FARDAD GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Beate Dr. Hüttermann seit 28.6.2022 | Vorstandsmitglied |
Oliver Dr.-Ing. Lemmer seit 28.6.2022 | Vorsitzender des Vorstands |
Bernd Karl Hermeler seit 22.6.2020 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Antonius Leyendecker | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CemeCon AG.WürselenJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Konzerns CemeCon ist Weltmarktführer in der CVD-Diamantbeschichtung und Technologieführer in der PVD-Beschichtung von Präzisionswerkzeugen in der Zerspanung. Die für Premium Beschichtungen erforderlichen Schichtwerkstoffe werden in den von CemeCon entwickelten Beschichtungsanlagen hergestellt. Am Stammsitz in Würselen betreibt CemeCon mit 215 Mitarbeitern und 51 Beschichtungsanlagen eines der größten Beschichtungszentren für Zerspanwerkzeuge weltweit. Es werden täglich bis zu 80.000 Präzisionswerkzeuge mit hochwertigen Premiumbeschichtungen veredelt. Darüber hinaus ist CemeCon in den USA, China, Japan und Indien mit Produktions- und Vertriebsstandorten und weltweit mit Lizenzpartnern vertreten. Weltweit arbeiten insgesamt 341 Mitarbeiter an der Beschichtungskompetenz CemeCon's. Im Jahr 1986 wurde CemeCon durch den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr.-Ing. Antonius Leyendecker als Spin-off der RWTH Aachen gegründet. CemeCon gilt als technologisch führend im Bereich der Premiumbeschichtung für Zerspanwerkzeuge und beschäftigt sich mit den fortschrittlicheren Verfahren der PVD-Sputter- und CVD-Diamant-Beschichtung, die von CemeCon zur Marktreife gebracht wurden. Für die unterschiedlichsten Anforderungen der Kundenanwendungen werden in enger Zusammenarbeit mit den CemeCon-Ingenieuren Premiumbeschichtungen konstruiert, die die Leistung von Werkzeugen in nahezu allen Zerspananwendungen erhöht. Die Beschichtungskompetenz der CemeCon für die Konstruktion einer Premiumbeschichtung basiert auf langjährigen Erfahrungen und der Weiterentwicklung der vorhandenen Schichtwerkstoffe. Das Leistungsspektrum umfasst sowohl die Konstruktion und Fertigung von kundenspezifischen High-Tech- Beschichtungen für Präzisionswerkzeuge als auch die Technologie für Inhouse-Beschichtungen von der Anlagentechnik über die Peripheriegeräte bis zur produktionsbereiten Beschichtungsfabrik. Herzstück der Anlagentechnik ist die flexible Beschichtungsanlagenplattform CC800 ®. Durch den modularen Aufbau bietet sie alle Möglichkeiten zur Modifikation und Erweiterung, von der Kleinstproduktion bis hin zur kompletten Fertigungslinie für PVD-Sputterschichten und Diamantbeschichtungen. Zu den Beschichtungsanlagen werden außerdem Peripheriegeräte angeboten. Alle Beschichtungsanlagen werden hausintern entwickelt, gefertigt und weltweit vermarktet. CemeCon hat bereits ca. 460 Anlagen gebaut und ausgeliefert. Die enge fachliche Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen und anderen führenden Universitäten trägt erheblich dazu bei, dass CemeCon mit großer Dynamik seine technologische Spitzenposition weiter ausbauen kann. In vielfältigen Entwicklungsprojekten der hauseigenen Entwicklungsabteilung -zusammen mit Instituten und Industriepartnern - erschließt CemeCon immer neue Wege in der Beschichtungs- und Anlagentechnologie. Es ist das Ziel, den Kunden bedarfsgerechte Lösungen anzubieten. Darauf richten sich das Technologieportfolio und die Kernkompetenzen mit den 24 Entwicklungsmitarbeitern aus. In den letzten Jahren haben die Entwicklungsmitarbeiter die neue HiPIMS Technologie weiterentwickelt und zum Beispiel die CemeCon Produktlandschaft durch die Produkte FerroCon ® , AluCon ® , InoxaCon ® und SteelCon ® erweitert. Seit 1998 ist CemeCon in den USA vertreten. CemeCon Inc. mit Sitz in Horseheads im Bundesstaat New York stellt die CemeCon-Beschichtungstechnologie den Kunden im eigenen Application Development Center (ADC) zur Verfügung. Seit Ende 2014 bietet CemeCon auch in den USA Diamantbeschichtungen an. Ende 2017 wurden die Büro- und Produktionsflächen am Standort in den USA erweitert, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Im Jahr 2023 wurde die Produktionsfläche und der Maschinenpark erneut erweitert und modernisiert. Bereits seit dem Jahr 2003 ist CemeCon in China aktiv. Zu Beginn des Jahres 2015 erweiterte CemeCon sein Service- und Technologiezentrum in Suzhou, zu einem "Center of Excellence". Die gesamte Fertigungstechnik wird an diesem Standort gebündelt. Die CemeCon Suzhou Coating Technology Co., Ltd. bietet mit ihrem Beschichtungszentrum in Suzhou höchste Beschichtungsqualität auf dem neuesten Stand der Technik. Im Laufe des Jahres 2018 wurde auch der Standort in China räumlich erweitert und das Produktionsportfolio um die Diamantprodukte aufgestockt. CemeCon ist seit 2016 auch in Japan mit einer Gesellschaft vertreten. Von hier aus wird der japanische und koreanische Markt betreut. Ende 2019 wurde in Nagoya ein Beschichtungszentrum eröffnet. Die ersten Anlagen wurden 2020 in Betrieb genommen. Im Januar 2022 wurde eine Vertriebsgesellschaft in Pune, Indien, gegründet. Die CemeCon AG verfügt seit 2009 über einen Betriebsrat mit inzwischen neun ständigen Mitgliedern sowie einer Schwerbehindertenvertretung. 1.1. Organisatorische Struktur des Konzerns Die CemeCon Gruppe hat ihren Hauptsitz in Würselen bei Aachen. Sie wird seit dem 28. April 2022 durch den Vorstand Dr.-Ing. Oliver Lemmer (Vorstandsvorsitzender) und Bernd Hermeler geleitet. Zum 1. Mai 2022 wurde der Vorstand um Dr.-Ing. Beate Hüttermann erweitert. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Dr.-Ing. Antonius Leyendecker, wechselte nach Erreichen der Altersgrenze, am 28. April 2022 in den Aufsichtsrat und hat dort den Vorsitz übernommen. Im März 2015 hat die Dr. Ing. Leyendecker Beteiligungs GmbH die Anteile an der CemeCon AG vollständig zurück erworben und ist damit wieder alleiniger Anteilseigener der CemeCon AG. Die CemeCon AG ist zu 100% an Ihren Tochtergesellschaften beteiligt. Die amerikanische Gesellschaft hat seit 1998 Ihren Sitz in Horseheads, N.Y., USA. Die chinesische Gesellschaft wurde 2003 gegründet und hatte Produktionsstätten in Peking und Suzhou. Im Januar 2015 wurden in China alle Produktionsaktivitäten in einem "Center of Excellence" in Suzhou zusammengefasst. Der Standort in Peking wurde 2016 geschlossen. Anfang 2019 wurde die Gesellschaft in CemeCon Suzhou Coating Technology Co. Ltd. umbenannt und hat seit dem ihren Sitz in Suzhou, Jiangsu, China. Seit Januar 2016 besteht die CemeCon K.K. in Japan. Ende 2019 hat die CemeCon K.K. in Nagoya einen Produktionsstandort eröffnet und 2020 diesen in Betrieb genommen. Im April 2020 wurde der Hauptsitz von Tokio nach Nagoya verlagert. Im Jahr 2022 wurde eine Vertriebsgesellschaft in Pune, Indien, gegründet.
2. Wirtschaftsbericht Zum 1. Januar 2013 hat die CemeCon Gruppe erstmalig an zwei aufeinander folgenden Stichtagen die Kriterien zur Verpflichtung eines Konzernabschlusses überschritten und ist daher ab 1. Januar 2013 zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie der VDMA Fachverband Präzisionswerkzeuge auf seiner Jahrespressekonferenz Anfang Februar 2024 mitteilte, lagen die Umsätze im vergangenen Jahr bei den Präzisionswerkzeugen 3% über dem Vorjahr. Inflation, Kostensteigerungen, Steuerlast und steigende Bürokratieaufwände machen den Unternehmen zu schaffen und lassen den zusätzlichen Gewinn schnell wieder abschmelzen. Das Exportgeschäft mit Präzisionswerkzeugen konnte insgesamt leicht um 2% gesteigert werden. Enttäuschend war dabei das Chinageschäft, welches sonst immer starke Wachstumsraten zeigte. Chinas Wirtschaft hat sich im Jahr 2023 nicht so stark wie erwartet entwickelt. Nach Beendigung der Null Covid Strategie hatte sich die Wirtschaft zunächst leicht erholt. Die Immobilienkrise sorgte jedoch für einen Rückgang, so dass sich das Wachstum im Jahr 2023 auf rund 5% belief. Zum Auftakt des Volkskongresses Anfang März hat die Regierung ihr Wachstumsziel in Höhe von 5% für das Jahr 2024 bekannt geben. Seit der Pandemie ist die wirtschaftliche Stärke Chinas nicht mehr so gut wie vorher. Vor diesem Hintergrund scheint das Ziel von 5% sehr ambitioniert. Mit Sorge betrachtet wird auch die angestrebte Erhöhung der Militärausgaben im Jahr 2024 und die Haltung gegenüber Taiwan. China nabelt sich immer mehr vom Rest der Welt ab und versucht technologisch selbstständig zu werden. Die Eintrittsbarrieren für ausländische Unternehmen und deren Handelsverkehr werden daher immer höher und schwieriger. Der anhaltende Ukrainekrieg und der Krieg in Israel stellen die Weltwirtschaft vor erschwerte wirtschaftliche Bedingungen und Verunsicherung. Diese haben die Öl- und Gaspreise deutlich ansteigen lassen, Nahrungsmittel verknappt und die Inflationsraten weltweit stark erhöht. Die Gesellschaften der CemeCon Gruppe sind nicht von bestimmten Rohstoffarten abhängig, dazu hat auch die Substituierung eines in der gruppenweiten Produktion eingesetzten Edelgases beigetragen. Für mehr Stabilität bei Lieferschwierigkeiten einzelner Lieferanten hat die Gesellschaft mehrere Lieferanten qualifiziert, die Lieferschwankungen ausgleichen können. Einen großen Anteil an den Materialkosten hat der Stromverbrauch. Hier unterliegt insbesondere die CemeCon AG den sich ständig ändernden Steuer- und Umlagenanteilen im Strompreis. 2.2. Geschäftsverlauf Geschäftsverlauf der CemeCon AG Die Kriege in der Ukraine und Israel, Inflation, Zinserhöhung und Energiekrise haben das Jahr 2023 stark geprägt. Trotz dieser äußeren Störfaktoren konnte die CemeCon AG die gesteckten Verkaufsziele insgesamt leicht übertreffen und ein Umsatzplus in Höhe von 5,3% erreichen. Als positiver Effekt kam hinzu, dass die Gesellschaft bei der Planung von deutlich höheren Material- und Stromkostenbelastungen ausgegangen ist, die sich jedoch im Laufe des Jahres 2023 nicht bewahrheitet haben. Die Gesellschaft erzielte daher ein gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.572 höheres Ergebnis vor Steuern (TEUR 9.160). Im Beschichtungsservice der CemeCon AG wurde das Umsatzziel im ersten Halbjahr deutlich übertroffen. Leider hat die wirtschaftliche Entwicklung in der Werkzeugbranche und damit der Auftragseingang in der zweiten Jahreshälfte nachgelassen. Dennoch hat der Beschichtungsservice die Budgetziele 2023 um 3,9% übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Bereich um 12,7% zu. Im Technologieservice sind die Auftragseingänge im Laufe des Jahres ebenfalls zurückgegangen und das ambitionierte Jahresziel ist trotz aller Anstrengungen nicht erreicht worden (-15,6%). Im Vorjahresvergleich hingegen liegt der Umsatz nur 2% zurück. Beim Verkauf von Anlagen sah es dagegen vollkommen anders aus. Die CemeCon AG hatte zum Jahresbeginn nur einen geringen Auftragsbestand und die Auftragseingänge der ersten Monate waren alles andere als ermutigend. Monat für Monat musste der Vorstand von einem Auftragsstau berichten. Erst seit Juni konnten sehr vielversprechende Auftragseingänge verzeichnet werden, so dass das Jahresziel um 12,5% übertroffen wurde. Im Vergleich zum Vorjahr zeigte der Bereich ein Plus von 2,7%. Die Gesellschaft konnte mit einem guten Auftragspolster ins neue Jahr starten. Die Anlagen-Umsätze beinhalten umfangreiche Investitionen in die Modernisierung des Maschinenparks der Tochtergesellschaften. In allen Unternehmensbereichen konnten die Aufträge pünktlich und in der gewohnten Qualität geliefert werden. Insgesamt wurde der Umsatz gegenüber dem Plan um 3% und gegenüber dem Vorjahr um 5,3% überschritten Die Umsätze verteilen sich auf die 3 Unternehmensbereiche wie folgt:
Geschäftsverlauf der CemeCon Gruppe Das Jahr 2023 war für die CemeCon Gruppe ein erneut durch Krisen geprägtes herausforderndes Jahr, wenn auch die Entwicklung innerhalb der Gruppe unterschiedlich war. Die gesteckten Umsatzziele wurden von den Gesellschaften der CemeCon AG, der CemeCon Inc. und der CemeCon China übertroffen und dass obwohl Anfang des Jahres 2023 die Umsätze erst schwach anliefen. In Japan konnte man zwar den Umsatz gegenüber dem Vorjahr erheblich steigern, jedoch blieb man hinter den ehrgeizig gesteckten Zielen zurück. Der Beschichtungsservice der CemeCon Gruppe legte im Vergleich zum Vorjahr um 12% zu. Die CemeCon AG, die amerikanische und japanische Gesellschaft tragen zu dieser Entwicklung deutlich bei. Die chinesische Gesellschaft blieb hinter den Vorjahreswerten zurück. Das Anlagengeschäft belebte sich Mitte des Jahres deutlich und einige sehr vielversprechende Auftragseingänge konnten erzielt werden, die jedoch zum Teil erst im Jahr 2024 ausgeliefert werden. Unsere Zielwerte in diesem Bereich haben wir für das Jahr getroffen, jedoch liegen wir 19% unter dem Vorjahreswert. Im Technologieservicegeschäft wurden die Umsatzziele um 1% und der Vorjahresumsatz um 2% verfehlt. Ähnlich wie bei der CemeCon AG hat der Vorstand in enger Abstimmung mit den Geschäftsführern der Gesellschaften Maßnahmen getroffen, um den unterschiedlichen Geschäftsentwicklungen gerecht zu werden. Aufgrund neuer Maschinentechnologie konnte auf den Einsatz eines Edelgases verzichtet und in Folge dessen die Materialkosten gesenkt werden. Das Ergebnis vor Steuern bei der CemeCon Gruppe beläuft sich auf TEUR 9.318 und erhöht sich deutlich um 41% gegenüber dem Vorjahresergebnis in Höhe von TEUR 6.603. 2.3. Ertragslage Ertragslage der CemeCon AG Der Auftragseingang der CemeCon AG im Anlagenbereich belebte sich im 2. Halbjahr 2023 deutlich. Der Bestand an fertigen- und unfertigen Anlagen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.749. Im Rahmen der Kapazitätserweiterung wurden aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 790 getätigt. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 857 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 482 erhöht. Die Abweichung resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Der gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.975 verringerte Materialaufwand inkl. Fremdleistungen ist im Wesentlichen auf die Substitution eines Edelgases im Beschichtungsservice zurückzuführen. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.900 auf TEUR 17.582 erhöht. Die Steigerung resultiert aus höheren variablen Ergebnisvergütungen und einer vereinbarten Gehaltserhöhung. Die Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 1.440 und liegen damit TEUR 30 über Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Berichtszeitraum TEUR 9.939 und liegen damit TEUR 1.161 über dem Vorjahreswert. Die Erhöhung der Kosten resultiert aus dem Verlust von Anlagenabgängen (TEUR 250). Außerdem sind die Provisionen für die Vermittlung von Anlagengeschäften durch die Tochtergesellschaften und externe Vermittler (TEUR 165) gestiegen. Im Jahr 2023 konnten wieder alle Messen stattfinden und die Reisetätigkeit wurde wieder deutlich erhöht (TEUR 95). Die Unterstützung der japanischen Gesellschaft durch den Geschäftsentwicklungs-Vertrag war TEUR 110 höher als im Vorjahr. Aufgrund der erhöhten Energiepreise sind die Mietnebenkosten um TEUR 117 höher. Eine Erweiterung der Software hat eine Erhöhung des Softwaremietaufwandes in Höhe von TEUR 107 zur Folge. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf TEUR 8.796 ggü. TEUR 4.717 im Vorjahr (16,7% vom Umsatz/VJ 9,4%). Erstmalig konnte die CemeCon AG Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 507 erzielen. Nach Abzug der Zinsen in Höhe von TEUR 143 ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 9.159. Nach Abzug der Ertragsteuern erzielt die CemeCon AG ein Ergebnis in Höhe von TEUR 6.007. Ertragslage der CemeCon Gruppe Die CemeCon Gruppe ist ähnlich wie auch die CemeCon AG, von den Krisen getroffen worden, konnte aber gegenüber dem Vorjahr einen ähnlich hohen Umsatz (-0,9%) erzielen. Die geplanten Umsatzziele wurden leicht um 2% übertroffen. Das Betriebsergebnis (TEUR 9.544) verbesserte sich sehr deutlich um 40% gegenüber dem Vorjahr (VJ TEUR 6.816). Grund dafür waren niedrigere Materialkosten, die insbesondere durch den Wegfall der Kosten für ein Edelgas, welches wir nicht mehr im Prozess einsetzen, zurückgegangen sind. Nach Abzug von Zinsen betrug das Ergebnis vor Steuern TEUR 9.317 (VJ TEUR 6.603). Das Ergebnis ist vor dem Hintergrund der weltweiten Krisen und der Seitwärtsbewegung im Umsatz sehr erfreulich.
2.4. Finanz- und Vermögenslage Finanz- und Vermögenslage der CemeCon AG Das Anlagevermögen der CemeCon AG belief sich zum Jahresende 2023 auf TEUR 15.309 und ist damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 643 gesunken. Die Verringerung ergibt sich aus dem Verlust aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 250 und der normalen Abschreibung sowie Investitionen i.H.v. TEUR 1.198 auf der anderen Seite. Der Lagerbestand der CemeCon AG betrug am 31. Dezember 2023 TEUR 9.449 und ist im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr um TEUR 2.538 aufgebaut worden. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Aufbau von Anlagen aufgrund des guten Auftragsbestandes zum Jahresende. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorberichtszeitraum um TEUR 1.575 erhöht und belaufen sich am 31. Dezember 2023 auf TEUR 6.876. Hauptursache hierfür sind die gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wegen verzögerten Zahlungseingängen aus den Anlagengeschäften. Die liquiden Mittel der Gesellschaft erhöhen sich um TEUR 4.139 auf TEUR 16.244. Die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von TEUR 5.000 und der Erhalt einer Dividende der chinesischen Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 507 haben die Liquidität verbessert. Verringert wurde die Liquidität durch eine Darlehenstilgung in Höhe von TEUR 3.111, Investitionen in Höhe von TEUR 1.198, eine Unterstützungszahlung für CemeCon Japan in Höhe von TEUR 859 und TEUR 2.000 für eine Dividendenzahlung. Die Rückstellungen der CemeCon AG erhöhen sich von TEUR 4.291 zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 5.933 zum 31. Dezember 2023. Dies ist im Wesentlichen auf Erhöhungen von Steuer- und sonstigen Rückstellungen zurückzuführen. Die Pensionsrückstellung für ein ehemaliges Vorstandsmitglied wurde im Geschäftsjahr 2023 abgefunden, was zu einem Rückgang der Pensionsrückstellungen um TEUR 1.289 geführt hat. Im Jahr 2023 haben sich die Verbindlichkeiten der CemeCon AG von TEUR 10.376 am 31. Dezember 2022 auf TEUR 12.745 zum 31. Dezember 2023 erhöht. Maßgeblich wird diese Position, durch die unter "Liquidität" näher beschrieben Sachverhalte beeinflusst. Die Eigenkapitalquote der CemeCon AG betrug 61,4% zum 31. Dezember 2023, nach 63,6% zum Vorjahr. Im Rahmen der Rechnungslegung der Gesellschaft werden handelsrechtliche Bewertungs- und Ansatzwahlrechte sowie Ermessungsspielräume wie in den Vorjahren im Wesentlichen zu Lasten des Ergebnisses ausgeübt. Finanz- und Vermögenslage der CemeCon Gruppe Das Anlagevermögen der CemeCon Gruppe belief sich zum Jahresende 2023 auf TEUR 17.568 und ist damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 817 gesunken. Der Lagerbestand der CemeCon Gruppe betrug am 31. Dezember 2023 TEUR 11.281 und ist im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr um TEUR 1.574 aufgebaut worden. Aufgrund eines höheren Auftragsbestandes im Anlagengeschäft sind die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 847 gestiegen (TEUR 1.992). Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen hat sich der Bestand um TEUR 437 erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorberichtszeitraum um TEUR 1.843 erhöht und belaufen sich am 31. Dezember 2023 auf TEUR 13.672. Hauptursache hierfür ist die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aufgrund von verzögerten Zahlungseingängen aus den Anlagengeschäften. Die liquiden Mittel der Gruppe erhöhen sich um TEUR 1.828 auf TEUR 21.398. Aus der Aufnahme von Darlehen ergeben sich TEUR 5.000 bei der CemeCon AG und weitere 2.000 TUSD bei der CemeCon Inc. Verringert wurde die Liquidität durch eine Darlehenstilgung in Höhe von TEUR 3.111 bei der CemeCon AG, Mio. JPY 76,8 bei der CemeCon K.K. und TUSD 1.260 bei der CemeCon Inc., Investitionen in Höhe von TEUR 3.600 und TEUR 2.000 für eine Dividendenzahlung. Die Rückstellungen der CemeCon Gruppe erhöhen sich von TEUR 5.297 zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 6.466 zum 31. Dezember 2023. Grund hierfür ist im Wesentlichen die Zunahme der Steuer- und sonstigen Rückstellungen. Im Jahr 2023 haben sich die Verbindlichkeiten der CemeCon Gruppe von TEUR 14.675 am 31. Dezember 2022 auf TEUR 16.319 zum 31. Dezember 2023 erhöht. Maßgeblich wird diese Position durch die unter "Liquidität" näher beschrieben Sachverhalte beeinflusst. Die Eigenkapitalquote der CemeCon Gruppe betrug 65,1% zum 31. Dezember 2023, nach 66,8% im Vorjahr. Im Rahmen der Rechnungslegung der CemeCon Gruppe werden handelsrechtliche Bewertungs- und Ansatzwahlrechte sowie Ermessungsspielräume wie in den Vorjahren im Wesentlichen zu Lasten des Ergebnisses ausgeübt. 2.5. Liquidität Liquidität der CemeCon AG Die liquiden Mittel der Gesellschaft erhöhen sich um TEUR 4.139 auf TEUR 16.244. Aus der Aufnahme eines Darlehens in Höhe von TEUR 5.000 und den Erhalt einer Dividende der chinesischen Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 507 hat sich die Liquidität erhöht. Verringert wurde die Liquidität durch eine Darlehenstilgung in Höhe von TEUR 3.111, Investitionen in Höhe von TEUR 1.198, eine Unterstützungszahlung für CemeCon Japan in Höhe von TEUR 859 und TEUR 2.000 für eine Dividendenzahlung. Wir haben drei Darlehen mit einem variablen Zinssatz und den letzten Darlehensvertrag aus 2023 mit einem festen Zinssatz abgeschlossen. Die bisher nicht in Anspruch genommene Aval- sowie Kreditlinie beträgt Mio. EUR 3,7. Liquidität der CemeCon Gruppe Die liquiden Mittel und Wertpapiere der CemeCon Gruppe beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 21.398 und haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 19.570) deutlich um TEUR 1.827 erhöht. Aus der Aufnahme von Darlehen ergeben sich TEUR 5.000 bei der CemeCon AG und weitere TUSD 2.000 bei der CemeCon Inc. Verringert wurde die Liquidität durch eine Darlehenstilgung in Höhe von TEUR 3.111 bei der CemeCon AG, Mio. JPY 76,8 bei der CemeCon K.K. und TUSD 1.260 bei der CemeCon Inc., Investitionen in Höhe von TEUR 3.600 und TEUR 2.000 für eine Dividendenzahlung. Die Liquiditätslage der CemeCon Gruppe ist, gerade vor dem Hintergrund der weltweiten Krisen, außergewöhnlich gut und ermöglicht somit eine gute Unternehmensentwicklung. Es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. Der Finanzmittelbedarf aller vier Gesellschaften wird im Wesentlichen durch Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Die bisher nicht in Anspruch genommene Aval- sowie Kreditlinie beträgt Mio. EUR 3,8. 2.6. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter der CemeCon AG hat sich von 225 Mitarbeitern zum 31. Dezember 2022 auf 222 zum 31. Dezember 2023 verringert. Die Anzahl der Mitarbeiter im Bereich Forschung - und Entwicklung beläuft sich auf 24 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4 Personen erhöht. In der Gruppe ist die Anzahl der Mitarbeiter um 10 Mitarbeiter auf 341 Mitarbeiter gestiegen. 2.7. Investitionen Die CemeCon Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr für Mio. EUR 3,8 Investitionen getätigt. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Erweiterung der HiPIMS Anlagenkapazitäten aller CemeCon Gesellschaften. 3. Risiko- und Chancenbericht 3.1. Risiko-/Chancenmanagementsystem Die CemeCon Gruppe ist ein international tätiges Technologieunternehmen und damit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, denen entsprechende Chancen gegenüberstehen. Um unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und konsequent zu handhaben, werden wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die laufend an die sich verändernde Unternehmensumgebung und Geschäftsprozesslandschaft angepasst werden können. Zentrale Elemente stellen hier ein Management Informationssystem der CemeCon AG sowie das gruppeninterne Berichtswesen dar. Beide Systeme versorgen das Management mit zeitnahen und umfassenden Berichten aus allen Unternehmensteilen und ermöglichen eine frühzeitige Reaktion auf etwaige Risiken und Chancen. Durch die tägliche, wöchentliche und monatliche Berichterstattung ist sichergestellt, dass die Informationen über die Geschäftsentwicklung stets aktuell sind. In wöchentlichen Führungskreissitzungen werden die internen Berichte erläutert und ggf. Maßnahmen diskutiert und initiiert. Neben einer jährlichen Budgetplanung aller Gesellschaften werden im Unternehmen stets zeitnahe Prognosen zur laufenden Überprüfung und Aktualisierung der Unternehmensplanung herangezogen. Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Zahlen werden im Rahmen des Unternehmenscontrollings laufend identifiziert und analysiert und sind damit die Grundlage für die Entwicklung von Korrekturmaßnahmen. 3.2. Finanz- und Währungsrisiko Die CemeCon Gruppe beliefert eine Vielzahl von Kunden weltweit und ist damit den üblichen Ausfallrisiken ausgesetzt. Um diesem Risiko bei Anlagenverkäufen zu begegnen, werden in der Regel Zahlungsabsicherungen in Form von Anzahlungen, Meilensteinzahlungen oder Akkreditiven vereinbart. Eine laufende Überwachung der vereinbarten Zahlungsziele durch ein aktives Debitorenmanagement sorgt für ein möglichst niedriges Ausfallrisiko der Forderungen. Sollte dennoch eine Forderung ausfallen, so minimiert bei der CemeCon AG eine Kreditversicherung das Ausfallrisiko. In der Regel werden die Aufträge in lokaler Währung abgeschlossen, um ein Fremdwährungsrisiko auszuschließen. Der laufende Finanzmittelbedarf wird durch das operative Geschäft gedeckt. Mit Hilfe einer vorausschauenden Liquiditätsplanung steuert die CemeCon AG möglichen Liquiditätsengpässen entgegen. Den Risiken des Projektgeschäfts, zum Beispiel feste Preise bei festgelegtem Leistungsumfang und fixem Fertigstellungsdatum, begegnet das Management mit einem intensiven und konsequenten Angebots- und Projektkostencontrolling. Sollte dennoch ein Anlagengeschäft in einer Fremdwährung abgeschlossen werden, so wird im Vorfeld das Risiko mit Hilfe einer Kurssicherung minimiert. Anlagen Umsätze von Tochtergesellschaften in fremder Währung werden durch Termingeschäfte abgesichert. 3.3. Markt- und wettbewerbsbezogene Risiken und Chancen Der Markt für High-Performance Beschichtungslösungen ist stark fragmentiert. Daher steht die CemeCon Gruppe im Wettbewerb mit einer Reihe von Anbietern. Um sich im Wettbewerb auch künftig erfolgreich zu behaupten, arbeitet die CemeCon Gruppe weiterhin mit Hochdruck daran, die Markteintrittsbarrieren zu erhöhen. Ständig werden aktuelle Marktentwicklungen beobachtet sowie künftige Kundenanforderungen eingeschätzt, um so vor allem die Entwicklung technologischer Alleinstellungsmerkmale voranzutreiben. Markttrends sowie die Aktivitäten der Mitbewerber werden kontinuierlich beobachtet und ausgewertet. Die sich daraus bietenden Chancen werden über das Produktmanagement und den Vertrieb ins Unternehmen getragen. Die Potenziale werden untersucht und als Projektauftrag in die Entwicklungsabteilung gegeben. In enger Zusammenarbeit zwischen Produktmanagement, Vertrieb, Entwicklung und Produktion können so neue Produkte entstehen, die die Marktposition des Unternehmens weiter ausbauen. Der Automobil- und Flugzeugmarkt befindet sich aktuell in einem starken Umbau und viele Unternehmen suchen nach neuen Betätigungsfeldern und technischen Lösungen. Dies führt zu einem veränderten Werkzeugkonsum, aus dem die Chance einer komplett neuen Werkzeuggeneration entsteht. 3.4. Weitere Risiken und Chancen Die Kriege in der Ukraine und in Israel zeigen die geopolitischen Risiken auf, denen auch die CemeCon Gruppe ausgesetzt ist. Die Sanktionen gegen Russland haben die Wirtschaft weltweit geschwächt und Unternehmen verunsichert. Die Preise sind gestiegen und das wirtschaftliche Klima ist in zahlreichen Volkswirtschaften nach wie vor angespannt. Der Markt für diamantbeschichtete Werkzeuge für die Luftfahrtindustrie ist 2020-2022 durch die weltweite coronabedingte Beschränkung im Flugverkehr stark eingebrochen. Die Umkehr der Entwicklung hat im Jahr 2023 begonnen, so dass wir die Umsatzprognosen für diese Sparte erhöht haben. In der Pandemie wurden kreative Lösungen entwickelt, um die fehlenden Präsensveranstaltungen und Reisebeschränkungen auszugleichen. Unter Einsatz digitaler Medien ist es der CemeCon gelungen, ihre Anlageninstallationen während der vergangenen Jahre bei internationalen Kunden remote durchzuführen. In der nächsten Zeit gilt es darauf aufzubauen, die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens, die Nutzung digitaler Kommunikationsformate und die Digitalisierung der Geschäftsprozesse weiter voranzutreiben und für die Gesellschaft positiv zu nutzen. Zusätzlich werden die Unternehmen durch gestiegene Kosten, Inflation und Fachkräftemangel stark belastet. Die Produkte der CemeCon Gruppe sind als nicht risikobehaftete Produkte einzustufen. Für den Fall, dass trotz größter Sorgfalt ein Schadenereignis aufgrund eines Produktmangels eintreten sollte, wurde eine Produkthaftpflichtversicherung abgeschlossen. Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht der CemeCon AG für Personen-, Sach- und daraus entstandene weitere Schäden, soweit diese durch von der CemeCon AG hergestellte oder gelieferte Erzeugnisse, erbrachte Arbeiten oder sonstige Leistungen verursacht wurden. Die verfolgte Strategie der Mehrquellenbeschaffung bei Schlüsselprodukten sorgt auf der Beschaffungsseite für mehr Sicherheit und Stabilität und bringt die nötige Flexibilität. Die entstehende Wettbewerbssituation unter den Lieferanten bietet außerdem die Möglichkeit, günstigere Marktpreise und bessere Qualität zu erzielen. Einen erheblichen Anteil an den Materialkosten hat der Stromverbrauch. Hier unterliegt insbesondere die CemeCon AG den sich ständig ändernden Steuer- und Umlagenanteilen im Strompreis. Um dem entgegenzuwirken hat die CemeCon AG ein Konzept zur Strombeschaffung entwickelt, um zukünftigen Beschaffungsrisiken entgegenzuwirken. Außerdem hat der Vorstand schon im Vorjahr Projekte zur Energieeinsparung im Produktionsbereich eingesteuert. Der Einsatz eines Energiemanagementsystems unterstützt den wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Umgang mit Strom. Nach Auslaufen des Patentschutzes wird ein Verbrauchsmaterial von einem chinesischen Wettbewerber kopiert und an unsere Kunden verkauft. Die Entwicklungsabteilung hat ein verbessertes, patentgeschütztes Produkt entwickelt, um diesem Vorfall entgegenzuwirken. 3.5. Cyber-Risiko Aufgrund der zunehmenden internationalen Vernetzung und der damit verbundenen Möglichkeit des Missbrauchs von IT-Systemen ergeben sich entsprechende Cyber-Risiken, zum Beispiel der Ausfall zentraler IT-Systeme, der Verlust der Datenintegrität oder die Preisgabe von vertraulichen Daten aus Entwicklung und Geschäftstätigkeit, die Manipulation von IT-Systemen in der Prozesssteuerung oder eine erhöhte Belastung oder Beeinträchtigung von IT-Systemen durch Virusattacken. Die CemeCon AG hat umfassende Maßnahmen zum organisatorischen und technischen Schutz jedweder Art von Datenverlusten, Manipulation und Diebstahl getroffen. Mit Hilfe von Zugriffsberechtigungskonzepten begegnet die CemeCon AG einem möglichen Missbrauch der Daten in ihren Systemen. Die Durchführung von regelmäßigen Schulungen sollen zudem die Mitarbeiter sensibilisieren, umsichtig zu agieren. In einem Notfallhandbuch ist der Umgang mit IT-Sicherheitsvorfällen geregelt und eine Cyberversicherung minimiert weiterhin den Schaden aus solchen. 3.6. Steuerrisiko Aktuell sieht die CemeCon AG - mit Ausnahme der gebildeten Steuerrückstellungen - keine wesentlichen Steuerrisiken. 3.7. Gesamtaussage zur Risiko-/Chancensituation Für das Jahr 2024 sind auf Basis der derzeit bekannten Informationen und der aufgeführten Einzelrisiken keine zusätzlichen Risiken zu erkennen, die im weiteren Verlauf des Jahres die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CemeCon Gruppe oder der CemeCon AG wesentlich beeinflussen könnten. Die wesentlichsten Einzelrisiken aus den Geschäften wurden in dem vorausgegangenen Bericht genannt, wobei die geschäfts- und marktbezogenen Risiken neben den IT-Risiken am bedeutendsten sind. Chancen stellen für die CemeCon Gruppe Potenziale und gleichzeitig Herausforderungen dar. Mit gezielter Ausrichtung der Vertriebs- und Entwicklungsaktivitäten an sich verändernde Rahmenbedingungen ist die CemeCon Gruppe in der Lage, ihre Ziele zu erreichen oder zu übertreffen. 4. Prognosebericht Auch im Jahr 2024 erwartet der Vorstand der CemeCon AG ein anspruchsvolles Geschäftsjahr. Anhaltend hohe Preise für Rohstoffe und Energie, steigende Löhne und Gehälter sowie daraus resultierenden weiteren Preissteigerungen müssen mit in die Planung einbezogen werden. Die hohe Inflation wird die Nachfrage der Verbraucher dämpfen. Zusätzlich werden die Maßnahmen vieler Notenbanken zur Inflationsbekämpfung die wirtschaftliche Entwicklung bremsen. Die Kriege in der Ukraine und in Israel beobachtet der Vorstand weiterhin mit großer Sorge. Die Prognosen der Wirtschaftsverbände für den Maschinenbau prognostizieren ein "Schrumpfen" der Wirtschaft um -2,5%. Auch wenn es sich zunächst nicht so "anfühlt", birgt diese Situation eine große Chance für die CemeCon, ihre Kunden, mit einem hohen Premiumanspruch zu überzeugen. Als Partner mit Premiumanspruch garantiert die CemeCon höchste Leistungsfähigkeit und Qualität ihrer Produkte, bei hoher Liefertreue und kurzer Lieferzeit. In der Planung ist der Vorstand für das Jahr 2024 von einer milden Rezession ausgegangen. Die CemeCon AG rechnet dennoch mit einer deutlichen Erhöhung des Anlagengeschäftes bei erhöhten Energie-, Material- und Personalkosten. In der Gesamtplanung kalkuliert das Unternehmen mit einer Umsatzerhöhung in Höhe von 13%. Die Welt der Zerspanung ist im Wandel. Mit dem Übergang vom Verbrennungsmotor zu alternativen Antrieben reduziert sich die klassische Automobilherstellung als wichtigstes Standbein für viele Zerspaner und Werkzeughersteller. Es gilt neue Märkte zu gewinnen, wie zum Beispiel den Werkzeug- und Formenbau, die Schwerzerspanung, die Luft- und Raumfahrt, die Medizintechnik sowie die Elektromobilität. Diese Märkte sind jedoch schon jetzt hart umkämpft. Nur wer sich deutlich von anderen abhebt und in puncto Performance überzeugt, wird sich hier durchsetzen. Die HiPIMS-Anlagen werden seit 2022 ohne teure Edelgase betrieben. Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit werden zunehmend etablierte Prozesse durch neue leistungsstarke und sparsame HiPIMS Prozesse ersetzt. Der Vorstand wird auch im kommenden Jahr die HiPIMS Strategie weiterverfolgen und eine ständige Weiterentwicklung des Produktportfolios, sowohl für bestehende als auch für neue Absatzmärkte, vorantreiben. Aufbauend auf den Investitionen der letzten Jahre (z.B. Modernisierung des Anlagenparks in den USA und Kapazitätserweiterungen bei der CemeCon AG und deren Tochtergesellschaften in China und Japan) wird die Internationalisierung der CemeCon und ihrer Produkte weiter vertieft. Der Fokus wird auf eine klare Markt- und Kundenorientierung gelegt, die technische Performance weiterentwickelt und eine Transformation im Produktbereich vorangetrieben. Dafür war schon für 2023 ein Investitionsbudget in Höhe von Mio. EUR 8 vorgesehen. Für das kommende Jahr gehen wir daher gruppenweit von einem Investitionsvolumen in Höhe von knapp Mio. EUR 9,1 aus. Investitionen in Höhe von Mio. EUR 3,8 entfallen auf die gruppenweite Erweiterung der Anlagenkapazität. In die Modernisierung der Standorte gehen knapp Mio. EUR 2 und in die Effizienzsteigerung durch Digitalisierung der Prozesse gehen knapp Mio. EUR 1. Um mittel- und langfristig eine kontinuierliche Führungsnachfolge in der CemeCon AG sicherzustellen, ist auf Vorschlag des Aufsichtsrats ein Wechsel in der Spitze des Vorstands im Mai 2022 vollzogen worden. Das Vorstandsteam hat sich verjüngt und garantiert damit die so wichtige Kontinuität in der Führungsnachfolge. Mit dem Projekt "strategische Personalentwicklung" möchte der Vorstand den anstehenden Generationenwechsel in allen Bereichen sicherstellen. Zum 1. Januar 2023 hat bereits ein Wechsel an der Spitze der Entwicklungsabteilung stattgefunden. Weitere Wechsel, im Bereich der kaufmännischen Leitung und der Leitung Technology Transfer werden in der 2. Jahreshälfte 2024 vollzogen. An der Kapitalstruktur des Unternehmens ändert sich nichts. Ähnlich wie bei der CemeCon AG wurde bei der Beteiligungsgesellschaft ebenfalls ein Generationenwechsel vollzogen und der Staffelstab an die jüngere Generation weitergegeben. Herr Dr.-Ing. Leyendecker bleibt weiterhin in einer aktiven Führungsrolle präsent.
Würselen, den 15. März 2024 gez. Dr.-Ing. Oliver Lemmer, Vorstandsvorsitzender gez. Bernd Hermeler, Vorstand gez. Dr.-Ing. Beate Hüttermann, Vorstand Zusammengefasster Anhang Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die CemeCon AG mit Sitz in Würselen, eingetragen beim Amtsgericht Aachen unter der Registernummer HR B 8716, ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss und der Konzernabschuss zum Geschäftsjahr 2023 der CemeCon AG und der CemeCon Gruppe wurden gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) jeweils in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den aktienrechtlichen Regelungen aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnungen wurden nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Grundsätze und Methoden der Gliederung und Bewertung sind gegenüber dem Vorjahr grds. unverändert geblieben. Der Vorjahresausweis der im Rahmen der Gehaltsaufwendungen für Altersvorsorge gewährten Beträge inkl. der als sonstige betriebliche Erträge gebuchten Auflösungen der Rückstellungen für Pensionen wurde im Einzel- und im Konzernabschluss an den Ausweis im aktuellen Geschäftsjahr angepasst. 2. Angaben zum Konsolidierungskreis und Grundlagen der Währungsumrechnung Folgende Unternehmen wurden in den Konzernabschluss der CemeCon AG, Würselen, (Muttergesellschaft), einbezogen:
Die zum 4. Januar 2022 gegründete Tochtergesellschaft CemeCon Coating Private Limited in Pune, Indien wurde wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 einbezogen, weil ihr Jahresergebnis, die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 sowie die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 weniger als 1% des Konzern-Ergebnisses der Konzern-Bilanzsumme und des Konzern-Umsatzes im Geschäftsjahr 2023 betragen. Die Umrechnung von "auf fremde Währung" lautende Abschlüsse der Tochtergesellschaften erfolgte nach dem sog. modifizierten Stichtagskursverfahren. 3. Konzernkonsolidierungsgrundsätze und -technik a) Kapitalkonsolidierung Bei der Kapitalkonsolidierung der CemeCon Inc. und der CemeCon (Suzhou) Coating Technology Co. Ltd. wurde die Neubewertungsmethode angewandt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2013. CemeCon K.K. wurde zum 18. Januar 2016 gegründet; das gezeichnete Kapital entspricht der Kapitaleinlage der CemeCon AG und wurde entsprechend konsolidiert. b) Schuldenkonsolidierung Die Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften erfolgt gemäß § 303 HGB. c) Aufwands- und Ertragskonsolidierung Die Aufrechnung der Aufwendungen und Erträge zwischen den im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften erfolgt gemäß § 305 HGB. d) Zwischengewinneliminierung Gewinne aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden gemäß § 305 HGB bei Vollkonsolidierung vollständig eliminiert. e) Latente Steuern Bei nicht dauerhaften Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen, bei quasi-permanenten Differenzen und bei erfolgswirksamen Konsolidierungsvorgängen sind latente Steuern abgegrenzt. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Erstellungen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses erfolgten unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). a) Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände linear vorgenommen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis 33 Jahren). Für Produktionsanlagen beträgt diese acht Jahre. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zum beizulegenden Wert am Bilanzstichtag, der den historischen Anschaffungskosten entspricht. Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Für Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert für die Gesellschaft von nachrangiger Bedeutung ist, wird eine gleichbleibende Menge und ein gleichbleibender Wert angesetzt, da der Bestand in seiner Größe, seinem Wert und seiner Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt. b) Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 netto werden im Jahr der Aktivierung vollständig abgeschrieben. c) Wertpapiere des Anlagevermögens sind, soweit es sich um nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zu verrechnende Vermögensgegenstände handelt, zum Zeitwert bewertet und in der Bilanz mit entsprechenden Rückstellungen saldiert ausgewiesen worden. d) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Für drohende Wertschwankungen der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde eine Wertberichtigung in ausreichender Höhe vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit dem gewogenen Durchschnitt ihrer Anschaffungskosten bewertet. e) Die Bewertung der fertigen und unfertigen Anlagen (Anlagenbau) erfolgt zu den Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB. Neben den Material- und Fertigungseinzelkosten wurden anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. f) Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände sowie liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. CemeCon AG hat Forderungen aus dem Vorjahr pauschal in Höhe von 50% und Forderungen aus dem Vorvorjahr in Höhe von 100% abgewertet, sowie wegen möglicher Ausfall- und Delkredererisiken eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0% auf den um die Umsatzsteuer, versicherte Forderungen und die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Forderungsbestand gebildet. g) Im Einzelabschluss wurde von dem Wahlrecht, aktive latente Steuern nicht zu aktivieren, Gebrauch gemacht. Im Konzernabschluss wurden aus Einheitlichkeitsgründen aktive latente Steuern angesetzt. Die Möglichkeit des saldierten Ausweises der latenten Steuern wurde in Anspruch genommen. Dabei wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.943 mit passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.239 saldiert. Für die latenten Steuern sind grundsätzlich die individuellen Steuersätze der rechtlichen Einheiten maßgebend (Ertragsteuersätze: USA 21%, China 25%, Deutschland ca. 33%, Japan 33,58%). Die aktiven latenten Steuern auf Konzernebene ergeben sich aufgrund abzugsfähiger temporärer Differenzen insb. aufgrund unterschiedlicher Abschreibungen im Bereich Anlage- und Vorratsvermögen sowie unterschiedlicher anzusetzender Zinssätze bei den Pensions-Rückstellungen. Darüber hinaus wurde für aktive latente Steuern, die auf temporären Differenzen aus der Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beruhen, das Ansatzwahlrecht nach § 274 HGB in Anspruch genommen.
h) Die Pensionsrückstellung bei CemeCon AG, die bereits seit Mai 2022 in Anspruch genommen wurde, wurde im Geschäftsjahr an den Begünstigten ausgezahlt. Die Zinsaufwendungen aus dieser Pensionsverpflichtung betrugen bis zur Auszahlung TEUR 19,4. Aufgrund der Abfindung der Pensionsverpflichtung im Geschäftsjahr 2023 entstand ein sonstiger betrieblicher Ertrag i.H. v. TEUR 676. Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 69 für die arbeitnehmerfinanzierte Festbetragszusage wurde gemäß § 253 Abs. 1 S. 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der entsprechenden Wertpapiere am Bilanzstichtag bewertet (Lt. Gutachten der Nürnberger Business Beratungs GmbH für betriebliche Altersversorgung und Personaldienstleistungen mbH vom 12. Januar 2024). Pensionsrückstellung und Aktivwert wurden miteinander verrechnet. Darüber hinaus bestehende Pensionsverpflichtungen in der Gruppe werden in den nächsten 3 Monaten ausgezahlt. Die bisher erfolgte Abzinsung wurde aufgrund der kurzfristigen Fälligkeit wieder zugeschrieben. i) Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. j) Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden unter Berücksichtigung von Wesentlichkeitserwägungen grundsätzlich mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. k) Den Risiken durch die Inanspruchnahme aus Gewährleistungsverpflichtungen wird bei der Muttergesellschaft durch eine Rückstellung in Höhe von 0,5% des gewährleistungsbehafteten Umsatzes des laufenden Geschäftsjahres Rechnung getragen. Bei einer zweijährigen Gewährleistungsverpflichtung verdoppelt sich die jeweilige Rückstellung. Sie hat für die zum Bilanzstichtag bestehenden Ansprüche auf Urlaub eine Rückstellung gemäß den deutschen steuerlichen Vorschriften gebildet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die am Bilanzstichtag bestehenden drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. l) Valutaforderungen und -verbindlichkeiten sowie entsprechende Erträge bzw. Aufwendungen werden mit dem am jeweiligen Buchungstag maßgebenden Umrechnungskurs gebucht. Soweit am Bilanzstichtag ein gesunkener bzw. gestiegener Kurs eine Abwertung der Forderung bzw. eine Höherbewertung der Verbindlichkeit erforderlich macht, wird eine entsprechende Anpassung vorgenommen. m) Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 5. Erläuterungen zur Bilanz a) Die Entwicklung des Anlagevermögens der CemeCon AG im Geschäftsjahr 2023 ist im auf Seite 17 beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Entwicklung des Anlagevermögens der CemeCon Gruppe im Geschäftsjahr 2023 ist im auf Seite 18 beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. b) An der CemeCon Inc., Horseheads, USA und an der CemeCon (Suzhou) Coating Technology Co. Ltd., Suzhou, China hält die CemeCon AG unverändert 100% der Anteile. CemeCon K.K., Nagoya, Japan wurde am 18. Januar 2016 gegründet, auch an dieser Gesellschaft hält die CemeCon AG 100%. An der CemeCon Coating Private Limited, Pune, Indien, die am 4. Januar 2022 gegründet wurde, hält die CemeCon AG ebenfalls 100% der Anteile. Die Gesellschaft wird nicht konsolidiert. c) Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital gemäß den lokalen Jahresabschlüssen USD 8.024.383 bzw. EUR 6.604.073 (CemeCon Inc.) sowie RMB 130.299.664 bzw. EUR 16.743.377 (CemeCon (Suzhou) Coating Technology Co. Ltd.) und JPY 74.701.231 bzw. EUR 578.797 (CemeCon K.K.). Im Geschäftsjahr 2023 erzielte CemeCon Inc. einen Jahresüberschuss i.H.v. USD 746.252 bzw. EUR 690.143; CemeCon (Suzhou) Coating Technology Co. Ltd. erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss i.H.v. RMB 16.104.677 bzw. EUR 2.102.438 und CemeCon K.K. einen Jahresüberschuss von JPY 11.232.22 bzw. EUR 73.901. d) Der Ausweis der fertigen Erzeugnisse/unfertigen Erzeugnisse ist bei der CemeCon AG und der CemeCon Gruppe identisch. Abschluss Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
In der Gruppendarstellung wurden die erhaltenen Anzahlungen der Tochtergesellschaften eliminiert.
Entsprechend dem Wahlrecht i.S.v. § 268 Abs. 5 HGB wurden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abgesetzt. e) Die Forderungen stellen sich nach Restlaufzeiten gegliedert wie folgt dar: Abschluss Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 663) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 663 enthalten.
f) In den liquiden Mitteln der CemeCon AG von insgesamt TEUR 16.244 sind keine verpfändete Guthaben und/oder Guthaben auf Anderkonten enthalten; enthalten sind Termingelder in Höhe von TEUR 15.600 mit einer maximalen Restlaufzeit kleiner 6 Monate. Die liquiden Mittel der CemeCon Gruppe betragen insgesamt TEUR 21.398; hierin enthalten sind TEUR 15.600 Termingelder mit einer maximalen Restlaufzeit kleiner 6 Monaten. Bei den Tochtergesellschaften liegen ebenfalls weder Verpfändungen noch Anderkonten vor. g) Das gezeichnete Kapital und die gesetzliche Rücklage sind im Vergleich zum 31. Dezember 2022 bei CemeCon AG und CemeCon Gruppe unverändert. h) Der Bilanzgewinn ergibt sich wie folgt:
Der im Bilanzgewinn der CemeCon AG enthaltene Gewinnvortrag beträgt TEUR 21.885 (Vorjahr: TEUR 21.120), der enthaltene Gewinnvortrag in der CemeCon Gruppe TEUR 32.206 (Vorjahr: TEUR 29.995). i) Die Verbindlichkeiten stellen sich nach Restlaufzeiten gegliedert wie folgt dar: Abschluss Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind lediglich gegen Negativerklärung besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch einen Eigentumsvorbehalt seitens der Lieferanten gesichert. In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 410 (Vorjahr TEUR 55) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 410 (Vorjahr TEUR 55) enthalten.
j) Die in der Bilanz der CemeCon AG aktivisch ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 1.207 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte belaufen sich auf TEUR 528. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert. Die erhaltenen Anzahlungen in der Gruppe in Höhe von TEUR 1.992 haben ebenfalls eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die geleisteten Anzahlungen in der Gruppe in Höhe von TEUR 528 resultieren ausschließlich von der CemeCon AG. k) Bei der CemeCon AG bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 11.667. Es handelt sich um insgesamt vier Darlehen. Die Ratentilgungsdarlehen aus 2019 und 2022 werden in halbjährlichen Raten in Höhe von TEUR 500 und das Ratendarlehen aus 2020 in halbjährlichen Raten in Höhe von TEUR 556 getilgt. Das Ratentilgungsdarlehen aus 2023 über TEUR 5.000 wird ab 30. Juni 2024 in halbjährlichen Raten in Höhe von TEUR 556 getilgt. In der CemeCon Gruppe betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 15.216. Das Delta im Vergleich zur CemeCon AG in Höhe von TEUR 3.549 zeigt die Bankverbindlichkeiten der amerikanischen (TEUR 2.208) und der japanischen Tochtergesellschaften (TEUR 1.341). Die Verbindlichkeit der amerikanischen Tochtergesellschaft resultiert aus zwei Darlehen, die monatlich bis April 2029 bzw. Januar 2030 getilgt werden. Beide Darlehen sind durch das Betriebsvermögen von CemeCon Inc. abgesichert. Das Darlehen der japanischen Tochtergesellschaft, welches in 2020 um einen weiteren Kredit in Höhe von Mio. JPY 50 (TEUR 395) erweitert wurde, wird ab 30. Dezember 2020 bis einschließlich 30. Dezember 2026 mit gleichbleibenden Raten halbjährlich getilgt. Beide Kredite sind jeweils durch eine Garantie von CemeCon AG abgesichert. Zusätzlich wurde in 2020 von der japanischen Tochtergesellschaft ein ungesicherter staatlicher Kredit in Höhe von Mio. JPY 28 (TEUR 220) aufgenommen. Dieser Kredit wurde inzwischen getilgt. l) Bei der CemeCon AG betreffen die sonstigen Rückstellungen mit TEUR 3.826 im Wesentlichen die Rückstellungen für Prämien (TEUR 1.751), Tantiemen (EUR 425), ausstehende Rechnungen (TEUR 390), Urlaubsverpflichtungen (TEUR 336) sowie Provisionen (TEUR 215). Bei den anderen Posten handelt es sich in erster Linie um Rückstellungen für Sonstiges (TEUR 161), Gewährleistungen (TEUR 154), Mehrarbeit (TEUR 142), Abschluss und Prüfung (TEUR 130) sowie Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 114). In der Gruppe (TEUR 4.060) werden die Rückstellungen der AG insb. ergänzt um Personalrückstellungen (Löhne/Urlaub/Mieten/sonstiges) von CemeCon China in Höhe von TEUR 180, von CemeCon Inc. in Höhe von TEUR 213 und von CemeCon K.K. in Höhe von TEUR 34. Rückstellungen für Intercompany-Provisionen in Höhe von TEUR 193 wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung berücksichtigt. Rückstellungen mit langfristigem Charakter wurden unter Berücksichtigung von § 253 HGB abgezinst. m) Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen: CemeCon AG hat für den in 2019 abgeschlossenen Ratenkredit von CemeCon K.K. in Höhe von JPY 400.000.000 (TEUR 3.162) und den in 2020 abgeschlossenen Ratenkredit von CemeCon K.K. in Höhe von JPY 50.000.000 (TEUR 395) eine Garantie abgegeben. Beide Kredite haben eine Laufzeit bis zum 30. Dezember 2026, das Risiko einer Inanspruchnahme sehen wir vor dem Hintergrund des zwischen der CemeCon AG und der CemeCon K.K. vereinbarten Application Development Center Support Agreements als sehr gering an (vgl. Punkt 6f dieses Anhangs). Der in den Vorjahren an die Tochtergesellschaft CemeCon K.K. ausgeliehene Kreditrahmen in Höhe von Mio. EUR 1,0 wurde in Jahr 2023 wieder zurückgenommen, da er bis auf Weiteres nicht mehr benötigt wird. n) Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB belaufen sich auf: Abschluss Geschäftsjahr 2023
Bei den Leasingverpflichtungen von CemeCon AG handelt es sich im Wesentlichen um Leasing von Lieferfahrzeugen, IT-Equipment sowie Softwaremiete. Die Mietverpflichtungen beziehen sich auf die Miete der Geschäftsräume. Der Vertrag wurde im Geschäftsjahr 2021 bis zum 30. September 2033 verlängert. Mit o.a. Geschäften wurde kein besonderer Zweck verfolgt.
Das Delta im Konzern entfällt im Wesentlichen auf die Miete der Geschäftsräume. Für das Beschichtungszentrum in Japan wurde ein Mietvertrag mit 20-jähriger Laufzeit (bis 30. November 2038) abgeschlossen. 6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzaufteilung nach Bereichen:
b) Umsatzaufteilung nach Regionen:
In den Übrigen sind unter anderem Serviceumsätze mit Großbritannien, Südafrika und Taiwan enthalten.
In den übrigen Regionen sind unter anderem Serviceumsätze mit Großbritannien, Südafrika und Taiwan enthalten. c) Der Aufwand für Altersversorgung bei der CemeCon AG setzt sich aus einer Zinskomponente (TEUR 19,4), die unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen wird und dem Personalaufwand (TEUR 2,6) zusammen. Bei der CemeCon Gruppe beträgt der Aufwand für Altersversorgung zusätzlich TEUR 77,3. d) Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen bei der CemeCon AG TEUR 1.440 in der Gruppe TEUR 3.507. e) Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten bei der CemeCon AG in Höhe von TEUR 3.146 den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023. In der Gruppe betragen die Ertragssteuern TEUR 3.593, davon latente Steuern als Ertrag TEUR 283. Das Delta zwischen AG und Konzern resultiert aus den Ertragsteuern der drei Tochtergesellschaften, latenten Steuern von CemeCon Inc., CemeCon China und CemeCon K.K. sowie aus Anpassungen an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie aus Konsolidierungssachverhalten. f) In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen der CemeCon AG sind Aufwendungen für die weitere Marktentwicklung in Japan und Korea i.H.v. TEUR 860 (Vorjahr: TEUR 750) enthalten. g) Im Geschäftsjahr 2023 sind bei der AG periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 250 und beim Konzern i.H.v. 418, insgesamt demnach TEUR 668, entstanden. 7. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzern-Eigenkapitalspiegel Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderungen des Finanzmittelbestandes sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen. Der Finanzmittelbestand ergibt sich aus den liquiden Mitteln i.H.v. TEUR 21.398 (Vorjahr: TEUR 19.570) abzüglich jederzeit fälliger Bankverbindlichkeiten i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Auf den gesonderten Konzern-Eigenkapitalspiegel wird hingewiesen. 8. Sonstige Angaben a) Das Grundkapital der CemeCon AG von EUR 3.500.000 ist eingeteilt in 3.500.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Grundkapital von je EUR 1,00. Das Grundkapital wird zum Bilanzstichtag 31.Dezember 2023 zu 100% von der Dr.-Ing. Leyendecker Beteiligungs GmbH gehalten, die ausschließlich vermögensverwaltend tätig ist. b) Zahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter hat sich wie folgt entwickelt:
c) Für Leistungen des Konzern-Abschlussprüfers KMVP Revision und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 insgesamt ein Aufwand von TEUR 138 erfasst. Hiervon entfallen TEUR 80 auf Abschlussprüferleistungen und TEUR 58 auf Steuerberatungs- und sonstige Beratungsleistungen. d) Der Mietvertrag der chinesischen Tochtergesellschaft wurde nicht verlängert. Inzwischen wurde eine neue Immobilie angemietet. Der Umzug wird bis zum 31. August 2024 abgeschlossen sein. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nicht eingetreten. Im Allgemeinen ergeben sich für das Jahr 2024 weiterhin nicht unwesentliche Unternehmensrisiken aus dem russischen Angriff gegen die Ukraine und dem Überfall der Hamas auf Israel. Die unsichere geopolitische Situation wird die Weltwirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) weiterhin stark negativ beeinträchtigten. Insbesondere das Investitionsklima, von dem auch das Maschinengeschäft bei CemeCon betroffenen ist, wird weltweit darunter leiden. Die Konjunkturprognose für das Jahr 2024 wird auch die anderen Geschäftsbereiche von CemeCon beeinflussen. e) Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn der CemeCon AG zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 25.892 wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre i.H.v. TEUR 3.000 und Vortrag der verbleibenden TEUR 22.892 auf neue Rechnung. f) Zum Vorstand der CemeCon AG waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
g) Herr Dr.-Ing. Oliver Lemmer und Herr Bernd Hermeler sind alleinvertretungsberechtigt. Frau Dr.-Ing. Beate Hüttermann ist gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt. Alle im Geschäftsjahr 2023 bestellten Vorstände sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Aufsichtsrat setzt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:
Würselen, den 15. März 2024 gez. Dr.-Ing. Oliver Lemmer, Vorstandsvorsitzender gez. Bernd Hermeler, Vorstand gez. Dr.-Ing. Beate Hüttermann, Vorstand BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023CemeCon AG, Würselen
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023CemeCon AG, Würselen
Anlagenspiegel 31.12.2023
Konzernanlagenspiegel 31.12.2023
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
Die vorstehende Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderung des Finanzmittelbestandes sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen. Die Darstellung folgt dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21). KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CemeCon AG Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CemeCon AG, Würselen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem zusammengefassten Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der CemeCon AG, Würselen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der CemeCon AG, Würselen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem zusammengefassten Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der CemeCon AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen und falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 20. März 2024 KMVP
REVISON UND TREUHAND GMBH
Mertzbach, Wirtschaftsprüfer ppa. Pauls, Wirtschaftsprüferin Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Konzernabschlusses und/oder Lageberichtes und/oder des Konzernlageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen. Verwendung des BilanzgewinnsDer Bilanzgewinn beträgt 25.892.326,19 Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den im Jahresabschluss der CemeCon AG zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 25.892.326,19 Euro wie folgt zu verwenden:
Die Hauptversammlung beschließt sodann einstimmig, ohne Gegenstimmen und Enthaltungen die Zahlung einer Dividende in Höhe von 3.000.000,00 Euro an den Aktionär sowie den Vortrag auf neue Rechnung in Höhe von 22.892.326,19 Euro. Bericht des AufsichtsratesDer Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat in den regelmäßig stattfindenden Sitzungen. Im Geschäftsjahr 2023 haben alle 3 Aufsichtsratssitzungen wieder in Präsenz stattfinden können. Die Sitzung im April mit Schwerpunkt Jahresabschluss 2022 fand in den Räumlichkeiten der Gesellschaft statt. Im Oktober wurde die Sitzung mit Schwerpunkt Strategie im Hotel Quellenhof in Aachen abgehalten. Die 3. Aufsichtsratssitzung mit Schwerpunkt Budget 2024 fand im Dezember wiederum in den Räumlichkeiten der Gesellschaft statt. Somit gab es im Geschäftsjahr drei Aufsichtsratssitzungen, in denen über die Geschäftsentwicklung sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CemeCon AG und der CemeCon Gruppe berichtet wurde. Zudem setzte sich der Aufsichtsrat intensiv mit der Geschäfts- und Risikostrategie sowie der Unternehmensplanung auseinander. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat monatlich und bei besonderen Anlässen immer auch zeitnah im Rahmen seiner Überwachungstätigkeit über das Risikomanagement der CemeCon AG sowie über den Verlauf und die Ergebnisse externer Prüfungen informiert. Im vergangenen Jahr hat sich der Aufsichtsrat mit dem Vorstand beraten, wie das Unternehmen zukunftsfähig gestaltet und wirtschaftlich weiter ausgebaut werden kann. Mit der Premium Strategie konnte CemeCon für seine technisch überlegenen Produkte hohe Preise am Markt durchsetzen, sie wird auch in der Zukunft fortgeführt und ausgebaut. Automobil- und Flugzeugmarkt befinden sich wie auch schon im Vorjahr in einer starken Umbauphase, die zu einem veränderten Werkzeugkonsum und einer komplett neuen Generation von Werkzeugen führt. Mit starken Produkten auf der Basis einer starken Technologie und einer durch das Multiprojektmanagement stärker werdenden Organisation schafft CemeCon die Voraussetzungen, neue Werkzeugprodukte der Kunden mit CemeCon Beschichtungen auszulegen, für den Kunden zu produzieren und so die Marktstellung weiter auszubauen. CemeCon befindet sich weiterhin inmitten der Transformation von DC-Schichten hin zu HIPiMS-Schichten. Nach und nach werden immer mehr Kundenwerkzeuge auf die hochqualitativen HIPIMS- Schichten umgestellt. Die inzwischen abgeschlossene Umstellung auf Kryptonfreie Prozesse hat im Jahr 2023 spürbare Reduzierungen von Materialkosten bewirkt. Die Optimierung des Produktportfolios und die damit einhergehende Effizienzsteigerung konnte im Geschäftsjahr weiter ausgebaut werden. Ein Konzept zur Strombeschaffung wurde ausgearbeitet, beschlossen und umgesetzt. Der Vorstand verfolgt weiterhin die Weiterentwicklung der Organisation und IT-Landschaft, mit dem Ziel stark digitalisierte, vernetzte und möglichst automatisierte Prozesse zu erlangen. In diesem Zusammenhang möchten wir den Rollout des ERP- Systems bei unserer amerikanischen Tochtergesellschaft erwähnen, der im Jahr 2023 vorbereitet und zum 01.01.2024 eingeführt wurde. Der Aufsichtsrat war in die strategischen Entscheidungen der dafür notwendigen Maßnahmen und Investitionen sehr eng eingebunden und hat sich gemeinsam mit dem Vorstand mehrfach im Jahr 2023 hierzu beraten. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 und der Konzernabschluss der CemeCon AG zum 31.12.2023 sowie der zusammengefasste Lagebericht wurde dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt. Des Weiteren erhielt der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns der CemeCon AG. Der Aufsichtsrat beauftragte die KMVP-Revision und Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Aachen, mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Gesellschaft und erhielt den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers. Der Prüfbericht des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses zum 31.12.2023 wurde mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat nach Abschluss seiner eigenen Prüfung keine Einwände gegen das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichtes durch den Abschlussprüfer erhoben. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis des Abschlussprüfers an und hat und in seiner Sitzung vom 26.04.2024 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt sowie den Konzernabschluss zum 31.12.2023 gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er dankt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auch im Jahr 2023 wiederum sehr erfolgreiche Arbeit geleistet haben. Der Aufsichtsrat wünscht dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor dem Hintergrund der anhaltenden Herausforderungen durch die Kriege in der Ukraine und Israel sowie Inflation, Zinserhöhungen und Energiekrise auch für das laufende Jahr viel Erfolg.
Würselen, 26. April 2024 Dr.-Ing. Tulli Antonius Leyendecker, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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