Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 11058
Eingetragen
2.8.2006
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Lebensmitteln, Obst, Gemüse, Ladeneinrichtungen und -Inventar sowie der Im- und Export mit genehmigungsfreien Waren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Zafer Parlak
seit 16.8.2022
Geschäftsführer
Ahmet Cetinkaya
seit 16.8.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Auf der Eiche 14, 35216 Biedenkopf
12.500 €
50.00%
Lahnweg, 35216 Dautphetal - Wolfgruben
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Natur Food GmbH

Gießen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Natur Food GmbH

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Gesellschaft betreibt einen Lebensmittelgroßhandel mit Spezialisierung auf das türkische und mediterrane Sortiment. Neben dem Vertrieb eingeführter Eigenmarken agieren wir als exklusiver Vertriebspartner für namhafte türkische Marken auf dem europäischen Markt.

Ziele und Strategien

Bestellungen aus vielen europäischen Ländern, insbesondere den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Frankreich und Österreich, werden innerhalb von 48 Stunden an ihre Adressen geliefert. In Deutschland werden Tagesbestellungen am nächsten Tag an unsere Kunden ausgeliefert.

Unser Ziel ist es, unseren Kunden die gesündesten Produkte von höchster Qualität zu präsentieren. Durch gezieltes Branding unserer Eigenmarken streben wir an, ein gefragtes Unternehmen in Europa zu werden.

Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland betrug im Jahr 2023 rund 4,2 Billionen EUR. Im Vorjahr hatte es bei 3,9 Billionen EUR gelegen, was einem Anstieg von 5,7 % entspricht. Preisbereinigt war allerdings ein Rückgang um 0,34 % zu verzeichnen.

Nach zehn Jahren stetigem Wirtschaftswachstum und dem starken Einbruch im Jahr 2020 durch die Corona-Krise hat sich die Wirtschaftsleistung bis 2023 weiterhin nur schleppend erholt. Zu den anhaltenden Herausforderungen zählen der russische Angriffskrieg in der Ukraine sowie die Energiekrise. Die Wirtschaftsleistung in zentralen Bereichen, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, blieb auch 2023 unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Insgesamt lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im 4. Quartal 2023 nur knapp über dem Niveau des 4. Quartals 2022, wobei das Wachstum vor allem von den Dienstleistungen getragen wurde. Die sonstigen Dienstleistungen (insbesondere Kultur und Unterhaltung) wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 %. Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie (2019) ist das BIP jedoch immer noch niedriger.

Die konjunkturelle Entwicklung blieb auch 2023 stark abhängig von den internationalen Rahmenbedingungen wie den geopolitischen Spannungen und den volatilen Energiemärkten, die die deutsche Wirtschaft beeinflussen.

Trotz der schwächeren Wachstumsrate im Jahr 2023 konnte sich die deutsche Wirtschaft insgesamt behaupten - trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen. Ein stabilisierender Faktor war erneut der private Konsum, der durch weitere Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung unterstützt wurde.

Im Jahr 2023 wurden Materialmangel und Lieferengpässe in der verarbeitenden Industrie und im Handel wieder deutlich spürbar, was die konjunkturelle Erholung dämpfte. Der Lebensmittelhandel, der zu Beginn der Corona-Krise im Jahr 2020 von steigenden Umsätzen profitierte, verzeichnete laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 einen realen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von 3,1 %.

Angesichts der traditionell niedrigen Handelsmargen im Lebensmitteleinzelhandel versuchen vorgelagerte Lieferanten sowie gewerbliche Abnehmer zunehmend, den Großhandel als zusätzliche Wertschöpfungsstufe zwischen Industrie und Konsumenten zu umgehen. Zudem übernehmen spezialisierte Logistikdienstleister immer mehr typische Großhandelsfunktionen wie Transport und Lagerung, was die Branche unter Druck setzt. Darüber hinaus gestaltet es sich für die Branche weiterhin schwierig, die gestiegenen Einkaufspreise auf die nächsten Wertschöpfungsstufen vollständig weiterzugeben.

Unternehmensentwicklung

Das Unternehmen befindet sich in einer harten Wettbewerbssituation und konnte jedoch seine Marktposition im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der Positionierung und Forcierung der Eigenmarken behaupten. Durch geeignete Marketingmaßnahmen und Sicherung der hohen Produktqualität ist das Unternehmen weiterhin bestrebt, seinen Stellenwert im Markt zu behaupten.

Im Geschäftsjahr 2023 ist das Rohergebnis um 1.089 TEUR von 5.331 TEUR auf 6.420 TEUR gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 20,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Personalkosten nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 16,8 % (326 TEUR) zu.

Die planmäßigen Abschreibungen sind mit 218 TEUR um 66 TEUR höher als im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen um 26,6 % bzw. 442 TEUR auf 2.102 TEUR zu; hierin enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 312 TEUR.

Geschäftsverlauf 2023

Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden.

Entsprechend der allgemeinen und branchenspezifischen wirtschaftlichen Entwicklung konnte die Natur Food GmbH das Rohergebnis erheblich steigern. Die Verbesserung des Rohergebnisses um 1.089 TEUR wurde durch zusätzliche Personalaufwendungen sowie gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen überkompensiert. Es entstand ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.200 TEUR auf dem Niveau des Vorjahres.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmenssteuerung erfolgt zum einen anhand einer jährlichen Zielplanung sowie unterjährig anhand der Auswertungen aus der Finanzbuchhaltung über Soll-Ist-Vergleiche. Bedeutsame Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis und das Ergebnis nach Steuern.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 1.743 TEUR (+17,0 %) auf 11.998 TEUR und das Eigenkapital um den Jahresüberschuss von 1.200 TEUR auf 5.282 TEUR (+29,4 %). Dadurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 39,8 % auf 44,0 %.

Der Buchwert des Anlagevermögens beträgt zum Abschlussstichtag 972 TEUR und erhöhte sich im Geschäftsjahr um 215 TEUR. Den Anlagenzugängen in Höhe von insgesamt 433 TEUR (ausschließlich Sachanlagen) standen Abschreibungen von 218 TEUR gegenüber (davon Sachanlagen 194 TEUR). Die Investitionen des Jahres 2023 entfielen hauptsächlich auf den Fuhrpark. Die Investitionen in den Fuhrpark betrafen zwölf Pkw (264 TEUR) und zwei Lkw (127 TEUR). Das Anlagevermögen ist zu 543,5 % durch Eigenkapital gedeckt.

Das Umlaufvermögen (ohne Rechnungsabgrenzungen) erhöhte sich im Berichtsjahr um 1.529 TEUR auf 11.026 TEUR (+16,1 %). Diese Zunahme basiert vornehmlich auf dem Anstieg der Vorräte um 692 TEUR (17,6 %); die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 536 TEUR (+12,8 %), die liquiden Mittel um 249 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen zum größten Teil auf Forderungen an inländische Kunden. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten hauptsächlich Darlehensforderungen sowie debitorische Kreditoren.

Die Erhöhung des Gesamtkapitals beruht auf dem Anstieg des Eigenkapitals um 1.200 TEUR, der Steuerrückstellungen um 246 TEUR, der sonstigen Rückstellungen um 367 TEUR, der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 72 TEUR sowie der Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 121 TEUR und der sonstigen Verbindlichkeiten um 21 TEUR.

Finanzlage

Die Finanzierungsstrategie sieht vor, dass die Finanzierung der Geschäftstätigkeit durch das Eigenkapital, Investitionsdarlehen sowie den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt.

Der positive Finanzmittelfonds entspricht den flüssigen Mitteln und beträgt zum 31.12.2023 488 TEUR (Vorjahr 239 TEUR). Die Finanzlage war im gesamten Verlauf des Jahres 2023 gut. Der Cashflow auslaufender Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf 619 TEUR und lag somit 40 TEUR unter dem Vorjahreswert in Höhe von 659 TEUR.

Ertragslage

Der Anstieg des Rohergebnisses im Geschäftsjahr 2023 um 1.089 TEUR entspricht einem Anstieg von 20,4 % gegenüber dem Vorjahr. Das Rohergebnis gibt die Summe der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge abzüglich der Materialaufwendungen wieder.

Die Personalaufwendungen stiegen in Folge der Steigerung des Rohergebnisses um 326 TEUR (+16,8 %). Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) blieb mit 38 Personen konstant; die Anzahl der Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) zum Bilanzstichtag 31.12.2023 ist mit 38 gegenüber dem Vorjahresstichtag (39 Mitarbeiter) leicht gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen im Berichtsjahr um 442 TEUR (+26,6 %) auf 2.102 TEUR zu. Hauptursache sind die Raumkosten (+57 TEUR) sowie periodenfremde Aufwendungen (+312 TEUR).

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen und Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1.200 TEUR. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss 1.100 TEUR.

Gesamtaussage

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 39,8 % auf 44,0 %.

Aufgrund der Finanzierungsstrategie war die Natur Food GmbH jederzeit in der Lage, die finanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten vollumfänglich und zeitnah zu erfüllen.

Die Ertragslage ist einerseits durch eine stabile Marge bei wachsendem Rohergebnis gekennzeichnet. Dem stehen jedoch erhebliche zusätzliche Personalaufwendungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüber, so dass die positive Geschäftsentwicklung bzgl. des Rohergebnisses von den Kostensteigerungen kompensiert worden ist.

Zukunftsorientierte Angaben

Prognosebericht

Entwicklung der Branche

Das Jahr 2024 stand weiterhin nicht im Zeichen einer umfassenden konjunkturellen Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und deren Einschränkungen sowie dem Ukrainekrieg. Die wirtschaftlichen Aussichten für Deutschland und weltweit blieben angespannt.

Die hohen Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Rückgang von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland blieben auch 2024 eine erhebliche Belastung für den Weltmarkt. Diese Herausforderungen führten insbesondere in der Europäischen Union zu einer spürbaren Abschwächung des Wirtschaftswachstums. Diese Entwicklung hat sich in 2025 fortgesetzt.

4.1.2 Entwicklung der Gesellschaft

Trotz der weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen waren wir zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2024, da keine Anhaltspunkte vorlagen, die auf eine Beeinträchtigung der Versorgung mit Handelswaren am Beschaffungsmarkt oder auf Umsatzrückgänge durch eine rückläufige Nachfrage hindeuteten. Unsere Erwartung war, dass das Rohergebnis und das Jahresergebnis sich mindestens auf Vorjahresniveau bewegen würden. Diese Erwartungen wurden schlussendlich sogar übertroffen. Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir bezüglich des Rohergebnisses und des Jahresergebnisses von Zahlen auf dem Niveau des Jahres 2024 aus.

Die Erfolgsplanungen und Ergebniserwartungen basieren auf fundierten Annahmen und Planungsrechnungen. Dennoch sind die Ergebniserwartungen mit Unsicherheiten verbunden, so dass es zu Abweichungen zwischen den geplanten Werten und den tatsächlichen Ergebnissen kommen kann, aus denen sich sowohl Chancen als auch Risiken ergeben können.

Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung

Die Versorgungslage bleibt aufgrund globaler Störungen in den Lieferketten und Produktionskapazitäten, die durch die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Maßnahmen und den russischen Angriffskrieg verursacht wurden, herausfordernd. Die Planung der Warenversorgung bleibt erschwert, und die Frachtraten für Ein- und Ausgangslogistik sind nach wie vor hoch, ohne dass eine signifikante Entlastung absehbar ist. Durch eine verstärkte Lagerhaltung und langfristige Lieferverträge minimieren wir jedoch das Risiko von Lieferengpässen.

Darüber hinaus stellt das häufigere Auftreten von extremen Wetterbedingungen wie Starkregen, Dürren und Überschwemmungen ein erhöhtes Risiko für Ernteausfälle in wichtigen Beschaffungsmärkten dar. Dies könnte potenziell zu Engpässen und Preisschwankungen führen.

Das Risiko von Forderungsausfällen bleibt unverändert und gehört zum Handelsgeschäft. Um dieses Risiko zu begrenzen, haben wir eine Warenkreditversicherung abgeschlossen.

Weitere wesentliche Risiken, die einen besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Chancen bestehen vor allem in der stabilen Warenverfügbarkeit und der Möglichkeit, Preise aufgrund eines reduzierten Angebots anzupassen. Hierbei profitieren wir von unseren Lagerkapazitäten sowie den langfristigen Beziehungen zu unseren Lieferanten, die uns eine zuverlässige Versorgung sichern.

Zudem ergeben sich für die Natur Food GmbH weitere Chancen aus ihrer etablierten Marktposition im europäischen Raum für ethnisch erzeugte Lebensmittel. Dank jahrelanger Marketing- und Vertriebsbemühungen sehen wir weiteres Potenzial für ein Wachstum unserer Kundenbasis in diesem Bereich.

Abschließende Beurteilung

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass aufgrund der Struktur sowie der Chancen und Risiken der zukünftige Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährdet ist. Die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist gesichert.

 

Gießen, den 28. November 2025

Zafer Parlak, Geschäftsführer

Ahmet Cetinkaya, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 971.875,00 757.258,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.466,00 60.156,00
II. Sachanlagen 932.409,00 697.102,00
B. Umlaufvermögen 11.025.856,48 9.492.425,50
I. Vorräte 4.628.483,34 3.936.428,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.909.440,52 5.317.216,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 582.818,52 603.799,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 487.932,62 238.780,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.752,49
Summe Aktiva 11.997.731,48 10.254.435,99

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.282.166,51 4.082.101,04
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.057.101,04 2.956.630,88
III. Jahresüberschuss 1.200.065,47 1.100.470,16
B. Rückstellungen 1.564.417,43 951.224,53
C. Verbindlichkeiten 5.151.147,54 5.221.110,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.601.666,64 4.759.614,22
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 549.480,90 461.496,20
Summe Passiva 11.997.731,48 10.254.435,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.419.734,83 5.331.213,55
2. Personalaufwand 2.270.988,67 1.944.961,33
a) Löhne und Gehälter 1.953.149,17 1.648.242,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 317.839,50 296.719,05
3. Abschreibungen 218.088,90 152.187,47
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 218.088,90 152.187,47
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.102.418,84 1.660.207,37
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2,24 12.374,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.975,40 11.852,99
davon aus Abzinsung 0,00 1.203,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.225,20 14.188,97
davon aus Abzinsung 193,48 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 586.576,35 464.126,24
8. Ergebnis nach Steuern 1.230.412,27 1.107.395,16
9. sonstige Steuern 30.346,80 6.925,00
10. Jahresüberschuss 1.200.065,47 1.100.470,16

Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Natur Food GmbH

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Natur Food GmbH mit Sitz in Gießen (Amtsgericht Gießen, HRB 11058) wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) aufgestellt. Insbesondere waren die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personengesellschaften (§§ 264 ff. HGB) zu beachten. Darüber hinaus waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 (2) HGB Anwendung.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 (2) HGB). Es wurde die Aufstellungserleichterung des § 276 HGB in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Das entgeltlich erworbene immaterielle Anlagevermögen und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen überwiegend 5 Jahre, bei Bauten 10 Jahre und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 1 und 20 Jahren.

Im Lauf des Geschäftsjahres zugegangene Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. Selbstständig nutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte (Waren) sind mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und flüssige Mittel sind zum Nominalbetrag angesetzt.

Mögliche Wertminderungsrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

B. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Angaben zu den Positionen der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 24.936,12 EUR (Vorjahr 14.130,85 EUR). Es handelt sich hierbei gleichzeitig um Forderungen gegenüber Geschäftsführern. Der Zinssatz beträgt 2,00% p.a.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 546.174,30 EUR mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten (Vorjahr 567.667,73 EUR). Die Restlaufzeiten der aller übrigen Forderungen betragen weniger als ein Jahr.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen sowie Aufwendungen für Rücknahmeverpflichtungen nach dem Verpackungsgesetz enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um Verbindlichkeiten aus dem Mietkauf diverser Lkw; das wirtschaftliche Eigentum dieser Lkw liegt bei der Natur Food GmbH, das zivilrechtliche Eigentum verbleibt bei der kreditgewährenden Bank.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

2. Angaben zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen mit Zurechnung zu einem anderen Geschäftsjahr

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von 312 TEUR enthalten, die abgelaufenen Geschäftsjahren zuzurechnen sind.

C. Ergänzende Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag nicht.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB beträgt insgesamt 6.768 TEUR. Hiervon sind 528 TEUR innerhalb eines Jahres fällig, 1.785 TEUR haben eine Fälligkeit von über einem Jahr bis zu fünf Jahren und 4.455 TEUR von über fünf Jahren. Die Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen für Betriebsgebäude und Fahrzeuge. Die Verpflichtungen haben eine maximale Laufzeit bis zum 01.08.2039.

3. Personal

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 38 Personen beschäftigt (ohne Geschäftsführung), davon 3 leitende Angestellte sowie 35 übrige Angestellte und Arbeiter.

4. Geschäftsführung und Vertretung

Die Geschäftsführung wird durch die folgenden Personen wahrgenommen:

Herr Zafer Parlak, Dautphetal, Kaufmann

Herr Ahmet Cetinkaya, Biedenkopf, Kaufmann

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet.

5. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss zum 31.12.2023 in Höhe von 1.200.065,47 EUR. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag von EUR 4.057.101,04 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht bekannt.

 

Gießen, den 28. November 2025

Zafer Parlak, Geschäftsführer

Ahmet Cetinkaya, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2025 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Natur Food GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Natur Food GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Natur Food GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stetsaufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hüttenberg, den 28. November 2025

Ralph Rixen, Wirtschaftsprüfer

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