Bühler GmbH
Eichstätter Straße 49, 92339 Beilngries, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ramón Raddau seit 8.12.2023 | Geschäftsführer |
Konrad Groß seit 8.12.2023 | Geschäftsführer |
Veronika Maria Beckenbauer seit 14.10.2022 | Prokura |
Simon Hermann Demmler seit 14.10.2022 | Prokura |
Benno Hickl seit 9.9.2014 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Bühler AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bühler GmbHBeilngriesJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Die Nordwest Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat die vorliegende PDF-Datei auf Wunsch des Mandanten erstellt. Wir weisen darauf hin, dass es sich bei dem vorliegenden Dokument um eine elektronisch übersandte Kopie handelt und ausschließlich die unterzeichnete Originalfassung maßgeblich ist. Hinsichtlich der Weitergabe an Dritte weisen wir darauf hin, dass sich unsere Verantwortlichkeit - auch gegenüber Dritten - allein nach den Auftragsbedingungen im Bericht (AAB vom 1. Januar 2017) richtet. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. VorbemerkungenDie Bühler GmbH, Beilngries, ist beim Amtsgericht Ingolstadt unter der Handelsregisternummer HRB Nr. 4602 gemeldet. Der vorliegende Abschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die übrigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Die Bühler GmbH Beilngries wird in den Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, über das direkte Mutterunternehmen Bühler Deutschland GmbH Beilngries/ Deutschland einbezogen (größter und kleinster Kreis). Der Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Unter den verbundenen Unternehmen sind auch die Tochtergesellschaften der Konzern-Muttergesellschaft, der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, ausgewiesen. Die Anschaffungskosten von Bezügen und Vermögensgegenständen in fremder Währung und die Erlöse aus Verkäufen in fremder Währung wurden zu Tageskursen im Zeitpunkt der Verbuchung der Geschäftsvorfälle bestimmt. In der Bilanz werden zur Verbesserung der Darstellungstransparenz der Vermögenslage und einheitlicher Bilanzierung aller deutschen Gesellschaften der Bühler Gruppe im aktuellen Geschäftsjahr der Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 70.122 erstmalig vollständig mit den Vorräten offen abgesetzt. Bei gleicher Anwendung der Verrechnung im Vorjahr würden sich die Vorräte in Höhe von TEUR 101.923 um TEUR 101.923 auf TEUR 0 mindern und der passive Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen einen Betrag in Höhe von TEUR 9.118 ausweisen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum jeweiligen Tageskurs eingebucht und zum Abschlussstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Bühler GmbH ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Bühler Deutschland GmbH, Beilngries, einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasipermanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und auch dort bilanziert. II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die Abschreibungsbandbreiten belaufen sich wie folgt:
Immaterielle VermögensgegenständeDie immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Eventuelle dauerhafte Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Der Firmenwert Mälzerei wurde auf Grund seiner langfristigen Geschäftsentwicklung auf 15 Jahre lineare Abschreibung eingestuft. SachanlagenDas Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen enthalten Einzelkosten und anteilige Gemeinkosten. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode entsprechend den zugrunde gelegten Nutzungsdauern errechnet. Eventuelle dauerhafte Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Geringwertige Anlagegüter (zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR) werden im Zugangsjahr in einem Sammelposten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. (2) VorräteDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie in Abwicklung befindlichen Aufträge werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben Material- und Fertigungskosten (Einzel- und Gemeinkosten einschließlich Abschreibungen) branchenüblich anfallende Sondereinzelkosten. Sie entsprechen der gesetzlichen Wertuntergrenze. Gemäß § 240 Abs. 3 HGB werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit gleichbleibendem Gesamtwert und welche regelmäßig ersetzt werden mit einem Festwert in Höhe von TEUR 26 angesetzt. Im Jahr 2023 wurde der Festwert nicht angepasst. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen und die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert bewertet. Zur Verbesserung der Darstellungstransparenz der Vermögenslage und einheitlicher Bilanzierung aller deutschen Gesellschaften der Bühler Gruppe wird im aktuellen Geschäftsjahr der Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 70.122 erstmalig vollständig mit den Vorräten offen abgesetzt. Erkennbaren Risiken in den Vorräten wurde durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch nach dem Bilanzstichtag anfallende Kosten vorgenommen und die entsprechenden Vorräte abgewertet, sofern diese nicht kostendeckend verkauft werden können. (3) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert vermindert um angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit einem laufzeitadäquaten Zins abgezinst. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen neben Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.310 (Vj: TEUR 12.854) noch Forderungen aus Cash Pool Vereinbarungen in Höhe von TEUR 18.402 (Vj: TEUR 11.975). (4) Kassenbestand und Guthaben bei KreditinstitutenDie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. (5) RechnungsabgrenzungspostenDie Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten vor allem vorausberechnete Versicherungsprämien, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. (6) EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt TEUR 16.000 und wird von der Bühler Deutschland GmbH, Beilngries gehalten. Gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag vom 4. Juli 2011 wird das Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 10.767 (Vj.: TEUR 2.314) an die Bühler Deutschland GmbH abgeführt und als Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2023 bilanziert. (7) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDie Altersversorgungsverpflichtungen werden nach der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird nicht mehr der Rechnungszinssatz auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,74 %) zugrunde gelegt, sondern der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre, welcher für 2023 1,82 % beträgt. Der Differenzbetrag in Höhe von TEUR 4, der sich aus der Ermittlung der Rückstellung auf Basis des 7-Jahres- und des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergibt, ist in der Ergebnisabführung mit enthalten und hat folglich keiner Abführungssperre unterlegen. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen dürfen pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. In den Rückstellungen für Pensionen wurde eine erwartete Renten- und Gehaltssteigerung mit 0 % analog dem Vorjahr berücksichtigt. (8) RückstellungenDie Rückstellungen berücksichtigen alle erkannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Risiken aus ausstehenden Rechnungen TEUR 8.875 (Vj.: TEUR 4.919), Nach- und Garantiearbeiten TEUR 1.710 (Vj.: TEUR 1.206), Rückstellung für Jubiläum TEUR 1.143 (Vj.: TEUR 1.166), Rückstellung für Bonuszahlungen TEUR 1.125 (Vj.: TEUR 1.107), sowie Rückstellung der Gleitzeitkonten TEUR 900 (Vj.: TEUR 852); Urlaubsrückstellungen TEUR 254 (Vj.: TEUR 201) und sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.539 (Vj.: TEUR 1.745). Der Anstieg der Rückstellungen resultiert aus der Erhöhung der Rückstellung für ausstehende Rechnungen sowie der Rückstellung für Nach- und Garantiearbeiten. Die Rückstellungen für Jubiläums- und Verabschiedungsleistungen werden nach versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren (PUC-Methode) und gemäß den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Bei der Bewertung der Rückstellung für Jubiläums- und Verabschiedungsleistungen wurde ein Rechnungszinsfuß von 1,74 % bzw. 1,82 % verwendet. Analog der Pensionsverpflichtung wurde von einer Renten- und Gehaltssteigerung von 0 % ausgegangen, wie im Vorjahr. Im Jahr 2019 wurde eine neue Betriebsvereinbarung zur Altersteilzeit mit dem Betriebsrat abgeschlossen. Zum 31.12.2023 bestand mit 5 Mitarbeitern ein Altersteilzeitvertrag. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren (PUC-Methode) und gemäß den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Bei der Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit wurde ein Rechenzinsfuß von 1,74 % und ein Gehaltstrend von 3,00 % verwendet. (9) Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten zwischen einem und bis zu fünf Jahren sowie über fünf Jahre bestehen zum Stichtag insgesamt nicht. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 3.225 (Vj.: TEUR 3.049). Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus dem Ergebnisabführungsvertrag im aktuellen Geschäftsjahr bestehen in Höhe von TEUR 10.766 (Vj.: TEUR 2.314). (10) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenHaftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Gewährleistungen bestehen im branchenüblichen Rahmen. Diese Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Gewährleistungen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten aufgrund ausreichender Bonität voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 926 (Vj.: TEUR 749). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Das Operating-Leasing bei der BSSE hat den Vorteil, dass die liquiden Mittel nicht durch die Anschaffung von Anlagegütern gebunden sind. Es bestehen keine wesentlichen Risiken aus diesen Geschäften. Es sind keine Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen vorhanden. III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(11) UmsatzerlöseAufgliederung der Umsätze nach Regionen:
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen
(12) Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.078 (Vj.: TEUR 577), Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 195) sowie sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 233 (Vj.: TEUR 122) enthalten. Die periodenfremden Erträge setzten sich wie folgt zusammen:
Die periodenfremden Erträge enthalten Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von TEUR 898. Die Auflösung von Rückstellungen resultiert aus der Übernahme der Garantie für ein von der Gesellschaft außerhalb von Europa ausgeführtes Projekt durch die Bühler AG, Uzwil/Schweiz. (13) Materialaufwand
(14) Personalaufwand
Die durchschnittliche Kopfzahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug für:
Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 227 (Vj.: 233) Angestellte und 176 (Vj.: 188) gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. (15) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die periodenfremden Aufwendungen setzen sich aus Aufwendungen aus den Veräußerungen von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 66 (Vj.: TEUR 45) und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 16 (Vj.: TEUR 85) zusammen. (16) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
(17) Zinsen und ähnliche Aufwendungen
(18) Steuern
IV. KonzernverhältnisDer Abschluss der Bühler GmbH, Beilngries, wird in den Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz (kleinster und größter Konsolidierungskreis), einbezogen, der nach den Rechnungslegungsvorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt wird. Dieser Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, hat gemäß § 292 HGB befreiende Wirkung für die Gesellschaft, da er einschließlich Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sowie des Lageberichtes in deutscher Sprache offengelegt wird. Der befreiende Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, ist auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt worden. Es bestehen die folgenden wesentlichen, im befreienden Konzernabschluss vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethode: Bei der Bilanzierung nach HGB sowie der Bilanzierung nach IFRS stehen unterschiedliche Rechnungslegungsphilosophien im Vordergrund. Während die IFRS ihren Schwerpunkt vor allem auf Informationen für gegenwärtige und potenzielle Investoren legt, sind für die handelsrechtliche Rechnungslegung darüber hinaus auch das Vorsichts- und Gläubigerschutzprinzip von stärkerer Bedeutung. Generell steht bei der Rechnungslegung nach IFRS die periodengerechte Gegenüberstellung von Aufwendungen und dazugehörigen Erträgen (matching principle) stärker im Vordergrund als in der deutschen Rechnungslegung nach HGB. Als wesentlicher Unterschied ergibt sich die Bilanzierung der unfertigen Erzeugnisse. Bei langfristiger Fertigung ist nach IFRS eine Teilgewinnrealisierung nach der percentage-of-completion Methode anwendbar. Erträge und Aufwendungen werden hierbei analog dem Grad der Fertigstellung erfasst. In der deutschen Rechnungslegung ist eine Teilgewinnrealisierung unter Anwendung der percentage-of-completion Methode hingegen nur unter restriktiven Voraussetzungen möglich. V. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. VI. Angaben zu Organen der Gesellschaft(19) Mitglieder der GeschäftsführungRamón Raddau, Head of Project Execution GQ, (ab 1. Dezember 2023); Konrad Groß, Director Financials & Commercial, (ab 1. Dezember 2023), Mike Häfeli, Head of Business Area GQ, (bis 30. November 2023) (20) Prüfungs- und BeratungsgebührenDas Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 35 und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. (21) Übrige sonstige AngabenDie Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 a) HGB wird gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da sich aufgrund der Angaben die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lassen.
Beilngries, 1. März 2024 Geschäftsführung der Bühler GmbH, Beilngries Ramón Raddau Konrad Groß Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des UnternehmensDie Bühler GmbH, Beilngries, (nachstehend "BSSE" oder "Gesellschaft" genannt) ist eingebunden in die Matrixorganisation der in der Schweiz ansässigen BÜHLER AG, Uzwil/Schweiz. Innerhalb des BÜHLER Konzerns repräsentiert BSSE den Kern der weltweit tätigen Business Area "Grain Quality & Supply" (GQ). Der Bereich GQ setzt sich aus den Business Units Malting & Brewing (MB), Grain Handling (GH) sowie Rice Solutions (RS) zusammen. Der Hauptsitz der Business Area GQ befindet sich in Beilngries (so wie auch die der Business Units GH und MB). Der Hauptsitz der Business Unit RS ist in Bangalore, Indien angesiedelt, da sich der Reismarkt vorwiegend in Indien und Asien befindet. In der Regel werden keine Reisgeschäfte via BSSE abgewickelt. In Ausnahmefällen tritt BSSE als Vertragspartner auf, speziell in Gebieten mit Agenten. Die Business Area GQ und somit auch BSSE ist im Bereich des Anlagen- und Maschinenbaus tätig und produziert im Wesentlichen Technologien für die Nahrungsmittelindustrie (Fokus "Nach-Ernte") für den nationalen und internationalen Agrarsektor und die Lebensmittelindustrie. Das Kerngeschäft ist die Konzeption und Erstellung komplexer Anlagen zur Förderung, Reinigung, Lagerung und Aufbereitung von Getreide sowie anderen rieselfähigen Schüttgütern. Die Planung und Fertigung von Mälzereianlagen stellt einen weiteren Teil der Produktpalette der BSSE dar. Das Fachwissen zur Anlagenplanung und Fertigung ist in der BSSE konzentriert. Die Brauerei, ein Marktsegment der Business Unit Malting and Brewing (MB), ist auf die weltweite Planung, Fertigung und Ausführung von Anlagen für die Rohstoffverarbeitung und Schrotherstellung in Brauereien zuständig. Außer der Business Unit RS sind die wesentlichen Unternehmensfunktionen der Business Area GQ in Beilngries untergebracht. Für Vertrieb, Business Development und Leitung der drei nachfolgend näher beschriebenen Business Units befinden sich Kapazitäten sowohl in Beilngries als auch in Uzwil (BUZ) und Bangalore (BBAN). Der Vertrieb wird mittels Matrixregion ebenfalls stark über die regionalen Gesellschaften getrieben. Die Geschäftsleitung von BSSE hat ihren Sitz in Beilngries. Die Fertigung befindet sich unter der Leitung von BSSE an den Standorten Beilngries (BSSE) und Döbeln (BDOE). Die Fertigungsstätte in Döbeln ist rechtlich keine eigenständige Einheit und fertigt ihre Produkte unter der in Beilngries angesiedelten Fertigungsleitung. Die Business Unit Rice Solutions (RS) hat ihr Headquarter in Bangalore/Indien. Alle Kompetenzen sind dort gebündelt. Zum Vergleich: Während die Business Area GQ weltweit im Jahr 2023 einen Drittumsatz (IFRS) von CHF 292,9 Mio. erzielte (Vj.: CHF 282,3 Mio.), lag dieser bei BSSE im gleichen Zeitraum bei (IFRS) EUR 62,3 Mio. (Vj.: EUR 40,2 Mio. - IFRS) zuzüglich eines Umsatzes mit verbundenen Unternehmen von (IFRS) EUR 26,5 Mio. (Vj.: EUR 43,7 Mio.). Die Differenz der Umsätze der Business Area GQ und der BSSE sind begründet in der Tatsache, dass GQ-Projekte von verschiedenen rechtlich selbständigen Tochtergesellschaften der BUZ weltweit realisiert werden, getreu dem Motto der BÜHLER Gruppe "in the market -for the market" 1. Damit verbunden ist auch die Übernahme des unternehmerischen Risikos der jeweiligen Projekte durch die durchführende lokale Einheit. Ebenfalls werden nicht alle Anlagen und Maschinen von GQ in den beiden GQ-Fertigungsstätten in Deutschland gefertigt, sondern auch aus diversen anderen weltweiten Fertigungsstätten des BÜHLER Konzerns bezogen. 2. Forschung und EntwicklungEin großer Teil der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von GQ/BSSE ist in Beilngries angesiedelt. Hier werden im Wesentlichen marktfähige Produkte entwickelt bzw. für das Produktportfolio von GQ weiterentwickelt. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten finden teilweise aber auch an anderen Standorten des Konzerns unter der Oberaufsicht von GQ bzw. BSSE statt. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung bei BSSE betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 4.388 (Vj.: TEUR 3.457). Es wurden keine selbstgeschaffenen Vermögensgegenstände aus Entwicklungstätigkeiten durch eine Aktivierung im Anlagevermögen bilanziell erfasst.
1 Für nähere Informationen zur
weltweiten BÜHLER Gruppe siehe
https://www.buhlergroup.com.
B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen1.1 DeutschlandDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. 1.2 InternationalDie Wachstumsprognose 2023 für die Weltwirtschaft liegt gemäß der Prognose des IWF bei 3,0 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt. Für das Jahr 2024 wird von einem leichten weltweiten Wirtschaftswachstum ausgegangen und es wird mit einem Anstieg von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. 2 . In der nachstehenden Tabelle sind die bei GQ bzw. BSSE vertretenen drei Business Units bzw. deren Aktivitäten und Marktstellung abgebildet:
2. GeschäftsverlaufAufgrund der Einbindung der BSSE in die Matrix Struktur der BÜHLER Gruppe werden Planungen und Budgets für die unterschiedlichen Funktionsbereiche zentral im Konzern und nicht fokussiert auf Ebene der Gesellschaft bzw. des Standorts der BSSE erstellt. Die interne Steuerung der operativen Geschäftstätigkeit der BSSE wird vor diesem Hintergrund nur eingeschränkt auf Gesellschaftsebene durchgeführt. Die Planung bezogen auf die legale Einheit BSSE erfolgt vorrangig und unverändert anhand des Ergebnisses vor Ergebnisabführung, da aus Sicht der Gesellschaft die Profitabilität als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator gilt. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren existieren nicht. In der nachstehenden Tabelle wird die Entwicklung dieses bedeutsamsten Leistungsindikators im Vergleich zum Vorjahr - unter Beachtung des Handelsrechts - dargestellt:
Im Jahr 2023 hat die BSSE ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 10.767 realisiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.314) ein signifikanter Anstieg. Im Vergleich zu dem prognostizierten Wert ergibt sich folgendes Bild:
Gegenüber der Prognose hat sich das Ergebnis fast verdreifacht. Während bei der Vorhersage von Umsatzerlösen in Höhe von EUR 105 Mio. ausgegangen wurde, konnten tatsächlich Umsatzerlöse von EUR 135 Mio. realisiert werden. Die Umsatzerlöse haben sich somit gegenüber dem Vorjahr um EUR 18 Mio. im Wesentlichen aufgrund der in vorherigen Geschäftsjahren begonnenen und im laufenden Geschäftsjahr abgeschlossenen Projekte erhöht. Die Auftragseingänge haben sich in 2023 (EUR 116,0 Mio.) positiv entwickelt und sind um EUR 17,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 98,2 Mio.) gestiegen. Der Geschäftsbereich Grain Handling konnte den Auftragseingang (EUR 37,5 Mio.) um EUR 6,9 Mio. steigern, wohingegen der Geschäftsbereich Malting & Brewing einen um EUR 13,2 Mio. höheren Auftragseingang als im Vorjahr (EUR 33,6 Mio.) zu verzeichnen hat.
Das Wachstum im Auftragseingang resultiert überwiegend aus Aufträgen, die in Großbritannien und Irland realisiert wurden. 3. Darstellung der Lagea) Ertragslage1. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 116.976 auf TEUR 135.395 gesteigert. Dem gegenüber steht eine Veränderung in den Beständen von im Vorjahr TEUR 24.598 (Verminderung der Bestände) zu TEUR 33.979 (Verminderung der Bestände) im Berichtsjahr. Während sich die Umsatzerlöse mit dritten Unternehmen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 71.191 auf TEUR 106.471 erhöht haben, sind die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen von TEUR 45.785 auf TEUR 28.924 zurückgegangen. Die Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) des Geschäftsjahres hat sich auf TEUR 101.416 (Vj.: TEUR 92.378) positiv verändert. Die Gesellschaft ist hauptsächlich in Business Units unterteilt, welche wie folgt zu den Umsatzerlösen beigetragen haben:
Weiter bedient die BSSE über Intercompany Bestellungen auch diverse andere Geschäftsbereiche des BÜHLER Konzerns in Höhe von TEUR 15.079 (Vj.: TEUR 16.290). Verteilung der Umsatzerlöse nach Regionen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.337 (Vj.: TEUR 758) resultieren im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 1.078 (Vj.: TEUR 577) sowie aus sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 233 (Vj.: TEUR 122). Die periodenfremden Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 942 (davon TEUR 898 Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung), die aus der Übernahme der Garantie für ein von der Gesellschaft außerhalb von Europa ausgeführtes Projekt durch die Bühler AG, Uzwil / Schweiz resultieren. 2. MaterialaufwandDas Verhältnis von Materialaufwand zur Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % auf 48,0 % gesunken. 3. Personal- und SozialbereichBei der Bühler GmbH waren zum Jahresende 2023 insgesamt 413 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) beschäftigt (Vj.: 441 Mitarbeiter). Der Rückgang ist auf allgemeine und unternehmensinterne Fluktuation bei nicht gleichzeitiger Neubesetzung zurückzuführen. Von den 413 Mitarbeitern waren 326 dem Firmensitz in Beilngries und 87 dem Werk Döbeln zugeordnet. Um auch die künftige Versorgung mit qualifiziertem Fachpersonal sicherzustellen, ist der Lehrlingsausbildung und der Weiterbildung der Mitarbeiter ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Mit 16 (Vj.: 21) jungen Menschen standen Ende 2023 ca. 3,9 % (Vj.: 4,8 %) der gesamten Belegschaft in Ausbildung. Der Personalaufwand inklusive sozialer Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung hat sich geringfügig auf TEUR 27.757 (Vj.: TEUR 27.440) erhöht. 4. Investitionen und AbschreibungenIm Kalenderjahr 2023 wurden von der Gesellschaft keine größeren Investitionen getätigt. Die Abschreibungen über das gesamte Anlagevermögen beliefen sich mit TEUR 2.343 auf dem Vorjahresniveau (Vj.: TEUR 2.382). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen und FinanzergebnisDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 13.521 (Vj.: TEUR 14.510) beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen für Warenabgabe (TEUR 3.641 gegenüber Vj.: TEUR 4.472), allgemeine Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen (TEUR 3.763 gegenüber Vj.: TEUR 4.472), Werbe- und Vertriebskosten (TEUR 2.001 gegenüber Vj.: TEUR 2.607), Raumaufwendungen (TEUR 1.081 gegenüber Vj.: TEUR 945), Aufwendungen für Instandhaltung und Reparaturen (TEUR 949 gegenüber Vj.: TEUR 889) sowie übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (TEUR 952 gegenüber Vj.: TEUR 1.208). Darüber hinaus sind periodenfremde Aufwendungen aus der Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 66 (Vj.: TEUR 45) und Debitorenverluste in Höhe von TEUR 16 (Vj.: TEUR 85) enthalten. 6. Ergebnis vor ErgebnisabführungDas Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem positiven Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 10.767 (Vj.: TEUR 2.314) abgeschlossen. Das positive Jahresergebnis wird aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Bühler Deutschland GmbH, Beilngries, abgeführt. b) FinanzlageDie Veränderung der Finanzmittelfonds ergibt sich aus der folgenden Kapitalflussrechnung. Die Erstellung der verkürzten Kapitalflussrechnung erfolgte in Anlehnung an DRS 21, wobei der Anstieg der Cash-Pooling Forderungen der Investitionstätigkeit zugeordnet ist. Kapitalflussrechnung
Der positive Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus dem Rückgang des Vorratsvermögens und hier im Speziellen der in Abwicklung befindlichen Aufträge unter Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten und Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus den gegenläufigen Effekten des Anstiegs der Forderungen aus Cash-Pooling und den daraus resultierenden Zinserträgen sowie den Investitionen in das Anlagevermögen. Die größten Zugänge im Anlagevermögen im Jahr 2023 sind Anschaffungen von Betriebsausstattungen in der Fabrik. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit liegt im Jahr 2023 bei TEUR -28 (Vj.: TEUR -31). Der Finanzmittelbestand betrug per 31. Dezember 2023 TEUR 6 und besteht aus den liquiden Mitteln. Die Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 18.402 (Vj.: TEUR 11.975) sind nicht Bestandteil des Finanzmittelfonds. Durch Einführung einer Cash-Pool-Vereinbarung im Jahre 2011 mit der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, wurde der Bestand an liquiden Mitteln wesentlich reduziert. Durch den Cash-Pool ist der Liquiditätsbedarf nach Einschätzung der Geschäftsführung jederzeit gedeckt. Für die Abwicklung des Projektgeschäfts stehen der Bühler GmbH Avalkreditlinien bei Banken in Höhe von EUR 25 Mio. zur Verfügung, die auch weiterhin angemessen sind, das zukünftige Umsatzwachstum zu gewährleisten. Die Beanspruchung der Avalkreditlinien bewegte sich per Ende 2023 mit TEUR 14.800 auf dem Vorjahresniveau (Vj.: TEUR 6.100). Die Kapitalstruktur ist als solide zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 36,0 % (Vj.: 13,5 %) und hat sich insbesondere aufgrund der Ausweisänderung des Postens erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, welche nun vollständig von den Vorräten abgesetzt werden, gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Finanzierung der Gesellschaft ist fristenkongruent. c) VermögenslageDas Eigenkapital beträgt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages zum Bilanzstichtag 31.12.2023 unverändert TEUR 20.616 (Vj.: TEUR 20.616). Die folgende verkürzte Bilanz zeigt die Veränderung der Bilanzposten. Aktiva
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen betragen TEUR 2.343 (Vj.: TEUR 2.382), demgegenüber stehen Investitionen in Höhe von TEUR 531 (Vj.: TEUR 810). Die Forderungen enthalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 18.402 (Vj.: TEUR 11.975) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 6.310 (Vj.: TEUR 12.854). Im Berichtsjahr ist der Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 70.121 erstmalig vollständig von den Vorräten offen abgesetzt worden. Darüber hinaus ergibt sich die Veränderung der Vorräte aus dem Bestandsabbau der unfertigen Erzeugnisse. Dieser resultiert im Wesentlichen aus einer Reduzierung der in Abwicklung befindlichen Aufträge (TEUR 62.704, Vj.: TEUR 91.310) im Zusammenhang mit den begonnenen Großprojekten. Der Rückgang der Verbindlichkeiten auf TEUR 20.369 (Vj.: TEUR 120.087) ist auf die einheitliche Bilanzierung aller deutschen Gesellschaften der BÜHLER Gruppe zurückzuführen. Im aktuellen Geschäftsjahr wird der Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 70.121 erstmalig vollständig von den Vorräten offen abgesetzt. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen auf TEUR 15.547 (Vj.: TEUR 11.196) resultiert im Wesentlichen aus den höheren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 8.875 (Vj.: TEUR 4.919) sowie aus der Erhöhung der Rückstellungen für Garantieverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.710 (Vj.: TEUR 1.206). d) GesamtaussageDas positive Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 10.767 (Vj.: TEUR 2.314) ist im Wesentlichen durch die um TEUR 18.419 gesteigerten Umsatzerlöse auf TEUR 135.395 und die hierdurch realisierten Skaleneffekte zu erklären, gleichzeitig hat sich die Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen um TEUR 9.381 auf TEUR 33.979 erhöht. Durch den gestiegenen Auftragseingang um 19 % in 2023 (Auftragsbestand 31.12.2023 in Höhe von TEUR 116.012) im Vergleich zu 2022 (Auftragsbestand 31.12.2022 in Höhe von TEUR 97.745) ist die Grundauslastung für den Jahresbeginn 2024 gesichert. Besonders durch die Abarbeitung von Mälzerei Aufträgen in Westeuropa sowie die Weiterbearbeitung des Mälzerei Auftrages in Südafrika ist dies gewährleistet. Insgesamt bewertet die Geschäftsführung das Geschäftsjahr 2023 als sehr zufriedenstellend. C. Chancen- und Risikobericht1. ChancenIm Bereich der Mälzerei konnten im Jahr 2023 weitere Anlagen RimoMalt gewonnen werden und die ersten Anlagen gehen 2024 in Betrieb. Die dann neu zur Verfügung stehenden Referenzanlagen werden das Geschäft um RimoMalt weiter intensivieren. Bei RimoMalt von Bühler steht den Craft Bierproduzenten eine neuentwickelte modulare Mälzereianlage zur Verfügung, bei der der Ausstoß individuell gestaltet und jederzeit erweitert werden kann. Das Application Center für Getreideverarbeitung, Mälzerei und Brauerei am Standort in Beilngries erfährt gute Marktakzeptanz und somit eine gute Auslastung. Verschiedene Geschäftspartner nutzen das Application Center stetig zu Test- und Forschungszwecken. Nicht zuletzt, da die BSSE in das Application Center stetig investiert, um den Geschäftspartnern den neuesten Stand der Technik anbieten zu können. Es wird erwartet, dass die bisherigen Veranstaltungen und Versuchskampagnen gesteigert und daraus neue Geschäftsabschlüsse generiert werden können. Im Bereich Fabrikation ist im Jahr 2024 durch die positive Entwicklung im Bereich Mälzerei und RimoMalt mit einer guten Auslastung zu rechnen. 2. RisikenDas Risikomanagement der BSSE ist auf die Besonderheiten des individuellen Projektgeschäfts ausgerichtet. Die folgende Darstellung und Beurteilung der Risiken erfolgt nach der Nettobetrachtung (nach eingeleiteten Maßnahmen). Bei der Planung und Durchführung, insbesondere komplexer Großprojekte, bestehen Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Die Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der Projektverantwortlichen, welche durch das zentrale Projektcontrolling unterstützt werden. Im Rahmen dieses Projektcontrollings werden die wesentlichen Verträge einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung unterzogen und technische Aspekte von Fachleuten separat analysiert. Projekte ab einem bestimmten Volumen oder mit einem hohen Schwierigkeitsgrad werden nach definierten Regeln überwacht, um gegebenenfalls rechtzeitig Korrekturmaßnahmen einleiten zu können. In allen Phasen können nach Ermessen der Projektverantwortlichen grundsätzlich auch die jeweiligen Experten des Schweizer Mutterkonzerns zurate gezogen werden. Darüber hinaus sind die einzelnen Prozesse durch die Konzernzentrale in Uzwil dezidiert vorgegeben und alle Tochtergesellschaften sind zur Einhaltung der Prozesse und der im ORM (Operational Risk Management) niedergelegten Richtlinien verpflichtet. Bei Abweichungen von den Standardbedingungen des ORM oder der entwickelten Standardverträge sind Wertgrenzen vorgesehen, ab denen höhere Kompetenzstufen zur Autorisierung der Projekte verbindlich vorgesehen sind. Diese Stufen reichen bis zur Ebene des Chief Executive Officer (CEO) des BÜHLER Konzerns. Auch alle anderen Risiken, wie beispielsweise Materialpreisschwankungen, Zahlungsausfälle oder Wechselkursänderungen werden durch Vorgaben und Instrumente der Konzernmutter vollumfänglich abgedeckt. Darüber hinaus bestehende Risiken weisen aufgrund des Projektgeschäfts eine untergeordnete Bedeutung auf. Die geopolitischen Risiken sind im Geschäftsjahr 2023 weiterhin als sehr hoch anzusehen, wodurch sich die Vorhersehbarkeit der wirtschaftlichen Entwicklung deutlich verschlechtert hat. Die zunehmenden globalen Auseinandersetzungen erhöhen die Risiken und Beeinträchtigungen, wie beispielsweise eine Preiserhöhung und Verknappung von Energie und Rohstoffen. Eine Ausweitung der globalen Konfliktsituation würde das Risiko eines umfassenden wirtschaftlichen Abschwungs zusätzlich erhöhen. Auch können steigende Inflation und wachsende Zinsen zu einem Wirtschaftsrückgang führen. Die Lieferkettenschwierigkeiten sind weitgehend durch neue Aufgaben abgelöst. Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, zeigt das globale Verarbeitende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums, des Auslaufens der Stützungsmaßnahmen im Zuge der Covid-Krise und der schwierigen finanziellen Bedingungen Schwächen. Zudem gibt es Anzeichen dafür, dass der Aufschwung durch die Wiederöffnung Chinas nur von kurzer Dauer war und sich die Dynamik verlangsamt hat. Aus der Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben sich aufgrund des konzernweiten Cash-Pools keine direkten Risiken, da die höheren Zinsaufwendungen durch Liquiditätszufluss wieder ausgeglichen werden. Darüber hinaus sind uns derzeit keine speziellen Risiken bekannt, die das Geschäftsjahr 2024 wesentlich negativ beeinflussen könnten. D. PrognoseberichtGrundsätzlich ist anzumerken, dass BSSE nicht ausschließlich standortbezogen ihre Budgetplanung erstellt. Die BSSE ist eingebunden in die Matrixorganisation der BÜHLER Gruppe und erfüllt für den Konzern am Standort Beilngries die Funktionen des Headquarters für die Business Area Grain Quality & Supply. Für die unterschiedlichen Funktionen gibt es innerhalb des Konzerns und der BSSE unterschiedliche Verantwortlichkeiten, die auch in unterschiedlichen zum Teil im Wettbewerb stehenden Budgets resultieren. Diese Budgets basieren auf Top-Down Vorgaben des Konzerns in Bezug auf Auftragseingang, Umsatz, Deckungsbeitrag, Kosten und Beitrag zum EBIT des Konzerns. Innerhalb dieser Vorgaben ist BSSE frei zu planen, gibt aber im Endergebnis Budgets nach den unterschiedlichen Funktionsbereichen und nicht als Standort Bühler Beilngries ab. Budget und Reporting erfolgen auf Basis der internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) und immer bezogen auf die jeweilige Funktion und den jeweiligen Geschäftsbereich. Somit ergibt sich für BSSE als Zielsetzung grundsätzlich nicht der lokale Auftragseingang, der lokale Umsatz oder das lokale Ergebnis, sondern diese Werte sind das Ergebnis der jeweiligen Zielerreichung der vorstehend genannten Einzelbudgets. Aus Sicht der lokalen Gesellschaft ist die ganzheitliche Profitabilität die wichtigste Steuerungskennzahl, weshalb als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator das Ergebnis vor Ergebnisabführung durch die Geschäftsführung genutzt wird. Für das Jahr 2023 hatte die weltweite Business Area GQ ein Verkaufsbudget von CHF 357,2 Mio., wovon ein Großteil in den Regionen über das weltweite BÜHLER Netzwerk abgewickelt wird. Auch für 2024 sieht die GQ-Planung ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr bei Auftragseingang und Umsatz vor. Ab dem Jahr 2024 obliegt der Business Area GQ zudem die Verantwortung für die Business Unit Optical Sorting (OS), woraus insgesamt ein Verkaufsbudget für von CHF 497,8 Mio. resultiert. Von diesen Zielen profitiert auch die Gesellschaft als Hauptsitz der Business Units GH und MB. Im Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft, dass sich die Umsatzerlöse gegenüber 2023 leicht reduzieren, da die erfolgswirksame Abnahme, der im Jahr 2023 gewonnenen Großprojekte voraussichtlich nicht im Jahr 2024 erfolgt. Durch die fortlaufende Abwicklung eines Großprojekts in Südafrika ist eine Grundauslastung zum Jahresstart gesichert. Zudem sollen im ersten Halbjahr zwei RimoMalt Projekte in den USA und in Tansania zum Abschluss gebracht werden. Ferner zeigen sich im Bereich der Business Unit Malting & Brewing weitere Verkaufserfolge bei den RimoMalt Anlagen. Durch die dadurch gesicherten Umsatzerlöse sollte sich ein positives, gegenüber dem Vorjahr aber stark sinkendes Ergebnis vor Ergebnisabführung für 2024 einstellen. Bei der Planung für 2024 wurden Personal- und Materialkosten auf Basis des Vorjahresniveaus berücksichtigt und nur eine moderate Steigerung eingerechnet. Bei den Strukturkosten wird der eingeschlagene Weg zur Kostenreduzierung weitergeführt und es sind somit keine größeren Steigerungen eingerechnet. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird das Ergebnis wieder ausgeglichen sein.
Beilngries, 1. März 2024 Geschäftsführung der Bühler GmbH, Beilngries gez. Ramon Raddau gez. Konrad Groß Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bühler GmbH, Beilngries:PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Bühler GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bühler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 1. März 2024 Nordwest
Revision GmbH
Meseberg, Wirtschaftsprüfer Zatorski, Wirtschaftsprüfer |
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