Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 720618
Eingetragen
26.9.2019
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Konstruktion, Herstellung und Vertrieb von technischen Gegenständen jeder Art aus Metall oder Kunststoff z. B. der Apparate- und Gerätebau auf dem Gebiet der Laser-, Reinraum-, Wasser- und Abwassertechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Adam Chromy
seit 10.1.2023
Vorstandsmitglied
Daniel Kühne
seit 10.1.2023
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

aquatec AG

Donaueschingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir, die aquatec AG, sind ein branchenneutraler Lohndienstleister für Metall- und Kunststoffkomponenten. Wir produzieren, basierend auf der Bereitstellung von Kundendaten, entsprechende Bauteile aus gängigen Stahl- und Edelstahllegierungen, sowie allen gängigen Kunststoffen wie PP, PFA, PVDF und PVC etc. pp. Die Branchenneutralität ist in unserem Geschäftsmodell entscheidend. Keine der Branchen, in welche unsere Erzeugnisse einfließen, nimmt mehr als 25% Anteil im Portfolio ein. Mit 130 Mitarbeitenden, versuchen wir die höchst mögliche Fertigungstiefe mittels eigenem Maschinenpark abzubilden. Ein besonderer Fokus liegt in der konstruktiven Unterstützung, mit der wir bereits im Produktentstehungsprozess, fertigungstechnischen Input leisten. Das Unternehmen ist im Wesentlichen in Deutschland tätig. Der Sitz des Unternehmens ist im Berichtsjahr in Pfohren/Donaueschingen. Daneben wird eine weitere Betriebsstätte in Gutmadingen unterhalten.

Das Unternehmen betreibt keine Produktion mehr, so dass das Unternehmen Vertriebsaktivitäten ausführt, die im Einkauf und im Verkauf der Waren bzw. in Logistik- und Abwicklungsfunktionen bestehen. Zu den Kunden zählen neben bedeutenden Industrieunternehmen und Marktführern auch kleine Unternehmen in Deutschland und im EU-Raum.

2. Forschung und Entwicklung

Die aquatec AG betreibt als reiner Lohndienstleister keine eigene Forschung und Entwicklung, sondern unterstützt die Kunden bereits im Produktentstehungsprozess mit fertigungstechnischem Wissen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war im Sektor des verarbeitenden Gewerbes geprägt von unterdurchschnittlichen Geschäftslagen, Abkühlungsprognosen und sinkendem Auftragsvolumen. Im Wesentlichen wurde das Jahr 2023 aus den Auftragsbeständen des Jahres 2022 gespeist. Speziell die Auftragseingänge und Konjunkturprognosen sanken enorm. Das Bruttoinlandsprodukt der größten Volkswirtschaft Europas stagnierte. Die Branchenneutralität der Fa. Aquatec ermöglichte uns den Einblick in vielerlei Branchen. Wir konnten feststellen, dass speziell das Bauhauptgewerbe einen deutlich rückläufigen Auftragseingang verzeichnete und somit auch deutlich weniger Auftragseingänge aus diesem Bereich verzeichnet werden konnten. Stabil liefen weiterhin die Branchen Halbleiterei und Reinigungstechnik. In einer der bedeutendsten Branchen, dem Maschinenbau, konnten wir wahrnehmen, dass ein Großteil der Kundschaft von vollen Auftragsbüchern des Jahres 2022 profitierte. Hier bauten sich Auftragsbestände fortlaufenden immer mehr ab. Positiv zu vermerken ist, dass die Lieferketten von Vormaterialien wie hochlegierten Edelstählen und säurebeständigen Kunststoffen wieder stabil sind und eine Marktversorgung hier gewährleistet ist.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die konjunkturelle Lage Deutschlands spiegelte sich ebenfalls im Geschäftsverlauf der aquatec AG wider. Profitieren konnte man von den hohen Auftragsüberhängen des Jahres 2022, welche in den ersten Monaten des Jahres eine bereichsübergreifende Vollauslastung gewährleistete. Der Umsatz wurde im Vergleich zu 2022 um 9% gesteigert. Die Personalaufwendungen stiegen im Vergleich zum VJ um ca. 6% während der Materialaufwand sogar leicht zurückgegangen ist. Die Abschreibungen stiegen im Jahr 2023 aufgrund zahlreicher Investitionen um 68% an. Ebenso mussten Mehrkosten von 15% für die Räumlichkeiten / Miete aufgebracht werden.

a) Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage spiegelt sich in der folgenden Übersicht wider:

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohertrag 13.539 11.712 1.827 15,6%
Betriebsergebnis 2.338 2.238 100 4,5%
Finanzergebnis -22 -11 -11 100,0%
Jahresüberschuss 1.706 1.758 -52 -3,0%

2023 wurde der Umsatz um 9,8 % gesteigert. Ursache hierfür waren zum einen sehr hohe Rohstoffbeschaffungspreise, hier speziell im Bereich der Hochleistungskunststoffe, aber auch eine durchgängig homogene Produktstruktur. Im Jahr 2023 konnte ein Auftragseingangsvolumen von 14.600 TEUR generiert werden. Im Vergleich zum VJ ist dies ein Rückgang von ca. 30%. Der Auftragsbestand gewährleistet eine Vollauslastung für 3 Monate, was als gesund einzustufen ist. Die Nachfrage / Anfragetätigkeit ist auf hohem Niveau weshalb wir von einem solidem Jahr 2024 ausgehen.

Die Umsatzerhöhung von 9,8% wurde begleitet von 6,3 % Mehraufwendungen im Bereich Personal. Die Mehraufwände im Bereich Personal sind auf den Belegschaftsaufbau zurückzuführen. Ebenso haben die gestiegenen Aufwände für Leiharbeit hier einen Einfluss. Durch die räumliche Vergrößerung stiegen auch Mieten und damit verbundene Raumkosten um 15 % an.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Es bestehen zum Bilanzstichtag ausreichend liquide Mittel um die Verbindlichkeiten zu begleichen.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund einem positiven Jahresergebnisses leicht von 65,6 % auf 67,5 % gestiegen.

Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um solche gegenüber Kreditinstituten und aus den Liefer- und Leistungsbeziehungen gegenüber Lieferanten.

Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und es wird ein ordentliches Mahnwesen betrieben, um den Eingang der Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu gewährleisten.

Für die zukünftigen Investitionen stehen ausreichende Finanzreserven zur Verfügung. Sämtliche Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 5.462 4.587 875 19,1%
Kurzfristige Vermögensgegenst. 4.383 3.395 988 29,1%
Liquide Mittel 2.016 1.492 524 35,1%
Passiva
Eigenkapital 8.004 6.298 1.706 27,1%
Rückstellungen 1.372 1.145 227 19,8%
Verbindlichkeiten 2.485 2.151 334 15,5%
Bilanzsumme 11.861 9.595 2.266 23,6%

Das Sachanlagevermögen (vor allem Technische Anlagen und Maschinen) ist von TEUR 4.494 in 2022 auf TEUR 5.401 in 2023 gestiegen. Weiterhin wird in den Maschinenpark, sowie die einzelnen Arbeitsplatzausstattungen investiert, da nur modernste Maschinen und Arbeitsausstattung eine hohe Fertigungsqualität bei gleichzeitiger Fertigungseffizienz gewährleisten.

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände bestehen aus den Vorräten, den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen bzw. Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten.

Die Vorräte wurden aufgrund der Risikominimierung hinsichtlich Beschaffungszeiten, nochmals um TEUR 644 € aufgebaut. Durch diese Maßnahmen sieht sich die Organisation in der Lage auch im Jahr 2024 schlagkräftig auf die kurzfristigen Bedarfe der Kundschaft zu reagieren.

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 11.861 € und erhöhte sich im Vergleich zum VJ somit um TEUR 2.266 €

Die Rückstellungen sind um TEUR 227 bzw. 19,9 % gestiegen. Dies lag im Wesentlichen an den Steuerrückstellungen für das Berichtsjahr sowie Personalrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren in gesamter Höhe aus Darlehensfinanzierungen für technische Anlagen.

Zum Ende des Berichtsjahres betrug der Personalbestand 127 Mitarbeiter (davon 6 Auszubildende und 6 Teilzeitkräfte). Das Personalvolumen ist an die Unternehmensstrategie angepasst und sichert alle Funktionen nebst Stellvertretungen. Auf Schwankungen in der Auslastung kann u.a. mit Auf- bzw. Abbau von Gleitzeitsalden reagiert werden. Darüber hinaus bezieht das Unternehmen Fremdleistungen in Form von Leiharbeitern.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung wird im Wesentlichen der Rohertrag herangezogen, der sich als Differenz zwischen Umsatz und dem bereinigten Waren- bzw. Materialeinsatz definiert. Der Rohertrag beträgt im Berichtsjahr TEUR 13.539 im Vergleich zu TEUR 11.712 im Jahr 2022.

Eine weitere Kennzahl der Unternehmenssteuerung ist die EBIT-Marge, die nahezu unverändert von 12,3 v.H. auf 11,9 v.H. im Berichtsjahr gesunken ist.

Die wirtschaftliche Lage kann im Berichtsjahr insgesamt als gut bezeichnet werden.

4. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 kann insgesamt als positiv bewertet werden. Umsatztechnisch konnten man die Prognosen und Erwartungen übertreffen. Wir gehen aufgrund des signifikanten Rückgangs der Auftragseingänge im Jahr 2023 nicht von weiterem Wachstum in 2024 aus.

Unsere Finanz-und Vermögenstruktur schätzen wir als gut ein.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Forderungen der Top Kunden sind größtenteils durch Factoring gegengesichert.

Zur Planung der finanziellen Mittel wird eine umfangreiche Liquiditätsplanung geführt.

III. Bericht über Zweigniederlassungen

Der Sitz des Unternehmens ist im Berichtsjahr in Donaueschingen-Pfohren. Daneben wird eine Betriebsstätte in Gutmadingen unterhalten.

IV. Prognosebericht

Für das Folgejahr erwarten wir solide Nachfrage auf ordentlichem Niveau. Wir gehen nicht davon aus, den Umsatz des Geschäftsjahres 2023 zu wiederholen, da auch Beschaffungspreise im Rohstoffsektor wieder deutlich fallen. Weiterhin ist die Kundenstruktur breit aufgestellt um eine wirtschaftliche Schieflage zu vermeiden, falls ein einzelner Wirtschaftsbereich von einer Krise betroffen sein sollte.

Wir gehen auch 2024 von einer positiven Geschäftsentwicklung aus und rechnen mit einem rückläufigen Umsatz und Ergebnis.

V. Chancen- und Risikobericht

3. Risikobericht

Die Gesellschaft ist einer Reihe von unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Dazu zählen das allgemeine Marktrisiko, Gewährleistungsrisiken, Zinsrisiken und Bonitätsrisiken sowohl im Bereich der Debitoren als auch im Bereich der Kreditoren.

Allgemeine Markt- und branchenspezifische Risiken:

Wir sehen die Firma in den zukünftigen Potentialmärkten gut positioniert, wobei auch hier stets allgemeine Markt- und Konjunkturrisiken nicht auszuschließen sind. Die Gesellschaft ist aufgrund der Branchenvielfalt gut positioniert, bleibt aber auch vor möglichen Auswirkungen und Folgen eines Konjunktureinbruchs nicht verschont.

Ertragsorientierte Risiken:

Bezüglich der Absatzmarktrisiken lässt sich festhalten, dass eine breite Streuung sowohl hinsichtlich der Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen stattfindet, so dass damit die Festlegung auf bestimmte Abnehmer bzw. Branchen vermieden wird. Das Zusammenballungsrisiko wird dadurch zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch stark reduziert.

Die Risiken, welche mit dem Beschaffungsmarkt in Verbindung stehen, werden durch gezielte Steuerung der Lagerbestände versucht zu reduzieren. Auch ein schneller Verfall der Preise kann nicht ausgeschlossen werden, hier muss die Organisation schnell reagieren und die Lagerwerte schnell drehen. Durch strategische Pesonalbesetzungen im Bereich Beschaffung versucht die Organisation diesem Risiko entgegenzutreten.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht vorhanden. Die Liquiditätslage ist gut. Die Liquiditätssituation wird in regelmäßigen Intervallen geprüft und strategisch geplant. Es sind keine Engpässe absehbar. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Währungsrisiken und Gewährleistungsrisiken werden als gering eingeschätzt.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Das Risikomanagement-System bezüglich der Auftrags- und Forderungsabwicklung ist umfassend implementiert. Sowohl Debitoren als auch Kreditoren werden einer Bonitätsprüfung unterzogen, um Ausfälle zu minimieren. Forderungsausfälle sind daher die Ausnahme. Der größte Teil der Umsätze der Gesellschaft ist zudem über Vorauskasse und Factoring hinsichtlich Forderungsausfall abgesichert.

2. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir weiterhin mit innovativen Lösungen, Erfahrung und konsequenter Optimierung unserer Fertigungsmethoden. Das Gefährdungspotential der Risiken hat sich nach Einschätzung des Vorstands gegenüber den letzten Jahren nicht verändert. Weiterhin ist kein Ende des Ukrainekonflikts in Sicht, was die aktuelle Marktentwicklung jedoch aus Sicht des Vorstands nicht einschränkt.

Die Zukünftigen Chancen sind aus Sicht des Vorstands als gut zu bewerten. In potentiellen Wachstumsmärkten ist die Organisation vertreten und richtet sich darauf aus, hier entsprechend am Wachstum der Branchen zu partizipieren.

Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Pfohren, im August 2024

Der Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.482.166,00 4.586.783,52
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.284,00 73.203,00
II. Sachanlagen 5.400.882,00 4.493.580,52
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 257.475,00 281.001,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.431.085,59 1.982.062,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 961.803,00 677.017,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.750.518,41 1.553.500,35
III. Finanzanlagen 20.000,00 20.000,00
B. Umlaufvermögen 6.209.956,50 4.886.733,11
I. Vorräte 3.115.301,22 2.471.620,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.078.554,66 923.503,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.016.100,62 1.491.608,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 168.914,94 121.113,73
Aktiva 11.861.037,44 9.594.630,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.004.341,93 6.298.715,18
I. Gezeichnetes Kapital 51.300,00 51.300,00
II. Gewinnrücklagen 5.130,00 5.130,00
III. Bilanzgewinn 7.947.911,93 6.242.285,18
davon Gewinnvortrag 6.242.285,18 4.484.005,85
B. Rückstellungen 1.372.524,03 1.144.949,09
C. Verbindlichkeiten 2.484.171,48 2.150.966,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.583.568,36 1.457.378,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 52.254,84 72.386,84
3. sonstige Verbindlichkeiten 848.348,28 621.201,25
Passiva 11.861.037,44 9.594.630,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.976.053,83 12.961.734,23
2. Personalaufwand 7.708.010,71 7.248.824,46
a) Löhne und Gehälter 6.501.314,73 5.962.380,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.206.695,98 1.286.444,22
davon für Altersversorgung 124.538,36 259.254,63
3. Abschreibungen 780.756,25 462.152,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 780.756,25 462.152,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.106.054,15 3.012.314,50
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 600,00 254,72
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.601,64 46.098,10
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 88.322,45 56.859,95
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 645.050,60 461.309,90
9. Ergebnis nach Steuern 1.714.061,31 1.766.625,41
10. sonstige Steuern 8.434,56 8.346,08
11. Jahresüberschuss 1.705.626,75 1.758.279,33
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.242.285,18 4.484.005,85
13. Bilanzgewinn 7.947.911,93 6.242.285,18

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht:
Firmensitz laut Registergericht: Donaueschingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Freiburg
Register-Nr.: 720618

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigstellung veranlasst, § 255 II 2 HGB) bewertet.

In die Herstellungskosten werden keine Zinsen einbezogen.

Forderungen und Wertpapiere

Forderungen und Wertpapiere wurden grundsätzlich zum Nennwert bzw. Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko - soweit erforderlich - durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1,0 % des Nettobetrages der Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 242.519,00 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung vom Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke für Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Dummy, nicht löschen!

3. Angaben zur Bilanz (Aktivseite)

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres 5.164.005,58 Euro.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 5.791.584,96 Euro.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 283.157,36 (Vorjahr: Euro 11.150,00).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Umsatzsteuern in Höhe von Euro 7.470,22 erfasst.

4. Angaben zur Bilanz (Passivseite)

Mitzugehörigkeitsvermerke

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von EUR 51.300,00 ist eingeteilt in 51.300 nennwertlose Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:

Posten Betrag
Euro
Bilanzgewinn aus dem Vorjahr 6.242.285,18
Jahresüberschuss 1.705.626,75
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0,00
Einstellung in die satzungsbedingte Rücklage 0,00
Einstellung in die anderen Rücklagen 0,00
Entnahmen aus der gesetzlichen Rücklage 0,00
Entnahmen aus der satzungsbedingten Rücklage 0,00
Entnahmen aus den anderen Rücklagen 0,00

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 3.664,00 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,00
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Unterschiedsbetrag Zins Pensionsrückstellungen 3.664,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 3.664,00

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 3.664,00 Euro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.558.595,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 1.316.076,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.316.076,00
verrechnete Aufwendungen 37.836,00
verrechnete Erträge 34.481,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Im Wesentlichen wurden Rückstellungen gebildet für Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft, für Gewährleistungen, die Anschlussbetriebsprüfung, für ausstehende Rechnungen und die Abschlussprüfung.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Sicherungen durch Eigentumsvorbehalte.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 669.317,56 Euro (Vorjahr: 440.899,57 Euro).

Der Gesamtbetrag der anderen bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.583.568,36 (Vorjahr: Euro 1.457.378,00).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.098.894,04 Euro (Vorjahr: 855.747,70 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 1.385.277,44 (Vorjahr: Euro 1.295.218,39).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 52.254,84 (Vorjahr: Euro 72.386,84).

RLZ Spiegelwerte

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 836 TEuro sonstige jährliche finanzielle Verpflichtungen für Gebäudemieten und Leasingaufwendungen für Maschinen und Kfz. Die durchschnittliche Laufzeit der Verträge beträgt ca. 5 Jahre. Der Zweck und Vorteil der Leasingverträge ist die Schonung der Liquidität.

Dummy, nicht löschen!

1. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um Versicherungsentschädigungen in Höhe von 170.000,00 Euro für den Brandschaden in der Galvanik.

Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses

In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:

Posten der Ergebnisverwendung Betrag
Euro
+ Jahresüberschuss 1.705.626,75
- Jahresfehlbetrag 0,00
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.242.285,18
- Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00
+ Ertrag aus der Kapitalherabsetzung 0,00
+ Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen
+ Entnahmen aus der gesetzlichen Rücklage 0,00
+ Entnahmen aus der Rücklage für eigene Aktien 0,00
+ Entnahmen aus satzungsmäßigen Rücklagen 0,00
+ Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 0,00
Einstellungen in Gewinnrücklagen
- Einstellungen in die Rücklage nach den Vorschriften über die Kapitalherabsetzung 0,00
- Einstellungen in die gesetzliche Rücklage 0,00
- Einstellungen in die Rücklage für eigene Aktien 0,00
- Einstellungen in die satzungsmäßigen Rücklagen 0,00
- Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen 0,00
= Bilanzgewinn 7.947.911,93

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte neben dem Geschäftsführer in 2023 im Jahresdurchschnitt 120 Arbeitnehmer. Es handelt sich um Angestellte. Weitere Gruppen werden nicht unterschieden.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Tobias Deusch ausgeübter Beruf: Vorstandsvorsitzender aquatec AG
Daniel Kühne ausgeübter Beruf: Vorstand Finanzen und Personal
Adam Chromy ausgeübter Beruf: Vorstand Produktion und Logistik

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Helmut Deusch ausgeübter Beruf: Aufsichtsratsvorsitzender
Jürgen Schätzle ausgeübter Beruf: Stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender
Sascha Wengert ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Zu den zu Gunsten einzelner an Vorstände vergebenen Krediten wird ausgeführt:

Kreditentwicklung Betrag
Euro
Stand bisheriger Kredite 28.458,98
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 243.548,38
= neuer Kreditbestand 272.007,36

Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Mitglieder des Vorstands beläuft sich auf 272.007,36 Euro. Es handelt sich um ein verzinstes (2,5 %) kurzfristiges Darlehen.

Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Mitglieder des Aufsichtsrats beläuft sich auf 0,00 Euro.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Donaueschingen, den 07.08.2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 321.597,24 65.026,81 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 321.597,24 65.026,81 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 569.432,40 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.292.451,77 825.064,53 151.993,16 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.993.807,34 589.032,33 1.186,71 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.553.500,35 197.018,06 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.409.191,86 1.611.114,92 153.179,87 0,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 20.000,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 20.000,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.750.789,10 1.676.141,73 153.179,87 0,00
Anschaffungs-,
Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 386.624,05 248.394,24 76.945,81 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 386.624,05 248.394,24 76.945,81 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 569.432,40 288.431,40 23.526,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.965.523,14 3.310.389,60 376.039,11 151.991,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.581.652,96 1.316.790,34 304.245,33 1.185,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.750.518,41 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 10.867.126,91 4.915.611,34 703.810,44 153.176,87
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 20.000,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 20.000,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 11.273.750,96 5.164.005,58 780.756,25 153.176,87
kumulierte
Umbuchungen
EUR
Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Zuschreibungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 325.340,05 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 325.340,05 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 311.957,40 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.534.437,55 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.619.849,96 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 5.466.244,91 0,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 5.791.584,96 0,00
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.284,00 73.203,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 61.284,00 73.203,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 257.475,00 281.001,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.431.085,59 1.982.062,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 961.803,00 677.017,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.750.518,41 1.553.500,35
Summe Sachanlagen 5.400.882,00 4.493.580,52
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 20.000,00 20.000,00
Summe Finanzanlagen 20.000,00 20.000,00
Summe Anlagevermögen 5.482.166,00 4.586.783,52

Bericht des Aufsichtsrats

aquatec AG mit dem Sitz in Donaueschingen Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau (HRB 720618)

Der Aufsichtsrat hat sich aufgrund regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstandes eingehend über die Lage der Gesellschaft, wesentliche Geschäftsvorfälle und wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichtet Auf dieser Grundlage hat er die Geschäftsführung des Unternehmens laufend überwacht.

Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde durch den Aufsichtsrat geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung werden Einwendungen gegen die vorgelegten Unterlagen nicht erhoben.

Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme in Höhe von € 11.861.037,44 und einem Bilanzgewinn in Höhe von € 7.947.911 ,93.

Der Jahresabschluss ist damit nach § 172 Aktiengesetz festgestellt

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung einstimmig die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023.

Außerdem empfiehlt der Aufsichtsrat die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023.

Der Aufsichtsrat empfielt, die Wengert GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Friedinger Straße 2, 78224 Singen Hohentwiel, zum Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2024 zu wählen.

 

Donaueschingen, den 15.10.2024

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates:

gez. Helmut Deusch

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Daniel Kühne

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"An die aquatec AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der aquatec AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der aquatec AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Singen, 07.08.2024

WENGERT GmbH
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