RK Vision Invest GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ron Dr. Claus seit 5.2.2026 | Prokura |
André Beyer seit 5.8.2021 | Prokura |
Christoph Mainzer seit 7.12.2020 | Geschäftsführer |
Michael Montag seit 19.2.2020 | Prokura |
David E. Pantazi seit 19.9.2019 | Geschäftsführer |
Andreas Reissig seit 25.6.2019 | Prokura |
Gerd Döring seit 20.5.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nieuwburgh UK Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Delimon GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024LageberichtGrundlage des Unternehmens Bijur Delimon International (BDI) ist der Geschäftsbereich für Schmiertechnik von Industrial Manufacturing Company International (IMCI), der sich aus einigen internationalen führenden Unternehmen in den Bereichen Schmierung und Kühlung zusammensetzt mit den Marken: Bijur, Delimon, Farval, Denco und LubeSite. Das älteste Unternehmen der Familie der Bijur Delimon International ist die Delimon GmbH. Das Unternehmen .für Heavy-Duty-Schmiersysteme hat seinen Sitz in Düsseldorf und betreibt eine Produktionsstätte in Beierfeld. Das 1872 gegründete Unternehmen wurde 2001 Teil von Bijur Delimon International. Delimon beliefert mit seinen Produkten unterschiedliche Branchen wie z. B. Stahl-, Gummi- und Eisenbahnindustrie, Automobilbranche, Bergbau, Zement- und Druckmaschinenhersteller. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens besteht in der Herstellung und dem Vertrieb von Maschinen und technischen Anlagen, insbesondere von Ölschmierpumpen, Fettschmierpumpen sowie Zubehör und Ersatzteilen für die genannten Apparate. Weiterhin ist die Gesellschaft auf die Erstellung von Zentralschmieranlagen, Versorgungsanlagen, Ölumlaufanlagen, Geräten für die Druckluftaufbereitung sowie Ölnebellagerschmierung spezialisiert. Wirtschaftliches Umfeld Die Wirtschaftsleistung bewies sich als widerstandsfähig während der weltweiten Desinflation von 2022-2023. Als die globale Inflation von ihrem Höchststand Mitte 2022 zurückging, wuchs die Wirtschaftsleistung stetig und trotzt den Warnungen vor einer Stagflation und vor globaler Rezession. Durch positive Einflüsse auf die Nachfrageentwicklung konnte das Wachstum von Beschäftigung und Einkommen stabil gehalten werden. Die Staatsausgaben und der Konsum privater Haushalte lagen über den Erwartungen und darüber hinaus ergab sich eine Ausweitung auf der Angebotsseite und ein unerwarteter Anstieg der Erwerbsquote. Diese Widerstandsfähigkeit, trotzt erheblicher Zinserhöhungen der Zentralbanken mit dem Ziel der Wiederherstellung der Preisstabilität, spiegelt auch die Fähigkeit der Haushalte in den großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften wider, auf Ersparnisse, die während der Pandemie angesammelt wurden, zurückzugreifen. Das globale Wirtschaftswachstum beträgt für 2023 3,2 %, nach 3,5 % in 2022. Für das Jahr 2024 wird ebenfalls ein Wachstum von 3,2 % erwartet, wohingegen für 2025 ein marginaler Rückgang auf 3,1 % erwartet wird. Die aktuelle Wachstumsrate ist im historischen Vergleich niedrig und ist auf kurzfristige Faktoren, wie den immer noch hohen Kreditkosten und die Rücknahme staatlicher Unterstützungen aber auch langfristige Faktoren wie die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und dem Einmarsch Russlands in der Ukraine zurückzuführen. Für den Euroraum beträgt das BIP-Wachstum für 2023 0,4 %, nach 3,4 % im Jahr 2022. Für das Jahr 2024 und 2025 wird jeweils ein Wachstum von 1,4 % erwartet. In Deutschland ist das BIP im Jahr 2023 um 0,3 % geschrumpft, nach einem BIP-Wachstum 2022 von 1,8 %. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum von 0,7 % und für 2025 ein Wachstum von 1,8 % erwartet. Die globale Inflation liegt bei 6,8 % im Jahr 2023. Im Jahr 2024 wird mit einem Jahresdurchschnitt von 5,9 % gerechnet und im Jahr 2025 mit 4,5 %. Fortgeschrittene Volkswirtschaften werden ihre Inflationsziele früher erreichen als Schwellen- und Entwicklungsländer. Die Inflation im Euroraum ist von 8,4 % in 2022 auf 5,4 % in 2023 zurückgegangen. Es wird erwartet, dass die Inflation im Euroraum auf 2,4 % im Jahr 2024 und auf 2,1 % im Jahr 2025 weiter zurückgehen wird. Die Inflation in Deutschland ist von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,0 % im Jahr 2023 zurückgegangen. Es wird erwartet, dass die Inflation in Deutschland auf 2,4 % im Jahr 2024 und auf 2,0 % im Jahr 2025 weiter zurückgehen wird. Die Chancen und Risiken für die globale Entwicklung sind weitgehend ausgewogen. Negative Effekte könnten aus geopolitischen Spannungen, einschließlich derer aus dem Krieg in der Ukraine und der Konflikt in Gaza und Israel resultieren. (Quelle: IMF World Economic Outlook April 2024, 16. April 2024; IMF World Economic Outlook October 2023, 10. Oktober 2023) Branchenentwicklung Die Aufträge im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Gesamtjahr 2023 sind real um 12 % zurückgegangen. In den großen Absatzmärkten Europa, den USA und China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde. Im Inland verbuchten die Unternehmen 2023 ein Minus von 11 % bei den Auftragseingängen. Aus dem Ausland kamen 13 % Prozent weniger Aufträge. Dabei betrug das Auftragsminus aus den Euro-Ländern 16 % und aus den Nicht-Euro-Ländern 11 % Prozent. Der Dezember 2023 für sich genommen lag mit real minus 6 % nur einstellig unter dem Vorjahr. Der Auftragseingang lag in den ersten beiden Monaten des Jahres 2024 kumuliert um real 10 % unter dem Vorjahreswert. Es besteht eine große Verunsicherung, die mehr Investitionen und damit mehr Aufträge für den Maschinen- und Anlagenbau verhindert. Es wird erwartet, dass die Talsohle zumindest bei Auslandsbestellungen erreicht ist. Aussagekräftige Frühindikatoren für die Weltwirtschaft signalisieren ein Ende des internationalen Industriezykluses. Die Prognose für die Produktion im Jahr 2024 im Maschinen- und Anlagenbau ist ein realer Rückgang von 4%. Das Vertrauen in die eigene Widerstandfähigkeit und Wettbewerbsstärke spiegelt sich in den Beschäftigungszahlen der Branche wider. Im Februar 2024 waren 1,0 Millionen Menschen in Maschinenbaubetrieben beschäftigt - ein Zuwachs von 1,5% zum Vorjahr. Es wird erwartet, dass die Beschäftigung 2024 weitgehend stabil bleibt. Quelle: VDMA e.V. Geschäftsverlauf Der Auftragseingang lag bei € 26,7 Mio. und damit 7,6 % oberhalb des Vorjahreswertes. Das Rohergebnis des Geschäftsjahres beträgt € 14,2 Mio. nach € 13,6 Mio. im Vorjahr (+ 3,8 %). Die Entwicklung der Auftragseingänge des Geschäftsjahres 2023/24 im Zeitablauf kann der folgenden Tabelle entnommen werden:
Vergleich der Prognose des Vorjahreslageberichtes mit den tatsächlich erreichten Kennzahlen Im Ausblick des Vorjahreslageberichtes wurde für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein vorläufiges Rohergebnis von € 15,0 Mio. und ein EBIT mit € 2,2 Mio. geplant. Tatsächlich wurde ein Rohergebnis von € 14,2 Mio. und ein EBIT in Höhe von € 2,48 Mio. erwirtschaftet. Die Abweichung im Rohergebnis ist mit -4,7% hinter den Erwartungen, dies lässt sich auf eine zu positive Annahme bei der Materialkostenentwicklung und dem angenommen Materialmix zurückführen. Die Abweichung im EBIT um 12,7% ergibt sich durch eine verbesserte Kostenstruktur in den restlichen Bereichen und einer Erhöhung im Umsatzvolumen insbesondere im Bereich der Schienenverkehrstechnik. Die Ausgangslage vor Beginn des Geschäftsjahres wurde etwas pessimistischer eingeschätzt, aufgrund der volkswirtschaftlichen Herausforderungen bedingt durch die ökonomischen und politischen Krisen. Ertragslage Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023/2024 liegt mit € 14,2 Mio. um € +0,6 Mio. oder 3,8 % über dem des Vorjahresergebnis. Es ergaben sich positive Effekte aus einer weiterhin guten Nachfrage am Absatzmarkt, einer vorrausschauenden Strategie am Beschaffungsmarkt sowie einer konsequenten Preisanpassungspolitik (Weitergabe von lieferantenseitig inflationsbedingten Preiserhöhungen an unsere Kunden). Das Rohergebnis konnte folglich durch die entstehenden Volumeneffekte, als auch durch die gesicherte Kostenstruktur im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich verbessert werden. Die Personalaufwendungen sind um € 0,7 Mio. auf € 8,1 Mio. gestiegen. Durch den Umzug des Unternehmenssitzes innerhalb Düsseldorfs und die Anschaffung neuer Anlagegüter, haben sich die Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um 27,51 % erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 0,1 Mio. oder 2,5 % gesunken. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind im Vergleich zum Vorjahr um € 0,02 Mio. oder 2,36 % gestiegen. Das EBIT beträgt € 2,48 Mio. nach € 2,65 Mio. im Vorjahr und weist damit einen Rückgang zum vorhergehenden Jahr von € 0,17 Mio. oder - 6,4% auf, dies lässt sich auf einen Rentabilitätsverlust zurückführen, welcher durch einen inflationsbedingten Kostenanstieg begründet ist. Das Geschäftsjahr 2023/24 schloss mit einem Jahresüberschuss € 1,84 Mio. nach einem Jahresüberschuss von € 1,89 Mio. im Vorjahr ab. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist zum Vergleich zum 30. April 2023 um € 3,07 Mio. oder 23,4 % auf € 16,18 Mio. angestiegen. Im Anlagevermögen ergab sich eine Erhöhung € 0,67 Mio. oder 36,59 %. Die Vorräte verringerten sich in diesem Jahr nur unwesentlich um € 0,01 Mio. oder 0,16 %. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (€ 0,40 Mio. oder 15,0 %) und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (€ 1,86 Mio. oder 51,84 %) erhöhten sich im Wesentlichen stichtagsbedingt durch Erhöhung der Cash-Pool Forderungen. Die geleisteten Anzahlungen auf Bestellungen verringerten sich um € 0,09 Mio. oder 57,66%. Auf der Passivseite resultiert die Erhöhung der Bilanzsumme im Wesentlichen aus einer Erhöhung des Eigenkapitals um € 1,84 Mio. aufgrund des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2023/24. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 67,2 % (Vorjahr 68,9 %). Darüber hinaus sind die Steuerrückstellungen aufgrund der Steuerlast für das Geschäftsjahr 2023/24 um € 0,16 Mio. angestiegen. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um € 0,33 Mio. im Wesentlichen aufgrund einer Erhöhung der personalbezogenen Rückstellungen und Rückstellungen für Gewährleistungen. Die Gesellschaft erwirtschaftet ausreichend liquide Mittel, um ihrer Geschäftstätigkeit und den kurzfristigen Verbindlichkeiten regelmäßig nachkommen zu können. Über das konzerninterne Cashpooling steht ergänzend eine Kreditlinie der Muttergesellschaft als zusätzliche Sicherheit zur Verfügung, die im vergangenen Jahr jedoch nicht in Anspruch genommen wurde. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhte sich um € 0,20 Mio. oder 217,4 % Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um € 0,65 Mio. oder 803,4% bedingt durch einen abweichenden Zahlungslauf. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Jährliches Ziel ist die Anzahl von 4 Arbeitsunfällen nicht zu überschreiten. Im Geschäftsjahr 2022/23 verzeichnete die Delimon GmbH drei Arbeitsunfälle. Im Geschäftsjahr 2023/24 hat sich ein Arbeitsunfall ereignet. Personal Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 134 (im Vorjahr: 132) Mitarbeiter. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Anpassungen der Löhne und Gehälter durchgeführt. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024/25 wird ein Rohergebnis in Höhe von € 14,3 Mio. und ein EBIT von € 2,2 Mio. erwartet aufgrund der aktuellen Entwicklung der Gesellschaft Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Chancen: Für das kommende Geschäftsjahr wird weiterhin eine starke Nachfrage im Bereich der Schienenverkehrstechnik erwartet, wodurch dieser Geschäftsbereich nachhaltig wächst. Dieses Wachstum wird aktuell getrieben durch die nationalen und weltweiten Investitionen in Infrastrukturprojekte und den Ausbau und der Modernisierung des öffentlichen Personen- und Güterverkehrs im Eisenbahnbereich als Teil der Energiewende. Um dieses Wachstum abbilden zu können, wird konsequent in den Ausbau der hierzu benötigten Ressourcen im Customer Service, Project Engineering und in der Produktion investiert. Um die erhöhten Kapazitätsbedarfe in der Montage abzubilden, ist geplant die Montageplätze zu modernisieren und digitalisieren, sowie die Anzahl dieser zu erhöhen. Die Geschäftslage im Industriebereich ist herausfordernd, sowohl national als auch international, insbesondere auch im Projektgeschäft. Wir agieren in der Nische der Zentralschmiertechnik am Markt jedoch als Gesamtdienstleister und bieten von der kundenspezifischen Projektierung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme das komplette Spektrum an, wodurch wir im Vergleich zu unseren Marktbegleitern einen Wettbewerbsvorteil haben, den wir nutzen und weiter ausbauen möchten. Auf internationaler Ebene sehen wir in den Weltregionen Mittlerer Osten, Afrika und insbesondere Zentralasien signifikante Wachstumschancen für unser Unternehmen. Diese Märkte waren bisher nur unzureichend abgedeckt und sind nun in den Fokus gerückt, nachdem wir unser Exportverkaufsteam in dieser Hinsicht verstärkt haben. Durch eine Optimierung der Fertigungsabläufe und der Digitalisierung der Produktion mit Hilfe der Business Itelligence Software WrxFlo soll die Produktivität gesteigert und die Produktionskosten (Kosten pro produktive Stunde) gesenkt werden. 724097557Die Einführung dieser Software läuft aktuell und soll zum Ende des kommenden Geschäftsjahres abgeschlossen sein. Absatzrisiken: Ein größeres Absatzrisiko besteht aktuell innerhalb der Industrie-Sparte, hier ist die Stimmung insbesondere in Deutschland aber auch in Europa schlecht. Es gibt bisher keine Anzeichen auf eine konjunkturelle Erholung, und alle Subsektoren stecken in einer Dauerkrise. Durch den härteren Wettbewerb um Neuaufträge könnten auch die Verkaufspreise unter Druck geraten, was das Weitergeben von Kostenerhöhungen (insbesondere im Lohnbereich) erschweren und Kosteneinsparungen zur Sicherung des Betriebsergebnisses notwendig machen würde. Die sinkende Auslastung bei den Industrieunternehmen bedeutet auch, dass die Unternehmen weniger Personal benötigen. Dies führt möglicherweise zu einem Beschäftigungsrückgang und aus Unternehmenssicht zu einer entspannteren Situation am Arbeitsmarkt (bessere Verfügbarkeit von Fachkräften). Hierdurch verringert sich möglicherweise das aktuell vorhandene Absatzrisiko, das aufgrund von benötigtem aber fehlendem Fachpersonal für die Produktion und insbesondere für unseren Service- und Montagebereich besteht. Produktionsrisiken: Der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt führt auch in unserer Produktion zu signifikanten Personalengpässen. Insbesondere für unseren Produktionsstandort in Beierfeld gestaltet sich die Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal zunehmend herausfordernd. Jüngere und hochqualifizierte Fachkräfte neigen dazu, ländliche Regionen wie das Erzgebirge zu verlassen, da sie in anderen Gebieten attraktivere Beschäftigungsbedingungen vorfinden. Dies führt zu einer weiteren Verkleinerung des Pools potenziell geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde in diesem Geschäftsjahr eine spezialisierte HR-Mitarbeiterin eingestellt, deren Aufgabenbereich insbesondere die Rekrutierung sowie die Bindung von Mitarbeitenden umfasst. Dennoch beeinträchtigen die Personalengpässe sowohl die Weiterentwicklung strategisch wichtiger Wachstumssegmente als auch die Aufrechterhaltung der bestehenden Produktion, einschließlich der erforderlichen Nachfolgeregelungen im Rahmen altersbedingter Abgänge. Risiken im Produktionsumfeld betreffen technische Störungen oder menschliches Versagen an den Produktionsanlagen, was zu Produktions- und Lieferverzögerungen, Personen- oder Umweltschäden führen können. Für die Belegschaft existieren klar definierte Prozess- und Qualitätsstandards, deren Schulung verpflichtend ist. IT-Risiken: Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse. Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können zu weitreichenden Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft führen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können. Hinzu kommen mögliche Risiken aus dem Verlust von Daten oder der Entwendung von Geschäftsgeheimnissen. Der reibungslosen Zurverfügungstellung von IT-Anwendungen und IT-Services wird eine hohe Bedeutung beigemessen. Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Für den Fall von wesentlichen Störungen oder Datenverlusten existieren Notfallpläne. Im Herbst 2024 wurde die Delimon GmbH Ziel eines Cyber-Angriffs. Dank der bestehenden Notfallpläne und der Unterstützung des Gesellschafters gelang es, die IT-Infrastruktur vollständig wiederherzustellen. Die daraus entstehenden finanziellen Aufwendungen können durch bestehende Versicherungen kompensiert werden. Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2024/25 sowie finanzielle Auswirkungen werden nicht erwartet. Kontinuierlich wird die IT-Infrastruktur modernisiert und weiterentwickelt. Ein klares Ziel, welches mittelfristig umgesetzt wird und wurde, ist die Mobilisierung und Flexibilisierung der Arbeitsplätze der Mitarbeiter mit dem Ziel kurzfristig auf eine verändernde Situation mit der Belegschaft und dem Unternehmen reagieren zu können. Dies setzt einen hohen Grad an Digitalisierung voraus. In der Produktion werden Digitalisierungskonzepte umgesetzt, mit dem Ziel Kapazitäten effektiver nutzen zu können. Die Endmontagearbeitsplätze werden durch Teilautomatisierung effizienter gestaltet, somit sollen zukünftig weiter Ressourcen für die Wertschöpfung zur Verfügung stehen. Innerhalb der letzten Jahre nimmt die Delimon GmbH ein deutlich höheres Niveau der Cyber-Kriminalität in Deutschland und Europa wahr. Das Risiko wird vor allem in 5 Hauptpunkten deutlich. 1. Sicherheitsbewusstsein der eigenen Mitarbeiter 2. Phishing-Mails 3. Malware und Ransomware Angriffe 4. Mangelnder Schutz der Endpunktsicherheit innerhalb des Firmennetzwerkes 5. Cloud Security Um diesen steigenden Risiken entgegenzuwirken, wurde eine langfristige IT-Sicherheitsstrategie umgesetzt, welche stetig auch durch Unterstützung des Mutterunternehmens weiterentwickelt wird, um dieses Risiko kalkulierbarer zu halten. Forderungsausfallrisiken: Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen werden durch regelmäßige Analysen der Altersstruktur der Forderungen zusammen mit einem ausgeprägten und automatisierten Mahnwesen minimiert. Durch die drohende Rezession innerhalb von Deutschland und Europa werden die Forderungsausfallrisiken generell steigen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken sollen zukünftig Bonitätsprüfungen in einer höheren Frequenz durchgeführt werden. Going Concern-Risiken Existenzbedrohende Vorgänge oder Sachverhalte werden für die DELIMON GmbH derzeit nicht gesehen. Die Gesellschaft ist, wie in der Vergangenheit auch, weiterhin in die Konzernfinanzierung durch die Muttergesellschaft eingebunden. Die Bedienung fälliger Verbindlichkeiten war jederzeit gewährleistet.
Düsseldorf, 28. Januar 2025 DELIMON GmbH Geschäftsleitung Christoph Mainzer, Geschäftsführer David E. Pantazi, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Informationen Die Bilanz zum 30. April 2024 und die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie der Anhang wurden unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Unternehmen in Verbindung mit den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 40813. Das Geschäftsjahr dauert vom 1. Mai bis zum 30. April des Folgejahres. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Das Unternehmen ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird die größenabhängige Erleichterung des § 276 HGB in Anspruch genommen und das Rohergebnis ausgewiesen. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear abgeschrieben. Die Abschreibung wird nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern bewegen sich im Wesentlichen zwischen 1,5 und 25 Jahren. Für maschinengebundene Werkzeuge existiert ein Festwert. Anschaffungen bis zu 250 EUR werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter (250 EUR bis 800 EUR) werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und im Folgejahr als Abgang ausgewiesen. Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Vorräte werden auf der Basis einer Stichtagsinventur aufgenommen. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens und entsprechen der Wertuntergrenze des § 255 Abs. 2 HGB. Bestandsrisiken resultieren aus der Lagerdauer sowie der Verwertbarkeit der Vorräte und werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden gebildet, um individuelle Risiken abzudecken. Ferner wird für allgemeine Risiken eine Pauschalwertberichtigung eingestellt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit den Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen und werden nicht abgezinst. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag ab und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018G bewertet. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat April 2024 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,80 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,5 % p.a. zugrunde gelegt, sowie eine alters- und geschlechtsspezifische Fluktuation von 0,00 % p.a. unterstellt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei den erhaltenen Anzahlungen ist der Erfüllungsbetrag der Nennbetrag der Anzahlungen, die zugeflossen sind. Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 kann dem Anlagenspiegel entnommen werden. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Vorräte Die Abwertung der Vorräte in Höhe von TEUR 647 (Vorjahr: TEUR 621) resultiert aus der Lagerdauer sowie der Verwertbarkeit der Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 39) enthalten. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind zum 30. April 2024 Forderungen gegen Gesellschafter im Saldo TEUR 4.566 (Vorjahr: TEUR 2.493) enthalten. Die Forderungen resultieren zum einen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Cash-Pool, welche mit Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool saldiert werden. Alle übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig und resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr eine Kapitalrücklage von TEUR 6.241 aus. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Übersicht zum Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen nach § 253 Abs. 6 HGB zum 30. April 2024:
Der Unterschiedsbetrag zum 30. April 2024 in Höhe von TEUR 2 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 871 (Vorjahr: TEUR 630), Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 340 (Vorjahr: TEUR 486) und Rückstellungen für Gewährleistung und Reklamationen in Höhe von TEUR 236 (Vorjahr: TEUR 122). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die zum Stichtag bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zusammen. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 172). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge (innerhalb des Rohergebnisses) Es sind Währungs- oder Kursgewinne in Höhe von EUR 0 enthalten (Vorjahr: EUR 141). Periodenfremde Erträge innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 54). Personalaufwand Aufgrund eines Ertrags aus der Auflösung der Pensionsrückstellung ergibt sich ein Ertrag für Altersversorgung in Höhe von TEUR 0,1 (Vorjahr: TEUR 6). Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter setzt sich wie folgt zusammen:
Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen bei TEUR 314 (Vorjahr: TEUR 246). Sonstige betriebliche Aufwendungen Periodenfremde Aufwendungen innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 33) und die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sind enthalten in Höhe von TEUR 0,4 (Vorjahr: TEUR 1,5). Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 226 (Vorjahr: TEUR 83). Darüber hinaus sind Zinsaufwendungen aus der Veränderung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) enthalten. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Gründen einer geringeren Kapitalbindung und der Übernahme der Verwertungsrisiken durch den Leasinggeber bestehen Leasingkontrakte (Operating-Leasing-Verträge) für Personenkraftwagen sowie Maschinen. Risiken könnten sich aus der Vertragsbindung bei längeren Laufzeiten ergeben, soweit eine künftige Nutzung dieser Gegenstände nicht mehr möglich wäre, wofür derzeit aber keine Anhaltspunkte bestehen. Es bestehen Verpflichtungen aus Wartungs-, Leasing- und Mietverträgen, die sich wie folgt zusammensetzen:
V. Sonstige Angaben Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses zum 30. April 2024 waren Geschäftsführer der Gesellschaft: • Herr David E. Pantazi, kaufmännischer Geschäftsführer, Easton/USA • Herr Christoph Mainzer, kaufmännischer sowie technischer Geschäftsführer und Vertriebsgeschäftsführer, Köln. Bezüge der Geschäftsführung Das Unternehmen macht von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung, da sich sonst die Bezüge der Geschäftsführer daraus ableiten lassen. Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge TEUR 9 und die gebildeten Pensionsrückstellungen TEUR 153. Beziehungen zum Mutterunternehmen Die Delimon GmbH wird in den Konzernabschluss der Calvert UK Holding Company Limited, Hereford/United Kingdom, einbezogen, die den Konzernabschluss zugleich für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Calvert UK wird auf der Internetseite www.gov.uk unter der Company Nummer 09800253 veröffentlicht. Nachtragsbericht Im Herbst 2024 wurde die Delimon GmbH Ziel eines Cyber-Angriffs. Dank der bestehenden Notfallpläne und der Unterstützung des Gesellschafters gelang es, die IT-Infrastruktur vollständig wiederherzustellen. Die daraus entstehenden finanziellen Aufwendungen können durch bestehende Versicherungen kompensiert werden. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023/24 inklusive des bestehenden Gewinnvortrags in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, den 28.01.2025 Christoph Mainzer, Geschäftsführer David E. Pantazi, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Delimon GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Delimon GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Delimon GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 28. Januar 2025 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Christoph Couhorn, Wirtschaftsprüfer Gamze Aksahin, Wirtschaftsprüferin |
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