MARKTBANDE UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Gebhard Ege seit 21.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AB Management & Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AB Management & Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KGFreiburg im BreisgauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023DER AB MANAGEMENT & BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MBH & CO. KGFREIBURG I.BR.A. GRUNDLAGEN DES KONZERNS 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Alexander Bürkle-Gruppe ist ein elektrotechnisches Großhandels-, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen mit überregionaler Bedeutung. Das Unternehmen ist in drei strategische Geschäftsbereiche gegliedert, die ihrerseits wiederum in verschiedene Produktbereiche unterteilt sind:
Angegliedert an den Unternehmensbereich smart industries betreibt die Alexander Bürkle-Gruppe auch Produktionsgesellschaften: die Alexander Bürkle panel solutions GmbH in Freiburg, welche Elektroverteilungen und elektrische Steuerungen produziert. Des Weiteren betreibt die Alexander Bürkle-Gruppe die Alexander Bürkle cable solutions GmbH in Offingen, welche konfektionierte Kabelsysteme und elektronische Bauteile herstellt und die Alexander Bürkle robotic solutions GmbH in Singen, welche sich mit der Integration und Programmierung von Robotersystemen beschäftigt. Die Zielkundengruppen der Unternehmensgruppe sind Elektroinstallationsbetriebe, Industriebetriebe im In- und Ausland, der Elektrofachhandel und sonstige professionelle Abnehmer. Der Stammsitz und die zentrale Logistik befinden sich in Freiburg i.Br. Darüber hinaus unterhält die Unternehmensgruppe zwei Logistikzentren sowie weitere 27 Standorte im Südwesten Deutschlands und nimmt somit seine marktführende Position ein. 2. Ziele und Strategien Die Alexander Bürkle-Gruppe versteht sich als qualitätsorientierter Technologiedienstleister mit einer Vielzahl an Leistungen wie z.B. Planung, Engineering, Consulting, Automatisierung, Programmierung, Energieoptimierung und Beschaffungs- und Logistiklösungen für die vielschichtigen Kundengruppen. Darüber hinaus hat die Unternehmensgruppe vielfältige Dienstleistungs- und Marketing-Tools entwickelt. Ergänzt wird dieses Leistungsspektrum durch einen im Markt etablierten B2B Online-Shop und eine leistungsfähige Zentrallogistik. Zudem ist die Alexander Bürkle-Gruppe seit Jahrzehnten in die nationalen Einkaufs- und Marketingkooperationen DEHA (Gerlingen) und WELTFUNK (Mainz) und die internationale Kooperation IDEE (Gerlingen) eingebunden. Damit kann sich das Unternehmen gegenüber dem Wettbewerb abgrenzen und seine Marktposition weiter erfolgreich ausbauen. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft konnte sich im Jahr 2022 angesichts des krisengeprägten Umfelds insgesamt noch zufriedenstellend behaupten. Im Gesamtjahreszeitraum stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts +1,9 % gegenüber dem Vorjahr (2021: +2,6 %) und überschritt somit das Niveau von 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie. Im ersten Quartal 2023 lag das Bruttoinlandsprodukt mit -0,3 % (preisbereinigt) minimal unter dem Vorquartal (Quelle: www.destatis.de). Im Vergleich zum Wirtschaftswachstum des Europäischen Wirtschaftsraums (EU27) lag die deutsche Wirtschaftsleistung mit +1,9 % im Jahr 2022 deutlich unter dem Durchschnitt von +3,4 % (Quelle: www.ec.europa.eu/eurostat). Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2022 von rund 45,6 Millionen Erwerbstätigen erbracht, so viele Erwerbstätige, wie noch nie zuvor in Deutschland seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990. Somit ist auch die Arbeitslosenquote erfreulicherweise gesunken und lag im Jahresdurchschnitt mit 5,3 % unter dem Vorjahr (2021: 5,7 %) (in Baden-Württemberg bei 3,5 %) (Quelle: www.destatis.de; www.arbeitsagentur.de). Die Verbraucherpreise sind im Jahr 2022 stark angestiegen und führten zu einer historisch hohen Inflationsrate von +6,9 % gegenüber dem bereits starken Anwachsen im Vorjahr von +3,1 %. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte schnellte die Inflationsrate in die Höhe und erreichte im Oktober den Jahreshöchststand mit +8,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die wesentlichen Treiber des hohen Anstiegs der Inflationsrate waren krisen- und kriegsbedingte deutliche Preisanstiege im Bereich der Energieprodukte und Nahrungsmittel. Im Dezember flachte die Jahresteuerungsrate etwas ab, blieb aber auf einem hohen Stand von +8,1 % im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: www.destatis.de; www.inflationsrate.com). Eine wichtige wirtschaftliche Rahmenbedingung für den Großhandel mit elektrotechnischen Produkten ist die Entwicklung des Bauhauptgewerbes. Diese Wirtschaftsleistung (bauhauptgewerblicher Umsatz) erreichte im Jahr 2022 erneut einen Höchststand mit 160 Mrd. €, was ein nominales Wachstum um +10,7 % bedeutet. Unter Berücksichtigung der krisenbedingten Sondereffekte entlang der Liefer- und Logistikketten und des dadurch bedingt extremen Preisanstiegs, ergibt sich für das Bauhauptgewerbe allerdings ein realer Umsatzrückgang in Höhe von -5,1 %. Im Jahr 2022 war das Bauhauptgewerbe mit 35,6 % des Anteils an Bauinvestitionen die mit Abstand größte Produzentengruppe. Gemeinsam mit dem Ausbaugewerbe entfielen auf das gesamte Baugewerbe 62,9 % der Bauinvestitionen. Der Wohnungsbau ist, wie in den vorangegangenen Jahren, die bedeutendste Bausparte mit 61,6 % des Anteils an Bauinvestitionen. Gefolgt von dem Wirtschaftsbau mit 26,5 % des Anteils. Die Bedeutung des öffentlichen Baus ist über die Jahre hingegen deutlich zurückgegangen und machte 2022 nur noch 11,9 % der Bautätigkeit aus (Quelle: www.bauindustrie.de). Die Branche Maschinen- und Anlagenbau, eine weitere bedeutende Abnehmergruppe des technischen Handels, blieb im Jahr 2022 EU-27-weit trotz zahlreicher Lieferengpässe weiterhin auf Wachstumskurs. Allerdings ist das preisbereinigte Wachstum in Deutschland im EU-Vergleich mit +1,6 % gegenüber dem Vorjahr unterdurchschnittlich. Der Gesamtumsatz lag im Jahr 2022 bei 244 Mrd. €. (Quelle: www.vdma.org). 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Entgegen den schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte die Branche Elektrogroßhandel im Jahr 2022 weiterhin ein erfreuliches Wachstum erzielen. Die Marktentwicklung gemäß der Statistik des Bundesverbands des Elektrogroßhandels VEG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Handelsforschung in Köln lag mit +16,6 % knapp über der Umsatzentwicklung des Vorjahres (2021: +16,2 %). Das erste Quartal 2023 startete mit einem starken Zuwachs von +22,5 %. Dieses Wachstum muss aber auch mit den Preiserhöhungen in Verbindung gebracht werden, die sich aus der Störung der globalen Lieferketten entwickelt haben. Überdurchschnittlich entwickelte sich im Jahr 2022 die Produktgruppe Elektrohauswärmetechnik (Photovoltaik) des Unternehmensbereichs smart buildings mit einem sehr starken Zuwachs von +117,1 % gegenüber dem Vorjahr. Im Unternehmensbereich smart consumers mussten die Produktgruppen Unterhaltungselektronik (-17,1 %) und die Produktgruppe der elektronischen Haushaltsgeräte (-6,8 %) deutliche Einbußen hinnehmen. Der Unternehmensbereich smart industries konnte einen Zuwachs verzeichnen, wie die Produktgruppe Schaltgeräte und Industriesteuerungen mit +11,2 % verdeutlicht. (Quelle: VEG; Institut für Handelsforschung). Die Entwicklung der Branche ist somit insgesamt sehr positiv. Die Produktgruppen für das Elektrohandwerk konnten von den immer noch positiven Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft und der steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien profitieren. Die Produktgruppen im Unternehmensbereich smart consumers leiden besonders unter dem Konsumrückgang der Konsumenten aufgrund der hohen Inflationsraten. Bei den Produktgruppen für die industriellen Abnehmer konnte eine verhaltene Marktentwicklung verzeichnet werden. Unsicherheit und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen führten bei vielen Abnehmern zu Investitionsstopps. 3. Geschäftsverlauf Angesichts der zuvor genannten Marktentwicklung und Rahmenbedingungen verlief das Geschäftsjahr 2022/23 für die Alexander Bürkle-Gruppe äußerst zufriedenstellend. Die konsolidierte Gesamtleistung (Gesamtumsatz nach Erlösschmälerungen wie Kundenboni und -skonti) lag bei 470,4 Mio. € und damit mit +11,9 % über dem Vorjahr (2021/22: 420,5 Mio. €). Die einzelnen Unternehmensbereiche haben sich hierbei unterschiedlich entwickelt. Der Unternehmensbereich smart buildings konnte eine Steigerung über dem Marktwachstum verzeichnen. Gemäß der Gesamtmarktentwicklung konnte auch der Unternehmensbereich smart industries zulegen. Die Produktionsbereiche Alexander Bürkle panel solutions und Alexander Bürkle robotic solutions, welche als Dienstleister und verlängerte Werkbank in den Bereichen Schaltanlagen, Automatisierungstechnik, Steuerungstechnik und Robotik an den Unternehmensbereich smart industries gekoppelt sind, hatten dementsprechend positive Entwicklungen zu verzeichnen. Der Produktionsbereich Alexander Bürkle cable solutions, welcher in dem Bereich Kabeltechnik agiert, hat durch diverse Einflussfaktoren leichte Rückgänge zu verzeichnen. Die Gesamtleistung dieser drei Produktionsunternehmen lag im Berichtsjahr bei 25,1 Mio. € und damit mit +4,1 % leicht über dem Vorjahr. Der Unternehmensbereich smart consumers, welcher mit einem Anteil von 9,6 % zu der konsolidierten Gesamtleistung beiträgt, hatte analog zur Marktentwicklung erwartungsgemäß eine rückläufige Entwicklung. Gründe hierfür liegen in den sich verschiebenden Vertriebskanälen einerseits und den veränderten Vertriebskonzepten einiger namhafter Hersteller andererseits. Leistungsindikatoren Die Geschäftsleitung bedient sich zur Steuerung des Unternehmens der nachfolgend auch analysierten Leistungsindikatoren. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren dienen im Konzern nicht der Steuerung. Gleichlautend zu der positiven Umsatzentwicklung konnte der Rohertrag im Geschäftsjahr auf einem gleichbleibenden Niveau gehalten werden. Der Konzern-Jahresüberschuss (nach Steuern, nach Abzug "nicht beherrschende Anteile zustehender Gewinne" und nach Abführung von "Gewinnen auf Grund von Teilgewinnabführungsverträgen") lag mit 16,181 Mio. € erneut über dem Vorjahresniveau (2021/22: 13,427 Mio. €). Die Alexander Bürkle GmbH & Co. KG konnte überaus erfolgreich zu dem gesteigerten Konzern-Jahresüberschuss beitragen. Einen positiven Beitrag konnte ebenso die Produktionsgesellschaft Alexander Bürkle panel solutions GmbH leisten, welcher durch Verluste bei den beiden Produktionsgesellschaften Alexander Bürkle cable solutions und Alexander Bürkle robotic solutions GmbH kompensiert wurde. Bei beiden zuvor genannten Gesellschaften besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Auf der Kostenseite war ein Anstieg zu verzeichnen, welcher auf dem Niveau der ermittelten Planzahlen lag und im Wesentlichen auf die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle einzahlt. Ein zentraler Faktor stellen ertragsorientierte Personalinvestitionen dar. Demzufolge lagen die Personalkosten im Berichtsjahr bei 60,612 Mio. € und damit um +7,6 % bzw. um + 4,292 Mio. € über dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 32,294 Mio. € und somit 5,460 Mio. € deutlich über dem Vorjahr. Darin enthaltene Raumkosten beliefen sich auf dem Vorjahresniveau. Die Fahrzeug-, Bewirtungs- und Reisekosten haben sich auf ein -vor Corona- Niveau erhöht. Gleichlautend zum Umsatzanstieg haben sich die Kosten der Warenausgabe um +24,1 % auf nunmehr 9,586 Mio. € erhöht. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte lagen mit 2,932 Mio. € leicht über dem Vorjahresniveau. Die Alexander Bürkle-Gruppe verfolgt nach wie vor eine digitale Transformationsstrategie mit Augenmaß. Einen Teilbereich dieser Transformation stellt die Digitalstrategie 2025+ dar. Dies wird federführend durch die konzerneigene Gesellschaft für digitale Beratung, "Die Digitalwandler GmbH", entwickelt. Des Weiteren steht auch nach wie vor die kontinuierliche Erweiterung des technischen Leistungsspektrums, sowie der begleitenden Dienstleistungen im Fokus. Darüber hinaus steht auch das Logistikkonzept 2035 auf der Agenda, um den zentralen Logistikstandort Freiburg langfristig abzusichern und zu automatisieren. Der Logistikstandort für den Unternehmensbereich smart consumers konnte erfolgreich in Betrieb genommen werden. Ergänzend konnte die Suche nach einem weiteren Logistikstandort für den Produktbereich Photovoltaik abgeschlossen werden, um die Wachstumspotenziale im Segment der erneuerbaren Energien optimal nutzen zu können. 4. Ertragslage Ausgehend vom Jahresüberschuss hat sich das Geschäftsergebnis im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse und deren geographische Zusammensetzung ergeben sich aus dem Konzernanhang. Eine weitergehende Analyse der Entwicklung der Umsatzerlöse ergibt sich aus den oben genannten Darstellungen zum Geschäftsverlauf. Der Rohertrag lag bei 116,688 Mio. € und somit um +12,813 Mio. € über dem Vorjahr. Die Bestandsveränderungen fertiger und unfertiger Erzeugnisse waren hierbei bedeutend und lagen bei 5,7 Mio. €. Die bilanzielle Handelsspanne lag bei 24,7 % und damit auf dem Vorjahresniveau. Der gesteigerte Rohertrag wurde durch die zuvor beschriebenen Anstiege im Bereich der Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen signifikant kompensiert, sodass nur ein Anstieg von +3.019,6 Mio. € zu verzeichnen war. Die Personalaufwandsquote hat sich leicht von 13,4 % im Vorjahr auf 12,9 % verbessert. Der Saldo von Zinsaufwendungen und -erträge trägt der allgemeinen kurzfristigen Zinsmarktentwicklung Rechnung. Der gesteigerte Finanzmittelbedarf wurde durch einen ausbleibenden Abzinsungsaufwand für die Pensionsrückstellungen vollständig kompensiert. Daraus resultierend konnte das Zinsergebnis von 0,757 Mio. € auf 0,480 Mio. € positiv beeinflusst werden. 5. Vermögenslage Die gestiegene Gesamtleistung hatte im Berichtsjahr Einfluss auf die Bilanzsumme. Die Summe des Anlagevermögens lag mit 16,174 Mio. € knapp unter dem Vorjahreswert, wobei die darin enthaltenen immateriellen Vermögenswerte um -1,041 Mio. € rückläufig waren und gegenläufig die Sachanlagen sich um +0,364 Mio. € erhöht haben. Die Summe des Umlaufvermögens mit 131,252 Mio. € hat sich um 14,555 Mio. € erhöht. Dazu haben im Wesentlichen eine Erhöhung der Warenbestände mit 5,702 Mio. € und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 6,561 Mio. € beigetragen. Summa summarum lag damit die Bilanzsumme mit 148,535 Mio. € deutlich über dem Vorjahr. Die Netto-Forderungsausfallquote betrug nur 0,16 % von der Gesamtleistung und lag somit weiterhin auf dem äußerst zufriedenstellenden niedrigen Niveau der vorangegangenen Jahre (2021/22: 0,22 %; 2020/21: 0,11 %). Der Lagerumschlag hat sich geringfügig von 5,9 im Vorjahr auf 6,0 im Berichtsjahr verschlechtert. Auf der Passivseite ergibt sich hierzu ein analoges Bild. Die Rückstellungen mit 24,492 Mio. € waren - vorwiegend im Bereich der Gewerbesteuer - um + 1,938 Mio. € sowie im Personalkostenbereich - um +0,566 Mio. € höher als im Vorjahr. Ebenfalls lagen die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern um 11,039 Mio. € deutlich über dem Vorjahr. Gegenläufig haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten saldiert mit den Guthaben gegenüber Kreditinstituten um -1,321 Mio. € auf 4,792 Mio. € verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung lagen mit 39,718 Mio. € um -2,666 Mio. € ebenso unter dem Vorjahreswert. 6. Finanzlage 6.1. Kapitalstruktur Die Gesellschaft verfügte zum Bilanzstichtag über ein unverändertes Kommanditkapital von 24,950 Mio. €. Das erweiterte Eigenkapital (unter Berücksichtigung von Gewinnrücklagen, Bilanzgewinn und der eigenkapitalnahen Mittel) lag bei 48,183 Mio. €, was eine Erhöhung um +2,004 Mio. € bedeutet. Die stillen Gesellschaftsverhältnisse haben sich um -2,500 Mio. € auf nunmehr 3,500 Mio. € verringert. Die Eigenkapitalquote hat sich von 34,4 % im Vorjahr auf 32,4 % im Berichtsjahr leicht verringert. Die bereinigte Eigenkapitalquote (Eigenkapital, abzüglich Goodwill) ist im Berichtsjahr von 30,9 % auf 29,8 % gesunken. Die Konditionen für Fremdkapital haben sich leicht verschlechtert und konnten trotz erhöhter Inanspruchnahme durch einen gesunkenen Abzinsungsaufwand für die Pensionsrückstellungen kompensiert werden. Aufsummiert hat dies zu einem Absinken des Zinssaldos im Berichtsjahr geführt. Kreditverbindlichkeiten werden planmäßig getilgt. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Anhang, Besonderheiten und wesentliche außerbilanzielle Verpflichtungen sind nicht zu berichten. 6.2 Investitionen Die Investitionen (Zugang des Anlagevermögens bereinigt um Geschäfts- und Firmenwerte) lagen im Geschäftsjahr mit 102 % nahezu auf dem Niveau der Abschreibungen (Zugang der Wertberichtigungen bereinigt um Geschäfts- und Firmenwerte) und liegen unter dem Vorjahreswert von 130 % der Abschreibungen. Akquisitionen wurden im Berichtsjahr keine durchgeführt. Der Buchwert "Geschäfts- /Firmenwert aus der Konsolidierung" lag bei 3,604 Mio. € und damit -0,705 Mio. € unter dem Vorjahr. Auch die Investitionen in neue Software-Tools lagen deutlich unter dem Vorjahr, sodass der Posten "entgeltlich erworbene Konzessionen und Lizenzen" mit 1,351 Mio. € und damit -0,637 Mio. € ebenso rückläufig ist. Für die kommenden Jahre sind weitere Investitionsvorhaben vorgesehen, welche einerseits die digitale Transformation vorantreiben, und andererseits die Marktposition als Technologiedienstleister stärken und weiter ausbauen werden. Für die kontinuierlich wachsende Alexander Bürkle panel solutions GmbH wird ein neues Produktionsgebäude am Standort Malterdingen errichtet, um an diesem Ort die Fertigungskapazitäten zu verdoppeln. Diese Investition wird sich auf ca. 6,3 Mio. € belaufen und wurde über die konzernnahe genio Immobiliengesellschaft mbH & Co. KG langfristig finanziert. Kleinere, laufende Investitionen werden aus dem Cash-Flow finanziert. 6.3 Liquidität Die Entwicklung der Liquidität ergibt sich aus der Anlage 3 zum Konzernabschluss (Konzernkapitalflussrechnung). Die Cash-Flow-Rate betrug im Berichtsjahr 5,1 % der Umsatzerlöse und liegt damit geringfügig unter dem Wert des Vorjahres von 5,4 %. Der Cash-Flow reicht aus, alle betrieblichen Zahlungen sicher zu stellen. Die current ratio (Liquidität 3. Grades) lag im Berichtsjahr mit 173,2 % unter dem Vorjahrswert von 178,0 %. Die Kreditlinien des Konzerns wurden unterjährig im Durchschnitt zu 45,0 % (Vorjahr: 28,7 %) beansprucht. C. NACHTRAGSBERICHT In Anwendung des HGB in der Fassung des BilRUG wird bzgl. dieser Angabe auf den Konzernanhang verwiesen. D. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Prognose Die weltwirtschaftliche und -politische Lage ist nach wie vor instabil. Eine Abschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung ist analog zu den beiden Vorjahren nur bedingt möglich. Die Einstufung der Branche Elektrotechnik als "systemrelevant" in Zeiten der Corona-Pandemie hatte zu aufgestauten Projekten in den Unternehmensbereichen smart buildings und smart industries geführt. Der Abbau der rückständigen Projekte zeichnet sich spürbar ab und wird sich weiter fortsetzen. Verbunden mit weiterhin hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen und sich zunehmend verschlechternden Finanzierungsbedingungen sind die daraus resultierenden Wachstumsprognosen gedämpft. Zudem sind die Unsicherheiten durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkung auf die konjunkturelle Situation beständig. Investitionsvorhaben industrieller Betriebe werden zunehmend geschoben oder gar ausgesetzt. Die Alexander Bürkle-Gruppe konnte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2023/2024 ihren Umsatz nur geringfügig um ca. +2 % steigern. Die Umsatzsituation folgt dem globalen konjunkturellen Einbruch und ist verhalten. Die Lage des Konzerns wird in den folgenden Geschäftsjahren eine gleichbleibende Stabilität der Vermögens- und Finanzlage aufweisen können. Die Ertragslage der beiden folgenden Geschäftsjahre wird sich zunächst rückläufig entwickeln. Die darauffolgenden Geschäftsjahre werden wieder durch Verbesserungen der Ertragslage gekennzeichnet sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen, sowie Kosten- und Investitionsüberprüfungen unabdingbar. Zudem wird losgelöst die Positionierung als ganzheitlicher Lösungsanbieter fokussiert. Anhand von ganzheitlichen individuellen Konzepten werden Produkte und Dienstleistungen zur Lösung eines Kundenproblems kombiniert. Der Konzern wird seine strategischen Ziele wie die Ausweitung der technischen Kompetenzen, die digitale Transformation, die Ausweitung von technischen und vermarktungstechnischen Dienstleistungen in den Unternehmensbereichen smart buildings und smart industries sowie die schrittweise Umsetzung des Logistikkonzepts 2035 unter ständiger Beobachtung des Marktgeschehens fortführen. Die Prognosen beruhen im Wesentlichen auf einer Extrapolation der Vergangenheitswerte unter gleichzeitiger Berücksichtigung der vorstehend genannten Strategien. Es ist unternehmerisches Ziel, die Eigenkapitalquote des Konzerns auf dem aktuell zufriedenstellenden Niveau aufrecht zu erhalten. Es ist davon auszugehen, dass sich der Konzern zukünftig wieder leicht über dem Marktniveau entwickeln wird, wie dies in Abschnitt 2 und 3 beschrieben ist. 2. Chancen Die gesamtwirtschaftliche Lage kam im krisengeprägten Umfeld im Jahr 2023 ins Stocken. Neben den Folgen des Kriegs in der Ukraine waren Lieferengpässe, Kostensteigerungen, ungünstige Finanzierungsbedingungen und der Fachkräftemangel die wesentlichen Gründe für den leichten Rückgang der Bruttowertschöpfung in Höhe von -0,3 %. (Quelle: www.destatis.de). In diesem gesamtwirtschaftlichen Umfeld verzeichnet die Branche Elektrogroßhandel gemäß den statistischen Auswertungen des Bundesverbands VEG im Kalenderjahr 2023 mit +8,4 % eine noch recht positive Entwicklung. Weit überdurchschnittlich hat sich hierbei nach wie vor die Produktgruppe Elektrohauswärmetechnik (Photovoltaik) entwickelt. Damit verbunden konnten im Bereich des Ausbaugewerbes positive Signale durch energetische Sanierungsmaßnahmen verzeichnet werden. (Quelle: www.veg.de). Das monatlich erscheinende brancheninterne "VEG-Konjunkturbarometer" präsentierte sich im Kalenderjahr 2023 verhalten. Im Jahresdurchschnitt zeichnet sich eine neutrale bis leicht sinkende Erwartungshaltung ab. (Quelle: www.veg.de). Die Umsatzentwicklung der Alexander Bürkle-Gruppe in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (April 2023 bis Dezember 2023) liegt mit +2,0 % leicht unter dem allgemeinen Niveau des Marktwachstums. Bezogen auf die einzelnen Unternehmensbereiche resultiert ein unterschiedliches Bild. Im Bereich smart buildings sorgt im Wesentlichen die Produktgruppe Photovoltaik für ein überdurchschnittliches Wachstum. Ein über dem Markt liegendes Wachstum konnte auch im Bereich smart consumers verzeichnet werden, während smart industries einen Umsatzrückgang hinnehmen musste. Im Vergleich zur Marktentwicklung im Maschinen- und Anlagenbau war erwartungsgemäß ein geringerer Umsatzrückgang zu erwarten. Die positive Ertragslage bei der Alexander Bürkle panel solutions GmbH (Malterdingen) soll weiter ausgebaut werden. Begründend durch den planmäßig erfolgten Umzug in den neuen Produktionsstandort sind weitere Wachstumschancen, Automatisierungsmöglichkeiten und Vereinfachung der Produktionsabläufe gegeben. Der negativen Ertragslage der Alexander Bürkle cable solutions GmbH (Offingen) soll dergestalt entgegengewirkt werden, dass neben den verbesserten Rahmenbedingungen -Erweiterung der Produktionskapazität sowie Steigerung des Automatisierungsgrades in der Fertigung- ein neuer Produktionsstandort in Nordmazedonien intensiver eingebunden wird, um an die ersten positiven Signale weiter anknüpfen zu können. Bei der Alexander Bürkle robotic solutions GmbH (Singen) konnten erneut Umsatzsteigerungen verzeichnet werden. Die Verzahnung von Vertrieb sowie Planung/Konstruktion mit dem Unternehmensbereich smart industries konnte intensiviert werden. Die Verlagerung von internationalen Produktionsstätten und Zulieferern zurück nach Europa sind weiterhin wesentliche Treiber der Automatisierung. In diesem Umfeld können Wachstumspotentiale in unterschiedlichen Branchen genutzt werden. Der zunehmenden Bedeutung des digitalen Wandels und der gegenwärtigen Instabilität des gesamten wirtschaftlichen und politischen Umfelds kann das Unternehmen erfolgreich begegnen. Dabei stehen weitere Investitionen in die IT-Struktur, Logistik und in die Erschließung neuer Geschäftsfelder im Fokus. Die digitale Transformation im Unternehmen wird konsequent und zugleich mit Augenmaß vorangetrieben. Die Digitalstrategie 2025+ steht im Fokus und wird federführend durch die Gesellschaft für digitale Beratung, "Die Digitalwandler GmbH", entwickelt. Die getätigten Investitionen in den sog. Systemvertrieb zahlen sich aus. Hierdurch konnten die technische Kompetenz und die Planungs- und Engineering-Leistungen insbesondere bei komplexen Lösungen für Industriekunden und qualifizierte Installationsbetriebe deutlich erhöht werden. Darüber hinaus fungiert der Systemvertrieb als Werkzeug um die Positionierung im Lösungsgeschäft weiter zu schärfen und auszubauen. Im Weiteren wird die sukzessive Umsetzung des neuen Logistikkonzeptes 2035 die Zentrallagerfunktion am Standort Freiburg erweitern und verbessern. Eine standortübergreifende Weiterentwicklung der Automatisierung wird zudem die Logistikleistungen für die Kunden erhöhen. Darüber hinaus werden die neuen Logistikstandorte in Ötigheim und Philippsburg neben den weiteren Rationalisierungsmaßnahmen die Effizienz in den Logistikabläufen erhöhen. 2. Risiken Zum Zeitpunkt der Berichterstattung sind weder rechtliche noch wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale gegeben. Mit Ausnahme der o.g. verlustbringenden Produktionsunternehmen sind keine Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu berichten. Für das Geschäftsjahr 2023/24 wird angesichts der o.g. allgemeinen Rahmenbedingungen mit einem stagnierenden Umsatz gerechnet. Es ist ein verstärkter Wettbewerbsdruck spürbar, der sich derzeit auch auf die Preise auswirkt. Erfreulicherweise ist die statistische Handelsspanne (unter Außerachtlassung der Lieferantenboni) in den ersten neun Monaten des neuen Geschäftsjahres konstant. Der wertmäßige Rohertrag befindet sich aktuell auf einem stabilen Vorjahresniveau. Die Steigerungen der allgemeinen betrieblichen Aufwendungen liegen auf dem Niveau der Planzahlen. Die Ertragssituation der Alexander Bürkle- Gruppe wird durch Investitionen in digitale Prozesse und Leistungen, weiteres Freisetzen von Synergiepotentialen innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe und Rationalisierungs- und Einsparungsbemühungen in allen Unternehmensbereichen gesichert. Unter Berücksichtigung der genannten Aspekte wird das Ertragsniveau gegenüber den Vorjahren rückläufig ausfallen. Risiken bestehen in erster Linie durch die nicht vorhersehbare und volatile Veränderung aller Rahmenbedingungen. Ergänzend stellt eine verstärkte Zunahme des Online-Handels im B2B und B2C für alle Handelsbranchen eine Risko dar. Hier rüsten nicht nur alle Handelsstufen vom Hersteller bis zum Wiederverkäufer technisch und vertriebsstrategisch auf, sondern es drängen auch neue Teilnehmer in den Markt wie multinationale Internethändler und -plattformen. Des Weiteren besteht die Gefahr durch sich verändernde Vertriebskanäle, insbesondere eines zunehmenden Direktvertriebs sowohl an den Kunden des Elektrogroßhandels als auch an den Endverbraucher. Dies wird allerdings nur bei Low-Tech und technisch nicht erklärungsbedürftigen Produkten möglich sein. Die Alexander Bürkle-Gruppe positioniert sich dagegen als führender unabhängiger Technologiedienstleister, der anhand eines hohen Potentials an digitalen Verknüpfungen und Leistungen, komplexe Systeme vereinfacht, um daraus intelligente Lösungen zu entwickeln. Ergänzt wird dies durch eine zuverlässige und effiziente Zentrallogistik und einem leistungsfähigen B2B Online-Bestellsystem. Integriert in die bundesweit aufgestellte Einkaufs- und Marketingkooperation DEHA (für die Unternehmensbereiche smart buildings und smart industries), in die bundesweit aufgestellt Einkaufs- und Marketingkooperation Weltfunk (für den Unternehmensbereich smart consumers) und in die europaweit präsente IDEE können nicht nur auf dem Beschaffungsmarkt bestmögliche Erfolge erzielt werden, sondern auch wichtige Synergien bei gemeinsamen Vermarktungskonzepten. Damit kann sich das Unternehmen auch weiterhin gegenüber dem Wettbewerb abgrenzen und auch zukünftig seine Marktposition erfolgreich behaupten. Finanzierungs- und Liquiditätsprobleme von kleinen und mittleren Elektrohandwerksbetrieben, aber auch kleineren und mittleren Industriebetrieben haben sich bisher noch nicht nachteilig auf die Unternehmensgruppe ausgewirkt, müssen aber dennoch im Auge behalten werden. Die vorherrschenden multiplen Krisen führen im Kalenderjahr 2023 zu einem historischen zweistelligen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen. Deshalb ist die Fortführung einer eher restriktiven Kreditlinienpolitik der Alexander Bürkle-Gruppe in enger Zusammenarbeit mit dem Kreditversicherer ATRADIUS nach wie vor sehr wichtig. Das Risiko von Forderungsausfällen im Allgemeinen kann somit auf ein Minimum reduziert werden, was die Vergangenheit gezeigt hat. Zur besseren Absicherung der Alexander Bürkle-Gruppe gegenüber möglichen allgemeinen Risiken wird das Controlling- und Überwachungssystem ständig verbessert. Das Risk-Management-System konzentriert sich auf die Absicherung von Schlüsselführungskräften (Risikolebensversicherung), auf Risiken im Umlaufvermögen (Debitoren und Vorräte), auf die Sicherheit der IT-Systeme (Abwehrmechanismen gegen Cyber-Angriffe, Spiegelung, Vermeidung von Redundanzen etc.), auf die Sicherheit und Absicherung der Logistikstandorte und auf sämtliche Vorkehrungen für den Fall einer Betriebsunterbrechung (Feuer, Elementarschäden, etc.).
Freiburg, den 29.02.2024 gez. Martin Ege gez. Andreas Ege KONZERNBILANZ ZUM 31. MÄRZ 2023AB MANAGEMENT & BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MBH & CO KG, FREIBURG I.BR.AKTIVSEITE
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KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01.04.2022 BIS 31.03.2023
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KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGELVORJAHR
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023AB MANAGEMENT & BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MBH & CO KGFREIBURG I.BR.1 ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS UND -STICHTAG 1.1 Angaben zum Mutterunternehmen und Konsolidierungskreis Das Mutterunternehmen trägt die Firma AB Management & Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Es hat seinen Sitz in Freiburg i.Br. und ist beim Amtsgericht Freiburg i.Br. im Handelsregister unter HRA 4396 eingetragen. In den Konzernabschluss sind alle Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB einbezogen. Die Konsolidierung beruht auf einer der Kapitalbeteiligung entsprechenden Stimmenmehrheit. Grundlage des Konzernabschlusses auf den 31.03.2023 bildeten die Einzelabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen auf den gleichen Stichtag. Die Unternehmen des Konsolidierungskreises sind in der Anlage "Aufstellung des Anteilsbesitzes" benannt (s.a. Ziff. 3.1). Die AB Management & Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. 1.2 Konsolidierungsgrundsätze und -methoden Die Konsolidierung erfolgt auf die AB Management & Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt in der Weise, dass der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen mit dem auf diese Teile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochterunternehmen verrechnet wird (§ 301 Abs. 1 Satz 1 HGB). Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die zu aktivierenden bzw. passivierenden Beträge wurden den betreffenden Aktiv- bzw. Passivposten zugeordnet; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen. Die Verrechnung nach § 301 Abs. 1 HGB wird auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung dieser Vorschrift (Artikel 27 Abs. 2 EGHGB) und, für spätere Erwerbe, zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile (§ 301 Abs. 2 HGB) vorgenommen. Durch die Konsolidierung wurden ferner eliminiert: In der Bilanz die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten der in der Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften. In der Gewinn- und Verlustrechnung die Umsätze zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften sowie der entsprechende Wareneinsatz, so dass als Umsatzerlöse die Beträge ausgewiesen werden, die mit konzernfremden Dritten entstanden sind, Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisübernahmen innerhalb des Konsolidierungskreises, Zinsaufwendungen und Zinserträge für Darlehen aus laufenden Konten unter den zur Gruppe gehörenden Gesellschaften sowie alle übrigen gegenseitigen Aufwendungen und Erträge der in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften. Auf eine Zwischengewinneliminierung im Vorratsbestand wurde wegen der untergeordneten Bedeutung verzichtet. Latente Steuerabgrenzungen nach § 306 HGB wurden für alle wesentlichen Konsolidierungsmaßnahmen mit den Ertragssteuersätzen des Mutterunternehmens (Organschaft) oder den unternehmensindividuellen Ertragssteuersätzen der betroffenen Tochterunternehmen vorgenommen, soweit sich der jeweils induzierte höhere oder niedrigere Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht. Die sich hieraus etwa ergebenden aktiven und passiven Steuerabgrenzungen würden saldiert ausgewiesen werden. Einheitliche Wertgrundlage sind die übereinstimmenden Wertansätze in den Einzelbilanzen der in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften. Steuerabgrenzungen aus Konsolidierungsmaßnahmen waren nicht auszuweisen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach § 301 Abs. 1 S. 2 HGB. 1.3 Konsolidierungsstichtag Die Verrechnung gem. § 301 Abs. 1 HGB (Kapitalkonsolidierung) erfolgte zum Zeitpunkt des Anteilserwerbs i.S.d. § 301 Abs. 2 HGB. 1.4 Befreiung von Tochtergesellschaften gem. §§ 264 b), 264 HGB Folgende Tochterunternehmen sind in den Konzernabschluss einbezogen und erfüllen die übrigen Voraussetzungen nach § 264 b) HGB:
Folgende Tochterunternehmen sind in den Konzernabschluss einbezogen, wobei das Konzernmutterunternehmen jeweils gegenüber dem einzelnen Tochterunternehmen erklärt hat, für die bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen:
Die pluscode GmbH, Pforzheim, ist aufgrund der Höhe der Beteiligung von 30% und wegen der untergeordneten Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Unter Zustimmung aller Gesellschafter der jeweiligen Tochterunternehmen nehmen diese die Befreiung hinsichtlich der Offenlegung gem. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Der entsprechende Beschluss sowie die Verpflichtungserklärung in Bezug auf jedes zuvor genannte Tochterunternehmen werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 2. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU POSTEN DER KONZERNBILANZ UND DER KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1.1 Grundsatz Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und schließen angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten ein. Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen sind konzerneinheitlich die auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet worden. Die Abschlüsse sind dazu insgesamt nach den für große Gesellschaften i.S.d. § 267 HGB geltenden Vorschriften erstellt worden. Nach dem Recht des Mutterunternehmens zulässige Bewertungswahlrechte wurden im Konzernabschluss in Übereinstimmung mit der Bewertung in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Konzernunternehmen ausgeübt. 2.1.2. Bilanzierungsmethoden Pensionsrückstellungen Alle unmittelbaren Altersvorsorgezusagen sind bilanziert. 2.1.3 Bewertungsmethoden, Darstellung wesentlicher Bewertungsgrundlagen 2.1.3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird von dem Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht. Die Abschreibungsdauer beträgt - bisher und pro rata temporis - fünf Jahre. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Herstellungskosten einschließlich angemessener notwendiger Herstellungsgemeinkosten bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, in der Regel bis maximal 5 Jahre, um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. 2.1.3.2 Sachanlagen Die Sachanlagen werden auf der Grundlage der gegebenenfalls um Zwischengewinne bereinigten Konzernanschaffungs- bzw. Konzernherstellungskosten bewertet. Der Ansatz entspricht dem niedrigsten zulässigen Ansatz und wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei dauerhafter Wertminderung erfolgen erforderlichenfalls außerplanmäßige Abschreibungen. Etwa in den Herstellungskosten enthaltene aktivierte Eigenleistungen sind in Höhe der direkt zurechenbaren Personaleinzelkosten zzgl. Fertigungsgemeinkosten bewertet. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben. 2.1.3.3 Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden mit den Konzernanschaffungskosten angesetzt, ggf. vermindert um Abschreibungen aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung. 2.1.3.4 Vorräte Die Bewertung der Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu Konzernanschaffungskosten, die der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Konzernherstellungskosten. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Soweit die Gründe entfallen, werden diese Abschreibungen rückgängig gemacht. 2.1.3.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Diese sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Mögliche Ausfallrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko, Bearbeitungskosten etc. werden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pauschale Abschläge vorgenommen. 2.1.3.6 Pensionsrückstellungen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden nach Maßgabe des von der Deutschen Bundesbank zu diesem Zweck veröffentlichten Zinssatzes abgezinst. Für die Bewertung der Rückstellung wurde das "projected unit credit" Verfahren verwendet. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wird der von der Bundesbank zum Bilanzstichtag veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Jahre für eine Laufzeit von 15 Jahren verwendet. Ein Einkommenstrend war nicht zu berücksichtigen. Der zugrunde gelegte Zinssatz beträgt 1,79%. Ein Rententrend wurde in Höhe von 1,82% berücksichtigt, ebenso die Fluktuation. Die Inflationsrate wurde mit 1,5% berücksichtigt. Die Sterblichkeit ist auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtungen sind mit Vermögensgegenständen zu deren Deckung, die dem Gläubigerzugriff entzogen sind, verrechnet. Gleiches gilt für die zugehörigen Aufwendungen und Erträge. Die Vermögensgegenstände sind mit dem beizulegenden Wert bilanziert. Der Erfüllungsbetrag aller Pensionsverpflichtungen beträgt T€ 9.121,1. Aus der Anwendung des 10-jährigen Durchschnittssatzes gegenüber dem 7-jährigen Durchschnittssatz resultiert ein nicht entnahmefähiger Gewinn (Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB) i.H.v. T€ 346,7, der aufgrund § 253 Abs. 6 HGB nicht entnahmefähig ist. 2.1.3.7 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Bewertung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit einem laufzeitkongruenten Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. 2.1.3.8 Abgrenzung zur Steuerbilanz, latente Steuern Aktivische und passivische latente Steuern werden für zwischen Handels- und Steuerrecht differierende Wertansätze verrechnet angesetzt. Ausschließlich aktivische latente Steuern werden nicht angesetzt (§ 274 HGB). Aktive latente Steuern resultieren aus den differierenden Bewertungsansätzen für die Pensionsrückstellungen und die Abzinsung für langfristige Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt mit einem durchschnittlichen Konzernertragssteuersatz von 14,43 %, der sich aus der Anwendung des gewogenen durchschnittlichen Hebesatzes ergibt. Latente Steuerabgrenzungen aus § 306 HGB sind nicht entstanden. Wegen passiver latenter Steuern vgl. Tz. 2.2.6. 2.1.3.9 Verbindlichkeiten Alle anderen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.1.3.10 Umrechnung von Fremdwährungen Der Jahresabschluss enthält unter den Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie Sonstige Verbindlichkeiten auf Valutabasis erworbene Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in Fremdwährung. Ihre Bewertung und die der darauf entfallenden Aufwendungen erfolgten zu dem am Anschaffungstag maßgeblichen Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung der bis zum 31.03.2023 eingetretenen Kursänderungen. Die Bewertung zum Stichtag erfolgt zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB. Andere Aufwands- und Ertragspositionen wurden grundsätzlich zu dem am Entstehungstag gültigen Devisenkassamittelkurs bewertet. 2.2 Angaben zu Posten der Konzernbilanz 2.2.1 Entwicklung des Konzernanlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens ist in der Anlage "Entwicklung des Konzernanlagevermögens" zu diesem Anhang dargestellt. 2.2.2 Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Aus der Erstkonsolidierung mit der Elektro-SB Rhein-Main GmbH & Co. KG, Flörsheim- Weilbach, mit Wirkung ab 01.04.2007 auf die Alexander Bürkle GmbH & Co.KG, Freiburg i.Br. verschmolzen, ergab sich ein positiver Mehrbetrag (Konsolidierungsmehrwert), der in Höhe von ursprünglich € 2.827.416,24 als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig über die Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren beruht auf dem Umstand, dass in dem nicht volatilen Marktumfeld mit langjährigen Mitarbeitern und Kundenbeziehungen der Firmenwert sich unterdurchschnittlich schnell verflüchtigt. Aus der Erstkonsolidierung der Elektro-Großhandel Emil Ratz GmbH, Pforzheim, mit Wirkung ab dem 01.04.2011 verschmolzen auf die Alexander Bürkle GmbH & Co KG, Freiburg i. Br., ergab sich ein positiver Mehrbetrag (Konsolidierungsmehrwert), der in Höhe von ursprünglich € 6.551.952,27 als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig über die Nutzungsdauer von 10 Jahren in den Folgejahren abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer von zehn Jahren beruht auf dem Umstand, dass in dem nicht volatilen Marktumfeld mit langjährigen Mitarbeitern und Kundenbeziehungen der Firmenwert sich unterdurchschnittlich schnell verflüchtigt. Aus der Erstkonsolidierung mit der Alexander Bürkle panel solutions Mainhausen GmbH (vorm. elotec Elektrotechnik GmbH), Mainhausen, mit Wirkung ab 01.01.2016, ab 07/2019 umfirmiert zur Alexander Bürkle panel solutions Mainhausen GmbH, ergab sich ein positiver Mehrbetrag (Konsolidierungsmehrwert), der in Höhe von € 405.023,20 als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig über die Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer beruht auf der Rechtslage des HGB vor BilRUG. Aus der Erstkonsolidierung der Alexander Bürkle cable solutions GmbH (vorm. BEKO Blitz-Elektro-Kabelkonfektion Offingen GmbH), Offingen/Donau, mit Wirkung ab dem 01.04.2018, ab 07/2019 umfirmiert zur Alexander Bürkle cable solutions GmbH, Offingen/Donau, ergab sich ein positiver Mehrbetrag (Konsolidierungsmehrwert), der in Höhe von € 6.024.401,74 als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig über die Nutzungsdauer von 10 Jahren in den Folgejahren abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer von zehn Jahren beruht auf dem Umstand, dass in dem nicht volatilen Marktumfeld mit langjährigen Mitarbeitern und Kundenbeziehungen der Firmenwert sich unterdurchschnittlich schnell verflüchtigt. Aus der Erstkonsolidierung der Alexander Bürkle robotic solutions GmbH (vorm. CNC-Automa- tion Würfel GmbH), Singen/Htw. mit Wirkung ab dem 01.01.2019, ab 07/2019 umfirmiert zur Alexander Bürkle robotic solutions GmbH, Singen/Htw., ergab sich ein positiver Mehrbetrag (Konsolidierungsmehrwert), der in Höhe von € 1.035.928,55 als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig über die Nutzungsdauer von 10 Jahren in den Folgejahren abgeschrieben wird. Aus der Folgekonsolidierung der Gesellschaft (inzwischen umfirmiert in Alexander Bürkle robotic solutions GmbH) ergab sich ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von 5.669,85, der vom vorgenannten Geschäfts- oder Firmenwert gekürzt wurde. Die unverändert gebliebene Nutzungsdauer von zehn Jahren beruht auf dem Umstand, dass in dem nicht volatilen Marktumfeld mit langjährigen Mitarbeitern und Kundenbeziehungen der Firmenwert sich unterdurchschnittlich schnell verflüchtigt. Aus der Erstkonsolidierung der Rocktail GmbH, Singen/Htw. als 100%ige Tochtergesellschaft der Alexander Bürkle robotic solutions GmbH, mit Wirkung ab dem 01.01.2019, ergab sich ein positiver Mehrbetrag (Konsolidierungsmehrwert) in Höhe von € 465,85, der als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und aus Gründen der Geringfügigkeit im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben wird. 2.2.3 Ausschüttungssperre (gem. § 268 Abs. 8 HGB)
2.2.4 Erläuterung der sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen folgende passivierungspflichtige Rückstellungen:
2.2.5 Struktur der Verbindlichkeiten Die Struktur der Verbindlichkeiten und ihrer Besicherung ergibt sich aus der Anlage "Struktur der Verbindlichkeiten" zu diesem Anhang. 2.2.6 Angaben zu latenten Steuern gem. § 285 Nr. 29 und Nr. 30 HGB Aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände gem. § 248 Abs. 2 HGB, für die steuerrechtlich gem. § 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 5 Abs. 2 EStG ein Ansatzverbot gilt, werden latente Steuern passiviert. Die passiven latenten Steuern werden in Höhe von 30% des Buchwerts der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände bewertet. Das entspricht dem Körperschaftsteuersatz zuzüglich dem durchschnittlichen Gewerbesteuersatz. Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
2.2.7 Mitzugehörigkeit von Bilanzposten zu anderen Posten Von dem unter dem Posten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesenen Betrag betreffen T€ -1.719,6 zugleich den Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von dem unter dem Posten Sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesenen Betrag betreffen T€ -2,9 zugleich den Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 2.3 Angaben zu Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2.3.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten Von den Umsatzerlösen entfallen auf Umsätze
Verschiedene Tätigkeitsbereiche auf die die Umsätze entfallen könnten, liegen nicht vor. 2.3.2 Periodenfremde Erträge und Aufwendungen; § 314 (1) Nr. 24 HGB Der Posten sonstige betriebliche Erträge enthält Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens, Erträge aus abgeschriebenen Forderungen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, sowie sonstige aperiodische Erträge im Gesamtbetrag von insgesamt T€ 342,6. Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von T€ 36,9. Der Posten sonstige betriebliche Aufwendungen enthält Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von T€ 10,9. Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von T€ 0,5. 3. SONSTIGE ANGABEN 3.1 Anteilsbesitz Der Konzernanteilsbesitz wird in Form einer gesonderten Aufstellung zu diesem Anhang publiziert. 3.2 Angabe nach § 285 Nr. 15 HGB Persönlich haftende Gesellschafterin der Konzern-Muttergesellschaft ist die AB Management & Beteiligungsgesellschaft Verwaltungs-GmbH, Freiburg i.Br. Deren gezeichnetes Kapital beträgt T€ 42,0. 3.3 Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern der persönlich haftenden Gesellschafterin der Konzern-Muttergesellschaft bestellt:
3.4 Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 a) HGB Die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans beliefen sich auf T€ 843,5 (Vj.: T€ 911,3). 3.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach §§ 314 I Nr. 2, 2a) HGB Derartige Verpflichtungen bestehen in Höhe von insgesamt T€ 10.716,2 im Wesentlichen für Miet- und Leasingverpflichtungen (T€ 4.747,1 Leasingverpflichtungen während der vertraglichen Mindestlaufzeit und T€ 5.969,0 Mietverpflichtungen p.a.). 3.6 Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres bei den voll in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beschäftigt:
3.7 Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB):
3.8 Verwendung des Jahresergebnisses
Freiburg i.Br., den 29.02.2024 gez. Martin Ege gez. Andreas Ege Struktur der Verbindlichkeiten
ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS
ANGABEN ZUM BETEILIGUNGSBESITZ UND ZUR EINBEZIEHUNG IN DEN KONZERNABSCHLUSSAngaben nach § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB: Das Mutterunternehmen des Konzerns, die AB Management & Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG, Freiburg i.Br., hält mittelbar oder unmittelbar Mehrheitsbeteiligungen an folgenden in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen (§ 290 HGB):
Darüber hinaus besteht Anteilsbesitz von 20 % oder mehr an folgenden Unternehmen:
Angaben zur Billigung des Konzernabschlusses zum 31.03.2023Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16. April 2024 gebilligt worden. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AB Management & Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Freiburg i. Br. Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der AB Management & Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Freiburg i. Br., und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.03.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AB Management & Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Freiburg i. Br., für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de /idw/ verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Göttingen, den 15.04.2024 Euler
& Kuhl KG
Thomas Kuhl, Wirtschaftsprüfer |
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