Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 220667
Vorher
CAELUM Group GmbH
Eingetragen
9.9.2015
Branche
Entwicklung und Programmierung von künstlicher Intelligenz und maschinellem LernenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Software Plattformen in den Bereichen der künstlichen Intelligenz und IoT-Netzwerken und damit verbundene Dienstleistungen für Partner.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Russell Scott Eimer
seit 24.11.2023
Geschäftsführer
Mark Aidan Cockerill
seit 24.11.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ServiceNow Delaware LLCUSA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
ServiceNow Delaware LLC
United States
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

G2K Group GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Mit Wirkung zum 17. Juli 2023 wurden alle Vermögenswerte mit Ausnahme der BB-KI-Softwareplattform "Parsifal" (Carve-out) verkauft. In diesem Zusammenhang wurden auch alle Darlehen des Unternehmens zurückgezahlt. Nach Abschluss der entsprechenden Verträge wurden alle Anteile des Unternehmens an die ServiceNow Delaware LLC, St. Clara, USA, verkauft. Die B2B KI-Softwareplattform "Parsifal" (A-AIoT-Plattform - umsetzbar A-AIoT) ermöglicht es Kunden, ihre (un-)strukturierten Daten aus beliebigen Quellen (Datensilos, IoT, Sensortechnologie) in Echtzeit in umsatzsteigernde, kostensparende oder risikominimierende Maßnahmen umzuwandeln. Die KI der Plattform ermöglicht es, die Daten zu sammeln, zu korrelieren und zu orchestrieren und so genaue Vorhersagen zu treffen und Aktionen auszulösen. Die Plattform erreicht verschiedene Sektoren und Zielgruppen.

Im Laufe des Jahres hat das Unternehmen nach der Übernahme durch die ServiceNow-Gruppe die Verantwortung für den Vertrieb und das Marketing sowie für die Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für Unternehmen der ServiceNow-Gruppe übernommen. Die ServiceNow-Gruppe bietet Cloud-Computing-Lösungen für Unternehmen an, die digitale Arbeitsabläufe für globale Unternehmen definieren, strukturieren, verwalten und automatisieren. Das Unternehmen arbeitet mit ServiceNow Nederland BV und ServiceNow Ireland Limited nach einem Kosten-Plus-Modell, bei dem die mit der Erbringung von Dienstleistungen verbundenen Betriebskosten mit einem Aufschlag in Rechnung gestellt werden.

Da das Unternehmen als Dienstleister innerhalb der globalen ServiceNow-Gruppe tätig sein soll, ist es im Allgemeinen von der Entwicklung der Marke ServiceNow und ihrem Angebot auf dem deutschen Markt abhängig.

1.2 Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2023 endete, verzeichnete das Unternehmen gemäß den Umstrukturierungsplänen des Unternehmens zur Angleichung der Ziele an die der ServiceNow-Gruppe eine Mitarbeiterzahl von 26.Nach der Übernahme durch die ServiceNow-Gruppe plant das Unternehmen, sein bestehendes Geschäft fortzuführen und die bestehenden Kunden zu bedienen, wobei es sich auf seine neuen, von ServiceNow festgelegten Verantwortlichkeiten konzentrieren wird.

1.3 Allgemeine Wirtschaftslage

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2023 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,9 % (1) leicht verbessert. Dies hat jedoch, angesichts des bestehenden Kostenaufschlagmodells, keine Auswirkungen auf die Leistung des Unternehmens.(1)) https://www.destatis.de/EN/Press/2023/01/PE23_020_811.html

2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 um 43.148 TEUR verringert.Alle wesentlichen Finanzanlagen und Umlaufvermögen wurden im Rahmen des Carve-outs veräußert.

Wesentlicher Bilanzposten zum Stichtag waren Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.075 TEUR, die im Rahmen einer Liquiditätsbrücke im zweiten Halbjahr beglichen wurden.

Das Eigenkapital wurde durch eine Ausschüttung von 5.440 TEUR auf 835 TEUR reduziert. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 20,5 % (Vj. 15,4 %).

Die Verbindlichkeiten sanken um 36.217 Tausend EUR, hauptsächlich aufgrund der Rückzahlung von Darlehen von Banken, Gesellschaftern und anderen Kreditgebern.

Seit dem Wechsel der Gesellschafter wird die Liquidität von der SN-Gruppe sichergestellt, indem entweder ausreichend liquide Mittel für fällige Verbindlichkeiten bereitgestellt oder diese durch Konzernunternehmen beglichen werden.

2.2 Ertragslage

G2K weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von 975 TEUR aus.Darin enthalten ist ein Umsatzrückgang von 13.176 TEUR. Dieser ist auf den Carve-out zurückzuführen, wodurch Altverträge nur im ersten Quartal wirksam waren, und die Etablierung von Cost-Plus-Vereinbarungen im letzten Quartal.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind der Gewinn aus dem Carve-out mit 2.155 TEUR und der Verkauf von Tochtergesellschaften mit 1.657 TEUR als außerordentliche Geschäftsvorfälle enthalten.

Im Zusammenhang mit dem Umsatzrückgang ist auch eine Reduzierung des Materialaufwands um 7.027 TEUR zu sehen.

Der Personalaufwand ist aufgrund von Personalveränderungen im Vorfeld und nach Veränderungen im Gesellschafterkreis ebenfalls um 282 TEUR gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken aufgrund der geänderten Geschäftsausrichtung ebenfalls um 1.261 TEUR. In diesen Aufwendungen sind außerordentliche Aufwendungen aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften in Höhe von insgesamt 217 TEUR enthalten, die dem Rückgang entgegenwirkten.

Die Zinsaufwendungen sanken nur um 169 Tausend Euro. Hier wirkten sich unter anderem zusätzliche Kosten aufgrund der vorzeitigen Kündigung von Verträgen aus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kosten nicht in dem Maße gesenkt werden konnten, wie es dem Umsatzrückgang entsprochen hätte.

Der Ertragsteuerertrag belief sich aufgrund des Verlustrücktrags auf 173 TEUR.

2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Da das Unternehmen eine vertriebsunterstützende Funktion hat, sind die Anzahl der Mitarbeiter und die Betriebsausgaben (Personalkosten + Abschreibungen + sonstige Betriebsausgaben) die Leistungsindikatoren, auf die sich das Management konzentriert.

3 Risiken und Chancen

3.1 Risiken

Das Unternehmen ist Teil der ServiceNow-Gruppe und folgt den Risikomanagementprogrammen der ServiceNow-Gruppe. Das unternehmensweite Risikomanagementprogramm ist ein Prozess zur Identifizierung, Bewertung, Reaktion auf und Berichterstattung über Risiken bei der Erreichung der Unternehmensziele. Der Prozess identifiziert die Möglichkeit des Eintretens eines Ereignisses, das die Erreichung der Ziele beeinträchtigt, und misst sie anhand der Auswirkungen und der Eintrittswahrscheinlichkeit. Jedes Risiko, das als sehr effektiv für die Ziele von ServiceNow angesehen wird, muss durch Corporate-Governance-Prozesse überwacht werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird wie folgt definiert:

Beschreibung
< 5% Klein
5% to 50 % Mittel
> 50% Hoch

Die Auswirkungen auf das Eigenkapital, die Finanzlage und das Betriebsergebnis des Unternehmens werden wie folgt definiert:

Beschreibung
Klein Geringe Auswirkungen auf Eigenkapital, Finanzlage und Betriebsergebnis
Mittel Mittlere Auswirkungen auf Eigenkapital, Finanzlage und Betriebsergebnis
Hoch Erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1.1 Geschäftsrisiko

Das Geschäftsumfeld des Unternehmens wird von zahlreichen in- und ausländischen Faktoren beeinflusst, darunter die internationale Handelspolitik, der anhaltende Krieg in der Ukraine und der aktuelle bewaffnete Konflikt in Israel und im Gazastreifen. Insbesondere die Unsicherheiten in der politischen Landschaft in Europa, der Ukraine-Krieg, der zu Inflation, deutlich steigenden Öl- und Gaspreisen und Versorgungsengpässen führt, sowie die kriegsbedingten Sanktionen gegen Europa könnten sich negativ auf den deutschen Markt und damit auf die Chancen der ServiceNow-Gruppe auswirken, ihren Marktanteil auszubauen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der verschiedenen Geschäftsrisiken wird als hoch eingeschätzt, die Auswirkungen auf die Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens werden jedoch als gering eingeschätzt.

3.1.2 Personalrisiken

Das Unternehmen ist in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt tätig, in dem ein starker Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter herrscht. Der Erfolg der ServiceNow Group und des Unternehmens hängt zum Teil von der Fähigkeit ab, hoch qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Angesichts unseres derzeitigen Erfolgs bei der Gewinnung und Bindung von Talenten schätzen wir die Wahrscheinlichkeit des Eintritts dieses Risikos und die daraus resultierenden Auswirkungen als gering ein.

3.1.3 Wettbewerbsrisiken

Da das Unternehmen der ServiceNow-Gruppe gruppeninterne Vertriebsunterstützung bietet, betrifft dieses Risiko das Unternehmen nicht direkt. Die ServiceNow-Gruppe steht im Wettbewerb mit anderen Wettbewerbern in der Branche, die Marktanteile gewinnen und neue Geschäftsfelder erschließen wollen. Dies könnte die Preisflexibilität unter Druck setzen, was die Marktdurchdringung von ServiceNow-Produkten erschwert und somit zu einem geringeren Wachstum der Belegschaft des Unternehmens führt. Angesichts des Geschäftsmodells des Unternehmens wird die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos und seine Auswirkungen auf den Gewinn des Unternehmens als gering eingeschätzt.

3.1.4 Finanzierungs-, Liquiditäts- und Währungsrisiken

Die Ausfallrisiken für finanzielle Vermögenswerte sind gering, da es sich bei diesen Vermögenswerten um konzerninterne Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt. Das Unternehmen ist daher nur in begrenztem Umfang Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein vernachlässigbares Währungsrisiko, da die konzerninternen Forderungen in Euro sind.

3.1.5 IT-Risiken

Cybersicherheitsrisiken können durch die ständig zunehmende Vernetzung entstehen, z. B. durch ausfallende Netzwerke oder durch externe Parteien, die sich unrechtmäßig in ServiceNow-Systeme einklinken. Die Gesellschaft ist Teil des internen Netzwerks der ServiceNow-Gruppe, die diese Risiken durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen und -kontrollen, wie Datensicherungen gegen Ausfälle, den Einsatz von Virenscannern, verschlüsselte E-Mails und strenge Zugangskontrollen mindert. Alle Mitarbeiter werden regelmäßig zum Thema Cybersicherheit geschult. Die Wahrscheinlichkeit, diesem Risiko ausgesetzt zu sein, und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind angesichts der von der ServiceNow-Gruppe eingerichteten Kontrollmechanismen gering.

Das Unternehmen unterliegt den Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union ("EU"). Es befolgt die Datenschutzkontrollen der ServiceNow-Gruppe und verfügt unter anderem über ein internes Datenschutz-Überwachungsteam. Es besteht jedoch das Risiko, dass es zu einem Verstoß gegen Kunden- oder andere Daten kommt, obwohl die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses aufgrund der vorhandenen Kontrollen gering ist. Die Nichteinhaltung bestehender Vorschriften könnte zu Verfahren oder Untersuchungen gegen das Unternehmen durch Aufsichtsbehörden oder andere Stellen führen, erhebliche Bußgelder oder Reputationsschäden nach sich ziehen und sich anderweitig nachteilig auf das Geschäft, die Finanzlage und die Betriebsergebnisse des Unternehmens und der ServiceNow-Gruppe auswirken.

3.1.6 Steuerrisiken

Grundsätzlich bestehen Steuerrisiken, die sich aus der abweichenden Auslegung von Steuergesetzen und Steuervorschriften durch die Steuerbehörden ergeben können. Das Risiko wird derzeit jedoch als gering eingestuft. Die Auswirkungen wären moderat.

3.1.7 Ertragsrisiken

Grundsätzlich besteht das Risiko, dass dem Unternehmen Verluste aus der Abwertung von Vermögenswerten nicht erstattet werden, da im Rahmen der Kostenaufschlags-Vereinbarung mit ServiceNow Nederland B.V. nur Betriebskosten weitergegeben werden können. Somit trägt das Unternehmen ein Ertragsrisiko. Das Risiko wird derzeit als gering eingestuft. Die Auswirkungen wären moderat.

3.1.8 Gesamtrisiken

Auf der Grundlage der durchgeführten Risikobewertung, der Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Bewertung der Wirksamkeit der getroffenen Kontrollen betrachtet das Unternehmen die Risikosituation im Verhältnis zur Gesamtzahl der identifizierten Risiken nicht als kritisch. Es gibt keine spezifischen Risiken, die sich auf den Fortbestand des Unternehmens auswirken könnten.

3.1.9 Chancen

Das Unternehmen hat konzerninterne Vereinbarungen mit ServiceNow Nederland BV und ServiceNow Ireland Limited getroffen und verfügt über eine konzerninterne Vertriebsfunktion. Das zukünftige Wachstum des Unternehmens hängt von der Fähigkeit der ServiceNow-Gruppe ab, neue Produkte und Dienstleistungen einzuführen und die Akzeptanz dieser Produkte auf dem Markt zu erreichen.

4 Forschung und Entwicklung

Die Auftragsforschung und -entwicklung umfasst die Entwicklung, Testung und Validierung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie die Verbesserung und Wartung bestehender Produkte und Dienstleistungen im Auftrag des verbundenen Unternehmens, dass das geistige Eigentum besitzt. Das Unternehmen führt Auftragsforschung und -entwicklung im Rahmen einer Vereinbarung mit ServiceNow Ireland Ltd. durch und erhält vom Eigentümer des geistigen Eigentums eine übliche Servicegebühr.

5 Prognosebericht

Das Unternehmen wird einen erheblichen Teil seiner Einnahmen nach der Kostenaufschlagsmethode erzielen. Die Gesamtbetriebskosten werden im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich 15,4 Millionen Euro betragen, was auf eine geplante Erhöhung der Mitarbeiterzahl auf 60 zurückzuführen ist.Der Lagebericht enthält alle zum Zeitpunkt seiner Erstellung bekannten Faktoren und soll einen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr auf der Grundlage der Annahmen der Geschäftsführung geben. Die zukunftsgerichteten Ergebnisse können von den im Lagebericht geäußerten Erwartungen abweichen.

 

Berlin, 12. Dezember 2024

Mark Aidan Cockerill

Russel Scott Elmer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 415.902,00 698.736,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53.693,00 8.641,00
II. Sachanlagen 362.209,00 443.994,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 362.209,00 443.994,00
III. Finanzanlagen 0,00 246.101,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 246.101,00
B. Umlaufvermögen 3.651.507,61 46.501.873,75
I. Vorräte 0,00 72.995,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.320.837,43 45.546.033,29
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.075.000,00 7.098.883,18
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 543.237,33
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.245.837,43 37.903.912,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 330.670,18 882.844,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.380,89 16.207,55
Aktiva 4.068.790,50 47.216.817,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 834.775,91 7.284.554,47
I. Gezeichnetes Kapital 41.133,00 41.133,00
II. Kapitalrücklage 1.092.668,68 3.609.798,68
III. Gewinnvortrag 675.875,31 3.598.893,11
IV. Jahresfehlbetrag 974.901,08 -34.729,68
B. Rückstellungen 827.205,06 1.194.383,82
C. Verbindlichkeiten 2.406.809,53 38.623.899,01
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 7.104.768,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 7.104.768,85
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.823.273,49 2.250,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.823.273,49 2.250,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 8.587.957,56
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 8.587.957,56
4. sonstige Verbindlichkeiten 583.536,04 22.928.922,60
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 583.536,04 1.336.593,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 21.592.328,77
D. Passive latente Steuern 0,00 113.980,00
Passiva 4.068.790,50 47.216.817,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.580.534,47 11.340.190,13
2. Personalaufwand 3.935.058,79 4.216.582,93
a) Löhne und Gehälter 3.442.784,39 3.709.161,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 492.274,40 507.421,10
davon für Altersversorgung 36.118,88 33.476,54
3. Abschreibungen 216.524,11 148.535,36
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 216.524,11 148.535,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.897.378,02 5.157.942,70
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 650.138,97 193.686,45
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.309,97 58.886,18
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.672.134,25 1.841.540,78
davon an verbundene Unternehmen 31.805,56
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -172.982,87 -23.864,14
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 10.810,00
8. Ergebnis nach Steuern -946.267,86 58.338,68
9. sonstige Steuern 911,00 3.609,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 27.722,22 20.000,00
11. Jahresfehlbetrag 974.901,08 -34.729,68

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: G2K Group GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 220667

Die G2K Group GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung des Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Am 17. Juli 2023 wurden alle Anteile der Gesellschaft auf einen neuen Alleingesellschafter übertragen.

Voraussetzung für das Wirksamwerden dieser Vereinbarung war die Ausgliederung bestimmter Vermögenswerte und die vollständige Rückzahlung aller Darlehen. Infolgedessen sind die folgenden Bilanzposten nicht mit den Vorjahreszahlen vergleichbar.

Langfristige Finanzanlagen Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Sonstige Vermögensgegenstände Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Sonstige Verbindlichkeiten

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 13 Jahren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagten Steuern, die das Geschäftsjahr 2021 betreffen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven latenten Steuern wurden augelöst, da keine Bewertungsunterschiede mehr bestehen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.884,25 52.934,77 12.867,25 57.951,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 17.884,25 52.934,77 12.867,25 57.951,77
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 686.124,27 279.591,34 458.235,05 507.480,56
Summe Sachanlagen 686.124,27 279.591,34 458.235,05 507.480,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 278.100,00 0,00 278.100,00 0,00
Summe Finanzanlagen 278.100,00 0,00 278.100,00 0,00
Summe Anlagevermögen 982.108,52 332.526,11 749.202,30 565.432,33
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.243,25 5.347,77 10.332,25 4.258,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.243,25 5.347,77 10.332,25 4.258,77
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.130,27 211.176,34 308.035,05 145.271,56
Summe Sachanlagen 242.130,27 211.176,34 308.035,05 145.271,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.999,00 0,00 31.999,00 0,00
Summe Finanzanlagen 31.999,00 0,00 31.999,00 0,00
Summe Anlagevermögen 283.372,52 216.524,11 350.366,30 149.530,33
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.693,00 8.641,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 53.693,00 8.641,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 362.209,00 443.994,00
Summe Sachanlagen 362.209,00 443.994,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 246.101,00
Summe Finanzanlagen 0,00 246.101,00
Summe Anlagevermögen 415.902,00 698.736,00

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit EUR 600.763,36 (iVj. EUR 0,00) enthalten.

Das gezeichnete Kapital betragt am 31.12.2023 EUR 41.133,00 und ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen (TEUR 110), Bonuszahlungen (TEUR 144), nicht genommenen Urlaub (TEUR 60) sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses (TEUR 58).

Die Restlaufzeiten und davon-Vermerke der Verbindlichkeiten sind in folgender Tabelle dargestellt.

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 7.104,8 7.104,8 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 46,7 46,7 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 469,2 469,2 0,0 0,0
Vorjahr 361,8 361,8 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.823,3 1.823,3 0,0 0,0
Vorjahr 2,2 2,2 0,0 0,0
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 8.588,0 8.588,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 114,3 114,3 0,0 0,0
Vorjahr 22.520,4 22.520,4 0,0 0,0
davon aus Steuern 92,7 - - -
Vorjahr 93,6 - - -
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2,9 - - -
Vorjahr 0,9 - - -
Summe 2.406,8 2.406,8 0,0 0,0
Vorjahr 38.623,9 38.623,9 0,0 0,0

Die zum Stichtag bestehenden Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die Mietverträge betreffen, beträgt TEUR 910. Davon sind im Folgejahr TEUR 378 fällig. Der Restbetrag von TEUR 532 ist innerhalb von 3 Jahren zur Zahlung fällig.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Geographisch bestimmter Markt 2023
EUR
2022
EUR
Mexiko 2.847.938,22 10.399.473,61
Ägypten 591.316,43 8.846.283,60
EU 2.790.386,36 1.200,00
Deutschland 358.806,10 491.883,83
sonstige 67.694,31 93.791,61
6.656.141,42 19.832.632,65

Folgende Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im Posten sonstige betriebliche Erträge enthalten:

TEUR
Ertragsanteil 2.155
Ergebnis aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften 1.657

Folgende Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten:

TEUR
Ergebnis aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften 219

Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 34 (i.Vj. 44) Arbeitnehmer beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Mark Aidan Cockerill ab 24.11.2023 ausgeübter Beruf: hauptberuflicher Geschäftsführer
Russel Scott Elmer ab 24.11.2023 ausgeübter Beruf: hauptberuflicher Geschäftsführer
Omar El Gohary bis 23.11.2023 ausgeübter Beruf: hauptberuflicher Geschäftsführer
Karsten Neugebauer bis 23.11.2023 ausgeübter Beruf: hauptberuflicher Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Geschäftsjahr wurden TEUR 525 gewährt.

Die G2K Group GmbH wurde in den Konzernabschluss der Service Now Inc., St. Clara, USA einbezogen.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist unter folgendem link erhältlich:

www.servicenow.com/company/investor-relations.html

Vorschlag für die Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag von EUR 974.901,08 verrechnet mit dem Gewinnvortrag von EUR 675.875,31 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 12. Dezember 2024

Mark Aidan Cockerill

Russel Scott Elmer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS

An die G2K Group GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der G2K Group GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der G2K Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, 12. Dezember 2024

Mauer Unternehmensberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Stephan Mauer, Wirtschaftsprüfer

Prof. Dr. Stefan Marx, Wirtschaftsprüfer

Es wurde von den Offenlegungserleichterungen nach §§ 326 f. HGB Gebrauch gemacht. Der wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

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