Ellbach Holding GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Max Lenzenhuber seit 8.10.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
D**** K**** | 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GALIPLAN Financial Strategies GmbHJülichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtA. Zur Gesellschaft Die Erlaubnis zum Erbringen von Finanzdienstleistungen wurde der GALIPLAN Financial Strategies GmbH, Aachen - in Folge Gesellschaft genannt - mit Schreiben vom 05. August 2003 erteilt. Sie erstreckt sich u. a. auf die Erbringung von
B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Geschäftsergebnisses Die Gesamtleistung des Jahres 2012 verringerte sich um rund 18% gegenüber dem Vorjahr. Ein wesentlicher Grund dafür waren um rund 22% reduzierte Provisionserträge gegenüber dem Vorjahr. Die in 2011 erstmals angebotene Verwaltungsstrategie Cash4 wurde gut von der Kundschaft angenommen. Da die erfolgsabhängige Verwaltungsgebühr jedoch erst nach Ablauf von 12 Monaten berechnet wird, waren die Erlöse für den Bereich Cash4 erstmals im dritten Quartal 2012 ergebniswirksam. Das Geschäftsfeld der Anlageberatung, aus der in der Regel eine provisionswirksame Vermittlung folgte, wird derzeit nicht ausgeübt. Wegen den gesunkenen Provisionserträgen wurden die Verwaltungsaufwendungen um rund 50% reduziert, wodurch ein fast ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden konnten werden. II. Lage des Unternehmens 1. Finanzlage Der Finanzbedarf der Gesellschaft konnte in 2012 fast vollständig durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden. Der gesamte Cashflow 2012 betrug - TEUR 18, wodurch eine Gesellschaftereinlage von TEUR 10 notwendig wurde. Die Eigenkapitalquote hat sich durch den Jahresfehlbetrag auf 39 % des Gesamtkapitals verringert. 2. Vermögenslage Das Unternehmen arbeitet nahezu ausschließlich mit eigenen Anlagegegenständen. Das Vermögen besteht darüber hinaus aus Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden. Seit 2003 besteht ein Forderungsverzicht eines Gesellschafters in Höhe von TEUR 209,1 mit der Maßgabe, dass der Forderungsverzicht als Zuzahlung in die Kapitalrücklage eingestellt wurde. Der Forderungsverzicht ist mit einem Besserungsschein verbunden. Mit Beschlussdatum vom 31. März 2007 hat der Gesellschafter Max Lenzenhuber auf ein Gesellschafterdarlehn in Höhe von TEUR 70,1 unter der Maßgabe, dass der Betrag zur Eigenkapitalstärkung in die Kapitalrücklage eingestellt wird, verzichtet. Die gesamte Kapitalrücklage beträgt, nach Zuzahlung von neuen Gesellschaftern in 2009, insgesamt EUR 305.000,00. 3. Ertragslage Nach einem Jahresfehlbetrag von TEUR 39 in 2011 verbuchte die Gesellschaft wegen rückläufiger Provisionserlöse einen Fehlbetrag von TEUR 18, da das Neugeschäft mit dem Modell cash4 erst im letzten Quartal 2012 ergebniswirksam wurde. C. Risikobericht In 2011 gerieten viele internationale Aktienbörsen unter Druck. Die Gesellschaft reagierte darauf indem sie das Vermögen ihrer Kunden verstärkt im Bereich der alternativen, nicht Börsen abhängigen Anlagestrategien allokierte. Dadurch konnte trotz der schwierigen Marktlage das verwaltete Vermögen im Bereich der Finanzportfolioverwaltung leicht gesteigert werden. Die Geschäftsleitung stuft die allgemeine Situation an den Finanzmärkten als weiterhin schwierig ein. Die Kunden reagieren auf die Vorgänge rund um die Staatsschuldenkrise mit Verunsicherung und legen ihr Geld immer häufiger in Fest- oder Tagesgeldanlagen an. Um in diesem Bereich eine Alternative bieten zu können, hat das Unternehmen "Cash4" entwickelt. "Cash4" für ist eine sehr defensive Anlagestrategie mit einer Zielrendite von 4 %, bei einem Jahr Laufzeit. D. Prognosebericht Die Gesellschaft hat in 2012 weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Marketing-, und Verwaltungsaufwendungen umgesetzt und Geschäftsbereiche, die denen einem hohen Verwaltungsaufwand nur geringe Umsatzanteile gegenüber standen, zurückgefahren. Die Verwaltungsstrategie "Cash4" wird von den Kunden weiterhin gut angenommen und die geplanten Neukundengelder konnten in 2012 weitgehend realisiert werden. Aufgrund der gemachten Erfahrungen konnte die Verwaltungsstrategie "Cah4" weiter optimiert werden und mit dem jetzt vorhandenen Track- Record geht die Gesellschaft von weiteren Mittelszuflüssen in diesem Bereich aus. Das Volumen der mittels alternativer Investmentstrategien verwalteten Fonds hat in 2012 abgenommen, da der Bereich alternative Investmentstrategien, angesichts positiver Aktien- und Rentenmärkte, bei den Anlegern nicht stark nachgefragt wurde. Insbesondere der von Dr. Steffen Hauptmann verwaltete GALILAN Long/Short Fonds zeigte eine negative Performance, die sich auch nach einer Modifikation der Investmentstrategie nicht nachhaltig verbesserte. Deshalb hat die Gesellschaft beschlossen, sich in 2013 von dem Fondsmanager zu trennen und den GALIPLAN Long/Short Funds unter neuem Management vollständig neu auszurichten. Noch im Laufe des Jahres 2013 plant die Gesellschaft den Geschäftsbereich Honorar-Beratung und Honorar-Vermögensverwaltung, bei vollständigem Verzicht auf Provisionen, einzuführen. Nach der Einführung gesetzlicher Regelungen für die Honorar-Beratung sieht die Gesellschaft gute Chancen für die Akzeptanz von honorarbasierten und provisionsfreien Finanzdienstleistungen bei den Verbrauchern. In diesem Geschäftsfeld möchte sich die Gesellschaft frühzeitig positionieren und bereits in 2014 rund 1/3 ihrer Erlöse erzielen. Für 2013 wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. E. Nachtragsbericht Besondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag waren keine zu verzeichnen.
Jülich, im Juni 2013 Max Lenzenhuber Denis Kampf BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeines Der Jahresabschluss der GALIPLAN Financial Strategies GmbH, 5248 Jülich, für das Geschäftsjahr 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden RechKredV sowie unter Beachtung des Gesellschafts-vertrages aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Formblatt 3 (Staffelform) der RechKredV gewählt. Um eine klare Darstellung zu gewährleisten, wurde in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung - soweit möglich - auf Zusatzvermerke verzichtet und stattdessen der gesonderte Ausweis im Anhang gewählt. Nach § 340 Abs.4 HGB ist der erste Unterabschnitt des vierten Abschnitts des HGB anzuwenden. Nach § 340a Abs. 1 HGB hat die Gesellschaft auf ihren Jahresabschluss die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich an den handels- und steuerrechtlichen Bestimmungen. Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen an Kreditinstitute sind in Höhe von EUR 25.951,26 (i. Vj. EUR 46.336,92) täglich fällig. Die Forderungen an Kunden sind zu den jeweiligen Nennbeträgen bewertet. Zur Bildung einer Wertberichtigung auf Forderungen bestand kein Anlass. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Forderungen an Kunden in Höhe von EUR 95.257,43. (i.Vj. EUR 64.091,79) sind in vollem Umfang innerhalb von drei Monaten fällig. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung liegen nicht vor. Die Anlagenzugänge werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Anlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden eben-falls zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Die Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen drei bis zehn Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind beglichen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb von drei Monaten fällig. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von EUR 37.342,50 (Vorjahr: EUR 31.342,50) ausgewiesen. Darüber hinaus enthalten die sonstigen Verbindlichkeiten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 27.249,01 (i. Vj. EUR 33.841,83) sowie aus Steuern und Sozialabgaben in Höhe von EUR 2.845,94 (i. Vj. 3.381,37EUR). Die Rückstellungen sind für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung wahrscheinlicher Kosten- und Preissteigerungen gebildet. Sie decken in diesem Rahmen alle Risiken aus zu erwartenden Inanspruchnahme ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wurde zum Nennwert ausgewiesen und ist vollständig eingezahlt. Am 31.03.2007 hat Herr Max Lenzenhuber auf seine Forderung in Höhe von EUR 70.887,76 im Rahmen eines Forderungsverzichts gegen Besserungsschein verzichtet. Der entsprechende Betrag wurde gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB der Kapitalrücklage zugeführt. Die Forderung soll wieder aufleben, sofern die Rechte dritter Gläubiger nicht beeinträchtigt werden und sofern sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schuldners dauerhaft verbessert haben. C. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge entstanden aus gegenüber Dritten erbrachten Dienstleistungen für die Verwaltung und Vermittlung im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung sowie für die Anlage- und Abschlussvermittlung. Die Erträge der Gesellschaft wurden sowohl im Inland als auch im Ausland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der privaten Nutzung der Firmen-Pkw (Sachbezug) und Versicherungsentschädigungen. D. Sonstige Angaben Anteilsbesitz
Sonstiges Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich drei Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführer waren
beide sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Das Honorar des Abschlussprüfers mit der Gesellschaft im Geschäftsjahr betrug EUR 8.200.00 und resultiert ausschließlich aus der Abschlussprüfung E. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag 2012 in Höhe von EUR 18.107,86 mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 283.625,31 zu verrechnen und den Bilanzverlust in Höhe von EUR 301.733,17 auf neue Rechnung vorzutragen.
Jülich, 20. März 2013 Max Lenzenhuber Denis Kampf BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GALIPLAN Financial Strategies GmbH, Jülich, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GALIPLAN Financial Strategies GmbH, Jülich. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 22. Juni 2013 KMS
& Dumann GmbH
Karsten Dumann, Wirtschaftsprüfer
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