NORMA Distribution Center GmbH
Unterm Ohmberg 24, 34431 Marsberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Riede seit 12.8.2014 | Prokura |
Stefan Erger seit 8.8.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NORMA Distribution Center GmbHMarsbergJahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2013Offenlegungsexemplar gemäß §§ 325 ff. HGB Inhaltsverzeichnis
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013I. Grundlagen des UnternehmensDie NORMA Distribution Center GmbH (NDC) gehört als eines der Distributionszentren in Europa zur Gesellschaftsgruppe der NORMA Group. Als Distributionszentrum für Schlauchschellen aller Art mit großer Lagerkapazität trägt die NORMA Distribution Center GmbH dem Wachstum und der guten Geschäftsentwicklung Rechnung. Hauptsächlich aktiv ist die NORMA Distribution Center GmbH in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Innerhalb dieses Absatzmarktes sind wir in der Lage, allen Kundenbedürfnissen "just in time" gerecht zu werden. Einer unserer Erfolgsfaktoren ist, dass wir die gesamte Produktpalette der NORMA Group vertreiben und somit das gesamte Kundenspektrum der Gruppe abdecken können. Sowohl durch Unternehmenszukäufe, welche die NORMA Group in der Vergangenheit getätigt hat, als auch durch kontinuierliche Neukundenakquise konnten wir unsere Marktposition kontinuierlich ausbauen. Das Fachwissen unseres Customer Service ermöglicht uns dabei, allen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Die NORMA Distribution Center GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Zur Muttergesellschaft NORMA Group Holding in Maintal besteht eine steuerliche Organschaft, so dass Steuern vom Einkommen und vom Ertrag das Ergebnis der Gesellschaft nicht belasten. Die Gesellschaft hat einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der NORMA Group Holding GmbH geschlossen. Darin ist die vollständige Gewinnabführung bzw. Verlustübernahme vereinbart. Seit Mitte 2012 obliegt die Geschäftsleitung Herrn Stefan Erger. Im Bereich Forschung und Entwicklung legt die NORMA Distribution Center GmbH in ihrer Funktion als Vertriebsgesellschaft den Schwerpunkt auf die Optimierung der Logistikprozesse. II. Darstellung des GeschäftsverlaufesGeschäftsverlauf (einschließlich Geschäftsergebnis) und Rahmenbedingungen Während sich die deutsche Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr auf einem stabilen Niveau bewegte und das produzierende Gewerbe sogar moderate Besserungstendenzen verzeichnen konnte, kam es in 2013 beim NDC zu einer leichten Reduzierung der Nettoumsätze. Ursächlich für diesen Rückgang waren weniger die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, als vielmehr Umstrukturierungen innerhalb der NORMA Group sowie bei einzelnen Kunden. Im Bereich Fachhandel, in dem wir unsere Produkte an Fachgroßhändler und Baumärkte vertreiben, verzeichneten wir einen leichten Rückgang. Dagegen konnten wir im Bereich Aviation (Vertrieb von Produkten für die Luftfahrtindustrie) einen moderaten Anstieg erzielen. Durch die weiterhin gute Marktstellung des NDC konnte dieser Rückgang im Bereich Fachhandel durch Neukundenakquise und aufgrund einer individuell ausgerichteten Vertriebsschulung weitestgehend abgefedert werden. Trotz Verschlechterung zum Vorjahresergebnis konnten wir durch eine höhere Gross Margin unser Ergebnis zum Vorjahr prozentual verbessern. Außer den üblichen Erhaltungsinvestitionen haben wir in eine neue Verpackungslinie investiert, die es uns ermöglicht, auch in Zukunft unseren Mitarbeitern ein sozialverträgliches Umfeld zu bieten sowie den Kundenbedürfnissen weiterhin gerecht werden. Erfolgreiche Zertifizierungen der Audits für OHSAS 18001, ISO 14001 und ISO EN 9100 in 2013 sind ein weiteres positives Signal für unsere Unternehmensausrichtung. Insgesamt musste das NDC in 2013 zwar absolut leichte Erlösrückgänge bis hin zu einem moderaten Rückgang des Periodenergebnisses verzeichnen, konnte jedoch in den wesentlichen Geschäftsbereichen neben der Generierung neuer Kunden auch in einzelnen Teilbereichen Umsatzzuwächse generieren, so dass das Jahr 2013 insgesamt als positiv und zukunftsweisend für das NDC verlaufen ist. III. Darstellung der LageVermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um rund 1,3 Prozent auf TEUR 7.415 minimal verringert. Der Rückgang erfolgte auf der Aktivseite der Bilanz im Wesentlichen durch die planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen. Das Anlagevermögen beinhaltet dabei neben der Liegenschaft der Gesellschaft insbesondere erworbene Kundenstämme. Eine weitere wesentliche Position der Aktivseite bilden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, welche im Geschäftsjahr erstmals die im Rahmen des mit der Muttergesellschaft abgeschlossenen Cash-Pool-Vertrages bestehenden Forderungen beinhalten. Im Zuge dieser Auswirkungen verringerten sich die liquiden Mittel entsprechend. Das Anlagevermögen liegt bei rund 43 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr rund 48 Prozent) und das Umlaufvermögen rund 57 Prozent (Vorjahr rund 52 Prozent). Die Passivseite der Bilanz zeigt insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, welche neben Verpflichtungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit innerhalb der NORMA Group unter anderem Verbindlichkeiten aus bestehenden Service-Agreements sowie Verbindlichkeiten im Zuge des mit der Muttergesellschaft abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags beinhalten. Neben dem Anlagevermögen verfügt die NORMA Distribution Center GmbH über ausreichende Liquiditätsreserven, welche sich im Cash-Pool abbilden und kann mit einer Eigenkapitalquote von rund 29 Prozent insgesamt als gut aufgestellt angesehen werden. Finanzlage Aufgrund der guten Ausstattung an liquiden Mitteln, welche im Geschäftsjahr erstmals im Rahmen des Cash-Pool-Vertrags als Forderungen gegen das Mutterunternehmen ausgewiesen werden, sieht sich die Gesellschaft in der Lage, ihre Investitionen stets aus eigenen Mitteln zu finanzieren und nicht aus externen Finanzierungsquellen. Die im Berichtsjahr erfolgte Investition in die neue Verpackungslinie zur nachhaltigen Verbesserung der Leistungskette, konnte so vollumfänglich aus eigenen Mitteln vorgenommen werden. Aufgrund der guten Finanzausstattung kann stets unter Ausnutzung von Skonto gezahlt werden. Wegen der engen Verknüpfung im Gruppenverbund und in diesem Rahmen gegenseitig bei Bedarf gewährten kurzfristigen Darlehen wäre auch bei Liquiditätsengpässen die Zahlungsfähigkeit des NDC stets gewährleistet. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich ohne Berücksichtigung der Veränderung durch den Cash-Pool im Zuge des allgemein moderaten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert. Aufgrund nur moderater und gezielter Investitionen im Vergleich zum Vorjahr kam es ebenfalls zu einer Verringerung des Cash-Flows aus Investitionstätigkeit. Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit ergibt sich lediglich ein Cash-Flow in Höhe des an die Muttergesellschaft ausgezahlten Ergebnisses des Vorjahres im Rahmen des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr moderat um rund 3 Prozent verringert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die strategische Umstrukturierung im Kundenbereich des Geschäftsjahres 2013 zurückzuführen. Insgesamt konnte ein konstantes Erlösniveau erzielt werden, was nicht zuletzt Ausdruck der langfristigen Ausrichtung bei gleichzeitig hohem Qualitätsniveau ist. Die Auftragslage in 2013 entsprach im Durchschnitt bzw. insgesamt den Budgeterwartungen und liegt auf vergleichbarem Niveau zum Vorjahr. Der Auftragsbestand konzentriert sich auf einen Zeitraum von 4-6 Wochen und war zum Monatsende gemessen kontinuierlich auf einem stabilen Niveau. Der Rohertrag hat sich prozentual moderat um rund 1 Prozent auf 8.364 TEUR verbessert. Ursächlich hierfür ist, dass analog dem Rückgang der Erlöse auch eine überproportionale Erhöhung der Gross Margin erfolgt ist. Die Personalaufwendungen sind aufgrund der Übernahme neuer Mitarbeiter zur langfristigen Stärkung des Teams um 4,8 Prozent angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund sinkender Umlagen im Verbundbereich. In Folge des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin NORMA Group Holding GmbH ergibt sich unter Berücksichtigung der Ergebnisübernahme durch die Gesellschafterin ein Jahresergebnis von TEUR 0. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungChancen- und Risikobericht Durch eine langfristige Planung werden wesentliche Ergebniskomponenten der NORMA Distribution Center GmbH stets berücksichtigt. Im Rahmen des regelmäßigen Reportings im Gruppenverbund erfolgt des Weiteren ein kontinuierlicher Soll-Ist-Abgleich, so dass umgehend auf unerwartete Entwicklungen eingegangen werden kann. Die Lieferfähigkeit könnte aufgrund des ausschließlichen Vertriebs von Produkten der NORMA Group aus anderen Ländern von dortigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder politischen Rahmenbedingungen beeinflusst werden. Durch die breite Aufstellung der Gruppe weltweit ist jedoch nicht mit Lieferengpässen zu rechnen. Unsere Produkte zeichnen sich durch ein relativ stabiles Preisniveau aus. Wir sind daher weder auf der Vertriebs- noch auf der Beschaffungsseite wesentlichen Preisänderungsrisiken ausgesetzt. Wir verfügen über einen breiten Kundenkreis und sind nicht in besonderem Maße von einzelnen Großkunden abhängig. Ausfallrisiken wird des Weiteren durch ein konsequentes Forderungsmanagement begegnet. Ein Liquiditätsrisiko besteht aufgrund einer guten Liquiditätsausstattung nicht. Aufgrund eines soliden und konstanten Mitarbeiterstammes (langjährige Mitarbeiter) und einer flachen Hierarchie, sowie einer gut aufgestellten Führungsebene wird kein wesentliches Personalrisiko aus Verlusten von Know-how im Zuge des Weggangs von Mitarbeitern gesehen. Aus der weiteren Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der wirtschaftlichen Entwicklung in unseren wichtigsten Abnehmerbranchen ergeben sich somit Chancen als auch Risiken in Hinblick auf die Nachfrage nach unseren Produkten. Insgesamt sehen wir uns aufgrund der getroffenen Maßnahmen im Zusammenhang mit den identifizierten Risiken und der stetigen Überwachung dieser keinen messbaren negativen Auswirkungen gegenüber. Prognosebericht Wir planen im Geschäftsjahr 2014 mit einem leichten Umsatzwachstum von rund 1 bis 2 Prozent zuzüglich Preiseffekt sowie entsprechendem Wachstum durch individuelle Aktivitäten am Markt. Diese Umsatzplanung erfolgt auf Basis der Ist-Situation; im Planungsinstrument wird das allgemeine Wachstum, der Preiserhöhungseffekt, kundenspezifische Entwicklungen sowie Projekt- und Neugeschäft durch Cross-Selling oder neue Handelsware berücksichtigt. Dieser Budget-Ansatz entspricht bzw. folgt dem der NORMA Group. Geplant sind im Jahr 2014 unter anderem Investitionen innerhalb der Logistik sowie im Aviation-Bereich. Mit einer wesentlichen Änderung sowohl der Kostenstruktur im Personalbereich als auch im Rahmen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird nicht gerechnet. Mit dem derzeitigen Mitarbeiterstamm besteht eine wesentliche Basis für die strategische und im Rahmen der Gesamtplanung der NORMA Group budgetierte Ausrichtung der Gesellschaft. Die Investitionen in der Logistik in 2013 dienen bereits der Erhöhung der Leistungskraft und dem langfristigen Ausbau der Kapazitäten. V. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2013 haben sich nicht ergeben.
Marsberg, Januar 2014 Bilanz zum 31. Dezember 2013AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 20131. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 der NORMA Distribution Center GmbH, Marsberg, wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Dabei wurden die Bilanzierungsgrundsätze des § 42 GmbHG beachtet. Die NORMA Distribution Center GmbH, Marsberg, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Anwendung der Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften des § 276 Abs. 1 HGB aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet; die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden sofort abgeschrieben. Soweit notwendig, werden außerplanmäßig Abschreibungen vorgenommen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden die direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge einbezogen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird durch Abschläge auf Grund zu antizipierender Verluste beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen erfasst; dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 Prozent Rechnung getragen. Forderungen, die auf fremde Währung lauten, werden unterjährig zum Geldkurs am Entstehungstag angesetzt. Zum Bilanzstichtag werden die Forderungen mit dem Devisenkassamittelkurs zum Ende des Geschäftsjahres angesetzt. Seit Oktober 2013 hat die NORMA Distribution Center GmbH mit der NORMA Group Holding GmbH einen Cash-Pool Vertrag unterzeichnet. Daher wird der Großteil der liquiden Mittel über Cash-Pool als Forderung gegenüber der NORMA Group Holding GmbH ausgewiesen. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessener Weise ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag. Zum Bilanzstichtag werden die Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Ende des Geschäftsjahres angesetzt. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Eine Übersicht der Entwicklung des Anlagevermögens wird im nachfolgenden Anlagespiegel gegeben. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2013
Umlaufvermögen Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Notwendige Abwertungen auf Grund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten auch Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 2.047 Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Keine Veränderung. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen basieren auf einem versicherungsmathematischen Gutachten der Anton Schüller Unternehmensberatung für betriebliche Altersversorgung, Taunusstein, für das Jahr 2012. Für die Rückstellungsberechnung diente das Teilwertverfahren als Berechnungsmethode, der Abzinsungsfaktor wurde mit einer pauschalen Laufzeit von 15 Jahren bestimmt. Der Einkommenstrend mit 0 Prozent und der Rententrend mit 2 Prozent kalkuliert. Die Fluktuationsrate ist mit einem 1 Prozent berücksichtigt worden. Sonstige Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen, die den Personalbereich betreffen (TEUR 124), ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.584 enthalten. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.740 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.902. Im Zuge der steuerlichen Organschaft mit der Muttergesellschaft NORMA Group Holding GmbH, Maintal, belasten keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag das Ergebnis der Gesellschaft. 5. Sonstige AngabenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB aus Miet- bzw. Leasingverträgen in Höhe von TEUR 50. Gemäß § 285 Nr. 7 HGB wurden im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 37 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2013:
Das Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. 6. GesellschafterNORMA Group Holding GmbH, Maintal (94,8 Prozent) DNL GmbH & Co. KG, München (5,2 Prozent) 7. Haftungsverhältnisse und GrundschuldenDie Gesellschaft haftet mit weiteren Gesellschaften der NORMA-Gruppe für Darlehen gegenüber einem Bankenkonsortium, vertreten durch den Agenten Commerzbank AG, in Höhe von EUR 200,5 Mio. Das Haftungsrisiko kann als sehr gering eingestuft werden, da die NORMA Group ein sehr solides Cashprofil aufweist. 8. KonzernzugehörigkeitDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NORMA Group SE, Maintal, einbezogen. 9. ErgebnisabführungMit Vertrag vom 16.01.2007 und Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18.01.2007 hat die Gesellschaft einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der NORMA Group Holding GmbH mit Sitz in Maintal als herrschendem Unternehmen geschlossen. Darin ist eine vollständige Gewinnabführung bzw. Verlustübernahme vereinbart.
Marsberg, den 31. Januar 2014 NORMA Distribution Center GmbH Stefan Erger, Geschäftsführer Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des AbschlussprüfersDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 325 ff. HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NORMA Distribution Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt, den 4. Februar 2014 RGT
TREUHAND
Michael Ludwig, Wirtschaftsprüfer Jürgen Lohr, Wirtschaftsprüfer |
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