PAM Konzept GmbH
Selbe AdresseFondsmanagement
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Alexander Kreuels seit 29.4.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 46.67% | |
| 24.76% | |
M***** N********* | 15.24% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PAM Mobilien GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 - 30.09.20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Haupttätigkeit des Unternehmens liegt im Erwerb und in der Verwaltung der Zielinvestments aus dem Bereich Mobilien. Die Investitionsphase wurde am 30.06.2015 beendet. Für den Erwerb der Beteiligungen an Zielinvestments hat das Unternehmen Namensschuldverschreibungen in Höhe von EURO 732.200,-- begeben sowie eigene Mittel eingesetzt. Die Zeichnungsphase wurde am 31.03.2015 beendet. Neben dem bereits erworbenen Zielinvestment Flusskreuzfahrtschiff MS "Moldau" und der Flugzeugbeteiligung der CFB Flugzeuginvest I, eine Boeing 777 mit einem 10-jährigen Leasingvertrag von Emirates, wurden keine weiteren Investitionen getätigt, da die Investitionsphase beendet war. 1.2. Unternehmensziel Unternehmensziel der PAM Mobilien GmbH ist es, aus dem Erwerb, dem Halten und der Veräußerung der Zielinvestments einen Überschuss zu erzielen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen 2.1.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war geprägt von politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit. Die anhaltenden Krisen in der Welt, der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine, der neu aufgeflammte Nah-Ost-Krieg, Klimaschäden, Nachwirkungen der Pandemie, steigende Flüchtlingszahlen und noch weitere negative Ereignisse haben ihre Spuren in der Weltwirtschaft hinterlassen. Hauptthema aber war die Entwicklung der Geldwertstabilität. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. "Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 % aber weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark", sagte Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war (Destatis 16.01.2024). Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das Brutto-inlandsprodukt (BIP) sank nach Mitteilungen des Statistischen Bundesamts 2023 um 0,3 % zum Vorjahr. Ein Jahr zuvor hatte es nach jüngsten Berechnungen noch 1,9 % Wachstum gegeben. Dabei wuchs im ersten Quartal die Wirtschaftsleistung in Deutschland preis-, saison- und kalenderbereinigt noch minimal um 0,1 % zum Vorquartal. Im zweiten und auch im dritten Vierteljahr stagnierte das BIP dann. Im Schlussquartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung einer Mitteilung der Statistiker schließlich um 0,3 %. Damit steht Deutschland in der wirtschaftlichen Entwicklung unter den Industrienationen auf dem letzten Rang (Destatis 30.01.2024). Die Aussichten für 2024 sind nach Einschätzung führenden Ökonomen nicht viel besser. Ihre Prognosen liegen zwischen minus 0,5 % und plus 1 % Wachstum der deutschen Wirtschaft (ifo, IMK, IW, tagesschau.de). In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2024 vom 21.02.2024 geht die Bundesregierung von einem Wachstum von nur noch 0,2 % des BIP aus, nachdem ihre Schätzung im Herbst 2023 noch bei 1,3 % gelegen hat. Nicht zuletzt dürfte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere in der Bauindustrie, aber auch im privaten Konsumverhalten von den Zinsentscheidungen der EZB abhängen. Robust hingegen zeigte sich der Arbeitsmarkt. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung (Destatis 15.01.2024). Im Gegensatz zu Deutschland, aber auch zu den anderen Ländern der EU hat sich die Wirtschaft in den USA deutlich positiver entwickelt. Für 2023 wird mit einem Wirtschaftswachstum von 2,08 % und einer auf 3,2 % gesunkenen Inflationsrate gerechnet (statista). Insgesamt lässt sich festhalten, dass sämtliche Zahlen und Daten, insbesondere Prognosen von Wirtschaftsinstituten, Sachverständigenrat, IWF und Ministerien sich zum Teil erheblich unterscheiden. Die (welt-)wirtschaftliche Abhängigkeit von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die wirtschaftliche Entwicklung in China, die Auswirkungen auf die Handelswege von Asien nach Europa durch den Nah-Ost-Konflikt und nicht zuletzt der Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen Ende des Jahres lassen einen halbwegs sicheren Blick in die Zukunft kaum zu. 2.1.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Der weltweite Flugverkehr hat 2023 fast wieder das Niveau
der Zeit vor der Corona-Pandemie erreicht. Die
Personenkilometer nahmen um 36,9 % gegenüber dem Vorjahr
zu und erreichten
Die aktuellen Verkehrszahlen im europäischen Flugverkehr zeigen zwar einen Rückgang des Verkehrs nach einem geschäftigen Sommer 2023, wie Eurocontrol im Verkehrsbericht darstellte. Jedoch wurden immer noch über 31.000 Flüge pro Tag verzeichnet, was einem Anstieg von ca. 10 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Nach Daten des Luftfahrt-Tracking-Unternehmens Flightradar24 waren am 6. Juli 2023 so viele kommerzielle Flugzeuge in der Luft gewesen wie noch nie seit Start des Dienstes im Jahr 2006. Insgesamt waren 134.386 Flieger unterwegs, wie der Anbieter mitteilte. Privatjets und Frachtflüge wurden nicht dazugezählt (tagesschau.de). Für 2024 sagt die IATA Umsatz und Passagierzahlen in Rekordhöhe voraus. Allerdings wird sich die Profitabilität nur kaum erhöhen. Die Airlines litten unter strenger Regulierung, einem zersplitterten Markt, hohen Infrastrukturkosten und einem Oligopol in der Lieferkette. Auch die mit den Zinsen gestiegenen Kapitalkosten seien ebenso ein Grund zur Sorge wie die globale Instabilität (Ukraine-Krieg, Nah-Ost-Konflikt) (wiwo.de). Die Boeing 777-300ER als größtes zweistrahliges Flugzeug der Welt erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei den Luftfahrtgesellschaften. Mit Stand Ende Dezember 2023 wurden 1727 von 2241 bestellten Flugzeugen der Baureihe 777 ausgeliefert. Die größte Flugzeugflotte mit über 150 im Einsatz befindlichen Fliegern hat dabei nach wie vor Emirates (Emirates.com). Der Kreuzfahrt-Boom in Europa hat längst auch die Flusskreuzfahrt erfasst. In den Werften herrscht ein wahrer Neubau-Boom, und angesichts der Wachstumszahlen in der Flusskreuzfahrt scheint dies auch gerechtfertigt zu sein. Um annähernd zehn Prozent wächst der Flusskreuzfahrtmarkt jedes Jahr, wie die DRV-Kreuzfahrtstudie regelmäßig bestätigt (cruisetricks.de). Für 2023 wurden insgesamt 5 Neubauten geplant und abgeliefert. Die Anzahl der europäischen Flotte ist bis zum Ende 2023 zwar auf 408 Schiffe mit einer Gesamtbettenkapazität von 60.700 Betten leicht geschrumpft. Das lag an der sehr geringen Neubauaktivität während der Corona-Pandemie und an dem nahezu ausgeglichenen Neubau-Verschrottungsverhältnis. Ende 2022 konnte die Branche dann eine beginnende Buchungswelle beobachten, entgegen allen Erwartungen. Viele Anbieter sollen von dieser hohen Nachfrage überrascht worden sein, so dass sie Mühe gehabt hätten, dieser vollständig nachzukommen. Vor allem seien Buchungen für höherwertige Reisen zu beobachten gewesen. Dieser überraschende positive Effekt hielt bis in das Frühjahr 2023 an. Darüber hinaus soll die hohe Nachfrage ebenfalls bereits die kommende Saison im Jahr 2024 abdecken. Erfreulich sei zudem, dass viele Buchungen von neuen Interessenten der Flusskreuzfahrt stammen sollen, so lauteten Berichte von "Schiffsreisen Intern". Sowohl im Winter 2022 als auch im Frühjahr 2023 war zu beobachten, dass die inflationsbedingt stark steigenden Betriebskosten und der Personalmangel, der ebenfalls kostenerhöhend wirkt, dazu führen, dass Veranstalter bezüglich einer frühzeitigen Eincharterung von Schiffen zurückhaltend waren. So berichtet ebenfalls der technische Manager der MS "Moldau", dass die Stimmung der Marktteilnehmer verhaltend positiv ist, denn die Nachfrage nach Flussreisen ist gestiegen. Allerdings nutzten viele Gäste ihre Vouchers, die sie durch den pandemie-bedingten Ausfall erhalten haben, so dass sich die Gewinnmargen für die Reiseveranstalter entsprechend auf dem Preisniveau noch bei niedrigerer Inflationsrate befinden. Eine Situation, die zu Verlusten für Reiseanbieter führen kann. 2.2. Geschäftsverlauf und Investitionen 2.2.1. Personalentwicklung Die Gesellschaft beschäftigt über den Geschäftsführer hinaus weiterhin keine eigenen Mitarbeiter. 2.2.2. Portfolioentwicklung Die Gesellschaft hat Beteiligungen an folgenden Zielinvestments getätigt: Zeichnung 09.12.2013 Hamburgische Seehandlung MS "Moldau" GmbH & Co. KG Euro 400.000,--
Zeichnung 23.12.2014 CFB Invest Flugzeuginvest I Emirates Boeing 777-300ER Avolo Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG 400.000,-- USD
2.2.3. Änderung der Bedingungen für Namensschuldverschreibungen Die Geschäftsbesorgerin der Gesellschaft hat mit Schreiben vom 20.08.2022 die Anleger über die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft informiert und ihnen ein Restrukturierungskonzept angeboten, um die Substanz der Namensschuldverschreibungen zu sichern und eine (zumindest weitgehende) Rückführung des eingesetzten Kapitals zu ermöglichen. Diesen Änderungen stimmten die Anleger bis auf einen zu. Ihm wurde eine gesonderte Vereinbarung, die aber die absolute Gleichbehandlung mit sämtlichen weiteren Anlegern gewährleistet, angeboten und von ihm angenommen. Die Einzelheiten hierzu können noch einmal im Lagebericht 2022 nachgelesen werden. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Für das Kalenderjahr 2022 wurden an die Anleger der Namensschuldverschreibungen am 31.07.2023 Zinszahlungen gemäß den neuen Bedingungen geleistet. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 33.404,54 setzt sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Zinszahlungen an die Anleger, Kosten der Geschäftsbesorgung und Anlegerverwaltung, Beratungskosten sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Auszahlungen aus den gezeichneten Zielinvestments erfolgten im Berichtsjahr nur zum Teil prospektgemäß. Die Fondsgesellschaft der CFB Invest Flugzeuginvest I hat am 27.01.2023 und am 31.07.2023 jeweils die halbjährliche Auszahlung geleistet. Zusätzlich wurde die halbjährliche Auszahlung für das 2. Hj. 2020 am 27.01.2023 nachgeholt. Hier hatte die Gesellschaft des Zielinvestments die Auszahlung wegen des ungewissen Verlaufs der Pandemie zurückgestellt. Eine Auszahlung aus der Beteiligung MS "Moldau" der Hamburgischen Seehandlung erfolgte im Berichtsjahr nicht. Am 18. Oktober 2023 wurde eine Auszahlung in Höhe von 5 % für das Jahr 2023 an die Gesellschaft geleistet. Diese Auszahlung weicht erheblich von der prospektierten ab, so dass der Gesellschaft ein Liquiditätsnachteil entsteht. 2.3.2. Finanzlage Die Finanzierung der Investitionen der Gesellschaft erfolgte aus eigenen Mitteln sowie aus den Beträgen, die der Gesellschaft durch die Ausgabe von Namensschuldverschreibungen zugeflossen sind. Die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft war stets gesichert. 2.3.3. Vermögenslage Wesentliche Positionen auf der Aktivseite sind die Beteiligungen an den Zielinvestments sowie Bankguthaben. Da bei der Beteiligung MS "Moldau" GmbH & Co. KG eine Wertminderung aufgrund der Corona-Pandemie festzustellen war, wurde bereits in 2021 eine Abschreibung auf die Beteiligung in Höhe von EUR 78.000,-- vorgenommen. Wesentliche Positionen der Passivseite sind das Stammkapital der Gesellschaft sowie die Namensschuldverschreibungen. Es haben insgesamt 21 Anleger Namensschuldverschreibungen in der Gesamthöhe von Euro 732.200,-- gezeichnet. Die Verbindlichkeiten resultieren aus den Zinsansprüchen der Anleger für das Kalenderjahr 2023 (bis zum Bilanzstichtag 30.09.2023). Der Gesellschaft ist gemäß den Bedingungen für Namensschuldverschreibungen nicht erlaubt, weitere langfristige Fremdkapitalien aufzunehmen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PAM Mobilien GmbH aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie und die durch geopolitischen Krisen bedingte wirtschaftliche Entwicklung der Zielinvestments deutlich verschlechtert hat. Erwartete Auszahlungen der Zielinvestment wurden z.T. nicht geleistet (MS "Moldau"). Es ist noch nicht möglich die langfristigen Auswirkungen auf die Zielinvestments und damit auf die Gesellschaft abschließend zu bewerten. 3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht 3.1. Prognosebericht Aus dem Geschäftsbericht des Zielinvestments CFB Invest Flugzeuginvest I Emirates Boeing 777-300ER ist zu entnehmen, dass das Zielinvestment wieder prospektgemäß verläuft. Da Emirates erklärt hat, den Leasingvertrag vereinbarungsgemäß zu erfüllen, erfolgte auch die Auszahlung an die Gesellschaft prospektgemäß, so dass der Gesellschaft kein Liquiditätsnachteil entsteht. Es ist zu erwarten, dass die Beteiligung dauerhaft werthaltig ist. Nach Abschluss des Berichtsjahres hat die Gesellschaft des Zielinvestments den Anlegern ein Angebot zur Verlängerung des Leasingvertrages mit Emirates zur Abstimmung gestellt, dem die Anleger zugestimmt haben. Näheres hierzu wird im Nachtragsbericht des Anhangs erläutert. Aufgrund des bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossenen Beförderungsvertrages bzw. ab 2024 vereinbarten Bareboatchartervertrages verfügt die Gesellschaft der MS "Moldau" mittelfristig über eine vertraglich gesicherte Beschäftigung und damit über regelmäßige Einnahmen, allerdings in geringerer Höhe als prospektiert. Dadurch reduzieren sich auch die Auszahlungen an die Gesellschaft, wodurch der Gesellschaft ein Liquiditätsnachteil entsteht. Es wird erwartet, dass die Gesellschaft durch das Restrukturierungskonzept im kommenden Jahr ihre Zinsverpflichtungen an die Anleger der Namensschuldverschreibungen erfüllen kann. 3.2. Chancenbericht Die Chancen der Gesellschaft bestehen durch ihre Beteiligungen an den Zielinvestments unter der Voraussetzung, dass sich die Märkte wieder erholen, insbesondere die Personenluftfahrt und der Markt der Flusskreuzfahrten und den sich hieraus ergebenden Wertentwicklungen. 3.3. Risikobericht Obwohl das Coronavirus noch lange nicht besiegt ist, sind die Erfolge im Kampf gegen die Pandemie doch greifbar geworden. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat hingegen so starke Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, dass die langfristigen Folgen nur schwer abschätzbar sind. Insbesondere die Entwicklungen im Bereich Energie und die daraus resultierende Inflation sind nur schwer greifbar. Die Anfälligkeit des Geschäftsmodells der Gesellschaft selbst ist nach Auffassung der Geschäftsführung in dieser Hinsicht jedoch vergleichsweise gering, da die Ertragserzielung wesentlich von den Charter-/Leasingeinnahmen bzw. Verkaufserlösen der Zielinvestments abhängt. Durch ihre Beteiligung an Zielinvestments aus dem Bereich
der Mobilien bestehen für die Gesellschaft mittelbare
Risiken, wie sie in diesen Märkten üblich sind.
Diese liegen in der Vermietung bzw. Vercharterung der
Mobilien, der Bonität der Charterer/Leasingnehmer, den
Konditionen der Fremdfinanzierung der Zielinvestments und der
Entwicklung der Mobilienpreise. Nicht zuletzt haben
4. Vergütungen An Vergütungen wurden gezahlt: Anlegerverwaltung Portfolio-AM GmbH Euro 5.146,05
Sämtliche Vergütungen sind variabel. Für die Geschäftsführung wurden keine Vergütungen gezahlt. 5. Versicherung des gesetzlichen Vertreters Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungs-grundsätzen der Jahresabschluss der PAM Mobilien GmbH zum 30.09.2023 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Wiesbaden, den 25.03.2024 Simon Kreuels, Geschäftsführer der PAM Mobilien GmbH BilanzA K T I V A
P A S S I V A
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 - 30.09.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde unter Beachtung des dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes und des Vermögensanlagengesetzes aufgestellt. Gegenstand der Firma PAM Mobilien GmbH ist die durch Eigen- oder Fremdkapital finanzierte Investition in Vermögensanlagen oder Investmentvermögen mit Bezug auf Mobilien zum Zwecke der Gewinnerzielung. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Wiesbaden unter der Registernummer HRB 28327 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne von § 267 a Abs. 1 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt und sind innerhalb eines Jahres fällig. Das Guthaben bei Kreditinstituten wurde zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten sind wie folgt aufgeteilt: EUR 732.200,-- mit einer Restlaufzeit von mehr als
fünf Jahren. Hierbei handelt es sich um die gezeichneten
Namensschuldverschreibungen.
Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem folgenden Anlagespiegel zu entnehmen.
Kumulierte Abschreibungen
Buchwerte
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Eigenkapital Zum 30. September 2023 beträgt das gezeichnete Kapital EUR 25.000,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Jahresabschlusskosten und ausstehende Rechnungen. Haftungsverhältnis Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden. Sonstige Angaben Personalstand Im Geschäftsjahr wurden keine Mitarbeiter beschäftigt. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 33.404,54 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Für die Beteiligung an dem Zielinvestment MS "Moldau" wurde am 18. Oktober 2023 eine Auszahlung in Höhe von 5 % für das Jahr 2023 an die Gesellschaft geleistet. Mit Schreiben vom 24.11.2023 hat die Gesellschaft des Zielinvestments CFB Flugzeuginvestment 1 allen Anlegern einen Neuabschluss des Leasingvertrages mit Emirates angeboten. Die Leasinglaufzeit soll um drei Jahre verlängert werden, allerdings zu veränderten Konditionen. Die Leasingraten sollen verringert werden, die für die Fondsgesellschaft vorteilhaften Rückgabebedingungen bleiben erhalten. Für alle Anleger - und damit auch für die Gesellschaft - bedeutet dies eine Verringerung der Auszahlungen. Mit Schreiben vom 15.03.2024 hat die Gesellschaft des Zielinvestments mitgeteilt, dass die Anleger dem Angebot zugestimmt haben. Damit wird der Leasingvertrag mit Emirates beginnend im Dezember 2024 zu den neuen Konditionen um drei Jahre verlängert. Weitere Vorgänge, die von wesentlicher Bedeutung für die Lage der Gesellschaft sind, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Simon Kreuels, Dipl.-Betriebswirt (FH), Inzell. Der Geschäftsführer hat keine Bezüge erhalten.
Wiesbaden, den 25.03.2024 Simon Kreuels, Geschäftsführer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 31.03.2024 festgestellt. Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkWiedergabe der Bescheinigung "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers" An die PAM Mobilien GmbH, Wiesbaden, VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Wir haben den Jahresabschluss der PAM Mobilien GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PAM Mobilien GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 25 VermAnlG i. V. m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteilen Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnIG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben im Risikobericht des Lageberichts, in dem die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten Einnahmeausfälle in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Wie im Lagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne von § 322 Abs. 2 S. 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich Die sonstigen Informationen umfassen die Versicherungen nach § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB und § 289 Abs 1 HGB i. V. m. § 23 ff. VermAnlG, die wir vor dem Datum dieses Bestätigungsvermerk erlangt haben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Güglingen, den 25. März 2024 HAMANN Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hamann Wirtschaftsprüfer |
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