Bonmonde 5 GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fisnik Demiri seit 22.9.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ecolog International FZE | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ecolog Deutschland GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Ecolog Deutschland GmbHDüsseldorfAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Ecolog Deutschland GmbHDüsseldorf
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023Ecolog Deutschland GmbHDüsseldorfAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Ecolog Deutschland GmbH wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine große Kapitalgesellschaft. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Bilanzstichtag einzeln bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und auf die Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die jeweilige voraussichtliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer des einzelnen Vermögensgegenstandes wurde unter Beachtung der amtlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung ermittelt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen. Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung der niedrigere beizulegende Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die als Vorräte bilanzierten Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten der Waren werden nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungskosten. Als solche werden bei den Waren die Wiederbeschaffungskosten, bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nominalwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennbetrag. Risiken haben wir durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden jeweils mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer in der Bilanz angesetzt werden. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung ist als passive latente Steuer anzusetzen. Das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird in Anspruch genommen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und auf der Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung abgebildet. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag - unter Berücksichtigung angemessener künftiger Preis- und Kostensteigerungen - (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen laufzeitadäquaten / pauschalen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren abgezinst. Die enthaltenen Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 3% der (gewährleistungspflichten) Umsatzerlöse gebildet. Hierbei wurden die tatsächlich angefallenen Gewährleistungsaufwendungen der letzten Geschäftsjahre berücksichtigt. Die Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer werden auf Vollkostenbasis unter Berücksichtigung der individuellen Zeitguthaben pro Mitarbeiter und einer sog. Ist-Jahresarbeitszeit sowie einer voraussichtlichen Lohn- und Gehaltsanpassung für das folgende Geschäftsjahr bewertet. Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften bildet die geschätzten Aufwendungen aus dem negativen Ergebnisbeitrag eins unrentablen Projektes bis zur vollständigen Beendigung des jeweiligen Projektes ab. Bei der Ermittlung der Rückstellungshöhe wurden mit Hilfe einer Plandeckungsbeitragsrechnung Erkenntnisse aus der Vergangenheit, vorliegender Verträge und deren zukünftige Entwicklung unterstellt. Die Rückstellung für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde mit dem Betrag passiviert, der nach den Preisverhältnissen des jeweiligen Bilanzstichtages für die Erfüllung der Verpflichtung voraussichtlich notwendig ist. Die jährlich anfallenden Kosten wurden mit dem Faktor 5,5 multipliziert (durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer bei einer Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle die in Euro umgerechnet wurden. Für Fremdwährungsforderungen und vorhandene Sorten war der Briefkurs zu beachten, für Fremdwährungsverbindlichkeiten der Geldkurs. Die Umrechnung der Fremdwährungsposten erfolgte mit den jeweiligen Kursen am Tage des Geschäftsvorfalls. Folgende Devisenkassamittelkurse wurden zum Bilanzstichtag herangezogen:
Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeiten oder zum höheren Stichtagskurs, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Finanzanlagen ergeben sich aus den folgenden Anteilen an verbundenen Unternehmen:
Der anzusetzende Umrechnungskurs zur stichtagsbezogenen Umrechnung beträgt:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 11.704.678,78 (Vorjahr: EUR 7.931.028,97) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 11.047.645,00 (Vorjahr: EUR 4.930.727,75) aus sonstigen Vermögensgegenständen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche enthalten, von denen noch nicht alle am Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind. Nach gegenwärtigen Verhältnissen und Erfahrungen der vergangenen Jahre werden diese jedoch zeitnah im neuen Geschäftsjahr erwachsen. Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und bereits veranlagte aber noch nicht bezahlte Steuern aus Vorjahren. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen, unter anderem für Dienstleistungen in Höhe von EUR 1.639.195,14 (Vorjahr: EUR 4.298.911,45) und noch nicht genommene Urlaubsansprüche in Höhe von EUR 275.747,22 (Vorjahr: EUR 877.744,44). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 23.467.902,62 (Vorjahr: EUR 15.053.718,90) Verbindlichkeiten aus Lieferungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 22.958.657,03 (Vorjahr: EUR 10.189.472,51) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten und resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 22.958.657,03 (Vorjahr: EUR 10.189.472,51). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und Sicherungsrechte waren am Bilanzstichtag nicht vorhanden. Passive latente Steuern Zum 31. Dezember 2023 errechnen sich künftige Steuerbelastungen saldiert aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz im Wesentlichen bei den Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährungen (temporär) und dem Ansatz einer Rückstellung für drohende Verluste (temporär). Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 30 % zugrunde. Der sich rechnerisch ergebende passive Überhang an latenten Steuern in H. v. EUR 95.179,00 (Vorjahr: EUR -488.995,00) wird nach § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB passiviert. Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geografischen Regionen ist der nachstehenden Übersicht zu entnehmen:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 156.129,26 (Vorjahr: EUR 2.484.133,25) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 780.472,27 (Vorjahr: EUR 1.046.345,30) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 688.305,11 (Vorjahr: EUR 2.961.890,15) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 525.683,43 (Vorjahr: EUR 859.178,24) enthalten. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von EUR 24.999,00 betreffen außerplanmäßige Abschreibungen auf voraussichtlich dauernde Wertminderungen von Anteilen an verbundenen Unternehmen an der Faktor 18 GmbH. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der im Anhang ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns derzeit nicht vor. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Prokuristen Erteilte Prokura am 19.08.20219 an: Rexhep Aliu, Kaufmann- erloschen am 06.10.2023 Konzernzugehörigkeit Die Ecolog Deutschland GmbH wurde als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Ecolog International FZE, Dubai, VAE, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis aufstellt. Die Bücher der Ecolog International FZE werden bei der Dubai Airport Free Zone (DAFZA) hinterlegt, die die Genehmigungsbehörde der Ecolog International FZE ist. Es besteht jedoch keine Verpflichtung in den VAE, die Bücher zu veröffentlichen. Sie wurde darüber hinaus in den Konzernabschluss der ND Group B.V., Eindhoven, Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis aufstellt. Die Ecolog Deutschland GmbH wird in diesen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen einbezogen und erstellt entsprechend den Befreiungsvorschriften des § 291 HGB keinen eigenen Konzernabschluss und keinen Konzernlagebericht. Dieser Konzernabschluss und Konzernlagebericht wird nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind aufgestellt und im niederländischen Handelsregister veröffentlicht und ist unter www.kvk.nl erhältlich. Wenn der Konzernabschluss, Konzernlagebericht und der entsprechende Bestätigungsvermerk der ND Group B.V., Eindhoven, Niederlande als befreiender Konzernabschluss nach § 291 HGB im Unternehmensregister offengelegt wird, entfällt für die Gesellschaft die Verpflichtung einen Konzernabschluss sowie Konzernlagebericht nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufzustellen. Abweichungen des Konzernabschlusses nach IFRS vom handelsrechtlichen Konzernabschluss bezüglich der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden gemäß § 291 Abs. 2 Satz 1 Nummer 4 Buchst.: c) HGB ergeben sich insbesondere hinsichtlich folgenden Punkt:
Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB sind im o.g. Konzernabschluss enthalten. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.429.208,18 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 19.038.301,31 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Mit Datum vom 10. Dezember 2024 wurde ein Anteilskauf - und Übertragungsvertrag über die Anteile der ECOLOG LATVIA SIA zwischen der Gesellschaft und Herrn Fisnik Demiri abgeschlossen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, den 20.12.2024 Fisnik Demiri, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023Ecolog Deutschland GmbHDüsseldorf
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Ecolog Deutschland GmbH, DüsseldorfA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Ecolog Deutschland GmbH ist Teil der weltweit operierenden Ecolog-Gruppe. Als Tochtergesellschaft der Ecolog International FZE in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, ist sie auf dem deutschen, europäischen und internationalen Markt tätig. Wir bieten Infrastrukturlösungen, Logistik- und Transportdienstleistungen, Supply- Chain-Management, Facility Management, Umweltservices, logistische Dienstleistungen für medizinische Anwendungen sowie chemisch-analytische Dienstleistungen an. Unser Unternehmen liefert schlüsselfertige und individuelle Lösungen für Regierungs- und Geschäftskunden sowie Hilfsorganisationen. Unsere Haupttätigkeitsfelder umfassen:
Die Ecolog Deutschland GmbH ist in die Ecolog International FZE in Dubai integriert. Die Ecolog-Gruppe ist seit ihrer Gründung im Jahr 1998 weltweit aktiv. Die Ecolog Deutschland GmbH hält 100 % der Anteile an der Faktor 18 GmbH, Deutschland, Ecolog Inc., USA, EKOLOG DOOEL, Mazedonien, Ecolog Lithuania UAB, Litauen, Ecolog Ukraine LLC, Ukraine, und Ecolog Poland sp. z. o.o., Polen. B. Wirtschaftsbericht B.1.Rahmenbedingungen der makroökonomischen Situation Nach mehreren von der COVID-19-Pandemie geprägten Jahren wurde das Jahr 2023 von vielen als Rückkehr zu normaleren Bedingungen, sowohl in Deutschland als auch international, begrüßt. Dennoch brachte das Jahr neue Herausforderungen und Unsicherheiten mit sich:
Diese Faktoren führten zu erheblichen Marktunsicherheiten im Laufe des Jahres. Insgesamt ist die makroökonomische Situation sowohl in Deutschland als auch weltweit von Unsicherheiten geprägt. Die Herausforderungen durch Inflation, geopolitische Spannungen und den Fachkräftemangel erfordern angepasste wirtschaftliche Maßnahmen und Strategien, um nachhaltiges Wachstum zu fördern. Die Jahrestagung der IWF, die im November 2023 stattfand, sagte für das Jahr 2023 ein globales Wachstum von 3,0 Prozent und eine weltweit jahresdurchschnittliche Inflation von 6,9 Prozent voraus. Auch die fiskalischen Herausforderungen vieler Staaten sind aufgrund steigender Zinskosten, hoher Ausgabenbedarfe und niedriger Wachstumsaussichten groß. Ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wäre weiterhin die wirksamste Maßnahme, um auch die Lage der Weltwirtschaft kurzfristig zu verbessern. B. 2. Branchenspezifische Bedingungen Die Ecolog Deutschland GmbH operiert in einem wirtschaftlichen Umfeld, das durch zunehmende Globalisierung und steigenden Wettbewerb gekennzeichnet ist. Infolgedessen müssen wir uns darauf einstellen, dass der stetig steigende Preisdruck zu Neuverhandlungen der Angebotspreise und kürzeren Vertragslaufzeiten seitens der Kunden führen wird. Unsere Strategie basiert weiterhin auf Differenzierung durch die Qualität und Breite unserer Dienstleistungen sowie unsere Fähigkeit, schnell auf aufkommende Krisen zu reagieren. Zudem sind wir aufgrund der Expertise der Gruppe im Umgang mit anspruchsvollen Umgebungen gut positioniert, um Hilfsmaßnahmen zu unterstützen und daraus wirtschaftliche Vorteile in Krisensituationen zu ziehen. Seit 2022 sehen wir kontinuierlich Möglichkeiten, deutsche Kommunen bei ihrer Reaktion auf die humanitäre Krise zu unterstützen, die durch den Zustrom von Flüchtlingen aus dem Konflikt in der Ukraine entstanden ist. Unsere Fähigkeit, schnell und effektiv logistische und infrastrukturelle Lösungen bereitzustellen, hat es uns ermöglicht, einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderung zu leisten. Der Konflikt hat auch zu einer erhöhten militärischen Aktivität geführt, insbesondere in Osteuropa. Dies wirkt sich positiv auf unser Unternehmen aus, da wir verstärkt Unterstützungsdienste für Soldaten bereitstellen. Unsere umfangreiche Erfahrung in der Betreuung militärischer Einheiten und in der Bereitstellung von Dienstleistungen in anspruchsvollen Umgebungen macht uns zu einem bevorzugten Partner für Verteidigungsorganisationen. B. 3. Leistungskennzahlen und Unternehmensverantwortung 3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die bei der Ecolog Deutschland GmbH eingesetzten Steuerungsinstrumente unterstützen das Hauptziel des Unternehmens: profitables Umsatzwachstum. Hierfür verwenden wir folgende wertorientierte Kennzahlen:
Die regelmäßige Messung dieser Steuergrößen und die daraus resultierende Analyse bilden die Informationsgrundlage für das Unternehmensmanagement. Wir nutzen Planungs- und Kontrollprozesse, um diese Kennzahlen zu generieren und Informationen für das Management bereitzustellen. Ausgangspunkt ist die strategische Planung unserer Geschäftsaktivitäten. Auf dieser Grundlage wird das für die Erreichung der Unternehmensziele erforderliche Budget festgelegt. Interne Umsatz- und Ergebnisprognosen auf monatlicher Basis runden die Berichterstattung ab. 3.2 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Als Dienstleistungsunternehmen entwickeln und implementieren wir kontinuierlich Strategien und Programme, die soziale Aspekte und Umweltkriterien berücksichtigen. Unsere Bemühungen werden von der Ecolog-Gruppe unterstützt, die Unternehmensverantwortung als Kernkompetenz für alle Gruppengesellschaften hervorgehoben hat. Sie unterstützt und begleitet uns bei der Entwicklung von Unternehmensgrundsätzen und Werten. B. 4. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 hat die Ecolog Deutschland GmbH ihre Geschäftsentwicklung trotz eines herausfordernden globalen wirtschaftlichen Umfelds und das Beenden der Pandemie gemäßigt fortgesetzt. Die anhaltende Nachfrage nach unseren Kernleistungen in den Bereichen Catering, Lebensunterstützung, Lebensmittelversorgung, Bauwesen und verschiedenen anderen Dienstleistungen hat zu einer moderaten Umsatzentwicklung beigetragen. Ein wesentlicher Entwicklungstreiber war unsere verstärkte Beteiligung an Projekten zur Unterstützung humanitärer Bemühungen im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine. Dank unserer Expertise in logistischen und infrastrukturellen Lösungen konnten wir effektiv auf die Bedürfnisse der Kommunen reagieren, die mit dem Zustrom von Flüchtlingen konfrontiert sind. Dies hat unsere Marktpräsenz erweitert und unsere Beziehungen zu öffentlichen Einrichtungen gestärkt. Darüber hinaus hat die erhöhte militärische Aktivität in Osteuropa zu einer gesteigerten Nachfrage nach unseren Unterstützungsdiensten für Soldaten geführt. Unsere langjährige Erfahrung in der Betreuung militärischer Einheiten in anspruchsvollen Umgebungen hat es uns ermöglicht, neue Verträge abzuschließen und bestehende Partnerschaften zu vertiefen. Dies wirkte sich moderat auf unsere Umsätze und unsere Position in diesem Marktsegment aus. Dementsprechend sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 2.104 Tausend Euro auf 4.672 Tausend Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 2.429 Tausend Euro (Vorjahr: 4.094 Tausend Euro). B. 5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 5.1 Ertragslage Die Auftragslage des Unternehmens zeigt im aktuellen Berichtszeitraum eine positiv e Entwicklung in den Bereichen Catering und Construction und eine negative Entwicklung im Bereich Infrastruktur & Logistik - Testung. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir eine Reduzierung der Auftragseingänge um 55% verzeichnen. Diese Abnahme ist vor allem auf die reduzierte Nachfrage in den Bereichen Infrastruktur & Logistik - Testung zurückzuführen. Die Ecolog Deutschland GmbH verzeichnete einen Umsatzrückgang von 246.606 Tausend Euro im Jahr 2022 auf 109.969 Tausend Euro im Jahr 2023, was einem Rückgang um 55% entspricht. Diese Entwicklung resultierte insbesondere aus dem schnellen Rückgang der Geschäftsaktivitäten im Zusammenhang mit der Pandemie (Infrastruktur & Logistik im Bereich Testung). Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geografischen Regionen zeigt einer Zunahme in den Bereichen Catering und Construction und eine gleichgebliebene Verteilung in den Regionen wie im Vorjahr. Ein enormes Absinken der Umsätzen auf Grund der Beendigung der Pandemie ist im Bereich Infrastruktur und Logistik zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von 4.007 Tausend Euro im Vorjahr auf 1.547 Tausend Euro im Jahr 2023. Diese Erträge sind hauptsächlich auf Einnahmen aus Währungsumrechnungen zurückzuführen. Grund hierfür ist unser internationales Geschäft, das hauptsächlich in USD und GBP abgerechnet wird, sowie die entsprechende Entwicklung der Wechselkurse im Jahr 2023. Die Abnahme der sonstigen betrieblichen Erträge ist vor allem auf die verminderten periodenfremden Erträge zurückzuführen. Die betrieblichen Aufwendungen (Materialkosten plus Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) verringerten sich um 56% von 243.837 Tausend Euro im Vorjahr auf 106.844 Tausend Euro, was dem Umsatzrückgang entspricht. Dies ist insbesondere auf eine Verringerung der Materialkosten um 89.612 Tausend Euro, eine Reduzierung der Löhne und Gehälter um 29.735 Tausend Euro, eine Verringerung der Abschreibungen um 42 Tausend Euro und eine Verringerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 17.605 Tausend Euro zurückzuführen. Die gesenkten Kosten resultieren aus den reduzierten Aufträgen im Bereich Infrastruktur & Logistik (Testungen). Dies führte zu einem Gesamtergebnis vor Steuern von 4.785 Tausend Euro (Vorjahr: 6.627 Tausend Euro). Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern von 2.343 Tausend Euro (Vorjahr: 2.502 Tausend Euro) schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 2.429 Tausend Euro (Vorjahr: 4.094 Tausend Euro). 5.2 Vermögenslage Unsere Geschäftstätigkeit basiert auf einer soliden Vermögenstruktur. Die Bilanzsumme beträgt 72.118 Tausend Euro (Vorjahr: 66.527 Tausend Euro). Die Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Bestände des Anlagevermögens um 5.421 Tausend Euro von 3.705 Tausend Euro im Vorjahr auf 9.126 Tausend Euro und die Steigerung der Bestände des Umlaufvermögens um 1.825 Tausend Euro von 1.855 Tausend Euro im Vorjahr auf 3.680 Tausend Euro. Diese Entwicklung resultiert insbesondere aus den steigenden Aufträgen in den Bereichen Catering und Construction. Das Eigenkapital beläuft sich auf 26.740 Tausend Euro (Vorjahr: 24.310 Tausend Euro), was einer Eigenkapitalquote von 37,08% entspricht (Vorjahr: 36,54%). Neben Steuerrückstellungen in Höhe von 5.548 Tausend Euro (Vorjahr: 5.425 Tausend Euro) wurden Rückstellungen für alle erkennbaren unternehmerischen Risiken nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet; diese belaufen sich auf 4.171 Tausend Euro (Vorjahr: 7.227 Tausend Euro). Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Hauptgrund hierfür sind die von der Gesellschafterin erhaltenen Lieferungen und Leistungen, die den Saldo von 10.189 Tausend Euro auf 22.959 Tausend Euro erhöhten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sinken von 6.119 Tausend Euro im Vorjahr um 489 Tausend Euro auf 5.630 Tausend Euro und die sonstigen Verbindlichkeiten von 8.392 Tausend Euro im Vorjahr um 2.444 Tausend Euro auf 5.948 Tausend Euro auch sanken. Hauptgrund hierfür ist die Senkung den Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit im Vergleich des Vorjahres. 5.3 Finanzlage Die finanziellen Mittel verringerten sich im Berichtszeitraum erheblich von 16.941 Tausend Euro im Vorjahr auf 3.846 Tausend Euro, insbesondere im Bereich Bargeld und Bankguthaben. Hauptgrund hierfür ist die Abwicklung des Großteils der Aufträge per Vorkasse, insbesondere in den Bereichen der Construction und Catering. Trotz dieser Reduzierung bleibt die Ecolog Deutschland GmbH in Bezug auf Liquidität noch ausreichend aufgestellt und konnte die Finanzierung der Geschäftsaktivitäten ausschließlich aus dem operativen Cashflow sicherstellen. Es waren keine externen Finanzierungen erforderlich, um den laufenden Betrieb zu unterstützen. 5.4 Gesamtstatement Die Ecolog Deutschland GmbH bleibt trotz herausfordernder globaler Bedingungen wirtschaftlich robust. Im Jahr 2023 haben wir unsere Geschäftsentwicklung trotz des signifikanten Umsatzrückgangs stabil gehalten, da die Kosten gleichzeitig in gleicher Größenordnung gesenkt werden konnten. Unterstützt wurde die Geschäftsentwicklung durch die anhaltende Nachfrage nach unseren Kernleistungen und unsere erfolgreiche Beteiligung an Projekten zur Unterstützung humanitärer Bemühungen im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine. Unsere Expertise hat es uns ermöglicht, neue Projekte zu gewinnen, insbesondere in der Unterstützung von Kommunen und Streitkräfte. Die erhöhte militärische Aktivität in Osteuropa führte zu einer gesteigerten Nachfrage nach unseren Dienstleistungen, was sich positiv auf unsere Umsätze auswirkte. Trotz Preisdrucks und Marktvolatilität verfügen wir über einen gesunden Bestand an laufenden und zukünftigen Projekten. Unsere strategische Fokussierung auf Qualität und Anpassungsfähigkeit positioniert uns gut für zukünftigen Erfolg und zur Schaffung von Mehrwert für unsere Kunden und Stakeholder. C. Risiko- und Chancenbericht C. 1. Risiken und Risikomanagement Die Ecolog Deutschland GmbH betrachtet Risiken als die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Es wurden Systeme implementiert, um solchen Risiken entgegenzuwirken, die einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, um diese frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Chancen und Risiken werden nachfolgend getrennt voneinander dargestellt, geordnet nach abnehmender Bedeutung für das Unternehmen. Es wird ein Zeitraum mindestens entsprechend des Prognosezeitraums zu Grunde gelegt. Die Geschäftsführung identifiziert die folgenden Schlüsselrisiken: 1.1 Geschäftsrisiko Durch das schnelle Tempo wirtschaftlicher Aktivitäten und die Geschwindigkeit von Veränderungsprozessen steigt das Risiko, dass wir die vollen Kostenänderungen tragen müssen, die mit diesen Veränderungen verbunden sind. Da Absatzverträge mit festen Konditionen manchmal mehrere Jahre dauern, können Preiserhöhungen (z. B. aufgrund von steigenden Personal- oder Lebensmittelkosten) nur verzögert oder gar nicht an Kunden weitergegeben werden. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir die Rentabilität der abgeschlossenen Verträge kontinuierlich überwachen. Dieses Risiko umfasst auch das Auslaufen bestehender Verträge. 1.2 Personalressourcen und Wachstumsrisiko Unser Wachstum hängt davon ab, dass ausreichend geschulte Fachkräfte verfügbar sind, die komplexe Geschäftsprozesse und integrierte Dienstleistungen verstehen und erfüllen können. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, haben wir begonnen, Mitarbeiter innerhalb der Gruppe zu schulen und weiterzuentwickeln. Beispielsweise organisierte die Gruppe einen Auffrischungskurs für das Finanzteam zu den neuesten IFRS-Updates, durchgeführt in Zusammenarbeit mit PwC, um sicherzustellen, dass das Rechnungslegungswissen aktuell ist. Darüber hinaus positionieren wir uns verstärkt als attraktiver Arbeitgeber, um neue Talente für die Gruppe zu gewinnen. 1.3 Preisänderungs- und Beschaffungsrisiken Dem Risiko steigender Einkaufspreise begegnen wir durch kontinuierliches Kostenmanagement. Zudem sind wir in den Beschaffungsprozess der Ecolog- Gruppe integriert, um Kostensteigerungen beim Einkauf von Waren und möglichen Lieferengpässen entgegenzuwirken. Erhöhungen bei wichtigen Kostenfaktoren wie Strom, Wasser, Gas und Lohnkosten können teilweise an die Kunden weitergegeben werden. 1.4 Währungsrisiko Als global agierendes Unternehmen sind wir Währungsrisiken ausgesetzt, die aus dem Verkauf und Kauf von Dienstleistungen und Waren in Fremdwährungen resultieren. Wir minimieren dieses Risiko, indem wir Projekte so managen, dass Einnahmen und Ausgaben in derselben Währung erfolgen. Das Währungsrisiko wird durch monatliche Abrechnungen begrenzt. Zudem werden vorhandene Währungsrisiken effektiv über etablierte Verrechnungspreisvereinbarungen auf die Ecolog-Gruppe übertragen. Devisentransaktionen werden grundsätzlich in stabilen Fremdwährungen wie US- Dollar und Britischem Pfund durchgeführt. Das Währungsrisiko wird daher als gering eingestuft. 1.5 Prozessrisiko Rechtsstreitigkeiten bergen das Risiko zusätzlicher Kosten durch behördliche und gerichtliche Entscheidungen. Zudem können langwierige Verfahren zu Kosten und dem Verlust von Vermögenswerten führen. Dieses Risiko entsteht hauptsächlich aus der Erbringung von Dienstleistungen im Projektgeschäft. Im Jahr 2020 waren wir in eine Klage von Solaris Modular Housing GmbH i.L. verwickelt, die aufgrund einer angeblich rechtswidrigen Beendigung der Geschäftsbeziehung eingereicht wurde. Der Gesamtwert der Forderungen beträgt 2 Millionen Euro. Zusätzlich forderte Solaris im Jahr 2021 weitere 7 Millionen Euro als Entschädigung für den erwarteten entgangenen Gewinn. Das Gericht schlug vor, bis zum 29. September 2023 eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Solaris lehnte dies ab und entschied, das Verfahren fortzusetzen. Die Geschäftsleitung ist zuversichtlich, dass die Klage positiv ausgehen wird. Die Klage ist noch nicht abgeschlossen, und wir warten auf das Urteil der deutschen Gerichte. 1.6 Forderungsausfallrisiko Forderungsausfälle können die Rentabilität und finanzielle Stabilität beeinträchtigen. Sie stören den Cashflow und erschweren es, finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Anhäufung uneinbringlicher Forderungen kann auch die Kreditwürdigkeit beeinflussen. Dieses Risiko ist bei uns gering, da unsere Kunden hauptsächlich aus dem staatlichen und kommunalen Sektor stammen, wie NATO, Bundeswehr und EU- Parlament. Bei gewerblichen und privaten Kunden führen wir Bonitätsprüfungen durch, um mögliche Kreditrisiken zu identifizieren. 1.7 Weitere allgemeine Gegenmaßnahmen Die Natur unseres Geschäfts, das auf essenziellen Dienstleistungen und Bedarfsartikeln mit konstanter Nachfrage und geringer Preiselastizität basiert, bietet uns jedoch weiterhin Stabilität gegenüber makroökonomischen Schwankungen. Der Großteil unserer Projekte bleibt von diesen mäßig betroffen, und die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen besteht fort. Um potenzielle negative Auswirkungen weiter zu mindern und uns an das sich verändernde wirtschaftliche Umfeld anzupassen, setzen wir folgende strategische Maßnahmen um:
Wir sind überzeugt, dass uns diese proaktiven Maßnahmen ermöglichen werden, das herausfordernde makroökonomische Umfeld erfolgreich zu meistern und unser Unternehmen für langfristigen Erfolg zu positionieren. Unser Engagement, essenzielle Dienstleistungen bereitzustellen, bleibt unerschütterlich, und wir werden weiterhin daran arbeiten, die Bedürfnisse unserer Kunden und Stakeholder zu erfüllen. Gesamtbeurteilung der Risikolage Die Risken sind in der Gesamtheit beherrschbar, sodass keine den Fortbestand von Ecolog gefährdenden Entwicklungen feststellbar sind. C. 2. Chancen Die Hauptchancen für unsere zukünftige Geschäftsentwicklung sind:
Gleichzeitig erkunden wir neue Chancen und Einnahmequellen, um die langfristige Rentabilität zu maximieren:
Beispiel für unsere Fortschritte:
D. Prognosebericht D. 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) wird das weltweite Wachstum, das für 2023 auf 3,1 % geschätzt wurde voraussichtlich auch 2024 bei 3,1 % bleiben, bevor es 2025 moderat auf 3,2 % ansteigt. Diese Prognosen liegen unter dem historischen Jahresdurchschnitt von 3,8 % (2000-2019) und spiegeln restriktive Geldpolitiken, den Rückzug fiskalischer Unterstützung sowie ein geringes Produktivitätswachstum wider. Für die entwickelten Volkswirtschaften wurde ein leichtes Wachstum von 1,6 % im Jahr 2023 auf 1,5 % im Jahr 2024 prognostiziert, bevor es 2025 auf 1,8 % ansteigt. Im Euroraum wird erwartet, dass das Wachstum, bedingt durch die Belastung durch den Krieg in der Ukraine, auf 0,9 % im Jahr 2024 und 1,7 % im Jahr 2025 ansteigt. Eine stärkere private Konsumnachfrage, begünstigt durch das Nachlassen der Auswirkungen des Energieschocks und sinkende Inflation, wird voraussichtlich die Erholung vorantreiben. Diese Prognosen basieren auf der Annahme, dass die Preise für Brennstoffe und Nicht-Brennstoff-Rohstoffe in den Jahren 2024 und 2025 zurückgehen und die Zinssätze in den wichtigsten Volkswirtschaften sinken werden. Die durchschnittlichen jährlichen Ölpreise sollen 2024 um etwa 2,3 % fallen, während die Preise für Nicht- Brennstoff-Rohstoffe um 0,9 % sinken sollen. D. 2. Unternehmensprognose In den Jahren 2024 und 2025 verzeichnen und erwarten wir weiterhin eine starke Nachfrage seitens deutscher Kommunen für die Bereitstellung von Dienstleistungen für ukrainische Flüchtlinge. Dieser Geschäftsbereich wird voraussichtlich einen erheblichen Umsatzanteil darstellen, da der Konflikt keine Anzeichen einer Lösung zeigt. Wir beobachten zudem eine erhöhte militärische Aktivität in Europa, insbesondere in Osteuropa, wo wir mit Projekten in Litauen, Rumänien und Polen stark präsent sind. Diese Segmente werden voraussichtlich die primären Geschäftstreiber in naher Zukunft sein. Für das Jahr 2024 zeichnet sich eine Umsatzsteigerung von ca. 5% in unseren Kernbereichen im Vergleich zu 2023, insbesondere in den Bereichen Catering, Lebensunterstützung, Lebensmittelversorgung, Bau und diversen Dienstleistungen, ab. Daraus ergibt sich ein Wachstum des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von ca. 25% im Vergleich zu 2023. Für das Jahr 2025 prognostizieren wir eine Umsatzstabilisierung in unseren Kernbereichen, insbesondere in den Bereichen Catering, Lebensunterstützung, Lebensmittelversorgung, Bau und diversen Dienstleistungen. Wir erwarten ein ähnliches Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wie im Jahr 2024. Diese Prognose basiert auf den zum Zeitpunkt der Berichterstellung verfügbaren Informationen. Unsere Zuversicht gründet auf unserer Fähigkeit, flexibel auf sich verändernde Marktbedingungen zu reagieren und unsere Kernkompetenzen strategisch einzusetzen, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen und bestehende Kundenbeziehungen zu stärken.
Düsseldorf, 20. Dezember 2024 Fisnik Demiri, Geschäftsführer der Ecolog Deutschland GmbH BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ecolog Deutschland GmbH, Düsseldorf PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Ecolog Deutschland GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ecolog Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 20. Dezember 2024 BDO
AG
Jakob, Wirtschaftsprüferin Jaber, Wirtschaftsprüfer
Düsseldorf, 20.12.2024 Ecolog International FZE Fisnik Demiri, Geschäftsführer Ecolog International FZE Isni Aziri, Gesellschafter |
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