Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 211072
Eingetragen
4.2.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist ein Schweißfach- und Brennschneidebetrieb und alle daran angrenzenden Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen, Handlungen, Unterlassungen und/oder Geschäften berechtigt, die mittelbar oder unmittelbar dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck andere Unternehmen gründen, erwerben, sich an ihnen beteiligen, sie vertreten; sie kann auch Zweigniederlasssungen im In- und Ausland errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Huber
seit 12.7.2006
Geschäftsführer
Diana Friedmann
seit 12.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Schultze & Braun Vermögensverwaltungs- und Treuhandgesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Schultze & Braun Vermögensverwaltungs- und Treuhandgesellschaft mbH
Germany
100000
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Friedmann GmbH

Lichtenau-Grauelsbaum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Lagebericht

A. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft wuchs 2008 im Jahresdurchschnitt um 1,3 % bzw. arbeitstäglich bereinigt um 1,0 %. Erstmals seit zwei Jahren blieb damit das Wachstum hinter der Ausweitung der Produktionsmöglichkeiten zurück. Der Jahresverlauf zeigte ein ausgesprochen kontrastreiches Bild. So expandierte die Wirtschaft zunächst sehr kräftig, wobei auch witterungsbedingte Sondereffekte im Baugewerbe eine Rolle spielten. Danach setzte eine konjunkturelle Abschwächung ein, die bis in die Sommermonate hinein aber noch vergleichsweise moderat ausfiel. Dies lag vor allem daran, dass die Industrie auf Grund überaus gut gefüllter Auftragsbücher die Erzeugung hoch halten konnte, obgleich die Neubestellungen seit der Jahreswende 2007/2008 - von einem auch durch zahlreiche Großaufträge erhöhten Niveau aus - rückläufig waren. Im Herbst beschleunigte sich dann im Zuge der raschen Eintrübung der Weltkonjunktur sowie der abermaligen Verschärfung der internationalen Finanzkrise, die Talfahrt der Geschäftsabschlüsse mit in- und ausländischen Kunden. Weite Teile der deutschen Wirtschaft schränkten daraufhin ihre Aktivitäten drastisch ein. Im produzierenden Gewerbe kam es zu verlängerten Betriebsferien um die Weihnachtszeit. Die scharfen, primär außenwirtschaftlich angelegten Störeinflüsse beendeten die Mitte 2003 begonnene wirtschaftliche Aufwärtsbewegung, noch bevor sich der private Konsum entfalten konnte.

Ausschlaggebend für die konjunkturelle Wende in Deutschland war, dass Impulse von der Exportseite, die für die Aufschwungphase von besonderer Bedeutung gewesen waren, seit dem Frühjahr 2008 ausgeblieben sind. Dies hing damit zusammen, dass sich die realwirtschaftlichen Folgen der Finanzmarktkrise mit zunehmender Dauer regional immer weiter ausbreiteten und über die vielfältigen Handels- und Finanzverflechtungen nach und nach praktisch alle Wirtschafträume in Mitleidenschaft zogen. Angesichts der Tatsache, dass die Absatzmärkte deutscher Ausfuhrunternehmen 2008 so schwach wie seit dem Ende der letzten globalen Wachstumsdelle 2001/2002 nicht mehr gewachsen sind, blieb der Anstieg der Exporte mit preisbereinigt 2,7 % weit hinter dem Expansionstempo der vergangenen Jahre zurück. Das Importwachstum übertraf im Berichtszeitraum mit 4,0 % die Zunahme der Exporte spürbar, sodass der Außenbeitrag erstmals seit 2003 rechnerisch das Wachstumsergebnis drückte.

Im Jahresverlauf 2008 hat sich die Investitionstätigkeit der Unternehmen nach drei Jahren starker Expansion beruhigt. Seit dem Frühjahr prägte zunehmend Vorsicht die unternehmerischen Investitionsplanungen. Zum anderen verschlechterten sich nach der Jahresmitte die externen Finanzierungsbedingungen für Großunternehmen noch einmal deutlich. Es gab aber keine Hinweise auf allgemeine angebotsseitige Verknappungen im Sinne einer Kreditklemme.

Trotz der sich abzeichnenden konjunkturellen Abschwächung hat die Erwerbstätigkeit beinahe das ganze Jahr 2008 hindurch weiter zugenommen. Erst gegen Jahresende kam das Beschäftigungswachstum zum Stillstand. Stabilisierend wirkten neben der staatlich geförderten Kurzarbeit auch Maßnahmen zur Förderung abhängiger Beschäftigungen wie die Eingliederungszuschüsse. Auch wurden weniger Überstunden getätigt und Arbeitszeiten konnten ausgeglichen werden. Im Jahresdurchschnitt übertraf die Zahl der Erwerbstätigen ihren Vorjahresstand mit einem Plus von 562.000 Personen. Im Einklang mit der positiven Beschäftigungsentwicklung ist die Arbeitslosigkeit 2008 weiter zurückgegangen und zwar auf 3,27 Mio. Dass waren 508.000 weniger als im Jahr zuvor, in dem sich die Zahl der Arbeitslosen bereits um 711.000 reduziert hatte.

Die Lage der Staatsfinanzen hat sich im Jahr 2008 trotz der konjunkturellen Abschwächung seit dem Frühjahr kaum verändert. Nachdem bereits die revidierten Daten für 2007 nur ein geringes Defizit zeigten, ist dieses noch etwas zurückgegangen. Die staatliche Ausgabenquote lag 2008 mit 43,9 % gleichfalls etwas niedriger als im Jahr zuvor, da die Ausgaben schwächer als das nominale BIP zunahmen. Bei einer rückläufigen Arbeitslosenzahl gingen die arbeitsmarktbedingten Aufwendungen weiter zurück. Überdies wirkte das moderate Lohnwachstum der Vorjahre noch dämpfend nach, weil viele Staatsausgaben mit zeitlicher Verzögerung der allgemeinen Lohnentwicklung folgen. Zu hohen Ausgabenzuwächsen kam es dagegen bei den staatlichen Investitionen, dem Sachaufwand und im Gesundheitsbereich. Im Jahr 2009 wird sich die Lage der öffentlichen Haushalte stark eintrüben und wieder ein hohes Defizit anfallen.

Die aktuelle Situation der Schweißfach- und Brennschneidebetriebe in Deutschland ist charakterisiert durch eine seit der Wirtschaftskrise schlechte Wirtschaftslage der Branche sowie der sehr niedrigen Nachfrage aus der Automobil-, Transport- und Maschinenbauindustrie. Die vorwiegend meist mittelständischen Unternehmen in Deutschland arbeiten heute nur mit 50 bis 60 prozentiger Auslastung.

B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Friedmann GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von hochwertigen Teilen aus Stahl als Brennteile bis hin zu komplexen Schweißbaugruppen inkl. mechanischer Bearbeitung spezialisiert hat. Zu unseren Kunden zählen schwerpunktmäßig Unternehmen im Bereich der Automobilindustrie, der Werkzeugmaschinen- und dem schweren Fahrzeugbau sowie der stahlverarbeitenden Industrie. Wir konnten auch im Jahre 2008 unseren Kundenkreis weiter ausbauen.

Die Entwicklung im Jahre 2008 war bis in den Oktober sehr erfreulich und von stetigem Wachstum geprägt. Die Planzahlen konnten erreicht werden. Die sehr schlechte konjunkturelle Entwicklung im Herbst 2008 hat jedoch dann voll eingeschlagen und die Umsätze gingen deutlich zurück. Auch der Auftragseingang war davon betroffen. Diese Situation spiegelt sich in der ganzen Wirtschaft wieder. Unsere Kunden verschoben die Auslieferungstermine in Folgemonate und Stornierungen waren und sind an der Tagesordnung. Jedoch konnten wir uns schnell auf diese neue Situation einstellen. Die Rohstoff-Preise sackten immer weiter ab und alle hatten die Befürchtung, wer zu früh kauft - kauft zu teuer. Daher war jeder Marktteilnehmer in den letzten zwei Monaten sehr verhalten mit den Materialeinkäufen.

Es ist für das Jahr 2009 keine merkliche Besserung zu erwarten. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass sich die Umsätze auf dem Niveau der Jahre 2005 und 2006 einpendeln werden. Wir sind jedoch auf Grund unserer Planung und unseren eingeleiteten Maßnahmen sicher, dass wir auch diese schwierige Zeit nicht nur überstehen sondern gestärkt aus ihr hervorgehen werden.

1. Entwicklung der Gesamtleistung

Das Unternehmen hat das Geschäftsjahr 2008 trotz der massiven Krise mit einer Erhöhung der Gesamtleistung um 7,97 % (Vorjahr + 41,6 %) abgeschlossen. Gemessen an der Gesamtleistung betrug der Inlandsanteil 99,6 % (Vorjahr 99,0 %), der Exportanteil lag bei 0,4 % (Vorjahr 1,0 %). Der Jahresfehlbetrag betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr Euro 499.802,11 gegenüber einem Jahresüberschuss von Euro 219.232,65 im Vorjahr.

2. Produktion

Die verfügbaren Produktionskapazitäten waren im Berichtsjahr bis in den Oktober voll ausgelastet. Bedingt durch das hohe Auftragsniveau während des Geschäftsjahres mussten Produktionsengpässe mit Überstunden kompensiert werden. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte. Produktionsausfälle in Form von technischen oder sonstigen Störungen waren nicht zu verzeichnen. Besondere Aufgabe im Berichtsjahr war die fortschreitende Implementierung des neuen Mechanikcenters sowie Aufbau unseres Lasercenters mit einer Laseranlage mit Wechseltisch von Trumpf mit einem Arbeitsbereich von 2 auf 4 Meter und einer Abkantbank.

3. Beschaffung

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringst möglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen. Die Entwicklung der Beschaffungsmarktpreise war durch einen starken Verfall gekennzeichnet.

Die Aufgabe bestand darin unsere Lagerhaltung herunterzufahren und die fallenden Preise an unsere Kunden weiterzugeben. Wir hatten Streckengeschäfte im Stahleinkauf getätigt, welche nun nachverhandelt werden mussten, um marktgerechte Preise zu erzielen.

4. Vermögenslage / Kapitalstruktur

Die Anlagenintensität der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr geringfügig angestiegen. Sie betrug im Geschäftsjahr 2008 25,0 % (Vorjahr 24,5 %). Im Berichtszeitraum wurden Investitionen ins Anlagevermögen von Euro 334.274,87 vorgenommen. Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um Investitionen zur Erhaltung und Erweiterung der Produktionsanlagen aber auch für notwendige Erweiterungen des Verwaltungsbereiches. Die Liquidität 2. Grades, die das Verhältnis Flüssige Mittel inkl. kurzfristiger Forderungen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten ausdrückt, hat sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht verändert. Sie betrug im Jahr 2008 28,4 % gegenüber 28,3 % im Jahr Vorjahreszeitraum

5. Finanzlage

Dem Unternehmen stand auch im Jahr 2008 jederzeit ausreichend Liquidität (flüssige Mittel bzw. verfügbare Kreditlinien) zur Verfügung.

6. Ertragslage

Die Friedmann GmbH weist im Jahr 2008 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von Euro ./. 574.208,53 (Vorjahr Euro + 354.743,27) aus. Bedingt durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise und den damit verbundenen Umsatzeinbrüchen sowie den Belastungen, die aus den in 2008 durchgeführten Investitionen resultieren, hat sich die Ertragslage unserer Gesellschaft ab November 2008 trotz Preisrückgängen auf den Rohstoffmärkten deutlich verschlechtert. Darüber hinaus wurde das Ergebnis 2008 insgesamt durch einmalige Sonderfaktoren in Höhe von rd. Euro 340.000,00 belastet.

Mit einem Bündel an sofort greifenden Maßnahmen rüsten wir uns für die bevorstehende Phase des Abschwungs und der Rezession.

7. Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 99 (Vorjahr 71). Um eine noch qualifiziertere und motiviertere Belegschaft zu erhalten, wird auch weiterhin in die Aus- und Weiterbildung investiert.

Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für die gute Zusammenarbeit und für die Leistungen, die sie auch im vergangenen Jahr wieder für unser Unternehmen erbracht haben.

8. Umweltschutz

Schon seit Jahren stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen des Umweltschutzes. Für unsere Kunden ergibt sich die Sicherheit, dass die Produkte unseres Unternehmens so produziert werden, dass bei der Herstellung und der Nutzung die Umweltbelastung minimiert wird.

C. Risikomanagement

Ziel des Risikomanagements ist das frühzeitige Erkennen relevanter Risiken, um durch die schnelle Ergreifung geeigneter Gegensteuerungsmaßnahmen, Fehlentscheidungen vorbeugen zu können.

Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch unser Geschäft nicht frei von Risiken. Neben den allgemeinen Risikofaktoren wie Konjunkturschwankungen, neue Technologien, eine veränderte Wettbewerbssituation, sowie sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen, ist bei einem Unternehmen mit industrieller Fertigung der Produktionsprozess als gewichtiger Risikofaktor hervorzuheben, der durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:

Es müssen Standort- und Kapazitätsentscheidungen mit einer sehr hohen und langfristigen Kapitalbindung getroffen werden.

Es sind komplexe Produktionssteuerungssysteme notwendig.

Die wirtschaftliche Organisation der Fertigung (Schichtsysteme, Fertigungszeiten, Leerzeiten, Logistik, Investitionsbedarf) hat einen entscheidenden Einfluss auf die Ergebnissituation des Unternehmens.

Betriebsunterbrechungen können auf Grund von Anlageausfällen, Ausfall von EDV-Systemen, Feuer und sonstigen Störungen in Folge der Verkettung des gesamten Fertigungsablaufs erhebliche Ertragsminderungen verursachen.

Die Schwerpunkte unseres Risikomanagements liegen darin, Risiken, die vor allem in Entscheidungen mit langfristiger Bindung (Standort, Kapazität, Technologie) liegen, Risiken, die zu Produktionsunterbrechungen führen und Risiken, die aus der Nichtbeachtung gesetzlicher Auflagen/Vorgaben erwachsen, zu minimieren.

Im Rahmen eines Frühwarnsystems wird eine Reihe von Indikatoren genutzt, die bei der Risikobeurteilung und Schadensvermeidung von besonderer Bedeutung sind. Dazu gehören aus der Vielzahl der messbaren Größen z. B.

Einhaltung der Termine, Volumen, Kosten.

Überprüfung der Kapazitätsauslastung.

Überprüfung der Fertigungsmehrzeiten.

Überprüfung der Liefersicherheiten.

Überprüfung der Fertigungskosten/Arbeitsproduktivität.

Überprüfung der Stillstandszeiten.

Das vorhandene Berichtswesen beruht auf einer zeitnahen Berichterstattung (täglich, wöchentlich, monatlich) der geschäftsrelevanten Informationen, wodurch eine kurzfristige Reaktionszeit möglich ist.

Auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Lage sind unternehmerische Entscheidungen, durch schnelles und konsequentes Handeln und das Ergreifen von Maßnahmen zur Gegensteuerung vermehrt gefragt, um die erhöhten Unternehmensrisiken, die letztlich auch den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten in größtmöglichem Umfang zu reduzieren.

D. Qualitätsmanagement

Ein Qualitätsmanagement ist eingerichtet. Die externe Zertifizierung ist mittelfristig geplant.

E. Wichtige Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Die Beteiligung an der 'KAUTZ Polska Budowa Maszyn Sp. z. o. o.' und die damit zusammenhängende Geschäftsbeziehung wird im Berichtszeitraum 2009 beendet.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

F. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Unser Unternehmen wird sich weiterhin als leistungsstarker, zuverlässiger und zukunftsorientierter Geschäftspartner für unsere Kunden präsentieren, wobei die Geschäftspolitik auch in den nächsten Jahren flexibel und mit hoher Dynamik an veränderte Situationen angepasst werden muss. Unser Bestreben ist es, durch ein Höchstmaß an Flexibilität auf die Anforderungen des Marktes und unserer Kunden reagieren zu können. Diese Zielvorgabe versuchen wir, durch Erweiterungs- und Rationalisierungsinvestitionen und der ständigen Verbesserung des Produktionsprozesses, zu erreichen. Unsere Produktionskapazitäten waren im ersten Monat 2009 zufrieden stellend ausgelastet. Auf Grund unserer Flexibilität und unserem Know How sowie durch gezielte Kosteneinsparungen und Ausbau des Vertriebs erwartet die Geschäftsleitung eine Anpassung an die veränderten Marktbedingungen. Unser Ziel für 2009 ist es, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen.

Zu den bisher eingeleiteten Maßnahmen gehörten:

Personalreduzierung

Ausbau des Vertriebs

Kostencontrolling in Verbindung mit einen Programm zur Reduzierung der Kosten

Schließung des Werks in Polen

Reduzierung des Werks 3 in Lichtenau

 

Lichtenau, im April 2009

Friedmann GmbH

Geschäftsführung

gez. Diana Friedmann, Geschäftsführerin

gez. Wolfgang Huber, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen 1.559.826,00 1.672.215,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.777,00 20.670,00
II. Sachanlagen 1.512.049,00 1.639.364,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.074,00 21.675,00
2. technische Anlagen und Maschinen 692.168,00 780.191,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 800.807,00 672.498,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 165.000,00
III. Finanzanlagen 0,00 12.181,57
1. Beteiligungen 0,00 12.181,57
B. Umlaufvermögen 4.656.886,61 5.123.497,51
I. Vorräte 3.457.484,84 3.862.009,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.197.489,41 1.219.371,54
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 101.590,25 181.625,57
III. Wertpapiere 0,00 37.739,62
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.912,36 4.376,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.385,66 34.900,34
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.247.098,27 6.830.613,42

Passiva

   
  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital 89.680,62 589.482,73
I. gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage 70,81 70,81
III. Gewinnvortrag 538.282,73 319.050,08
IV. Jahresfehlbetrag 499.802,11 -219.232,65
B. Rückstellungen 388.209,00 413.765,12
C. Verbindlichkeiten 5.769.208,65 5.827.365,57
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.102.334,16 2.762.826,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.247.098,27 6.830.613,42

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1.1.2007 - 31.12.2007
EUR
1. Rohergebnis 6.241.686,03 5.136.441,50
2. Personalaufwand 4.078.319,91 3.210.084,57
a) Löhne und Gehälter 3.310.623,91 2.624.615,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 767.696,00 585.469,35
davon für Altersversorgung 123.504,84 122.752,37
3. Abschreibungen 590.073,67 175.801,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 265.482,92 175.801,57
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens,soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 324.590,75 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.873.216,88 1.190.082,89
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.839,05 3.287,47
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 16.181,57 5.263,36
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 262.941,58 203.753,31
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -574.208,53 354.743,27
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag -80.646,07 128.840,22
10. sonstige Steuern 6.239,65 6.670,40
11. Jahresfehlbetrag 499.802,11 -219.232,65

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Friedmann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres sind grundsätzlich beibehalten worden. Soweit Änderungen vorgenommen wurden, sind diese unter der jeweiligen Position aufgeführt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als Euro 150,00 bis zu Euro 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit der beizulegende Wert am Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten bzw. dem letzten Bilanzansatz lag, wurde der niedrigere Wert angesetzt. Durch den Ansatz des niedrigeren beizulegenden Wertes zum Stichtag waren außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Euro 16.181,57 vorzunehmen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch die Bildung von Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Der Teilwert der Pensionsrückstellungen ist nach versicherungsmathematischen Methoden auf der Basis eines Zinsfußes von 6 % gebildet worden. Der zu Grunde gelegte Zinsfuß von 6 % wird angesichts des derzeitigen Marktzinses als Untergrenze einer vertretbaren Bewertung angesehen, entspricht jedoch den steuerlich anzuwendenden Berechnungsgrundlagen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Angaben zu Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt, ebenso die Geschäftsjahresabschreibungen.

2. Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Euro 35.561,28 (Vorjahr Euro 36.463,68) mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Rückdeckungsansprüche gegenüber Lebensversicherungen in Höhe von Euro 22.360,48 (Vorjahr Euro 21.612,78) und das Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 Abs. 2 S. 3 KStG in Höhe von Euro 13.200,80 (Vorjahr Euro 14.850,90).

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Unter diesem Posten werden aktivierte Disagien ausgewiesen.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird mit Euro 51.129,19 (entsprechend DM 100.000,00) ausgewiesen. Die Erhöhung des Kapitals auf Euro 51.200,00 ist im Handelsregister noch nicht eingetragen. Der Gewinnvortrag beträgt Euro 538.282,73 (Vorjahr Euro 319.050,08).

5. Pensionsrückstellungen

An Hinterbliebenenrenten wurden Euro 7.362,60 gezahlt. Für Hinterbliebene früherer Mitglieder der Geschäftsführung wurden Rückstellungen in Höhe von Euro 106.245,00 gebildet.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von Euro 267.518,00 (Vorjahr Euro 220.820,00) berücksichtigen alle erkennbaren und ungewissen Risiken. Es handelt sich im Wesentlichen um Rückstellungen des personellen und sozialen Bereichs mit Euro 155.640,00 (Vorjahr Euro 153.080,00).

7. Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
Euro
davon mit einer Restlaufzeit von < 1 Jahr
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten * 3.102.334,16 1.570.100,38
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ** 1.797.196,60 1.797.196,60
Sonstige Verbindlichkeiten 869.677,89 449.677,89

- davon aus Steuern Euro 243.674,34

)* Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch:

- Raumsicherungsübereignung des Inventars

- Raumsicherungsübereignung des Warenlagers

- Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Globalzession

- Abtretung von Ansprüchen aus Risiko-Lebensversicherungen

- sowie sicherungshalber übereignete Produktionsmaschinen etc.

)** gesichert durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte

8. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

  Verpflichtung 2008
TEuro
Rest-Verpflichtung ab 2009
TEuro
Mietverträge 333 1.144
Leasingverträge 346 1.547

Darüber hinaus bestehen Miet- und Wartungsverträge, die jedoch von untergeordneter Bedeutung sind.

Haftung für fremde Verbindlichkeiten TEuro 1.294

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Frau Diana Friedmann und Herrn Wolfgang Huber

Hinsichtlich der Angaben gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 a und b HGB wird die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

2. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbH-Gesetz

Verbindlichkeiten / Forderungen gegenüber den Gesellschaftern:

Sachverhalt Betrag
Verbindlichkeiten 63.065,77
Forderungen 70.490,55

Die Verbindlichkeiten bzw. Forderungen gegenüber den Gesellschaftern werden in der Bilanz unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bzw. sonstigen Verbindlichkeiten und sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten und Forderungen sind gleichzeitig Verbindlichkeiten bzw. Forderungen gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbH-Gesetz. Die Verzinsung erfolgt mit 4,0 % p. a.

3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt.

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 73
Angestellte 26
davon Teilzeitbeschäftigte 10
davon Auszubildende 11

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 99 (Vorjahr 71).

Die Ermittlung erfolgte auf Basis der Beschäftigtenzahlen zum Ende eines Quartals.

4. Aufstellung des Anteilsbesitzes

Unter den Finanzanlagen wird die Beteiligung an der KAUTZ Polska Budowa Maszyn Sp.zo.o., Opole in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 12.181,57) ausgewiesen.

Die Beteiligungsquote beträgt 45 % (Vorjahr 35 %). Die Gesellschaft weist zum 31.12.2007 ein negatives Eigenkapital in Höhe von Euro 634.547,63 bzw. Zloty 2.281.642,91 (Vorjahr Euro 790.939,46 bzw. Zloty 2.845.460,09) aus.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2007 belief sich auf Euro 156.803,18 bzw. Zloty 563.817,18 (Vorjahr Euro 58.882,39 bzw. Zloty 211.723,42).

 

Lichtenau-Grauelsbaum, 16. Februar 2009

Friedmann GmbH

Geschäftsführung

gez. Diana Friedmann, Geschäftsführerin

gez.Wolfgang Huber, Geschäftsführer

Anlagespiegel

  Anschaf- fungs-/ Herstel- lungs- kosten
Zugänge
Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.261,80 46.910,80 0,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.011,13 0,00 0,00
2. technische Anlagen 1.005.413,45 35.416,26 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 874.750,23 247.947,81 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 165.000,00 0,00 165.000,00
  2.071.174,81 283.364,07 165.000,00
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 17.402,25 4.000,00 0,00
  17.402,25 4.000,00 0,00
  2.114.838,86 334.274,87 165.000,00
  Abschreibungen (kumuliert)
Restbuchwert 31.12.2008
Restbuchwert Vorjahr
Abschreibungen im Geschäftsjahr 2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.395,60 47.777,00 20.670,00 19.803,80
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.937,13 19.074,00 21.675,00 2.601,00
2. technische Anlagen 348.661,71 692.168,00 780.191,00 123.439,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 321.891,04 800.807,00 672.498,00 119.638,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 165.000,00 0,00
  677.489,88 1.512.049,00 1.639.364,00 245.679,07
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 21.402,25 0,00 12.181,57 16.181,57
  21.402,25 0,00 12.181,57 16.181,57
  724.287,73 1.559.826,00 1.672.215,57 281.664,44

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Berichtsprüfung

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach den Bestimmungen des HGB verkürzte Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Friedmann GmbH, Lichtenau-Grauelsbaum, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Oberkirch, den 27. Februar 2009

gez. Kraft, Wirtschaftsprüfer

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