ERA Immobilien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Bechtle seit 25.2.2025 | Prokura |
Achim Dinkelacker seit 25.2.2025 | Prokura |
Walter Muraglia seit 25.2.2025 | Prokura |
Timo Conrad seit 13.3.2006 | Geschäftsführer |
Renate Conrad-Kuchenbeiser seit 13.3.2006 | Geschäftsführer |
Uwe Ammon seit 13.3.2006 | Prokura |
Rolf Kuchenbeiser seit 13.3.2006 | Geschäftsführer |
Klaus Strobel seit 13.3.2006 | Prokura |
Roland Schalling seit 13.3.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.00% | |
| 35.00% | |
| 25.00% | |
| 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ERA INTERNATIONALE SPEDITION GmbHKornwestheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A: Grundlagen der Gesellschaft Die ERA Internationale Spedition GmbH wurde 1979 mit Sitz in Kornwestheim gegründet. Unsere Dienstleistungspalette umfasst folgende Bereiche: • Nationaler und internationaler Sammelgut- und Ladungsverkehr, • Systemverkehre: Netzverkehre für Stückgutabwicklungen, Beschaffungslogistik, Abhol- und Zustellexpress, • Luft- und Seefracht: weltweiter Versand und Empfang, • Lagerlogistik: Kommissionierung, Wareneingang und -ausgang, Versandabwicklung, Distribution, Zolllager, Gefahrgutlager. Im Bereich Forschung und Entwicklung sind wir nicht tätig. B: Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war geprägt von zahlreichen globalen und regionalen Entwicklungen, die die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen maßgeblich beeinflusst haben. Im Jahr 2023 erholte sich die globale Wirtschaft allmählich von den Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie. Trotz einer insgesamt positiven Entwicklung gab es erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen und Ländern. Insbesondere die Industrieländer verzeichneten ein stabiles Wachstum, während Schwellen- und Entwicklungsländer weiterhin mit erheblichen Herausforderungen wie strukturellen Ungleichgewichten und politischen Instabilitäten konfrontiert waren. Hohe Energiepreise, Unterbrechungen in den Lieferketten und ein starkes Nachfragewachstum trugen zur Preissteigerung bei. Die Zinserhöhungen, um die Inflation einzudämmen, führten zu höheren Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher und beeinflussten die Investitionsentscheidungen weltweit. Die Energiepreise blieben im Jahr 2023 volatil, was auf geopolitische Spannungen, insbesondere im Nahen Osten und in Osteuropa, zurückzuführen war. Die Preise für Rohstoffe wie Öl und Gas stiegen, was zu höheren Produktionskosten in vielen Branchen führte. Gleichzeitig setzten die Bemühungen zur Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes und der Umstieg auf erneuerbare Energien weitere Akzente in der globalen Wirtschaft. Der Arbeitsmarkt erholte sich, doch der Fachkräftemangel blieb in vielen Regionen und Branchen ein kritisches Problem. Insbesondere in der IT-Branche, im Gesundheitswesen und in der Logistik gab es erhebliche Engpässe. Unternehmen mussten verstärkt in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden investieren und neue Rekrutierungsstrategien entwickeln, um qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und zu halten. Die globalen Lieferketten stabilisierten sich langsam, doch die Logistikbranche stand weiterhin vor großen Herausforderungen. Engpässe bei Transportkapazitäten, Verzögerungen und hohe Frachtkosten beeinträchtigten die Effizienz und Zuverlässigkeit der Lieferketten. Unternehmen mussten ihre Lieferkettenstrategien überdenken und stärker auf regionale Bezugsquellen setzen, um ihre Resilienz zu erhöhen. Die Digitalisierung und der technologische Fortschritt setzten sich auch 2023 unvermindert fort. Unternehmen investierten verstärkt in digitale Technologien, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und das Internet der Dinge (IoT) waren zentrale Innovationstreiber, die zahlreiche Branchen nachhaltig veränderten. Nachhaltigkeit und Klimaschutz gewannen 2023 weiter an Bedeutung. Regierungen und Unternehmen verstärkten ihre Anstrengungen, um die Klimaziele zu erreichen und umweltfreundlichere Technologien zu fördern. Der Druck von Investoren, Verbrauchern und regulatorischen Rahmenbedingungen führte dazu, dass nachhaltige Geschäftsmodelle und grüne Investitionen zunehmend in den Fokus rückten. Geopolitische Spannungen, insbesondere zwischen den USA, China und Russland, prägten die weltwirtschaftliche Lage im Jahr 2023. Handelskonflikte, Sanktionen und politische Unsicherheiten beeinflussten die globalen Handelsströme und Investitionsentscheidungen. Unternehmen mussten ihre internationalen Strategien an die sich verändernden geopolitischen Rahmenbedingungen anpassen, um Risiken zu minimieren und Chancen zu nutzen. Diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten weitreichende Auswirkungen auf Unternehmen weltweit und beeinflussten ihre strategischen Entscheidungen, operativen Prozesse und langfristigen Planungen. II. Geschäftsverlauf Entwicklung - Gesamtsituation Die wirtschaftliche Entwicklung verlief von Beginn des Jahres 2023 auf einem wesentlich höheren Niveau als im Vorjahr. Trotz der bereits beschriebenen widrigen Umstände stieg das Auftragsvolumen kontinuierlich über das gesamte Wirtschaftsjahr an. Die gestiegenen Einkaufspreise für Energie, Treibstoffe und Dienstleistungen konnten wir zu guten Teilen durch Preisanpassungen ausgleichen. Das Großprojekt, das wir Ende des Jahres 2021 begonnen haben, trug ebenfalls in erheblichen Maßen zu dem erreichten Umsatzwachstum bei. Die Belegung der Lagerflächen lag wesentlich über der Auslastung des Vorjahres. Aufgrund der größeren Nachfrage nach Lagerflächen haben wir auch weiterhin zusätzliche Lagerflächen außerhalb unseres Geländes hinzu gemietet. Die Kommissionierleistung überstieg ebenfalls das Niveau des Vorjahres. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der speditionelle Umsatz der nationalen Verkehre lag um 11 % über dem Vorjahreswert. Die internationalen Landverkehre blieben stabil und konnten den Vorjahreswert wieder erreichen. Im Lager- und Logistikbereich blieb der Umsatz ebenfalls auf dem hohen Wert des Vorjahres. Im Bereich der Luft- und Seefracht fiel der Umsatz leicht um 10 %. Insgesamt hatten wir ein Wachstum von rund 6,7 % für das gesamte Unternehmen. Beschaffung Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Laderaum im Jahr 2023 hat die ERA Internationale Spedition GmbH den Fuhrpark in seiner vorhandenen Größe beibehalten. Der Einkauf an Laderaum wurde erheblich reduziert. Investitionen Investitionen wurden im Geschäftsjahr in
mit T€ 731,2 vorgenommen. Personal- und Sozialbereich Die Entwicklung des Personalstandes im Kalenderjahr 2023 zeigt folgende Veränderungen auf:
Es wird großen Wert auf die Ausbildung von adäquatem Personal gelegt. Im Dezember 2023 waren 18 Auszubildende beschäftigt. Ziel ist es, personelle Ressourcen im eigenen Hause aufzubauen, um damit zukünftig weiterhin qualifiziertes und den Bedürfnissen der Firma entsprechendes Personal zur Verfügung zu haben. Bei den Abgängen handelt es sich im Wesentlichen um Eigenkündigungen aufgrund persönlicher Veränderungswünsche bzw. um Verrentung. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter 2023 (ohne soziale Abgaben des Arbeitgebers) belaufen sich auf T€ 6.432,9 und liegen damit um 13,1 % über dem Wert des Vorjahres. Der Anstieg der Personalkosten wurde im Wesentlichen durch Neueinstellungen verursacht. Der allgemeine Fachkräftemangel macht sich auch bei uns in der Branche bemerkbar und daher haben wir großen Wert auf den Erhalt der Belegschaft gelegt. III. Darstellung der Lage des Unternehmens Ertragslage Trotz gesamtwirtschaftlich widriger Umstände konnten wir im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzwachstum erreichen. Wesentlich zur Ertragslage hat jedoch ein reduzierter Einkauf von auftragsbezogenen Dienstleistungen beigetragen. Hinzu kommt, dass wir den Anteil der Eigenleistung ebenfalls erhöhen konnten. Das EBIT (Earnings before Interest and Taxes) betrug im Berichtsjahr T€ 1.677,1 (Vorjahr T€ 225,1). Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit war im gesamten Berichtszeitraum gewährleistet. Der Cashflow erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.246 von T€ 762 auf T€ 2.008. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 192 auf T€ 12.822 verringert. Aktiva Die Sachanlagen fielen um T€ 73 von T€ 4.291 auf T€ 4.218. Das Umlaufvermögen stieg um T€ 51 auf T€ 8.443 (Vorjahr T€ 8.392). Hierbei reduzierten sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 1.015, während die Bankguthaben um rund T€ 1.069 angestiegen sind. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit T€ 169 nahezu unverändert zum Vorjahr. Passiva Das Nennkapital der Gesellschaft beträgt unverändert T€ 52. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich das gesamte Eigenkapital auf T€ 3.469. Die Eigenkapitalquote beträgt 27,1 % (Vorjahr 17,8 %). Die Rückstellungen stiegen von T€ 952 auf T€ 1.253. Die Verbindlichkeiten fielen von T€ 9.746 auf T€ 7.970. Die Gesellschaft hat die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf T€ 5.020 reduziert (Vorjahr T€ 5.577). IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir steuern das Unternehmen mit den folgenden Leistungsindikatoren: • Umsatz • Jahresergebnis C: Prognose-, Chancen und Risikobericht I. Prognosebericht Im Jahr 2024 erwarten wir keine signifikanten Entwicklungen im Logistiksektor. Die globale Wirtschaft zeigt zwar Anzeichen einer Erholung nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre und ein moderates Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird in den wichtigsten Märkten erwartet, was die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen wieder ankurbeln dürfte, jedoch gehen wir davon aus, dass dies in unserem Unternehmen nicht wesentlich zu spüren sein wird. Die fortschreitende Digitalisierung und der Einsatz von Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT) und Blockchain revolutionieren die Logistikbranche. Diese Technologien ermöglichen effizientere Prozesse, verbesserte Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette sowie eine präzisere Nachfrageprognose. Veränderte Vorschriften im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzen Logistikunternehmen unter Druck, ihre CO 2 -Emissionen zu reduzieren und umweltfreundlichere Lösungen zu implementieren. Diese Anforderungen erfordern Investitionen in grüne Technologien und nachhaltige Praktiken. Im Rahmen der digitalen Transformation wird die ERA ihre IT-Systeme modernisieren und stärker auf Automatisierung setzen. Geplant ist unter anderem die Einführung eines neuen Warehouse-Management-Systems (WMS). Die Unternehmensleitung geht daher im nächsten Geschäftsjahr von folgender Entwicklung aus: Umsatztrends Ausblick für das Jahr 2024: Der speditionelle Umsatz wird 2024 unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Wir rechnen für das Geschäftsjahr mit einem Gesamtumsatz zwischen 27,0 - 28,0 Mio. Euro. Diese Einschätzung beruht auf den Erfahrungswerten der ersten beiden Quartale des Jahres 2024 und der weiter stabilen Entwicklung des Großprojekts. Ergebnistrends Ausblick für das Jahr 2024: Die Investitionen für das Großprojekt werden auch im Jahr 2024 unser Gesamtergebnis beeinflussen. Eine Amortisation der umfangreichen Maßnahmen wird nur über die gesamte Laufzeit des Projektes möglich sein. Aufgrund der recht stabilen Entwicklung des gesamten Betriebs im ersten Halbjahr gehen wir jedoch auch für das Jahr 2024 von einem insgesamt positiven Ergebnis für den Gesamtbetrieb aus. Wir rechnen darüber hinaus für das Jahr 2024 mit weiteren Kostenbelastungen, insbesondere bei den Personalkosten. Mittelfristig rechnen wir nicht mit einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, so dass dieser Bereich kostenintensiv bleiben wird. Da die gesamte Wirtschaft von der Problematik des Fachkräftemangels betroffen ist, werden wir auch bei unserem Einkauf von Waren und Dienstleistungen wieder Kostensteigerungen hinnehmen müssen. Hinzu kommt der Mangel an Fahrpersonal und die damit einhergehende Knappheit an Transportkapazitäten. Wir werden versuchen, die höheren Produktionskosten durch Anpassungen der preislichen Konditionen an unsere Kunden weiterzugeben. Investitionen/Finanzierung Das Transportequipment wird weiter in regelmäßigen Abständen erneuert. Sollten Investitionen im Bereich Fuhrpark erforderlich werden, so werden diese über Anmietung bzw. Leasing abgedeckt. Der Bereich der Digitalisierung wird weiter ausgebaut. Weitere Investitionen sind für ein neues Warenwirtschaftssystem vorgesehen. II. Risikobericht Allgemeinwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken der künftigen Entwicklung Die künftige Unternehmensentwicklung ist von mehreren Faktoren abhängig: • Weltweite Handelsbarrieren; • Entwicklung der Energiepreise; • Stabilität der deutschen Wirtschaft; • Weiteres Ansteigen der Bürokratie; • Risiko von Forderungsausfällen; • Erschwerte Neugewinnung von Kunden aufgrund von Kapazitätsengpässen; • Konjunkturelle Entwicklung unserer Kunden; • Umweltschutzauflagen; • Fachkräftemangel. Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick über bestimmte Einzelrisiken: Risiken in Forderungen Die Forderungen bilden einen zentralen Bestandteil des Risikomanagements. Durch die regelmäßige Betrachtung der Stände können wesentliche Abweichungen erkannt werden. Existenzgefährdende Forderungsausfallrisiken bestehen nicht. Kunden mit größeren Kreditlimits sind registriert und werden einzeln überwacht. Alle Kunden werden permanent hinsichtlich ihres Zahlungsverhaltens überprüft. Neukunden werden mit Hilfe von externen Datenquellen auf ihre Bonität untersucht. Zahlungsart, Zahlungsziel und Rechnungsstellungsarten werden in Abhängigkeit der Bonität des Kunden definiert. Bei Zahlungsverzug wird automatisch ein Lieferstopp erzeugt. Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken In einem Unternehmen kommt es zwangsläufig hin und wieder zu Rechtsstreitigkeiten. Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden alle wesentlichen Rechtsgeschäfte durch die Geschäftsführung geprüft und genehmigt. Haftungsrisiken und Schadensfälle werden durch wirksame Versicherungen minimiert. Versicherungen Alle relevanten versicherbaren Risiken sind nach unserer Überzeugung durch Versicherungen abgedeckt. Der Umfang der Versicherungen wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst bzw. erweitert. Aufgrund der heute bekannten Informationen, der abgeschlossenen Versicherungen, der getroffenen Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme geht die Geschäftsführung davon aus, dass eventuell eintretende Schadensfälle keine substantiellen Auswirkungen haben können. Risiken aus der Informationstechnologie Zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzt die Gesellschaft IT-gestützte Kommunikationssysteme in erheblichem Umfang. Hierdurch besteht das Risiko des Ausfalls von Systemen. Zur Minimierung dieser Risiken nutzt die Gesellschaft die Erfahrungen interner und externer Hard- und Softwarespezialisten. Währungs- und Zinsrisiko Es bestehen hinsichtlich der Auslandsforderungen und -verbindlichkeiten keine Währungsrisiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Risikomanagementziele und -methoden Die im Hause vorhandene Berichterstattung und Kommunikation gibt der Unternehmensleitung die Möglichkeit, auf unternehmerische Risiken zu reagieren. Ein frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie deren Erfassung, Bewertung und Überwachung sind Grundlagen einer erfolgreichen Unternehmensführung. Das Risikomanagement-System beinhaltet alle Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme. Der Risikokatalog führt die wesentlichen Risiken für das Unternehmen auf. Mindestens einmal monatlich werden Risiken im Rahmen von Risikoinventuren systematisch für alle Funktionsbereiche sowie bereichsübergreifend identifiziert und aktualisiert. Zusammenfassung der Risikosituation Wir sehen nach wie vor das Risiko erhöhter Energiekosten durch den Krieg im Jahr 2024. Weitere Risiken ergeben sich aus den Lieferengpässen, der Rohstoffknappheit und den Umweltauflagen. Aufgrund der Branchenvielfalt unserer Kunden sind wir überzeugt, dass wir keinem bestandsgefährdenden Risiko unterliegen. III. Chancenbericht In unseren Geschäftsbereichen sind wir im regionalen Bereich gut gegenüber den Wettbewerbern positioniert. Wir sind durch die Anzahl unserer Mitarbeiter und den Aufbau von Fachkräften durch Aus- und Weiterbildung im eigenen Hause zukünftig weiterhin in der Lage, qualifiziertes und der Entwicklung der Firma entsprechendes Personal zur Verfügung zu haben. In technischer Hinsicht verändert der technologische Fortschritt bei den Informations- und Kommunikationstechniken die Arbeitsteilung, die Aufbau- und Ablauforganisation und die Kooperationsformen des Transport- und Speditionsgewerbes nachhaltig. Die Konzentration der Ressourcen von IT-, Controlling- und Managementkapazitäten wird eine verbesserte Nutzung ermöglichen und die Effizienz verbessern. Wir sehen die Chance für Rationalisierungsprozesse im Unternehmen und zur Generierung von Mehrnutzen für unsere Kunden.
Kornwestheim, den 27. Juni 2024 ERA Internationale Spedition GmbH Geschäftsführung Renate Conrad-Kuchenbeiser Rolf Kuchenbeiser Timo Conrad BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. ALLGEMEINES Bei der ERA INTERNATIONALE SPEDITION GMBH mit Sitz in Kornwestheim handelt es sich nach den Kriterien des § 267 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss und der Lagebericht müssen daher gemäß § 325 HGB offengelegt werden. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister unter der Nummer HRB 201486 geführt. 2. FORM DES JAHRESABSCHLUSSES Die Form der Darstellung und Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB und der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 266 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Es wurden keine geschäftszweigtypischen Ergänzungen vorgenommen. 3. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG 3.1. Bilanzierungsmethoden a. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. b. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet. c. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. d. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. e. Rückstellungen im Rahmen des § 249 HGB wurden, soweit erforderlich, gebildet. f. Rechnungsabgrenzungsposten wurden, soweit erforderlich, nach den Vorschriften des § 250 HGB berücksichtigt. g. Bilanzposten für latente Steuern wurden gemäß § 274 HGB gebildet. Das Wahlrecht zur Bilanzierung aktiver latenter Steuern wurde ausgeübt. h. Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. 3.2. Bewertungsmethoden a. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. b. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. c. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. d. Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag bereits realisiert waren. e. Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden: Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen sind die Anschaffungskosten oder Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt worden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt wird. Bei der Bewertung der im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde nicht von der Vereinfachungsregelung des § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden der planmäßigen Abschreibung unterworfen. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Pauschalwertberichtigungen wurden mit 1 % (im Vorjahr 1 %) der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (netto) berücksichtigt. Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. f. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. 3.3. Grundlagen der Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden diese zum Umrechnungskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls und zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 4. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 4.1. Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens unter Einbezug der Geschäftsjahresabschreibung Die Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens ergibt sich aus folgendem Anlagenspiegel:
4.2. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte zum Bilanzstichtag unter Anwendung des IDW Rechnungslegungshinweises: Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021). Dabei wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Gehaltstrend wurde mit 0 % p. a. angenommen. Der Rententrend wurde mit 0% bzw. 2 % p. a. angenommen. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der Abzinsungssatz auf Basis des 10-Jahresdurchschnitts betrug zum Bilanzstichtag 1,82%. Der nach den bisherigen Regeln ermittelte Abzinsungssatz auf Basis des 7-Jahresdurchschnitts betrug zum Bilanzstichtag 1,74%. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen unter Anwendung des Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zum Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt € 11.610,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur bisherigen Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Zur Deckung der Verpflichtungen aus Pensionszusagen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger durch Verpfändung entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen erfolgte gemäß IDW RH FAB 1.021 unter Anwendung des Passivprimats, sofern es sich um kongruent rückgedeckte Pensionsansprüche handelt. Hierdurch kam es zu einer Bewertung der Rückdeckungsversicherungen oberhalb ihres beizulegenden Zeitwerts. Der Unterschiedsbetrag beträgt € 4.954,33. Sofern es sich um nicht kongruent rückgedeckte Pensionsansprüche handelt, erfolgte die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen mit deren Aktivwerten aus dem Deckungskapital laut Mitteilung der Versicherungsgesellschaften. Die Aktivwerte entsprechen in diesen Fällen dem beizulegenden Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände und stimmen mit den fortgeführten Anschaffungskosten überein. Die ausgewiesenen Pensionsrückstellungen ermitteln sich wie folgt:
Ohne Anwendung des IDW RH FAB 1.021 ergibt sich ein Nettowert der Pensionsrückstellung wie folgt:
Der Effekt dieser Bewertungsänderung beträgt im Geschäftsjahr 2023 € 4.954,33 und ist in der Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" dargestellt. Der kumulierte Effekt aus der Anwendung von IDW RH FAB 1.021 beträgt ebenfalls € 4.954,33. Der reguläre Abzinsungsaufwand aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von € 16.132,00 wurde gemeinsam mit dem Ertrag aus den Wertveränderungen bei den Rückdeckungsversicherungen in Höhe von € 2.515,37 ebenfalls bei den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. 4.3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr belaufen sich auf € 3.404.474,25 (Vorjahr € 4.626.570.49). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf € 4.565.716,00 (Vorjahr € 5.119.285,08). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren belaufen sich auf € 2.368.448,75 (Vorjahr € 2.893.446,36). Verbindlichkeiten in einer Höhe von € 5.020.357,04 (Vorjahr € 5.576.816,72) sind durch Grundschulden und Ausfallbürgschaften gesichert. 4.4. Latente Steuern Bei der Berechnung der latenten Steuern wurden folgende Steuersätze zugrunde gelegt: Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag: 16% Gewerbesteuer (Hebesatz: 390%): 13% Latente Steuern auf Unterschiedsbeträge zwischen Handels- und Steuerbilanz wurden gemäß § 274 HGB wie folgt gebildet:
5. SONSTIGE ANGABEN 5.1. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige monatliche finanzielle Verpflichtungen wie folgt:
5.2. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende und Mitglieder der Geschäftsorgane) verteilt sich auf folgende Gruppen:
5.3. Mitglieder der Organe der Gesellschaft Frau Renate Conrad-Kuchenbeiser, Speditionskauffrau, Herr Rolf Kuchenbeiser, Diplom-Betriebswirt (FH), und Herr Timo Conrad, Diplom-Betriebswirt (FH), waren im Geschäftsjahr die Geschäftsführer der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. sonstige Berichtsbestandteile6. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31. DEZEMBER 2023
Kornwestheim, den 27. Juni 2024 Renate Conrad-Kuchenbeiser, Geschäftsführer Rolf Kuchenbeiser, Geschäftsführer Timo Conrad, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 14.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis zum Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers: Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen, nach den Größenkriterien für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellten, Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - nebst Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023. Die Offenlegung erfolgt jedoch unter Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 326 HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ERA Internationale Spedition GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ERA Internationale Spedition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ERA Internationale Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 16. Oktober 2024 HWS Testis GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Stefan Rapp, Wirtschaftsprüfer Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer |
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