Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 2284 RE
Eingetragen
6.1.2006
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist (i) der Vertrieb, der Einbau und die Wartung von elektrischen und elektronischen Sicherheits-, Überwachungs- und Alarmanlagen sowie Gebäudeüberwachungstechnik, (ii) der Vertrieb, die Planung, die Montage und der Service von elektrischen und elektronischen Systemen sowie (iii) der Vertrieb, die Planung, die Montage und der Service mechanischer Sicherheitssysteme.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Björn Colschen
seit 5.2.2026
Geschäftsführer
Christian Menck
seit 24.5.2024
Prokura
Geschäftsführer
Kai Lüdemann
seit 12.8.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Ufenau VII Asset Light, SLPLUX
84.40%
Ufenau VII Asset Light, SLPLUX
15.60%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
52.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
Deltron24 GmbHAufgelöst
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deltron Elektronic GmbH

Reinbek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 31.12.2023

AKTIVA

31. Dezember 2023 30. Juni 2023
Euro Euro
A. Anlagevermögen
. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 3.847,00 7.690,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 138.213,00 146.540,63
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 44.565,00 21.454,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 140.157,00 149.252,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 2.000,00 2.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.881.620,88 3.844.591,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.561.366,61 2.913.715,32
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.127.978,06 2.370.756,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.753,80 37.271,09
Summe AKTIVA 10.948.501,35 9.493.271,12

PASSIVA

31. Dezember 2023 30. Juni 2023
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
Eigene Anteile - - 4.160,00
52.000,00 47.840,00
II. Gewinnvortrag 5.572.016,49 3.827.522,66
III. Jahresüberschuss 894.608,46 1.748.653,83
B. Rückstellungen 1.518.652,15 1.834.062,18
C. Verbindlichkeiten 2.852.670,51 1.769.096,39
D. Rechnungsabgrenzungsposten 58.553,74 266.096,06
Summe PASSIVA 10.948.501,35 9.493.271,12

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 31. Dezember 2023

01.07.2023 - 31.12.2023 01.07.2022 - 30.06.2023
1. Umsatzerlöse 9.337.873,31 14.454.480,58
2. Verminderung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge 679.901,35- 1.034.463,23
3. sonstige betriebliche Erträge 153.404,38 249.969,42
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.642.182,43- 1.677.558,32-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.088.160,45- 2.643.948,48-
2.730.342,88- 4.321.506,80-
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.797.465,71- 5.160.078,71-
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 536.182,45- 953.141,62-
3.333.648,16- 6.113.220,33-
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 40.773,73- 112.043,46-
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.358.045,39- 2.639.442,49-
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 44,18
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.055,56 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.232,00- 17.515,00-
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 439.263,28- 774.147,50-
12. Ergebnis nach Steuern 901.126,46 1.761.081,83
13. sonstige Steuern 6.518,00- 12.428,00-
14. Jahresüberschuss 894.608,46 1.748.653,83

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG erstellt. Das vorliegende Geschäftsjahr betrifft das Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. Juli bis 31. Dezember 2023.

Die Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Deltron Elektronic GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Reinbek
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Lübeck
Register-Nr.: HRB 2284 RE

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Abweichungen zu den im HGB enthaltenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen für große Kapitalgesellschaften werden nicht vorgenommen. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt gegenüber dem Vorjahr nach unveränderten Grundsätzen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Ansatz der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Vermögensgegenstände mit einem Wert bis zu 800 EUR wurden im Posten für geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und im Jahr der Anschaffung zu 100% gewinnmindernd abgeschrieben.

Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten.

Die Bewertung der in Ausführung befindlichen Bauaufträge erfolgte zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB. Diese wurde auf Grundlage der internen Kostenrechnung der Gesellschaft verlustfrei ermittelt.

Erhaltene Anzahlungen wurden, soweit diesen noch nicht fakturierte, aber erbrachte Leistungen gegenüberstehen, aktivisch ausgewiesen und von den Unfertigen Leistungen offen abgesetzt.

Für die Bewertung der Vorräte sind die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zugrunde gelegt worden. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf den Ausweis von aktiven latenten Steuern wurde aufgrund des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB verzichtet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre (Pensionsrückstellungen 10 Jahre) abgezinst.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Erläuterung zur Bilanz

Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel.

AKTIVA

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Deltron Elektronic GmbH Brandschutz- und Sicherheitstechnik, 21465 Reinbek

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Abschreibungen Zuschreibungen vom 01.07.2023 bis 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 149.698,77 3.213,90- 142.637,87 3.842,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 166.540,63 28.327,63 8.327,63
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 316.239,40 3.213,90- 170.965,50 12.169,63
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 149.066,49 30.287,72 68.533,19 7.163,72
66.256,02-
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 358.870,30 12.346,38 224.060,61 21.440,38
6.999,07-
Summe Sachanlagen 507.936,79 42.634,10 292.593,80 28.604,10
73.255,09-
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 30.06.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.847,00 7.690,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 138.213,00 146.540,63
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 142.060,00 154.230,63
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 44.565,00 21.454,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 140.157,00 149.252,00
Summe Sachanlagen 184.722,00 170.706,00
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Abschreibungen Zuschreibungenvom 01.07.2023 bis 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 826.176,19 42.634,10 463.559,30 40.773,73
76.468,99-
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 30.06.2023
EUR EUR
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.000,00 2.000,00
Summe Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
Summe Anlagevermögen 328.782,00 326.936,63

Änderungen in den Abschreibungen gem. § 284 Abs. 3 Nr. 3 HGB sind nicht zu verzeichnen.

Forderungen Stand Restlaufzeit
31.12.2023 bis 1 Jahr größer 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
Vorjahr Vorjahr Vorjahr
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.976 2.976 0
2.766 2.763 3
2. Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen 403 0 403
0 0
3. sonstige Vermögensgegenstände 182 179 3
47 44 3

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 544,10 EUR. Es bestehen außer aus Sicherheitseinbehalten keine Forderungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ein langfristiges Darlehen.

Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Es liegen keine Forderungen gegen Gesellschafter vor.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerguthaben und Forderungen gegen Personal. Bis auf Kautionen in Höhe von 3 TEUR ist die Restlaufzeit der sonstigen Vermögensgegenstände unter einem Jahr.

Latente Steuern

Es wurde auf den Ansatz der latenten Steuern verzichtet.

PASSIVA

Pensionsrückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen durchgeführt.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82% (10 Jahre)
berücksichtigte Rentensteigerung 0,00%
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2018G von Dr. Klaus Heubeck

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 7.158,00 EUR. In dieser Höhe besteht gem. § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre.

Die Rückstellung betrifft in Höhe von 96 TEUR Hinterbliebenenrenten ehemaliger Geschäftsführer.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Steuerrückstellung für die laufenden Ertragssteuern 2023.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für Personalkosten, insbesondere für Mitarbeiterboni, Urlaubsrückstellungen und Tantiemen. Weiterhin besteht dieser Posten aus Rückstellungen für Gewährleistungen, Aufbewahrungspflichten und Abschluss- und Prüfungskosten. Ebenfalls wurde eine Rückstellung für die noch nicht veranlagten BG-Beiträge gebildet.

Verbindlichkeiten

Im Laufzeitenspiegel werden für Verbindlichkeiten die Restlaufzeiten vom Bilanzstichtag ausgehend, ausgewiesen.

Verbindlichkeiten Stand Restlaufzeit
31.12.2023 kleiner 1 J. 1 bis 5 J. über 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
Vorjahr Vorjahr Vorjahr Vorjahr
1. erhaltene Anzahlungen 502 502 O 0
877 877 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 331 331 0 0
- 373 373 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0
0 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.019 2.019 0 0
519 519 0 0
davon aus Steuern (TEUR) 1.227
395
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR) 10
25

Sämtliche Verbindlichkeiten beinhalten Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 47 TEUR (Vorjahr 26 TEUR) enthalten. Der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern aufgrund Tantiemen und Boni in Höhe von 677 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) sowie aus Steuern in Höhe von 1.227 TEUR (Vorjahr 395 TEUR) und aus Sozialabgaben in Höhe von 10 TEUR (Vorjahr 25 TEUR).

Erläuterungen zur GuV

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen fast ausschließlich Kunden im Inland bezüglich Beratung, Planung und Installation von Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Videoüberwachungsanlagen, Sicherheitsmanagementsysteme, Zutrittskontrollanlagen und Sprachalarmierungsanlagen sowie deren Wartung und dazugehörigen Dienstleistungen.

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen

Die Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen beliefen sich auf 10.966,00 EUR (Vorjahr 10.347,00 EUR). Die Gewährleistungsrückstellungen wurden für den Rückstellungsansatz in Höhe von 2.004,66 EUR abgezinst.

Ertragsteueraufwand

Der Ertragsteueraufwand betraf ausschließlich das vorliegende Wirtschaftsjahr.

Aufwendungen für Altersversorgung

Im Berichtsjahr beliefen sich die Aufwendungen für Altersversorgung auf 22.243,46 EUR (Vorjahr 43.055,63 EUR).

Außerordentliche und periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr ergaben sich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 18.590,00 EUR (Vorjahr 0,00 EUR).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betrugen zum Stichtag 819.288,72 EUR (davon gegenüber nahestehenden Unternehmen 113.227,32 EUR).

Geschäfte mit nahestehenden und verbundenen Unternehmen

Geschäfte mit nahestehenden und verbundenen Unternehmen Art der Geschäfte an nahest./verb. Unternehmen erbrachte Lieferungen / Leistungen von nahest./verb. Unternehmen bezogene Lieferungen / Leistungen
Volumen
EUR EUR
viataurus GmbH div. Dienstleistungen 0,00 716.500,00
Heikotec GmbH gegens. Werkleistung 544,10 62.573,80
Borsigstraße GbR Immobilienmiete 0,00 68.395,68
Mesafox GmbH Materiallieferungen 0,00 0,00
ESB Solutions GmbH Materiallieferungen 0,00 368.619,82

Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) im abgelaufenen Geschäftsjahr 77 (Vorjahr 82).

Mitarbeiter nach Gruppen 2023 2022/2023
Geschäftsführung 3 3
Leitende Angestellte 11 15
Kaufm. Angestellte 15 14
Gewerbliche Mitarbeiter 51 53
Summe Arbeitnehmer 77 82
Auszubildende 12 12
Gesamtsumme Mitarbeiter 92 97

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft von den Geschäftsführern Herrn Egbert Brandt (verantwortlich für den kaufmännischen und technischen Bereich), Frau Anne Brand-von Nyßen (verantwortlich für den kaufmännischen Bereich) und Herrn Kai Lüdemann (verantwortlich für den kaufmännischen und technischen Bereich) geführt.

Die Geschäftsführer Egbert Brandt und Anne Brand-von Nyßen sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer Kai Lüdemann ist hingegen gesamtvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsleitung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufwand für die Jahresabschlussprüfung

Für die Prüfung des Rumpf-Jahresabschlusses 2023 wurden 20 TEUR als Aufwand erfasst (für 2022 18 TEUR). Andere Dienstleistungen wurden durch die Abschlussprüfer nicht erbracht.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt 894.608,46 EUR. Im Geschäftsjahr erfolgten Ausschüttungen in Höhe von insgesamt 0,00 EUR. Der verbleibende Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht (Hinweis: § 285 Nr. 33 HGB)

Vorgänge von Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Die Geschäftsanteile der GmbH wurden im Laufe des vorherigen Geschäftsjahres verkauft und in die viataurus Unternehmensgruppe eingegliedert. Ab dem 1. Januar 2024 wird die Gesellschaft organisatorisch in die Gruppe vollständig eingegliedert sein. Die Geschäftsleitung wird weiterhin von den bisher handelnden Personen geführt. Hierzu wurde das bisher vom Kalenderjahr abweichende Wirtschaftsjahr ab 2024 auf den 1. Januar bis 31. Dezember geändert. Das Berichtsjahr ist deshalb als Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. Juli bis 31. Dezember 2023 auszuweisen.

Aufgestellt am 29. März 2024, mit letzten Änderungen vom 10. Juli 2024.

 

Reinbek, den 10. Juli 2024

Deltron Elektronic GmbH

Egbert Brandt

Anne Brandt - von Nyßen

Kai Lüdemann

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2023

DELTRON ELEKTRONIC GmbH

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell

Die Deltron Elektronic GmbH (nachfolgend Deltron genannt) ist im Bereich der Sicherheitstechnik tätig und gehört seit dem Jahr 2023 zur viataurus Unternehmensgruppe. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Reinbek. Weitere Zweigstellen befinden sich in Kiel, Kölln-Reisiek und in Hamburg. Mit über 32 Jahren erfolgreicher Firmengeschichte und ca. 100 Mitarbeitern gehört Deltron heute zu einem etablierten Anbieter für Brand- und Einbruchmeldeanlagen im norddeutschen Bereich.

Zu unseren Kunden gehören Betreiber von Einkaufszentren und Krankenhäusern, Industrieanlagen, Produktionsbetrieben, Immobiliengesellschaften, Einzelhändler, Museen und Behörden. Wir sind ein DIN ISO 9001 zertifizierter VdS-Errichter Betrieb. Unsere Herstellerunabhängigkeit garantiert im Vorfeld eine objektive und individuelle Beratungsleistung.

Durch eine eigene CAD-Abteilung sind wir auch in der Lage, sämtliche Dokumentationen hausintern, unter Einhaltung hoher Datenschutzbestimmungen, abzuwickeln.

Die Geschäftsleitung setzt sich aus drei Geschäftsführern und einem Prokuristen zusammen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die Sicherheitsbranche hatte im laufenden Jahr 2023, auf Grund der eingetretenen Lieferengpässe für elektronische Bauteile im Vorjahr und gestiegene Energiekosten als Folgeerscheinung des Krieges in der Ukraine, Umsatzeinbrüche befürchtet. Unsere Branche ist im Wirtschaftsjahr 2023 besser durch die Krise gekommen, als es die schlechten Unternehmenserwartungen in den Pressemitteilungen befürchten ließen. Abnehmende Lieferengpässe und das Nachlassen der Steigerungen bei Energie- und Erzeugerpreisen durch Preisdeckelungen schlagen sich auch in einer Verbesserung der Geschäftslage in den Baugewerken nieder. Der Krieg in der Ukraine, die weiterhin hohen Energie- und Rohstoffpreise, der Fachkräftemangel und die anhaltende Unsicherheit über die Entwicklungen der kommenden Monate dominieren die Risikobewertung der Unternehmen.

Laut Bericht der Herbstumfrage 2023 des Bundesverbandes für Hersteller und Errichter (BHE) wächst die Sicherheitstechnik in Deutschland in der Summe deutlich, wenngleich es Unterschiede bei den einzelnen Gewerken gibt, sagt Dirk Dingfelder, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Sicherheit. "Die Trends Digitalisierung und Vernetzung in der Sicherheitstechnik dauern an. Der Markt entwickelt sich hin zu softwaregetriebenen, vernetzten Produkten und Systemen und begleitenden digitalen Services", erklärt Axel Schmidt, Vorstandsvorsitzender des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., den Aufwärtstrend im Markt. Neben Digitalisierung und Vernetzung in der Sicherheitstechnik ist die Integration in die Gebäudetechnik für Dingfelder die Basis für das künftige Marktwachstum. "Wir müssen das Gebäude gesamtheitlich betrachten, um sowohl im Hinblick auf Sicherheit, aber auch Energieeffizienz, Komfort und Gesundheit weitere Fortschritte zu machen." Als Herausforderungen sehen die Verbände die Entwicklung der Baukonjunktur und den Rechtsrahmen. "Die Zeichen für den Bau stehen in Summe für die Zukunft nicht ganz so gut. Die Indikatoren für den Wohnungsbau weisen eher nach unten, für den Wirtschafts- und Zweckbau sind sie uneinheitlich. Das könnte für die Sicherheitstechnik ein schwieriger werdendes Umfeld bedeuten." Auch der stetig anhaltende Fachkräftemangel belastet die Branche weiterhin.

Die Ergebnisse der Herbst-Konjunkturumfrage des BHE zeichnen ein zwiespältiges Bild der wirtschaftlichen Lage im Sicherheitsmarkt. Während beim Blick auf die Geschäftslage ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen sei, fällt die Einschätzung der zukünftigen Geschäftsaussichten mit einem Wert von 2,25 auf der Schulnotenscala ähnlich verhalten aus wie im Frühjahr 2023 (2,24). Eine "schlechte Geschäftslage" beklagt laut der aktuellen Umfrage nur 1 Prozent der Firmen.

Über 83 Prozent der Betriebe schätzen die aktuelle Lage als "sehr gut" oder "gut" ein. Vor einem Jahr traf dies nur auf etwa 69 Prozent zu, teilen die Experten für Sicherheitstechnik vom BHE mit. Zudem sei die Personalsituation in der Branche nach wie vor angespannt. Laut den Ergebnissen der Umfrage seien 56 Prozent der Unternehmen auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, 42 Prozent wollten ihren Personalstamm halten und 2 Prozent der Firmen planen mit möglichen Entlassungen.

Diese positive Entwicklung spiegelt sich jedoch nicht in den einzelnen Kundengruppen wieder. Den stärksten Rückgang gab es im Privatsektor. Ein Wert mit der Note von 3,05 (nach 2,92 im Frühjahr 2023) stellt das drittschlechteste Ergebnis in dieser Kundengruppe seit Beginn der Erhebung dar. Der gewerbliche Bereich verzeichnet mit 2,14 (Frühjahr 2023: 2,07) das viertschlechteste Ergebnis. Auch bei den öffentlichen Auftraggebern ist die Geschäftslage wieder leicht rückläufig (2,51 gegenüber 2,47).

Nach Aussage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) stufen mehr als die Hälfte der Unternehmen hierzulande die Wirtschafts- und Standortpolitik in Deutschland aktuell als Problem für die eigene Entwicklung ein. Das Handwerk sieht sich wie die gesamte deutsche Wirtschaft mit vielen Unsicherheitsfaktoren konfrontiert: Die Energieversorgungssicherheit, die anhaltende Inflation und das gestiegene Zinsniveau. Dazu kommt der Konflikt im Nahen Osten, "der dämpfend auf die globale Nachfrage wirken dürfte", betont der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH). Der Verband erwartet deshalb vorerst keine deutliche Konjunkturbelebung im Handwerk.

Die Zahl der Beschäftigten werde aus demografischen Gründen voraussichtlich sinken. Im ersten Halbjahr 2023 lagen die Beschäftigungsverluste bei etwa einem Prozent. Der Handwerksverband geht aber davon aus, dass der private Wohnungsbau weiterhin das Sorgenkind bleibt. Er erwartet eine nominale Umsatzentwicklung zwischen zwei und vier Prozent.

In der letzten aktuellen BHE Veröffentlichung, vom Juni 2024, verzeichnet der Markt für elektronische Sicherheitstechnik ein Umsatzplus von 3,6%. Der Gesamtumsatz der Sicherheitstechnik in Deutschland ist im Jahr 2023 auf mehr als 5,3 Milliarden Euro gestiegen. Dabei konnten alle Gewerke, nach Aussagen der ZVEI, trotz aller vorhergehenden Prognosen, einen Zuwachs verzeichnen.

Der Umsatz in der Brandmeldetechnik stieg im Geschäftsjahr 2023 um 3,3% auf 2,51 Milliarden Euro. Eine überdurchschnittliche Umsatzsteigerung, mit 5,9% auf 790 Millionen Euro, fand in der Videoüberwachungstechnik statt. Die Überfall- und Einbruchmeldetechnik konnten nur einen mäßigen Anstieg, mit 1% auf 900 Millionen Euro, verzeichnen. Die Technologien wie Rufanlagen, Fluchttürsysteme, und weitere Komponenten konnten mit einen Umsatzplus von 5,8% im Geschäftsjahr 2023 aufwarten.

II. Geschäftsverlauf und Lage

1. Übergreifende Darstellung

Deltron hat im Wirtschaftsjahr vom 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2023 seine erfolgreiche Geschäftsentwicklung trotz steigenden Material-, und Energieeinkaufspreisen weiter fortgesetzt und verzeichnete eine Gesamtleistung weiterhin auf hohem Niveau. Deltron konnte seine Stellung als anerkannter Dienstleister auf dem Markt der Sicherheitstechnik erneut bestätigen.

Die Betriebs- und Arbeitsprozesse wurden bei Deltron weiterhin zunehmend stärker durch die fortgeführte Digitalisierung geprägt. Der Einsatz neuer digitaler Medien im Service- und Montagebereich wird daher weiter stetig ausgebaut.

Die Qualifizierung unserer Mitarbeiter muss permanent ausgebaut werden, damit wir auch in der Zukunft weiterhin erfolgreich unsere Leistungsstärke am Sicherheitsmarkt beweisen können.

Aktuell besteht das Thema des Fachkräftemangels bei Deltron und in der gesamten viataurus Gruppe und gewinnt immer mehr Relevanz.

Im Jahr 2024 beginnen wir mit den Vorbereitungen für den Einsatz eines neuen ERP-Systems. In unserer Planung beim Wechsel des ERP-Systems werden Prozesse zur Optimierung interner Betriebsabläufe und Themen, die zur Senkung von Fehlerquoten führen, berücksichtigt.

2. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses

Das vorliegende Berichtsjahr ist ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 31.12.2023 (6 Monate). Der Vergleich mit dem vorherigen Wirtschaftsjahr (12 Monate) ist deshalb nur eingeschränkt aussagefähig.

Die Auftragslage ist zum Vorjahreszeitraum 2022/2023 stabil. Die Umsatzerlöse der Deltron weisen eine Veränderung nur um -35,40 % aus. Die Gesamtleistung beträgt 8.657.971,96 EUR (Vorjahr 15.488.943,81 EUR) zum Stichtag 31.12.2023. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen) ist damit gegenüber dem Vorjahr um -44,10 % gesunken. Der Rohertrag (Gesamtleistung minus Materialaufwand) ist gegenüber dem Vorjahr um -46,92 % ebenfalls gesunken.

Der Gesamtleistung stehen im Wesentlichen Aufwendungen für Waren und Material (1.642.182,43 EUR/18,97 %, Vorjahr 1.677.558,32 EUR/10,83 %), Fremdleistungen (1.088.160,45 EUR/12,57 %, Vorjahr 2.643.948,48 EUR/17,07 %) und Personal (3.333.648,16 EUR/38,50 %, Vorjahr 6.113.220,33 EUR/39,47%) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (1.358.045,39 EUR/15,68 %, Vorjahr 2.639.442,49 EUR/19,67 %) gegenüber. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind neben den Fahrzeugkosten (251.041,67 EUR) insbesondere auch Raumkosten (101.686,47 EUR), Wartungskosten für Hard- und Software (23.528,10 EUR) sowie Versicherungen, Abgaben und Beiträge (24.712,25 EUR) enthalten. Aufgrund der Auslagerung von IT-, Organisations- und Verwaltungsleistungen auf ein nahestehendes Unternehmen ergaben sich zudem bei den sonstigen Aufwendungen insofern gebündelte Kosten von 693.630,55 EUR.

Vor diesem Hintergrund ergibt sich ein Jahresüberschuss zum 31.12.2023 in Höhe von 894.608,46 EUR mit einer Veränderung zum Vorjahr um -48,84 %. Im Vorjahr 2022/2023 betrug der Jahresüberschuss 1.748.653,83 EUR. Die Gesellschaft ist mit dem erzielten Jahresergebnis zufrieden.

3. Darstellung der Finanzlage

Die Deltron arbeitet mit drei Kreditinstituten zusammen. Die Kreditinstitute werden nur für den normalen Zahlungsverkehr genutzt. Bankkredite oder Kreditlinien nimmt Deltron nicht in Anspruch.

Es existieren Festgeldkonten bei den genannten Kreditinstituten mit kurzfristiger Verfügbarkeit und ohne Laufzeitbeschränkung. In Wertpapiere, Fondseinlagen, Aktien, Staatsanleihen oder ähnliche spekulative Anlagen wurde nicht investiert. In Anbetracht der vorhandenen liquiden Mittel ist aus unserer Sicht die Finanzlage als gut einzustufen.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote wurde gegenüber der des Vorjahres mit 59,24 % in 2022/2023 um 0,30 % auf 59,54 % im Berichtsjahr erhöht.

4. Darstellung der Vermögenslage

Vermögenslage

Die Stammeinlage der Deltron ist voll eingezahlt. Die Bilanzsumme ist zum Stichtag 30.06.2023 von 9.493.271,12 EUR auf 10.948.501,35 EUR zum Bilanzstichtag am 31.12.2023 gestiegen. Die liquiden Mittel haben sich um 74,10 % von 2.370.756,12 EUR auf 4.127.978,06 EUR erhöht. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die finanziellen Leistungsindikatoren Gesamtleistung, Jahresüberschuss sowie EBIT heran. Die Gesamtleistung der Deltron hat sich zum Vorjahr um -44,10 % auf 8.657.971,96 EUR gemindert. Der Jahresüberschuss ist um -48,84 % auf 894.608,46 EUR gesunken. Der EBIT lag mit 1.342.048,18 EUR -47,17 % unter dem des Vorjahres (2.540.316,33 EUR).

Gesamtaussage

Mit der Umsatzminderung um -35,40 % (Umsatz Berichtsjahr 9.337.873,31 EUR/Vorjahr 14.454.480,58 EUR) wurde ein Jahresüberschuss von 894.608,46 EUR erzielt (Vorjahr 1.748.653,83 EUR). Wir beurteilen die Lage der Gesellschaft als positiv.

C. Prognosebericht

Die Gesellschafter der Deltron Elektronic GmbH haben ihre Geschäftsanteile mit Wirkung zum 30.06.2023 an die viataurus GmbH, mit dem Ziel eine weitere Firmen-Gruppe in der Sicherheitsbranche aufzubauen, verkauft. Zurzeit besitzt die viataurus Gruppe die Unternehmen Deltron Elektronic GmbH, Heikotec GmbH, ESB Solutions GmbH und Mesafox GmbH. Weitere Unternehmenszukäufe sind in Planung.

Die Deltron ist im norddeutschen Bereich ein etablierter Anbieter von Sicherheitstechnik. Diese Position versetzt uns in die Lage für große Kunden, wie z.B. namenhafte Einkaufscenterbetreiber, Universitäten oder Uni-Kliniken und Krankenhäuser, zu arbeiten. Kleine Konkurrenten stellen für diese Großkunden häufig ein erhöhtes Ausfallrisiko dar und kommen, aufgrund der geringeren Leistungsfähigkeit in der Personal- oder Liquiditätsvorhaltung, bei der Auftragswahl kaum zum Zuge.

Wir gehen davon aus, dass wir auf Grundlage unseres Leitmotivs der Kundenzufriedenheit, unserer Marktanpassung und Verbesserung der Arbeitsprozesse auch weiterhin zukünftig neue lukrative Kunden akquirieren können.

Durch eine deutliche Verbesserung unserer Servicequalität, mittels Einführung digitaler Medien, erwarten wir auch in den Folgejahren weiteres Wachstum in den Bereichen der Wartung- und Serviceleistungen.

Wir erwarten für den Zeitraum 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 weiterhin stabile Umsätze in Höhe von 15 Mio. EUR und einen Gewinn von 2 Mio. € vor Steuern Das Erreichen der Umsätze im Folgejahr setzt voraus, dass wir weitere Fachkräfte finden, ausbilden und weiterentwickeln können.

Abhängig von der steigenden Inflation, Materialpreiserhöhungen, Kosten für Kraftfahrzeuge und Energiepreisentwicklung und daraus resultierenden Auswirkungen ist es nicht ausgeschlossen, dass die tatsächliche Entwicklung negativ von unserer Erwartung abweicht.

D. Chancen und Risikobericht

Die Überwachung der unternehmerischen Risiken wird durch die Geschäftsleitung persönlich laufend durchgeführt. Unser eingerichtetes, digitales Controlling ermöglicht der Geschäftsführung eine strukturierte Überwachung der Geschäftsprozesse und ein schnelles Handeln zum Wohle der Gesellschaft.

Unsere guten und langjährigen Beziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten sind nach wie vor gefestigt. Ein potenzielles Ausfallrisiko unserer Kunden kann durch die stark gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten entstehen. Umsatzeinbrüche im Bauhandwerk, speziell im Wohnungs- und Industriebau, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ein gestiegenes Zinsniveau und hohe Materialpreise zu erwarten. Da ein Aufschwung der Gesamtwirtschaft in der Bundesrepublik zurzeit aus unserer Sicht nicht erkennbar ist, sind die Konsequenzen für uns derzeit nicht abschätzbar.

Ein weiteres Risiko besteht in dem ansteigenden Fachkräftemangel, bedingt auch durch den demographischen Wandel. Die bisherige Hochkonjunktur im Handwerk und die daraus resultierende Mehrarbeit machen es immer schwieriger Arbeitskräfte zu finden und im Unternehmen zu halten. Die Geschäftsleitung hat dieses erkannt und Maßnahmen zur Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit eingeleitet und eine Planstelle für Personalrecruiting über die viataurus GmbH geschaffen.

Darstellung Risikomanagement

Laut ZDH-Sachverständigenrat blieb das aktuelle Geschäftsumfeld, aus Sicht der Handwerksbetriebe insgesamt stabil. Die Nachfrage nach handwerklichen Erzeugnissen und Dienstleistungen wurde dabei von den rückläufigen Energiekosten stabilisiert. Zudem wirkten nach wie vor die in den Vorjahren aufgebauten hohen Auftragsbestände stützend. Auch die Geschäftserwartungen der Ausbaugewerke zeigen eine Verschlechterung der Geschäftslage, allerdings deutlich moderater als in den Bauhauptgewerken.

Die geopolitische Lage, die Inflationsentwicklung und die Unsicherheit über die weltweite konjunkturelle Entwicklung führen dazu, dass die originär konjunkturellen Risiken auf einem hohen Niveau verbleiben.

Der Krieg in der Ukraine, die weiterhin hohen Energie- und Rohstoffpreise, der Fachkräftemangel und die anhaltende Unsicherheit über die Entwicklungen der kommenden Monate dominieren die Risikobewertung der Unternehmen.

Ziel der Deltron ist es, im engen Dialog mit den Kunden und Lieferanten, im Bereich der technischen Umsetzung der Sicherheitsanlagen maßgeschneiderte und zukunftsweisende Lösungen von hoher Qualität aus einer Hand zu entwickeln.

Das Deltron Leitmotiv lautet: "Der Maßstab für die Qualität unserer Arbeit ist die Zufriedenheit unserer Kunden". Unsere gesamten Betriebsabläufe sind auf unser Leitmotiv ausgerichtet.

Die betrieblichen Prozesse sind konsequent auf den Kunden ausgerichtet, um so eine hohe und dauerhafte Kundenzufriedenheit sicherzustellen. Die Gesellschaft arbeitet an einer stetigen Verbesserung dieser Prozesse.

Damit die Qualität des Datenschutzes und der Datensicherheit verbessert wird, hat Deltron sich entschieden mit einen professionellen IT-Dienstleister, über die viataurus GmbH, zusammen zu arbeiten.

Das Controlling der Auftrags- und Zahlungsstände findet permanent durch die Geschäftsführung und Projektassistenz statt. Regelmäßig wird dieser Vorgang in der Geschäftsleitung besprochen und ausgewertet.

Als Ergebnis der Pandemie und im Sinne von Kosteneinsparung sowie zur Schonung der Umwelt, finden die regelmäßigen Projektleitersitzungen mit der Geschäftsführung nur noch online statt.

Einzelvorkommnisse werden sofort an die Geschäftsleitung herangetragen und bearbeitet. Durch ein einheitliches Risikomanagementsystem sollen Risiken für Deltron rechtzeitig erkannt und ihre Ursachen analysiert werden. Mögliche Auswirkungen der Risiken werden durch die Geschäftsleitung bewertet und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung oder Minimierung eingeleitet und umgesetzt.

Allgemeine betriebliche Risiken und Risiken durch Betriebsausfall sind durch Versicherungsverträge ausreichend und sinnvoll abgedeckt. Für Haftungsrisiken aus täglichen Geschäften haben wir Versicherungen abgeschlossen, welche sicherstellen sollen, dass sich mögliche finanzielle Folgen in Grenzen halten oder ausgeschlossen werden. Deren Umfang wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Wir wickeln keine Aufträge mit Kunden ab, deren Zahlungsfähigkeit auf Basis externer Firmenauskünfte als nicht gut eingestuft wird. Hier arbeiten wir mit Daten der Firma Creditreform.

Insbesondere kann sich die wirtschaftliche Lage unserer Kunden nachteilig auf den Umsatz und auf das Ergebnis unserer Geschäftsbereiche auswirken. Diesem Risiko begegnen wir durch einen strategischen Ausbau unserer Vertriebsabteilung.

Darstellung Chancen

Durch die Übertragung der Deltron Geschäftsanteile an die viataurus Gruppe wurde die Grundlage für organisches Wachstum, durch zu erwartende Synergieeffekte im Firmenverbund und anorganisches Wachstum, durch den Zukauf weiterer Unternehmen, geschaffen.

Die stetige Weiterentwicklung der Funktechnologie verschiedener Hersteller und Umsetzung der 5G Technologie können zu erheblichen Einsparungen von Rohstoffen, wie z.B. Kupfer in Kabel und Leitungen führen. Zusätzlich führt der Einsatz dieser Technologien zur Einsparung von personalintensiven Montageleistungen. Wir sehen diese Entwicklung, die die Folgeerscheinung des vorhandenen demographischen Wandels auffangen kann, als Chance unser Unternehmen in der Zukunft erfolgreich weiterführen zu können.

Die Einführung von BIM (Building Information Modeling) in der Baubranche ermöglicht ein viel effizienteres Arbeiten und Betreiben von Gebäuden. Mit dieser Möglichkeit der Gebäudeplanung bietet sich auch für unser Unternehmen in Zukunft eine vielseitige Möglichkeit des Wachstums.

Durch den Einsatz eines neuen ERP-Systems im Geschäftsjahr 2024 sehen wir für uns einen Chancenvorteil gegenüber unseren Wettbewerbern. Beim Wechsel des ERP-Systems, können wir wesentlich effizienter unsere Projektabwicklung und Kundendiensteinsätze umsetzen.

Auswirkungen Fachkräftemangel, Energiekosten und Materialpreiserhöhungen

Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass unsere wirtschaftlichen Ziele und Erwartungen für 2024 nicht erreicht werden könnten. Die konkreten wirtschaftlichen Auswirkungen für unser Unternehmen sind durch einen Kostenanstieg bei elektronischen Geräten, Installationsmaterial, sowie Personalkosten aktuell noch nicht abschätzbar.

Aufgestellt am 29. März 2024, mit letzten Änderungen vom 10. Juli 2024.

 

Reinbek, den 10. Juli 2024

Deltron Elektronic GmbH

Egbert Brandt

Anne Brandt - von Nyßen

Kai Lüdemann

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Deltron Elektronic GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deltron Elektronic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, ein schließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lage bericht der Deltron Elektronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen ge setzlichen Vorschriften zu er mögl ichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss so wie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 10. Juli 2024

TCP Goessler Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Thorsten Cordes, Wirtschaftsprüfer

HRB 2284

("GESELLSCHAFT")

Die unterzeichnende

viataurus GmbH, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, gegründet und bestehend nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 185286,

ist der alleinige Gesellschafter der Gesellschaft (die "Gesellschafter").

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller verzichtbaren gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Form- und Fristvorschriften beschließen die Gesellschafter der Gesellschaft einstimmig was folgt:

Erster Beschluss

1.

Der vom Steuerberater erstellte Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 31. Dezember 2023, bestehend aus einer Bilanzsumme in Höhe von € 10.948.501,35 und einem Jahresüberschuss in Höhe von € 894.608,46, wird festgestellt und genehmigt.

2.

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 894.608,46 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Hamburg, den 11.10.2024

viataurus GmbH

Anne Brandt-von Nyßen, Geschäftsführerin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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