Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 3640
Vorher
AFC Consultants International GmbHAFC Agriculture and Finance Consultants GmbH
Eingetragen
8.7.2002
Branche
Architekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieArchitekturbüros für Garten- und Landschaftsgestaltung
Gegenstand
ist die Planung und Implementierung von Projekten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Auftraggebern im In- und Ausland.

Historie

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Management

NameRolle
Sonja Huppertz
seit 5.1.2026
Prokura
Holger Christ
seit 8.5.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Johannes Buschmeier
seit 8.8.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GOPA - Gesellschaft für Organisation, Planung und Ausbildung mbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AFC Consultants International GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum 31.12.2015

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die AFC Consultants International GmbH (AFC) wurde 1973 gegründet und ist schwerpunktmäßig in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Die Arbeitsbereiche der AFC sind:

1) Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte

2) Finanzsystementwicklung

In diesen Arbeitsgebieten werden nahezu weltweit Beratungsleistungen erbracht. Zur Durchführung der unterschiedlichen Projekttypen hat die AFC zwei spezielle Abteilungen aufgebaut, die jedoch auch umfangreiche Synergien nutzen können, beispielsweise bei Projekten in den Bereichen "Agrarfinanzierung" oder "Value Chain Finance" sowie "Insurance Systems". Insbesondere der Bereich "Crop Insurances" gewinnt in Afrika zunehmend an Bedeutung. Die Hauptauftraggeber sind GIZ, KFW, BMEL und die EU.

Der Arbeitsbereich Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte beinhaltet Beratungsprojekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette, d.h. von der landwirtschaftlichen Primärproduktion über die Verarbeitung bis zum Verkauf von Nahrungsmitteln.

Im Arbeitsbereich Finanzsystementwicklung werden schwerpunktmäßig Projekte zur Förderung von Mikrofinanzinstitutionen, Finanzierung von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) sowie der Beratung von Banken durchgeführt.

In dem Heimatbüro der AFC in Bonn sind ca. 35 Mitarbeiter tätig, in den Auslandsprojekten sind durchschnittlich weitere 350 Fachkräfte projektbezogen unter Vertrag.

Hauptgeschäftsführer ist Herr Johannes Buschmeier, der auch schwerpunktmäßig für Projekte im anglophonen Bereich zuständig ist. Der zweite Geschäftsführer ist Herr Wolfgang Schmitt, der neben seiner Tätigkeit bei der GOPA Gesellschaft für Organisation, Planung und Ausbildung mbH (GOPA mbH) für die AFC tätig ist und vorwiegend im strategischen Bereich agiert. Weiterhin ist in der Geschäftsleitung Frau Dr. Jacob als Prokuristin für den frankophonen Bereich der AFC zuständig.

Alleinige Gesellschafterin der AFC ist die GOPA Gesellschaft für Organisation, Planung und Ausbildung mbH.

Die AFC hat im Jahre 2015 erneut die externe Zertifizierung nach der ISO 9001:2008 erhalten.

2. Forschung und Entwicklung

Die AFC ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Dieser Wachstumspfad soll in den Bereichen Agribusiness und Financial Systems Development mit unseren motivierten Mitarbeitern und durch Personalverstärkung konsequent weiterverfolgt werden. Die Einbindung von privaten Unternehmen in die Entwicklungszusammenarbeit wird derzeit besonders durch das Deutsche Landwirtschaftsministerium (BMEL) sowie die GIZ im Rahmen der "Grünen Zentren" propagiert. AFC führt hier gemeinsam mit strategischen Partnern erfolgreich Projekte durch. Auch in der Entwicklung von innovativen Agrarkreditsystemen waren wir im Jahre 2015 verstärkt tätig.

AFC ist bereits für eine Vielzahl von wichtigen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit tätig, wird aber das (Auftrag-) Geber-Portfolio weiter ausbauen.

Weiterhin strebt AFC an, in möglichst vielen für unseren Geschäftsbereich bedeutenden Ländern tätig zu sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sich durch die Änderung von politischen Rahmenbedingungen neue Möglichkeiten für Projektaktivitäten ergeben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Private Consultingunternehmen haben einen festen Platz in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Mehrzahl der internationalen Geber vergibt den Großteil der Implementierung von Projekten und Programmen an private Unternehmen oder gemeinnützige Organisationen.

In Deutschland vergibt die wichtigste Durchführungsorganisation der Bundesregierung, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mbH (GIZ), zwar nur einen geringeren Anteil der Projektdurchführung nach außen, aber das Volumen ist in den letzten Jahren tendenziell gestiegen.

Die Strategien der Entwicklungszusammenarbeit sind einem ständigen Wandel unterworfen, da sie politisch in den Geberländern beeinflusst werden und die Situation in den Empfängerländern sich oft auch kurzfristig durch politische Veränderungen wie Öffnung des Marktes aber auch Krisen sowie Naturereignisse ändert. Auch infolge des Klimawandels ändern sich die Anforderungen an Beratungsleistungen. Die AFC stellt sich stets aufs Neue diesen geänderten Anforderungen.

2. Geschäftsverlauf einschließlich der Entwicklung wesentlicher Leistungsindikatoren

AFC kann erneut auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Der Gesamtumsatz 2015 beläuft sich auf T€ 19.355 (2014 T€ 16.576). Dies entspricht einem Plus von 16,8%. Der dabei erzielte Jahresüberschuss 2015 beträgt T€ 1.660 (2014 T€ 1.347) und hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals um ca. 23% verbessert.

Besonders volumenstark sind derzeit sich in der Umsetzung befindliche Projekte in Tadschikistan, Nigeria, Ghana und in Ostafrika (Regionalprojekt). Weiterhin sind wir auch an Großprojekten der GOPA Group beteiligt, deren Anzahl perspektivisch zunehmen wird. In der Projektdurchführung sind keine außergewöhnlichen Probleme aufgetreten, und die Akquisition von Neuaufträgen lag im Zielbereich.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Gesamtleistung, das Rohergebnis, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie den Auftragseingang und den Auftragsbestand heran.

Die Gesamtumsatz, definiert als Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und sonstigen betrieblichen Erträgen, ist um T€ 2.779 auf T€ 19.355 gestiegen. Das Betriebsergebnis (vor Steuern) für das Jahr 2015 beträgt T€ 1.968 gegenüber T€ 1.572 im Vorjahr. Kostensteigerungen resultieren im Wesentlichen aus der Einstellung von neuen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Auch der Auftragseingang von T€ 27.248 im Jahr 2015 ist positiv zu beurteilen.

3. Lage

Ertragslage

Die Erträge der AFC resultieren aus der Durchführung von ca. 80 Beratungsprojekten weltweit. Unser Betriebsergebnis wird regional gesehen zu 67% in Afrika (einschließlich MEDA), 18% in Europa/GUS, der Rest in Asien und in Mittel- und Südamerika bzw. überregional erwirtschaftet. Die deutschen Auftraggeber GIZ und KFW sowie die EU (einschließlich EIB) haben einen Anteil von 80%. Mit über 10 weiteren Auftraggebern generieren wir zusätzliche Einnahmequellen und erschließen zukünftiges Potenzial im Rahmen der angestrebten weiteren Diversifizierung unserer Auftraggeber.

Unter Berücksichtigung bezogener Leistungen von € 13,6 Mio. konnte ein Rohertrag von T€ 5.523 erwirtschaftet werden, welcher um T€ 914 über dem Vorjahresniveau liegt.

Insbesondere Neueinstellungen im Bonner Heimatbüro führten zu einem um T€ 322 gestiegenem Personalaufwand. Trotz der damit verbundene höheren Kosten für Reisen, Fortbildung und Mieten stieg der Jahresüberschuss auf T€ 1.660 (Vj: T€ 1.347).

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Liquiditätsausgleich erfolgt im Rahmen eines Liquiditätspools der GOPA Consulting Group.

Die Rechnungsstellung erfolgt zeitnah. Zahlungsausfälle sind nicht zu verzeichnen.

Das Finanzergebnis ist mit (‑) T€ 29 leicht negativ, was aber zu einem großen Anteil in den Kosten für Avale begründet ist, die für Projektvorauszahlungen hinterlegt worden sind.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr T€ -243 und führte unter Berücksichtigung der Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin zu einer Verringerung der flüssigen Mittel um T€ 1.471 auf T€ 1.192.

Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich weiterhin positiv entwickelt. Das Stammkapital beträgt T€ 750.

Die Eigenkapitalquote hat sich auf 33,8% im Jahre 2015 (32,3% im Jahre 2014) verbessert und liegt auf einem guten Niveau.

4. Gesamtaussage zur Lage

Die AFC hat 40 Jahre Erfahrungen in der Erbringung von Dienstleistungen in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Spezialisierung auf die Arbeitsgebiete Landwirtschaft, Vermarktung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte sowie Finanzsystementwicklung ist angesichts der bestehenden und zu erwartenden Nachfragesituation zukunftsträchtig.

Die wirtschaftlichen Kennzahlen der letzten Jahre waren sehr positiv. Das Unternehmen ist sowohl quantitativ als auch qualitativ gewachsen. Als Unternehmen der GOPA Consulting Group kann die AFC vielfältige Synergien nutzen und grundsätzlich Beratungsprojekte jeglicher Größe weltweit anbieten und implementieren.

Die AFC hat das Potenzial, sich an die ständig neuen Herausforderungen in der Entwicklungszusammenarbeit vorausschauend anzupassen. Nicht zuletzt auch Dank hochqualifizierter und motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte die positive Entwicklung der Vorjahre fortgesetzt werden.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin bei neuen Auftraggebern akquirieren. Wir planen u.a. verstärkt Akquisitionsaktivitäten bei der European Investment Bank (EIB), der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) sowie der Schweizerischen DEZA.

Im Hinblick auf die regionale Ausweitung möchten wir die neuen Tätigkeitsmöglichkeiten in Myanmar und in der Ukraine nutzen und dort unsere Aktivitäten verstärken. Durch Repräsentanzen und lokalen Partnerschaften werden wir unsere Präsenz vor Ort weiter aufbauen.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Arbeitsbereiche Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit gewinnen weltweit an Bedeutung, da

- die Nachfrage nach Nahrungsmitteln bei steigender Weltbevölkerung wächst,

- der Klimawandel ständig zu neuen Herausforderungen in der Agrarwirtschaft führt,

- der Bedarf an landwirtschaftlichen Flächen für die Erzeugung von Bioenergie weltweit gestiegen ist.

- die Ansprüche an die Nahrungsmittelqualität tendenziell steigen, um Krankheiten zu verhindern und am internationalen Handel teilnehmen zu können.

Auf Grund der Bedeutung des Agrarsektors sind die meisten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit hier wieder verstärkt tätig, so dass sich der AFC auch zukünftig ein ausreichendes Marktpotenzial bieten wird. Infolge des Ministerwechsels im BMZ und damit verbundenen politischen Richtungsentscheidungen hat unser Hauptauftraggeber, die GIZ, verstärkt Projekte im Agrarbereich ausgeschrieben. Diese Tendenz wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest in der laufenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestages fortsetzen.

Die Synergien unserer beiden Abteilungen Landwirtschaft und Finanzsystementwicklung sollen zukünftig noch intensiver in den Arbeitsfeldern "Agrarkredit" sowie "Agrarversicherungen" genutzt werden.

In unserer Planung gehen wir auf der Grundlage des Auftragsbestandes und des Akquisitionspotenzials von einer deutlichen Umsatzsteigerung auf ca. € 22 Mio. (+13,5%) im Jahre 2016 aus. Insgesamt erwarten wir, dass der Jahresüberschuss in 2016 ebenfalls auf einem hohen Niveau liegen wird.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Da AFC fast ausschließlich für öffentliche Auftraggeber arbeitet, besteht grundsätzlich kein Risiko von Forderungsausfällen durch Insolvenzen von Auftraggebern.

Risiken bestehen bei Fremdwährungsverträgen bei gravierenden Änderungen von Wechselkursen - insbesondere EUR/USD. Derzeit gleichen sich jedoch Kostensteigerungen auf Grund des Wechselkurses tendenziell mit höheren Erlösen aus Die Wechselkursrisiken sind jedoch als gering einzustufen da AFC ein Großteil der Verträge für GIZ, KFW und EU durchführt.

Da AFC durchschnittlich mehr als 80 Projekten weltweit durchführt, ist eine risikomindernde regionale Diversifizierung gegeben.

2. Chancenbericht

AFC hat den Umsatz in den letzten 7 Jahren verdreifacht und ist Teil der GOPA Consulting Group mit einer Gesamtleistung 2015 von rd. T€ 150 Mio.. Somit können wir Synergien dieser Größenstruktur nutzen und werden auch in Zukunft im Vergleich zu unseren Mitbewerbern wettbewerbsfähig sein.

Die Entwicklung des Unternehmens verlief im Jahre 2015 nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ positiv. BMZ hat mit der bereits erwähnten Sonderinitative "Eine Welt ohne Hunger" zusätzliche Akzente gesetzt, die ein vergleichsweise großes Potenzial für AFC geboten haben. Ausschreibungen im Bereich "Grüne Zentren" sind schwerpunktmäßig im Jahre 2015 erfolgt.

In Kombination mit unserer Abteilung "Financial Sector Development" bieten wir Leistungen zu Finanzprojekten in Verbindung mit den Grünen Zentren an. Somit wurden - 2015 wichtige Grundlagen für die zukünftige Entwicklung gesetzt.

Lokale und regionale Unternehmen in den Empfängerländern gewinnen an Bedeutung. AFC kann durch den bereits erfolgten und weiteren Aufbau von eigenen Unternehmen bzw. Repräsentanzen der GOPA Consulting Group Chancen im Hinblick auf die Regionalisierung nutzen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen gegenüber (öffentlichen) Auftraggebern sowie Verbindlichkeiten durch erhaltene Anzahlungen, die mit Bankgarantien hinterlegt sind.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend im Rahmen des GOPA-Gruppen-internen Liquiditätsausgleichs, der nach kommerziellen Bedingungen erfolgt.

Die Gesellschaft verfügt über eine solvente Auftraggeberstruktur. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Zudem besteht eine Versicherung, die möglicher Risiken im Rahmen der Haftung für Beratungsempfehlungen abdeckt (Liability Insurance).

 

Datum: 11. Mai 2016

Johannes Buschmeier, Geschäftsführer

Wolfgang Schmitt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   1.244,00 1.390,00
-. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.244,00 1.390,00
II. Sachanlagen   41.095,00 62.318,00
-. Betriebs- und Geschäftsaustattung 41.095,00   62.318,00
III. Finanzanlagen   71.564,20 71.564,20
-. Beteiligungen 71.564,20   71.564,20
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   6.974.474,17 4.719.454,98
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 428.928,82   707.128,90
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.545.545,35   4.012.326,08
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   1.191.626,98 2.663.067,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten   122.441,55 76.314,22
    8.402.445,90 7.594.108,76

PASSIVA

     
  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Eigenkapital   2.835.719,32 2.452.392,66
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00   750.000,00
II. Kapitalrücklage 183,76   183,76
III. Bilanzgewinn 2.085.535,56   1.702.208,90
B. Rückstellungen   606.125,63 645.304,16
C. Verbindlichkeiten   4.960.600,95 4.496.411,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 150.764,45   335.917,11
2. übrige Verbindlichkeiten 4.809.836,50   4.160.494,83
davon aus Steuern: € 443.617,76 (€ 226.476,38)      
    8.402.445,90 7.594.108,76

Gewinn- und Verlustrechnung

2015 2014
1. Rohergebnis   5.724.620,44   4.748.504,51
2. Personalaufwand   2.776.734,26   2.455.285,74
a) Löhne und Gehälter 2.342.750,09     2.061.536,66
(1) projektbezogen 637.672,99     527.014,27
(2) nicht projektbezogen 1.705.077,10     1.534.522,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 433.984,17     393.749,08
(1) projektbezogen 90.618,85     74.809,46
(2) nicht projektbezogen 343.365,32     318.939,62
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 41.827,54 38.124,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   908.100,65   668.847,76
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   10.697,19   17.875,43
davon aus verbundenen Unternehmen: € 10.623,20 (€ 17.374,14)        
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   40.715,33   32.074,07
davon an verbundene Unternehmen: € 6.002,55 (€ 346,03)        
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.967.939,85   1.572.047,70
8. außerordentliche Aufwendungen   0,00   17.659,00
9. außerordentliches Ergebnis   0,00 ./. 17.659,00
10. Steuern vom Einkommen und        
vom Ertrag   307.613,19   207.795,42
11. Jahresüberschuss   1.660.326,66   1.346.593,28
12. Gewinnvortrag   425.208,90   355.615,62
13. Bilanzgewinn   2.085.535,56   1.702.208,90

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 nach den §§ 238 ff., §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB.

Der Anhang enthält die nach den gesetzlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften erforderlichen Angaben und Erläuterungen. Ausweiswahlrechte zwischen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang wurden zugunsten des Anhangs ausgeübt.

Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anhangs beachtet worden.

Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der vergangenen Jahre wurde nicht abgewichen. Soweit Ermessensentscheidungen in Bezug auf den Grund, den Umfang und den Zeitpunkt des Ansatzes von Vermögensgegenständen und Schuldposten zu treffen waren, wurde eine zum Vorjahr vergleichbare Ermessensausübung angestrebt.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Es wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (going-concern-Prinzip). Im Einzelnen gilt Folgendes:

AKTIVA

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände werden linear nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 410,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagensind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen werden in den Vorräten von den unfertigen Erzeugnissen abgezogen und getrennt ausgewiesen.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert.

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet.

Innerhalb der Rechnungsabgrenzungsposten wurden Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt.

PASSIVA

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag.

III. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungen in EURO

Der Jahresabschluss enthält Geschäftsvorfälle in fremder Währung, die in EURO umgerechnet wurden.

Die Umrechnung der Fremdwährungen erfolgte mit dem EURO-Referenzkurs; soweit dieser für einzelne Währungen nicht ermittelt wird, wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Mittelkurs verwendet bzw. der Mittelkurs aus den veröffentlichten An- und Verkaufskursen berechnet.

IV. Bilanzerläuterungen

Zum Vergleich werden die Vorjahreszahlen in Form eines Klammerzusatzes mit angegeben.

A. AKTIVA

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen haben wir nachfolgend in einem Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2015
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2015
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
-. Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.964,15 595,00 0,00 3.559,15
II. Sachanlagen        
-. Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.023,81 19.863,54 0,00 240.887,35
III. Finanzanlagen        
-. Beteiligungen 176.403,60 0,00 0,00 176.403,60
  400.391,56 20.458,54 0,00 420.850,10
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2015
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2015
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
-. Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.574,15 741,00 0,00 2.315,15
II. Sachanlagen        
-. Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.705,81 41.086,54 0,00 199.792,35
III. Finanzanlagen        
-. Beteiligungen 104.839,40 0,00 0,00 104.839,40
  265.119,36 41.827,54 0,00 306.946,90
Buchwerte
Stand 31.12.2015
Stand 31.12.2014
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
-. Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.244,00 1.390,00
II. Sachanlagen    
-. Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.095,00 62.318,00
III. Finanzanlagen    
-. Beteiligungen 71.564,20 71.564,20
  113.903,20 135.272,20

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind Beträge von T€ 1 (Vj.: T€ 1) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Die Laufzeit der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt durchgängig weniger als ein Jahr.

Guthaben bei Kreditinstituten

In den Guthaben bei Kreditinstituten sind Dispositionsfondskonten der KfW in Höhe von T€ 100 enthalten; korrespondierend dazu ist in den sonstigen Verbindlichkeiten eine Verbindlichkeit gegenüber der KfW ausgewiesen.

Diese Guthaben stehen nur zweckgebunden für die Finanzierung von Lieferungen und Leistungen der jeweiligen KfW-Projekte zur Verfügung. Die Guthaben sind an die KfW abgetreten.

B. PASSIVA

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 750 und ist vollständig erbracht.

Im Bilanzgewinn von T€ 2.086 ist ein Gewinnvortrag von T€ 425 enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Laufzeit der Verbindlichkeiten beträgt durchgängig weniger als ein Jahr. Sicherheiten in Form von Pfandrechten oder ähnlichen Rechten bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 151 (Vj.: T€ 336) bestehen in Höhe von T€ 115 (Vj.: T€ 298) gegenüber Gesellschaftern.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Devisenkursgewinnen in Höhe von T€ 91 (Vj.: T€ 47) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von T€ 63 (Vj.: T€ 29) enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich in den Folgejahren auf:

T€
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen  
fällig 2016 112
fällig 2017 - 2019 308
  420

Geschäftsführung

- Johannes Buschmeier

- Wolfgang Schmitt

Prokura

- Dr. Ute Jacob

(Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen)

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden beschäftigt zum:

31.03. 30.06. 30.09. 31.12.
Angestellte 2015 insgesamt 42 41 48 45

Konzernzugehörigkeit

Die AFC Consultants International GmbH wird in den Konzernabschluss der GOPA Gesellschaft für Organisation, Planung und Ausbildung mbH, Bad Homburg v.d. Höhe, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Bonn, den 11. Mai 2016

AFC Consultants International GmbH

Johannes Buschmeier, Geschäftsführer

Wolfgang Schmitt, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AFC Consultants International GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungen vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Attendorn, den 11. Mai 2016

HTR Hansa Treuhand + Revision KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. A. Hilgers, Wirtschaftsprüfer

gez. T. Gerlach, Wirtschaftsprüfer

Hinweis zur Offenlegung

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht, handelt es sich um die nach §§ 325 ff. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses.

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich jedoch auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 der AFC Consultants International GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung am 31. Mai 2016 festgestellt.

Es wurde beschlossen, dass aus dem Bilanzgewinn von € 2.085.535,56 ein Betrag von € 1.560.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet wird. Der verbleibende Betrag von € 525.535,56 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Bonn, den 14. Juni 2016

AFC Consultants International GmbH

Johannes Buschmeier, Geschäftsführer

Wolfgang Schmitt, Geschäftsführer

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