Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 29716
Eingetragen
28.3.2001
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von WärmepumpenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Sensoren und Produktion für die Temperaturmesstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Suad Melkic
seit 9.1.2025
Prokura
Birthe Dobslaff
seit 25.1.2018
Prokura
Waldemar Dobslaff
seit 25.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Waldemar Dobslaff
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Thermo Sensor International GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Thermo Sensor GmbH

Werne

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Wirtschaftsbericht

1.1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Rohergebnis beläuft sich auf TEUR 16.884 (Vj. TEUR 13.566).

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 3.483 (Vj. TEUR 598) erzielt. Die Gesamtleistung erhöhte sich im Verhältnis zum Vorjahr um 16,9 %. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergab sich ein Ergebnis Anstieg in Höhe von 482,4 %.

Das Ergebnis gestaltete sich entsprechend den Erwartungen.

1.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen ist wie im Vorjahr unwesentlich. Das betriebsnotwendige Anlagevermögen wird überwiegend von der Muttergesellschaft, der Thermo Sensor International GmbH, angemietet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 184 (Vj. TEUR 89) getätigt.

Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 8,1 % (Vj. 10,3 %). Das Eigenkapital beträgt unverändert aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages TEUR 524.

Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Die Liquiditätsausstattung ist wie im Vorjahr angemessen, um sämtliche fällige Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

2. Risikomanagement

Die Thermo Sensor International GmbH entwickelt und überwacht das Risikomanagementsystem der Tochtergesellschaften.

Die Risikopotentiale wurden funktionsübergreifend identifiziert, bewertet, gewichtet und bei Bedarf gemäß den Gruppenvorgaben abgesichert.

3. Ausblick - Chancen und Risiken

Insgesamt konnte das abgelaufene Geschäftsjahr sehr gut bewältigt werden, wobei die Störungen in den Lieferketten durch eine erhöhte Lagerhaltung ausgeglichen wurden. Verkaufspreiserhöhungen wegen gestiegener Material- und Energiepreise, sowie gestiegener Lohnkosten wurden von unseren Kunden überwiegend akzeptiert.

Der andauernde Krieg in der Ukraine hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung, da weder zur Ukraine noch zu Russland Geschäftsbeziehungen in signifikanter Größenordnung bestanden.

Zunehmende Risiken und Belastungen kommen weiterhin aus dem Arbeitsmarkt, da geeignete Arbeitskräfte nicht bzw. nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

Das Unternehmen wird daher die bewährten Maßnahmen der Mitarbeiterentwicklung und -qualifizierung fortsetzen, um seinen Personalbedarf zu decken. Diese Strategie stößt allerdings zunehmend auf Grenzen.

Das Unternehmen begegnet den Unsicherheiten und Risiken mit einer guten Portion Grundoptimismus und einem starken Bewusstsein für seine Leistungsfähigkeit und Stärke. Die etablierte Organisationsstruktur wird im notwendigen Maß weiterentwickelt und Prozesse werden zunehmend digitalisiert. Das Unternehmen agiert aus einer gefestigten Marktposition. Der Auftragseingang des 1. Quartals entspricht den Erwartungen.

 

Werne, den 31. März 2023

Waldemar Dobslaff, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 292.602,00 152.540,00
I. Sachanlagen 292.602,00 152.540,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 292.602,00 152.540,00
B. Umlaufvermögen 6.070.459,90 4.833.972,64
I. Vorräte 3.240.834,23 2.029.535,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.356.702,77 1.859.114,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 62.827,70 84.587,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 472.922,90 945.322,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 78.529,16 79.849,80
Summe Aktiva 6.441.591,06 5.066.362,44

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 523.541,12 523.541,12
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 498.541,12 498.541,12
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.025.450,00 943.616,00
C. Verbindlichkeiten 4.892.599,94 3.599.205,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 255.425,62 71.740,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 24.831,44
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 230.594,18 71.740,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.170.367,90 1.060.723,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 278.173,32 191.397,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.892.194,58 869.326,32
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.682.964,63 1.602.435,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.682.964,63 1.602.435,92
4. sonstige Verbindlichkeiten 783.841,79 864.305,92
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 783.841,79 864.305,92
Summe Passiva 6.441.591,06 5.066.362,44

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.884.037,15 13.565.552,47
2. Personalaufwand 8.398.437,59 7.782.336,27
a) Löhne und Gehälter 6.910.192,38 6.418.730,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.488.245,21 1.363.605,31
davon für Altersversorgung 81.970,15 87.125,63
3. Abschreibungen 43.663,87 26.051,53
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 43.663,87 26.051,53
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.892.066,08 5.103.893,25
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 6.781,94 2.519,86
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 23,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.089,29 970,92
davon aus verbundenen Unternehmen 13.731,08
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.179,58 48.590,38
davon an verbundene Unternehmen 32.528,71 47.762,81
8. Ergebnis nach Steuern 3.530.802,32 605.651,96
9. sonstige Steuern 47.399,72 7.319,33
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.483.402,60 598.332,63
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften der §§ 42 ff. GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Es wird das HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (kurz: BilRUG) angewendet.

Gemäß § 265 Abs. 2 S. 1 HGB wurden für die Bilanz zum 31.12.2023 und für die Gewinn- und Verlustrechnung im Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 die Beträge des vorangegangenen Geschäftsjahres der Gesellschaft angegeben.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Thermo Sensor GmbH mit Sitz in Werne im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter der Nummer HRB 29716 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden bis zu einem Wert von EUR 800,00 voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Den überwiegenden Teil des genutzten Sachanlagevermögens mietet die Gesellschaft von der Firma Thermo Sensor International GmbH.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bilanziert.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten aktiviert, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen über einen pauschalen Zuschlagssatz berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen, Aufwendungen für die betriebliche Altersvorsorge, freiwillige soziale Leistungen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Stichtagskurs bewertet.

Das Eigenkapital ist mit Nominalwerten angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostenverhältnisse im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung sind bei der Bewertung berücksichtigt. Geld- und Sachleistungsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Ermessensspielräume

Bei der Aufstellung des Abschlusses muss die Gesellschaft Einschätzungen vornehmen und Annahmen treffen, welche die Ansätze der Vermögensgegenstände und Schulden, die Angabe von Risiken und Unsicherheiten bezüglich der angesetzten Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag sowie die Aufwendungen und Erträge für den Berichtszeitraum beeinflussen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Einschätzungen abweichen.

Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.147 1.637
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen Gesellschafter 0 0
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 210 222
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (63) (85)
2.357 1.859

Aktive latente Steuern wurden nicht aktiviert.

Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital in Höhe von € 25.000,00 ist voll geleistet.

Übrige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rückstellungen aus Gewährleistung, Rückstellung für nicht genommenen Urlaub bzw. nicht ausgezahlte Überstunden und Berufsgenossenschaft sowie die Rückstellung für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in T€

31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit gesichert/ gesamt Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr mit bis 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 62 193 255 255 19 72
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 653 0 - 653 759 759
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.683 0 - 1.683 1.602 1.602
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.170 0 - 2.170 1.061 1.061
5. Sonstige Verbindlichkeiten 131 0 - 131 105 105
- davon aus Steuern (69) (0) - (69) (51) (51)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (5) (0) - (5) (0) (0)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren liegen weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr vor. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr lagen im Vorjahr in Höhe von T€ 53 vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 2.170 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Passive latente Steuern ergaben sich nicht.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 7 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von jährlich T€ 608. Die Leasingverpflichtungen haben zum 31.12.2023 eine Restlaufzeit von 1 bis 4 Jahren. Die Mietverhältnisse sind auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

Sonstige Angaben / Ergebnisverwendung

Zwischen der Gesellschaft und der Gesellschafterin besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Das Ergebnis vor Abführung beläuft sich auf € 3.483.402,60.

Geschäftsführung

Waldemar Dobslaff, Elektromeister, Werne

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Im Berichtsjahr wurden von der Gesellschaft keine Bezüge an die Geschäftsführung bezahlt.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr (Vorjahr) beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Angestellte 55 59
Gewerbliche Arbeitnehmer 183 146

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Thermo Sensor International GmbH, Werne, einbezogen.

Nachtragsbericht

Der Ukraine-Krieg (seit Februar 2022) wird aller Wahrscheinlichkeit nach bezüglich weiter steigenden Materialkosten einen geringeren Einfluss auf das laufende Geschäftsjahr haben. Die Geschäftsleitung wird ihren Fokus hierauf weiter richten, um die Auswirkungen zu kompensieren. Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Werne, den 31. März 2024

Waldemar Dobslaff, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Thermo Sensor GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Thermo Sensor GmbH, Werne - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31 Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thermo Sensor GmbH, Werne für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erlangen, 12. April 2024

RevisMa audit gmbh
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