Fiemah GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Dr. Thümen seit 9.3.2026 | Geschäftsführer |
Benjamin Hiepler seit 1.3.2021 | Prokura |
Alaaddin Aydin seit 30.8.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dover Luxembourg Participations S.a.r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Automatik Plastics Machinery GmbHGroßostheim-RingheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht 2011(1) GeschäftstätigkeitDer Schwerpunkt der weltweiten Geschäftstätigkeit der Gesellschaft liegt in der Entwicklung, Herstellung, Lieferung und Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen für die kunststofferzeugende und -verarbeitende Industrie. Hauptprodukte der Automatik Plastics Machinery GmbH sind Stranggranulieranlagen und Unterwassergranulatoren für die Erzeugung von Kunststoffgranulat. Daneben fertigt die Gesellschaft Spinnbalken und Extruder für Dritte. Mit der Übernahme der Anteile an der Automatik Holding GmbH (Hauptgesellschafterin der Automatik Plastics Machinery GmbH mit 97,17 % (unmittelbar mit 94 % und mittelbar mit 3,17 %) durch die Maag Pump Systems Sarl, Luxemburg, im Mai 2010 gehört die Gesellschaft zu der Luxemburgischen Maag Gruppe. Bei der Beurteilung der Geschäftslage und des Jahresabschlusses der Gesellschaft ist zu berücksichtigen, dass sich, bedingt durch die im Maschinen- und Anlagenbau üblichen hohen Projektwerte und langen Durchlaufzeiten, im Jahresvergleich erhebliche Verschiebungen ergeben können. (2) Allgemeine Geschäftsentwicklung 2011Marktlage Die konjunkturelle Entwicklung der Kunststoffindustrie zeigt nach der schweren Rezession in 2009 und einer guten Erholung in 2010 einen nochmaligen weiteren kräftigen Zuwachs in 2011. Dabei hatte sich die Nachfrage nach Kunststoff- und Gummimaschinen nach Aussage von Branchenvertretern im zweiten Halbjahr 2011 - verglichen mit den ersten sechs Monaten - weiter verbessert. Umsatz und Auftragsentwicklung Der Auftragseingang (59,7 Mio.€) lag im Jahr 2011 um 34 % über 2010. Zu diesem Anstieg -vor allem im 1. Halbjahr mit 33,5 M€ - haben alle Bereiche (Maschinen +37%, Ersatzteil & Service +34% sowie Spinnbalken & Extruderbau +22%) beigetragen. Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Umsatz von 56,1 Mio.€ (Vorjahr: 36,5 Mio.€) erzielt. Dabei konnte im Bereich der Maschinen - verglichen mit dem noch relativ niedrigen Vorjahresumsatz - ein Anstieg über 50% erreicht werden. Im Ersatzteil- & Servicegeschäft stieg der Umsatz um 34%. Regional (in Bezug auf das Bestimmungsland) konnte im Inland ein Zuwachs von +107%, Europa von +91% und Asien von +66% verzeichnet werden. Osteuropa und Südamerika waren dagegen rückläufig; Nordamerika in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der Auftragsbestand zum Jahresende liegt mit 20,6 Mio.€ leicht über dem Stand zu Beginn des Jahres. Personal Im Laufe des Jahres 2011 hat sich die Zahl der eigenen Mitarbeiter wieder um 17 Personen oder 8% erhöht. Zum 31. Dezember 2011 waren durchschnittlich 229 Mitarbeiter (ohne Azubi) beschäftigt. Bedingt durch die hohe Auslastung waren darüber hinaus rund 9% (Vorjahr rund 3 %) Fremdpersonal bezogen auf die eigene Mitarbeiteranzahl über das Jahr durchschnittlich beschäftigt. Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist in 2011 mit +5,0 Mio € gegenüber dem Verlust aus 2010 in Höhe von -1,3 Mio € erwartungsgemäß kräftig angestiegen. Der wesentliche Grund für diese positive Entwicklung ist die um rund 43% gestiegene Gesamtleistung, bei einem leicht unterproportionalen Anstieg des Materialeinsatzes um 38%. Die Personalaufwendungen haben sich vor allem aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl und durch Sonderzahlungen an die Mitarbeiter in Höhe von 0,8 Mio. € um 18% erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren darüber hinaus im Vorjahr noch durch Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der Finanzierung (im Wesentlichen Kursverluste aus der Ablösung von Altdarlehen von 0,9 Mio €) belastet. Negativ wirkten sich im Jahr 2011 notwendige Sonderabwertungen im Bereich der Forderungen (0,7 Mio €) und der Bestände, (1,1 Mio € - einschließlich Bildung einer Drohverlustrückstellung von 0,4 Mio €) auf das Ergebnis aus. Dieser für die Gesellschaft in dieser Höhe einmalige Wertberichtigungsbedarf ist auf die anhaltenden Zahlungsschwierigkeiten eines Kunden zurückzuführen, konnte aber die insgesamt sehr positive Entwicklung der Gesellschaft nicht überdecken. Auf der anderen Seite wurde aus dem Verkauf der 100%igen Tochtergesellschaft Automatik Inc. an eine Schwesterfirma innerhalb der Maag Gruppe ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 1,5 Mio € erzielt. Nach Berücksichtigung von Steuern wird damit ein Jahresüberschuss von 4,9 Mio € nach einem Fehlbetrag im Vorjahr von -1,2 Mio € ausgewiesen. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin geordnet. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des positiven Jahresergebnisses 2011 bei einer um 6,9 Mio € gestiegenen Bilanzsumme auf 32,2 % (Vorjahr 27,0 %) deutlich verbessert. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde ein positiver Cash-Flow von 5,5 Mio € erzielt. Die flüssigen Mittel liegen mit 4,4 Mio € um 1,7 Mio € über dem Vorjahreswert bei einer gleichzeitigen Reduzierung der Bankdarlehen von 13,0 Mio € in 2010 auf 10,3 Mio € zum Ende des Jahres 2011. Der Anstieg der Ausleihungen an verbundene Unternehmen um 2,4 Mio € und der Rückgang der Anteile an verbundenen Unternehmen um -1,0 Mio € steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Verkauf der US-Beteiligung gegen Gewährung eines Darlehens. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 3,0 Mio € ist auf das gestiegene Geschäftsvolumen zurückzuführen; in diesem Zusammenhang haben sich auch die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten (+1,8 Mio €) erhöht. Die Rückstellungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 Mio €. Neben den Steuerrückstellungen beruht dies im Wesentlichen auf höheren personalbezogenen Rückstellungen und dem Anstieg der Gewährleistungsrückstellungen aufgrund des gestiegenen Umsatzvolumens. Tochtergesellschaften Per 1. Januar 2011 wurde die Tochtergesellschaft in den USA innerhalb der Maag Gruppe verkauft. Generell haben sich alle Tochtergesellschaften in 2011 sehr positiv entwickelt. Alle ausländischen Tochtergesellschaften konnten ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern. Auch die in 2010 neu gegründeten Gesellschaften in Taiwan und Brasilien mit noch negativen Jahresüberschüssen in 2010 erzielten in 2011 ein positives Ergebnis. (3) Investitionen sowie Forschung und EntwicklungDie Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen lagen 2011 mit 1,4 Mio € um 0,6 Mio.€ über dem Vorjahr. Dabei lag der Schwerpunkt im Bereich der Produktions- (0,5 Mio €) und Demomaschinen (0,4 Mio €). Die übrigen Investitionen flossen in Werkzeuge, Fahrzeuge, Büro- und Geschäftsausstattung sowie in Softwarelizenzen. Für Forschung und Entwicklung wurden 1,9 Mio. € aufgewendet, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 0,4 Mio € oder 25% entspricht. (4) Risiken der künftigen Entwicklung sowie RisikomanagementDie Unternehmensleitung geht bei den vorliegenden wirtschaftlichen Verhältnisse davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist und dass derzeit auch keine Risiken erkennbar sind, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Gegen potentielle Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im externen Umfeld (Entwicklung der Branche, politischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmen) als auch in den internen betrieblichen Funktionsbereichen (Beschaffung, Produktion, Absatz, Personal, Finanzierung und Investition), die sich in Forderungsausfall-, Fremdwährungs-, Preisschwankungs- und Qualitätsrisiken konkretisieren können, sind Systeme etabliert, die diese Risiken rechtzeitig erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten lassen. Hierzu zählen
Darüber hinaus besteht ein umfangreiches Berichtswesen. Hier werden die Themen Auftragseingang, Umsatz, Auftragsbestand, Erfolgsrechnung, Bilanz, Investitionen, Personal, Projekt- und Produktkalkulation, aktuelle Angebote und Projekte, Entwicklungsprojekte, Reklamationsfälle, Einkauf, Lagerbestände, offene Forderungen usw. detailliert dargestellt. Neben dem regelmäßigen monatlichen Reporting mit rollierenden "Forecasts" wird eine umfangreiche Planung für das Folgejahr erstellt (Budget). Ebenfalls einmal jährlich wird die strategische Ausrichtung des Unternehmens überarbeitet. In den regelmäßig stattfindenden Managementteamsitzungen, den Board-Meetings, den Budget- und Strategiemeetings werden diese Informationen berichtet, diskutiert und Maßnahmen verabschiedet. (5) Chancen der künftigen Entwicklung sowie AusblickDurch unser Know-how sowie das bestehende Angebot und die stetige Weiterentwicklung unserer innovativen Granuliertechnologie für alle Granulierverfahren sehen wir uns auch zukünftig im Markt gut aufgestellt. Es wird erwartet, dass die generelle Nachfrageentwicklung im Kunststoffmaschinenbau 2012 unverändert anhält. Die Umsatzplanung für 2012 geht insgesamt von einem leichten Rückgang auf 53 Mio € aus, dies insbesondere wegen des erwarteten Umsatzrückgangs des im Jahr 2011 außerordentlich erfolgreichen Spinnanlagengeschäfts. Der Auftragsbestand zum Jahresende 2011 (20,6 Mio €) sowie ein sehr guter Auftragseingang im Januar 2012 (10,1 Mio €) stützen die Umsatzerwartung 2012 maßgeblich. Für das Geschäftsjahr 2012 wird entsprechend ein positives Ertragsniveau (Umsatzrendite vor Steuern) von 7-9 % erwartet. Für das Jahr 2013 wird bei anhaltend stabiler konjunkturellen Entwicklung in der Kunststoffindustrie mit einer ähnlichen Ertragslage gerechnet. Bei den Tochtergesellschaften wird ab 2012 ebenfalls eine Steigerung der Umsatzerlöse und somit der Jahresüberschüsse erwartet. (6) Ereignisse nach dem BilanzstichtagMit Vertrag vom 10. Februar 2012 wurde die Maag Gruppe von den bisherigen Mehrheitsgesellschaftern CGS II (Jersey) Ltd. Partnership, CGS II (Jersey) Co-Invest Ltd. Partnership und Clyde Blowers Capital an die amerikanische Dover Corporation verkauft. Der endgültige Abschluss des Verkaufes (Closing) wird für Mitte März 2012 erwartet.
Großostheim-Ringheim, den 14. März 2012 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Patente und Softwarelizenzen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vorgenommen. Der Firmenwert wird über die erwartete Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich bisher aufgelaufener planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Abschreibungsmethode vorgenommen. Sobald die linearen Abschreibungen zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Die degressive Abschreibung erfolgt nur für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden. Ab dem 1. Januar 2010 werden neu hergestellte oder angeschaffte Anlagegüter in Anlehnung an das BilMoG nur noch linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern für technische Anlagen und Maschinen belaufen sich auf 3 bis 10 Jahre. Leihmaschinen die in 2011 fertiggestellt wurden, werden linear über sechs Jahre abgeschrieben. Für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt die Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 wurden in 2008 und 2009 in einem Jahressammelposten erfasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Ab 2010 werden geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosen bis € 410) im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Aus dieser Bewertungsänderung ergibt sich keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. In 2011 wurde die Beteiligung an der 100%igen Tochtergesellschaft, Automatik Inc., Spartanburg/USA, an eine Schwestergesellschaft in der Maag Gruppe, die Maag Pump Systems (US), Inc., Charlotte/USA, gegen Gewährung eines Darlehens verkauft. Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen:
*) umgerechnet zum Transaktions- bzw. Durchschnittskurs; das Eigenkapital ergibt sich aus der historischen Entwicklung der Vorjahre Die bestehenden langfristigen Darlehensforderungen der Gesellschaft an andere Gesellschaften innerhalb der Maag-Gruppe werden zu marktüblichen Zinsen gewährt. Soweit diese Darlehen in einer Fremdwährung gewährt wurden erfolgt die Bewertung zum Stichtagskurs oder zu niedrigeren Anschaffungskosten. Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich: Entwicklung des Anlagevermögens
2. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkten (Einzel-) Kosten auch Gemeinkosten (Material- und Fertigungsgemeinkosten, einschließlich der durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen sowie die dem Fertigungsbereich zuordenbare Kosten der allgemeinen Verwaltung) einbezogen. Für nicht gängige Vorräte und Bestände mit Überreichweiten wurde in 2011 erstmals eine ausschließlich prozentual gestaffelte Reichweitenabwertungen vorgenommen. Die bis 2010 angewendete Kombination aus Gängigkeitsabwertung mit anschließender Reichweitenabwertung wurde nicht mehr angesetzt. Aus dieser Bewertungsänderung ergibt sich zum Bilanzstichtag eine geringere Abwertung von ca. 100 T€. In 2011 wurden darüber hinaus für Lagerteile und unfertige Erzeugnisse in Zusammenhang mit Aufträgen für einen Kunden eine Sonderabwertung in Höhe von 693 T€ vorgenommen. Die Abwertung erfolgte aufgrund anhaltender Zahlungsschwierigkeiten dieses Kunden und bestehender Zweifel über die Abnahme von noch bestehenden Kundenaufträgen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen auf Forderungen angemessen berücksichtigt. Die Wertberichtigungen enthalten eine Sonderabwertung in Höhe T€ 692 in Bezug auf einen Kunden (siehe oben Abschnitt II.2 unter den Vorräten). Durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen von 3 % wird dem allgemeinen Kreditrisiko Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 611 (Vorjahr T€ 226) Lieferforderungen und mit T€ 0 (Vorjahr T€ 18) - davon T€ 0 (Vorjahr T€ 11) gegen Gesellschafter - abgegrenzte Zinsen für gewährte Darlehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen von T€ 0 (Vorjahr T€ 9) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Ansonsten sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. 4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. 5. Aktive latente Steuern Der Posten resultiert wie im Vorjahr aus den unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz und betrifft im Wesentlichen die Pensionsrückstellungen (T€ 496) sowie Rückstellungen für Zinsderivate und Devisentermingeschäfte (T€ 140). Hierbei wurde von einem zukünftigen Steuersatz von 26,68% ausgegangen. Eine Ausschüttungssperre besteht nicht, da ein Passivüberhang vorliegt. 6. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft wird am Bilanzstichtag zu 94 % (€ 25.000) von der Automatik Holding GmbH, Großostheim-Ringheim und zu 6 % (€ 1.600) von der APM Managementbeteiligungs GmbH, Großostheim-Ringheim gehalten. 7. Kapitalrücklage Im Geschäftsjahr 2008 haben die Gesellschafter eine Einlage von T€ 14.951 in die Kapitalrücklage geleistet. Im Rahmen einer Verschmelzung in 2008 wurden weitere T€ 21 der Kapitalrücklage zugeführt. 8. Rückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte wie im Vorjahr auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der "Projected Unit Credit Methode" Es wurde hierbei ein Zinssatz von 5,14 % (Vorjahr 5,2%) verwendet, der sich aus einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit der Verpflichtung von 15 Jahren ergibt, sowie eine jährliche Rentenanpassung von 2,0 % (Vorjahr 1,5 %) indexiert. Bei der Ermittlung wurden keine künftigen Gehaltssteigerungen unterstellt. Die Heubeck Sterbetafeln (Heubeck Richttafeln 2005 G) liegen der Berechnung zugrunde. Die Überdeckung aus dem Vorjahr (T€ 28) aus der Anwendung des Beibehaltungswahlrechts im Zuge der Umstellung auf das BilMoG besteht zum 31. Dezember 2011 nicht mehr. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag gebildet. Die unter dieser Position ausgewiesene Jubiläumsrückstellung wird unter Verwendung der "Projected Unit Credit Methode" berechnet, wobei ein Zinsfuß von 5,14 % (Vorjahr 5,14%) p.a. sowie eine künftige Gehaltssteigerung von 2,5% verwendet wurde. Der Ermittlung der Jubiläumsverpflichtungen liegen die in der Betriebsvereinbarung vom 26. September 2008 festgelegten Zusagen zugrunde. Der Berechnung liegen ebenfalls die Heubeck Sterbetafeln (Heubeck Richttafeln 2005 G) für die Invalidisierung und Sterblichkeit zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsrisiken, sonstige personalbezogene Rückstellungen, Rechts- und Beratungskosten, ausstehende Lieferantenrechnungen, drohende Verluste aus Herstellungsaufträgen in Bezug auf einen Kunden, drohende Verluste aus Zinssicherungsgeschäften und Devisentermingeschäften sowie Provisionen. Zur Absicherung des Zinsrisikos eines Darlehens, das bereits in 2010 zurückgezahlt wurde, wurde in Vorjahren ein Zinssicherungsgeschäft abgeschlossen. Nach einer Mark-to-Market-Bewertung ergibt sich zum Bilanzstichtag ein negativer beizulegender Zeitwert in Höhe von T€ 409 T€ (Vorjahr 501 T€) und eine entsprechende Drohverlustrückstellung. Für zum 31.12. 2011 bestehende Devisentermingeschäfte wurde ebenfalls eine Drohverlustrückstellung mit einem negativen beizulegenden Zeitwert in Höhe von 143 T€ gebildet (Vorjahr 0 T€). 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten zwei langfristige Darlehen mit Laufzeiten bis 2014 bzw. 2015. Der Zinssatz des einen Darlehens setzt sich aus dem jeweiligen Libor und einem Aufschlag zusammen, der sich nach dem dynamischen Verschuldungsgrad der Gesellschaft richtet. Der Zinssatz des anderen Darlehens ist bis zum 30.12.2014 unveränderlich; danach neu verhandelbar. Verbindlichkeiten von T€ 2.600 (Vorjahr T€ 2.750) sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 7.650 (2009 T€ 10.250) haben eine Restlaufzeit von zwei bis fünf Jahren. Über fünf Jahre sind wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten enthalten. Bezüglich der Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten siehe die Ausführungen unter "IV. 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse". Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, haben wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ein Darlehen in Höhe von T€ 2.058 (Vorjahr T€ 2.001) das jederzeit fällig gestellt werden kann, sowie Managementumlagen T€ 291 (Vorjahr 168 T€). Bei den restlichen Verbindlichkeiten (T€ 646, Vorjahr T€ 507) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltenen Anzahlungen und sind, wie im Vorjahr, grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet eine im Voraus erhaltene Mietzahlung. Die passiven latente Steuern wurden, wie im Vorjahr, für die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz der Gesellschaft gebildet und beziehen sich auf den Beteiligungsansatz an der APM Grundstücksverwaltungsgesellschaft GmbH & Co. KG, Großostheim-Ringheim (Steuersatz 26,68 %). 10. Fremdwährungen Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen werden mit den am Bilanzstichtag gültigen Wechselkursen bewertet. 11. Derivative Finanzinstrumente Am Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Devisentermingeschäften in Höhe von T€ 1.300 (TUS$ 1.870), im Vorjahr T€ 0 (TUS$ 0), zur Absicherung schwebender Absatzgeschäfte sowie ein Zinssicherungsgeschäft aus der ursprünglichen Absicherung eines früheren Darlehens (siehe unter den Erläuterungen zu den Rückstellungen - Punkt II.8). III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Aufgliederung nach geographischen Märkten (Bestimmungsland, nicht Fakturaland):
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:
2. Bestandsveränderung Die Bestandsveränderung ermittelt sich wie folgt:
3. Andere aktivierte Eigenleistungen Der Ausweis beinhaltet aktivierte eigene Aufwendungen für Versuchs- bzw. Demomaschinen. 4. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von T€ 375 (Vorjahr T€ 1.016); diese betreffen die Auflösung von Rückstellungen (T€ 366, Vorjahr T€ 850) und die Herabsetzung der Wertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 9, Vorjahr T€ 166). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Werbe- und Vertreterkosten (T€ 2.005, Vorjahr T€ 1.148), Instandhaltungskosten (T€ 897, Vorjahr T€ 475), Garantieaufwendungen (T€ 852, Vorjahr T€ 794), Reisekosten (T€ 615, Vorjahr T€ 541), Versandkosten (T€ 511, Vorjahr T€ 497), Patentkosten (T€ 368, Vorjahr T€ 382), Beratungskosten (T€ 340, Vorjahr T€ 717), Gebäudemieten (T€ 480, Vorjahr T€ 480), Ausstellungs- und Messekosten (T€ 142, Vorjahr T€ 290), EDV-Aufwendungen (T€ 349, Vorjahr T€ 294), Zuführung zur Drohverlustrückstellung (T€ 0, Vorjahr T€ 530), Refinanzierungsgebühren (T€ 107, Vorjahr T€ 372) und Kursverluste (T€ 284, Vorjahr T€ 1.097). 6. Außerordentliche Erträge Die außerordentlichen Erträge betreffen den Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an der 100%igen Tochtergesellschaft, Automatik Inc., Spartanburg/USA. 7. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen fast ausschließlich das Berichtsjahr. T€ 13 entfallen auf Nachzahlungen für frühere Jahre. Rund T€ 20 sind dem außerordentlichen Ergebnis von T€ 1.505 zuzurechnen. 8. Latente Steuern (Ertrag) Der Ausweis beinhaltet die Veränderung der latenten Steuer aus den Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz (T€ 34). IV. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Im Berichtsjahr besteht ein Bestellobligo in Höhe von T€ 4.852. Dies resultiert größtenteils aus offenen Materialbestellungen; T€ 33 (Vorjahr T€ 9) entfällt auf Investitionen. Weiterhin bestehen Mietverpflichtungen gegenüber dem verbundenen Unternehmen APM Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Großostheim-Ringheim, in Höhe von T€ 480 p.a. Die Avalbürgschaften bei Kreditinstituten betragen zum Stichtag T€ 6.089 (Vorjahr T€ 5.976). Die Avalkreditlinie bei Kreditinstituten beläuft sich auf T€ 15.000 (Vorjahr T€ 15.000) im Rahmen des Konsortialkredites innerhalb der Maag-Gruppe (zu der die Gesellschaft seit 28.5.2010 gehört) plus Avalkreditlinien nur für die Automatik Plastics Machinery GmbH in Höhe von T€ 1.300 (Vorjahr T€ 500) bei zwei deutschen Kreditinstituten. Zur Sicherung des langfristigen Rahmen-Konsortialkredites über T€ 30.000 (Tranche A des Gesamtrahmenkredites der Maag-Gruppe - davon hat die Automatik Plastics Machinery GmbH Darlehen in Höhe T€ 4.250 (Vorjahr T€ 5.000) in Anspruch genommen) von einem schweizer Bankenkonsortium mit der UBS AG als Agenten - wurden nachfolgende Vereinbarungen geschlossen:
Mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft aus der gesamtschuldnerischen Haftung wird aufgrund der positiven Ertrags- und Finanzlage der Maag-Gruppe derzeit nicht gerechnet. Zur Sicherung des langfristigen Kredites von der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau (T€ 6.000, Vorjahr T€ 8.000) wurden folgende Vereinbarungen getroffen:
2. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Gemäß § 285 Nr. 21 HGB angabepflichtige Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen bestehen im Wesentlichen mit verbundenen Unternehmen der Maag-Pump Gruppe und betreffen das folgende Geschäftsvolumen:
3. Angaben zur Belegschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 229 (Vorjahr 212) Arbeitnehmer, davon 134 (Vorjahr 128) Angestellte und 95 (Vorjahr 84) gewerbliche Mitarbeiter. 4. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2011 die Herren:
Auf die Angabe der Bezüge wurde gem. § 286 (4) HGB verzichtet. Das gleiche gilt in Bezug auf die Bezüge ehemaliger Geschäftsführer. 5. Beirat Mit Gesellschafterbeschluss vom 25.11.2011 wurde der Beirat abgeschafft. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten dem Beirat die folgenden Herren an:
Die Mitglieder des Beirats erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2011 keine Vergütung. 6. Honorar des Abchlussprüfers Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer setzen sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2011 mit dem Verlustvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Automatik Holding GmbH, Großostheim-Ringheim Seit 28. Mai 2010 gehört die Gesellschaft zum Konzernkreis der Maag Pump Gruppe, die wiederum zum Konzernkreis der Clyde Blowers Capital Group gehört. Oberste Konzerngesellschaft ist seit 28. Mai 2010 die Clyde Brothers Capital S.A.R.L., Luxemburg, die einen Konzernabschluss aufstellt. Daneben erstellt die Maag Pump Systems S.A.R.L.-Luxemburg, einen Teilkonzernabschluss. In beide Konzernabschlüsse wird die Automatik Holding GmbH Gruppe mit Wirkung ab 28. Mai 2010 einbezogen. Gemäß § 291 HGB ist die Gesellschaft nicht verpflichtet einen deutschen Teilkonzernabschluss aufzustellen. In den folgenden wesentlichen Punkten weichen die für obigen Konzernabschluss der Maag Pump Systems S.A.R.L., Luxemburg, nach IFRS angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom deutschen Handelsrecht ab: Darstellung und Gliederung des Konzernabschlusses; Immaterielle Vermögensgegenstände, die keiner begrenzten Nutzungsdauer unterliegen, sind nicht planmäßig abzuschreiben und die sofortige erfolgsneutrale Erfassung der versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste im Rahmen der Bilanzierung der Pensionsverpflichtungen (IAS 19; sog. SORIE-Option). Weitere Unterschiede bestehen in der Bewertung von Sachanlagen, Vorräten und Rückstellungen. Die für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellten Konzernabschlüsse sind bei der Clyde Brothers Capital S.A.R.L., Luxemburg, bzw. bei der Maag Pump Systems S.A.R.L., Luxemburg, erhältlich. Mit Vertrag vom 10. Februar 2012 wurde die Maag Gruppe von den bisherigen Mehrheitsgesellschaftern CGS II (Jersey) Ltd. Partnership, CGS II (Jersey) Co-Invest Ltd. Partnership und Clyde Blowers Capital an die amerikanische Dover Corporation verkauft. Der endgültige Abschluss des Verkaufes (Closing) wird für Mitte März 2012 erwartet.
Großostheim-Ringheim, den 14. März 2012 Ulrich Thürig, Geschäftsführer Harald Zang, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Automatik Plastics Machinery GmbH, Großostheim-Ringheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 14. März 2012 PricewaterhouseCoopers
Bernd Wagner, Wirtschaftsprüfer ppa. Peter Schulz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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Herstellung von Prüfmaschinen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen