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VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eGRothenburg o.d.Tbr.Jahresabschluss zum 31.12.2013A. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013I. WirtschaftsberichtI.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bayerischen Kreditgenossenschaften Entwicklung der Gesamtwirtschaft in der BRD: Im Jahr 2013 wurde die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands nochmals durch die insgesamt schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen belastet. Gemäß den aktuellen Angaben des statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lediglich um 0,4% über das Vorjahresniveau gestiegen. Während der Jahresauftakt für die deutsche Wirtschaft -bedingt durch den lang andauernden Winter sowie dem rückläufigen Außenhandel- verhalten verlief, hellte sich die Lage im weiteren Jahresverlauf deutlich auf. Hierzu trug die nachlassende Unsicherheit über die Entwicklung des Euroraumes sowie eine Belebung des Exportgeschäftes bei. Insgesamt wurde das Wirtschaftswachstum vor allem von den gestiegenen Konsumausgaben getragen. Vom Außenhandel sowie von den Investitionsausgaben gingen hingegen kaum Wachstumsimpulse aus. Finanzmarkt: Die europäische Staatsschuldenkrise hat in 2013 an Schärfe verloren. Die Rezession konnte durch die gestiegene Investitions- und Konsumbereitschaft überwunden werden. An den Finanzmärkten und in der Wirtschaft stieg das Vertrauen in eine allmähliche Erholung der Konjunktur des Euroraumes und eine schrittweise Überwindung der Staatsschuldenkrise. Auch die Euro-Krisenstaaten profitierten von dieser Entwicklung. Im Fahrwasser der Entspannung im Euroraum verließ Irland zum Ende des Jahres den Rettungsschirm von EU und IWF und meldete sich erfolgreich am Kapitalmarkt zurück. Trotz der eindeutigen Erholungstendenzen fiel die Konjunkturbelebung im Euroraum fragil aus. Ein großer Risikofaktor ist die nach wie vor sehr hohe Arbeitslosigkeit. Die EZB hat die Leitzinsen im Jahr 2013 weiter gesenkt und ist mittlerweile bei 0,25% angelangt. Gründe hierfür waren die niedrigen Inflationsraten sowie die fragile Konjunkturbelebung im Euroraum. Weitere Zinssenkungen werden derzeit nicht ausgeschlossen. Zudem stellt die Notenbank dauerhaft niedrige Zinsen auf dem aktuell sehr niedrigen Niveau in Aussicht. Damit folgte die EZB den anderen großen Notenbanken. Die US-Notenbank FED hat ihre ultralockere Geldpolitik auch im Jahr 2013 fortgesetzt. Auch sie ist bereit, die Zinsen solange auf niedrigem Niveau zu belassen, bis die gewünschte Arbeitslosenquote von 6,5% bzw. der Preisdruck unter der Marke von 2,50% bleibt. Angesichts der verbesserten Konjunktur in den USA wurde im Dezember 2013 die Rückführung des monatlichen Ankaufsprogrammes für US-Hypothekenpapapiere (Tapering) beschlossen. Am europäischen Rentenmarkt hat sich die Lage angesichts der wirtschaftlichen Erholung deutlich entspannt. So engten sich die Renditedifferenzen zwischen den einzelnen Staaten deutlich ein. Die Renditen der Bundesanleihen zogen im Jahresverlauf an. Die Rendite lag mit 1,94% am Jahresultimo um 64 Basispunkte höher als in 2012. Bedingt durch die abflauende Risikoaversion wurden risikobehaftete Anleihen stärker nachgefragt. Dies hat zu deutlich sinkenden Renditen geführt. Der Euro-Kurs rutschte aufgrund der Zuspitzung der Staatsschuldenkrise sowie der Bankenschieflage in Zypern im März 2013 zunächst unter die Marke von 1,30 US-Dollar. Nachdem sich die Lage wieder entspannte, hat der Kurs des Euro deutlich zugelegt und das Jahr 2013 bei einem Kurs von 1,379 US-Dollar beendet. Das Börsenjahr verlief -gemessen am DAX- erneut sehr erfreulich. Während die Performance im ersten Halbjahr 2013 noch gedämpft ausfiel, eilte der DAX im 2. Halbjahr von einem Rekordhoch zum nächsten. Die Ursachen hierfür sind zum einen in der ultralockeren Geldpolitik und zum anderen in der wirtschaftlichen Erholung der Industrieländer zu sehen. Der DAX beendete das Jahr 2013 bei 9.552 Punkten und legte somit im Vergleich zum Jahr 2012 um 25% zu. Kreditgenossenschaften in Bayern: Die 287 bayerischen Genossenschaftsbanken konnten in 2013 erneut ein erfreuliches Geschäftsjahr verzeichnen. Die Bilanzsummen erhöhten sich um +2,5% (Vorjahr +3,5%), die Kundengelder um +2,7% (Vorjahr +3,5%) sowie die Ausleihungen um +5,2% (Vorjahr +5,6%). Das gesamte betreute Kundenanlagevolumen aller bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken, bestehend aus den bilanziellen Kundengeldern sowie dem Verbundgeschäft erhöhte sich mit +4,5% (Vorjahr +4,4%) ebenfalls. Die Genossenschaften erhalten derzeit mit 2.994 Bankstellen nach wie vor das dichteste Filialnetz aller Bankengruppen im Freistaat Bayern. I.2 Geschäftsverlauf der VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG Die Geschäftsentwicklung verlief im Geschäftsjahr 2013 recht erfolgreich. Die Prinzipien des genossenschaftlichen Geschäftsmodelles, die Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden, das dichte Zweigstellennetz sowie die gute Ausbildung unserer Mitarbeiter sind unsere zentralen Erfolgsfaktoren. Im Einzelnen zeigt sich folgendes Bild:
Die Bank hat im Berichtszeitraum ein unter dem Vorjahr liegendes Bilanzsummenwachstum zu verzeichnen, das vor allem auf die Rückzahlung von bankeigenen Refinanzierungen zurückzuführen ist. Die außerbilanziellen Geschäfte setzen sich aus Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 24.594 T€, aus anderen Verpflichtungen in Höhe von 26.790 T€ und derivativen Geschäften in Höhe von nominell 50.000 T€ zusammen.
In der Struktur der Aktivseite sind im Berichtsjahr keine wesentlichen Veränderungen zu verzeichnen. Der Anteil der Wertpapieranlagen an der Bilanzsumme ist zu Lasten der Forderungen an Kreditinstitute angestiegen.
Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung von Refinanzierungsdarlehen. Die Kundengelder erhöhten sich im Berichtsjahr mit +5,3% bzw. 21,3 Mio.€ erneut überdurchschnittlich. Die weiter rückläufige Zinsentwicklung am Geld- und Kapitalmarkt veranlasste die Kunden vor allem kurzfristige Anlageformen zu bevorzugen. Während Sichteinlagen erneut deutlich zulegen konnten, verminderten sich die befristeten Einlagen.
Die Erträge aus Dienstleistungsgeschäften konnten weiter gesteigert werden. Investitionen Auch im Geschäftsjahr 2013 haben wir die zu Bankzwecken genutzten Räumlichkeiten weiter renoviert, so dass jetzt alle Geschäftsstellen über moderne und kundenfreundliche Ausstattungen verfügen. Die Gesamtinvestitionen in Immobilien betrugen im Berichtsjahr 131 T€; für Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden 443 T€ investiert. Personal- und Sozialbereich Über die personelle Besetzung geben folgende Zahlen Aufschluss:
Die Erhöhung der Anzahl der Beschäftigten im Jahr 2013 ergibt sich vor allem durch die Neueinstellung von Auszubildenden. Die Genossenschaft führt regelmäßig interne Schulungsmaßnahmen durch. Von externen Fortbildungsmöglichkeiten wird rege Gebrauch gemacht. Weitere nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere Kunden stammen nahezu ausschließlich aus dem Einzugsgebiet unserer Bank. Unseren Mitgliederbestand haben wir im Berichtsjahr deutlich ausbauen können. Wir fördern Vereine und gemeinnützige Institutionen in sportlichen, kulturellen, kirchlichen, sozialen und ähnlich bedeutsamen gesellschaftlichen Bereichen in unserem Geschäftsgebiet. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr war durch keine außergewöhnlichen Vorgänge gekennzeichnet. I.3. Darstellung der Lage der VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG I.3.1 Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Bank haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV - Posten 2.
Im Berichtsjahr war ein Anstieg des Zinsüberschusses zu verzeichnen. Die Veränderung ergibt sich dadurch, dass die Zinsaufwendungen stärker zurückgegangen sind als die Zinserträge. Die Zinsspanne hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7 Basispunkte auf 2,47% der durchschnittlichen Bilanzsumme erhöht. Der Provisionsüberschuss verbesserte sich um 828 T€ auf 4.666 T€; dies ist zurückzuführen auf das Vermittlungsgeschäft und auf die Erträge aus dem Zahlungsverkehr. Im Verhältnis zur durchschnittlichen Bilanzsumme sind die Personalkosten von 1,21% auf 1,24% angestiegen. Der Anstieg der Personalkosten ist im Wesentlichen auf die Tariferhöhung zurückzuführen. Die Verwaltungskosten konnten trotz Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden reduziert werden. Die Aufwands-/Ertragsrelation (Cost-Income-Ratio - CIR) konnte von 60,9 % auf 57,8 % verbessert werden. Das Bewertungsergebnis konnte im Berichtsjahr nahezu ausgeglichen gestaltet werden. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich im Vorjahresvergleich erhöht. Ursachen hierfür sind im Wesentlichen der gestiegene Zins- und Provisionsüberschuss. Das erfolgreiche Ergebnis ließ den Steueraufwand um 271 T€ auf 2.291 T€ ansteigen. Vom Jahresüberschuss wurden 1.759 TEUR den Rücklagen zugeführt. Vom Bilanzgewinn in Höhe von 1.025 T€ werden mit Feststellung des Jahresabschlusses 712 T€ den Rücklagen zugewiesen. Der Jahresüberschuss ist im Vergleich mit anderen bayerischen Genossenschaften als gut zu bezeichnen. Es ermöglicht eine überdurchschnittliche Erhöhung des bilanziellen Eigenkapitals. Die Entwicklung der Ertragslage hat unsere Erwartungen übertroffen. I.3.2 Finanz- und Liquiditätslage Von den Verwerfungen an den Interbank- und Kapitalmärkten ist unsere Genossenschaft in ihrer Finanz- und Liquiditätslage nicht betroffen. Sowohl die Mindestreservebestimmungen als auch die Bestimmungen der Liquiditätsverordnung (Liquiditätskennziffer) wurden eingehalten und bieten ausreichend Freiraum für die Ausweitung des Bankgeschäftes im Rahmen der strategischen Planung. Im Rahmen der Liquiditätssteuerung wurden Kreditlinien und aktive Tagesgelder der DZ Bank AG in Anspruch genommen. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr stets gegeben. I.3.3 Vermögenslage Eigenkapital Das bilanzielle Eigenkapital stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
Die Bank verfügt über eine angemessene Eigenkapitalausstattung. Sie entspricht den Anforderungen und erlaubt darüber hinaus ein stetiges Geschäftswachstum in den nächsten Jahren. Durch Gewinnthesaurierung und Ausbau der Geschäftsguthaben unserer Mitglieder konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Daneben besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von 10.000 T€ (Vorjahr 7.000 T€). Der Anteil der bilanziellen Eigenmittel an der Bilanzsumme konnte von 7,62 % auf 8,42 % deutlich verbessert werden. Die Kernkapitalquote nach § 325 Abs. 2 Nr. 5 SolvV konnte von 8,98 % auf 9,95 % deutlich verbessert werden. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung wurde die Mindestgröße der Solvabilitätsrichtlinie jederzeit erfüllt. Die aufsichtsrechtlich geforderte Eigenkapitalunterlegung der Risikoaktiva wurde eingehalten. Aus dem Kapitalplanungsprozess geht hervor, dass auch in den Folgejahren genügend Eigenmittel vorhanden sind, um das geplante Kreditwachstum sowie die Einhaltung der Eigenkapitalkennziffern gemäß den Anforderungen des Basel-III-Regelwerkes zu erreichen. Wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen Kundenforderungen Der Anteil der Kundenforderungen (Aktiva 4) an der Bilanzsumme beträgt 63,7%. Vom Bruttokundenkreditvolumen (Aktiva 4 sowie Position 1 unterm Bilanzstrich) entfallen auf: Firmenkunden 44% Privatkunden 37% Kommunen 3% Konzentrationen in den einzelnen Branchen sind in vertretbarem Umfang vorhanden. Zu den Firmenkunden ist anzumerken, dass sich die wesentlichen Branchen aus dem Dienstleistungsgewerbe und der Landwirtschaft zusammensetzen. Von den Kundenfinanzierungen entfallen 48% auf die Größenklasse ab 500 T€ und 27% auf die Finanzierung regenerativer Energien (insbesondere Photovoltaikanlagen). Die Kreditgrenzen nach dem KWG sowie die festgelegten Kreditbeschränkungen nach § 49 GenG wurden im Berichtszeitraum stets eingehalten. Wertpapiere Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich wie folgt zusammen:
Die eigenen Wertpapieranlagen haben insgesamt einen Anteil von 22,1% an der Bilanzsumme. Hiervon entfällt ein Anteil von 6,6%-Punkten auf Schuldverschreibungen und festverzinsliche Wertpapiere sowie 10,5%-Punkte auf unseren Spezialfonds und 5,0%-Punkte auf weitere Fonds. In den festverzinslichen Anlagen sind EUR-Anleihen ausländischer Emittenten und Fonds ausländischer Emittenten in Höhe von 53,2 Mio. € enthalten. Sämtliche Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Darüber hinaus ergaben sich Kursreserven zum Bilanzstichtag. Strukturierte Finanzinstrumente wurden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Kurswertrisiken werden im Rahmen einer risikoorientierten Anlagepolitik nur in begrenztem Umfang zugelassen. Sie werden permanent im Rahmen der bankinternen Grundsätze überwacht. Derivatgeschäfte Zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv-Passiv-Steuerung) wurden Derivate in Form von Caps in einem Umfang von 50 Mio.€ eingesetzt. Diese Derivate werden in die verlustfreie Bewertung des Zinsbuches einbezogen. Risiken aus Caps ergeben sich bei fallenden Zinsen in Höhe der bezahlten Prämie. I.3.4 Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. I.4 Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Unsere Bank verfügt über eine gute Finanz- und Vermögenslage. Die Ertragslage ist gut. Die Anforderungen an das Eigenkapital und die Liquidität wurden jederzeit eingehalten. II. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)Im Geschäftsjahr 2014 wurden Fusionsgespräche mit der benachbarten Genossenschaftsbank "RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank" in Ansbach aufgenommen. III. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)III.1 Risikomanagementsystem III.1.1 Ziele und Strategien Das Risikomanagement ist für uns eine zentrale Aufgabe und an dem Grundsatz ausgerichtet, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken frühzeitig zu erkennen, vollständig zu erfassen und in angemessener Weise auch über den Bilanzstichtag hinaus darzustellen. In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns als regional tätige Kreditgenossenschaft auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder und Kunden in allen Fragen der Finanzierung und Vermögensanlage sicherstellt. Für Zwecke der Beurteilung sind die in den Strategien niedergelegten Ziele so formuliert, dass eine sinnvolle Überprüfung der Zielerreichung möglich ist. III.1.2 Verfahren zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken Die Bank verfügt über ein angemessenes System zur Risikoidentifikation, -bewertung, -steuerung und -überwachung, welches in die Gesamtbankplanung und Gesamtbanksteuerung integriert und im Risikohandbuch dokumentiert ist. Identifikation Grundlage für ein erfolgreiches Risikomanagement ist die systematische Erfassung und Analyse aller für die Bank wesentlichen Risiken. Im Allgemeinen definieren wir als Risiko die negative Abweichung eines potenziellen Ergebnisses vom erwarteten Ergebnis aufgrund von Unsicherheit. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur identifizieren, quantifizieren, beurteilen und dokumentieren wir unsere Risiken, die unsere Vermögens- (inklusive Kapitalausstattung), Ertrags- oder Liquiditätslage wesentlich beeinträchtigen können sowie die mit ihnen verbundenen Risikokonzentrationen auf Gesamtinstitutsebene. Bewertung Im Rahmen der Risikobeurteilung erfolgt die qualitative Einstufung der Risikoarten in die aufsichtsrechtlichen Kategorien 'wesentliches Risiko' bzw. 'unwesentliches Risiko'. Unabhängig von der aufsichtsrechtlichen Einstufung erfolgt eine weitere Einstufung der einzelnen Risikoarten in betriebswirtschaftliche Kategorien nach ihrer Bedeutung für die Bank ('keine Bedeutung', 'geringe Bedeutung', 'mittlere Bedeutung', 'hohe Bedeutung'). Diese Einstufung ist vor dem Hintergrund der möglichen Belastung der Ertrags- bzw. Vermögenslage durch eventuell eintretende Schadensfälle zu beurteilen und dient vor allem der Identifizierung von Risikokonzentrationen. Folgende Risiken gelten gemäß MaRisk als wesentlich: Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationelles Risiko. Für die als wesentlich eingestuften Risikoarten werden entsprechende Risikostrategien entwickelt. Die Risikoquantifizierung erfolgt anhand des GuV-orientierten Konzepts. Die angewandten Methoden und Verfahren zur Risikomessung und -steuerung sowie die ihnen zugrunde liegenden Parameter/Annahmen werden kontinuierlich weiterentwickelt und regelmäßig den Anforderungen der Bank und den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst. Steuerung und Überwachung Die Ergebnisse der Risikoidentifizierung und -bewertung werden im Risikohandbuch dokumentiert. Die identifizierten Risiken werden, abhängig von der Bedeutung für die Bank, in geeigneter Weise laufend überwacht und gesteuert. Grundlage der Risikosteuerung sind unsere im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung festgelegten Geschäfts- und Risikostrategien, die hieraus abgeleiteten operativen Zielgrößen sowie die Risikotragfähigkeit der Bank. Unser GuV-orientiertes Risikotragfähigkeitskonzept knüpft an Jahresabschlussgrößen an. Im Einzelnen werden folgende Zielgrößen geplant: - Steigerung des erwirtschafteten versteuerten Eigenkapitals - Mitgliedergewinnung - bilanzwirksame und außerbilanzielle Wachstumsziele - Provisionsziele mt wichtigen Verbundpartnern - Qualitätsziele der Mitarbeiter zur Sicherstellung einer hohen Beratungs- und Bearbeitungsqualität Vorgenannte Ziele werden kontinuierlich im Rahmen des Soll /Ist-Vergleichs mittels Bilanz-, Wachstums-, Markt- und Branchenanalysen, Ergebnisvorschaurechnung, Szenariotechniken, Auslastung vorgegebener Risikobudgets überwacht. Basierend auf der Risikodeckungsmasse aus dem Ergebnis und der Substanz nach Abzug eines Risikopuffers (insbesondere für das aufsichtsrechtlich gebundene Eigenkapital, für den benötigten Mindestgewinn und für bestimmte wesentliche nicht messbare Risiken) und unter Berücksichtigung des Sicherheitsbedürfnisses des Vorstands wird zum Jahresbeginn für das gesamte Geschäftsjahr das Gesamtbanklimit bestimmt und auf die einzelnen Risikoarten unter Berücksichtigung der strategischen Ausrichtung der Bank, der Erwartungen für die Zukunft und Risikokonzentrationen allokiert (= Jahreslimite/Einzelrisikolimite). Bei dieser Jahresbetrachtung gehen wir von unserem erwarteten Steuerungs- und Planszenario aus. Die Risiken werden in so genannten Risikoszenarien monatlich gemessen und dem Limitsystem gegenübergestellt. Dabei kommen je nach Risikoart unterschiedliche Messverfahren zur Anwendung (z.B. CVaR, Szenarioanalysen oder Expertenschätzungen). Es werden anerkannte EDV-Instrumente und -verfahren eingesetzt, die den gesetzlichen sowie bankinternen Grundsätzen entsprechen. Auf dieser Basis wird dann die Limitauslastung ermittelt. Die Ermittlung einer barwertigen Risikotragfähigkeit findet in unserem Hause nicht statt. Zur Steuerung von Risikokonzentrationen finden weitere Limitsysteme Anwendung. So sind Limite auf Ebene der Einzeladresse (Kreditnehmer bzw. Kreditnehmereinheit, Emittenten- bzw. Kontrahentenlimit) erforderlich. Daneben werden im Rahmen von Portfoliobetrachtungen (Kundenkreditportfolio, Portfolio der Eigenanlagen) Strukturlimite eingesetzt, um Risikokonzentrationen bzw. unerwünschte Portfoliogewichtungen zu vermeiden bzw. abzubauen. Die für die Risikosteuerung relevanten Daten werden zu einem internen Berichtswesen aufbereitet und verdichtet. Die Informationsweitergabe erfolgt entweder im Rahmen einer regelmäßigen Risikoberichterstattung oder in Form einer ad hoc-Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat. Der Vorstand erhält in monatlichen Abständen einen Bericht über die Auslastung der Risikobudgets sowie die aktuelle Entwicklung der Risikoarten. Der Aufsichtsrat wird vierteljährlich durch den Vorstand über die Auslastung der Risikobudgets informiert. Der Risikobericht stellt die aktuelle Risikosituation im Rahmen des Risikotragfähigkeitskonzeptes dar. Zusätzlich erfolgt eine verbale Erläuterung der Risikosituation. Bestandteil der Internen Kontrollverfahren ist neben der Internen Revision das Interne Kontrollsystem, das wiederum Regelungen zur Aufbau- und Ablauforganisation und geeignete Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozesse umfasst. Im Rahmen der Organisation erfolgt eine konsequente Trennung zwischen Handels- und Nichthandels- bzw. Markt- und Marktfolgebereichen sowohl innerhalb der Aufbau- als auch der Ablauforganisation, so dass die Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems gewährleistet ist. Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagement-Aktivitäten wird durch die Interne Revision geprüft. III.1.3 Stresstests Im Rahmen unserer Risikoinventur haben wir Stresstests entwickelt, die Risikofaktoren, Risikokonzentrationen und Diversifikationseffekte berücksichtigen. Die Stresstests beinhalten sowohl Sensitivitätsanalysen als auch Szenarioanalysen und umfassen sowohl historische als auch hypothetische Szenarien. Neben den regelmäßig durchgeführten Stresstests werden bei Änderungen der Rahmenbedingungen auch anlassbezogene Stresstests durchgeführt. Darüber hinaus führen wir auch inverse Stresstests sowie den hypothetischen Stresstest 'schwerer konjunktureller Abschwung' durch. Die Stresstestergebnisse werden dem ansetzbaren Risikobudget für das Stress-Szenario gegenübergestellt und sind angemessen in unser Berichtswesen integriert. Die Ergebnisse werden kritisch hinsichtlich eines möglichen Handlungsbedarfs reflektiert. III.2 Risikokategorien Für unsere Bank wurden die im Folgenden dargestellten Risikokategorien als relevant eingestuft. III.2.1 Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiko verstehen wir die Gefahr, dass Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls von Geschäftspartnern und ggf. der Migration oder die adressbezogenen Spreadveränderung das erwartete Ausmaß übersteigen. Das Adressenausfallrisiko umfasst vor allem das Kreditrisiko, das Kontrahenten- und Emittentenrisiko, das Länderrisiko, das Spreadrisiko sowie Migrationsrisiken. Kreditrisiken Durch den satzungsmäßigen Auftrag sind die Kreditrisiken aus dem (Kunden-) Kreditgeschäft regelmäßig die Hauptrisikoart und haben für uns auch betriebswirtschaftlich eine hohe Bedeutung. Das Risikomanagement der Kreditrisiken ist in der Marktunterstützung Aktiv und in der Abteilung Gesamtbanksteuerung/Risikocontrolling angesiedelt. Daneben nimmt die Kreditrisikoüberwachung die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten Krediten vor. Bei Krediten mit einem akuten Ausfallrisiko wird eine Einzelwertberichtigung der Forderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung der Sicherungswerte bzw. der begründeten Realisationswerte vorgenommen. Für latente Risiken werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäftes bestehen Limite. Risikokonzentrationen, die im Zusammenhang mit Adressenausfallrisiken zu erheblichen Verlusten führen können, begegnen wir durch ein System von Einzel- und Strukturlimiten. Die Portfoliostrukturen werden im Hinblick auf die Einhaltung unserer Limite im Zeitverlauf untersucht. Adressenausfallrisiken im Kundengeschäft werden periodisch gemessen und auf die entsprechenden Risikolimite angerechnet. Ein Abgleich mit den eingetretenen Adressausfallrisiken erfolgt je Berichtsstichtag. Die Bank setzt zur Messung der Adressenausfallrisiken im Kundengeschäft interne Rating- und Scoring-Verfahren ein. Des Weiteren hat die Bank das gesamte kundenbezogene Kreditgeschäft in die Risikogruppen nach der PrüfbV-alt (Kredit ohne erkennbares Risiko, Kredite mit erhöhten latenten Risiken, wertberichtigte Kredite) eingestuft. Als Risikoausweis stellen wir die Summe aus erwartetem Verlust, unerwartetem Verlust und realisiertem Ergebnis dar. Den erwarteten Verlust messen wir für alle Kunden, die mit dem VR Rating bzw. BVR I-Rating geratet wurden, mit den Blankoanteilen und den Ausfallwahrscheinlichkeiten nach Ratingklassen des VR Rating bzw. BVR I-Rating. Die Ausfallrisiken bemisst die Bank nach den aggregierten Blankoanteilen in den Risikogruppen bzw. -klassen ihres Forderungsbestandes. Als notleidend identifizierte Kredite werden mit 100% ihres Blankoanteils berücksichtigt. Den unerwarteten Verlust ermitteln wir anhand des Kreditportfoliomodells. Als Stresstest wurde die Verdoppelung der Ausfallraten im Konfidenzniveau 99,9% definiert und die Verkraftbarkeit im Rahmen der Risikotragfähigkeitsberechnung überprüft. Unsere EDV-Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen, Sicherheiten, Bonitäten, Blankovolumina und Risikogruppen. Risikokonzentrationen bestehen zum einen in Form von einzeladressenbezogenen Risikokonzentrationen und zum anderen aus der Portfoliostruktur (Branche: erneuerbare Energien). Unsere Risikostruktur und die Risikolage im Kundenkreditgeschäft ist gut. Durch den Abbau problembehafteter Engagements hat sich die Risikostruktur unserer Kredite im Berichtsjahr verbessert. Kontrahenten- und Emittentenrisiken Für unsere Eigenanlagen haben wir unter Berücksichtigung unserer Substanz- und Ertragskraft ein System risikobegrenzender Limite eingeführt. Dabei wird auch eine Volumenslimitierung auf Geschäftspartnerebene durchgeführt. Sämtliche Limite werden durch ein vom Handel unabhängiges Risikomanagement überwacht und regelmäßig überprüft. Die Bank hält Eigenanlagen der genossenschaftlichen Finanzgruppe sowie anderer Emittenten. Wir begegnen den Emittenten- und Kontrahentenausfallrisiken in unseren Eigenanlagen grundsätzlich durch eine Beschränkung auf Handelspartner guter Bonität und in Anlagen mit einem Investment Grade Rating. Für die Identifizierung, Beurteilung und Überwachung der Risiken greifen wir auf die Ratingergebnisse von Ratingagenturen, Einschätzungen der DZ BANK AG sowie auf eigene Analysen von Berichten und Veröffentlichungen zurück. Zudem erfolgen eigene Beobachtungen zur Spreadentwicklung der Emittenten. Für die Emittenten der Finanzgruppe werden Spreadrisiken, für die anderen Emittenten Migrations-, Spread- und Ausfallrisiken gemessen. Dies gilt sowohl für die Standard- als auch für die Stressszenarien. In den Standardszenarien verwenden wir historische Ausfallwahrscheinlichkeiten auf Jahresbasis sowie ergänzend VaR-Kennziffern mit einem Konfidenzniveau von 95% (ab 2014: 99%) und einer Haltedauer von 250 Tagen. In den Stressszenarien verwenden wir historische Ausfallwahrscheinlichkeiten auf Jahresbasis sowie ergänzend VaR-Kennziffern mit einem Konfidenzniveau von 99% (ab 2014: 99,9%) und einer Haltedauer von 250 Tagen unter Berücksichtigung von Korrelationen. Bei Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen werden die Risiken, unabhängig von der handelsrechtlichen Bewertungsmethode, nach dem Niederstwertprinzip berücksichtigt. Adressenausfallrisiken aus Eigenanlagen in Fonds werden mittels Value-at-Risk berücksichtigt. Als Stresstest wurde ein Anstieg des I-TRAXX Europe auf den höchsten historischen Wert, bezogen auf unsere Depot-A-Anlagen, definiert und die Auswirkung auf die Risikotragfähigkeit geprüft. Länderrisiken Länderrisiken sind insgesamt als bedeutend eingestuft und werden durch die Vergabe von Strukturlimiten gesteuert. III.2.2 Marktpreisrisiken Marktpreisrisiko ist die Gefahr, dass das tatsächliche Ergebnis aufgrund unerwarteter Änderungen von Marktparametern (Zinsstrukturkurve, Aktienkurse, Devisenkurse) vom geplanten Ergebnis abweicht. Im Rahmen des Risikomanagements betrachten wir folgende Marktpreisrisikokategorien: Zinsänderungsrisiken, Kursrisiken aus Investmentfonds und festverzinslichen Wertpapieren im Depot-A, sowie Kursrisiken aus Derivaten. Am Bilanzstichtag bewegten sich die Marktpreisrisiken innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems. Zinsänderungsrisiko Wir steuern unser Zinsänderungsrisiko mittels einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz. Das Zinsänderungsrisiko wird unter Berücksichtigung verschiedener Zinsszenarien monatlich ermittelt und dem vorhandenen Limit gegenübergestellt. Zur Ermittlung von Zinsspannenrisiken werden individuell entwickelte Elastizitäten verwendet. Als Zinsszenarien finden die dgrv-Zinsszenarien Verwendung. Zur Simulation der zinsinduzierten Kursänderungsrisiken festverzinslicher Wertpapiere nutzt die Bank ebenfalls die zuvor beschriebenen Zinsszenarien. Zur weiteren Darstellung der Zinsänderungsrisiken erstellt die Bank halbjährlich eine Zinsbindungsbilanz. Zur Steuerung der globalen Zinsänderungsrisiken setzen wir Zinssicherungsinstrumente ein. Im Rahmen der Aktiv-/Passiv-Steuerung haben wir dazu Caps abgeschlossen. Sonstige Marktpreisrisiken Die übrigen Marktpreisrisiken werden entsprechend den aufsichtsrechtlichen Regelungen bei der Gesamtbanksteuerung berücksichtigt. Wesentliche Währungsrisiken sind nicht vorhanden. Die Bank betreibt kein Warengeschäft. Darüber hinaus werden die weiteren für uns wesentlichen Marktpreisrisiken mit den folgenden Verfahren gemessen: Für Investmentfondsanteile von Spezialfonds und Publikumsfonds wird ein ex ante Value-at-Risk auf der Basis individueller Risikokennzahlen, die von den Kapitalanlagegesellschaften monatlich neben den Kurswerten mitgeteilt werden, angesetzt. Das Konfidenzniveau ist mit 95% in der Risikomessung im Standardszenario (ab 2014: 99%) und mit 99% im Stressszenario (ab 2014: 99,9%) bei einer Haltedauer von 250 Tagen festgelegt. Die Bank verwendet für die Bewertung komplexer Produkte im Depot A das Internettool RisCaServ (Risiko-Calculation-Service) der DZ BANK. Die mit RisCaServ bewerteten Produkte machen einen Anteil von 1,1% der Eigenanlagen aus. Die Ergebnisse der Risikobeurteilung mit RisCaServ werden angemessen dokumentiert und in die gesamtbankbezogene Risikobetrachtung integriert. Die Auswahl der Szenarien und die Überprüfung der Marktdaten bei der Bewertung mit RisCaServ durch die Bank sind angemessen. Die Derivate werden im Rahmen der monatlichen Berichterstellung auf Basis der aktuellen Zinsstruktur bewertet. Derivate, welche die Bank zur Absicherung des globalen Zinsänderungsrisikos erworben hat und deren Absicherungszusammenhang nachgewiesen und dokumentiert ist, werden im Rahmen der Risikomessung nicht berücksichtigt und nicht auf die Limite angerechnet. III.2.3 Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko besteht in der Gefahr, dass die jederzeitige Zahlungsfähigkeit nicht gegeben ist, weil die benötigten Finanzmittel nicht zur Verfügung stehen. Das Liquiditätsrisiko umschließt das Liquiditätsrisiko im engeren Sinne (Abruf- und Terminrisiko) sowie das Liquiditätsanspannungsrisiko. Da die Auswirkungen der Liquiditätsrisiken auf Grund der Zugehörigkeit zur Genossenschaftlichen FinanzGruppe "Volksbanken Raiffeisenbanken" als nicht wesentlich eingeschätzt werden, erfolgt keine Anrechnung der Liquiditätsrisiken im Rahmen des Risikotragfähigkeitskonzeptes der Bank. Aufgrund der fehlenden objektiven Möglichkeit einer Risikoquantifizierung, werden Liquiditätsrisiken nicht im Rahmen des Risikotragfähigkeitskonzeptes berücksichtigt. Aufgrund des hohen Kundengeschäftsanteils am Geschäftsvolumen hat das Abrufrisiko für uns eine geringe Bedeutung. Das Terminrisiko ist für uns von geringer Bedeutung, da die Zahlungsströme durch Diversifikation auf viele Kontrahenten verteilt sind. Aufgrund der überwiegenden Refinanzierung durch Kundeneinlagen hat das Liquiditätsanspannungsrisiko für uns eine geringe Bedeutung. Im Geschäftsjahr 2013 wurde die aufsichtliche Liquiditätskennzahl gemäß Liquiditätsverordnung jederzeit eingehalten. Die Zahlungsfähigkeit der Bank war immer gegeben. Die Steuerung der Liquiditätsrisiken erfolgt u.a. anhand der Liquiditätskennzahl bzw. den Beobachtungskennziffern der Liquiditätsverordnung. Um unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können steht uns insbesondere die DZ BANK AG als Refinanzierungsquelle zur Verfügung. Zur Beschaffung liquider Mittel stehen der Bank Kreditzusagen der DZ BANK in Höhe von 10 Mio.€, bei der EZB beleihbare Wertpapiere sowie der genossenschaftliche Liquiditätsverbund zur Verfügung. Zur Festlegung der Risikotoleranz für die Liquiditätskennzahl sowie zur Überwachung der Liquiditätsrisiken anhand der Liquiditätskennziffer hat die Bank ferner ein Ampelsystem eingerichtet. Daran sind unterschiedliche Überwachungsintensitäten oder Maßnahmen geknüpft. Als Stresstest werden Liquiditätsabflüsse von Großeinlagen und deren Auswirkungen auf die Liquiditätssituation der Bank simuliert. Für den Fall eines Liquiditätsengpasses wurde ein Notfallplan festgelegt, der die in diesem Fall zur Verfügung stehenden Liquiditätsquellen darstellt. Folgende Liquiditätsquellen stehen unserem Institut zur Verfügung: Kreditaufnahme bei der Zentralbank, der EZB oder die Veräußerung von Wertpapieren der Liquiditätsreserve. Durch die Einbindung in den genossenschaftlichen Finanzverbund bestehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten, um unerwartete Zahlungsstromschwankungen auffangen zu können. In liquiditätsmäßig engen Märkten sind wir nicht engagiert. III.2.4 Operationelle Risiken Als operationelle Risiken definieren wir die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen oder aufgrund externer Einflüsse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken und dolose Handlungen mit ein. Operationelle Risiken haben für uns eine geringe Bedeutung und werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung unserer Bank nicht erkennbar beeinträchtigen. Im Geschäftsjahr 2013 sind, wie im Vorjahr, keine operationellen Risiken mit spürbarer Ertragsauswirkung eingetreten. Wesentliche identifizierte operationelle Risiken werden in einer Schadensdatenbank erfasst. Maßgeblich ist hierbei der Bruttoschaden, also vor einer eventuellen Versicherungsleistung. Auf Basis dieser Schadensfalldatenbank werden die Risiken jährlich analysiert und beurteilt. Die Schadensfälle und die Ergebnisse dieser Analyse werden in die Berichterstattung einbezogen. Für die Ermittlung des operationellen Risikos führen wir eine Expertenschätzung durch. Den operativen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere Arbeitsanweisungen, die Einhaltung einer ausreichenden Funktionstrennung, die laufende Optimierung der Arbeitsabläufe, Mitarbeiterschulungen, der Einsatz von Sicherheits-, Compliance-, Datenschutz- und Geldwäschebeauftragten, laufende Investitionen in neue DV-Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale sowie Backup-Einrichtungen. Zusätzlich hat unser Haus eine Notfallplanung erstellt. Versicherbare Gefahrenpotenziale, (z. B. Diebstahl- und Betrugsrisiken) haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgesichert. Dem Rechtsrisiko begegnen wir durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare. Bei Rechtsstreitigkeiten nehmen wir Rechtsberatung in Anspruch. Über die Steuerung bzw. Minimierung dieser Risikoarten hinaus prüft die eigene Interne Revision regelmäßig die Systeme und Verfahren sowie die wesentlichen Arbeitsabläufe. III.2.5 Sonstige Risiken Beteiligungsrisiko Das Beteiligungsrisiko ist das Risiko, dass die eingegangenen Beteiligungen zu potenziellen Verlusten aus bereitgestelltem Eigenkapital, aus Ergebnisabführungsverträgen oder aus Haftungsrisiken führen können. Das Beteiligungsrisiko wird als nicht bedeutend klassifiziert und ist für uns unwesentlich. Adressenausfallrisiken aus Beteiligungen bestehen ausschließlich bei strategischen Verbundbeteiligungen. Bei der Risikotragfähigkeit werden die Beteiligungen im Rahmen des Risikopuffers mit 10% des Kurswertes bzw. 20% im Stressszenario berücksichtigt. Die Berücksichtigung im Risikotragfähigkeitskonzept erfolgt im Rahmen eines Risikopuffers. Mögliche Wertschwankungen quantifizieren wir mittels pauschaler Abschläge. Den ermittelten Risikowerten werden die vorhandenen stillen Reserven gegenüber gestellt. Ein Risikoansatz erfolgt nur in Höhe eines die stillen Reserven übersteigenden Risikowerts. III.3 Gesamtbild der Risikolage Insgesamt verfügen wir über ein angemessenes und wirksames Risikomanagement im Sinne des § 25a Abs. 1 KWG. Unser umfassender Steuerungsansatz erlaubt sowohl die frühzeitige Identifizierung von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, als auch die frühzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen. Die genutzten Verfahren zur Messung der Risiken werden der Art und dem Umfang des Geschäftsbetriebs gerecht und gewährleisten eine konsistente Ermittlung und Darstellung der Risiken. Das Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiter entwickelt. Im Geschäftsjahr 2013 war die Risikotragfähigkeit sowohl unter den von uns definierten Standard- als auch den festgelegten Stressszenarien gegeben. Die Risikolage ist insgesamt als günstig einzustufen. Nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung sind keine Sachverhalte eingetreten, die zu einer geänderten Einschätzung der Risikolage geführt haben. Unter Berücksichtigung der neuen Basel III-Anforderungen, die ab 1. Januar 2014 zur Anwendungen kommen, ist die Risikotragfähigkeit nach derzeitigem Planungsstand im Berichtszeitraum 2014 angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens-/Substanzsituation der Bank gegeben. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht)Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung der VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG für das nächste Jahr beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Die Prognosen zur Konjunkturentwicklung gehen gemäß den Prognosen unserer Geschäftspartner DZ Bank AG und Bantleon Bank AG auf Basis des IFO-Index von einem verhaltenen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts aus. Hauptwachstumstreiber wird nach wie vor die Binnenkonjunktur sein. Die Europäische Zentralbank wird die Leitzinsen auf weiterhin sehr niedrigem Niveau belassen und gegebenenfalls eine weitere Zinssenkung durchführen. Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der Kreditgenossenschaften werden nach unseren Einschätzungen auch in den kommenden Jahren von dem verstärkten Wettbewerb und sich weiter entwickelnden Kundenansprüchen, dem weiter steigenden Margendruck und den wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowie den steigenden Anforderungen an die Produkt- und Beratungsqualität geprägt. Im Geschäftsjahr 2014 wollen wir unsere Marktstellung im Geschäftsgebiet ausbauen, indem wir unseren Mitgliedern und Kunden eine qualitativ hochwertige Beratung zu marktgerechten Konditionen bieten. In Erwartung einer positiven Wirtschaftsentwicklung und einer weiteren Intensivierung der Geschäftsbeziehung zu unseren Mitgliedern gehen wir für das nächste Jahr von einem Wachstum in Höhe von ca. 4% im Kundenkreditgeschäft aus. Diese Prognose basiert auf der Annahme eines weiterhin niedrigen Zinsniveaus. Durch die Teilnahme an den BVR-Projekten 'Beratungsqualität' und 'webErfolg' versprechen wir uns eine weitere Verbesserung bei der Wahrnehmung bei unseren Kunden und bei der Wettbewerbssituation. Unsere Bank erwartet im nächsten Jahr einen unverändert anhaltenden harten Wettbewerb im Kundengeschäft, für welchen sie mit ihrem Geschäftsmodell, ihrer Kunden- und Produktphilosophie und der Qualifikation ihrer Mitarbeiter gut aufgestellt ist. Im Einlagengeschäft gehen wir von einer moderat steigenden Geschäftsentwicklung aus. Dabei haben wir unterstellt, dass das niedrige Zinsniveau zu einer weiter sinkenden Sparquote führen wird. In Zeiten der Finanzkrise hat sich das Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften als zentraler Stabilitätsanker im deutschen Banksystem erwiesen. Wir gehen davon aus, dass auch im Geschäftsjahr 2014 die Entwicklung unseres Einlagengeschäftes davon profitieren wird. Im Dienstleistungsgeschäft erwarten wir einen moderaten Rückgang unserer Provisionserlöse. Wesentliche Investitionen haben wir für den Umbau eines ehemaligen Wohnhauses zum "Versicherungshaus" am Sitz unserer Genossenschaft vorgesehen. Im Personal- und Sozialbereich planen wir mit einem konstanten Personalbestand. Im Geschäftsjahr 2015 ist die Fusion mit der "RaiffeisenbankVolksbank eG Gewerbebank" in Ansbach geplant. Die Ertragslage wird nach unseren Erwartungen im kommenden Jahr wesentlich vom Zinsüberschuss beeinflusst werden. Wir rechnen wegen der aktuell niedrigen Zinsstrukturkurve mit einem leicht fallenden Zinsüberschuss. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2014 eine leicht steigende Aufwands-/Ertragsrelation (Cost-Income-Ratio - CIR). Bei den Sach- und Personalaufwendungen erwarten wir einen leichten Anstieg. Neben den prognostizierten tariflichen Gehaltssteigerungen investieren wir weiter in die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird neben der weiteren konjunkturellen Entwicklung auch erheblich durch die regionale Wirtschaftsentwicklung beeinflusst. Bei der Einzelrisikovorsorge für das Kreditgeschäft gehen wir für 2014 von einem leichten Anstieg aus. Beim Bewertungsergebnis aus der Bewertung von Wertpapieren gehen wir von einem ähnlichen Ergebnis wie im abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Selbst ein steigendes Zinsniveau führt zu verkraftbaren Kursverlusten in unserem eigenen Wertpapierbestand. Für das Geschäftsjahr 2014 erwarten wir ein im Vergleich zum Berichtsjahr leicht rückläufiges Betriebsergebnis vor Bewertung. Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Mindestreservebestimmung sowie die Bestimmungen der Liquiditätsverordnung (Liquiditätskennziffer) werden wir auch im folgenden Jahr einhalten. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2014 mit einer Liquiditätskennziffer zwischen 1,7 und 2,1. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist aufgrund ausreichend zur Verfügung stehender Refinanzierungsmöglichkeiten auch im Jahr 2014 nicht zu rechnen. Nach unseren Planungsrechnungen erwarten wir eine weitere Stärkung unserer Eigenmittel durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen und des Sonderpostens für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2014 eine geringfügig steigende Eigenkapitalquote und eine deutlich steigende Kernkapitalquote nach § 325 Abs. 2 Nr. 5 SolvV. Insgesamt erwarten wir, dass sich die Geschäfte der VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG zufriedenstellend entwickeln werden. Wir erwarten eine angemessene Finanz- und Vermögenslage und die jederzeitige Einhaltung der Anforderungen an das Eigenkapital und die Liquidität. Wesentliche Risiken für die Ertragslage bestehen im kommenden Jahr bei einer schlechteren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, die zu einer rückläufigen Geschäftsentwicklung und zu einer Belastung des Bewertungsergebnisses führen könnte. Zudem bestehen wesentliche Risiken in der geschäftlichen Entwicklung im Falle einer unerwarteten Entwicklung der Zinsstrukturkurve, die zu einer Beeinträchtigung des geplanten Zinsergebnisses führen könnte. Wesentliche Chancen können aus einer deutlich steileren Zinsstrukturkurve sowie einer deutlich besseren Konjunkturentwicklung als von uns prognostiziert entstehen. Wegen der guten Vermögenslage, der damit verbundenen Risikotragfähigkeit und unseren regionalen Marktkenntnissen gehen wir davon aus, auch zukünftige Ertragschancen für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter zu nutzen. Die konsequente Vertriebsausrichtung sowie die permanente Qualifizierung des Mitarbeiterstammes bilden weiterhin den geschäftspolitischen Schwerpunkt unseres Hauses. Die Prinzipien des genossenschaftlichen Geschäftsmodells, d.h. insbesondere die Nähe zum Kunden, das dichte Zweigstellennetz sowie die gute Ausbildung unserer Mitarbeiter sind unsere zentralen Erfolgsfaktoren. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass es uns - wie in den Vorjahren - gelingen wird, mit Qualität im Beratungs- und Dienstleistungssektor, sowie einer dauerhaften Realisierung der finanziellen Bedürfnisse unserer Mitglieder und Kunden unsere gesteckten Ziele auch im Jahr 2014 zu erreichen. V. ZweigniederlassungenEs bestehen keine Zweigniederlassungen. B. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss - nach den im Jahresabschluss mit EUR 1.759.305,02 ausgewiesenen Einstellungen in Rücklagen - (Bilanzgewinn) wie folgt zu verwenden:
Rothenburg o.d.Tbr., 23.05.2014 VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG Der Vorstand gez. Gerhard Walther gez. Martin Arnold gez. Robert Gehringer Dieser Vorschlag wurde in der Vertreterversammlung am 25.06.2014 beschlossen. C. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Der vorliegende Jahresabschluss 2013 mit Lagebericht wird vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2013 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.
Rothenburg o.d.Tbr., 26.05.2014 gez. Friedrich Wieth Jahresabschluss der Kreditinstitute in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft Bestandteile Jahresabschluss 1. Jahresabschluss (Formblatt 1) 2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform) 3. Anhang 1. Jahresbilanz zum 31.12.2013Aktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2013
3. AnhangA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und UmrechnungsmethodenDie Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB). Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs- und Bewertungs- und Umrechnungsmethoden angewandt: Forderungen Die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei ein evtl. Unterschiedsbetrag zwischen Nennbetrag und Auszahlungsbetrag/Anlagebetrag als Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und zeitanteilig aufgelöst wurde. Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem niedrigeren Auszahlungsbetrag im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ist. Der Unterschiedsbetrag wird zinsanteilig aufgelöst. Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Bonitätsrisiken haben wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und unversteuerten Pauschalwertberichtigungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Für drohende Inanspruchnahmen aus Eventualverbindlichkeiten wurden Einzelrückstellungen gebildet. Die Ermittlung der unversteuerten Pauschalwertberichtigungen erfolgte in Anlehnung an den Erlass der Finanzverwaltung auf Grundlage der Ausfallmethode. Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges haben wir ferner Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB gebildet. Unverzinsliche bzw. minderverzinsliche Forderungen wurden abgezinst. Wertpapiere Die Bewertung des gesamten Wertpapierbestandes erfolgte nach den Grundsätzen des strengen Niederstwertprinzips. Strukturierte Finanzinstrumente Strukturierte Finanzinstrumente werden als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert. Soweit die strukturierten Finanzinstrumente aufgrund des eingebetteten derivativen Finanzinstruments wesentliche erhöhte oder zusätzliche (andersartige) Chancen oder Risiken im Vergleich zum Basisinstrument aufweisen, erfolgt eine getrennte Bilanzierung und Bewertung. Auf eine getrennte Bilanzierung konnte verzichtet werden, weil keine komplex strukturierten Produkte vorlagen. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, bilanziert. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Bewertung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr bei linearer Abschreibung pro rata temporis abgeschrieben. In früheren Jahren zulässigerweise in die Handelsbilanz übernommene erhöhte Absetzungen für Abnutzung / Sonderabschreibungen nach dem Steuerrecht wurden beibehalten. Wirtschaftsgüter i. S. v. § 6 Abs. 2a EStG werden im Jahr der Anschaffung in einem Sammelposten erfasst. Der Sammelposten wird über fünf Jahre linear aufgelöst. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert oder zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Der aktivierte Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens nach § 37 Abs. 5 KStG wird mit dem Barwert unter den "Sonstigen Vermögensgegenständen" bilanziert. Verbindlichkeiten Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige, über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen, wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Die Verpflichtungen aus Anwartschaften auf Pensionen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach dem Barwertverfahren berechnet. Als Lohn- und Gehaltstrend für die Pensionsrückstellungen werden 1,3% und als Rententrend 1,63% (verbraucherpreisindexiert) angenommen. Der Zinssatz wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit 4,91% festgelegt. Die erwartete Gehaltssteigerung für Altersteilzeitrückstellungen wurde mit 2% angenommen. Der Zinssatz für die Abzinsung beträgt 4,91%. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs Die Finanzinstrumente des Zinsbuchs (einschließlich derivativer Steuerungsinstrumente der Aktiv/Passiv-Steuerung) werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2013 war keine Rückstellung zu bilden. Vermerke unter dem Bilanzstrich Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften. Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben unter dem Bilanzstrich ersichtlich. Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten ohne Inanspruchnahme enden. Von den unwiderruflichen Kreditzusagen zum 31. Dezember 2013 in Höhe von 26.789.589,50 EUR betreffen 26.789.589,50 EUR Zusagen von Buchkrediten an Nichtbanken. Wir gewähren unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können. Die Kreditzusagen wurden mit dem Nominalbetrag gezeigt. Die unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt. Im Rahmen des Risikomanagementprozesses wird vor dem verbindlichen Eingehen sowie während der Laufzeit einer Verpflichtung das Risiko aus der Inanspruchnahme für Eventualverbindlichkeiten und Andere Verpflichtungen eingeschätzt. Dabei ist im Wesentlichen die Bonität des Auftraggebers bzw. Kreditnehmers ausschlaggebend. Im Falle der Verschlechterung der Bonität, die den Ausgleich der Inanspruchnahme ganz oder teilweise nicht mehr erwarten lässt, werden Rückstellungen gebildet. Derivative Finanzinstrumente Die zur Absicherung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos abgeschlossenen derivativen Geschäfte wurden in die Gesamtbetrachtung des Zinsbuchs einbezogen und waren somit nicht gesondert zu bewerten. Bei Zinsbegrenzungsvereinbarungen wurde die gezahlte Prämie über die Laufzeit verteilt, sofern diese zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken dienen. Währungsumrechnung Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden auf Euro wie folgt umgerechnet: Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten sowie am Bilanzstichtag nicht abgewickelte Kassageschäfte haben wir gem. § 340h HGB i. V. m. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Aufwendungen wurden grundsätzlich in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. C. Entwicklung des Anlagevermögens
D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind 26.615.145 EUR Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
In den Forderungen an Kunden sind 15.991.925 EUR Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr 11.928.253 EUR fällig. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Wir halten Anteile oder Anlageaktien an inländischen oder vergleichbaren ausländischen Investmentvermögen (§ 1 bzw. § 2 Abs. 9 InvG) von mehr als 10 %:
Die in der Bilanz ausgewiesenen Treuhandgeschäfte betreffen ausschließlich Treuhandkredite.
Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind 525 EUR Agiobeträge auf Forderungen (Vorjahr: 625 EUR) enthalten. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Der Berechnung der Steuerlatenzen wurde ein Steuersatz von 30% zugrunde gelegt. Passive Steuerlatenzen bestehen insbesondere in den Positionen Sachanlagen, denen aktive Steuerlatenzen insbesondere in den Positionen Forderungen an Kunden, Wertpapiere und Rückstellungen gegenüberstehen. In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 199.115 EUR enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 70.575.308 EUR Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. Von den begebenen Schuldverschreibungen werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr 61.484 EUR fällig. Im Posten Sonstige Verbindlichkeiten sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Im Passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von 435.653 EUR (Vorjahr: 521.559 EUR ) enthalten. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In den Schulden und Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 9.200.013 EUR (ohne Zinsabgrenzung) enthalten. Die unter dem Passivposten Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Dem haftenden Eigenkapital werden mit Feststellung dieses Jahresabschlusses nicht realisierte Reserven i. S. v. § 10 Abs. 2b Satz 1 Nr. 7 KWG in Höhe von bis zu 3.323.567 EUR nach den Zahlen der Jahresbilanz zugerechnet. Zum Bilanzstichtag bestanden Termingeschäfte folgender Art: Volumen im Derivategeschäft (Angaben in Mio. EUR) In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivategeschäfte (exklusive Stückzinsen) zusammengefasst. Die Adressenausfallrisiken sind als ungewichtete Kreditrisikoäquivalente entsprechend den Eigenkapitalvorschriften der Solvabilitätsverordnung angegeben.
Die in vorstehender Tabelle enthaltenen zinsbezogenen Geschäfte werden ausschließlich zur Steuerung des Zinsbuches im Rahmen der Aktiv- / Passivsteuerung eingesetzt. Die Zinscaps wurden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve zum Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. Der beizulegende Wert aller Geschäfte ermittelt sich aus positiven Marktwerten in Höhe von 307.109 EUR (Nennwert 50.000.000 EUR). Das Adressenausfallrisiko besteht lediglich gegenüber der Zentralbank und beläuft sich gemäß Solvabilitätsverordnung in der Anrechnung somit auf 0,0%. Für Zinsbegrenzungsvereinbarungen im Volumen von 50.000.000 EUR stehen Optionsprämien in Höhe von 987.898 EUR zu Buche (Aktiva 14). Bei den Grundgeschäften wurde das Zinsänderungsrisiko abgesichert. Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
II. Gewinn- und Verlustrechnung Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, die für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, wurden erbracht: - Vermittlung von Bauspar- und Versicherungsverträge Die Provisionserträge aus der Vermittlung von Bauspar- und Versicherungsverträgen konnten gegenüber dem Vorjahr erneut erhöht werden und machen nunmehr 0,29% der durchschnittlichen Bilanzsumme aus. Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um 21.022 EUR (Vorjahr: 0 EUR) ermäßigt. Steuerrechtliche Abschreibungen Die in früheren Jahren vorgenommenen steuerrechtlichen Abschreibungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis. Für künftige Jahresabschlüsse ergeben sich hieraus keine erheblichen Belastungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit. E. Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats auf 31.983 EUR und der früheren Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene auf 231.672 EUR. Von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene bestehen zum 31. Dezember 2013 Pensionsrückstellungen in Höhe von 2.919.710 EUR. Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse anzugeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von 1.439.868 EUR. Die Zahl der im Jahr 2013 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 16,50 Auszubildende beschäftigt.
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Genossenschaftsverband Bayern e.V. Türkenstr. 22-24 80333 München Mitglieder des Vorstandes: Gerhard Walther, Geschäftsleiter (Vorsitzender) Martin Arnold, Geschäftsleiter Robert Gehringer, Geschäftsleiter ab 01.03.2013 Mitglieder des Aufsichtsrates: Friedrich Wieth, Bürgermeister (Vorsitzender); Arbeitgeber: Stadt Schillingsfürst Johann Delp, Geschäftsführer und Dipl. Wirtschaftsingenieur (FH), (stellv. Vorsitzender); Arbeitgeber: Delp Verwaltungs GmbH Fritz Eisner, Landwirt; selbständig Marcus Fischer, Geschäftsführer und Bäckermeister; Arbeitgeber: Brothaus GmbH & Co. KG Alfred Härdtlein, Landwirt; selbständig (Aufsichtsrat bis 26.06.2013) Herta Herold, Landwirtin; selbständig Michael Kandert, Landwirt; selbständig Karl Mack, Landwirt; selbständig (Aufsichtsrat bis 26.06.2013) Friedrich Pabst, Landwirt; selbständig Gerhard Rost, Landwirt; selbständig Hermann Stein, Steuerberater; selbständig Klaus Sudler, Geschäftsführer; Arbeitgeber: Sudler & Hornung GmbH Helmut Trump, Landwirt; selbständig
Rothenburg o.d.Tbr., 23. Mai 2014 VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG Der Vorstand gez. Gerhard Walther gez. Martin Arnold gez. Robert Gehringer Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 30.05.2014 Genossenschaftsverband Bayern e.V. gez. Eberle, Wirtschaftsprüfer gez. Friedrich, Wirtschaftsprüfer Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am 25. Juni 2014 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. BaFin - Instituts - Nummer: 102719 |
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