Technik Center Alpen GmbH
Weseler Straße 28, 46519 Alpen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Bleker seit 18.12.2013 | Geschäftsführer |
Dominik Wolters seit 23.3.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
AGRAVIS Raiffeisen AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Technik Center Alpen GmbHAlpenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020A. Allgemeine Angaben Die Technik Center Alpen GmbH hat ihren Sitz in Alpen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kleve (Reg.-Nr. HRB 7046). Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 ist auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Technik Center Alpen GmbH, Alpen, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt und umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren und entspricht den Vorgaben des § 275 HGB. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände und Schulden sind grundsätzlich einzeln bewertet. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste wurden berücksichtigt. Ebenso wurden Risiken berücksichtigt, die zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt wurden. Dem Realisationsprinzip folgend sind nur Gewinne, die bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, berücksichtigt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für den Geschäfts- oder Firmenwert beträgt sieben Jahre. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu den historischen Anschaffungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen Abschreibungen. Die Abschreibung erfolgt planmäßig, überwiegend linear, über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Geringwertige abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Bestimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern für Vermögensgegenstände des immateriellen und des Anlagevermögens erfolgt regelmäßig in Anlehnung an die durch die Finanzverwaltung veröffentlichten branchenbezogenen Abschreibungstabellen (Mindestsatz). Finanzanlagen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für eine vormalige Abschreibung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte an Maschinen (Waren) werden einzeln zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Ersatzteile (Waren) werden in der Regel zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und der Verwertbarkeit der Bestände wird durch ausreichende Wertabschläge, die aufgrund einer konzerneinheitlichen Bewertungsrichtlinie ermittelt wurden, Rechnung getragen. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung (unverändert 1 %) Rechnung getragen. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Konzernverrechnungen (z.B. Umlagen) und aus sonstigen Gründen werden innerhalb der AGRAVIS-Gruppe in regelmäßigen Abständen mit der AGRAVIS Raiffeisen AG verrechnet (Konten-Clearing). Die Posten verlieren damit ihre ursprüngliche rechtliche Selbständigkeit und gehen in dem sich ergebenden Kontokorrent-Saldo auf. Das Gleiche gilt für Forderungen und Verbindlichkeiten aus der sogenannten "cash concentration". Die Gesellschaft hat die sich ergebenden Beträge daher einheitlich unter den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Das gilt auch für solche Beträge, die - z.B. als Buchungen im Rahmen des Jahresabschlusses - noch nicht in die Verrechnung aufgenommen worden sind. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt anhand des bilanzorientierten Konzepts. Danach werden auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich die Differenz in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren und sich daraus Steuerbelastungen oder -entlastungen ergeben. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungsausgänge bzw. Zahlungseingänge vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag nach dem Abschlussstichtag darstellen. Eigenkapital Das vollständig eingezahlte gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Steuer- und sonstige Rückstellungen werden in Höhe ihres nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Warenlieferanten. Zum Abschlussstichtag bestanden keine auf fremde Währungen lautenden Positionen. Auch unterjährig wurden keine auf fremde Währungen lautenden Geschäfte getätigt. Entsprechende Angaben sind somit nicht erforderlich. C. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht. Rückstellungen In den Sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeit auf:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Mio. EUR 0,9 (Vorjahr: Mio. EUR 0,8) durch Maschinenübereignung gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 4.539 (Vorjahr: TEUR 4.813) gegenüber der Konzernmuttergesellschaft AGRAVIS Raiffeisen AG. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
In dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 132) enthalten. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende aperiodische und außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen enthalten:
E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:
Die Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen betreffen schwebende Rücknahmeverpflichtungen im Zusammenhang mit Maschinengeschäften. Risiken aus einer Inanspruchnahme sind derzeit nicht erkennbar, da im Falle der Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis damit zu rechnen ist, dass der Rücknahmewert durch den Marktwert der jeweiligen Maschine zumindest gedeckt ist. Die Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten betrifft eine Bürgschaft im Zusammenhang mit einem Maschinengeschäft. Risiken aus einer Inanspruchnahme sind derzeit nicht erkennbar. Weitere Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft nutzt im Rahmen des Mietgeschäftes Sale-and-Lease-Back-Transaktionen für Maschinen. Weiterhin erfolgt die Nutzung eines Teils von technischen Anlagen, Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (unter anderem des Fuhrparks) auf der Grundlage von Miet-, Pacht- und Operating-Leasingverträgen. Der Abschluss derartiger Verträge trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko bei den jeweiligen Vermietern beziehungsweise Leasinggebern. Die im Zusammenhang mit den Verträgen bestehenden Verpflichtungen sind in den Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aufgeführt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 88) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Miet- und Erbbaurechtsverpflichtungen haben eine Laufzeit bis Februar 2022. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 84 (Vorjahr: 84) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Dabei handelt es sich um 78 Vollzeit- und 6 Teilzeitkräfte. Darüber hinaus wurden 24 (Vorjahr: 24) Auszubildende beschäftigt. Konzernzugehörigkeit Die Technik Center Alpen GmbH, Alpen, ist ein Tochterunternehmen der AGRAVIS Technik Holding GmbH, Münster. Der vorliegende Jahresabschluss wird über die Gesellschafterin in den gemäß § 290 HGB aufgestellten Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens des Konzerns, der AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster, einbezogen. Die AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster, stellt zugleich den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäftsführer der Gesellschaft Klaus Bleker, Raesfeld Der Geschäftsführer übt seine Tätigkeit hauptberuflich bei dieser Gesellschaft aus. Bezüge der Geschäftsführung Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. Am Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen gegen Mitglieder der Geschäftsführung. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen entsprechend § 285 Nr. 21 HGB zu marktunüblichen Konditionen wurden nicht getätigt. Das vom Abschlussprüfer Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr 2020 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses der AGRAVIS Raiffeisen AG enthalten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 354.001,97 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Auch nach dem Schluss des Geschäftsjahres besteht die Coronavirus (SARS-CoV-2)-Pandemie fort. Die daraus resultierenden weiteren wirtschaftlichen Folgen sind ein Vorgang von besonderer Bedeutung. Bezüglich der entsprechenden Auswirkungen verweisen wir auf die Darstellung im Lagebericht unter Risiken sowie dem Prognosebericht. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ereignet.
Alpen, den 23. März 2021 Technik Center Alpen GmbH, Alpen Die Geschäftsführung Klaus Bleker Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020der Technik Center Alpen GmbH, Alpen1. Geschäftsgrundlagen und Rahmenbedingungen Allgemeine konjunkturelle Lage Die Corona-Pandemie hat die weltweite Wirtschaft im Jahr 2020 massiv beeinflusst. Statt eines globalen Wachstums musste der Internationale Währungsfonds (IMF) einen Rückgang um 4,4 Prozent für die globale Wirtschaft notieren. Europa hatte dabei ein Minus der Wirtschaftsleistung von 4,3 Prozent zu verkraften. Die Wahl Joe Bidens zum neuen US-Präsidenten im November 2020 weckt EU-weit und damit auch in Deutschland die Hoffnung auf eine Verbesserung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen. Besonders die Wiederaufnahme der Gespräche über ein Freihandelsabkommen stand im Fokus der Interessen. Der im Frühjahr Corona bedingt unterbrochene Warenfluss aus China zog im Jahresverlauf wieder stark an. Der Export übertraf im November 2020 das Vorjahr um 21,1 Prozent. In Deutschland ging das Bruttoinlandsprodukt aufgrund der Pandemie um 5,0 Prozent zurück. Allein der zweite Lockdown ab November 2020 kostete die deutsche Wirtschaft nach IW-Berechnungen (Institut der deutschen Wirtschaft. Köln) über 19 Mrd. Euro und hatte den Verlust von weiteren 100.000 Arbeitsplätzen zur Folge, nachdem im ersten Lockdown circa 630.000 Arbeitsstellen gestrichen wurden. Die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland stieg im Jahresdurchschnitt 2020 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 474 000 Personen (plus 34,5 Prozent) auf 1,85 Millionen. Die Inflationsrate und damit der Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr lag bei nur 0,5 Prozent. Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gingen wiederum vom privaten Konsum aus. Die Bauwirtschaft hatte schon in den ersten drei Quartalen 2020 mit einem realen Wachstum von 2 Prozent und einem Zuwachs an Arbeitsplätzen von 1 Prozent die Gesamtkonjunktur gestützt. Der Deutsche Aktienindex (DAX) zeichnete die Wirtschaftsentwicklung nach, sackte im ersten Lockdown bis auf 8.441,71 Punkte ab und lag am Jahresende bei 13.729 Punkten, einem Plus von 3,6 Prozent im Jahresverlauf. Als weitere Folge der Pandemie war ein zeitweiliger massiver Rückgang der Erdöl- und damit der Kraftstoffpreise zu verzeichnen. Im April 2020 kostete ein Barrel Rohöl (159 Liter) je nach Sorte zwischen 3,32 und 14,24 US-Dollar. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wiesen die Terminbörsen für Rohöl aufgrund eines massiven Überangebots für kurze Zeit negative Preise aus. Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Herausforderungen für die Agrarwirtschaft und damit auch für den eigenen Geschäftsbetrieb im Jahr 2020 umfassten im Wesentlichen folgende Faktoren: die Corona-Pandemie, den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und der Vogelgrippe, eine regional wiederum unterdurchschnittliche Ernte sowie die restriktiven politischen Vorgaben, die volatilen Marktverläufe und die Diskussion um die Ausgestaltung der modernen Landwirtschaft. Die Entwicklung der Landwirtschaft und der Landtechnikbranche in Deutschland Die wirtschaftliche Situation auf vielen Betrieben war angespannt. Die Einkommenssituation der landwirtschaftlichen Betriebe hat sich im Wirtschaftsjahr 2019/2020 gegenüber dem schlechten Vorjahr zwar deutlich verbessert (plus 13 %), die Situation in den einzelnen Bereichen war jedoch sehr unterschiedlich. Stiegen die Gewinne bei den Veredlern im zurückliegenden Wirtschaftsjahr deutlich an, gingen sie bei den Milchviehbetrieben und Rindermästern nach unten. Bei den Ackerbauern gab es nur ein leichtes Plus und der Trend in der ersten Hälfte des Wirtschaftsjahres 2020/2021 zeigte wegen Corona, ASP und politischer Vorgaben schon wieder klar nach unten. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft ging auch 2020 weiter. Mit 262.000 Betrieben wies die Statistik für 2020 2 % weniger Höfe als im Vorjahr aus. Die Zahl der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft nahm gegenüber dem Vorjahr um etwa 17.000 auf 582.000 ab. Unsichere Rahmenbedingungen sorgten auch 2020 für Zurückhaltung bei Investitionen, besonders in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Weniger als ein Drittel der Betriebe wollte in den kommenden sechs Monaten, gerechnet ab September 2020, investieren. Ackerbaubetriebe bewerteten die Zukunftsaussichten als relativ gut, während Milchbauern und vor allem Schweinemäster ihre Zukunft eher verhalten oder negativ einschätzten. Der Produktionswert der deutschen Landwirtschaft sank 2020 nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) um 3,8 % Die Folgen der Trockenheit waren unter anderem bei der Getreideerzeugung weiter spürbar (7 Mrd. Euro, minus 2,7 % gegenüber Vorjahr). Der Wert der Tierproduktion fiel auf 14,4 Mrd. Euro ab. Tierbestände in der Schweinehaltung gingen zurück, Geflügelhalter hatten regional Einbußen durch den Ausbruch der Vogelgrippe. Die Futtermittelwirtschaft kam nahezu unbeschadet durch das Corona-Jahr 2020. Krankheitsbedingte Werkschließungen blieben aus und auch ernsthafte Engpässe bei der Rohstoffversorgung oder Einbrüche in der tierischen Erzeugung traten nicht auf. Allerdings schaute auch dieser Teil der Agrarwirtschaft nach Brüssel und mögliche Auswirkungen des angekündigten "Green Deal' Der Futterbau im AGRAVIS-Einzugsbereich musste erneut mit Trockenheit umgehen, die zum Teil Mindererträge im Bereich Gras und schlecht befruchtete Maisbestände bzw. eine schwache Kolbenleistung zur Folge hatte. Dennoch blieben die Erträge noch im Rahmen. Der Traktorenmarkt in Europa ging in den ersten sechs Monaten des Jahres mit 89.105 Neuzulassungen, davon 65.549 oberhalb 50 PS, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,08 Prozent zurück. Die Zulassungszahlen in Deutschland schrumpften dabei lediglich um 2,75 Prozent. Im zweiten Halbjahr setzte eine deutliche Belebung ein. Am Jahresende erfasste die Statistik für Deutschland insgesamt 25.014 neu zugelassene Traktoren über 50 PS und damit 11,5 Prozent mehr als im Vorjahr (22.427). Der Wert der in Deutschland produzierten Landtechnik nahm 2020 um 5 Prozent zu und erreichte damit ein Rekordniveau von 9 Mrd. Euro. Geschäftstätigkeit und Positionierung der Technik Center Alpen Die Geschäftstätigkeit der Technik Center Alpen GmbH umfasst in der Hauptsache nach wie vor den Handel, die Vermietung, Reparatur sowie das Ersatzteil-Geschäft und sonstige Serviceleistungen auf dem Gebiet der Landtechnik. Der Bereich Industrietechnik wird im Bereich der Flurförderfahrzeuge und Sicherheitsunterweisungen/Schulungen für Kunden betrieben. Die Geschäftstätigkeit erfolgt in eigenen und angemieteten Gebäuden und Hallen an den Standorten Alpen, Bergheim, Rheinbach, Kleve, Kürten in Nordrhein-Westfalen und Kottenheim in Rheinland-Pfalz. Die Akzeptanz der Kunden für die jüngeren Standorte Kürten und Kottenheim steigt stetig. Die Gesellschaft ist organisatorisch eng an die Unternehmen der AGRAVIS angebunden. Dies betrifft insbesondere auch die Bereiche des Rechnungswesens und Controllings sowie des Risiko-Managements und der Revision. Die pandemischen Herausforderungen, hervorgerufen durch starke Einschränkungen im persönlichen Umgang mit dem Kunden, wurden durch strenge und effiziente Hygienekonzepte wie die Einführung von Schichtdiensten in den Standorten gemeistert. Die bereits in den vergangenen Jahren eingeleiteten Digitalisierungsprojekte wie z.B. myfarmvis als zentrale digitale Plattform für AGRAVIS-Kunden wurden weiter ausgebaut und ermöglichten einen schnellen Zugriff auf Kundenanfragen und unterstützten das Vertrauen unserer Kunden in die Leistungsfähigkeit der Technik Center Alpen und ihrer Mitarbeiter. Für die Gesellschaft war das Geschäftsjahr 2020 ein erfolgreiches Jahr. Die Qualitätsprobleme beim Hauptlieferanten konnten z. T. behoben werden und sorgten für einen positiven Umsatztrend in diesem Bereich. Zusätzlich war der Absatz von neuer und gebrauchter Erntetechnik sehr erfolgreich. Positiv entwickelten sich die Strukturen und Abläufe im Unternehmen, um in einem schwieriger werdenden Markt weiter zu bestehen. Auch im Geschäftsjahr 2020 konnte sich die Technik Center Alpen GmbH nachhaltig als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Nachwuchskräfte gewinnen und an das Unternehmen binden. Diese Nachwuchskräfte sorgen dafür, dass die Gesellschaft für die neuen Themen in der Branche, gerade in der Digitalisierung, gut gerüstet ist. Darüber hinaus wird die Gesellschaft auch weiterhin in eine zielgerichtete Weiterentwicklung ihrer bestehenden Standorte und des Vertriebsnetzes investieren und die Marktdurchdringung im vorhandenen Vertriebsnetz steigern. 2. Geschäftsverlauf Im Vergleich zum Vorjahr stieg der für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft bedeutsame finanzielle Leistungsindikator Umsatzerlöse stärker als mit leicht steigend erwartet, nämlich um 16,0 % auf 48,5 Mio. EUR.
Der Geschäftsverlauf des Unternehmens war deutlich verbessert gegenüber dem Jahr 2019. Der Neumaschinenumsatz stieg um 21,4 % deutlich an. Obwohl der Niederrhein und teilweise das Rheinland im bundesvergleich, die von der Trockenheit am schwersten getroffenen Regionen Deutschlands waren. Die Marktposition im Bereich Traktoren wurde weiterhin gefestigt. Die Marktposition in der Produktgruppe Feldhäcksler konnte unter schwierigen Marktbedingungen in einem rückläufigen Markt leicht verbessert werden. Im Erntetechnikbereich konnten Marktanteile für Mähdrescher aufgebaut werden. Die neue Mähdreschergeneration von Claas hat eine sehr gute Akzeptanz im Markt gefunden. Im Rheinland sowie am Niederrhein wirkten sich die Preis- und Ertragssituation aus der Getreide- als auch Zuckerrübenernte mit auf das Mähdreschergeschäft aus. Bei der Futterernte wurde das Geschäftsjahr mit einem zweistelligen Marktanteil leicht verbessert. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist der Gesamtmarkt allerdings aufgrund der anhaltenden Trockenheit leicht rückläufig gewesen. Bei der Futterernte/Grünland sind bei den Landwirten und Lohnunternehmern deutliche Einkommenseinbußen im dritten Folgejahr aufgrund fehlender Grasschnitte zu verzeichnen. Dies hat weiterhin bei den Veredlungsbetrieben zu deutlich höheren Futterkosten und Reduzierung von Vieheinheiten bei verhaltenen Marktpreisen geführt. Die Marktpreise wurden durch die Corona-Pandemie bei den Veredlungsbetrieben ebenfalls unterschiedlich beeinflusst. Dem Markt für Rind- und Kalbfleisch fehlte die Nachfrage aufgrund der geschlossenen Gastronomie. Der Preis für Schweinefleisch hat unter Einfluss der afrikanischen Schweinepest und globalen Handelseinschränkungen Einbußen erlitten. Lieferanten wie z.B. Lemken, Trioliet, Grimme, Joskin und Claas schenkten uns nach wie vor durch exklusive Vereinbarungen nachhaltig ihr Vertrauen. Die Umsätze aus dem Gebrauchtmaschinengeschäft konnten im Vergleich zum Vorjahr um 18,6 % gesteigert werden. Der Umsatz im Ersatzteilgeschäft steigerte sich leicht um 1,6 %. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Ertragslage stellt sich zusammengefasst wie folgt dar:
Die Ertragslage ist im Geschäftsjahr zum einen durch den starken Anstieg der Umsatzerlöse um 6,7 Mio. EUR auf 48,9 Mio. EUR geprägt. Da der Materialaufwand überproportional stieg sank die Rohertragsspanne um 3,4 Prozentpunkte auf 16,8 %. Unter Einbeziehung der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich ein Rohergebnis von 8,5 Mio. EUR nach 8,9 Mio. EUR im Vorjahr. Die Verschlechterung resultiert vor allem aus dem Neu- und Gebrauchtmaschinengeschäft. Im Ersatzteilgeschäft gab es einen leichten Rückgang bei der Marge Im Werkstattbereich ist ein positiver Trend zu erkennen. Die übrigen Aufwendungen sind im Vorjahresvergleich um 2,8 % gesunken. Der Anteil der übrigen Aufwendungen an den Umsatzerlösen beträgt 15,8 %. Größter Kostenblock sind mit 5,0 Mio. EUR die Personalaufwendungen. Das Betriebsergebnis hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 140 TEUR auf 904 TEUR verringert. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Ertrag- und Betriebssteuern wird ein gegenüber dem Vorjahr (641 TEUR) verringerter Jahresüberschuss von 354 TEUR ausgewiesen, der damit unsere Erwartung eines leicht rückläufigen Jahresergebnisses nicht entspricht. Neben der beschriebenen Entwicklung der für die Beurteilung des Geschäftsverlaufes bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresüberschuss haben sich die aus dem Jahresabschluss abgeleiteten Kennziffern zur Ertragslage wie folgt entwickelt:
EK-Rentabilität = Jahresergebnis vor Ertragsteuern / Eigenkapital GK-Rentabilität = (Jahresergebnis vor Ertragsteuern + Zinsaufwand) / Bilanzsumme EBIT = Jahresergebnis vor Ertragsteuern und Zinsergebnis EBITDA = EBIT vor Abschreibungen Finanzlage Finanziell und organisatorisch ist die Gesellschaft an die Konzernmutter AGRAVIS Raiffeisen AG und die Gesellschafterin AGRAVIS Technik Holding GmbH angebunden. Die Finanzierung erfolgt dabei auch durch den Konzernverbund. Daneben erfolgt die Finanzierung durch mittel- und langfristige Bankkredite Finanziell und organisatorisch ist die Gesellschaft daher gut aufgestellt. Die Liquidität war in 2020 und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses jederzeit sichergestellt. Der Anteil des Fremdkapitals (Verbindlichkeiten ohne Finanzierung durch die AGRAVIS Raiffeisen AG) an der Bilanzsumme hat sich um 6,0 Prozentpunkte auf 53,6 % erhöht. Das Fremdkapital in Höhe von 11,6 Mio. EUR hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Mio. EUR erhöht. Die Gesellschaft betreibt ein aktives Working-Capital-Management. In diesem Zusammenhang werden Neu- und Gebrauchtmaschinen, solange diese als Vorführ- oder Test- und Demonstrationsmaschinen genutzt oder an Kunden vermietet werden, auch über einen fremden dritten Finanzierer geleast bzw. finanziert. Werden Maschinen an Kunden verkauft. kauft die Gesellschaft die geleasten Maschinen aus dem Vertrag zurück oder verkauft die Maschinen im Wege eines Kommissionsgeschäfts für den Leasinggeber und der Leasingvertrag endet. Aus den Leasingverträgen entstehen Rückkaufverpflichtungen und die daraus folgenden Risiken werden erforderlichenfalls als Rückstellung bilanziert. Die Leasingverpflichtungen sind den Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zu entnehmen. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um 2,3 Mio. EUR (12,5 %) auf 21,5 Mio. EUR erhöht. Die Vermögenslage der Technik Center Alpen GmbH ist auf der Aktivseite geprägt durch Vorräte und durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen; insgesamt entfallen auf der Aktivseite 78,0 % der Bilanzsumme auf diese beiden Posten. Die Passivseite wird nach wie vor durch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dominiert. Die Eigenkapitalquote beträgt 25,3 % (im Vorjahr 27,2 %) bei gestiegener Bilanzsumme. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich wie folgt entwickelt:
Umschlagshäufigkeit Vorräte = Umsatzerlöse (ohne Dienstleist.) / ((Bestand Vorräte Berichtsjahr + Vorjahr) / 2) Umschlagshäufigkeit Ford. LuL = Umsatzerlöse / ((Bestand Ford. LuL Berichtsjahr + Vorjahr) / 2) 3. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Durch die enge Anbindung des Rechnungswesens an die Konzern-Muttergesellschaft, die AGRAVIS Raiffeisen AG, sind organisatorisch Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung in der Technik Center Alpen GmbH früh erkannt werden. Ein monatliches Berichtswesen und Plan-Ist-Vergleiche mit laufender Anpassung stellen sicher, dass Entwicklungen im laufenden Geschäft und im Markt zeitnah erkannt und verfolgt werden können. Im Rahmen des Risikomanagements werden auf der Basis einer definierten Risikostrategie alle Unternehmensaktivitäten systematisch und permanent überwacht. Der Bereich Controlling der AGRAVIS Raiffeisen AG hat die Gesellschaft einer intensiven Risikobetrachtung unterzogen; in diesem Zusammenhang wurden die Risikoinventare ggf. nochmals ergänzt und Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten für wesentliche Risiken plausibilisiert. Das Risikoreporting wird systemisch weiterentwickelt, ein Ad-hoc-Meldesystem für plötzlich auftretende Risiken sowie zyklische Risikoberichte ist implementiert. Es erfolgt eine laufende Überwachung und Steuerung der Liquidität. Debitoren und Kreditoren werden ständig beobachtet und analysiert. Forderungsrisiken werden durch leistungsnahe Zahlungen oder durch Zahlungssicherheiten abgesichert. Wertberichtigungen tragen dem Ausfallrisiko angemessen Rechnung. Die Vorratsbestände werden durch laufendes Monitoring gesteuert. Eine gezielte Überwachung von Leasingverträgen insbesondere im Hinblick auf die Rücknahmeverpflichtungen erfolgt regelmäßig. Aufgrund der überwiegenden Handelstätigkeit werden langfristige Preisänderungsrisiken an die Kunden weitergegeben. Kurzfristige Preisänderungsrisiken bestehen im Handelsbereich außer bei Bestandsmaschinen nicht, da Bestellungen der Kunden auf Basis der aktuellen Lieferkonditionen der Lieferanten verhandelt werden. Risiken und Chancen Wesentlicher Einflussfaktor für die Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft ist die sich vor dem Hintergrund der Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft ergebende Investitionsneigung der landwirtschaftlichen Betriebe und deren Dienstleister (insb. Lohnunternehmer) in unserem Geschäftsgebiet. Die Einkommenssituation der Landwirte ist dabei zu einem wesentlichen Anteil auch von exogenen gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Einflussfaktoren bestimmt, auf weiche der einzelne landwirtschaftliche Unternehmer in seinen betriebswirtschaftlichen Entscheidungen nur sehr begrenzt Einfluss nehmen kann. So unterliegt die Entwicklung der Erzeugerpreise für Getreide, Zucker, Milch und Fleisch ebenso wie wesentlicher Produktionsfaktoren der Landwirte (z.B. für Düngemittel) erheblichen Preisschwankungen. Die Volatilität der Preise hat dabei in den zurückliegenden Jahren erheblich zugenommen, damit gehen zunehmende Risiken für das Einkommensniveau und den Bestand der landwirtschaftlichen Betriebe in unserem Einzugsgebiet einher. Darüber hinaus bestehen Risiken aufgrund kaum vorhersehbarer und für die Entwicklung unserer Kunden wesentlicher politischer Entscheidungen in Fragen der Agrarförderung oder im Umweltschutz. Ein besonderer Risikofaktor birgt die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest, der Vogelgrippe und der Aujeszkyschen Krankheit. Alle drei führen im Ernstfall nicht nur zu wirtschaftlichen Schäden in den betroffenen Betrieben und Regionen, sondern werden durch den wahrscheinlichen Einbruch der Marktpreise die Einkommenssituation aller tierhaltenden Betriebe zur Folge haben, was manche Regionen im Geschäftsgebiet hart treffen würde. Ebenfalls bleibt die Entwicklung der Corona-Pandemie ein Risiko. Generell bleibt festzuhalten, dass das Coronavirus auf unterschiedliche Art und Weise den Markt der kommenden Monate weiterhin prägen könnte - einerseits könnten sich mögliche Engpässe durch die Störung der Lieferketten für Ersatzteile sowie der zeitweise Stillstand der Maschinen-Produktion bei großen Landtechnikherstellern negativ auswirken, auch wenn dieses Risiko durch erlernte Maßnahmen in den Betrieben in diesem Jahr als etwas geringer eingeschätzt wird als im Jahr 2020 Zudem besteht das Risiko einer Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs durch eigene Krankheitsfälle Das vom BMEL ins Leben gerufene Investitionsprogramm der "Bauernmilliarde" ab 2021 bringt potenziell zusätzliche Absatzchancen in einzelnen Produktgruppen. Hier bleibt allerdings abzuwarten, ob dies ggf. einen negativen Effekt auf nicht förderfähige Produktgruppen hat und sich der Effekt im Grunde substituiert. Die AGRAVIS Gruppe ergreift vorbeugend alle notwendigen Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die AGRAVIS Gruppe weitestgehend zu mindern. Vor dem beschriebenen Hintergrund einer aktuell rückläufigen Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugerpreise und damit der Finanzkraft unserer Kunden kommt der Frage der hersteller- bzw. händlergestützten Finanzierung von Investitionen in Landtechnik eine weiter zunehmende Bedeutung zu. Daraus ergeben sich Geschäftschancen durch den Vertrieb auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittener Finanzierungs- und Servicelösungen. Um diese Chancen realisieren zu können, bedarf es jedoch wettbewerbsfähiger Lösungen und auch ausreichender Finanzierungsvolumen. Soweit diese nicht bereitgestellt werden können, besteht vor allem im Falle eines schrumpfenden Marktes auch das Risiko des Verlustes von Geschäftsvolumen und regionalen Marktanteilen. Die beschriebenen volatilen Entwicklungen bei Erzeugerpreisen für Agrarprodukte bieten gleichermaßen jedoch auch Chancen für die künftige Entwicklung der Ertrags- und Finanzkraft unserer Kunden und damit unserer Gesellschaft. So ist z.B. für den Fall einer Erholung der Marktpreise für Getreide und Milch eine deutliche Steigerung der Investitionsneigung der landwirtschaftlichen Betriebe zu erwarten. Insgesamt sind wir in einem branchenbezogenen Umfeld tätig, welches darauf ausgerichtet ist, die elementaren Bedürfnisse der wachsenden Weltbevölkerung nach zunehmend hochwertigen (u.a. weltweit bei zunehmend tierischen) Nahrungsmitteln sowie nachwachsenden Energieträgern zu decken. Vor diesem Hintergrund sehen wir langfristig erhebliche Chancen für eine positive Entwicklung der Landwirtschaft auch in Deutschland. Davon wird auch unser Unternehmen als Lieferant hochwertiger landtechnischer Produkte und damit zusammenhängender Serviceleistungen profitieren. Gesamtaussage zur Risikosituation der Gesellschaft In Kenntnis der beschriebenen Risiken und auf Basis der mittelfristigen Planung erwartet die Geschäftsführung gegenwärtig keine gravierenden Gefährdungen für die künftige Entwicklung, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken zu einer dauerhaften und bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens führen können. 4. Prognosebericht In 2021 wird sich die Gesellschaft mit leistungsstarkem After-Sales-Service und qualifizierten Mitarbeitern den wachsenden Herausforderungen des Marktes stellen. Mit den im Vorjahr hinzugekommenen zwei neuen Standorten wird auch zukünftig ein größerer Markt bearbeitet und eine regionale bessere Akzeptanz bei den Kunden erreicht. Es ist bereits heute absehbar, dass die allgemeine Lage in der Landwirtschaft angespannt bleibt. Selbst wenn sich dieses Jahr wieder ein normaler Witterungsverlauf ergeben sollte, bleiben die großen politischen wie gesellschaftlichen Unsicherheiten bestehen. Bei der Festlegung der Produktionseinschränkungen zur Minderung der Nitrat-Belastung und Verbesserung der Tierhaltungsbedingungen werden den Betrieben weitere Freiräume genommen und etablierte Produktionsmittel entzogen werden. Die zahlreichen Proteste der Landwirte haben zwar die öffentliche Diskussion aus Sicht der Landwirtschaft etwas verbessert, die teilweise große Kluft zwischen den Verbraucheransprüchen und den Vorstellungen der Landwirte konnten jedoch nicht überbrückt werden. Bei den anstehenden Wahlen auf Bund- und Landesebene drohen diese Themen erneut in den Fokus gerückt und die Landwirte damit wieder einmal zum Spielball der politischen Profilierung zu werden. Die Förderungsprogramme der Bundesregierung "Bauernmilliarde" wird sich positiv auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die produzierende landtechnische Industrie in der Lage sein wird, die zugesagte und bestellte oder verkaufte Technik in angemessenen Zeitfenstern zu liefern. In Erwartung einer normalen Saison ohne Wetterextreme und einer leichten Normalisierung der politischen Kontroversen um die zukünftige Landwirtschaft, wird von einer leichten Steigerung des Gesamtumsatzes ausgegangen Gestützt wird das Neumaschinengeschäft durch Initiativen der Hersteller, was die Belebung des Absatzes unterstützen wird. Aufgrund von sehr hohen Umsätzen im letzten Quartal 2020, welche auch durch die temporär gesenkte Mehrwertsteuer gestützt wurden, waren deutlich vorgezogene Investitionen im Jahr 2020 erkennbar die sich belastend auswirken können. Die bereits getätigten Abschlüsse in den ersten Wochen des neuen Geschäftsjahres stimmen aber zuversichtlich. Sowohl der Neumaschinenabsatz als auch die Parts- und Serviceumsätze liegen über dem Vormonatsergebnis. Die Landwirte stellen sich offensichtlich aktiv auf die neuen Gegebenheiten (z.B mehr mechanische Unkrautbekämpfung) ein, was oft auch mit Investitionen in den Maschinenpark verbunden ist. Für das Geschäftsjahr 2021 rechnen wir erneut mit einem schwierigen Jahr. Die Märkte im Rheinland sind nach wie vor unruhig; die Erzeugerpreise für Getreide sind derzeit sehr gut, allerdings sind bei Zucker und Milch Verunsicherung und fallende Erzeugerpreise am Markt festzustellen. Es ist aktuell eine Kaufzurückhaltung bei Grünlandtechnik durch die jüngste Trockenperiode eingetreten. In den Sonderkulturen herrscht Preisdruck durch absolute Marktsättigung z.B. bei Industrieware im Kartoffelbereich. Unser Auftragsbestand für verkaufte Landmaschinen lag in den Wintermonaten noch deutlich über Vorjahr. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Landtechnikgeschäft ist schwierig einzuschätzen. Die Lieferketten der Landtechnikindustrie sind teilweise jetzt schon unter Druck oder eingeschränkt. Aufgrund dieser Ereignisse gehen wir zunächst von einem konstanten Umsatz aus. Allerdings wird, bedingt durch die Strukturveränderung im Unternehmen, durch die Eröffnung der zwei neuen Standorte im Vorjahr und Ausdehnung in der Fläche im Vertrieb und Service nach wie vor mit einem leicht steigenden Umsatz geplant. Im derzeitigen Marktumfeld und unter Berücksichtigung der Entwicklungen innerhalb des Unternehmens und der "Bauernmilliarde" blicken wir mit unseren Absatzerwartungen in das Geschäftsjahr 2021 insgesamt verhalten optimistisch. Für das Geschäftsjahr 2021 rechnen wir zudem mit einem gleichbleibenden, stabilen Jahresergebnis gegenüber 2020- Dies resultiert insbesondere aus den Konjunkturprognosen und Strukturkosten durch Veränderung in der Organisationseinheit. Risiken sehen wir vor allem in der sich weiter verschärfenden Wettbewerbssituation und dem daraus resultierenden Margendruck. Ferner in den Auswirkungen der Corona-Pandemie und Einflüssen von Trockenperioden. Die schnelle Verfügbarkeit von Produkten ist durch die Industrie derzeit nicht mehr gewährleistet und kritisch für den Handel zu sehen. Chancen werden nach wie vor in der Erschließung der neuen Vertriebsregionen gesehen, was aber auch immer noch unter dem Einfluss entsprechender Anlaufkosten und dem Druck von Fachkräftemangel steht. Die vorstehenden Aussagen basieren auf Prognosen ohne die genauen weiteren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu kennen. Es besteht eine große Unsicherheit darüber, wie sich die negativen wirtschaftlichen Folgen durch die andauernde Coronavirus-Pandemie im Jahresverlauf auswirken werden. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft kann daher nicht verlässlich prognostiziert werden Derzeit besteht weiterhin eine Beschränkung des öffentlichen Lebens in Deutschland und anderen Ländern. Die weitere Entwicklung ist derzeit nicht einzuschätzen. Mittelfristig sollte allerdings die steigende Verfügbarkeit von Impfstoffen zu einer besseren Lage in der zweiten Jahreshälfte führen. Unsere Kunden können überwiegend ihren Geschäftsbetrieb aufrechterhalten. Um den eigenen Geschäftsbetrieb sicherzustellen, hat die Technik Center Alpen diverse Vorsorgemaßnahmen in Abstimmung mit den örtlichen Behörden oder aber dem Krisenstab des Konzerns, getroffen, um eigenen Krankheitsfällen und damit Auswirkungen auf unseren Service und Vertrieb vorzubeugen. Für uns von Bedeutung ist zudem die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Neumaschinen der Hersteller, um unsere obigen Prognosen erreichen zu können. Für das Folgejahr 2022 kann von einer nach heutigem Kenntnisstand weiterhin angespannten Lage ausgegangen werden. Die anhaltende Nachfrage nach Agrarrohstoffen lässt aber insoweit ein durchaus freundlicheres Marktumfeld erwarten, ist aber von globalen Einflüssen abhängig. Innerbetriebliche Optimierungen werden zudem die Kostenstruktur verbessern und die Ertragslage begünstigen. 5. Nichtfinanzielle Faktoren Durch unsere sehr gute Aufstellung im Markt, unsere qualitativ hochwertigen Produkte und durch unsere hoch motivierten Mitarbeiter werden wir auch in diesem Jahr in der Lage sein, unsere Marktstellung zu sichern und auszubauen und für die Zukunft zu festigen. Durch eine gezielte und systematische Aus- und Weiterbildung des Personals werden wir die richtigen Signale setzen, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und die Kundenbindung auszubauen bzw. zu festigen.
Alpen, 23. März 2021 Technik Center Alpen GmbH Die Geschäftsführung Klaus Bleker BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Technik Center Alpen GmbH, Alpen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Technik Center Alpen GmbH, Alpen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31 Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Technik Center Alpen GmbH, Alpen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs, 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten-falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. Mai 2021 Deloitte
GmbH
Max Schürtz, Wirtschaftsprüfer Dirk Becker, Wirtschaftsprüfer Beschlussfassung über die ErgebnisverwendungAuszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 27.05.2021 TOP 5 - Vorstellung/Feststellung des Jahresergebnisses 2020 Das Jahresergebnis 2020 wird mit einem Überschuss von 354.001,97 € nach Steuern festgestellt. TOP 65 - Beschlussfassung zur Ergebnisverwendung 2020 Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss 2020 mit einem Jahresüberschuss von 354.001,97 € nach Steuern fest. Die Gesellschafter beschließen, wie im Vorjahr eine 5% Verzinsung auf das gezeichnete Kapital i. H. v. 2.400.000,- € an die Gesellschafter, entsprechend dem Verhältnis der Geschäftsanteile, auszuschütten und den Rest den Gewinnrücklagen der Gesellschaft zuzuführen. Die Ergebnisverwendung 2020 wird einstimmig mit 100% der Stimmen von den Gesellschaftern beschlossen.
Alpen, 27.05.2021 |
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