Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 78688
Vorher
Lurgi Zimmer GmbHTechnip Zimmer GmbH
Eingetragen
7.12.2006
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung und der Verkauf von Verfahren, die Projektierung, der Bau und der Betrieb von industriellen Anlagen und Apparaturen für eigene und fremde Rechnung auf folgenden Gebieten: a) chemische und petrochemische Produkte b) anorganische und organische Chemikalien c) Kunststoffe d) Chemiefasern e) Verarbeitung von Mineralöl und daraus gewonnenen Produkten f) Gewinnung und Aufarbeitung von Flüssigkeiten und Gasen g) Energieversorgung h) Hilfsanlagen und Bauten, soweit sie mit a) bis g) zusammenhängen, sowie die Herstellung, der Vertrieb und der Handel von chemischen Produkten und Industrieausrüstungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Schlakat
seit 8.12.2025
Prokura
Geschäftsführer
Maren Horn
seit 11.11.2024
Prokura
Anke Gassel
seit 4.4.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Technip Energies International B. V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Technip Energies International B. V.
Netherlands
1.595.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

T.EN Zimmer GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die T.EN Zimmer GmbH (ehemals Technip Zimmer GmbH) ist eine 100-prozentige Tochter der Technip Energies International B.V. mit Sitz in Amsterdam/Niederlande und gehört seit dem 05.02.2021 zum Technip Energies N.V.-Konzern.

Die T.EN Zimmer GmbH ist ein forschungs- und entwicklungsorientiertes Technologieunternehmen aus der Branche des Ingenieurwesens/Anlagenbaus, welches sich auf die Entwicklung und den Verkauf von verfahrenstechnischen Lösungen von Polymerherstellungs- und Polymerrecyclinganlagen spezialisiert hat.

Die Leistungen im Zusammenhang mit dem Bau von Anlagen, hauptsächlich zur Produktion von Polyamiden und Polyestern, umfassen neben planerischen und sonstigen Ingenieurleistungen, die Lieferung von Ausrüstungsgegenständen sowie die technische Überwachung bei der Inbetriebnahme der Anlagen.

Neben der Planung und Erstellung von Anlagen zur Herstellung von Polymeren und damit verbundenen Fasern und Chemikalien werden typische Ingenieurleistungen, Ersatzteillieferungen, die Durchführung von Studien, Auftragsforschung und die Kapazitätserweiterungen von Anlagen am Markt angeboten.

2. Forschung und Entwicklung

Sämtliche Technologien des Unternehmens sind Eigentechnologien und werden im firmeneigenen Forschungs- und Entwicklungscenter durchgehend weiterentwickelt.

Neben der Weiterentwicklung eigener Technologien bietet das Unternehmen F&E-Leistungen für Dritte innerhalb und außerhalb der Technip Energies-Gruppe an.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde hierbei weiterhin ein Fokus auf die Entwicklung und Verbesserung von Technologien für die Herstellung neuartiger Polymere, sowie von Recyclingtechnologien, insbesondere im Polyesterbereich, gelegt. Dem dadurch aufkommenden Bedarf an Beratungsleistungen und Eigenentwicklungen wurden und werden wir durch sukzessiven Ausbau unserer Laborapparaturen und Einstellung neuer Mitarbeiter gerecht.

Um die F&E-Tätigkeiten in Polyesterrecycling weiter zu unterstützen und auszubauen, wurde zu Anfang des Jahres 2021 ein Joint Venture mit den Firmen IBM und Under Armour gegründet, an der das Unternehmen Anteile hält und sich im Rahmen des Joint Ventures um die Entwicklung eines neuartigen Recyclingverfahrens kümmern wird.

Der Erwerb der Monomertechnologie wurde im Jahr 2021 abgeschlossen und diese wurde voll in die Firma integriert. Im Jahr 2022 wurde ein erstes Referenzlizenzpaket verkauft.

Durchschnittlich arbeiten rund zwischen 15% und 20% der Belegschaft an F&E- Projekten und F&E nahen Arbeitsgebieten. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen T€ 1.510 (Vorjahr T€ 1.648) und beinhalten im Wesentlichen neben den Kosten für die Räumlichkeiten, Abschreibungen auf Testanlagen und Laboreinrichtungen sowie die Personalaufwendungen der in diesem Bereich tätigen eigenen sowie externen Mitarbeitern.

Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein neues Patent erteilt. 26 Länderpatente für bestehende Patente wurden zudem eingetragen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2021 erholte sich die Weltkonjunktur stark im Vergleich zu 2020, als die COVID-19-Pandemie starke wirtschaftliche Einbrüche verursachte. Die Wachstumsrate der Weltwirtschaft betrug im Jahr 2021 6,2 % (Vorjahr -3,1 %). Einer der Hauptwachstumsmärkte war die chinesische Wirtschaft, welche sich im Jahr 2021 um 8,5 % (Vorjahr 2,2 %) wuchs.

Nach wie vor ist der für das Unternehmen relevanteste Markt in Ostasien (China, Taiwan, Korea) zu finden. Auch hat sich der Trend zu maßgeschneiderten Lösungen im Polymerbereich, einhergehend mit intensiven Beratungen und begleitenden F&E Arbeiten gefestigt. Im Berichtsjahr und darüber hinaus war bzw. ist eine erhöhte Nachfrage nach sogenannten Revamps, also dem Umbau und der Verbesserung von bestehenden Polymeranlagen, festzustellen. Positiv hervorzuheben ist zudem die nach wie vor steigende Nachfrage nach neuartigen Polymerverfahren, speziell für den Bereich der biobasierten und bioabbaubaren Polyester.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das Geschäftsjahr verlief insgesamt günstig. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistung), das Rohergebnis sowie das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) reduzierten sich deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Der Jahresüberschuss verringerte sich um 49,4 % auf 1.526 T€.

a) Ertragslage

Während sich die Umsatzerlöse um 35,8 % gegenüber dem Vorjahr reduzierten, nahm die Gesamtleistung insgesamt um 16,6 % ab. Ursächlich für die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr war eine deutlich geringere Bestandsreduzierung der Anlagen im Bau im Vorratsvermögen. So wurden im Berichtsjahr 2021 im Wesentlichen zwei mittelgroße Projekte abgenommen, während im Vorjahr die Beendigung von zwei Großprojekten zu verzeichnen war. Daneben erhöhte sich im Berichtsjahr die Materialaufwandsquote, so dass das Rohergebnis um T€ 17.088 (57,9 %) auf T€ 12.404 zurückging.

Wegen um 12,4 % gestiegener Abschreibungen auf das Anlagevermögen und einer Erhöhung der Personalaufwendungen um 8,8 % verringerte sich das Betriebsergebnis um - T€ 17.687 auf T€ 2.502.

Ursächlich für die gestiegenen Personalkosten waren Gehaltssteigerungen sowie unterjährige Schwankungen im Personalbestand durch Nachbesetzungen von vakanten Stellen.

Das Finanzergebnis reduzierte sich um - T€ 6 auf - T€ 113.

Das Geschäftsjahr 2021 schloss mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.526 (Vorjahr T€ 3.016) ab.

b) Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte eine Erhöhung des Stammkapitals der Gesellschaft auf T€ 1.595. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich zudem um den Jahresüberschuss der Gesellschaft auf insgesamt T€ 14.605 erhöht. Die Eigenkapitalquote verringerte sich dagegen aufgrund einer um 48,8 % im Vorjahresvergleich angestiegenen Bilanzsumme auf 27,4 % (Vorjahr: 32,1 %).

Die Gesellschaft gehörte im Berichtsjahr zum Technip Energies N.V.-Konzern. Es existiert eine Cash-Pooling-Vereinbarung mit der SNC Technip Eurocash, einem weiteren Konzernunternehmen dieser Gruppe.

Die Gesellschaft kann sich jederzeit über Cash-Pool-Mittel aus der Technip Energies-Gruppe finanzieren.

Im Berichtsjahr erhöhte sich der Finanzmittelbestand (flüssige Mittel und Cash-Pool-Forderungen) um T€ 16.270 auf T€ 31.833. Ursächlich hierfür war eine Steigerung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 10.944 auf T€ 18.059.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug T€ 1.570 und beinhaltet eine Einzahlung in das Eigenkapital durch das Mutterunternehmen im Rahmen einer Stammkapitalerhöhung.

Demgegenüber standen Abflüsse aus Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 3.359. Diese Investitionen betrafen im Wesentlichen die Restzahlung für den Abschluss des Erwerbs von Know-How und Rechten an einer Monomertechnologie in Höhe von T€ 1.247 sowie den Erwerb einer Beteiligung des Finanzanlagevermögens für T€ 1.649.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 48,8 % auf T€ 53.414 erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen auf der Aktivseite aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 15.929 sowie der Bestandserhöhung des Anlagevermögens um T€ 2.007 sowie des Vorratsvermögens um T€ 1.610, wohingegen die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 1.667 abnahmen. Auf der Passivseite nahmen hauptsächlich die erhaltenen Anzahlungen (+ T€ 14.166) sowie das Eigenkapital (+ T€ 3.096) zu.

Die Vermögenstruktur ist geprägt durch den Anteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 61,1 % (Vorjahr 46,6 %) an der Bilanzsumme, welche vorwiegend aus Forderungen aus dem Cash-Pooling bestehen. Die im Bau befindlichen Anlagen im Vorratsvermögen machen 14,3 % (Vorjahr 24,9 %) und das Anlagevermögen 15,0 % (Vorjahr 16,8 %) der Bilanzsumme aus.

Die Kapitalstruktur wird bestimmt durch den Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme mit 59,6 % (Vorjahr: 47,7 %). Diese beinhalten im Wesentlichen erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen mit 53,7 % (Vorjahr: 40,4 %). Daneben machen die Rückstellungen 13,0 % (Vorjahr: 20,3 %) und das Eigenkapital 27,4 % (Vorjahr: 32,1 %) der Bilanzsumme aus.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Entwicklung der Gesamtleistung und der Umsätze

• Ergebnisentwicklung

Für unsere interne Unternehmenssteuerung sind zudem der Auftragseingang und der Projektbestand von Interesse.

Der Auftragseingang erhöhte sich im laufenden Geschäftsjahr verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 157 %. Der Projektbestand befindet sich daher auch auf hohem Niveau.

Die Entwicklung der Gesamtleistung und der Umsätze sowie die Ergebnisentwicklung sind in der Analyse der Ertragslage im Rahmen der Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage dargestellt.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation im für uns relevanten Anlagenbausektor befriedigend.

III. Prognosebericht

Das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 entwickelte sich aufgrund des Konflikts in der Ukraine und der anhaltend hohen Inflation mit 3,5 % deutlich schlechter als erwartet. Für das Geschäftsjahr 2023 prognostiziert der IWF ein nochmalig geringeres Wirtschaftswachstum mit 3,0 %.

Trotz dieser Entwicklung war die Nachfrage 2022 nach Polymeranlagen auf einem deutlich höheren Niveau als noch im Jahre zuvor, hauptsächlich getrieben durch die Nachfrage aus Asien nach neuartigen Polyesteranlagen.

Für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 (wenngleich mit erheblichen Unsicherheiten belastet) erwarten wir eine weitere Steigerung von Produktionskapazitäten im ostasiatischen Raum, vor allem im Bereich von Anlagenverbesserungen und Kapazitätserhöhungen.

Als weiteren positiven Beitrag und als Reaktion auf den Fokus vieler Plastikhersteller auf höhere Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit dem legislativen Druck von Seiten der EU, als auch China, erwarten wir zusätzlich Aufträge für Anlagen die zur Herstellung von Spezialpolymeren, biobasierten Polymeren und bioabbaubaren Polymeren dienen.

Mittelfristig erwarten wir, dass die von uns entwickelten Recyclingverfahren ab Mitte der Dekade eine immer größerer Rolle für die Umsatzgenerierung spielen werden.

Aufgrund des gesteigerten Auftragseingangs im Jahr 2021 war die Auslastung im Geschäftsjahr 2022 gut. Für die Geschäftsjahr 2023 und 2024 zeichnet sich auch eine gute Auslastung ab.

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 in dem zwei mittelgroße Projekte abgeschlossen werden konnten, war das Geschäftsjahr 2022 geprägt durch einen Bestandsaufbau der Anlagen im Bau und zurückgegangenen Umsatzerlösen bei einem Anstieg der Gesamtleistung und einem leicht negativen Ergebnis.

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir einen weiteren Bestandsaufbau der Anlagen im Bau sowie einen Anstieg der Umsatzerlöse und der Gesamtleistung. Aufgrund der Realisierung margenschwächerer Projekte erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir, allerdings mit erheblichen Unsicherheiten belastet, die dann auch zu Projektverzögerungen und Umsatzverschiebungen führen können, den Abschluss von größeren Projekten und dadurch steigende Umsatzerlöse und eine Reduzierung des Bestandes der Anlagen im Bau im Vorratsvermögen sowie einen Jahresüberschuss.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die folgenden Risiken und Chancen sind nach Eintrittswahrscheinlichkeit / Bedeutung für das Unternehmen absteigend sortiert.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Jahren 2022 und 2023 waren und werden für das Jahr 2024 neben dem bereits bestehenden Wachstumsrisiko in Form eines zunehmenden Protektionismus nach wie vor noch durch mögliche Konjunkturrisiken geprägt. Hinzu kommen Risiken für die globale Weltwirtschaft aus dem Ukraine-Konflikt und aus den dadurch nachfolgend ausgelösten Sanktionen und Einschränkungen. Daraus können sich deutliche Einschränkungen für den globalen Welthandel sowie Risiken betreffend Verfügbarkeit und Preiseentwicklung von benötigten Rohstoffen und Energieträgern ergeben.

Zu den bestehenden globalen Unsicherheiten kommen zusätzliche gesamtkonjunkturelle Risiken, wie der Handelskrieg zwischen den USA und China sowie eine weltweit steigende Inflation, welche die Notenbanken zu einer Zinserhöhungspolitik zur Eindämmung derselbigen zwingt. Dies könnte zu einem weiteren Nachlassen des weltweiten Wirtschaftswachstums und der Investitionsbereitschaft führen und sich auch in Form von Nachfragerückgängen und Projektverzögerungen oder Projektverschiebungen im Marktumfeld von Polymeranlagen niederschlagen.

Zudem könnte es aufgrund von Preisfluktuationen für Rohstoffe und Komponenten sowie verlängerten Lieferzeiten aufgrund von Störungen der Beschaffungsketten zu Umsatzeinbußen durch Verschiebungen von Projekten sowie steigenden Beschaffungskosten kommen.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir daher mit erheblichen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten.

Für eine Firma, die sich dem Aufbau von neuen Technologien widmet, besteht neben den wirtschaftlichen Risiken, ein mittleres Risko darin, adäquat ausgebildetes Personal für die Neu- und Nachbesetzung von Stellen zu finden. Diesem Risiko wirken wir durch externe Unterstützung bei der Personalsuche sowie frühzeitiger Nachbesetzung entgegen.

Westliche Unternehmen, wie das unsere, sind einem stärker werdenden Konkurrenzdruck lokaler Unternehmen, vor allem in China, ausgesetzt. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, setzten wir bewusst auf die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien sowie neuer Rezepturen für Polymere, womit wir unsere Technologieführerschaft verteidigen und ausbauen wollen. Wir diversifizieren unser Portfolio durch neuartige Polymere sowie Spezialpolymere, entweder durch Eigenentwicklung, gemeinsame Entwicklung mit Partnerunternehmen oder durch die Akquise von Technologien. Dadurch erschließen wir uns neue Märkte. Zudem ergibt sich daraus die Chance, mit neuen Produkten in Märkte mit margenstärkeren Geschäften vordringen zu können.

Mit der Einführung neuer Produkte gehen höhere Kosten für Forschung und Entwicklung einher. Es bestehen Kostenrisiken sowohl bei mangelhaften, als auch bei fehlgeschlagenen Neuentwicklungen. Diesen Risiken begegnen wir mit einem ausgeprägten Qualitäts- und Prozessmanagement. Wir schätzen dieses Risiko daher als gering ein.

Weitere Chancen ergeben sich durch das Thema "Circular Economy", insbesondere für die recyclingfähigen Kunststoffe Polyamid und Polyester. Nicht zuletzt durch die Gründung des oben genannten Joint Ventures werden wir in diesen Bereichen für die Folgejahre ein Fokus für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit setzten. Darüber hinaus sehen wir Chancen im Bereich von Anlagenerweiterungen und Anlagenüberholung in den gewachsenen Märkten wie Europa, Nordamerika und Südostasien sowie in der Vermarktung neu entwickelter oder in Zusammenarbeit mit Kunden entwickelten Anlagen für Spezialpolymere.

Wir halten die Auswirkung der genannten Risiken für beherrschbar und erwarten keinen bedeutenden negativen Effekt.

Es bestehen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Finanzinstrumente des Unternehmens sind im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten, Cash-Pool Forderungen, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten. Forderungen werden innerhalb der angegebenen Fristen gezahlt. Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Frankfurt am Main, den 21. Dezember 2023

gez. Dr. Andreas Bormann

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 8.028.317,35 6.020.973,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.707.687,91 4.607.921,00
II. Sachanlagen 1.672.052,33 1.413.052,03
1. technische Anlagen und Maschinen 1.444.272,14 1.307.344,52
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.780,19 105.707,51
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 150.000,00 0,00
III. Finanzanlagen 1.648.577,11 0,00
1. Beteiligungen 1.648.577,11 0,00
B. Umlaufvermögen 45.363.099,84 29.837.604,40
I. Vorräte 11.002.729,62 9.392.696,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 34.262.319,07 20.385.407,83
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 32.653.422,04 16.724.119,97
III. Wertpapiere 59.500,00 59.500,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 59.500,00 59.500,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 38.551,15 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.538,32 34.671,71
Bilanzsumme, Summe Aktiva 53.413.955,51 35.893.249,14

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 14.605.308,28 11.508.949,56
I. gezeichnetes Kapital 1.595.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.205.460,76 1.205.460,76
III. Gewinnvortrag 10.278.488,80 7.262.594,22
IV. Jahresüberschuss 1.526.358,72 3.015.894,58
B. Rückstellungen 6.936.216,16 7.288.976,40
C. Verbindlichkeiten 31.872.431,07 17.095.323,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 934.180,93 618.554,26
Bilanzsumme, Summe Passiva 53.413.955,51 35.893.249,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 12.404.041,67 13.791.186,21
2. Personalaufwand 5.739.829,40 5.274.823,25
a) Löhne und Gehälter 4.964.362,61 4.536.955,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 775.466,79 737.868,18
davon für Altersversorgung 78.501,00 89.510,00
3. Abschreibungen 1.352.260,17 1.203.531,31
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.352.260,17 -1.203.531,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.810.103,54 2.825.067,52
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 42.185,79 12.240,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 20.638,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 113.159,52 127.514,00
davon aus Abzinsung 112.932,00 127.403,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 862.330,32 1.364.993,55
8. Ergebnis nach Steuern 1.526.358,72 3.015.894,58
Jahresüberschuss 1.526.358,72 3.015.894,58

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die T.EN Zimmer GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 78688, betreibt als weltweit tätiges Technologie-Unternehmen Anlagenbau im Geschäftsbereich Polymeranlagen. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr ein Unternehmen des Technip Energies N.V.-Konzerns mit Sitz in Amsterdam/NL.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der T.EN Zimmer GmbH, Frankfurt am Main, zum 31.12.2021 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen in Form einer Beteiligung wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über Nutzungsdauern von 3 Jahren bis zu 10 Jahren abgeschrieben.

Die Nutzungsdauern des Sachanlagevermögen liegen für technischen Anlagen und Maschinen zwischen 5 und 14 Jahren und für die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren.

Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten mehr als € 250,00 betragen, aber nicht € 1.000,00, übersteigen, hat die Gesellschaft einen Sammelposten gebildet, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgen vier Wirtschaftsjahren mit je einem Fünftel aufgelöst wird.

Bei den Vorräten erfolgte die Bewertung der Anlagen im Bau zu Herstellungskosten. In die Ermittlung der Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten des Anlagenbaus sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen sowie der durch die Fertigung veranlasste Wertverzehr des Anlagevermögens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert und unter Berücksichtigung aller bekannten Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens in Form von Anteilen an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

IV. Angaben zur Bilanz

1. Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden.

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen beinhalten € 859.049,61 (Vorjahr: € 1.161.579,19) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und € 31.794.372,43 (Vorjahr: € 15.562.540,78) Forderungen aus dem konzerninternen Cash-Pooling.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

2. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2021
Zugänge
davon FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2021
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.334.232,13 0,00 0,00 0,00 2.367.401,76 11.701.633,89
geleistete Anzahlungen 1.120.029,44 1.247.372,32 0,00 0,00 -2.367.401,76 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 10.454.261,57 1.247.372,32 0,00 0,00 0,00 11.701.633,89
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 1.859.828,76 303.564,78 0,00 0,00 0,00 2.163.393,54
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 456.833,21 10.090,28 0,00 0,00 0,00 466.923,49
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 150.000,00 0,00 0,00 0,00 150.000,00
Summe Sachanlagen 2.316.661,97 463.655,06 0,00 0,00 0,00 2.780.317,03
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1.648.577,11 0,00 0,00 0,00 1.648.577,11
Summe Finanzanlagen 0,00 1.648.577,11 0,00 0,00 0,00 1.648.577,11
Summe Anlagevermögen 12.770.923,54 3.359.604,49 0,00 0,00 0,00 16.130.528,03
kumulierte Abschreibungen 01.01.2021
Abschreibungen Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2021
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.846.340,57 1.147.605,41 0,00 0,00 0,00 6.993.945,98
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.846.340,57 1.147.605,41 0,00 0,00 0,00 6.993.945,98
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 552.484,24 166.637,16 0,00 0,00 0,00 719.121,40
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.125,70 38.017,60 0,00 0,00 0,00 389.143,30
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 903.609,94 204.654,76 0,00 0,00 0,00 1.108.264,70
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.749.950,51 1.352.260,17 0,00 0,00 0,00 8.102.210,68
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2021
Buchwert 31.12.2020
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.707.687,91 3.487.891,56
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 1.120.029,44
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.707.687,91 4.607.921,00
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.444.272,14 1.307.344,52
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 77.780,19 105.707,51
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 150.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.672.052,33 1.413.052,03
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1.648.577,11 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.648.577,11 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 8.028.317,35 6.020.973,03

3. Pensionsrückstellungen

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Berechnung erfolgt nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 1,87 % (bei einer angenommen Laufzeit von 15 Jahren). Für die Berechnung werden die Richttafeln 2018 G nach Heubeck angewandt. Gehaltstrends sind in den Pensionsrückstellungen mit 2,0 % und Rentenanpassungen mit 1 % eingerechnet. Zudem wurden altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt, welche im Durchschnitt 2,0 % betragen.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 415.667. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

4. Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Forderungen und Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

5. Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bis zum entsprechenden Vertragsende beträgt T€ 1.229

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Sachverhalte 2022
T€
2023
T€
2024
T€
Mietverträge Immobilien 396 396 396
Leasingverträge (Fahrzeuge und Betriebsausstattung) 19 11 11
415 407 407

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 49 Mitarbeiter beschäftigt. Diese untergliedern sich in 44 Angestellte und 5 leitende Angestellte.

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Dr. Andreas Bormann, Dr.-Ing. (hauptberuflicher Geschäftsführer) geführt.

3. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Name und Sitz: Technip Offshore Wind Germany GmbH i. L., Düsseldorf
Liquidationsschlussbilanz zum 30.04.2019
Höhe des Anteils am Kapital: 100 %
Eigenkapital: 62.299,56 €
Letztes Jahresergebnis: - 2.575,86 €
Name und Sitz: Taclov LLC, Wilmington/Delaware (USA)
Geschäftsjahr zum 31.12.2021
Höhe des Anteils am Kapital: 40 %
Eigenkapital: 1.807.941,44 €
Letztes Jahresergebnis: - 2.864.058,56 €

4. Konzernzugehörigkeit

Die Technip Energies N.V., Amsterdam stellt den Konzernabschluss für den kleinsten, als auch den größten Konzernkreis auf. Dieser ist auf der Website der Gesellschaft einzusehen.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Bezüglich der Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Konflikts verweisen wir auf unsere Angaben im Lagebericht.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.

6. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, den 21. Dezember 2023

gez. Dr. Andreas Bormann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

In dem vorstehenden, zur Offenlegung verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die T.EN Zimmer GmbH (vormals: Technip Zimmer GmbH)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der T.EN Zimmer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der T.EN Zimmer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Limburg a.d. Lahn, den 21. Dezember 2023

MNT Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Christian Wendt, Wirtschaftsprüfer

gez. Steffen Fuhrländer, Wirtschaftsprüfer

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