NUR Neu-Ulmer Recycling Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GWV Gesellschaft für Wertstoff-Verwertung mbHRemseck am NeckarKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)AKTIVA
PASSIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021(mit Vergleichszahlen des Vorjahreszeitraums)
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021(mit Vergleichszahlen des Vorjahreszeitraums)
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben Die Firma GWV Gesellschaft für Wertstoff-Verwertung mbH ("GWV") mit Sitz in Remseck am Neckar und Geschäftsadresse Rainwiesen 2 in 71686 Remseck am Neckar ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB Nr. 203478 eingetragen. Die GWV erstellt als oberste Muttergesellschaft einen Konzernabschluss nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des BilRUG sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Die Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) wurden grundsätzlich berücksichtigt. Auf eine Segmentberichterstattung (DRS 3) wird unter Hinweis auf das in § 297 Abs. 1 Satz 2 HGB kodifizierte Wahlrecht verzichtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden die GWV und die folgenden Tochterunternehmen einbezogen, an denen die GWV mittel- oder unmittelbar die Mehrheit der Anteile hält:
Daneben sind im Geschäftsjahr folgende Tochtergesellschaften zum Konsolidierungskreis hinzugekommen:
Im Vorfeld einer Unternehmenstransaktion ist im Berichtsjahr die Tochtergesellschaft Recycling Burlafingen GmbH & Co. KG als Akquisitionsgesellschaft von der GWV als alleiniger Kommanditistin gegründet worden. Diese Firma hat anschließend mit notariellem Vertrag vom 26. Juni 2021 das operative Geschäft der ehemaligen Russ GmbH im Rahmen eines Asset Deals erworben. Die Gesellschaft wurde daraufhin in Russ Entsorgung GmbH & Co. KG ("Russ KG") umfirmiert. Mit dem erwähnten Unternehmenskaufvertrag hat die GWV auch 51% der Anteile an der NUR Neu-Ulmer Recycling GmbH & Co. KG, Neu-Ulm ("NUR KG") und sämtliche Anteile an der NUR Neu-Ulmer Recycling Verwaltungs-GmbH, Neu-Ulm ("NUR GmbH") erworben. Diese beiden Gesellschaften werden zum Zeitpunkt des Erwerbs in den Konzernabschluss einbezogen. Die Einbeziehung dieser beiden Gesellschaften sowie der zuvor beschriebene Asset Deal haben wesentlichen Einfluss auf das Anlagevermögen und Verbindlichkeiten des Konzernabschlusses. Die Auswirkungen auf das Anlagevermögen sind im Anlagespiegel in den Spalten "Zugänge zum Konsolidierungskreis" und "Zugänge aus Asset Deal" gesondert ausgewiesen. Weitere wesentliche Zugänge werden bei den entsprechenden Bilanzposten erläutert. Die Anteile an der re-x GmbH Systempartner für Recycling und Entsorgung werden - wie bisher - gemäß § 312 Abs. 2 HGB unter den Beteiligungen zu Anschaffungskosten angesetzt, da die Beteiligung mit ihrem ruhenden Geschäftsbetrieb für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht sind auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Konzernmutter und der einbezogenen Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2021 aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Ein konsolidierungstechnischer Unterschiedsbetrag, bei dem der Beteiligungsbuchwert zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung durch Gewinnthesaurierungen unter dem anteiligen Eigenkapital liegt, wird ergebnisneutral durch Einstellung in die Gewinnrücklagen aufgelöst. Andere passive Unterschiedsbeträge werden ergebniswirksam aufgelöst, wenn die zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile bzw. der erstmaligen Konsolidierung erwartete ungünstige Entwicklung der künftigen Ertragslage eingetreten ist oder wenn am Abschlussstichtag feststeht, dass dieser einem realisierten Gewinn entspricht. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurde ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 6.732 ermittelt, der in Höhe von T€ 483 den stillen Reserven des Fuhrparks zugeordnet worden war. Der verbleibende Betrag wurde mit T€ 6.249 zum 1. Januar 2015 als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Daneben hat sich auch ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 15 ergeben. Dieser wurde erfolgsneutral aufgelöst und in die Gewinnrücklagen eingestellt. Ein weiterer Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 1.686 hatte sich im Einzelabschluss einer Tochtergesellschaft im Rahmen eines Asset Deals zum Erwerb des operativen Geschäfts mit wirtschaftlicher Wirkung zum 15. Mai 2018 ergeben. Bei der Tochtergesellschaft Russ KG ist im Rahmen des Asset Deals zum Erwerb des operativen Geschäfts der ehemaligen Russ GmbH im Einzelabschluss ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 6.677 entstanden. Im Zuge der Erstkonsolidierung der neu gegründeten Gesellschaft sind keine Unterschiedsbeträge entstanden. Bei einer der beiden in einem Share-Deal erworbenen neuen Gesellschaft hat sich durch stille Reserven ein aktiver Unterschiedsbetrag von T€ 2.390 ergeben, der vollständig auf das Sachanlagevermögen allokiert worden ist. Ein Firmenwert ist hierbei nicht entstanden. Da die GWV bei dieser Gesellschaft einen Anteil von 51% hält, werden die Kapital- und Ergebnisanteile des Minderheitsgesellschafters gesondert in der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Bei der zweiten neuen Gesellschaft hat sich ein passiver Unterschiedsbetrag von T€ 7 ergeben, der erfolgsneutral aufgelöst und in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Zwischengewinne wurden in Höhe von T€ 140 (Vj. T€ 0) eliminiert. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der vollkonsolidierten Gesellschaften werden nach § 300 Abs. 2 HGB einheitlich nach den nachfolgend beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Anhaltspunkte für außerplanmäßige Abschreibungen liegen nicht vor. Die Nutzungsdauer bei den immateriellen Vermögensgegenständen liegt zwischen 1 und 10 Jahren. Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden auf Grund der Stabilität und Bestandsdauer der Branche sowie der Regelungen des § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen. Die Zugänge werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Von Zugängen wird die Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. Die Nutzungsdauer bei den Gebäuden liegt zwischen 7 und 33 Jahren und bei Außenanlagen zwischen 15 und 19 Jahren. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zwischen 1 und 14 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagespiegel entsprechend im Jahr des Zugangs zugleich als Abgang ausgewiesen. Finanzanlagen sind nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Vorräte werden zu Herstellungs- oder Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken bilanziert; das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung erfolgt nach versicherungsmathematischen Barwertverfahren. Für die Abzinsung wird entsprechend § 253 Abs. 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Jahren berücksichtigt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, unter Beachtung des § 253 Abs. 2 HGB. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Konzernabschluss werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten grundsätzlich zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren/höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Im Berichtsjahr waren keine Währungsumrechnungen erforderlich. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse sind in Euro aufgestellt. Einzelangaben zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (vgl. Anlage 1 zum Anhang). Im Zuge der Share-Deals und des Asset Deals sind Buchwerte in Höhe von T€ 12.325 zugegangen. Das in diesem Zusammenhang erworbene Anlagevermögen ist gesondert im Anlagespiegel in den Spalten "Zugänge zum Konsolidierungskreis" und "Zugänge aus Asset Deal" ausgewiesen. Forderungen Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr mit Gesellschaftern. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten gliedern sich wie folgt auf:
Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB wurden gebildet in Höhe von T€ 545 (Vorjahr T€ 440). Die Steuerlatenz ergibt sich aus der Differenz zwischen dem in der Konzernbilanz angesetzten Firmenwert und dessen steuerlichem Wertansatz sowie im Zusammenhang mit der Zwischenergebniseliminierung. Aktive Steuerlatenzen nach § 274 HGB haben sich in Höhe von T€ 511 (Vorjahr T€ 371) ergeben. Der größte Posten in Höhe von T€ 414 (Vorjahr T€ 315) ergibt sich aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz im Zusammenhang mit der Bildung einer Rückstellung für Rückbauverpflichtungen. Die latenten Steuern wurden berechnet mit einem Körperschaftsteuersatz einschließlich Solidaritätszuschlag von 15,875 Prozent und einem Gewerbesteuersatz von rund 14 Prozent, der sich aus den unternehmensindividuellen Steuersätzen der betroffenen Gesellschaften ergibt. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 1.000 ist voll erbracht. Mit Gesellschafterbeschluss vom 1. Dezember 2021 wurde aus dem Bilanzgewinn eine Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 13.000 dotiert. Durch diese Einstellung hat sich auf Konzernebene ein rechnerischer Verlustvortrag von T€ 3.082 ergeben. Die übrigen Gewinnrücklagen betreffen die erfolgsneutrale Einstellung zweier passiver Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung. Die Anteile anderer Gesellschafter betreffen die Minderheitenanteile der NUR KG, an der die GWV mit 51% beteiligt ist. Die im Handelsregister eingetragenen Hafteinlagen der V+D KG, AEU KG, NUR KG und der Russ KG sind in voller Höhe erbracht. Die Entwicklung des Eigenkapitals kann dem Eigenkapitalspiegel entnommen werden, der nach den Vorgaben des DRS 22 erstellt ist. Der gesellschaftsrechtlich ausschüttungsfähige Betrag des Mutterunternehmens (vgl. DRS 22 Tz. 60) beträgt zum Bilanzstichtag T€ 5.701 (Vorjahr T€ 14.281). Auf Grund anderer Verfügungsbeschränkungen ist ein Betrag von T€ 3.915 ausschüttungsgesperrt, so dass die Entnahmegrenze der Gesellschafter der GWV bei T€ 1.786 (Vj. T€ 1.028) liegt. Pensionsrückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden bei einer Tochtergesellschaft Rückstellungen gebildet. Die Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 278.121,00 sind gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Rückdeckungsversicherungen mit Aktiv- bzw. Zeitwerten in Höhe von EUR 123.345,00 verrechnet worden, so dass sich hieraus ein Bilanzwert von EUR 154.776,00 ergibt. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde die Barwert-Methode angewendet und die Heubeck-Richttafeln (2018 G) verwendet. Jährliche Rentensteigerungen, zukünftige Lohn- und Gehaltssteigerungen und die Fluktuation haben nach dem Betriebsrentenmodell der Gesellschaft keinen Einfluss auf die Rentenansprüche bzw. wurden mit 0% angesetzt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzins aus den letzten 10 Jahren verwendet (1,87 % p.a.). Die Veränderung wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Zins- und Personalaufwendungen differenziert ausgewiesen. Im Berichtsjahr betrug der Zinsanteil aus der Aufzinsung EUR 16.235,33. Der von der Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Jahren (davor 7 Jahre) beträgt 1,87%. Nach der früheren Rechtslage hätte sich ein Abzinsungssatz von 1,35% und eine Rückstellung für den Erfüllungsbetrag von EUR 291.169,00 ergeben. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 13.048,00 unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 HGB. Nach herrschender Meinung soll diese Sperre jedoch nicht für (haftungsbeschränkte) Personenhandelsgesellschaften gelten. Die betreffende Tochtergesellschaft hat die Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Steuerrückstellungen In den Steuerrückstellungen sind Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen in der Hauptsache Abbruch-, Entsorgungs- und Rückbauverpflichtungen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich, sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss und den Aufbewahrungspflichten. Besondere Schätzverfahren sind nicht zur Anwendung gekommen. Die Rückstellungen für Abbruch-, Entsorgungs- und Rückbauverpflichtungen wurden nach IDW RS HFA 34 mit dem restlaufzeitadäquaten Nominalbetrag angesetzt. Diese Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitabhängig mit 0,34% - 1,41% p.a. (Vorjahr: 0,47% - 1,35% p.a.) abgezinst, im Einzelnen wie folgt:
Im Berichtsjahr ergibt sich aufgrund der Laufzeitverlängerung von wesentlichen Mietverträgen und niedrigeren Zinssätzen ein Zinsertrag in Höhe von EUR 54.000,00. Im Vorjahr war auf Grund der um 1 Jahr gesunkenen Restlaufzeit und den veränderten Zinssätzen eine Aufzinsung in Höhe von EUR 91.000,00 erfolgt, die im Zinsaufwand ausgewiesen wurde. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Maschinen und Fahrzeugen gesichert. Von dem ausgewiesenen Bilanzbetrag entfallen T€ 7.574 auf die neuen Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (Gesellschafter), betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeit wie folgt auf:
Vorjahr:
Haftungsverhältnisse Eventualverbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Leasingverträgen bestehen teilweise Andienungsrechte der Leasinggeber, die gegebenenfalls zu Anlagenzugängen führen können. Verpflichtungen aus Miet-, Leasing und Pachtverträgen bestehen wie folgt:
Die Erzeugnisse und Dienstleistungen werden überwiegend in Deutschland (T€ 80.179; Vorjahr T€ 64.622) und in geringerem Umfang in EU-Ländern (T€ 2.096; Vorjahr T€ 952) sowie im übrigen Ausland (T€ 1.155; Vorjahr T€ 397) abgesetzt bzw. erbracht. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Posten in Höhe von T€ 568 (Vorjahr T€ 189). Diese betreffen im Wesentlichen realisierte Buchgewinne und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus der Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 66 (Vorjahr T€ 62) im Zusammenhang mit der Realisation von Buch- und Forderungsverlusten angefallen. Sonstige Angaben: Honorare Abschlussprüfer Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beträgt für das Jahr 2021 T€ 78. Darin enthalten sind ausschließlich Honorare für Jahresabschlussprüfungen. Nahestehende Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind und wesentlich sind, gab es im Jahr 2021 nicht. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im Jahr 2021 betrug 278 (Vorjahr 245), davon 62 Angestellte, 216 gewerbliche Arbeitnehmer. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Der Geschäftsführer Herr Peter Schaible ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Herr Kentischer ist gesamtvertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer. Vergütungen an Geschäftsführer Die Angabe der Höhe der Vergütungen an Geschäftsführer und ehemaligen Geschäftsführer sowie deren Hinterbliebene wird gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es traten nach Schluss des Geschäftsjahres keine Ereignisse von besonderer Bedeutung ein. Konkrete Auswirkungen der Corona-Krise sowie des Ukrainekrieges auf das Geschäftsjahr 2022 und deren Umfang sind momentan nicht abschätzbar. Wir verweisen auf die Erläuterungen im Lagebericht. Befreiung von der Pflicht einen Jahresabschluss aufzustellen und offenzulegen Folgende Personengesellschaften im Sinne des § 264 a Abs. 1 HGB sind durch Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen worden:
Mit der Einbeziehung in den Konzernabschluss haben die vier Gesellschaften das Wahlrecht nach § 264 b HGB in Anspruch genommen und auf die Veröffentlichung des Jahresabschlusses verzichtet. Die V+D KG und AEU KG haben in diesem Rahmen darüber hinaus auch auf die Erstellung und die Veröffentlichung eines Lageberichts verzichtet. Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss Mit Gesellschafterbeschluss vom 21. Juni 2022 haben die Gesellschafter des Mutterunternehmens beschlossen, vom Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 5.701 einen Betrag von T€ 1.500 auszuschütten und den restlichen Betrag von T€ 4.201 auf neue Rechnung vorzutragen. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde nach den Vorgaben des DRS 21 erstellt. Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten".
Remseck am Neckar, den 8. September 2022 GWV Gesellschaft für Wertstoff-Verwertung mbH, Remseck am Neckar Peter Schaible Thomas Kentischer Konzern-Anlagespiegel zum 31. Dezember 2021
Anteilsbesitz (gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 4 HGB) Tochterunternehmen (Anteile am Kapital per 31.12.2021)
Diese Tochtergesellschaften wurden auf Grund der Mehrheit der Kapitalanteile und der Stimmrechte in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. Beteiligungen - nicht konsolidiert
*) Letzter vorliegender Jahresabschluss zum
31.12.2020.
Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Konzerns Geschäftsaktivitäten und Organisationsstruktur Die GWV-Gruppe gehört in Süddeutschland zu den großen Entsorgungsdienstleistern mit mehreren Standorten. Die Unternehmen der Gruppe erfassen bzw. sammeln unterschiedlichste Abfallarten, bereiten diese auf und vermarkten sie. Geschäftsfelder sind die Bereiche Wertstoffaufbereitung, Papier/Pappe/Kartonagen (PPK) mit Aktenvernichtung sowie Containerdienst einschließlich Entsorgungsdienstleistungen. Im Geschäftsfeld Wertstoffaufbereitung werden auf mehreren Plätzen Anlagen zur Vorbehandlung und Aufbereitung von Abfällen und Kompostieranlagen betrieben. Gewerbe-, Baumischabfälle, Altholz, Sperrmüll sowie Garten- und Parkabfälle werden aufbereitet und verwertet. Zu den Kunden dieses Geschäftsfeldes gehören hauptsächlich Entsorgungsbetriebe, Kommunen und gewerbliche Kunden des Bauhauptgewerbes. Im Bereich Papier, Pappe, Kartonagen ("PPK") entsorgen wir Wertstoffe von Kommunen, Druckereien, Privat- und Gewerbekunden. In Pforzheim und Neu-Ulm werden Anlagen zur Aktenvernichtung betrieben und in Ulm eine Sortieranlage für PPK. PPK wird an Papierfabriken und Händler in Deutschland und dem angrenzenden Ausland geliefert. Mit dem Geschäftsfeld Containerdienst einschließlich Entsorgungsdienstleistungen bieten die Unternehmen der GWV-Gruppe als zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe den Kunden ganzheitliche Entsorgungskonzepte an. Bei den Kunden handelt es sich überwiegend um Kommunen sowie Gewerbe- und Industrieunternehmen. Dieses Geschäftsfeld ist im Geschäftsjahr gewachsen durch die Übernahme des operativen Geschäfts der Russ GmbH in Neu-Ulm. Steuerungssystem In der GWV-Gruppe werden zur Steuerung der gesamten Gruppe verschiedene Kennzahlen genutzt und auf Ebene der einzelnen Gesellschaften und auf Konzernebene ermittelt. Umsatzerlöse, EBIT sowie Investitionen sind als wesentliche Steuerungsgrößen der Gruppe definiert. Darüber hinaus stellen für die Geschäftsaktivitäten der Gruppe die Mengen/Tonnagen der verschiedenen Wertstoffe (z.B. PPK) wichtige Steuerungsgrößen dar. Die verschiedenen Kennzahlen werden in der jährlichen Unternehmensplanung abgeleitet und den jeweiligen Unternehmensbereichen als Vorgabe kommuniziert. Strategie Unser Geschäftsmodell basiert im Wesentlichen auf unserer Fähigkeit als Allrounder unter den Entsorgern, eine umfangreiche Palette an Recyclingaktivitäten anzubieten. Mit den Vorbehandlungsanlagen für mineralische Abfälle, einer Aufbereitungsanlage für Altholz und Sperrmüll und diversen Kompostieranlagen sowie Containerstellung und Aktenvernichtung können wir unseren Kunden Gesamtlösungen anbieten. Die Anlagentechnik passen wir ständig den gesetzlichen Anforderungen und den Marktgegebenheiten an. Im Geschäftsfeld Containerdienst einschließlich Entsorgungsdienstleistungen sehen wir durch die in 2021 erworbene Unternehmensgruppe Russ weitere Wachstumschancen. Personal Die wirtschaftliche Entwicklung der GWV-Gruppe ist von qualifizierten Mitarbeitern abhängig. Als sicherer und attraktiver Arbeitgeber kann die GWV-Gruppe im Wettbewerb um neue Mitarbeiter bestehen. Die Qualifikation und Weiterbildung der Mitarbeiter wird durch Schulungsmaßnahmen gefördert. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft konnte sich 2021 wieder erholen und kann ein Wachstum aufweisen. Mit einer 2,7% Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) konnte eine sich wiederholende Verringerung des BIP vermieden werden, gleichwohl ist das BIP weiterhin um 2% geringer als im letzten Jahr vor der Corona Pandemie 2019. Das Wachstum wirkte sich auch auf die, im Jahr 2020 schwer gezeichneten, Wirtschaftsbereiche des produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors aus. So bewirkte der wirtschaftliche Aufschwung eine 4,4% Steigerung der preisbereinigten Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe sowie im Unternehmensdienstleistungssektor von 5,4%, während im Sektor Handel, Verkehr und Gastgewerbe zwar ein Wachstum vorlag, dieses mit 3,0% aber verhältnismäßig geringer ausgefallen ist. Das weitestgehend krisensichere Baugewerbe konnte im Jahr 2021 kein Wachstum verzeichnen, kann aber trotz des 0,4% Rückgangs zu 2020 auf eine Steigerung im Vergleich zu 2019 verweisen. 1 Auch im Jahr 2021 musste der Staat der weiterhin konstant geringen privaten Konsumnachfrage entgegenwirken. Die Staatsausgaben stiegen um 3,4% im Vergleich zu 2020 und werden auch in zukünftigen Jahren ein hohes Niveau erreichen. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland war mit im Jahresdurchschnitt 44,91 Mio. auf dem Vorjahresniveau. 2 Insgesamt konnte die Arbeitslosenquote sogar um 0,2% reduziert werden.
1
https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/deutsche-wirtschaft-waechst-2021-um-2-7-prozent-883750
Die Nutzung von Kurzarbeit hat sich 2021 verringert, auch wenn sie sich weiterhin mit jahresdurchschnittlich 1,85 Mio. (2020: 2,94 Mio.) auf einem hohen Niveau befindet. 3 Das Finanzierungsdefizit des öffentlichen Gesamthaushalts im Jahr 2021 beträgt 133,2 Milliarden Euro. 4 Die um 9,4% gestiegenen Einnahmen konnten zwar dieses Defizit im Vergleich zum Vorjahr reduzieren, aber auch aufgrund der gestiegenen Ausgaben nicht decken. Nachdem im Jahr 2021 die negativen Auswirkungen der Corona Pandemie auf den Außenhandel weitgehend aufgeholt wurden, konnte die deutsche Wirtschaft das starke Wachstum in den ersten zwei Quartalen bestätigen und insgesamt so eine Steigerung der Exporte von 18,4% bzw. der Importe von 27,9% zum Vorjahresmonat aufweisen. 5 Die wirtschaftliche Lage im Baugewerbe sollte nach wie vor gut sein und in den ersten vier Monaten konnte das Bauhauptgewerbe auch ein Wachstum, verglichen mit den Vorjahresmonaten, aufweisen. 6 Zukünftige Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung liegen weiterhin in Vielzahl vor. Der weitere Verlauf der Corona Pandemie könnte unter Umständen wieder die wirtschaftliche Lage beeinträchtigen. Folgen des anhaltenden Krieges in der Ukraine wirken sich negativ auf die deutsche Wirtschaft aus, insbesondere sind hier der Rohstoffmarkt sowie der Nahrungsmittelmarkt zu nennen. Die außerordentliche hohe Inflationsrate von 7,6% im Juni 2022 (vgl. zu Vorjahr, Juni 2021) bewirkt weiterhin eine verringerte Kaufkraft der Konsumenten und gefährdet die deutsche Wirtschaftsleistung. 7 Folgen der hohen Inflation sind schon jetzt in der Wirtschaft zu sehen, so verzeichnete der deutsche Einzelhandel im Juni 2022 mit real 8,8% den größten Umsatzrückgang zum Vorjahresmonat seit Bestehen der Erfassung 1994. 8 Positiv ist die nach dem Bundestagswahljahr 2021 weiterhin vorliegende politische Stabilität in Deutschland zu bewerten, ebenso auf Ebene der EU durch den Wahlsieg Emmanuel Macrons im Frühjahr 2022. Kritisch in dieser Hinsicht ist die erneute politische Krise in Italien mit drohenden negativen Auswirkungen auf die EU anzusehen. Aufgrund der überwiegenden Risiken erwartet der Sachverständigenrat der Bundesregierung ein Wachstum des BIP von nur 1,8% im Jahr 2022 bei einer Inflationsrate von 6,1% und betont die Möglichkeit einer Wirtschaftskrise, diese insbesondere aufgrund der hohen Abhängigkeit von russischen Energielieferungen. 9
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https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/monatsbericht-wirtschaftsleistung-koennte-im-ersten-quartal-in-etwa-
3. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Das Jahr 2021 war weiterhin von der Corona Pandemie geprägt. Die Umsätze mit Handel und Gewerbe stiegen jedoch im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht an. Eine weiterhin starke Baukonjunktur sorgte für gute Zuwächse im Bereich der Abfälle aus diesem Wirtschaftssektor. Die Überschwemmungskatastrophe Mitte des Jahres hatte zeitweilig eine extrem hohe Auslastung der Verbrennungs- und Verwertungskapazitäten zur Folge. Diese sorgten für eine hohe Auslastung unserer Anlagenkapazitäten. Das Preisniveau aus dem Vorjahr konnte im Wesentlichen gehalten werden. Dies wirkte sich positiv auf alle Geschäftsfelder der GWV aus. Die Preise für Schrott und Altmetalle, Altpapier und Altholz stiegen während des Jahres an. Thermische Verwertungskapazitäten standen 2021 in ausreichender Menge zur Verfügung. Der weiterhin herrschende Fachkräftemangel führte zu höheren Personalkosten. Die Logistikkosten stiegen durch die Einführung der CO 2 Steuer und den zunehmenden Mangel an Kraftfahrern. 4. Geschäftsverlauf des Konzerns Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblichen. Die seit Mai 2018 zur Unternehmensgruppe gehörenden Firmen AEU Abfall-Entsorgung Ulm GmbH & Co. KG (AEU) und Akten- und Datenvernichtung Ulm GmbH (ADU) haben sich positiv entwickelt und konnten Umsätze steigern und die Vorjahresergebnisse übertreffen. Im Geschäftsjahr 2021 haben die Firmen mit einem deutlich positiven Ergebnis zum Konzernergebnis beigetragen. Die Firma AEU ist in den Geschäftsfeldern PPK und Containerdienst einschließlich Entsorgungsdienstleitungen tätig und hat in 2021 einen nicht konsolidierten Umsatz von T€ 18.416 erzielt. Der Umsatz der ADU beträgt T€ 912. Bei der Tochtergesellschaft Vanni + Didicher Recycling GmbH & Co. KG (V+D KG) konnte Rohertrag verbessert und das Ergebnis gesteigert werden. Die Geschäftsentwicklung verlief im Rahmen der Erwartungen. Mit notariellem Kaufvertrag vom 26. Juni 2021 wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2021 von einer neu gegründeten Konzerngesellschaft der operative Geschäftsbetrieb der Firma Russ GmbH, Neu-Ulm gekauft sowie 51% der Gesellschaftsanteile der NUR Neu-Ulmer Recycling GmbH & Co. KG und 100% der Gesellschaftsanteile der NUR Neu-Ulmer Recycling Verwaltungs-GmbH, Neu-Ulm. Der operative Geschäftsbetrieb wird jetzt mit der Konzerngesellschaft Russ Entsorgung GmbH & Co. KG geführt. Die Firma ist als Entsorgungsfachbetrieb auch im Bereich Sonderabfälle tätig und ergänzt das Produktportfolio der GWV-Gruppe. Durch diese Akquisition sehen wir mittelfristig weitere Wachstumsimpulse für die Gruppe. Die Gesellschaft hat sich im zweiten Halbjahr planmäßig entwickelt. Im Geschäftsfeld Wertstoffaufbereitung war das Jahr 2021 von einer weiterhin sehr guten Anlagenauslastung geprägt. In der ersten Jahreshälfte nahmen die Abfallmengen aus Handel und Industrie im Vergleich zum coronabedingten schwachen Vorjahr wieder zu. Das Abfallaufkommen aus der Bauwirtschaft blieb auf weiterhin hohem Niveau Die gleichzeitige Erholung der Rohstoffmärkte trug zu einer positiven Entwicklung bei. Ab Mitte des Jahres 2021 führte die Überschwemmungskatastrophe zu einer erhöhten Anlagenauslastung und steigenden Umsätzen. Mitte des Jahres 2021 konnte die neue Kanalballenpresse für KMF (künstliche Mineralfaser) in Betrieb genommen werden. Diese Anlage trägt zu einer höheren Rohertragsquote bei. Im 4. Quartal stiegen die Erlöse auf Grund der hohen Nachfrage der Biomassekraftwerke und Spannplattenindustrie bei der Altholzvermarktung. Gleichzeitig stiegen die Erlöse bei Schrott und Altmetallen. Das vierte Quartal konnte deswegen mit einem überdurchschnittlich positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Der Markt für Altpapier war im Jahr 2021 von steigenden Preisen geprägt. Die Mengenentwicklung war 2021 über dem Jahr 2020. Ertragslage Im Jahr 2021 wurden Umsatzerlöse von T€ 83.430 erzielt und liegen damit deutlich über denen des Vorjahres (T€ 65.971). Die Umsatzsteigerung kommt primär von der GWV, V+D KG und der AEU KG und ist nur zu einem kleineren Teil auf die Zugänge zum Konsolidierungskreis zurückzuführen. Durch die gestiegenen Verwertungspreise für Schrott, Altmetalle, Papier, Kunststoffe und den verbesserten maschinellen Einsatz (KMF-Presse) stieg das Rohergebnis trotz leicht gesunkener Inputpreise - insbesondere im Bereich der Gewerbeabfälle. Das Rohergebnis stieg absolut um 24,6% auf 41.503 TEuro. Die Rohergebnisquote 2021 (in Relation zum Umsatz) belief sich auf 49,7%. Im Jahr 2020 waren es 50,5%. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Jahr 2020 um ca. 21,3%. Die Steigerung der Personalkosten ist auf die Übernahme des operativen Geschäfts der Russ-Gruppe sowie durch starke Lohnsteigerungen im Bereich der qualifizierten Fachkräfte begründet. Der Abschreibungsaufwand erhöhte sich um 1.415 Teuro durch Investitionen in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände. Der Konzernjahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 3.524 auf T€ 5.118 verbessert. Die Umsatzrentabilität konnte gesteigert werden und liegt im Jahr 2021 bei 6,1% (Vorjahr: 5,3%). Finanzlage Ziel des Finanzmanagements ist es, die Liquidität des Konzerns jederzeit sicherzustellen unter der Prämisse das Finanzergebnis zu optimieren. Die Liquidität des Konzerns war im Jahr 2021 jederzeit sichergestellt. Der Konzern war in 2021 jederzeit fähig, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Lieferanten wurden lückenlos skontiert. Der Konzern verfügt zum Stichtag über liquide Mittel in Höhe von T€ 3.554 (Vorjahr: T€ 4.357) und darüber hinaus über nicht ausgenutzte Kreditlinien. Es bestehen keine Hinweise, dass es in 2022 zu Liquiditätsengpässen kommen kann. Währungsrisiken bestehen nicht, da grundsätzlich nur in Euro fakturiert wird. Vermögenslage Das Anlagevermögen liegt mit T€ 41.068 deutlich über dem Vorjahr (T€ 27.058). Durch den Zugang der NUR KG zum Konsolidierungskreis hat sich das Anlagevermögen um T€ 4.379 erhöht und durch den Kauf des operativen Geschäftsbetriebs der ehemaligen Russ GmbH um T€ 7.946. Die übrigen Investitionen wurden im Wesentlichen getätigt in Sachanlagen zur Modernisierung der Anlagen und des Fuhrparks und in eine Umschlaghalle/Pressenhalle am Standort in Remseck am Neckar. Die Investitionen wurden hauptsächlich durch die Aufnahme von Bankdarlehen finanziert. Zum Bilanzstichtag macht das Anlagevermögen ca. 69% (Vorjahr ca. 64%), das Umlaufvermögen, der Rechnungsabgrenzungsposten und die aktiven latenten Steuern ca. 31% der Bilanzsumme aus. Die Bilanzsumme beträgt T€ 59.529 und liegt über Vorjahresniveau (T€ 42.108). Trotz höherem Eigenkapital hat sich die Eigenkapitalquote aufgrund der höheren Bilanzsumme reduziert und liegt bei 27,1% (Vorjahr: 28,3%). Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit der Entwicklung des Geschäftsjahres 2021 zufrieden. Sowohl Umsatz als auch das realisierte Konzernjahresergebnis liegen somit über den im Vorjahr prognostizierten Umsatz- und Ergebnisverbesserungen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der deutlich besseren Geschäftsentwicklung bei der Muttergesellschaft und den Konzerngesellschaften AEU Abfall-Entsorgung Ulm GmbH & Co. KG und Akten- und Datenvernichtung Ulm GmbH. 5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Die Entwicklung der Ertragslage bei den Gesellschaften des Konzerns ist in den ersten 6 Monaten des Jahres 2022 positiv. Die hohen Altpapier- und Schrottpreise Anfang 2022 lassen erwarten, dass die Planzahlen 2022 übertroffen werden. Im Geschäftsfeld Wertstoffaufbereitung lag der Umsatz im 1. Halbjahr etwas über dem des Vorjahres. Insbesondere die bereits im 4. Quartal 2021 gestiegenen Altholzpreise sowie ein Großauftrag sorgten in den eigentlich witterungsbedingten schwachen Monaten Januar und Februar für eine verbesserte Ertragslage im Geschäftsfeld Wertstoffaufbereitung. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass sich im Geschäftsfeld Wertstoffaufbereitung in einigen Bereichen die Annahmepreise in 2022 unter dem Preisniveau von 2021 bewegen werden. Bei den Verwertungspreisen insbesondere im Thermischen Bereich für Gewerbeabfälle geht die Geschäftsleitung ebenfalls von einem niedrigeren Niveau aus, so dass in diesem Bereich mit gleichbleibenden Margen zu rechnen ist. Mit weiteren Steigerungen der Mengen bei einzelnen Abfallströmen ist nicht zu rechnen, da aufgrund des Ukrainekrieges und der Lieferkettenschwierigkeiten in allen Wirtschaftsbereichen ein Rückgang der Mengen zu erwarten ist. Kostensteigerungen sind wegen den bereits stark gestiegenen Energiekosten in allen Bereichen zu erwarten. Diese Kostensteigerungen werden aktuell durch die hohen Preise der Sekundärrohstoffe kompensiert. Weitere Preissteigerungen sind aufgrund der stetigen Verknappung des Deponieraums bei den mineralischen Abfallströmen zu erwarten. Die GWV und die Konzerngesellschaften werden auch 2022 den anstehenden Herausforderungen mit ihrer Anlagentechnik und durch ihr Know-how bestens aufgestellt sein. Die Geschäftsleitung erwartet, dass 2022 die geplanten Umsatz- und Ertragsziele insgesamt übertroffen werden. Den Umsatz für den Konzern erwarten wir um ca. 10% über dem Vorjahresniveau, der geplante Konzernjahresüberschuss für 2022 wird etwas über dem des Vorjahres liegen. Chancen- und Risikobericht In der ständig zunehmenden Bedeutung umweltpolitischer Aspekte sehen wir für unser Geschäft ein grundsätzliches Chancenpotential, in welches wir auch investieren. Die Investitionen in Sachanlagen werden sich in 2022 unter dem Niveau der Abschreibungen belaufen. Für die geplanten Investitionen stehen bereits in ausreichendem Maße Eigen- und Fremdmittel zur Verfügung. Konkrete Chancen sehen wir insbesondere in unserer hohen Anlagen- und Stoffstromkompetenz. Die Vermögens- und Finanzlage sowie die Ertragslage haben sich bis zur Erstellung des Lageberichts weiterhin positiv entwickelt. Jedes unternehmerische Handeln ist mit Risiken verbunden, die sich niemals ganz ausschließen lassen. Zu den finanzwirtschaftlichen Risiken zählen insbesondere Liquiditäts- und Ertragsrisiken. Den Liquiditätsrisiken begegnen wir mit ausreichenden Barmitteln und Kreditlinien sowie einer angemessenen Finanzierungstätigkeit. Die Ertragsrisiken liegen sowohl im Umsatzbereich als auch bei den Materialaufwendungen. Hier können insbesondere unerwartete Preisentwicklungen auf den Rohstoffmärkten die Ertragslage unserer Gesellschaften nachteilig beeinflussen. In unserem Geschäftsmodell begegnen wir diesen Risiken durch eine stetige Bestands- und Auftragskontrolle sowie durch engen Kontakt zu Kunden und Lieferanten, um kurzfristig auf geänderte Umstände und Marktgegebenheiten reagieren zu können. Seit dem 24. Februar führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Auch in Deutschland wird dies aller Voraussicht nach zunehmend zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen. Infolge des Kriegs in der Ukraine und aufgrund Lieferkettenproblemen bestehen Unsicherheiten und Risiken, die unser Geschäft beeinflussen können. Auch wenn die GWV und die Konzerngesellschaften bisher kaum davon betroffen sind, können allgemeine Einflüsse in der Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Weitere Risiken sehen wir in der immer mehr ausufernden Bürokratie und der Verschleppung von Genehmigungen aller Art durch die Behörden. Bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung sind weder wirtschaftlich noch rechtlich bestandsgefährdende Risiken erkennbar.
Remseck am Neckar, 8. September 2022 GWV Gesellschaft für Wertstoff-Verwertung mbH Peter Schaible Thomas Kentischer Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GWV Gesellschaft für Wertstoffverwertung mbH, Remseck am Neckar Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der GWV Gesellschaft für Wertstoffverwertung mbH, Remseck am Neckar - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Kapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GWV Gesellschaft für Wertstoffverwertung mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz am Rhein, den 9. September 2022 Lampe
& Kollegen AG
gez. Dr. Knobling, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Schorndorfer, Wirtschaftsprüfer" Die Billigung des Konzernabschlusses 2021 erfolgte am 30.11.2022. |
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