Cntxt8 GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Stanke seit 20.9.2022 | Prokura |
Julian Hauck seit 12.1.2017 | Geschäftsführer |
Michael Stenger seit 12.1.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IIS Asset Management GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023Lagebericht1. OrganisationDie IIS Asset Management GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i. S. d. § 2 Abs. 1 WpIG mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen besitzt die Erlaubnis zur Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen der Anlagevermittlung, der Anlageberatung, der Abschlussvermittlung sowie der Finanzportfolioverwaltung. Die Gesellschaft ist nicht berechtigt, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Ferner ist es ihr auch nicht erlaubt auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln. Im Geschäftsjahr 2022/2023 konzentrierte sich die erbrachte Finanzdienstleistung auf die Finanzportfolioverwaltung für institutionelle Kunden. Ferner ist die Gesellschaft beratend für andere Finanzdienstleistungsinstitute tätig. 2. KapitalmarktentwicklungIm März 2022 hatte die US-Notenbank eine geldpolitische Wende eingeläutet. Seither erhöhte sie ihren Tagesgeldsatz in elf Schritten auf zuletzt 5,25 % bis 5,50 %. Trotzdem zeigt die US-Wirtschaft bislang kaum Anzeichen von Schwäche. Einzig die Investitionen in Wohnbauten sinken. Im dritten Quartal dieses Jahres schnellte in den Vereinigten Staaten die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP), in einer Betrachtung gegenüber dem Vorquartal, auf annualisiert 4,9 % empor. Im Gesamtjahr 2023 dürfte die US-Wirtschaft um 2,4 % zulegen. Die von vielen Auguren prophezeite Rezession der US-Wirtschaft ist 2023 ausgeblieben. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben. Geopolitisch war das Jahr 2023 weitgehend "more of the same", ohne große zusätzliche Schocks. Der fürchterliche Krieg in der Ukraine geht unvermittelt weiter, die Sanktionszyklen der G7+ gegen Russland und derjenige der USA gegen China hielten an. Der Terrorangriff auf Israel und der folgende Krieg in Gaza zeigt zusätzliche Risiken auf, falls der Konflikt sich zu einem regionalen Krieg weiterentwickeln sollte. Konjunktur- und kapitalmarktseitig wird insbesondere die Verarbeitung der globalen Zinswende eine zentrale Herausforderung im Jahr 2024 darstellen. Viele Ebenen werden davon betroffen sein. Die Kapitalaufnahme erfolgt unter restriktiven Bedingungen, wodurch die Refinanzierung von Krediten und Anleihen erschwert sein wird. Wegen des kräftigen Zinsanstiegs dürften Investoren darüber hinaus bisherige Anlagestrategien weiter überdenken. Die durch den Inflationsrückgang unterstützte Rückkehr positiver Realzinsen wird diesen Trend wohl nur noch weiter befördern. Die Kapitalmärkte stehen damit im Jahr 2024 vor einer Belastungsprobe, deren Verlauf und Ausgang unsicher ist. 3. Geschäftliche Entwicklung3.1 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 3.1.1 Ergebnisentwicklung Die IIS Asset Management GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 Erträge i. H. v. TEUR 1.162. Diesen standen Aufwendungen (ohne Steuern) i. H. v. TEUR 530 und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag i. H. v. TEUR 202 gegenüber. Daraus ergab sich ein Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 430. 3.1.2 Liquidität Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Die in Form täglich fälliger Guthaben auf Geschäftskonten der Gesellschaft zur Verfügung stehenden Mittel waren zur Deckung der laufenden Kosten ausreichend. Nennenswerte Liquiditätsabflüsse, z. B. für Investitionen oder Gewinnausschüttungen, gab es nicht. 3.1.3 Kapitalausstattung Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.176 und setzt sich zusammen aus dem Stammkapital i. H. v. TEUR 67,5, Kapitalrücklagen i. H. v. TEUR 0, Gewinnrücklagen i. H. v. TEUR 0 sowie einem Bilanzgewinn i. H. v. TEUR 1.108,9. 3.1.4 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsstrategie der Gesellschaft basiert auf Kundengewinnung und -bindung durch nachhaltige Verwaltung der ihr anvertrauten Kundengelder und nachhaltiger Beratung anderer Finanzdienstleistungsinstitute. Die Gesellschaft ist weiterhin bestrebt organisch zu wachsen. 3.2 Lage zum Bilanzstichtag Die Erträge der Gesellschaft entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr besser als erwartet. Die Einnahmen der Gesellschaft konnten - vor allem aufgrund der Beratung von anderen Finanzdienstleistungsinstituten - gesteigert werden, sodass das Geschäftsjahr positiv abgeschlossen werden konnte. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellen sich zum Bilanzstichtag insgesamt stabil dar. 4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage4.1 Ertragslage Die Erträge der Gesellschaft resultieren aus der Verwaltung der ihr anvertrauten Kundengelder sowie der Beratung von anderen Finanzdienstleistungsinstituten. Aus diesen Tätigkeiten resultierten die Erlöse i. H. v. insgesamt TEUR 1.147. Die Aufwendungen (ohne Steuern) der Gesellschaft betrugen TEUR 530. Hiervon entfielen TEUR 177 auf Provisionsaufwendungen, TEUR 292 auf Personalaufwendungen und TEUR 58 auf andere Verwaltungsaufwendungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich auf TEUR 202. Insgesamt belief sich das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit auf TEUR 632 vor Steuern. Nach Steuern in Höhe von TEUR 202 und Verrechnung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 706 vermindert um eine Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von TEUR 27 ergab sich ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.109. 4.2 Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft belief sich am 31. Oktober 2023 auf TEUR 1.176. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 67,5, es wurde voll eingezahlt. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 52,4 waren am Bilanzstichtag durch Forderungen an Kreditinstitute und Kunden abgedeckt. Die Liquiditätslage der Gesellschaft wird durch die Geschäftsführung laufend überwacht. Am Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über eine angemessene Liquiditätsreserve. Die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 4.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft belief sich am Bilanzstichtag auf TEUR 1.451. Außerbilanzielles Vermögen sowie Eventualverbindlichkeiten bestanden zum Abschlusszeitpunkt nicht. Ein wesentliches Asset der Gesellschaft sind die Mitarbeiter. Ihre hohe Motivation und ihr Know-how bestimmen maßgeblich den Unternehmenserfolg. Über gezielte Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen wird die Qualifikation der Beschäftigten den sich verändernden Anforderungen laufend angepasst. 5. Chancen- und Risikobericht5.1 Allgemeines Das Risikomanagement der Gesellschaft unterstützt die Risikostrategie, die Teil der Unternehmensstrategie der Gesellschaft ist. Zu Beginn des Geschäftsjahrs 2022/2023 wurden die spezifischen Risiken der Gesellschaft im Rahmen einer jährlich stattfindenden Risikoinventur auf Basis der Vergangenheit sowie der qualifizierten Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schadenhöhe quantifiziert. Das Gesamtrisikoprofil - als Ergebnis dieser Risikoinventur - wurde in der Folge unterjährig überprüft. Ausgehend von der Unternehmens- und Geschäftsstrategie leitete die Geschäftsführung eine Risikostrategie auf Basis der jährlichen Risikoinventur ab. Darüber hinaus implementierte die Gesellschaft ein Risikotragfähigkeitssystem, auf dessen Basis die Risikotragfähigkeit quartalsweise ermittelt und gesteuert wird. Gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk BA) wird dabei das monetäre Risiko der in der Risikoinventur ermittelten Risikokategorien bestimmt und dem Risikodeckungspotenzial gegenübergestellt. Neben der Beurteilung der Risikotragfähigkeit wird in diesem Rahmen auch die Auslastung aufsichtsrechtlicher Eigenmittelanforderungen betrachtet. Ergänzend zur Risikotragfähigkeit baute die Gesellschaft ein Frühwarnsystem in Form einer Schadenfalldatenbank sowie eines Beschwerdebuchs auf. Eine bestehende Vermögensschadenhaftpflichtversicherung dient der Begrenzung von finanziellen Risiken, die sich z. B. aus fahrlässigen Fehldispositionen bei der Kapitalanlage von Kundengeldern ergeben könnten. Die Systeme und Verfahren der Risikoidentifikation, -messung, -kontrolle und -steuerung dokumentierte die Gesellschaft im Rahmen eines Organisationshandbuchs. Ferner beinhaltet das Organisationshandbuch die aufsichtsrechtlich notwendige Darstellung aller Risiken der Gesellschaft und berücksichtigt darüber hinaus die einschlägigen Vorgaben. 5.2 Risikomanagementziele und -methoden Risikomanagement und Controlling erfolgen, indem das betriebswirtschaftliche Ergebnis und die liquiden Mittel permanent überwacht werden. Aus Verträgen können die zu erwartenden Einnahmen relativ genau prognostiziert und den bekannten Ausgaben gegenübergestellt werden. Bei Unterdeckung könnten aufgrund der hohen Entscheidungsflexibilität sofort Maßnahmen eingeleitet werden. Weiterhin werden Ertrags- und Liquiditätsplanungen erstellt, die in einem Soll-Ist-Vergleich überprüft werden. Differenzen, die sich dabei ergeben, werden analysiert und ggf. Maßnahmen, wie z. B. Kostenstrukturprüfungen oder Akquise-Strategien eingeleitet. 5.3 Allgemeine Chancen und Risiken Chancen und Risiken gehen in der Finanzdienstleistungsbranche eng mit der regulatorischen Entwicklung und der Entwicklung des Kapitalmarkts einher. Chancen werden im Ausbau der Vertriebsaktivitäten sowie in der Entwicklung ma߬geschneiderter Produkte gesehen. Allgemeine Risiken könnten aus einer Verschlechterung der Umfeldbedingungen sowie aus der zunehmenden Regulierung des Finanzdienstleistungssektors und damit verbundenem wachsenden Aufwand zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen entstehen. Diesen Risiken kann nur durch ständige Anpassung und Flexibilität der Geschäftsstrategie begegnet werden. 5.4 Branchenspezifische Risiken Branchenspezifische Risiken haben nur geringe Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. 5.5 Unternehmensspezifische Risiken In der Risikoinventur wurden die folgenden Risikokategorien identifiziert:
Neben den als wesentlich eingestuften operationellen Risiken werden auch die Marktpreis- und Adressausfallrisiken in das Risikotragfähigkeitssystem der Gesellschaft einbezogen. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft keinen Eigenhandel betreibt, haben Adressausfall- und Marktpreisrisiken keinen direkten Einfluss auf die Risikostruktur der Gesellschaft. Auch das Liquiditätsrisiko im engeren Sinne hat keinen direkten Einfluss auf die Risikostruktur, da die Gesellschaft keine Kredite vergibt und keinen Handel auf eigene Rechnung betreibt. Indirekt besteht dennoch ein Einfluss der drei Risiken auf die Risikostruktur der Gesellschaft, da die Wertpapiere, in die die Gesellschaft für ihre Kunden investiert, diesen ausgesetzt sind, was wiederum einen direkten Einfluss auf die Vergütung der Gesellschaft haben kann. Für die Sicherstellung der eigenen Liquidität wird diese regelmäßigen Stresstests unterzogen. Das Kerngeschäft der Gesellschaft besteht in der Verwaltung von Spezial-AIF für institutionelle Anleger. Im Rahmen dieser Tätigkeiten besteht ein wesentliches Risiko für die Gesellschaft in Form von operationellen Risiken, wie z. B. durch fehlerhafte Handelsaktionen bei Käufen und Verkäufen von Finanzinstrumenten mit nachfolgenden Haftungsverpflichtungen gegenüber den Kunden. Zur Vermeidung solcher Fehler wurden Prozesse standardisiert. Dort, wo dies nicht möglich ist, finden regelmäßige Mitarbeiterschulungen statt. Ebenfalls von wesentlicher Bedeutung in der operativen Tätigkeit sind insbesondere die IT-Risiken. Durch verschiedene Maßnahmen der Datensicherung und Datenkonsistenz sowie der Systemverfügbarkeit werden diese Risiken jedoch als beherrschbar erachtet. Insgesamt sehen wir derzeit keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden. 6. Prognosebericht6.1 Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage Wir sind für die Gesellschaft zuversichtlich, das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 positiv zu gestalten. Es wird im neuen Geschäftsjahr von einem Anstieg des verwalteten Vermögens sowie steigenden Erlösen aus dem Beratungsgeschäft ausgegangen. Infolgedessen gehen wir für das Folgejahr davon aus, dass wir dieses mit einem positiven Ergebnis abschließen werden. 6.2 Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage Die erwartete Ertragsentwicklung wird zu einer weiteren Verbesserung der Vermögenslage beitragen. Ungeplante Kostensteigerungen, Minderungen der Eigenkapitalausstattung oder Aufnahme von Fremdkapital sind nicht zu erwarten. Positive Ergebnisse werden zunächst einer Kapitalreserve zufließen. In der Folge wird mit einer stabilen Entwicklung der Vermögenslage gerechnet. 6.3 Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage Abflüsse liquider Mittel, die nicht aus Zuflüssen gedeckt werden können, sind nach derzeitigen Planungen nicht zu erwarten. Die aus Zuflüssen entstehenden Einnahmen werden zunächst vollständig der Gesellschaft zur Verfügung stehen, da Gewinnausschüttungen oder größere Investitionen im kommenden Geschäftsjahr nicht geplant sind. 6.4 Zusammenfassende Prognose Zusammenfassend wird davon ausgegangen, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr positiv entwickeln werden. Die Prognosen basieren auf detaillierten Ertrags- und Liquiditätsplanungen. 7. NachtragsberichtSeit der Erstellung des Jahresabschlusses gab es keine berichtenswerte Vorkommnisse. 8. AusblickFür die Gesellschaft erwarten wir im kommenden Geschäftsjahr einen Anstieg des verwalteten Vermögens sowie einen Anstieg der Erlöse aus dem Beratungsgeschäft, sodass das Geschäftsjahr voraussichtlich positiv gestaltet werden kann.
Frankfurt am Main, 20. Dezember 2023 Julian Hauck, Geschäftsführer Michael Stenger, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zur Form der Darstellung und zur GliederungDie Firma IIS Asset Management GmbH mit Sitz in Frankfurt a. M. ist beim Amtsgericht Frankfurt a. M. unter der Nummer HRB 107440 im Handelsregister eingetragen. Die Firma ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i. S. d. § 1 Abs. 1a KWG und hat gem. § 340 Abs. 4 HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung von Kreditinstituten anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes, des Kreditwesengesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Abweichungen in der Form der Darstellung oder in der Gliederung sind nicht vorgekommen. Änderungen gegenüber dem Vorjahr hat es nicht gegeben. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung1. Grundsätze Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i. V. m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind nicht vorgekommen. Fremdwährungsposten sind nicht enthalten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderung erfahren. 2. Forderungen Die Forderungen an Kreditinstitute sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Forderungsverluste sind nicht eingetreten. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, da keine erkennbaren Ausfallrisiken bestanden. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht vorgenommen, da auch ein allgemeines Ausfallrisiko nicht besteht. 3. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Herstellungskosten für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht angefallen. Planmäßige Abschreibungen erfolgten gem. § 253 Abs. 3 HGB linear und zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen, da außergewöhnliche Wertminderungen nicht eingetreten sind. Wertaufholungen gem. § 253 Abs. 5 HGB waren nicht vorzunehmen. Für bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Das Anlagevermögen wird in einem Anlagenverzeichnis geführt. 4. Sonstige Vermögensgegenstände und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB entsprechend der Verursachung der Aufwendungen gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben, die erst nach dem Stichtag als Aufwand zu erfassen sind. 5. Verbindlichkeiten Die Höhe der sonstigen Verbindlichkeiten wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt. Es existieren keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. 6. Rückstellungen Rückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Rückstellungen decken alle wesentlichen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. 7. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus dem Stammkapital und dem Bilanzgewinn zusammen. 8. Latente Steuern Aktive oder passive latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da kein Aktiv- oder Passivüberhang besteht. III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz1. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
2. Verbindlichkeiten
3. Rückstellungen
4. Eigenkapital
IV. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Das Ergebnis wurde im Geschäftsjahr nicht durch Einstellungen in oder Auflösung von Sonderposten oder durch außerordentliche Erträge oder Aufwendungen beeinflusst. Periodenfremde Aufwendungen sind i. H. v. EUR 2.228,19, periodenfremde Erträge i. H. v. EUR 136,46 angefallen. Der Jahresüberschuss i. H. v. EUR 429.985,17 ergibt sich aus dem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit i. H. v. EUR 429.985,17. Die Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten unterbleibt, da die Erträge ausschließlich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland erzielt werden. V. Vorschlag zur Verwendung des BilanzgewinnesVon dem im Geschäftsjahr 2022/2023 erzielte Jahresüberschuss von EUR 429.985,17 wurden EUR 27.164,70 vorab ausgeschüttet. Der Restbetrag i. H. v. EUR 402.820,47 soll mit dem Gewinnvortrag i. H. v. EUR 706.103,71 verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen werden. Damit ergibt sich zum 31. Oktober 2023 ein Bilanzgewinn von EUR 1.108.924,18. VI. Sonstige Pflichtangaben1. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft mit Einzelvertretungsbefugnis und Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB sind Herr Julian Hauck sowie Herr Michael Stenger. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabea und b HGB unterbleibt in Auslegung von § 286 Abs. 4 HGB. 2. Personal Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren durchschnittlich 4,25 Beschäftigte im Unternehmen angestellt. 3. Beteiligungen Die Gesellschaft hielt zum Bilanzstichtag einen Anteil am Stammkapital der MDnomics GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main i. H. v. EUR 20.875,00. Das gesamte Stammkapital der MDnomics GmbH beläuft sich auf EUR 25.000,00. Die MDnomics GmbH wurde am 18.03.2020 gegründet. Im Jahresabschluss für das am 28.02.2023 endende Wirtschaftsjahr weist die MDnomics GmbH ein Eigenkapital i. H. v. EUR 22.967,66 sowie einen Jahresfehlbetrag i. H. v. EUR 1.578,84 aus. 4. Honorar für den Jahresabschluss Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022/2023 berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 6.850,00. Davon entfielen EUR 3.425,00 auf die Abschlussprüfung und EUR 3.425,00 auf sonstige Prüferleistungen. 5. Angaben nach RechKredV Den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans wurde ein Vorschuss i. H. v. EUR 1.000,00 für Reisekostenauslagen gezahlt. Weitere Vorschüsse und Kredite i. S. d. § 34 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV wurden durch die Gesellschaft nicht gewährt. Haftungsverhältnisse wurden nicht eingegangen. Es wurden keine Dienstleistungen für Dritte für Vermittlung und Verwaltung getätigt. Termingeschäfte sind nicht getätigt worden.
Frankfurt am Main, 19. Dezember 2023 Julian Hauck, Geschäftsführer Michael Stenger, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die IIS Asset Management GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IIS Asset Management GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IIS Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks. Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung und/oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor einer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird.
Düsseldorf, den 09. April 2024 DWP
Aktiengesellschaft
Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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