Gabriel Gebäudemanagement GmbH
Selbe AdresseAllgemeine Gebäudereinigung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yves de la Moriniére seit 8.4.2021 | Prokura |
Michael Stein seit 10.4.2018 | Geschäftsführer |
Konstantinos Marlis seit 10.4.2018 | Geschäftsführer |
Bertrand Chammas seit 8.3.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Gerflor S.A.S. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GERFLOR DLW GmbHDelmenhorstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALTSVERZEICHNIS Bestätigungsvermerk 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GERFLOR DLW GmbH, Delmenhorst Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GERFLOR DLW GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GERFLOR DLW GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 8. Mai 2025 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Dr. Guido Gottschalg, Wirtschaftsprüfer Jens Esser, Wirtschaftsprüfer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die Gerflor DLW GmbH hat ihren Sitz in der Ludwig-Kaufmann-Straße 13 in 27753 Delmenhorst und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Oldenburg eingetragen (HRB 212895). Seit dem 01.03.2018 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Gerflor Mipolam GmbH. Organträgerin ist die Gerflor Mipolam GmbH. Der Jahresabschluss der Gerflor DLW GmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes für mittelgroße Kapitalgesellschaften zu beachten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Einzelnen Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen, unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend. Entgeltich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear über drei bis fünf Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige (lineare Methode) Abschreibungen über fünf bis zehn Jahre sowie soweit notwendig um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 250 nicht übersteigen, werden entsprechend den steuerlichen Möglichkeiten nach § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 betragen, werden nach § 6 Abs. 2a EStG als Sammelposten erfasst und über den Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert und bewertet. Die unfertigen werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennbeträgen bewertet. Flüssige Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und zum Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage 3a dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter bestehen fast ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen im Verbundbereich. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt T€ 25. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert T€ 10.000. 4. Rückstellungen Die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Urlaubs-, Gleitzeitguthaben und sonstige Personalrückstellungen (T€864; Vorjahr T€ 904, sowie Steuerrückstellungen (T€358; T€ 28) und sonstige Rückstellungen (T€168; T€ 745). 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
2. Abschreibungen Die Entwicklung der Abschreibungen ist dem Anlagenspiegel, Anlage 3a, zu entnehmen. 3. Periodenfremde Erträge Periodenfremde Erträge sind nicht angefallen. 4. Steuern Es sind Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 245 (Vorjahr: T€ 267) angefallen, die das laufende Geschäftsjahr betreffen. V. Sonstige Angaben 1. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.008 ab. Dieser soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Ein entsprechender Beschluss für 2023 wird den Gesellschaftern vorgelegt werden. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Geschäftsjahr 2023 betreffen die in der Bilanz nicht enthaltenden wesentlichen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 280 , sowie T€ 4.543 resultierend aus dem Liefervertrag für eine Photovoltaik-Anlage. 3. Leitungsorgane Herr Bertrand Chammas, Präsident, Saint Didier au Mont d'or/Frankreich Herr Konstantinos Marlis, Geschäftsführung Technik & Administration, Troisdorf Herr Michael Stein, Geschäftsführung Vertrieb & Marketing, Weitersburg Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge. 4. Nachtragsbericht Es haben sich keine Ereignisse nach dem Abschlussstichtag mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben. 5. Mutterunternehmen Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 100% von der Gerflor SAS, Villeurbanne/Lyon, Frankreich gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Gerflor SAS (Handelsregister Lyon No. 726580152) einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen ausstellt und unter www.infogreffe.fr (L'Information Légale Sur Les Entreprises) bekannt gemacht wurde. 6. Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Delmenhorst, den 08.05.2025 Gez. Bertrand Chammas Konstantinos Marlis Michael Stein Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma Gerflor DLW GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen. Zum Gegenstand des Unternehmens gehören die Herstellung von Bodenbelägen sowie der Handel mit solchen oder ähnlichen Produkten. Die GmbH produziert seit vielen Jahrzehnten ihre Eigenerzeugnisse in Delmenhorst. Aufträge von deutschen Kunden stellen den größten Anteil der Geschäfte dar. Seit dem 01.04.2019 erfolgt der Vertrieb von Linoleum ausschließlich über die Gerflor Mipolam GmbH und die Gerflor DLW GmbH konzentriert sich seitdem auf die Produktion. II. Wirtschaftsbericht A. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich somit konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber insgesamt nicht allzu groß ausfallen. Alles in allem hatten die Institute ihre Prognose für die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr 2024 gegenüber ihrem Herbstgutachten um 1,2 Prozentpunkte nach unten deutlich revidiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2024 insgesamt um 0,2 % zurück. Für das Jahr 2025 wird ein minimales Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent prognostiziert. Die Nachfrage nach elastischen Bodenbelägen und Laminat fällt im Jahr 2023 erneut, dieses Mal deutlich. Der Absatz von elastischen Bodenbelägen reduziert sich um -15,0% gegenüber dem Vorjahr auf 91,4 Millionen Quadratmeter, wobei sich hier insbesondere Designbeläge Vinyl (-20% geg. VJ) besonders negativ entwickeln. Der gewerbliche Wohnbau erlebte in 2023 einen Einbruch, Stornierungen von bereits genehmigten Bauten sowie Rückgänge in den Genehmigungen von 35% zeichnen ein extrem schwaches Bild, welches die gesamte Baubranche in Deutschland trifft. Dies ist in ähnlichem Maße auch für das Jahr 2024 der Fall. Im Nicht-Wohnbau geht der Bedarf erneut leicht zurück, das Minus beträgt hier 3% gegenüber VJ. Die Preislage bleibt für die Hersteller bei elastischen Bodenbelägen weiterhin eine Herausforderung. Insbesondere der Linoleum-Markt in Deutschland verzeichnet weiterhin einen hohen Preisdruck, die Mengen im Markt gingen erneut zurück (-4%). Die Rohstoffpreise haben sich in 2023 stabilisiert und haben sich in 2024 eher positiv entwickelt. Die Energiekosten bleiben indes - historisch betrachtet - auf einem sehr hohen Niveau. Erste positive Effekte werden hier durch die Inbetriebnahme des Photovoltaikfeldes am Standort Delmenhorst erzielt. Die Durchschnittspreise haben sich weiter erhöht, jedoch ist abzusehen das diese durch die weiter Rückläufigen Mengen im Hauptmarkt für Linoleum wieder fallen werden. Die Transportkosten - für Rollentransporte sowie das Gewicht des Produktes Linoleum ein erheblicher Kostenfaktor im Abgabepreis - haben sich deutlich erhöht; 2024 entgegen der Prognose sind die Transportkosten trotz Erhöhung von Maut und deutlichen Lohnsteigerungen nicht weiter angestiegen. B. Darstellung des Geschäftsverlaufes und Lage Präambel: die dargestellten Analysen basieren zum Teil auf Werten aus dem internen Berichtswesen. 1) Umsätze: Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Umsatz von 40,4 M€ erzielt. Die produzierten Mengen wurden vollständig an das Schwesterunternehmen Gerflor Mipolam GmbH verkauft. Die Absatz- und Umsatzzahlen lassen sich wie folgt darstellen:
2) Ergebnis Das Ergebnis nach Steuern liegt bei T€ 1.113. Das Ergebnis 2023 ist mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 246 belastet. 3) Ertragslage Der hauptsächliche Umsatz wurde in Deutschland mit Gerflor Mipolam GmbH erzielt. Der Umsatz mit der Französischen Gerflor SAS betrug nur geringfügig mehr als im Vorjahr T€ 771 (1,9%). Für das Geschäftsjahr 2023 wurde für Gerflor DLW ein Wachstum im Bereich der Produktion von ca. 3,0% erwartet. Der Plan für das Jahr wurde im Bereich der Produktion per Dezember um 6,0% unterschritten. Der Absatz von Linoleum-Belägen auf dem deutschen Markt verzeichnete per Dezember 2023 einen Rückgang von -4,3%. Das EBITA 2023 war leicht über dem EBITA des Vorjahres geplant (T€ 1.459 wurde prognostiziert). Für das Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft einen Umsatz von T€ 40.426 und ein EBITA von T€ 1.475 erreicht, somit wurde die Prognose für 2023 übertroffen. Die Produktionsbereiche entsprachen nur teilweise den Erwartungen. Die produzierten Mengen lagen mit Tqm 4.324 geringfügig unter Plan. Größere Produktionsstörungen waren im Berichtszeitraum nicht zu verzeichnen. Die ausgehandelten Einkaufspreise für Rohmaterialien lagen im Durchschnitt um 1,6% höher als geplant. Die Personalkosten sind um T€ 115 (-0,9%) gesunken. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem zufriedenstellenden positiven Ergebnis abgeschlossen. 4) Vermögenslage Die Eigenkapitalquote belief sich auf 79,9 %. 2023 wurden keine Dividenden ausgeschüttet. Die Vorräte an Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffen sowie an Halbfabrikaten reduzierten sich auf M€ 7,7 und somit um 3,8% unter Vorjahreshöhe (Vorjahr M€ 8,0). Mit diesem Wert ist eine hohe Produktionssicherheit sichergestellt. Wir gehen von einer guten Werthaltigkeit der Ware im Lager aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf T€ 45. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich auf T€ 2.778. Die im Bereich der Produktion getätigten Investitionen beliefen sich im Jahr 2023 auf T€ 1.310 (Vorjahr T€ 1.741). Die Gesellschaft hatte im Jahresverlauf keine Zahlungsausfälle zu verzeichnen. 5) Finanzlage Die Liquidität ist im Rahmen des Cash-Management-Vertrages mit der Muttergesellschaft Gerflor SAS, Villeurbanne/Frankreich, gesichert. Im Geschäftsjahr 2023 ist die Gerflor DLW GmbH ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachgekommen. Am Jahresende 2023 hatte Gerflor DLW eine Cash-Pool Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.078. Die Summe der Verbindlichkeiten im Verbundbereich betrug insgesamt T€ 1.146. Diese Entwicklung entspricht in etwa der Planung der Gesellschaft. 6) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der wichtigste finanzielle Leistungsindikator ist das EBITA ("Earnings Before Interest, Taxes and Amortization"). Wir verweisen auf die Ausführungen unter 3) Ertragslage. Nicht-finanzielle Leistungsindikator ist die ISO Zertifizierung: Qualität (ISO 9001), Umwelt (ISO 14001), Energie (EMAS). 7) Gesamtaussage Die Geschäftsführung ist mit dem Jahresergebnis 2023 sowie mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. C. Chancen- und Risikobericht sowie die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft 1) Prognosebericht Die Preise 2024 bei Leinöl und Jute sind unterhalb des Standardpreises und rückläufig. Leinöl wird per Jahreskontrakt von zwei Lieferanten und Jute ebenfalls von zwei Lieferanten gekauft. Für diese beiden Hauptrohstoffe zeigen sich in 2024 große Ersparnisse im Vergleich zu 2023. Eine ausreichende Beschaffung der notwendigen Rohstoffe ist weiterhin gewährleistet. 2024 konnten vergleichbare Absatzmengen zu etwas geringeren Verkaufspreisen erzielt werden. Für das Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft ein EBITA von T€ 1.290 geplant. Für das Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft ein vorläufiges EBITA von T€ 1.215 erreicht. Die Personalkosten sind zum 01.01.2024 um 3,25% gestiegen (gemäß Chemie Abschluss). Für das Geschäftsjahr 2025 ist ein EBITA von T€1.323 geplant. 2) Chancenbericht Die Einführung der neuen Linoleumkollektion im Oktober 2020 eröffnete durch neue Designs und eine neue Oberflächenbeschichtung weitere Chancen. Die Integration des Vertriebes und Marketings, als auch der Verkaufsinnendienst für die Linoleumaktivitäten in die Gerflor-Gruppe ist seit 2019 vollständig umgesetzt. Im Rahmen dieser Integration erwirbt Gerflor Mipolam GmbH dauerhaft die kompletten Produktionsmengen von Gerflor DLW; Gerflor Mipolam wird das Linoleum Geschäft weiterhin mit höchster Priorität verfolgen. Die Gesellschaft ist nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 mit einer insgesamt sehr soliden Eigenkapital-Ausstattung gestartet, zudem ist die Liquidität jederzeit über das Cash Pooling der Gesellschaft gesichert. 3) Risikobericht Die Gerflor DLW GmbH unterliegt den branchenüblichen Risiken des Linoleum-Geschäfts. Eine Normalisierung der Situation mit dem Corona-Virus ist eingetreten. Die Geschäftsführung rechnet nicht mit einer erneuten Ausbreitung. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und in Russland, insbesondere der gegenüber Russland verhängten Sanktionen, werden sich generelle Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft, insbesondere die Öl- und Gasmärkte betreffend, ergeben. Auch wenn wir keine wesentlichen direkten Geschäftsbeziehungen zu russischen Kunden und Lieferanten halten, werden diese generellen Auswirkungen in irgendeiner Form auch uns treffen. Die Dynamik und Aktualität der Situation lässt derzeit keine genaueren Aussagen zu bezüglich des Ausmaßes der Auswirkungen zu. 4) Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Dieses Ergebnis enthält auch die Transferpreisregelung mit der Gerflor Mipolam GmbH. Auch im Jahr 2024 wurde mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Die positive Entwicklung sollte sich auch im Jahr 2025 fortsetzen. Die Finanzierung der Gesellschaft wird in den kommenden zwei Jahren weiterhin auf dem Cash-pool mit der Muttergesellschaft Gerflor SAS basieren. Die Betriebstätigkeit wird ein positives Cash generieren. Die Investitionen im Jahr 2024 sind in vergleichbarer Höhe wie in den vergangenen Jahren getätigt worden.
Delmenhorst, den 08. 05.2025 Gez. Bertrand Chammas Konstantinos Marlis Michael Stein |
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