalen Mindestbesteuerung Mit der Einführung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung in Deutschland, die auf einer OECD-Initiative basieren, soll eine effektive Mindeststeuer in Höhe von 15% weltweit sichergestellt werden. Diese Vorschriften werden auch unter dem Begriff Pillar 2 gefasst. In Deutschland wurden die entsprechenden Regelungen (nachfolgend auch als MinStG bezeichnet) am 15.12.2023 durch den Bundesrat beschlossen und am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet. Somit sind diese Regelungen am 28.12.2023 in Kraft getreten und gelten erstmals für Abschlüsse, die nach dem 30.12.2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15% aufweist. Für das Geschäftsjahr 2023 entsteht keine Steuerbelastung aus dem MinStG. Es ist zu erwarten, dass sich auf die Gesellschaft zukünftig keine Auswirkungen durch die Anwendung dieser Gesetze ergeben werden.
Hanau, den 29. Oktober 2024 Norbert Rabenstein Stephen Wreth Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DeguDent GmbH, Hanau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DeguDent GmbH, Hanau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DeguDent GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 29. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Daniel Spengemann, Wirtschaftsprüfer ppa. Christopher Finke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 29.10.2024 festgestellt. |
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