Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 726687
Eingetragen
29.6.2011
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für WerkzeugmaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Erbringung technischer Dienstleistungen sei es mit oder ohne eigener Materalbeistellung - für die Herstellung oder Wiederherstellung von Antriebsaggregaten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Ramona Schneider
seit 11.4.2019
Prokura
Alexander Ungar
seit 11.4.2019
Prokura
Bernd Schneider
seit 29.6.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Untere Wiesen 1, 88422 Kanzach
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SchneiTec GmbH

Kanzach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ PER 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

2023 2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.219,00 12.149,00
II. Sachanlagen 58.379,00 77.835,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 452.630,55 471.004,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 184.008,10 83.636,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 77.553,12 57.658,36
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.790,43 2.382,29
SUMME DER AKTIVA 780.580,20 704.665,92

PASSIVA

2023 2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 149.834,57 131.613,29
III. Jahresüberschuss 12.048,75 18.221,28
B. RÜCKSTELLUNGEN 126.806,36 112.067,88
C. VERBINDLICHKEITEN 466.890,52 417.763,47
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,00
SUMME DER PASSIVA 780.580,20 704.665,92

Anhang

gem. §§ 284 - 288 HGB

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

I.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Firma SchneiTec GmbH hat ihren Sitz in 88422 Kanzach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 726687 eingetragen.

Ip8.2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung als Bestandteile des Jahresabschlusses wurden auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Gesellschaften nach § 288 (1) HGB in Anspruch genommen.

Die Offenlegung des Jahresabschlusses erfolgt unter Inanspruchnahme der Erleichterungen für kleine Gesellschaften nach § 326 HGB.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

II.1 Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für kleine Gesellschaften i.S. §§ 264a, 267 HGB geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

II.2 Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

II.2.1 ANLAGEVERMÖGEN

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens liegen nicht vor.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl linear als auch degressiv (bei Anschaffung bzw. Herstellung vor dem 01.01.2011) vorgenommen. Eine Umstellung der degressiven Abschreibung auf die lineare erfolgt, wenn die lineare Abschreibung höher wird.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

II.2.2 UMLAUFVERMÖGEN

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

II.2.3 AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Die Umsatzsteuer aus erhaltenen Anzahlungen ist, insoweit eine solche bei den einzelnen Anzahlungen angefallen ist, in dieser Position aus Gründen der Ausweisstetigkeit mit enthalten.

II.2.4 RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

Pensionsrückstellungen liegen nicht vor.

II.2.5 VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Diese sind im Erläuterungsbericht (Teil III) ausführlich dargestellt.

III.1 Angaben zur Bilanz

III.1.1 ANLAGEVERMÖGEN

Die Entwicklung des nach § 284 (3) HGB gegliederten Anlagevermögens ist aus dem nachstehenden Bruttoanlagespiegel ersichtlich.

III.1.2 FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht bestehen keine.

III.1.3 SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch ausstehende Eingangsrechnungen, für Jahresabschlusskosten und Aufbewahrung von Unterlagen sowie für Gewährleistungen gebildet.

III.1.4 VERBINDLICHKEITEN

In den sonstigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von € 0,00 enthalten.

III.2 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der GuV-Posten "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" enthält außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von € 0,00.

Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen liegen keine vor.

IV. Angaben gem. § 42 (3) GmbHG

Forderungen gegen Gesellschafter (und Gesellschafter-Geschäftsführer) liegen am Abschlussstichtag in Höhe von € 157.138,31 vor (Vorjahr: € 73.729,50).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (und Gesellschafter- Geschäftsführer) betragen € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

V. Verschiedene Angaben und Erläuterungen gem. §§ 284, 268 HGB

Forderungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) hatten eine Restlaufzeit von über einem Jahr (§ 268 (4) HGB).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit

bis zu einem Jahr beläuft sich auf € 47.243,52 (Vorjahr: € 40.042,47),

von mehr als einem Jahr ergibt € 419.647,00 (Vorjahr: € 377.721,00),

über fünf Jahre beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

Zum Bilanzstichtag liegen keine Sachverhalte vor, die zu einer Ausschüttungssperre i.S. § 268 (8) HGB führen würden.

VI. Nachtragsbericht

Als Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sine des § 285 Nr. 33 HGB sind der Ukraine-Krieg sowie der Krieg im Nahen Osten zu nennen.

Der Ende Februar 2022 ausgebrochene Ukraine-Krieg stellt die Wirtschaft weiterhin vor immense Herausforderungen. Im Moment können die Folgen hieraus noch nicht endgültig abgesehen werden; allerdings wirkt sich der Krieg verschärfend auf die Erhöhung von Rohstoffpreisen, Materialknappheit und Lieferkettenprobleme aus, die durch die Corona-Pandemie verursacht wurden. Die bisherigen Embargos gegen Russland führen bei den betroffenen Unternehmen zu teils empfindlichen Umsatzeinbußen. Ebenso herrscht seit Kriegsbeginn und insbesondere seit den Anschlägen auf die Nord-Stream- Gasleitungen starke Verunsicherung hinsichtlich der Sicherheit und der Preisentwicklung für Energie.

Wie stark sich diese Faktoren letztendlich auf die deutsche Wirtschaft auswirken, wird sicherlich davon abhängen, wie lange und wie intensiv die militärischen Auseinandersetzungen noch gehen werden.

Wie sich der am 07. Oktober 2023 ausgebrochene Krieg im Nahen Osten auswirken wird, kann derzeit nicht eingeschätzt werden, da die Nachrichten aus dieser Region momentan eher eine weitere Eskalation befürchten lassen anstatt auf ein baldiges Ende der Auseinandersetzung hindeuten.

Preissteigerungen werden, soweit rechtlich möglich, in die Kundenaufträge mit aufgenommen

VII. Sonstige Pflichtangaben gem. § 285 HGB

Nr. 1a: € 0,00
Nr. 1b: b1) Grundpfandrechte: Keine
b2) Sicherungsübereignung: Keine
Nr. 3a: keine
Nr. 7: 36 Personen
Nr. 9c: € 157.138,31, zinsfrei, tilgungsfrei, ohne Besicherung
Nr. 13: entfällt
Nr. 14a: entfällt
Nr. 16: entfällt, da nicht börsennotiert
Nr. 20: entfällt
Nr. 23: entfällt, da keine solchen gebildet wurden
Nr. 25: entfällt, da keine solchen Verrechnungen vorgenommen wurden

VIII. Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt unter Beachtung der Regelungen für bestimmte Personengesellschaften gem. § 264a HGB.

Gem. den Größenklassen des § 267 HGB handelt es sich um eine sog. kleine Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht. Auf die Vorschriften der §§ 325 und 326 HGB wird ergänzend hingewiesen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Kanzach, 22. Januar 2025

Der Geschäftsführer

gez. Bernd Schneider

Feststellungsdatum des Jahresabschlusses gem. § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB: 30. Januar 2025

Nachrichten & Medien

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