Wirtschaftsberatung Birgit Schwiegk e.K.
Selbe AdressePraxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MRH applications GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023MRH applications GmbH, BerlinAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2023der MRH applications GmbH, Berlin
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023der MRH applications GmbH, Berlin1. Allgemeine Erläuterungen Die MRH applications GmbH (im Folgenden kurz "die Gesellschaft") ist im Handelsregister des Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 138397 B eingetragen. Die Gesellschaft hat im Mai 2019 eine Registrierung als Zahlungsinstitut erlangt und darf Kontoinformationsdienste nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 ZAG erbringen. Aufgrund § 340 Abs. 5 HGB sind daher die Rechnungslegungs- und Prüfungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Formblätter 1 und 2 aus der RechZahlV verwendet. Leere Positionen wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht aufgeführt. Die Positionen werden entsprechend ihrer Herkunft wie folgt unterteilt: a) aus Zahlungsdiensten: alle dem PSD2-Kontoinformationsdienst zuordenbaren Geschäftsvorfälle b) sonstige Tätigkeiten: alle dem FinTS/HBCI-Kundenprodukt zuordenbaren Geschäftsvorfälle. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen, im Zugangsjahr pro rata temporis. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kreditinstitute Es bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen an Kreditinstitute aus laufenden Guthaben. Forderungen an Kunden Es handelt sich bei diesem Posten um ausstehende Rechnungen gegenüber Vertragspartnern. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Immaterielle Anlagewerte Auf die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurde unter Anwendung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB verzichtet. Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten eIDAS-Signaturzertifikate werden periodengerecht abgegrenzt. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Lohnsteuer- und Umsatzsteuerzahlungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Rückstellungen Dieser Posten setzt sich aus Rückstellungen für Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, im Folgejahr fälliger Umsatzsteuer und Rückstellungen für das Abschlussprüferhonorar zusammen. Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in voller Höhe eingezahlt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinserträge Es handelt sich um Zinsen auf Tagesgeldguthaben in Deutschland. Provisionserträge Erträge wurden aus dem Lizenzverkauf des FinTS/HBCI-Kundenprodukts und der Erbringung von PSD2-Kontoinformationsdienstleistungen erzielt. Die Gliederung nach geographischen Märkten stellt sich wie folgt dar:
Provisionsaufwendungen Es handelt sich um Fremdleistungen, die für die Entwicklung des FinTS/HBCI-Kundenprodukts erbracht wurden. Sonstige betriebliche Erträge Es handelt sich um periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen setzen sich aus den Aufwendungen für Personal und den Aufwendungen sachlicher Art zusammen, unter anderem für Server-Hosting, eIDAS-Signaturzertifikate, Berufshaftpflichtversicherung und Wirtschaftsprüfung. 5. Sonstige Angaben Zahlungsvorgänge und Zahlungsvolumen Es wurden keine Zahlungsvorgänge i.S.d. § 1 Abs. 1 Satz 2 ZAG ausgeführt. Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Michael Haller. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurde neben dem Geschäftsführer 1 weiterer Mitarbeiter beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Es wurden Honorare für Abschlussprüfungsleistungen i.H.v. EUR 8.300 vereinbart. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 10. Januar 2024 gez. Michael Haller ANLAGENSPIEGEL für das Geschäftsjahr 2023der MRH applications GmbH, Berlin
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Gesellschaft entwickelt die Multibanking-App "MoneyMoney" als FinTS/HBCI-Kundenprodukt und betreibt dazu ergänzend einen PSD2-Kontoinformationsdienst. Der Funktionsumfang der MoneyMoney-App wurde im Geschäftsjahr weiter ausgebaut, es wurden Schnittstellenanpassungen zu den Banken vorgenommen und die Kompatibilität zu neuen Betriebssystemversionen hergestellt. Die Anzahl der vom Kontoinformationsdienst ansteuerbaren PSD2-Schnittstellen, d.h. unterstützten Banken, wurde von 83 auf 118 erhöht. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Erlöse aus dem Lizenzverkauf der MoneyMoney-App stiegen im Geschäftsjahr um TEUR 27 auf TEUR 160 (Vorjahr TEUR 133). Ein dafür mitentscheidender Faktor dürfte sein, dass ein Konkurrent sein Produkt vom Markt zurückgezogen hatte. Die Provisionserträge aus dem Kontoinformationsdienst stiegen um TEUR 10 auf TEUR 41 (Vorjahr TEUR 31). Demzufolge ist der Gewinn im Geschäftsjahr um TEUR 28 auf TEUR 78 gestiegen (Vorjahr TEUR 50). Die Bilanzsumme beläuft sich auf TEUR 343 (Vorjahr TEUR 261). Das Vermögen besteht zu 91 % (Vorjahr 92 %) aus liquiden Mitteln und zu 9 % (Vorjahr 8 %) aus kurzfristigen Forderungen, Sachanlagen und Rechnungsabgrenzungsposten. Die Kapitalstruktur setzt sich zu 92 % (Vorjahr 91 %) aus Eigenkapital und zu 8 % (Vorjahr 9 %) aus kurzfristigen Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen zusammen. Die Liquidität war jederzeit gegeben. 3. Wesentliche Chancen und Risiken Der Betrieb eines Onlinedienstes bringt inhärente IT-Risiken mit sich. Diese werden durch die Umsetzung einer IT-Sicherheitsstrategie minimiert. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestanden nicht. Die Gesellschaft darf Kontoinformationsdienste im gesamten Gebiet des Europäischen Wirtschaftsraums erbringen und hat dadurch die Chance, international tätig zu werden. 4. Voraussichtliche Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 sind wiederkehrende Provisionserträge aus dem Kontoinformationsdienst zu erwarten. Es wird mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet. 5. Sonstige Angaben Es bestanden keine Zweigniederlassungen.
Berlin, 10. Januar 2024 gez. Michael Haller Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteil Ich habe den Jahresabschluss der MRH applications GmbH, Berlin - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -, der eine Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden enthält, unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Der Jahresabschluss und Lagebericht zusammen werden nachfolgend Abschluss genannt. Die Einbeziehung der Buchführung in die Abschlussprüfung nach § 317 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie die Prüfung des Lageberichts nach § 317 Abs. 2 HGB stellen zusätzliche gesetzliche Anforderungen dar, die über diejenigen der Internationalen Prüfungsstandards (ISA) hinausgehen. Aussagen zum Jahresabschluss Meine nach § 317 HGB durchgeführte Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Aussagen zum Lagebericht Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse wurden die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Grundlage für das Prüfungsurteil Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der internationalen Prüfungsstandards (ISA) des IAASB ergänzt um das wp-net-Fachgutachten 2018 von wp.net und dem Prüfungshinweis 2020 zum Lagebericht vorgenommen. Meine Verantwortlichkeiten sind weiter ausgeführt im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts". Ich bin unabhängig von der geprüften Gesellschaft in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und ich habe meine weiteren berufsethischen Verantwortlichkeiten als Voraussetzung zur Durchführung einer Abschlussprüfung erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und der für die Aufstellung und Überwachung der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortlichen Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und für die internen Kontrollen, die die gesetzlichen Vertreter für notwendig erachten, um eine Aufstellung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, sofern zutreffend, zur Angabe weiterer Sachverhalte zur Beurteilung der Fortführungsannahme sowie zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Fortführung des Unternehmens, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen entweder die Auflösung der Gesellschaft oder die Einstellung der Geschäfte oder es besteht dazu keine realistische Alternative. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Die mit der Überwachung der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht betrauten Personen sind dafür verantwortlich, den gesamten Prozess der Abschlussaufstellung zu überwachen. Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage meiner Prüfung mit hinreichender Sicherheit
Hinreichende Sicherheit bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit, stellt aber keine Garantie dafür dar, dass eine Prüfung nach internationalen Standards (ISA) immer alle wesentlichen falschen Darstellungen aufdeckt, sofern diese vorhanden sind. Falsche Darstellungen können bewusst oder durch Fehler entstehen und werden als wesentlich eingestuft, wenn diese allein oder im Ganzen wirtschaftliche Entscheidungen der Adressaten dieses Abschlusses beeinflussen könnten, die aufgrund dieses Abschlusses getätigt wurden. Der Lagebericht ist dahingehend zu beurteilen, dass er im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Als Teil meiner Prüfung in Übereinstimmung mit ISA, dem wp-net-Fachgutachten 2018 und dem wp-net-Prüfungshinweis 2020 zum Lagebericht übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Außerdem besteht meine Prüfung darin:
München, den 12. Februar 2024 Michael Böllner, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Mobile Gastronomie auf Jahrmärkten u. Ä.
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen