Herstellung von Metallkonstruktionen
Technima Central GmbH
Kreuzerweg 13, 77955 Ettenheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thibault Marie Joseph Jacques De Maillard seit 4.1.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
TECHNIMA HOLDING S.A.S. Société par actions simplifiée | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Technima Central GmbHEttenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die TECHNIMA CENTRAL GmbH ist die deutsche Niederlassung der international wachsenden Unternehmensgruppe TECHNIMA SAS mit Sitz in Frankreich. Wir produzieren und vertreiben Markierungsfarben, Lacksprays und technische Aerosole. TECHNIMA CENTRAL GmbH (im Folgenden kurz Technima genannt) hat ihren Sitz in Ettenheim. Dort ist sie für den Vertrieb in Zentraleuropa zuständig (11 Länder) und produziert einen Teil der Markierungssprays vor Ort. 2. Forschung und Entwicklung Die Konzernsparte MARKIERUNG, mit Hauptsitz in Frankreich, mit aktuell fünf Mitarbeitern in der Entwicklung, arbeitet ständig an der technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie der Einführung von Neuerungen. Die wichtigsten Produkte wurden umformuliert, um durch die Gesetzesänderung, 1 Piktogramm zu behalten. Im Jahr 2023 wurde ein neues Markierungsspray - unser Fluo TP Hydro in den Markt eingeführt. Es glänzt mit nur einem Piktogramm und 20% weniger VOC - da auf Wasserbasis. Innovation ist ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftslage in Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Trotz der jüngsten Rückgänge sind die Preise hoch auf allen Wirtschaftsstufen und bremsen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzt sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Das Statistische Bundesamt berichtet, das die Entwicklung der Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlief: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Wirtschaftliche Lage der Branche Laut Klassifikation der Wirtschaftszweige gehören wir zum WZ-Code 20.30.0. Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. berichtet, dass die wirtschaftliche Lage in Deutschland für das ganze Jahr 2023 negativ war und sich zum Jahreswechsel 2024 weiter verschlechtert hat. Die Prognosen für das BIP-Wachstum der führenden Forschungsinstitute - aber auch die der internationalen Institutionen wie etwa der OECD oder des IWF - sind weiter nach unten korrigiert worden. Die Bundesregierung rechnet inzwischen nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent. Damit ist Deutschland das Schlusslicht der bedeutenden Volkswirtschaften im internationalen Vergleich. In Deutschland wurden 2023 insgesamt 1,47 Millionen Tonnen Lacke, Farben und Druckfarben verkauft - ein Minus von gut 3 % gegenüber dem Vorjahr. Im laufenden Jahr ist ein weiterer Rückgang um 2 % auf dann rund 1,44 Millionen Tonnen zu erwarten. Der Umsatz der in Deutschland verkauften Lacke, Farben und Druckfarben stieg 2023 gegenüber dem Vorjahr inflationsbedingt um knapp 2 % auf 6,1 Mrd. Euro. Auch für 2024 erwartet der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. aus denselben Gründen einen weiteren leichten Anstieg um 1 % auf 6,2 Mrd. Euro. Neben dem schwachen Inlandsmarkt überraschte 2023 auch der deutliche Rückgang der Exporte in der Menge um -11,3 % auf nur noch 774.000 Tonnen. 2. Geschäftsverlauf 2023 war wieder ein erfolgreiches Jahr für Technima. Wir konnten die Umsätze und die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr steigern. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir einen Gewinn vor Ertragsteuern in Höhe von 1.601 TEUR erzielen. Dieser hat sich im Vergleich zum Vorjahr um +14,12 % verändert. Der Jahresüberschuss 2023 beläuft sich auf 1.155,4 TEUR. Qualifizierte, motivierte und engagierte Mitarbeiter sind die Basis und der Motor unseres Erfolgs. Mitarbeitern, die unseren hohen Leistungsanspruch erfüllen, bieten wir langfristige Beschäftigungsverhältnisse und ein attraktives Arbeitsumfeld. Dafür berücksichtigen wir ihre jeweilige Lebenssituation. Im Geschäftsjahresdurchschnitt beschäftigten wir 23 Mitarbeiter. Für die Gesundheitsfürsorge ist ein Betriebsarzt bestellt. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich um 8,20 % auf 13.157,1 TEUR und das Eigenkapital erhöhte sich um 13,92 % auf 9.457,4 TEUR. Somit ergibt sich eine Eigenkapitalquote für das Geschäftsjahr 2023 von 71,88 %. Der Buchwert des Anlagevermögens verringerte sich zum Ende des Geschäftsjahres um 0,97 % auf insgesamt 7.703,3 TEUR. Damit erreicht das Anlagevermögen einen Anteil an der Bilanzsumme von 58,55 %. Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 24,75 % erhöht und beträgt 41,42 % der Bilanzsumme. Im Einzelnen hat sich das Umlaufvermögen wie folgt geändert:
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 469 TEUR und betreffen ein Darlehen an unser Tochterunternehmen. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 2.669 TEUR. Die Bank-Verbindlichkeiten sanken auf 1.236 TEUR. Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 26,09 % vermindert und betragen nun 9,40 % der Bilanzsumme. b) Finanzlage Technima verfügt über eine solide Finanzierung. Das Unternehmen verfolgt bei seiner Finanzierungsstrategie drei wesentliche Ziele: 1. Sicherung der Liquidität 2. Gewährleistung unternehmerischer Flexibilität 3. Minimierung der Finanzierungskosten Die Liquidität war jederzeit gewährleistet. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 2.048,6 TEUR, der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt bei - 56,3 TEUR und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf - 437,4 TEUR. c) Ertragslage Der betriebliche Rohertrag ist im Geschäftsjahr 2023 um 4,54 % gestiegen. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres (vor Ertragssteuern) zum 31.12.2023 beträgt 1.600,8 TEUR. Der Personalaufwand ist um 1,23 % gestiegen, die Personalaufwandsquote beträgt 8,71 %. Die gesamten Aufwendungen haben um 0,49 % zugenommen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung wird jeden Monat eine betriebswirtschaftliche Auswertung erstellt. Eine Finanzübersicht wird täglich erstellt, um über die laufenden Zahlungsverpflichtungen hinaus eine Liquiditätsreserve vorzuhalten. Daneben ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung die Umsätze nach Produktgruppen heran. Im Vertriebsbereich werden Umsätze nach Ländergruppen analysiert. 5. Gesamtaussage Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 entspricht unseren Erwartungen. In Summe war unsere Umsatzentwicklung leicht steigend wie beim Ergebnis. III. Vergleich der in der Vorperiode prognostizierten Aussagen zur Geschäftsentwicklung Die Geschäftsentwicklung hat sich so entwickelt wie erwartet. IV. Chancen-, Risiko- und Prognoseberichterstattung 1. Chancen- und Risikobericht Der Sachverständigenrat der deutschen Wirtschaft erwartet für 2024 ein Wirtschaftswachstum von 1,3 %. Für die Inflationsrate in diesem und im kommenden Jahr prognostiziert der Sachverständigenrat Raten von 6,6 % beziehungsweise 3,0 %. Laut dem Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. war das Jahr 2023 für die Lack- und Druckfarbenindustrie in Deutschland von großen Herausforderungen geprägt. Der Inlandsabsatz sank, während der Umsatz inflationsbedingt leicht um 2 % auf 6,1 Milliarden Euro stieg. Trotz dieses leichten Anstiegs sieht der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. auch für 2024 eine weiterhin negative Entwicklung voraus. Kurze Lieferzeiten sowie ein aktiver und aufmerksamer Kundenservice machen uns zu einem verlässlichen Partner. Technima gilt als europäischer Marktführer auf seinem Gebiet. Wir sind Garant für die sichersten und kosteneffizientesten Produkte auf dem Markt. Wir entwickeln maßgeschneiderte Lösungen, optimal abgestimmt auf unsere Branche. Technima bleibt zuversichtlich, mit den eingeleiteten Maßnahmen zur Entgegenwirkung der Rohstoffpreise die Marge weiter zu halten. Die Risiken werden durch konsequentes Finanzmanagement so gering wie möglich gehalten. Vorrangiges Ziel des Überwachungssystems ist die nachhaltige Sicherung des Fortbestands des Unternehmens durch frühzeitige Identifikation und Bewertung von gefährdenden Entwicklungen sowie die Ableitung präventiver Maßnahmen. Dieses wird konsequent durch monatliche Soll-Ist-Vergleiche der Umsätze sowie der Kosten überwacht. Marktveränderungen werden dabei laufend berücksichtigt und in die weitere Planung einbezogen. Risiken, die den wirtschaftlichen und / oder rechtlichen Bestand der Gesellschaft gefährden, bestehen nicht. 2. Prognosebericht Wir erwarten auch im Geschäftsjahr 2024 aufgrund der täglich schwankenden Rohstoffpreise einen ähnlichen Umsatz sowie ein ähnliches Geschäftsergebnis. Genaue Einschätzungen sind jedoch aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten bezüglich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung äußerst schwierig. Hinzu kommen in den nächsten Jahren viele organisatorisch notwendige Veränderungen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Ettenheim, 15.07.2024 Thibault de Maillard BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangSeite 1 I. Allgemeine Angaben
Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB, die der Prüfungspflicht unterliegt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt, wobei bei den nachstehenden Angaben von den größenabhängigen Erleichterungen, sowohl bei der Erstellung (§§ 276, 274a, 288 HGB) als auch bei der Offenlegung (§ 327 HGB) Gebrauch gemacht wurde. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Anhang gewählt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB (§§ 266, 275) gegliedert. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. II. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den für Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen des HBG sowie den steuerrechtlichen Bestimmungen und sind im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Das Saldierungsverbot gern. § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldenposten erfolgte dem Grundsatz der Vorsicht und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken. Den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen des § 252 Abs. 1 HGB wurde Rechnung getragen. AKTIVSEITE a) Anlagevermögen Zu den angewandten Bewertungsmethoden berichten wir wie folgt: Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Das gemilderte Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Abschreibungen auf die Neuzugänge wurde nach der linearen Methode auf der Grundlage der jeweils voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Dem Firmenwert wird eine Nutzungsdauer von sieben Jahren zugrunde gelegt. Für die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten im einzelnen den Betrag von € 800,- nicht übersteigen, werden in voller Höhe als Betriebsaufwand erfasst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen (Finanzanlagen) sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Unsere Beteiligung:
b) Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die Netto - Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. PASSIVSEITE Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungs- und Ausweismethoden Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Es haben sich keine Änderungen ergeben. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. ANLAGESPIEGEL
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 469.282,53 Euro, davon haben 276.583,68 Euro die Laufzeit bis ein Jahr und 192.698,85 Euro über ein Jahr. Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern Euro 131.035,37 (Vj.: Euro 153.443,26) enthalten und im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 103,43 (Vj.: 8.227,34). IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen keine. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 23 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind 13 Angestellte, 7 Arbeiter und 3 Aushilfen. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Firmenfahrzeug in Höhe von Euro 115.243,07. Weitere Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sein könnten, sind nicht vorhanden. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Geschäftsführer im Berichtsjahr war Herr Thibault de Maillard, Angouleme, Frankreich. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird aufgrund der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Technima Central GmbH ist als Tochterunternehmen in den Konzernunternehmen in den Konzernabschluss der SOCIETE INVESTISSEMENT DE MAILLARD SAS (SIM SAS) mit Sitz in 16440 Nersac (Frankreich) eingetragen.
Ettenheim, 15.07.2024 Thibault de Maillard, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Technima Central GmbH, Ettenheim Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Technima Central GmbH, Ettenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Technima Central GmbH, Ettenheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Straubing, 15.07.2024 Prof. Dr. Skopp, Wirtschaftsprüfer |
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