Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 7152
Eingetragen
8.11.2001
Branche
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauGarten- und LandschaftsbauIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Ingenieurleistungen im Bereich Landwirtschaft, Wasserschutz, sekundär Rohstoffverwertung und Umweltberatung, sowie der Bereich Lebensmittel Molekularbiologie und Luftuntersuchungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benoit Lasserre
seit 23.3.2023
Geschäftsführer
Renate Schwameis
seit 4.2.2019
Prokura
Michael Witiska
seit 4.2.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Paul Dr. Wimmer
seit 26.4.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

3.43% identifiziert18.24% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Dr. P*** W*****
3.16%
Dr. H***** D********
0.27%

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Commerz Unternehmensbeteiligungs-Aktiengesellschaft Frankfurt
4.56%
HF-Fonds VII Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH Hannover
4.56%
HF Fonds VI Unternehmensbeteiligungs-GmbH Hannover
4.56%
Provinzial Nord Beteiligungsgesellschaft mbH Kiel
4.56%

Gesellschafter
Beta

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 7 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
AGROLAB Gesellschaft für Dienstleistungen in Landwirtschaft und Umwelt mbH
Germany
1.450.300 €
Paul Wimmer
Edlkofener Str. 2, 84079 Bruckberg
45.850 €
Helmut Deschauer
Haglweg 7, 84174 Viecht
3.850 €
Commerz Unternehmensbeteiligungs-Aktiengesellschaft
Germany
66.200 €
HF-Fonds VII Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH
Germany
66.200 €

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AGROLAB GmbH

Landshut

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der AGROLAB GmbH, Landshut

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die AGROLAB GmbH ist nur zu einem sehr geringen Teil in operative Geschäfte involviert, so dass sie nur indirekt über die Ertragslage der ihr angehörenden Labore beeinflusst wird.

Die AGROLAB GROUP bietet Untersuchungen in den Bereichen Agrar-, Umwelt-, Wasser- und Lebensmittelanalytik.

Das Geschäft in den wesentlichen Märkten der AGROLAB GROUP konnte sich in 2023 wieder positiver entwickeln. . Insgesamt konnten sich AGROLAB-Labore relativ zum Markt gut behaupten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das reale BIP in Deutschland fiel 2023 um 0,3%. Die relevanten Analytikmärkte entwickelten sich für die AGROLAB GROUP in 2023 wieder positiver. Ein Wachstumstreiber sind u.a. die zunehmenden gesetzlichen Vorschriften in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt, Wasser und im Agrarbereich.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 75,3 Mio. Euro auf 76,5 Mio. Euro. Auf der Aktivseite ist die Veränderung im Wesentlichen auf die Erhöhung der Finanzanlagen und auf der Passivseite durch die Erhöhung des Eigenkapitals zurückzuführen.

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 26,9 Mio. Euro und sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Mio. Euro gestiegen.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 9,2 Mio. Euro ab.

Der Materialaufwand hat sich von 163 T Euro auf 5.526 T Euro erhöht und beträgt 20,4 % vom Umsatz. Der Anstieg resultiert aus den in Anspruch genommenen Leistungen für den Bau des neuen Büro- und Laborgebäudes in Österreich.

Die Personalaufwendungen stiegen von 12,8 Mio. Euro auf 13,3 Mio. Euro, dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von 4,2 %. Die Mitarbeiterzahl in der AGROLAB GmbH steigerte sich leicht. Das ist u.a. auf die durchgeführten Strukturanpassungen zurückzuführen.

Das Eigenkapital erhöhte sich von 66,9 Mio. Euro auf 72,2 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote stieg im Vergleich zum Vorjahr von 88,8 % auf 94,4 %.

Die Eigenkapitalquote ist als überdurchschnittlich hoch zu bewerten.

Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -0,9 Mio. Euro auf 1,7 Mio. Euro. Für Investitionstätigkeiten wurden 2,4 Mio. Euro und für Finanzierungstätigkeit wurden 3,9 Mio. Euro verwendet. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich leicht um 0,1 Mio. Euro.

Die eigene Liquidität kann durch Ausschüttungen aus den Tochterunternehmen jederzeit kurzfristig erhöht werden, so dass genügend Spielraum für Akquisitionen bleibt.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen wie Umsatzrendite und Cashflow heran.

Zentrale Kenngröße für die Umsatzrendite ist u. a. das EBITDA im Verhältnis zum Rohertrag. Das EBITDA betrug 2023 10,4 Mio. Euro. Die AGROLAB GmbH erwirtschaftete ein Jahresergebnis von 9,2 Mio. Euro.

Die freie Liquidität erhöhte sich von 1,7 Mio. Euro auf 1,8 Mio. Euro. Diese Größe wird auf Wochenbasis zentral nachgehalten und ist die Basis für unterjährige, zentrale Liquiditätsforecasts für AGROLAB GmbH.

IV. Prognosebericht

Laut Wirtschaftsprognose des internationalen Währungsfonds wird das Wachstum in der Eurozone in 2024 mit + 1,2 % moderat ausfallen.

Trotzdem prognostiziert die AGROLAB ein organisches Umsatzwachstum in einem Fenster zwischen 5 und 10 %.

Neben dem Wachstum in den deutschen Märkten trägt die Region Westeuropa überdurchschnittlich zum Gesamtwachstum bei

Auf dieser Basis ist eine Steigerung der EBITDA Marge von bis zu 1 Prozentpunkt möglich.

Grundlage dieser Prognose sind die weiterhin bestehenden Wachstumsmöglichkeiten in den relevanten Analytikmärkten der AGROLAB GROUP, die sich in 2023 als relativ stabil erwiesen.

AGROLAB profitiert vom wachsenden Bedarf der Gesellschaft an Tests aufgrund von Forderungen nach einer sauberen Umwelt und Nahrungsmitteln. Hinzu kommen weiterhin zunehmende, staatliche Regulierungsaktivitäten und der gesteigerte Bedarf an Qualitätssicherung.

Im Umweltbereich Deutschland ist hier vor allem die Mantelverordnung zu benennen, die ab August 2023 in Kraft getreten ist und bundeseinheitliche und rechtverbindliche Anforderungen an Boden und Grundwasser festlegt. Analytisch hat sich die AGROLAB auf die Mantelverordnung mit den deutschen Umweltlaboren frühzeitig eingestellt.

Diese Faktoren bilden auch für 2024 ein attraktives Marktumfeld.

Um die weiterhin hohen Investitionsquoten von durchschnittlich über 100% zu finanzieren, sind hohe cash flows aus der laufenden Geschäftstätigkeit notwendig. Sollten jedoch weitere negative Einflüsse aus Inflation, Warenversorgung, Lohnsteigerungen in 2024 kommen und der Kostendruck weiter zunehmen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dies eine negative Auswirkung auf die Ertragslage des Unternehmens hat und die Planziele verfehlt werden

V. Risikobericht - und Chancenbericht

a. Inflation

Im Jahr 2024 sehen wir weltweit leicht abnehmende Inflationsraten. Für Unternehmen im Analytikbereich bedeutet dies jedoch weiterhin Kosten auf hohem Niveau für Personal, Infrastruktur und Betriebsmittel.

b. Wirtschaftswachstum

Ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum oder eine Rezession stellt ein weiteres Risiko dar. Im Zuge einer globalen Rezession, die durch geopolitische Spannungen und strukturelle Schwächen in einigen Volkswirtschaften ausgelöst wird, könnte die Nachfrage nach analytischen Dienstleistungen zurückgehen. Unternehmen im Analytikbereich müssen flexibel bleiben und ihre Dienstleistungen an die veränderten Marktbedingungen anpassen, um weiterhin relevant zu bleiben.

c. Arbeitsmarktbedingungen

Die Arbeitsmarktsituation im Jahr 2024 ist durch Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich IT und Datenanalyse, geprägt. Engpässe auf dem Arbeitsmarkt können zu höheren Gehältern und erhöhter Fluktuation führen, was wiederum die Stabilität und Effizienz der Unternehmen beeinträchtigt. Um diesen Risiken zu begegnen, investiert AGROLAB in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und schafft Arbeitsbedingungen, um Talente zu gewinnen und zu halten.

d. Technologische Veränderungen

Technologische Veränderungen stellen sowohl Chancen als auch Risiken dar. Unternehmen im Analytikbereich müssen kontinuierlich in neue Technologien investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies erfordert jedoch erhebliche finanzielle Mittel und kann mit dem Risiko verbunden sein, dass neue Technologien schneller als erwartet veralten oder nicht die erwarteten Vorteile bringen. Gerade im Bereich der Technologien hält AROLAB ein hohes Investitionsniveau aufrecht.

Die AGROLAB GROUP begegnet einer möglichen Krisensituation mit einer finanziell soliden Basis.

e. Finanzwirtschaftliche Risiken

Das maximale Ausfallrisiko für die AGROLAB GROUP resultiert hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Ausfallraten sind jedoch nach wie vor recht gering. Zudem wird diesen Risiken durch ein straffes Forderungsmanagement begegnet. Soweit erforderlich, wird das Ausfallrisiko durch die Bildung entsprechender Wertberichtigungen antizipiert. Die Forderungsbestände steigen vor allem durch die ausländischen Unternehmen oder Neuerwerbungen an, da in diesen Regionen teilweise Zahlungsziele von drei bis sechs Monaten üblich sind oder in den Neuerwerbungen noch kein straffes Forderungsmanagement eingeführt ist.

Das Ausfallrisiko bei liquiden Mitteln ist faktisch nicht gegeben, weil diese bei Banken gehalten werden, denen international tätige Agenturen eine hohe Bonität bescheinigt haben.

Investitionen in Wertpapiere und in Fremdwährungen werden nicht getätigt.

Eine signifikante Konzentration von Ausfallrisiken besteht nicht, weil sich die Risiken auf eine große Anzahl von Vertragspartnern und Kunden verteilen.

Ein Zinsänderungsrisiko bei langfristigen Finanzierungen besteht nicht, da die Konditionen fixiert sind. Zudem ist der Betrag der externen Finanzierungverbindlichkeiten sehr gering.

Im Bereich der kurzfristigen Finanzierung wird die Entwicklung des Marktes ständig beobachtet, um gegebenenfalls Maßnahmen zur Sicherstellung marktkonformer Finanzierungskonditionen vornehmen zu können.

Sicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten werden derzeit nicht eingesetzt.

Währungsrisiken bestehen im Moment kaum, da Geschäfte mit Kunden außerhalb der europäischen Währung nur in untergeordnetem Maße getätigt werden.

Die Aktivitäten in Polen werden in polnischen Zloty abgerechnet. Der polnische Zloty zeigt sich gegenüber der europäischen Währung als stabil.

Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten.

a. Rechtsangelegenheiten:

Es liegen derzeit keine Rechtsstreitigkeiten oder sonstige anhängige Rechtsangelegenheiten vor.

VI. Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzten wir durch interne Ablauf- und Qualitäts kontrollen durch. Zudem koordiniert die AGROLAB GROUP ihr Qualitätsmanage ment zentral und gewährleistet so ein einheitlich hohes Niveau.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovative Prozesse, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Kostenbewusstsein und Qualität begegnen.

VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Durch zeitnahe, monatliche Controlling-Reports kann die Finanzsituation der AGROLAB GmbH gut verfolgt werden

 

Landshut, 18.07.2024

Dr. Paul Wimmer, Geschäftsführer

Dr. Torsten Zurmühl, Geschäftsführer

Michael Witiska, Geschäftsführer

Benoist Lasserre, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 70.127.184,68 65.626.464,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 324.740,00 179.680,00
II. Sachanlagen 6.851.788,91 7.061.128,91
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.990.885,16 6.251.284,16
2. technische Anlagen und Maschinen 650.591,00 589.562,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 210.312,75 220.282,75
III. Finanzanlagen 62.950.655,77 58.385.655,77
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 43.836.738,93 43.496.738,93
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 14.813.916,84 14.888.916,84
3. Beteiligungen 4.300.000,00
B. Umlaufvermögen 6.211.050,79 9.486.702,04
I. Vorräte 30.671,68 4.352.870,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.361.289,26 3.420.570,82
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.667.452,68 1.894.656,52
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.693.836,58 1.525.914,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 12.753,36 19.357,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.819.089,85 1.713.260,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 154.852,20 219.534,16
Aktiva 76.493.087,67 75.332.700,88

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 72.217.195,96 66.876.894,03
I. ausgegebenes Kapital 1.492.950,00 1.492.950,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.764.750,00 1.764.750,00
2. eigene Anteile -271.800,00 -271.800,00
II. Bilanzgewinn 70.724.245,96 65.383.944,03
davon Gewinnvortrag 61.483.944,03 52.243.222,63
B. Rückstellungen 1.358.156,43 1.227.780,00
C. Verbindlichkeiten 2.866.713,60 7.149.937,52
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 71.617,77 104.940,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 71.617,77 104.940,62
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.795.095,83 7.044.996,90
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.795.095,83 7.044.996,90
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.666,68 3.333,33
E. Passive latente Steuern 49.355,00 74.756,00
Passiva 76.493.087,67 75.332.700,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 21.591.218,35 19.119.883,83
2. Personalaufwand 13.310.907,95 12.757.210,68
a) Löhne und Gehälter 10.923.687,78 10.099.136,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.387.220,17 2.658.073,78
davon für Altersversorgung 420.829,55 795.379,28
3. Abschreibungen 706.285,21 575.000,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 706.285,21 575.000,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.799.247,01 3.630.694,35
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 675,42 723,07
5. Erträge aus Beteiligungen 6.975.000,00 11.708.290,33
davon aus verbundenen Unternehmen 6.975.000,00 11.708.290,33
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 544.647,00 169.371,85
davon aus verbundenen Unternehmen 544.647,00 169.371,85
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.081,78 4.358,15
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.262,42 105,76
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.081.470,61 890.533,86
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 25.401,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.223,00
10. Ergebnis nach Steuern 9.249.773,93 13.148.358,60
11. sonstige Steuern 9.472,00 7.637,20
12. Jahresüberschuss 9.240.301,93 13.140.721,40
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 61.483.944,03 52.243.222,63
14. Bilanzgewinn 70.724.245,96 65.383.944,03

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: AGROLAB GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Landshut
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landshut
Register-Nr.: HRB 7152

Der Jahresabschluss der AGROLAB GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung mit 1% auf die Nettoforderungen vorgenommen. Zweifelhafte Forderungen wurden mit 80 % auf die Nettoforderungen wertberichtigt.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Der Bestand wurde zum 31.12.2023 durch Inventur ermittelt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die kumulierte Abschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: Euro 130.302,54.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 577.145,16 244.413,47 3.700,75
2. geleistete Anzahlungen 0,00 50.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 577.145,16 294.413,47 3.700,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.979.637,86 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.289.839,09 27.126,16 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.010.622,47 237.347,99 155.433,05
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 85.249,59 0,00
Summe Sachanlagen 11.280.099,42 349.723,74 155.433,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 43.496.738,93 340.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 14.888.916,84 1.050.000,00 1.125.000,00
3. Beteiligungen 0,00 4.300.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 58.385.655,77 5.690.000,00 1.125.000,00
Summe Anlagevermögen 70.242.900,35 6.334.137,21 1.284.133,80
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 817.857,88
2. geleistete Anzahlungen 0,00 50.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 867.857,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 8.979.637,86
2. technische Anlagen und Maschinen 85.249,59 1.402.214,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.092.537,41
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -85.249,59 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 11.474.390,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 43.836.738,93
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 14.813.916,84
3. Beteiligungen 0,00 4.300.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 62.950.655,77
Summe Anlagevermögen 0,00 75.292.903,76
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 397.465,16 149.350,47 3.697,75 0,00 543.117,88
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 397.465,16 149.350,47 3.697,75 0,00 543.117,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.728.353,70 260.399,00 0,00 0,00 2.988.752,70
2. technische Anlagen und Maschinen 700.277,09 51.346,75 0,00 0,00 751.623,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 790.339,72 245.188,99 153.304,05 0,00 882.224,66
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.218.970,51 556.934,74 153.304,05 0,00 4.622.601,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.616.435,67 706.285,21 157.001,80 0,00 5.165.719,08
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 274.740,00 179.680,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 50.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 324.740,00 179.680,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.990.885,16 6.251.284,16
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 650.591,00 589.562,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 210.312,75 220.282,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 6.851.788,91 7.061.128,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 43.836.738,93 43.496.738,93
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 14.813.916,84 14.888.916,84
3. Beteiligungen 0,00 4.300.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 62.950.655,77 58.385.655,77
Summe Anlagevermögen 0,00 70.127.184,68 65.626.464,68

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEuro 12,75 (Vorjahr: TEuro 19,36).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 1.104,90 (Vorjahr TEuro 520,15) enthalten TEuro 1.106,12 (Vorjahr TEuro 522,10) gegen verbundene Unternehmen.

Latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz.

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

Für die Übertragung der Pensionsverpflichtung auf einen Pensionsfonds wurde im Kalenderjahr 2011 eine Einmalzahlung von Euro 130.323,68 geleistet, die im Auslagerungsjahr steuerlich nicht in voller Höhe aufwandswirksam erfasst werden konnte und auf die Kalenderjahre 2012 bis 2021 in gleichen Teilbeträgen als Aufwand verteilt wurde. Im Kalenderjahr 2015 war eine Nachschusszahlung in Höhe von Euro 62.405,27 in den Pensionsfonds zu leisten. Der auf die Kalenderjahre 2016 bis 2025 zu verteilende Aufwand hieraus beträgt jährlich Euro 6.240,53. Der Restsaldo zum 31.12.2023 beläuft sich auf Euro 12.481,03.

In der Handelsbilanz wurde das Anlagevermögen aufgrund der nur steuerrechtlich zulässigen degressiven Abschreibung und der Sofortabschreibung für Computer Hard- und Software höher angesetzt. Die Gesamtdifferenz daraus, die sich in den Folgejahren wieder ausgleichen wird, beträgt Euro 173.613,00.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 30,63 %. Die latenten Steuern wurden saldiert.

Der Saldo der passiven latenten Steuer beträgt zum 31.12.2023 Euro 49.355,00 (Vj. Euro 74.756,00).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Personalrückstellung Euro 1.001.714,00
Nebenkostenabrechnung Euro 14.000,00
Aufbewahrungsrückstellung Euro 5.000,00
Jahresabschluss und Prüfung Euro 115.550,00
Euro 1.136.264,00

Angaben und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 3.900,0 3.900,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 759,5 759,5 0,0 0,0
Vorjahr 1.465,9 1.465,9 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 71,6 71,6 0,0 0,0
Vorjahr 104,9 104,9 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 2.035,6 2.035,6 0,0 0,0
Vorjahr 1.679,1 1.679,1 0,0 0,0
Summe 2.866,7 2.866,7 0,0 0,0
Vorjahr 7.149,9 7.149,9 0,0 0,0

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 759,48 enthalten TEuro 150,6 (Vj. TEuro 87,1) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 2.035,62 enthalten :

• TEuro 1.433,6 (Vj. TEuro 1.131,3) aus Steuern

• TEuro 571,1 (Vj. TEuro 343,3) gegenüber verbundenen Unternehmen

• TEuro 20,0 (Vj. TEuro 29,8) im Rahmen der sozialen Sicherheit

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 286,0 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Verwaltung 75
Vertrieb/Kundenbetreuung 74
Produktion 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt: 150

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Dr. Paul Wimmer ausgeübter Beruf: Dipl. Ing. agr.
Weitere Geschäftsführer: Dr. Thorsten Zurmühl ausgeübter Beruf: Dipl. Geoökologe
Michael Witiska ausgeübter Beruf: Diplom-Wirtschaftsjurist
Benoit Lasserre ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe nach § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz in % Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
AGROLAB LUFA GmbH, 24107 Kiel 100,00 3.084.315,17 18.688.006,86
Zentrum für Dioxinanalytik GmbH, 95448 Bayreuth 33,33 64.876,35 2021 746.709,43
Agrolab Labor GmbH, 84079 Bruckberg 100,00 8.862.278,74 41.008.936,67
AGROLAB Wasseranalytik GmbH, 82279 Eching am Ammersee 100,00 1.188.239,64 10.944.909,26
AWV-Dr. Busse GmbH, 08525 Plauen 100,00 375.907,81 1.312.788,91
AGROLAB Agrar GmbH, 31157 Sarstedt 100,00 943.108,19 8.160.349,19
AGROLAB Umwelt GmbH, 24107 Kiel 100,00 989.674,12 1.409.361,89
AGROLAB Austria GmbH, A-4714 Meggenhofen 100,00 1.736.533,01 2022 9.864.752,73
FULA GmbH, 82279 Eching a. Ammersee 100,00 253.025,03 342.159,47
Agrolab Agrarzentrum GmbH, 37327 Leinefelde-Worbis 100,00 789.771,85 1.429.809,27
AGROLAB France S.A.R.L., Dijon, Frankreich 100,00 80.426,00 130.869,00
Al-West BV, Deventer, Niederlande 100,00 3.209.609,94 2022 16.380.861,56
AGROLAB Polska sp. zo.o., Warschau, Polen 100,00 73.942,68 2022 1.390.726,70
Al-North ApS, Tommerup, Dänemark 100,00 95.540,13 190.639,75
Agrolab West B.V., Deventer, Niederlande 100,00 123.513,00 2022 -196.912,00
AGROLAB Italia s.r.l., Altavilla Vicentina, Italien 100,00 409.131,00 2022 4.129.722,00
Servicios analiticos AGROLAB Spain SL, Madrid, Spanien 100,00 86.578,67 2022 5.941.244,94
AGROLAB Potsdam GmbH,14473 Potsdam 100,00 -189.955,78 -3.649.352,10
AGROLAB Ambiente S.r.l., Carrara, Italien 100,00 -1.767.208,00 2022 8.141.828,00
AGROLAB IT S.r.l., Altavilla Vincentina, Italien 100,00 -16.845,00 2022 -6.845,00
AGROLAB Alimentalia S.r.l., Altavilla Vincentina, Italien 100,00 -4.759,00 2022 5.242,00

Konzernzugehörigkeit

Die AGROLAB Gesellschaft für Dienstleistung in Landwirtschaft und Umwelt mbH stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist beim Unternehmensregister einzusehen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Unterschrift der Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

 

Landshut, den 26.08.2024

gez. Dr. Paul Wimmer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In Bezug auf die Offenlegung des vorstehenen Jahresabschlusses wurden von den größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die RINGTREUHAND Welter GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Landshut, unter dem 31. Juli 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AGROLAB GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AGROLAB GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AGROLAB GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Landshut, den 31. Juli 2024

RINGTREUHAND Welter GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

J. Welter, Wirtschaftsprüfer

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