Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 208156
Eingetragen
13.6.1994
Branche
Herstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von mechanischen oder elektromechanischen Signal-, Sicherungs-, Überwachungs- oder Steuergeräten für Schienenwege oder andere VerkehrswegeIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Durchführung von Servicearbeiten an Krananlagen, Hebebühnen, Rolltoren und sonstigen Betriebseinrichtungen sowie deren Fertigung und Lieferung; Planung, Entwicklung, Bau, Lieferung und Inbetriebnahme von Steuerungen und Regelungen der Automatisierungstechnik; Entwicklung, Bau und Lieferung von Flughafenbodengeräten und von Schienenfahrzeugwartungsanlagen jeweils mit dem zugehörigen Rundumservice.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Paul Wiethoff
seit 5.3.2026
Geschäftsführer
Olaf Lingnau
seit 21.1.2026
Geschäftsführer
Andreas Bez
seit 21.1.2026
Prokura
Mike Jens Wenzel
seit 8.7.2022
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
488.400 €
74.00%
Germany
171.600 €
26.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Blumenbecker Technik GmbH

Bad Lauchstädt OT Schafstädt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1.1 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 776.792,00 782.028,00
2. Rechte, Werte und EDV Software 22.585,49 38.519,94
3. Firmenwert 250.604,00 269.998,00
1.049.981,49 1.090.545,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 651.836,64 687.393,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 214.686,58 104.002,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.042,10 97.174,16
991.565,32 888.570,58
2.041.546,81 1.979.116,52
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.415.365,00 2.388.071,90
2. Unfertige Erzeugnisse 586.943,17 552.537,78
3. Geleistete Anzahlungen 19.503,93 39.789,27
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.365.644,99 -2.446.881,06
1.656.167,11 533.517,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 896.466,30 1.745.974,37
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.001.234,79 1.001.464,91
3. Sonstige Vermögensgegenstände 54.122,82 70.581,43
1.951.823,91 2.818.020,71
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.939.817,04 986.443,87
5.547.808,06 4.337.982,47
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 332,46 823,87
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 22.738,00 20.883,00
7.612.425,33 6.338.805,86

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 660.000,00 660.000,00
II. Gewinnrücklagen 200.000,00 0,00
III. Bilanzgewinn 4.465.366,99 3.716.448,97
5.325.366,99 4.376.448,97
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 99.826,00 94.549,00
2. Steuerrückstellungen 521.325,00 382.550,00
3. Sonstige Rückstellungen 870.317,45 477.925,78
1.491.468,45 955.024,78
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 256.732,65 184.782,25
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 84.260,29 54.997,55
3. Sonstige Verbindlichkeiten 221.558,95 532.944,31
562.551,89 772.724,11
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 233.038,00 234.608,00
7.612.425,33 6.338.805,86

1.2 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

DER BLUMENBECKER TECHNIK GMBH, BAD LAUCHSTÄDT

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.899.599,01 14.822.400,74
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 34.405,39 11.214,49
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 66.982,00 74.533,00
4. Gesamtleistung 17.000.986,40 14.908.148,23
5. Sonstige betriebliche Erträge 174.094,17 174.602,67
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -6.722.164,47 -5.917.674,31
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -566.501,54 -481.884,59
-7.288.666,01 -6.399.558,90
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.699.382,50 -4.366.659,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.166.848,09 -870.141,00
-5.866.230,59 -5.236.800,56
8. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -242.467,18 -189.076,18
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -180.829,59
-242.467,18 -369.905,77
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.095.635,67 -1.860.420,58
10. Betriebsergebnis 1.682.081,12 1.216.065,09
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.606,55 43.894,52
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -30.500,63 -31.774,97
13. Ergebnis vor Steuern 1.723.187,04 1.228.184,64
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -504.146,34 -357.642,86
15. Ergebnis nach Steuern 1.219.040,70 870.541,78
16. Sonstige Steuern -7.661,65 -8.080,40
17. Jahresüberschuss 1.211.379,05 862.461,38
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.253.987,94 3.353.987,59
19. Ergebnisverwendung 0,00 -500.000,00
20. Bilanzgewinn 4.465.366,99 3.716.448,97

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Blumenbecker Technik GmbH mit Sitz im Ortsteil Schafstädt von Bad Lauchstädt (eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 208156) wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Vorschriften und nach den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses entspricht der des Vorjahres.

Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, erfolgen diese Angaben im Anhang.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder zu Herstellungskosten (gem. § 255 Abs. 2a HGB in Verbindung mit § 255 Abs. 2 HGB) bilanziert.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten, in Höhe der für die Entwicklung angefallenen Aufwendungen gemäß § 255 Abs. 2a HGB bewertet. Diese werden nach Fertigstellung über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. In den Bewertungsansatz werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene entwicklungsbezogene Gemeinkosten einbezogen. In den Ausnahmefällen, in denen die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird gemäß § 253 Abs. 3 S. 3 HGB eine Nutzungsdauer von zehn Jahren unterstellt. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund einer fehlenden Nutzungsfähigkeit notwendig sind, werden diese berücksichtigt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bis zu fünf Jahre. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen notwendig sind, werden diese berücksichtigt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige sowie ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 35 Jahren.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 250 bis € 800 wird die Sofortabschreibung gewählt.

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich zu Einkaufspreisen oder zu niedrigeren Tageswerten zum Bilanzstichtag.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB, um noch anfallende Aufwendungen geminderte, Verkaufswerte anzusetzen sind. In den Bewertungsansatz werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene produktionsbezogene Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Des Weiteren werden angemessene (produktbezogene) allgemeine Verwaltungskosten berücksichtigt.

Unfertige Erzeugnisse beinhalten noch nicht fertiggestellte Aufträge, die überwiegend in dem Bereich Flughafenbodengeräte/Bahntechnik erbracht werden. Noch zu erwartende Verluste werden durch Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Grundsätzlich werden innerhalb der Vorräte Abwertungen für Bestandsrisiken aus Lagerdauer und eingeschränkter Verwertbarkeit in angemessenem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert.

Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 100 T€ (Vorjahr: 95 T€) sind in dem Gutachten mit der versicherungsmathematischen Methode "Projected Unit Credit Method" (PUC-Methode) nachgewiesen. Der Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) p.a.; die Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB wurde mit dem Abzinsungssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung für Restlaufzeiten von 15 Jahren für November 2023 in Anspruch genommen. Der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes beträgt zehn Jahre. Zur Erfüllung der Anpassungsvorschriften des § 16 Abs. 2 Nr. 1 BetrAVG wird eine jährliche Rentenanpassung mit 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) p.a. angesetzt. Dieser Wert entspricht der geschätzten Veränderung des Verbraucherpreisindex. Für die biometrischen Annahmen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Rückstellung für Gewährleistung wurde pauschal mit einem Prozentsatz in Höhe von 0,25 % (Vorjahr: 0,25 %) des laufenden Jahresumsatzes ermittelt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. In anderen Fällen wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert bzw. Steuerentlastungen aktiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt.

Im Berichtsjahr wurde weiterhin das Bilanzierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ausgeübt und alle angefallenen Entwicklungskosten in Höhe von 67 T€ aktiviert (Vorjahr: T€ 75). Zum Bilanzstichtag beträgt der Saldo 777 T€ (Vorjahr: 782 T€).

Der ausgewiesene Firmenwert in Höhe von 251 T€ (Vorjahr: 270 T €) resultiert aus einem Asset-Deal und wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1,0 Mio.€ (Vorjahr: 1,0 Mio.€) betreffen ausschließlich Darlehensforderungen an die Schwestergesellschaft B+M Blumenbecker GmbH.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 54 T€ (Vorjahr: 71 T€) beinhalten Forderungen gegenüber Mitarbeitern (14 T€; Vorjahr: 9 T€) und debitorische Kreditoren (14 T€; Vorjahr: 24 T€).

Für die Laufzeit der Forderungen wird auf den Forderungsspiegel (Anlage B) verwiesen.

3.3 Eigenkapital

Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Jahresüberschuss in Höhe von 1,2 Mio.€ auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

2023
T€
Bilanzgewinn zum 1.1. 3.716
./. Einstellung in Gewinnrücklage -200
./. Ausschüttung an Gesellschafter -262
+ Jahresüberschuss 1.211
Bilanzgewinn zum 31.12. 4.465

Davon unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von 567 T€ (Vorjahr: T€ 571) einer Ausschüttungssperre. Der Betrag resultiert im Grunde aus den latenten Steuern, dem Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen sowie den aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Anlagevermögensgegenständen.

2023
T€
Aktiviere selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände 777
./. hierfür gebildete passive latente Steuern 233
+ Aktive latente Steuern 23
+ Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB 1
Ausschüttungsgesperrter Betrag 567
Gewinnvortrag 3.254
+ verbleibender Jahresüberschuss 1.211
+ Gewinnrücklage 200
./. ausschüttungsgesperrter Betrag -567
Zur Ausschüttung verfügbarer Betrag zum 31.12.2023 = 4.098

Für die Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Eigenkapitalspiegel verwiesen (Anlage C).

3.4 Pensionsrückstellungen

Aus den oben genannten Bewertungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung Diskontaufwendungen und Zinsaufwendungen im Finanzergebnis von 1 T€ (Vorjahr: 3 T€) enthalten.

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 1 (Vorjahr: T€ 3). Der Erfüllungsbetrag auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 101 T€ (Vorjahr: T€ 98) entgegen dem Erfüllungsbetrag auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 100 T€ (Vorjahr: T€ 95).

3.5 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:

2023 Vorjahr
Verpflichtungen aus Personalbereich: T€ T€
• Tantiemen und Prämien 192 195
• Überstunden 104 90
• Urlaubsansprüche 34 45
• Berufsgenossenschaft 51 47
• Ausgleichsabgabe 9 7
• Sonstige 211 0
Summe Verpflichtungen aus Personalbereich 602 384
Sonstige Verpflichtungen:
• Ausstehende Rechnungen 28 27
• Gewährleistungen 207 37
• Jahresabschluss- und Prüfungskosten 34 30
Summe Sonstige Verpflichtungen 269 94
Summe Rückstellungen 870 478

Die sonstigen Personalverpflichtungen beinhalten im Berichtsjahr Aufwendungen für Inflationsausgleichsprämien.

3.6 Verbindlichkeiten

Für die Laufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel (Anlage D).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen (84 T€).

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt für abzuführende Umsatz, Lohn- und Kirchensteuer.

3.7 Latente Steuern

Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt:

Bezeichnung (in T€) Wertansatz Handelsbilanz Wertansatz Steuerbilanz Temporäre Differenzen aktivisch Temporäre Differenzen passivisch
Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände 777 0 0 777
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 100 59 41 0
Sonstige Rückstellungen 870 837 33 0
74 777
Latente Steuern (Steuersatz 30 %) 23 233

Veränderung passivierter latenter Steuern (Beträge in T€)

Stand zu Beginn Zugang Verbrauch / Abgang Auflösung Stand am Ende
235 0 0 2 233

Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde wie im Vorjahr ein durchschnittlicher Steuersatz von 30 % (15 % für Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und 15 % für Gewerbesteuer) zugrunde gelegt. Der Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern erfolgt unsaldiert.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:

2023 Vorjahr
€ Mio. € Mio.
Industriewartung 7,5 6,4
Schaltschrankbau 0,0 0,4
Flughafenbodengeräte/ Bahntechnik 9,4 8,0
16,9 14,8

Die Umsätze werden überwiegend in Deutschland generiert.

4.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 13 T€ (Vorjahr: 5 T€) und periodenfremde Forderungserträge in Höhe von 9 T€ (Vorjahr: 0 T€).

4.3 Personalaufwand

In den Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 18 T€ enthalten (Vorjahr: 2 T€).

4.4 Abschreibungen

Die Entwicklung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ist im Anlagespiegel dargestellt.

Innerhalb der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind außerplanmäßige Wertberichtigungen in Höhe von 50 T€ enthalten (Vorjahr: 0 T€).

4.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 Vorjahr
T€ T€
Verwaltung 736 773
Betrieb 917 882
Vertrieb 84 58
Forderungsausfälle und Zuführungen zu den Wertberichtigungen zu Forderungen 1 3
Sonstige Kosten 358 145
2.096 1.860

4.6 Finanzergebnis

Zinserträge durch Kapitalforderungen an verbundenen Unternehmen sind im aktuellen Geschäftsjahr in Höhe von 69 T€ ausgewiesen (Vorjahr: 31 T€).

Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen sind nicht angefallen.

Die Zinsaufwendungen enthalten 2 T€ Zinsanteile für Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen (Vorjahr: 2 T€). In diesem Zusammenhang sind Zinsaufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von 0 T€ angefallen (Vorjahr: 1 T€).

4.7 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Als Ertragssteueraufwendungen werden die Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlags und die Gewerbeertragssteuer ausgewiesen.

2023 Vorjahr
T€ T€
Ertragssteueraufwendungen laufender Veranlagungszeitraum -505 -338
Ertragssteuererstattungen /-aufwendungen für Vorjahre -2 -1
Latente Ertragssteuern 3 -19
-504 -358

5. Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen und im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB nicht in der Bilanz erfasste Geschäfte

Es bestehen für das kommende Geschäftsjahr Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 295 T€ (Vorjahr: 239 T€). Ein Vertragsende ist für die Mietverträge derzeit nicht vereinbart. Die Nutzung der bestehenden Operating-Leasing-Verträge trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim entsprechenden Leasinggeber.

Es besteht ein Pachtvertrag für die gemieteten Büroräume sowie für die Produktion in Haiger. Die jährlichen Mietzinsen betragen derzeit 138 T€ (Vorjahr:128 T€). Für den Pachtvertrag ist ein Vertragsende nicht vereinbart; er kann mit einer Frist von zwölf Monaten zum Ende des Kalenderjahres gekündigt werden.

Darüber hinaus bestehen im üblichen Rahmen Miet- und Wartungsverträge für die EDV-Anlage und für andere Büroausstattungen, welche sich automatisch verlängern, sofern keine Kündigung der Verträge seitens der Gesellschaft erfolgt.

5.2 Mitarbeiter

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich 114 (Vorjahr: 111) Mitarbeiter beschäftigt.

5.3 Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen

Folgende wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt:

Bezug von Dienstleistungen (im Wesentlichen für Holdingdienstleistungen) in Höhe von 1,2 € Mio. (Vorjahr: 1,1 € Mio.).

An die Schwestergesellschaft B+M Blumenbecker GmbH wurde im Vorjahr ein Darlehen über 1,0 € Mio. vergeben. Die Rückzahlung ist für Ende 2024 vereinbart.

5.4 Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Blumenbecker Technik GmbH wird in den Konzernabschluss der Blumenbecker GmbH & Co. KG, Beckum, für das Geschäftsjahr 2023 einbezogen (größter und kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Muttergesellschaft werden beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und sind über die Internetseite des Unternehmensregisters (www.unternehmensregister.de) zugänglich.

5.5 Organmitglieder

Richard Mayer (Kaufmännischer Geschäftsführer)

Ralf Herzog (Technischer Geschäftsführer)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird nach §286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.6 Gesamtbezüge an frühere Organe

An ehemalige Geschäftsführer wurden im Geschäftsjahr Pensionszahlungen in Höhe von 7 T€ geleistet. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer betragen 100 T€.

 

Bad Lauchstädt, 9. April 2024

Richard Mayer

Ralf Herzog

Anlagespiegel

Entwicklung der historischen Anschaffungs-/ Herstellungskosten 2023
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Währungsdifferenzen Stand 31.12.2023
T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände
a)Prototpyen 161 0 0 0 0 161
b)Prototpyen in Entwicklung 678 67 0 0 0 745
839 67 0 0 0 906
2. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
a)Ähnliche Rechte und Werte 8 0 0 0 0 8
b)EDV-Software 190 0 0 0 0 190
198 0 0 0 0 198
3. Firmenwerte 526 0 0 0 0 526
(Summe immaterielle Vermögensgegenstände) 1.563 67 0 0 0 1.630
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a)Grundstückswerte eigener bebauter Grundstücke 142 0 0 0 0 142
b)Geschäfts- oder Fabrikbauten 946 0 0 0 0 946
c)Außenanlagen 142 0 0 0 0 142
d)Hof- und Wegebefestigungen 8 0 0 0 0 8
1.238 0 0 0 0 1.238
2. Technische Anlagen und Maschinen
a) Technische Anlagen 36 0 0 0 0 36
b)Maschinen 127 114 0 0 0 242
c)Transportanlagen 61 28 0 0 0 90
d)Betriebsvorrichtungen 56 0 0 0 0 56
e)Geringwertige Wirtschaftsgüter Technische Anlagen und Maschinen 0 17 -17 0 0 0
281 160 -17 0 0 423
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung
a)Fuhrpark 635 30 -51 0 0 614
b)Betriebsausstattung 57 14 0 0 0 71
c)Einbauten 10 0 0 0 0 10
d)Geschäftsausstattung 97 1 0 0 0 99
e)EDV - Hardware 95 8 0 0 0 103
f)Geringwertige Wirtschaftsgüter - Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 25 -25 0 0 0
893 78 -76 0 0 896
(Summe Sachanlagevermögen) 2.412 238 -93 0 0 2.558
3.975 305 -93 0 0 4.187
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen 2023
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Währungsdifferenzen Stand 31.12.2023
T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände
a)Prototpyen 57 22 0 0 0 79
b)Prototpyen in Entwicklung 0 50 0 0 0 50
57 72 0 0 0 129
2. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
a)Ähnliche Rechte und Werte 8 0 0 0 0 8
b)EDV-Software 151 16 0 0 0 167
159 16 0 0 0 175
3. Firmenwerte 256 19 0 0 0 275
(Summe immaterielle Vermögensgegenstände) 472 108 0 0 0 580
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a)Grundstückswerte eigener bebauter Grundstücke 0 0 0 0 0 0
b)Geschäfts- oder Fabrikbauten 438 28 0 0 0 467
c)Außenanlagen 107 6 0 0 0 114
d)Hof- und Wegebefestigungen 5 1 0 0 0 6
551 36 0 0 0 586
2. Technische Anlagen und Maschinen
a) Technische Anlagen 34 1 0 0 0 35
b)Maschinen 78 19 0 0 0 97
c)Transportanlagen 14 10 0 0 0 24
d)Betriebsvorrichtungen 51 1 0 0 0 52
e)Geringwertige Wirtschaftsgüter Technische Anlagen und Maschinen 0 17 -17 0 0 0
177 49 -17 0 0 209
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung
a)Fuhrpark 609 5 -51 0 0 563
b)Betriebsausstattung 37 5 0 0 0 42
c)Einbauten 4 1 0 0 0 4
d)Geschäftsausstattung 75 3 0 0 0 78
e)EDV - Hardware 72 12 0 0 0 84
f)Geringwertige Wirtschaftsgüter - Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 25 -25 0 0 0
796 50 -76 0 0 771
(Summe Sachanlagevermögen) 1.524 135 -93 0 0 1.566
1.996 242 -93 0 0 2.146
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand Vorjahr
T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände
a)Prototpyen 82 104
b)Prototpyen in Entwicklung 695 678
777 782
2. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
a)Ähnliche Rechte und Werte 0 0
b)EDV-Software 23 39
23 39
3. Firmenwerte 251 270
(Summe immaterielle Vermögensgegenstände) 1.050 1.091
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a)Grundstückswerte eigener bebauter Grundstücke 142 142
b)Geschäfts- oder Fabrikbauten 480 508
c)Außenanlagen 28 35
d)Hof- und Wegebefestigungen 1 2
652 687
2. Technische Anlagen und Maschinen
a) Technische Anlagen 0 2
b)Maschinen 144 49
c)Transportanlagen 65 47
d)Betriebsvorrichtungen 5 6
e)Geringwertige Wirtschaftsgüter Technische Anlagen und Maschinen 0 0
215 104
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung
a)Fuhrpark 51 26
b)Betriebsausstattung 29 20
c)Einbauten 5 6
d)Geschäftsausstattung 20 22
e)EDV - Hardware 20 24
f)Geringwertige Wirtschaftsgüter - Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0
125 97
(Summe Sachanlagevermögen) 992 889
2.042 1.979

Forderungsspiegel

Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 Bis zu einem Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre Gesamtbetrag Vorjahr
T€ T€ T€ T€
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 896 896 0 0 1.746
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.001 1.001 0 0 1.001
davon gegen Gesellschafter 0 0 0 0 0
3. Sonstige Vermögensgegenstände 54 54 0 0 71
davon aus Steuern 3 3 0 0 32
davon aus Abgrenzungen 0 0 0 0 0
1.952 1.952 0 0 2.818

Eigenkapitalspiegel (Anlage C) für das Geschäftsjahr 2023

Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss-/ fehlbetrag Summe
T€ T€ T€ T€ T€
(1) (2) (3) (4) (5)
Berichtsjahr:
Stand am 01.01.2022 660 0 3.254 746 4.660
Ergebnisvortrag 0 0 746 -746 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklage 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 -646 -500 -1.146
Jahresüberschuss 0 0 0 862 862
Stand am 31.12.2022 660 0 3.354 362 4.376
Berichtsjahr:
Stand am 01.01.2023 660 0 3.354 362 4.376
Ergebnisvortrag 0 0 362 -362 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklage 0 200 -200 0 0
Ausschüttung 0 0 -262 0 -262
Jahresüberschuss 0 0 0 1.211 1.211
Stand am 31.12.2023 660 200 3.254 1.211 5.325

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 Bis zu einem Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre Gesicherte Beträge Art der Sicherheit Gesamtbetrag Vorjahr
T€ T€ T€ T€ T€ T€
1. Erhaltene Anzahlungen (aktivisch abgesetzt) 1.366 1.366 0 0 2.447
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 257 257 0 0 185
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 84 84 0 0 55
davon gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 222 222 0 0 533
davon aus Steuern 222 222 0 0 533
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0 0
1.928 1.928 0 0 3.220

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

31.12.2023
T€
1. Periodenergebnis 1.211
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 242
3. +/- Zunahme / Abnahme der Pensionsrückstellungen 5
4. +/- Zunahme / Abnahme der sonstigen Rückstellungen 392
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte -1.123
6. -/+ Zunahme / Abnahme der Forderungen sowie anderer Aktiva 853
7. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva -212
8. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1
9. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge -41
10. +/- Ertragsteueraufwand / Ertragsteuerertrag 508
11. -/+ Ertragsteuerzahlungen -357
12. = Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 13) 1.479
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0
14. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -67
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -238
17. + Erhaltene Zinsen und sonstige Erträge 72
18. = Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 15 bis 22) -232
19. - Gezahlte Zinsen -31
20. - Gezahlte Dividenden -262
21. = Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 24 bis 30) -293
22. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 14, 23, 31) 953
23. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 986
24. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 32 bis 33) 1.940

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsmodell- und Rahmenbedingungen

1.1 Geschäftsmodell

Die Blumenbecker Technik GmbH ist ein Industriedienstleister, der in den Geschäftsbereichen Industriewartung, Flughafenbodengeräte und Bahntechnik sowie Service von Hebebühnen tätig ist.

Das Angebot der Gesellschaft umfasst herstellerunabhängige, industrielle Instandhaltung von Kranen, Toren und Regalanlagen, Produktion von Dacharbeitsständen für die Wartung der Deutschen Bahn und anderen europäischen Bahnbetreibern sowie die Herstellung von sogenannten Dollys für Flughäfen. Der bislang ebenfalls angebotene Steuerungs- und Schaltanlagenbau wurde im Vorjahr geschlossen.

Die Blumenbecker Technik zeichnet sich insbesondere durch ausgeprägte Kompetenz, zeitliche Flexibilität und kurzfristige Reaktion auf neue Kundenbedürfnisse aus. Der Großteil des Umsatzes wird in Deutschland erzielt.

Neben dem Hauptsitz in Bad Lauchstädt unterhält die Gesellschaft noch Niederlassungen für die Serviceabteilungen in Chemnitz, Rüdersdorf und Zeitz. Zudem befinden sich im Flughafen Leipzig eine Instandhaltungswerkstatt und in Haiger eine Produktionsstätte.

Die Blumenbecker Technik GmbH steuert ihre wirtschaftliche Entwicklung anhand von Kennzahlen. Nachfolgend werden die für die Gesellschaft wichtigsten Kennzahlen erläutert:

Gesamtleistung: Umsatzerlöse + Veränderung des Bestands von Fertigen und unfertigen Erzeugnissen + Aktivierte Eigenleistungen

EBT und EBT-Marge: Ergebnis vor Steuern. Als Verhältnisgröße wird die EBT-Marge herangezogen (EBT / Gesamtleistung x 100)

Working Capital: Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Erhaltene Anzahlungen

Für diese Finanzkennzahlen hat die Firmengruppe aus den strategischen und operativen Planungsprozessen Zielvorgaben über einen 3-jährigen Planungshorizont entwickelt, die laufend überwacht werden.

1.2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Insbesondere der private Konsum aber auch die staatlichen Konsumausgaben sind im vergangenen Jahr gesunken. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0 % deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen beigetragen haben. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8 % ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit - 3,0 % sogar noch kräftiger.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen.

Positiv ist die Entwicklung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zu werten, die im Jahr 2023 um +5,9 % spürbar zunahmen. Sowohl die Arbeitnehmerentgelte (+6,7 %) als auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5 %) lagen dabei deutlich im Plus. Gestützt wurden die Einkommensentwicklung neben spürbaren Lohnsteigerungen auch von staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abmilderung des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes wie den Energiepreisbremsen, und der Möglichkeit zu steuerfreien Inflationsausgleichsprämien.

Die stark gestiegenen Zinsen und der noch nicht abgeschlossene Abbau der hohen Lagerhaltung im Nachgang der Lieferkettenstörungen lasteten weiterhin auf der Industriekonjunktur. Auch die globalen Einkaufsmanagerindizes verharrten im Dezember in vielen wichtigen Handelspartnerländern Deutschlands unterhalb der Wachstumsschwelle. Der Stimmungsindikator von S&P Global hat sich im Dezember weiter erholt und liegt nun mit 51 Punkten leicht über der Wachstumsschwelle. Während sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe von 49,3 auf 49,0 Punkte etwas eintrübte, verbesserte sie sich bei den Dienstleistern um einen Punkt auf 51,6 Zähler.

1.3 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der Geschäftserfolg der Blumenbecker Technik wird neben der allgemeinen Konjunktur auch von branchenspezifischen Entwicklungen beeinflusst. Hierzu zählen speziell die Branchen Maschinenbau und Industriedienstleistungen und dabei besonders auch der Luft- und Bahnverkehr.

Zum Jahresende trübt sich die Stimmung in den Führungsetagen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Branchenführer blicken mit Sorge auf Deutschlands wirtschaftliche Entwicklung und prognostizieren für 2024 einen Rückgang des Branchenwachstums. Anfang 2023 noch verhalten optimistisch, verschlechterte sich die Wachstumserwartung im Laufe des Jahres zunehmend und erreichte im letzten Quartal ihren Tiefpunkt.

1.4 Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung (F&E) hat für die Blumenbecker Technik als Industriedienstleister eine wesentliche Bedeutung. Innovationen entscheiden mit über die künftige Leistungsfähigkeit und somit über den (zukünftigen) wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft. Im Berichtsjahr hat die BT weiterhin in erfolgsversprechende Entwicklungsprojekte im Bereich Flughafenbodengeräte investiert. Die Intensität der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wird durch den hohen Anteil am Anlagevermögen von 38% (Vorjahr 42%) verdeutlicht.

Von den aktivierten Projekten in Höhe von 777 T€ (Vorjahr: 782 T€) befindet sich der überwiegende Anteil noch in der Entwicklung. Jedoch konnten zwei größere Entwicklungsprojekte zum Jahresende abgeschlossen werden. Alle Projekte werden nach derzeitigem Kenntnisstand bis Ende 2024 abgeschlossen und Marktreife erlangen.

2023 2022 2021 2020 2019
Aktivierte selbst erstellte immaterielle VG (T€) 777 782 705 663 554
Summe Anlagevermögen (T€) 2.042 1.979 1.602 1.594 1.551
Anteil am Anlagevermögen (%) 38% 40% 44% 42% 36%
Abschreibungen auf selbst erstellte immaterielle VG (T€) 72 22 21 7 4

1.5 Geschäftsverlauf

Die BT erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von 17,0 Mio.€ und konnte damit sowohl den Vorjahreswert (14,9 Mio.€) als auch das ursprüngliche Budget (14,3 Mio. €) deutlich überschreiten. Damit konnte ein EBT von 1,7 Mio.€ (Vorjahr: 1,2 Mio.€) bei einer EBT-Marge von 10 % (Vorjahr: 8,2%) erzielt werden. Das geplante EBT (0,6 Mio. €) wurde erheblich übertroffen.

Im Vorjahr wurde durch einen Asset-Deal das operative Geschäft eines Metallbauers in Haiger übernommen. Die Eingliederung dieser Einheit verlief planmäßig und stellt eine wesentliche Unterstützung des Flughafenbodengeschäfts dar, indem sie notwendige Zulieferarbeiten erbringt.

Die Geschäftsführung ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. Sowohl das Service-Geschäft als auch der Bereich Flughafenbodengeräte / Bahntechnik liefen stabil auf hohem Niveau. Die wirtschaftliche Lage wird insgesamt als hervorragend bewertet. Die Vermögenslage mit einer Eigenkapitalquote von 70 % ist auf einem außerordentlich guten Niveau. Die ebenfalls sehr gute Finanzlage zeigt sich durch ausreichende Zahlungsmittelzuflüsse, die durch die operative Geschäftstätigkeit generiert werden. Notwendige Investitionen, insbesondere im Bereich der Entwicklungsprojekte, können damit finanziert werden. Weiterhin bestehen zum Stichtag genügend freie Kreditlinien bei den Hausbanken, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden können. Die Ertragslage ist mit dem erreichten Jahresergebnis ebenfalls als sehr gut zu bezeichnen.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1 Ertragslage

Die BT generierte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 16,9 Mio.€ gegenüber 14,8 Mio.€ im Vorjahr, was einem Anstieg von 13,9% entspricht. Umsatztreiber sind sowohl das Flughafenboden / Bahngeschäft als auch das Dienstleistungsgeschäft durch die Service-Standorte.

Unter den aktivierten Eigenleistungen werden die Entwicklungskosten für Prototypen (selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände) in Höhe von 67 T€ ausgewiesen (Vorjahr: 75 T€).

Die Materialaufwendungen inklusive bezogener Fremdleistungen erhöhen sich um 13,6% auf 7,3 Mio.€ (Vorjahr: 6,4 Mio.€). Der Anstieg steht im Einklang mit der ausgeweiteten Geschäftstätigkeit. Bezogen auf die Gesamtleistung ergibt sich eine Materialintensität von 42,9 % (Vorjahr: 42,9 %).

Die Personalaufwendungen inklusive Sozialabgaben belaufen sich auf 5,9 Mio.€ (Vorjahr: 5,2 Mio.€), was einem Anstieg von 12 % entspricht. Ursächlich dafür sind deutliche Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Aufwendungen für gebildete Rückstellungen in Höhe von 206 T€ für zu zahlende Inflationsausgleichsprämien im Jahr 2024. Die Personalaufwandsquote als Verhältnis von Personalaufwand zur Gesamtleistung beträgt 34,6 % (Vorjahr: 35,1 %).

Die Abschreibungen beinhalten außerplanmäßige Wertberichtigungen in Höhe von 50 T€ auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände (Vorjahr: 0 T€). Im Vorjahr wurden Wertberichtigungen auf nicht werthaltige Vorräte in Höhe von 181 T€ ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 2,1 Mio.€ (Vorjahr: 1,9 Mio.€). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen für Einzelgewährleistungen in Höhe 165 T€.

Der Anstieg des Steueraufwands auf 504 T€ (Vorjahr: 358 T€) ist die Folge der Ergebnissteigerung im Berichtsjahr. Die Steuerquote beträgt 29,3 % (Vorjahr: 29,1 %).

Der folgende Mehrjahresvergleich zeigt die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen in den letzten Geschäftsjahren:

2023 2022 2021 2020 2019
Gesamtleistung Mio. € 17,0 14,9 12,3 11,3 14,1
Ergebnis vor Steuern Mio. € 1,7 1,2 1,1 0,7 1,4
EBT-Marge % 10,0 8,2 8,6 6,2 10,1
Materialeinsatzquote % 42,9 42,9 43,3 42,1 48,9
Personaleinsatzquote % 34,6 35,2 35,1 36,7 29,7
Steuerquote % 29,3 29,1 29,0 29,6 28,8

2.2 Finanzlage

Die Nutzung externer Finanzierungsquellen erfolgt über die Aufnahme kurzfristiger Kredite durch Hausbanken. Die Gesellschaft hat aufgrund der Projektgeschäfte einen schwankenden Kapitalbedarf der erheblich über Kundenanzahlungen bei größeren Aufträgen beeinflusst wird. Vor allem im Bereich Flughafenbodengeräte und Bahntechnik wird versucht, entsprechende Vorauszahlungen beim Kunden anzufordern, um liquiditätsmäßig nicht zu stark in Vorleistung treten zu müssen. Des Weiteren werden bei längeren Aufträgen Teilrechnungen gestellt.

Es bestehen Kontokorrentvereinbarungen bei Kreditinstituten, nach denen die BT liquide Mittel bis zu einem Betrag von 0,95 Mio.€ (Vorjahr: 0,95 Mio.€) aufnehmen kann. Zum Stichtag ist die gesamte Linie frei verfügbar. Zum Stichtag bestehen gegenüber Kreditinstituten keine Verbindlichkeiten.

Neben den Kontokorrentvereinbarungen stehen gesonderte Avalkreditlinien in Höhe von 1,7 Mio.€ (Vorjahr: 1,7 Mio.€) zur Verfügung, von denen 1,1 Mio.€ (Vorjahr: 0,9 Mio.€) zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen sind.

Zum Stichtag beträgt der Auftragsbestand der Gesellschaft 3,8 Mio.€ gegenüber 4,6 Mio.€ zu Jahresbeginn.

Die (verkürzte) Kapitalflussrechnung zeigt Herkunft und Verwendung der finanziellen Mittel (siehe auch Anlage E):

31.12.2023
1. Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.478.641
2. Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -232.306
3. Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -292.962
4. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 1,2,3) 953.373
5. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 986.444
6. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 4 und 5) 1.939.817

2.3 Vermögenslage

Im Vorjahresvergleich hat sich die Vermögens- und Kapitalstruktur wie folgt entwickelt:

31.12.2023 Vorjahr
T€ in % T€ in %
A. Anlagevermögen 2.042 27% 1.979 31%
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.050 14% 1.091 17%
II. Sachanlagen 992 13% 889 14%
B. Umlaufvermögen 5.548 73% 4.338 68%
I. Vorräte 1.656 22% 534 8%
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.952 26% 2.818 44%
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.940 25% 986 16%
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0 0% 1 0%
D. Aktive latente Steuern 23 0% 21 0%
Aktiva 7.612 100% 6.339 100%
A. Eigenkapital 5.325 70% 4.376 69%
B. Rückstellungen 1.491 20% 955 15%
C. Verbindlichkeiten 563 7% 773 12%
D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0 0% 0 0%
E. Passive latente Steuern 233 3% 235 4%
Passiva 7.612 100% 6.339 100%

Das Gesamtvermögen der Blumenbecker Technik GmbH beläuft sich zum Stichtag auf 7,6 Mio.€ (Vorjahr: 6,3 Mio.€).

Das Anlagevermögen macht mit 2,0 Mio.€ etwa 27% des Gesamtvermögens aus. Es gab keine wesentlichen Veränderungen im Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr.

Das Vorratsvermögen hat sich deutlich erhöht und beträgt zum Stichtag 1,7 Mio.€ (Vorjahr: 0,5 Mio.€). Im Vorjahr waren noch größere Anzahlungen für Kundenaufträge enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich auf 2,0 Mio.€ reduziert. Im Vorjahr bestanden zum Bilanzstichtag noch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus einem Großprojekt.

Das Eigenkapital erhöht sich auf 5,3 Mio.€ (Vorjahr: 4,4 Mio.€).

Die Rückstellungen steigen auf 1,5 Mio.€ an (Vorjahr: 1,0 Mio.€). Grund dafür sind zum einen gestiegene Steuerrückstellungen, die aus dem erfolgreichen Geschäftsjahr resultieren. Zum anderen wurden Rückstellungen für Einzelgewährleistungen sowie Inflationsausgleichsprämien gebildet.

Die Verbindlichkeiten sinken auf 0,6 Mio.€ (Vorjahr: 0,8 Mio.€). Das Vorjahr beinhaltete sonstige Verbindlichkeiten für abzuführende Kapitalertragsteuer.

Das Working Capital steigt moderat auf 2,3 Mio.€ (Vorjahr: 2,1 Mio.€).

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie der geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar:

Angesichts der zuletzt weiter schwachen Frühindikatoren, anhaltender und neu hinzukommender geopolitischer Krisen, die zu steigenden Transportkosten und Verzögerungen in Lieferketten führen können, sowie temporär erhöhter Verbraucherpreise zu Jahresbeginn ist auch für das erste Quartal dieses Jahres noch nicht mit einer konjunkturellen Trendwende zu rechnen. Bei einem Rückgang der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen.

Insgesamt ist gemäß den Prognosen internationaler Organisationen in diesem Jahr aber nach Abschluss der Lagerkorrekturen und damit wieder steigendem Neugeschäft mit einer moderaten Erholung des Welthandelsvolumens zu rechnen (2023: 0,5 %, 2024: 3,1 %) - auch wenn das Welt-BIP weiterhin mit einer Zuwachsrate von rund 3 % nur unterdurchschnittlich expandieren dürfte. In den westlichen Volkswirtschaften dürfte sich das Wirtschaftswachstum im Zuge der Abkühlung in den USA und der Erholung in den EU-Ländern nach der starken Betroffenheit durch die Energiepreiskrise annähern. Dagegen ist in Asien eine Divergenz zwischen den sich abschwächenden Expansionsraten in China und Japan einerseits und den recht kräftig wachsenden übrigen asiatischen Ländern andererseits, allen voran Indien, zu erwarten. Alles in allem dürfte die Nachfrage nach deutschen Exportgütern nach der ausgeprägten Schwäche im abgelaufenen Jahr in diesem Jahr wieder spürbar zunehmen.

Die BT plant mit einer Gesamtleistung von 15,2 € Mio. für das kommende Geschäftsjahr 2024. Daraus ergibt sich planerisch ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 0,8 Mio. €.

3.2 Risikobericht

Aktuell werden von der Geschäftsführung insbesondere die nachfolgend genannten Einzelrisiken verfolgt, die das Geschäft der Blumenbecker Technik GmbH sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflussen können:

Abhängigkeit von Lieferanten:

Die Beschaffung von Komponenten und Dienstleistungen bei Fremdlieferanten ist mit den grundsätzlichen Risiken hinsichtlich Lieferfähigkeit, Termintreue, Preisstabilität sowie der Qualität behaftet.

Deshalb richtet die Gesellschaft ihr Augenmerk auf die Auswahl und Entwicklung zuverlässiger Lieferanten. Grundsätzlich wird versucht, Abhängigkeiten zu einzelnen Lieferanten zu vermeiden. Bei speziellen Komponenten ist der Lieferantenkreis jedoch zum Teil eingeschränkt und es können saisonale Lieferengpässe entstehen. Diese Quellen werden mit besonderer Aufmerksamkeit betreut und laufend hinsichtlich alternativer Lieferanten analysiert. Durch den Zukauf des Geschäftsbetriebs Haiger wurde die bestehende Abhängigkeit im Bereich des Flughafenbodengeschäfts deutlich reduziert und die Möglichkeit einer überwiegend eigenständigen Produktion geschaffen.

Verspätete Lieferungen, Qualitätsmängel oder Preissteigerungen unserer Lieferanten können zu temporären Lieferengpässen und damit zu mehr oder minder großen Umsatz- und Ergebniseinbußen führen.

Durch die Integration der Produktionsstätte in Haiger ist die BT diesem Risiko begegnet, da sie dadurch auf andere Lieferanten für die Herstellung von Dollys weitestgehend verzichten kann.

Abhängigkeit von Kunden:

Der Bereich Flughafenbodengeschäft und Bahntechnik ist wesentlichen Kundenabhängigkeiten ausgesetzt. In diesem Segment werden Projekte häufig mit einzelnen Großkunden abgewickelt. Können hier einzelne Projekte nicht gewonnen werden, kann sich dies deutlich auf den wirtschaftlichen Erfolg dieses Geschäftsfelds niederschlagen.

Dieses Risiko wird durch einen höheren Anteil von kleinen und mittleren Aufträgen in anderen Bereichen relativiert. Insgesamt ist das Kundenportfolio dadurch ausgewogen, so dass sich keine existenzbedrohenden Abhängigkeiten von einem einzelnen Geschäftspartner ergeben. Darüber hinaus versucht die Gesellschaft stetig die Kundenbasis zu verbreitern.

Das Forderungsausfallrisiko generell ist durch das Bestehen einer Kreditversicherung als gering einzustufen.

Technologische Entwicklungen:

Als Industriedienstleister bietet die Gesellschaft Produkte und Service für aktuelle technische Fragestellungen an. Die Wettbewerbssituation und die sich rasch verändernden technologischen Anforderungen bringen Risiken mit sich.

Deshalb wird intensiv daran gearbeitet, mit dem technologischen Fortschritt mitzuhalten und versucht, stetig die verwendeten Technologien zu verbessern. Deshalb wird unter anderem in Entwicklungsprojekte investiert. Jedoch besteht hier die Gefahr, dass die aktivierten selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände nicht zur Marktreife gelangen. Die Folge wäre außerplanmäßige Abschreibungen in möglicherweise erheblicher Höhe. Die Blumenbecker Technik überwacht deshalb intensiv den Projektfortschritt und die Entwicklungen am Markt.

Beurteilung der Risikosituation der Gesellschaft durch die Unternehmensleitung:

Die Überprüfung der Gesamtrisikolage der Gesellschaft hat zu dem Ergebnis geführt, dass derzeit keines der vorstehend genannten Risiken als unternehmensgefährdend einzustufen ist.

3.3 Chancenbericht

Die Gesellschaft agiert in einem dynamischen Marktumfeld, in dem sich ständig neue Chancen eröffnen. Diese systematisch zu erkennen und zu nutzen, ist ein wichtiger Faktor für das nachhaltige Wachstum der Gesellschaft. Im Rahmen des Chancenmanagement werden neue Märkte und Anwendungsfelder beobachtet und Marktanalysen ausgewertet. Die Identifizierung von Chancen in den Produktbereichen und Märkten liegt bei der Geschäftsführung und den Abteilungsleitern.

Etwaige Chancen, die für das Unternehmen zu einer positiveren Prognose- bzw. Zielabweichung im Geschäftsjahr 2024 führen könnten, sieht die Geschäftsführung derzeit nicht.

 

Bad Lauchstädt, 9. April 2024

Richard Mayer

Ralf Herzog

1.5 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Blumenbecker Technik GmbH, Bad Lauchstädt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Blumenbecker Technik GmbH, Bad Lauchstädt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Blumenbecker Technik GmbH, Bad Lauchstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 9. April 2024

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sebastian Müller, Wirtschaftsprüfer

Armin Weber, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses der Blumenbecker Technik GmbH zum 31.12.2023: 23.05.2024

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