Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Continentale Holding Aktiengesellschaft
Continentale Allee 1, 44269 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Hunecke seit 14.10.2024 | Prokura |
Gerhard Dr. Schmitz seit 9.8.2024 | Vorsitzender des Vorstands |
Alf. N. Schlegel seit 9.8.2024 | Vorstandsmitglied |
Andreas Löchte seit 4.11.2020 | Prokura |
Albert Gratz seit 4.11.2020 | Prokura |
Holger Ehlers seit 20.3.2019 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Continentale Holding AktiengesellschaftDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023GESCHÄFTSBERICHT 2023
1) Im Geschäftsbericht sind alle Zahlen
kaufmännisch gerundet. Daher können sich beim
Ausweis der Summen Rundungsdifferenzen ergeben.
Continentale Holding AGRuhrallee 92 - 44139 Dortmund Handelsregister Amtsgericht Dortmund B 14652 Bericht über das Geschäftsjahr 2023vorgelegt in der ordentlichen Hauptversammlung am 2. Mai 2024 UnternehmensorganeAufsichtsratRolf Bauer, Haltern am See, Vorstandsvorsitzender i. R., Vorsitzender Heinz Jürgen Scholz, Zirndorf, Vorstandsmitglied i. R., stellv. Vorsitzende Prof. Dr. Gerd Geib, Kerpen, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater VorstandDr. Christoph Helmich, Düsseldorf, Vorsitzender Dr. Gerhard Schmitz, Dortmund, stellv. Vorsitzender Angaben zum Anhang gemäß § 285 Nr. 10 Handelsgesetzbuch (HGB) Lagebericht1. Grundlagen des UnternehmensDie Continentale Holding AG ist ein Unternehmen des Continentale Versicherungsverbundes. Gegründet wurde sie im Jahr 2000. Sie ist eine Finanzholding, die Beteiligungen an Unternehmen des Verbundes hält. Des Weiteren hat sie durch Schuldbeitritt die Mithaftung für Pensionsverpflichtungen von Verbundunternehmen übernommen. Nachdem die Continentale Holding AG kein Rückversicherungsgeschäft mehr betreibt, ist sie seit Dezember 2019 bei der BaFin als Versicherungs-Holdinggesellschaft registriert. Die Gesellschaft bedient sich operativ der Aufbau- und Ablauforganisation der anderen Verbundgesellschaften, da sie selbst keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt. Sie ist in das Risikomanagementsystem des Verbundes eingebunden. Für den wirtschaftlichen Erfolg der Continentale Holding AG sind im Wesentlichen die Geschäftsentwicklungen und die damit einhergehenden möglichen Dividendenerträge aus den Beteiligungen - vor allem an den Versicherungsgesellschaften des Verbundes - von besonderer Bedeutung. Der Prognose-, Chancen-und Risikobericht beinhaltet daher vielfältige Aspekte, die auf diese Gesellschaften zutreffen. Sitz des Unternehmens ist in Dortmund. 2. WirtschaftsberichtRahmenbedingungenAllgemeinDie nachfolgend aufgeführten Zahlen und Fakten stammen, soweit nicht anders angegeben, aus einer ersten amtlichen Schätzung des Statistischen Bundesamtes vom Januar 2024. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ging 2023 leicht zurück. Nach einer Steigerung von 1,8 % im Vorjahr reduzierte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 0,3 %. Das von Konflikten und Krisen geprägte Umfeld sorgte nach wie vor für Unsicherheit bei Produzenten, Investoren und Konsumenten. Insbesondere wirkte sich der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine spürbar auf die deutsche Wirtschaft aus. So litt die größte Volkswirtschaft Europas im Berichtsjahr unter einem schwächelnden Welthandel, weiterhin hohen Preisen und gestiegenen Zinsen. Außerdem bremste der zunehmende Arbeits- und Fachkräftemangel das wirtschaftliche Wachstum. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung verringerte sich im vergangenen Jahr geringfügig um 0,1 %. Als Konjunkturstütze erwies sich erneut der Dienstleistungssektor. Am stärksten legte der Bereich Information und Kommunikation mit einem Plus von 2,6 % zu. Dagegen sank die Bruttowertschöpfung im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr um 1,0 %. Nachdem Russlands Krieg gegen die Ukraine im Jahr 2022 die Energiepreise massiv in die Höhe getrieben hatte, stabilisierten sich diese auf hohem Niveau. Wie im Vorjahr belastete die Energiekrise in erster Linie energieintensive Industriezweige wie die Chemie- und Metallindustrie. Insgesamt verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe im Berichtsjahr einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 %. Das Baugewerbe erzielte ein leichtes Plus von 0,2 %. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte reduzierten sich im vergangenen Jahr preisbereinigt um 1,1 %. Die Zurückhaltung beim Konsum ist nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes maßgeblich bedingt durch die hohen Verbraucherpreise. Die Inflationsrate fiel im Jahresdurchschnitt 2023 auf 5,9 %, nachdem sie im Vorjahr mit durchschnittlich 6,9 % einen historischen Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht hatte. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte nahm aufgrund eines kräftigen Anstieges der Nettolöhne und -gehälter im vergangenen Jahr um 5,9 % zu. Die Sparquote erhöhte sich leicht von 11,1 % im Vorjahr auf 11,3 %. Die staatlichen Konsumausgaben gingen preisbereinigt erstmals seit fast zwei Jahrzehnten zurück. Sie verminderten sich um 1,7 %, vor allem, weil Ausgaben zur Bekämpfung der Coronapandemie im Vergleich zu den Jahren ab 2020 entfielen. Auch Bauinvestitionen wurden in geringerem Maß getätigt, besonders im Wohnungsbau. Sie reduzierten sich 2023 um 2,1 %. Dagegen legten die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge um 3,0 % zu. Die Nachfrage aus dem In- und Ausland war im Berichtsjahr schwach. Die Importe sanken preisbereinigt um 3,0 % und die Exporte um 1,8 %. Der Arbeitsmarkt zeigte sich relativ stabil. Im Jahr 2023 arbeiteten durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätige und damit 333.000 Personen beziehungsweise 0,7 % mehr als im Vorjahr. Dies markierte einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Beschäftigten wuchs infolge der hohen Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie durch die gestiegene Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Dennoch hinterließ die schwächelnde Konjunktur Spuren am Arbeitsmarkt. Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit vom 3. Januar 2024 stieg die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2023 um 191.000 auf 2.609.000. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 %. Vor diesem Hintergrund konnten die deutschen Versicherer die Beitragseinnahmen nur moderat um 0,6 % auf 225 Mrd. Euro steigern. Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte führten 2023 zu weiteren Einbußen in der Lebensversicherung. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) gingen die Beitragseinnahmen hier um 5,2 % zurück. Stark rückläufig entwickelte sich das Lebensversicherungsgeschäft gegen Einmalbeiträge, da viele Kunden infolge des deutlich gestiegenen Zinsniveaus kurzfristige Geldanlagen bei alternativen Anbietern bevorzugten. Die Schaden- und Unfallversicherer erzielten hauptsächlich aufgrund von Beitrags- und Summenanpassungen in der Sachversicherung ein Wachstum von 6,8 %. Die anhaltende Inflation verstärkte den ohnehin hohen Preisdruck in dieser Sparte. So machten gestiegene Schadenaufwendungen im Vorjahr, zum Beispiel infolge stark anziehender Bau- und Reparaturkosten, Beitragserhöhungen erforderlich. In der PKV nahmen die Beitragseinnahmen 2023 um 2,3 % zu. Laut PKV-Verband erhöhte sich erstmals seit 2011 die Zahl der Vollversicherten, wenn auch nur geringfügig. Wesentliche Herausforderungen für die Versicherer waren auch 2023 die Digitalisierung, die demografische Entwicklung und der Klimawandel. Prävention und Anpassung an die Folgen der klimatischen Veränderungen gewannen angesichts von Milliardenschäden durch Wetterextreme weiter an Bedeutung. Außerdem rücken Themen wie Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz und Cyberkriminalität in den Fokus. Hinzu kamen neue vielfältige regulatorische Anforderungen, beispielsweise an die Nachhaltigkeitsberichterstattung oder die IT-Sicherheit. Darüber hinaus macht sich der zunehmende Fachkräftemangel auch in der Versicherungswirtschaft massiv bemerkbar. GeschäftsverlaufPrognose aus dem Geschäftsbericht des VorjahresDie Prognose aus dem Geschäftsbericht 2022, die für 2023 ein höheres Geschäftsergebnis der Continentale Holding AG vorsah, trat nicht ein. Stattdessen lag das Geschäftsergebnis auf Vorjahresniveau. Ursächlich dafür sind höhere Aufwendungen aus den Pensionsverpflichtungen. GeschäftsergebnisIm Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss von 5,9 Mio. Euro (Vj. 6,2 Mio. Euro) erreicht. Er setzt sich zusammen aus dem Beteiligungsergebnis von 8,1 Mio. Euro (Vj. 13,6 Mio. Euro), dem Finanzanlageergebnis von 3,5 Mio. Euro (Vj. 3,5 Mio. Euro), dem Übrigen Ergebnis von 2,5 Mio. Euro (Vj. -2,3 Mio. Euro), dem Zinsergebnis von -7,8 Mio. Euro (Vj. -9,4 Mio. Euro) sowie dem Steuerergebnis von -0,3 Mio. Euro (Vj. 0,8 Mio. Euro). Einschließlich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr von 62,2 Mio. Euro (Vj. 57,1 Mio. Euro) und der Einstellung in die Gesetzliche Gewinnrücklage von 0,3 Mio. Euro (Vj. 0,3 Mio. Euro) beträgt der Bilanzgewinn im Berichtsjahr 67,9 Mio. Euro (Vj. 63,0 Mio. Euro). BeteiligungsergebnisDas Beteiligungsergebnis reduzierte sich von 13,6 Mio. Euro auf 8,1 Mio. Euro. Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 8,1 Mio. Euro (Vj. 13,6 Mio. Euro) resultieren hauptsächlich aus der Dividendenzahlung der EUROPA Lebensversicherung AG. FinanzanlageergebnisDas Finanzanlageergebnis beträgt wie im Vorjahr 3,5 Mio. Euro. Den laufenden Erträgen in Höhe von 3,6 Mio. Euro (Vj. 3,5 Mio. Euro) stehen laufende Aufwendungen in Höhe von 0,1 Mio. Euro (Vj. 0,1 Mio. Euro) gegenüber. Übriges ErgebnisDas Übrige Ergebnis erhöhte sich von -2,3 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro. Den sonstigen betrieblichen Erträgen von 16,1 Mio. Euro (Vj. 17,1 Mio. Euro) stehen sonstige betriebliche Aufwendungen von 13,5 Mio. Euro (Vj. 19,4 Mio. Euro) gegenüber. Das Übrige Ergebnis beinhaltet im Wesentlichen den an verbundene Unternehmen weiterverrechneten Aufwand und Ertrag aus den Pensionsrückstellungen, übrige Erträge und Aufwendungen aus den Pensionsverpflichtungen, Jahresabschlussaufwendungen sowie Kostenerstattungen an verbundene Unternehmen. ZinsergebnisDas Zinsergebnis verbesserte sich von -9,4 Mio. Euro auf -7,8 Mio. Euro. Die Zinserträge belaufen sich auf 0,3 Mio. Euro (Vj. 41 Tsd. Euro). Diesen stehen Zinsaufwendungen von 8,1 Mio. Euro (Vj. 9,4 Mio. Euro) gegenüber. In diesem Posten wurden insbesondere die Zinsaufwendungen aus den Pensionsverpflichtungen erfasst. SteuerergebnisDer Geschäftsjahressteueraufwand beläuft sich auf 0,3 Mio. Euro (Vj. 0,0 Mio. Euro). Für Vorjahre ergab sich ein Steueraufwand von 0,0 Mio. Euro (Vj. Erstattung von 0,8 Mio. Euro). Insgesamt wird ein Steuerergebnis von -0,3 Mio. Euro (Vj. 0,8 Mio. Euro) ausgewiesen. Finanzielle LeistungsindikatorenDas Eigenkapital der Continentale Holding AG beträgt zum Bilanzstichtag 279,3 Mio. Euro (Vj. 274,2 Mio. Euro) und damit 47,9 % (Vj. 49,6 %) der Bilanzsumme. Bezogen auf den Buchwert der Anteile an verbundenen Unternehmen beläuft sich die Bedeckungsquote des Eigenkapitals auf 85,1 % (Vj. 86,9 %). Die Pensionsrückstellungen stiegen im Berichtsjahr auf 277,7 Mio. Euro (Vj. 274,1 Mio. Euro). Dies entspricht 47,6 % (Vj. 49,6 %) der Bilanzsumme. Die Liquidität der Continentale Holding AG spiegelt sich insbesondere in den kurzfristig veräußerbaren Wertpapieren des Anlagevermögens wider. Diese betragen zum Bilanzstichtag 198,5 Mio. Euro (Vj. 196,0 Mio. Euro). Darüber hinaus bilanziert die Continentale Holding AG kurzfristige Forderungen in Höhe von 23,0 Mio. Euro (Vj. 10,3 Mio. Euro), denen kurzfristige Verbindlichkeiten von 24,5 Mio. Euro (Vj. 2,2 Mio. Euro) gegenüberstehen. FinanzanlagenDer Buchwert der Finanzanlagen erhöhte sich um 3,0 % von 513,2 Mio. Euro auf 528,5 Mio. Euro, nachdem er im Vorjahr um 0,5 % gesunken war. Insgesamt entfallen damit auf die Finanzanlagen 90,6 % (Vj. 92,9 %) der gesamten Aktiva. Für Neuanlagen standen insgesamt 6,5 Mio. Euro (Vj. 5,5 Mio. Euro) zur Verfügung; hierin sind Rückflüsse und Umschichtungen berücksichtigt. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen erfolgten Einzahlungen von ausstehenden Einlagen in Höhe von 12,8 Mio. Euro. Deren Anteil erhöhte sich infolgedessen auf 62,1 % (Vj. 61,5 %) des Finanzanlagebestandes. Neuanlagen in Anteile an Investmentvermögen erfolgten in Höhe von 6,5 Mio. Euro (Vj. 5,5 Mio. Euro), sodass sich deren Anteil an den gesamten Finanzanlagen von 22,4 % auf 22,9 % erhöhte. Das Unternehmen tätigte wie im Vorjahr keine Investitionen in Sonstige Ausleihungen, deren Anteil an den gesamten Finanzanlagen sich von 15,8 % auf 14,6 % verringerte. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden auf der Grundlage des Bewertungswahlrechtes gemäß § 253 HGB nach dem für das Anlagevermögen geltenden gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Zum Jahresende 2023 bestanden per saldo über alle Finanzanlagen Bewertungsreserven in Höhe von 256,6 Mio. Euro (Vj. 177,2 Mio. Euro). Dieser Saldo ergibt sich aus stillen Reserven in Höhe von 280,6 Mio. Euro (Vj. 213,0 Mio. Euro) und stillen Lasten von 24,1 Mio. Euro (Vj. 35,8 Mio. Euro). Abschreibungen auf Rentenanlagen waren zum Bilanzstichtag nicht erforderlich, da die Wertpapiere dem Anlagevermögen zugeordnet und keine Ausfallrisiken erkennbar waren. Die Übersicht auf den Seiten 30 und 31 gibt die Entwicklung der Finanzanlagen im Einzelnen wieder. KonzernunternehmenIm Jahr 2023 ergaben sich keine Änderungen im Kreis der Konzernunternehmen des Continentale Versicherungsverbundes. Die Continentale Krankenversicherung a.G., Dortmund, bildete am 31. Dezember 2023 zusammen mit der Continentale Holding AG und den folgenden Gesellschaften einen Konzern:
Der Konzernabschluss wird - unter Anwendung des § 296 Abs. 2 HGB - gemäß § 341i HGB von der Continentale Krankenversicherung a.G. als Mutterunternehmen aufgestellt. In den Organen der Konzernunternehmen besteht weitgehend Personalunion. Erklärung gemäß § 312 AktGDer Vorstand hat den gemäß § 312 Aktiengesetz (AktG) vorgeschriebenen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt. In diesem Bericht hat er ausgeführt: "In Hinsicht auf unsere Beziehungen zur Continentale Krankenversicherung a.G. und den mit dieser verbundenen Unternehmen erklären wir hiermit, dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt." FunktionsausgliederungZwischen den Unternehmen bestehen Organisationsabkommen beziehungsweise Dienstleistungsverträge. Im Continentale Versicherungsverbund werden aus Wirtschaftlichkeitsgründen bestimmte Funktionen zentral von einem Unternehmen wahrgenommen. So übernimmt die Continentale Krankenversicherung a.G. für die Gesellschaft alle Arbeiten aus den Bereichen Personalwesen, Finanzdisposition sowie Rechts- und Satzungsangelegenheiten. Die Arbeiten aus dem Bereich Rechnungswesen werden von der Continentale Krankenversicherung a.G. und der Continentale Sachversicherung AG gemeinsam erledigt. Die Aufgaben der Vermögensanlage und -verwaltung werden für die Gesellschaft von der Continentale Lebensversicherung AG durchgeführt. 3. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognoseberichtAllgemeinDie folgenden Ausführungen basieren im Wesentlichen auf der "ifo Konjunkturprognose Winter 2023" vom 14. Dezember 2023 und dem "Jahreswirtschaftsbericht 2024" der Bundesregierung vom 21. Februar 2024. Die ifo-Prognose war insbesondere mit Unsicherheiten über den Bundeshaushalt 2024 behaftet, da während der Beratungen im Haushaltsausschuss des Bundestages das Bundesverfassungsgericht am 15. November 2023 entschied, dass die Umwidmung von Mitteln zur Bekämpfung der Coronapandemie zugunsten von Maßnahmen für den Klimaschutz in Höhe von 60 Mrd. Euro verfassungswidrig und damit nichtig ist. Bevor der Haushalt am 2. Februar 2024 verabschiedet wurde, reduzierte das ifo Institut am 24. Januar 2024 seine Prognose zum BIP-Wachstum von zuletzt 0,9 % um 0,2 Prozentpunkte auf 0,7 %. Grundsätzlich sei jedoch eine Erholung der Wirtschaft in Sicht. Die Bundesregierung ist pessimistischer. Sie prognostiziert in ihrem Jahreswirtschaftsbericht eine Steigerung des BIP von nur 0,2 %, nachdem sie im Oktober noch von einem Plus von 1,3 % ausgegangen war. Einig sind sich die Wirtschaftsexperten darin, dass kräftig steigende Löhne, eine nachlassende Inflation und eine weiterhin hohe Beschäftigung voraussichtlich die Kaufkraft sowie die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stärken. Vor allem infolge fallender Energiepreise werde die Inflationsrate im Jahr 2024 merklich sinken: Laut ifo-Prognose auf rund 2 %, laut Jahresprojektion der Bundesregierung auf 2,8 %. Eine erste Leitzinssenkung im Verlauf des Jahres, steigende Reallöhne und der Rückgang der Teuerung sollen nach Einschätzung der Ökonomen den privaten Konsum wieder beflügeln. Allerdings müssen die Verbraucher nach dem endgültigen Bundeshaushalt 2024 unter anderem durch die nun höhere CO 2 -Abgabe mehr für Heizöl, Gas und Treibstoff zahlen als bisher. Vor diesem Hintergrund kühlte sich das Konsumklima zum Jahresanfang merklich ab. Der GfK Konsumklima-Index, der die Konsumneigung der Privathaushalte misst, sank im Januar 2024 gegenüber dem Vormonat deutlich. Auch die Stimmung der Unternehmen trübte sich zu Jahresbeginn mit Blick auf die kommenden Monate weiter ein. Der ifo Geschäftsklimaindex - ein wichtiger Frühindikator für die Konjunktur in Deutschland - lag im Januar 2024 nur noch bei 85,2 Punkten und fiel damit zum zweiten Mal in Folge. So gehen die ifo-Ökonomen wie auch die Bundesregierung davon aus, dass die Unternehmen erst im weiteren Jahresverlauf wieder mehr in Ausrüstungen investieren. Hemmnisse sind nur langsam sinkende Kreditzinsen sowie hohe geo- und wirtschaftspolitische Unsicherheiten. Den Wohnungsbau bremsen zudem die unverändert hohen Baukosten und der anhaltende Fachkräftemangel. Der Außenhandel kommt in absehbarer Zeit voraussichtlich ebenfalls nicht richtig in Schwung. Die Wirtschaftsexperten des ifo Institutes sowie der Bundesregierung rechnen damit, dass die Exporte und Importe 2024 nur leicht zulegen. Unter anderem schwächen höhere Fracht- und Transportkosten sowie Lieferverzögerungen als Folge der Angriffe auf Schiffe im Roten Meer erheblich den internationalen Handel. Am Arbeitsmarkt macht sich die demographische Entwicklung weiter bemerkbar. So wird die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2024 voraussichtlich langsamer steigen als im Berichtsjahr. Die Zahl der Arbeitslosen wird sich schätzungsweise in geringerem Maße als 2023 erhöhen. Die Arbeitslosenquote wird somit im Jahr 2024 durchschnittlich bei etwa 5,9 % liegen. Gleichzeitig kann jeder zweite deutsche Betrieb laut einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer offene Stellen nicht besetzen. Der Fachkräftemangel hat mittlerweile alle Branchen erfasst, auch die Versicherungswirtschaft. Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hält der GDV ein Beitragsplus der deutschen Versicherer von insgesamt 3,8 % im laufenden Geschäftsjahr für möglich. Angesichts steigender Löhne und höherer Zinsen erwartet der Verband eine Stabilisierung des Geschäftes in der Lebensversicherung und damit nur noch einen leichten Beitragsrückgang um 0,2 %. In der Schaden- und Unfallversicherung wird mit einer Beitragssteigerung von 7,7 % gerechnet. Infolge vermutlich weiter steigender Reparaturkosten dürften vor allem die Beiträge in der Kraftfahrtversicherung steigen. In der Krankenversicherung geht der GDV ebenfalls von erforderlichen Beitragsanpassungen aus und prognostiziert ein Beitragswachstum von 4,5 %. Auch im Jahr 2024 hat die Versicherungswirtschaft große Herausforderungen zu bewältigen. Inflation und Zinswende bleiben für die Versicherer als institutionelle Investoren mit einem Kapitalanlagevolumen von insgesamt 1,9 Bio. Euro zentrale Themen. Darüber hinaus rangieren die Modernisierung der IT sowie die Digitalisierung von Geschäftsmodellen, Produkten und Prozessen nach wie vor ganz oben auf der Agenda. Naturgefahren und Cyberrisiken rücken zunehmend in den Blickpunkt der Schadenprävention und des -managements. Zudem gewinnen Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz immer mehr an Bedeutung. Die Versicherungsunternehmen haben weiterhin vielfältige regulatorische Anforderungen insbesondere des europäischen Gesetzgebers zu erfüllen. Die Branche beschäftigt sich im laufenden Jahr zudem mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Es fußt auf einer EU-Richtlinie. Das Gesetz soll es Menschen mit Behinderungen erleichtern, ein unabhängiges Leben zu führen. Die entsprechende Verordnung konkretisiert, wie Produkte bereitgestellt und Dienstleistungen anzubieten sind. Die Regelungen zur Barrierefreiheit betreffen Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, die nach dem 28. Juni 2025 erbracht werden. Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, müssen die Versicherer im Vorfeld verschiedene informative und technische Herausforderungen lösen. Continentale Holding AGDie Continentale Holding AG geht davon aus, dass das Geschäftsergebnis 2024 niedriger als im Jahr 2023 ausfallen wird. Diese Prognose liegt im Wesentlichen in höheren Aufwendungen aus den Pensionsverpflichtungen begründet. Zukunftsbezogene AussagenDieser Geschäftsbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Derartige Aussagen unterliegen aufgrund der aktuellen Situation deutlich erhöhten Risiken und Unsicherheiten, die außerhalb der Möglichkeiten der Continentale Holding AG in Bezug auf eine Kontrolle oder eine präzise Entscheidung liegen, wie die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das künftige Marktumfeld und das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer. Sollte eine dieser oder sollten andere Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten, oder sollten sich die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von der Continentale Holding AG weder beabsichtigt noch übernimmt die Continentale Holding AG eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichtes anzupassen. Chancen- und RisikoberichtRisikomanagementsystemOberste Entscheidungs- und Steuerungsinstanz im Risikomanagementsystem ist der Vorstand. Ihm obliegt die Gesamtverantwortung für die Implementierung eines funktionierenden Risikomanagementsystems und dessen Weiterentwicklung sowie für die Festlegung grundsätzlicher risikopolitischer Vorgaben. Übergreifendes Ziel des Risikomanagements ist es, die Finanz- und Ertragskraft langfristig zu sichern und weiter zu stärken. Das dazu eingerichtete Risikomanagementsystem ist an das gesellschaftsspezifische Risikoprofil angepasst. Der Risikomanagementprozess dient der Risikoidentifikation und -bewertung, der Ermittlung der Risikotragfähigkeit, der Risikolimitierung, der Risikosteuerung und -überwachung sowie der Risikoberichterstattung. Das Risikomanagementsystem gliedert sich in seinem Aufbau in drei Verteidigungslinien. Die erste Verteidigungslinie wird von den Risikoverantwortlichen, die in der Regel Führungskräfte erster Ebene sind, gebildet. Diese sind für die Identifikation, Erfassung und Bewertung von Risiken in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich zuständig - das schließt auch die Abgabe von Ad-hoc-Meldungen zu neuen Risiken oder Risikorealisierungen mit ein. Des Weiteren sind sie für die Steuerung und Überwachung der ihnen zugeordneten Risiken verantwortlich. Sie können dabei die Unterstützung von Spezialisten aus ihrem Verantwortungsbereich in Anspruch nehmen. Entsprechend der Risikokultur der Gesellschaft sind darüber hinaus alle Mitarbeiter angehalten, potenzielle Risiken frühzeitig an die Risikoverantwortlichen zu kommunizieren. Die zweite Verteidigungslinie bilden die Risikomanagementfunktion und die Compliance-Funktion. Die Risikomanagementfunktion setzt sich aus den Organisationseinheiten quantitatives und qualitatives Risikomanagement zusammen. Sie ist unter anderem für die zentrale Koordination des Risikomanagementprozesses, für die Förderung der verbundweiten Risikokultur und für eine zentrale Risikoberichterstattung gegenüber dem Vorstand verantwortlich, die auch die wesentlichen Elemente des Internen Kontrollsystems umfasst. Darüber hinaus fallen die Entwicklung von Methoden und Prozessen zur Risikobewertung und -überwachung (sofern sie nicht von dezentralen Organisationseinheiten wahrgenommen werden) in die Zuständigkeit der Risikomanagementfunktion. Zur Sicherstellung einer einheitlichen Risikoidentifikation und -bewertung steuert die Risikomanagementfunktion den Risikoinventurprozess. Dabei werden alle Risiken anhand des verbundweiten Risikokataloges systematisch eingeordnet und erörtert. Die Risikomanagementfunktion unterstützt die Risikoverantwortlichen bei der Identifikation und bei der Bewertung ihrer Risiken. Sie prüft und verdichtet die durch die Risikoverantwortlichen bereitgestellten Informationen. Die Ergebnisse werden an den Vorstand kommuniziert. Die Compliance-Funktion trägt zur Umsetzung des Risikomanagements bei, indem sie die Aufgabe einer Beratungs-, Frühwarn-, Kontroll- und Überwachungsfunktion zur Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen und regulatorischen Anforderungen wahrnimmt. Sie meldet darüber hinaus compliancerelevante Sachverhalte in einem jährlichen Turnus an den Vorstand und an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates sowie gegebenenfalls ad hoc an den Vorstand. Als dritte Verteidigungslinie trägt die Interne Revision durch eine risikoorientierte Prüfungsplanung und -durchführung zur Umsetzung des Risikomanagements bei. Sie unterstützt die Gesellschaften bei der Erreichung ihrer Ziele, indem sie mit einem systematischen Ansatz die Angemessenheit und Effektivität des installierten Internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems sowie der Führungs- und Überwachungsprozesse bewertet. Die Interne Revision berichtet regelmäßig und ad hoc an den Vorstand. Durch den Koordinierungskreis Risikomanagement und Governance wird eine regelmäßige Kommunikation der Schlüsselfunktionen untereinander sowie mit dem Vorstand sichergestellt. Neben dem übergreifenden Informationsaustausch dient der Koordinierungskreis der Diskussion von Sachverhalten, die einen wesentlichen Einfluss auf das Risikomanagementsystem haben. Chancen der künftigen EntwicklungDie Continentale Holding AG hält im Wesentlichen Beteiligungen an den Unternehmen des Continentale Versicherungsverbundes sowie weitere Kapitalanlagen. Demnach besteht für die Gesellschaft insbesondere die Chance, dass sich diese Beteiligungen positiv entwickeln. Voraussetzung dafür wäre zum einen eine positive konjunkturelle Entwicklung, die die Nachfrage nach Versicherungsprodukten erhöhen dürfte. Zum anderen würde eine stabile Entwicklung an den weltweiten Kapitalmärkten zu einer höheren Verzinsung der mittel- bis langfristigen Unternehmensplanung führen, was eine Steigerung der jeweiligen Unternehmenswerte nach sich ziehen würde. Im Bereich der aktienbasierten Anlagen in Spezialfonds besteht eine Chance darin, langfristig an möglichen positiven Entwicklungen der Aktienmärkte zu partizipieren. Aufgrund des deutlich gestiegenen Zinsniveaus ergibt sich in der Neuanlage die Möglichkeit, höhere laufende Zinserträge zu erwirtschaften. Risiken der künftigen EntwicklungAngesichts der Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und weiterer geopolitischer Konflikte sowie der damit verbundenen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten besteht weiterhin in hohem Maße die Möglichkeit unerwarteter Entwicklungen mit potenziellen Auswirkungen auf allen Risikofeldern. Insofern sind die Ausführungen im Risikobericht einer erhöhten Unsicherheit unterworfen. Die Risiken der künftigen Entwicklung liegen im Marktrisiko und im Ausfallrisiko, im operationellen Risiko, im strategischen Risiko sowie im sonstigen Risiko. MarktrisikoDas Marktrisiko bezeichnet die Gefahr eines Verlustes oder einer nachteiligen Veränderung der Finanzlage, die sich direkt oder indirekt aus Schwankungen in der Höhe beziehungsweise in der Volatilität der Marktpreise für die Vermögenswerte und Finanzinstrumente ergibt. Die Risiken der Continentale Holding AG resultieren vor allem aus den Beteiligungen, die an Unternehmen des Continentale Versicherungsverbundes bestehen. Aufgrund der Abhängigkeit der Beteiligungserträge von den Geschäftsentwicklungen und den damit einhergehenden möglichen Dividendenausschüttungen der Verbundunternehmen unterliegen diese einem Schwankungsrisiko. Den Risiken der weiteren Kapitalanlagen wird bereits im Rahmen der Strukturierung der Kapitalanlagen durch eine Festlegung der zulässigen Anlageklassen sowie durch interne Limite, die zu einer breiten Mischung und Streuung der Kapitalanlagen führen, begegnet. Bei den Rentenfonds wirken sich Kursänderungen - soweit sie nicht bonitätsbedingt sind - in der Regel nur eingeschränkt auf das Kapitalanlageergebnis aus, da die einzelnen Rententitel mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt werden. Weil die Gesellschaft in der festverzinslichen Direktanlage fast ausschließlich in Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen investiert, wirken sich Zins- und andere Kursschwankungen - sofern keine bonitätsbedingten Ereignisse vorliegen - auch hier nicht direkt auf das Kapitalanlageergebnis aus, da diese Titel ebenfalls zu fortgeführten Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt werden. Darüber hinaus werden in den Aktienfonds die Kursänderungsrisiken zum Teil durch den Einsatz von systematischen Fondskonzepten zur Risikosteuerung begrenzt. Zudem erfolgt bei den Aktienfonds eine Abschreibung nur bei einer dauerhaften Wertminderung. Durch den grundsätzlichen Einsatz von regelgebundenen, transparenten und nachvollziehbaren Anlagekonzepten soll das Risiko diskretionärer Fehleinschätzungen von Marktentwicklungen reduziert werden. Für das laufende Geschäftsjahr sind sowohl bei Fortschreibung der Börsenkurse und des Zinsniveaus zum Bilanzstichtag als auch bei Zugrundelegung extremer Kapitalmarktszenarien keine Gefährdungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar. Dies gilt auch für die direkten und indirekten Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie weiterer geopolitischer Konflikte. Die Risikopositionen und die Auslastung der Risikobudgets werden laufend überwacht. Das funktional von den operativen Einheiten getrennte Kapitalanlagen-Controlling ist hierbei für die laufende Analyse und Berichterstattung zuständig. AusfallrisikoDas Ausfallrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten oder negativer Veränderungen der Finanzlage, die sich aus dem Ausfall oder einer Bonitätsverschlechterung von Geschäftspartnern ergibt. Bei der Continentale Holding AG bestehen Ausfallrisiken in der Kapitalanlage. Das Emittentenrisiko in der Direktanlage wird laufend überwacht. In der Fondsanlage erfolgt die Überwachung des Emittentenrisikos durch die jeweilige Fondsgesellschaft. Hinsichtlich der Kreditqualität wird darauf geachtet, dass der weit überwiegende Teil der Investitionen im Investmentgrade-Bereich liegt oder in Titeln, die mit entsprechenden Sicherungseinrichtungen beziehungsweise Deckungsmassen hinterlegt sind. Das Ausfallrisiko beinhaltet auch das Konzentrationsrisiko. Dieses bezeichnet das Risiko, das durch eine mangelnde Diversifikation oder durch eine hohe Exponierung gegenüber einzelnen Wertpapieremittenten gegeben ist. Zur Begrenzung dieses Risikos hat die Continentale Holding AG für die Anteile einzelner Schuldner an den gesamten Kapitalanlagen klare Obergrenzen definiert und Mindestanforderungen an die interne Bonitätseinstufung festgelegt. Das Exposure in festverzinslichen Anlagen gegenüber Banken lag im Berichtsjahr bei 16 %. Hiervon ist ein bedeutender Teil in Pfandbriefen mit besonderer Deckungsmasse und in Namensschuldverschreibungen beziehungsweise Schuldscheindarlehen angelegt, die einer umfassenden Einlagensicherung unterliegen. Insgesamt nimmt das Ausfallrisiko für die Gesellschaft eine untergeordnete Rolle ein. Operationelles RisikoDas operationelle Risiko bezeichnet das Risiko von Verlusten aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen Prozessen. Diese können systembedingt sein oder durch Mitarbeiter oder externe Ereignisse ausgelöst werden. Es besteht bei der Gesellschaft aufgrund der Organisationsstruktur ausschließlich in einem Ausfall eines verbundinternen Dienstleisters; es entspricht dem operationellen Risiko des jeweiligen verbundinternen Dienstleisters in Bezug auf die ausgeführte Tätigkeit. Zur Begrenzung der operationellen Risiken haben die verbundinternen Dienstleister ein internes Kontrollsystem implementiert. Die Einrichtung und Durchführung adäquater Kontrollen liegen hier bei den risikoverantwortlichen Bereichen. Strategisches RisikoDas strategische Risiko bezeichnet die Gefahr einer nachteiligen Entwicklung der Gesellschaft, die sich aus getroffenen oder aber auch unterlassenen geschäftspolitischen Entscheidungen ergibt. Das strategische Risiko wird begrenzt durch den laufenden Abgleich der Entscheidungen der Gesellschaft als reine Versicherungs-Holdinggesellschaft mit den Entscheidungen ihrer operativen Tochtergesellschaften. Sonstiges RisikoZum sonstigen Risiko zählen insbesondere das Liquiditätsrisiko und das Reputationsrisiko. Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist, Anlagen und andere Vermögenswerte in Geld umzuwandeln, um den finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen. Um die Liquiditätsrisiken zu begrenzen, investiert die Continentale Holding AG in marktgängige Kapitalanlagen an hinreichend liquiden Märkten. Im Rahmen der Liquiditätsplanung wird der Bedarf für verschiedene Fristen ermittelt. Das Reputationsrisiko bezeichnet das Risiko, dass aufgrund einer möglichen Beschädigung des Unternehmensrufes Verluste eintreten. Zur Risikominimierung tragen das vorhandene Interne Kontrollsystem, die Interne Revision, die Compliance-Funktion, Datenschutz, Beschwerdemanagement, Serviceleitsätze und Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter bei den verbundinternen Dienstleistern bei. Das Reputationsrisiko nimmt aufgrund der genannten Maßnahmen für die Gesellschaft eine untergeordnete Rolle ein. Gesamtbeurteilung der RisikolageAuch angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie weiterer geopolitischer Konflikte ist zurzeit insgesamt keine Entwicklung erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Continentale Holding AG wesentlich beeinträchtigen könnte. Jahresabschluss1. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Aufwendungen wurden mit negativen Vorzeichen versehen. 3. AnhangErläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023AktivseiteZu A. AnlagevermögenI. Finanzanlagen1. Anteile an verbundenen UnternehmenDie Anteile an verbundenen Unternehmen betragen zum Stichtag 328.216.266,19 Euro (Vj. 315.433.969,16 Euro). Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB
1) Geschäftsjahr 2022
Die Bewertung der direkt gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgte zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Abzug außerplanmäßiger Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB und der Erhöhung um erforderliche Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB. Es bestanden keine stillen Lasten gemäß § 285 Nr. 18 HGB. 2. BeteiligungenDie Beteiligungen betragen zum Stichtag 1.787.704,31 Euro (Vj. 1.787.704,31 Euro). Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Die Bewertung der direkt gehaltenen Beteiligung erfolgte zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Abzug außerplanmäßiger Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB und der Erhöhung um erforderliche Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB. Es bestanden keine stillen Lasten gemäß § 285 Nr. 18 HGB. 4. Wertpapiere des AnlagevermögensDie Wertpapiere des Anlagevermögens betragen zum Stichtag 198.479.056,41 Euro (Vj. 196.027.029,79 Euro). Davon entfallen 121.278.129,96 Euro auf Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, gegenüber 114.778.160,64 Euro im Vorjahr. Die Bewertung erfolgte nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften des § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB. Bei einem Teilbestand zu Buchwerten von 109.678.287,43 Euro bestanden stille Lasten in Höhe von 12.718.662,82 Euro gemäß § 285 Nr. 18 HGB. Von einer Abschreibung dieser stillen Lasten wurde abgesehen, da bei einer erwarteten Werterholung diese voraussichtlich nur vorübergehender Natur sind. Bei Investmentspezialfonds erfolgt die Beurteilung einer voraussichtlich dauernden Wertminderung nach den in den Fonds enthaltenen Vermögensgegenständen. Das Vorliegen einer etwaigen bonitäts- oder liquiditätsbedingten dauerhaften Wertminderung wird anhand von Ratingverschlechterungen und dem Ausfall ereignisabhängiger Zinszahlungen geprüft. Die sonstigen Ausleihungen im Jahr 2023 beliefen sich auf 77.200.926,45 Euro, gegenüber 81.248.869,15 Euro im Vorjahr. Der Ansatz der unter diesem Posten erfassten Ausleihungen erfolgte - gegebenenfalls unter Abzug außerplanmäßiger Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB und der Erhöhung um erforderliche Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB - zu fortgeführten Anschaffungskosten. Bei einem Bestand zu Buchwerten von 77.200.926,45 Euro bestanden stille Lasten in Höhe von 11.357.470,44 Euro gemäß § 285 Nr. 18 HGB. Von einer Abschreibung dieser stillen Lasten wurde abgesehen, da kein Bonitäts- oder Liquiditätsrisiko hinsichtlich der Rückzahlung der Nominalbeträge erkennbar ist und die festverzinslichen Wertpapiere in der Regel bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Das Vorliegen einer etwaigen bonitäts- oder liquiditätsbedingten dauerhaften Wertminderung wird anhand von Ratingverschlechterungen und dem Ausfall ereignisabhängiger Zinszahlungen geprüft. Es befanden sich einfach strukturierte Produkte in Form von Namensschuldverschreibungen sowie Schuldscheinforderungen und Darlehen zum Buchwert von 10.000.000,00 Euro mit einer stillen Last von 2.082.825,38 Euro im Bestand. Zu B. UmlaufvermögenI. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen sind mit den Nominalbeträgen angesetzt. II. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank und Postgiroguthaben, Guthaben bei KreditinstitutenSchecks, Kassenbestand, Bundesbank und Postgiroguthaben sowie Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Stichtag 3.011,10 Euro (Vj. 2.264,86 Euro). Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Zu C. RechnungsabgrenzungspostenDie Rechnungsabgrenzungsposten betragen zum Stichtag 792.594,08 Euro (Vj. 795.432,80 Euro). Die noch nicht fälligen Zinsen wurden zum Nennwert angesetzt. Zu D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungDer aktive Unterschiedsbetrag beträgt zum Stichtag 6.856,00 Euro (Vj. 14.619,00 Euro). Die zur Insolvenzsicherung von Versorgungsansprüchen der Mitarbeiter aus Deferred Compensation abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen bei der Entis Lebensversicherung AG sind in voller Höhe an die Arbeitnehmer abgetreten und somit dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie dienen ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen. Die Bewertung erfolgte zum beizulegenden Zeitwert, der mit der zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet wurde. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Rückdeckungsversicherung die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht dem Buchwert, wodurch eine mögliche Ausschüttungssperre entfällt. Die Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB beziehungsweise der beizulegende Zeitwert nach § 255 Abs. 4 HGB der verrechneten Vermögensgegenstände beläuft sich insgesamt auf 311.735,00 Euro. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB 304.879,00 Euro. Somit ergibt sich ein Aktivüberhang in Höhe von 6.856,00 Euro. Die Erträge und Aufwendungen belaufen sich per saldo auf 7.598,00 Euro und werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. PassivseiteZu A. EigenkapitalI. Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 128.686.325 Aktien zu 1,00 Euro Nennbetrag. Dabei handelt es sich um 120.000.000 stimmberechtigte Stammaktien und 8.686.325 stimmrechtslose Vorzugsaktien mit einem Gewinnvorzug von 8,5 %. Die Aktien lauten auf den Namen. Die Continentale Krankenversicherung a.G., Dortmund, hat der Continentale Holding AG gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass sie mehrheitlich an der Gesellschaft beteiligt ist. II. Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklagen1. gesetzliche Rücklage
IV. Bilanzgewinn
Zu B. Rückstellungen1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Bei der Continentale Holding AG werden die Pensionsverpflichtungen der ehemaligen Mannheimer AG Holding und der ehemaligen Continentale Holding AG bilanziert. Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach dem modifizierten Teilwertverfahren in Verbindung mit § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für den Teilbestand der ehemaligen Mannheimer AG Holding wurden auch künftige Entwicklungen, Trends und Fluktuationen berücksichtigt. Bei den Verpflichtungen der ehemaligen Continentale Holding AG wurden die Rückstellungen ohne Berücksichtigung zukünftiger Dynamikentwicklungen gebildet. Die auf die Dynamikfaktoren entfallenden Pensionsverpflichtungen werden nicht bei der Continentale Holding AG, sondern bei den Verbundunternehmen, für die die ehemalige Continentale Holding AG die Mithaftung für die Pensionsverpflichtungen übernommen hat, bilanziert. Durch das am 17. März 2016 in Kraft getretene Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie wurde die Methode zur Bewertung der Pensionsrückstellungen hinsichtlich des zu verwendenden Rechnungszinssatzes von einem Sieben-Jahresdurchschnitt auf einen Zehn-Jahresdurchschnitt geändert. Die Abzinsung erfolgte somit mit dem von der Bundesbank gemäß der Rückstellungsverordnung veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB. Für die Bewertung zum 31. Dezember 2023 wurde ein hochgerechneter Rechnungszins von 1,83 % verwendet. Der nach altem Recht gerechnete Rechnungszins bei einem durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre beträgt 1,76 %. Daraus ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von 1.933.907,00 Euro (Vj. 9.799.194,00 Euro). Der Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die zukünftige Gehaltsdynamik für den Pensionsrückstellungsbestand der ehemaligen Mannheimer AG Holding wurde personengruppenbezogen mit 2,00 % und 2,25 % und die Rentendynamik mit 2,00 % pro Jahr angesetzt. In den Teilbereichen, in denen eine Fluktuation eine Rolle spielt, wurde eine durchschnittliche Fluktuation von 2,00 % angesetzt. Für die Pensionsverpflichtungen der ehemaligen Mannheimer AG Holding gilt, dass sich durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bei der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ein Zuführungsbetrag in Höhe von insgesamt 25.601.312,00 Euro ergibt. Dieser wird gemäß dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) ab 2010 jährlich mit mindestens einem Fünfzehntel angesammelt. Hieraus resultiert eine Zuführung im Geschäftsjahr von 1.706.756,00 Euro, der verbleibende Zuführungsbedarf beträgt 1.706.757,00 Euro. 2. SteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen betragen zum Stichtag 1.500.000,00 Euro (Vj. 1.834.920,58 Euro). Die Steuerrückstellungen wurden grundsätzlich in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. 3. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betragen zum Stichtag 228.210,77 Euro (Vj. 236.920,75 Euro). Die Sonstigen Rückstellungen, die unter anderem Prozessrisiken und die Prüfung des Jahresabschlusses betreffen, wurden grundsätzlich in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Zu C. VerbindlichkeitenDie Sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es bestanden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. sonstige betriebliche Erträge
3. sonstige betriebliche Aufwendungen
4. Erträge aus Beteiligungen
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Durch das Mindeststeuergesetz (MinStG) sowie durch entsprechende ausländische Mindeststeuerregelungen werden aktuell keine Auswirkungen auf die Gesellschaft erwartet. Bei der Continentale Krankenversicherung a.G. als oberste Muttergesellschaft handelt es sich um eine Unternehmensgruppe mit untergeordneter internationaler Tätigkeit, welche die fünfjährige Steuerbefreiung nach § 80 MinStG in Anspruch nimmt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Sonstige AngabenKonzernzugehörigkeitDie Continentale Krankenversicherung a.G., Dortmund, berücksichtigt als Konzernobergesellschaft die Continentale Holding AG (siehe Lagebericht, Seite 8) in ihrem Konzernabschluss und ihrem Konzernlagebericht. Die Offenlegung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Continentale Holding AG hat zugunsten der verscon GmbH Versicherungs- und Finanzmakler Patronatserklärungen gegenüber Versicherungsunternehmen abgegeben, um die diskontierte Auszahlung von Courtagen zu ermöglichen. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ablauf des Berichtsjahres nicht zu verzeichnen. GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt folgende Verwendung des Bilanzgewinnes vor:
Die Ausschüttung soll am 16. Mai 2024 erfolgen. AbschlussprüferhonorarDie Angaben zu den Honoraren für den Abschlussprüfer gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzerngeschäftsbericht der Continentale Krankenversicherung a.G. Mitarbeiter und UnternehmensorganeDie Continentale Holding AG beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Die Gesamtbezüge des Vorstandes belaufen sich auf 35.000,00 Euro. An frühere Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden 685.825,00 Euro gezahlt. Die Pensionsrückstellungen für diesen Personenkreis bei der Continentale Holding AG betragen insgesamt 14.535.823,00 Euro. Die Bezüge des Aufsichtsrates belaufen sich auf 24.240,03 Euro. Zu den Angaben über die Unternehmensorgane gemäß § 285 Nr. 10 HGB wird auf Seite 3 verwiesen.
Dortmund, den 21. Februar 2024 Der Vorstand Dr. Helmich Dr. Schmitz Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Continentale Holding AG, Dortmund Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Continentale Holding AG, Dortmund - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Continentale Holding AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDer Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrates verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden, für den Geschäftsbericht vorgesehenen Bestandteile, von denen wir eine Fassung bis zur Erteilung dieses Bestätigungsvermerks erlangt haben, insbesondere den Bericht des Aufsichsrates, aber nicht den Jahresabschluss, nicht die in die inhaltliche Prüfung einbezogenen Lageberichtsangaben und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentlich falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 25. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Dr. Horstkötter, Wirtschaftsprüfer Offizier, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr und überwachte laufend die Geschäftsführung des Unternehmens. Durch regelmäßige Berichte und in drei Sitzungen wurde der Aufsichtsrat schriftlich und mündlich über die allgemeine Geschäftsentwicklung eingehend unterrichtet. Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung des Unternehmens wurden ausführlich besprochen, insbesondere auch in Bezug auf Themen wie IT-Sicherheit, makroökonomische Risiken wie Inflation sowie Besonderheiten in der Kapitalanlage. Geschäfte und Maßnahmen des Vorstandes, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, sind vor der Beschlussfassung in Sitzungen oder schriftlich eingehend vom Vorstand erläutert worden. Der Aufsichtsrat hat sich den in § 107 Abs. 3 Satz 2 AktG definierten Aufgaben gewidmet und sich mit der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems sowie der Abschlussprüfung, hier insbesondere mit der Auswahl und der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers, der Qualität der Abschlussprüfung und der vom Abschlussprüfer zusätzlich erbrachten Leistungen befasst. Schließlich hat sich der Aufsichtsrat insbesondere auch mit den Kapitalanlagen, mit der Angemessenheit und Gestaltung der Vorstandsvergütung, mit den Entwicklungen im regulatorischen Umfeld, der Nachfolgeplanung in den Gremien, der Zusammensetzung des Vorstandes sowie mit den Selbsteinschätzungen der Aufsichtsratsmitglieder beschäftigt. Außerdem fand eine Fortbildung des Aufsichtsrates zu den Themen Versicherungsaufsichtliche Anforderungen an die IT (VAIT) und Digital Operational Resilience Act (DORA) statt. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 sind von der zum Abschlussprüfer bestellten Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, (nunmehr firmierend als EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft; EY) geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der entsprechende Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat unverzüglich vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht und das Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat in der die Bilanz feststellenden Sitzung zusätzlich mündlich erläutert und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet. Der Aufsichtsrat nahm den Bericht und die Erläuterungen zustimmend zur Kenntnis. Nach Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes billigt der Aufsichtsrat den vorliegenden Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinnes schließt sich der Aufsichtsrat an. Nach Prüfung billigt der Aufsichtsrat den gemäß § 312 AktG vom Vorstand erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Der hierzu vom Abschlussprüfer erstattete Prüfungsbericht enthält folgenden Bestätigungsvermerk: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Aufsichtsrat schließt sich dem Prüfungsergebnis an; gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.
Dortmund, den 2. Mai 2024 Der Aufsichtsrat Bauer, Vorsitzender Scholz, Stellv. Vorsitzender Prof. Dr. Geib Continentale Versicherungsverbund auf GegenseitigkeitContinentale Krankenversicherung a.G.Ruhrallee 92 44139 Dortmund Telefon 0231 919-0 E-Mail info@continentale.de Continentale Lebensversicherung AGBaierbrunner Straße 31-33 81379 München Telefon 089 5153-0 E-Mail info@continentale.de Continentale Sachversicherung AGRuhrallee 92 44139 Dortmund Telefon 0231 919-0 E-Mail info@continentale.de EUROPA Lebensversicherung AGPiusstraße 137 50931 Köln Telefon 0221 5737-01 E-Mail info@europa.de EUROPA Versicherung AGPiusstraße 137 50931 Köln Telefon 0221 5737-01 E-Mail info@europa.de Mannheimer Versicherung AGAugustaanlage 66 68165 Mannheim Telefon 0621 457-8000 E-Mail service@mannheimer.de Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung am 2. Mai 2024 in Dortmundder Continentale Holding Aktiengesellschaft, DortmundVor dem unterzeichneten Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Rolf Bauer, Haltern am See, erschien heute, von Person bekannt, Herr Wolfgang Weingarth, Kaldemorgenweg 10, 45276 Essen, handelnd nicht im eigenen Namen, sondern für die in dem Teilnehmerverzeichnis - Anlage 1 - verzeichnete Aktionärin der Continentale Holding Aktiengesellschaft, Ruhrallee 92, 44139 Dortmund, nämlich die Continentale Krankenversicherung a.G., Ruhrallee 92, 44139 Dortmund, und aufgrund schriftlicher Vollmacht vom 23. April 2024, um die ordentliche Hauptversammlung des Unternehmens abzuhalten. Der Aufsichtsratsvorsitzende nahm die Vollmacht als Anlage 2 zu dieser Niederschrift. Sodann eröffnete Herr Bauer die ordentliche Hauptversammlung um 10:40 Uhr. Daraufhin erklärte der Bevollmächtigte für die von ihm Vertretenen: Die Continentale Krankenversicherung a.G. ist ausweislich des Aktienregisters die Alleinaktionärin der Gesellschaft. Sie verzichtet auf die Einhaltung aller Fristen und Formen für die Einberufung der Hauptversammlung. Sie ist sind mit dem Tagungsort einverstanden und verzichtet auf die Teilnahme der übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats sowie der Vorstandsmitglieder an dieser Hauptversammlung. Sodann erklärte der Bevollmächtigte für die von ihm Vertretene, dass die Hauptversammlung ordnungsgemäß abgehalten werden kann und folgende Tagesordnung gelten soll: 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des Lageberichts des Vorstands und des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2023 3. Beschlussfassungen über die Entlastung des Aufsichtsrats und des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 4. Bestimmung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 Der Aufsichtsratsvorsitzende legte das Teilnehmerverzeichnis, das diesem Protokoll als Anlage 1 beigefügt ist, vor der ersten Abstimmung zur Einsichtnahme aus. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Bevollmächtigte überzeugten sich anhand des Teilnehmerverzeichnisses davon, dass die Alleinaktionärin der Gesellschaft und damit das gesamte Grundkapital in Höhe von 128.686.325,-- EUR mit insgesamt 120.000.000 Stimmen vertreten ist. Der Aufsichtsratsvorsitzende gab bekannt, dass die im Teilnehmerverzeichnis aufgeführte und im Aktienregister eingetragene Alleinaktionärin stimmberechtigt ist und dass durch Handaufheben abgestimmt werden soll. Sodann wurde die Tagesordnung wie folgt erledigt: Punkt 1 der Tagesordnung:Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des Lageberichts des Vorstands und des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 Das Druckstück des Geschäftsberichts für das Jahr 2023, das den festgestellten Jahresabschluss, den Lagebericht des Vorstands und den Bericht des Aufsichtsrats enthält, lag den Anwesenden vor. Die Vorlage wurde als Anlage 3 zur Niederschrift gegeben. Punkt 2 der Tagesordnung:Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2023 Auf den Vorschlag des Vorstands und auf Vorschlag des Aufsichtsrats beschloss die Hauptversammlung einstimmig: "Der Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 67.850.669,70 EUR wird wie folgt verwendet:
Die Ausschüttung erfolgt am 16. Mai 2024." Punkt 3 der Tagesordnung:Beschlussfassungen über die Entlastung des Aufsichtsrats und des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 Auf den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschloss die Hauptversammlung in getrennten Abstimmungen jeweils einstimmig: "Dem Aufsichtsrat wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt." "Dem Vorstand wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt." Punkt 4 der Tagesordnung:Bestimmung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024Auf Vorschlag des Aufsichtsrats beschloss die Hauptversammlung einstimmig: "Die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestimmt." Der Aufsichtsratsvorsitzende verkündete die vorstehend unter den Punkten 2,3, und 4 der Tagesordnung gefassten Beschlüsse. Dabei stellte er in Übereinstimmung mit dem Bevollmächtigten fest, dass alle Beschlüsse einstimmig durch Handaufheben gefasst worden sind. Herr Bauer schloss die Hauptversammlung um 10:50 Uhr. Sodann unterzeichneten der Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Bevollmächtigte die Niederschrift wie folgt:
Bauer Weingarth Anlage 1Teilnehmerverzeichnisder in der ordentlichen Hauptversammlung der Continentale Holding Aktiengesellschaft am 2. Mai 2024 erschienenen oder vertretenen Aktionäre:
Dortmund, den 2. Mai 2024 Der Aufsichtsratsvorsitzende: Bauer VollmachtAn dem Aktienkapital der Continentale Holding Aktiengesellschaft, Ruhrallee 92, 44139 Dortmund, ist die Continentale Krankenversicherung a.G. mit EUR 128.686.325,-- beteiligt. Die unterzeichnende Aktionärin, die Continentale Krankenversicherung a.G., bevollmächtigt hiermit Herrn Wolfgang Weingarth, geb. am 17.09.1970, Kaldemorgenweg 10, 45276 Essen, sie in der ordentlichen Hauptversammlung der Continentale Holding Aktiengesellschaft am 2. Mai 2024 zu vertreten, die unter Verzicht auf die Teilnahme der Organmitglieder der Gesellschaft in Dortmund abgehalten werden soll. Tagesordnungspunkte dieser Hauptversammlung sollen sein: 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des Lageberichts des Vorstands und des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2023 3. Beschlussfassungen über die Entlastung des Aufsichtsrats und des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 4. Bestimmung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 Die Vollmacht erstreckt sich auf die Abgabe von allen Erklärungen, die zur Abwicklung der einzelnen Tagesordnungspunkte erforderlich sind.
Dortmund, den 23. April 2024 Continentale Krankenversicherung a.G. Dr. Helmich Dr. Schmitz Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2023Auf den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschloss die Hauptversammlung vom 02. Mai 2024 einstimmig: "Der Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 67.850.669,70 Euro wird wie folgt verwendet:
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Aktuelle Insolvenzverfahren
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