Blumenbecker Technik GmbH
Bahnhofstraße 11b, 06246 Bad Lauchstädt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Paul Wiethoff seit 5.3.2026 | Geschäftsführer |
Olaf Lingnau seit 21.1.2026 | Geschäftsführer |
Andreas Bez seit 21.1.2026 | Prokura |
Mike Jens Wenzel seit 8.7.2022 | Prokura |
Richard Heinrich Scharmann seit 10.12.2010 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.00% | |
| 26.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Blumenbecker Technik GmbHBad Lauchstädt OT SchafstädtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231.1 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
1.2 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023DER BLUMENBECKER TECHNIK GMBH, BAD LAUCHSTÄDT
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Blumenbecker Technik GmbH mit Sitz im Ortsteil Schafstädt von Bad Lauchstädt (eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 208156) wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Vorschriften und nach den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses entspricht der des Vorjahres. Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, erfolgen diese Angaben im Anhang. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder zu Herstellungskosten (gem. § 255 Abs. 2a HGB in Verbindung mit § 255 Abs. 2 HGB) bilanziert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten, in Höhe der für die Entwicklung angefallenen Aufwendungen gemäß § 255 Abs. 2a HGB bewertet. Diese werden nach Fertigstellung über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. In den Bewertungsansatz werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene entwicklungsbezogene Gemeinkosten einbezogen. In den Ausnahmefällen, in denen die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird gemäß § 253 Abs. 3 S. 3 HGB eine Nutzungsdauer von zehn Jahren unterstellt. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund einer fehlenden Nutzungsfähigkeit notwendig sind, werden diese berücksichtigt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bis zu fünf Jahre. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen notwendig sind, werden diese berücksichtigt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige sowie ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 35 Jahren. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 250 bis € 800 wird die Sofortabschreibung gewählt. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich zu Einkaufspreisen oder zu niedrigeren Tageswerten zum Bilanzstichtag. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB, um noch anfallende Aufwendungen geminderte, Verkaufswerte anzusetzen sind. In den Bewertungsansatz werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene produktionsbezogene Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Des Weiteren werden angemessene (produktbezogene) allgemeine Verwaltungskosten berücksichtigt. Unfertige Erzeugnisse beinhalten noch nicht fertiggestellte Aufträge, die überwiegend in dem Bereich Flughafenbodengeräte/Bahntechnik erbracht werden. Noch zu erwartende Verluste werden durch Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Grundsätzlich werden innerhalb der Vorräte Abwertungen für Bestandsrisiken aus Lagerdauer und eingeschränkter Verwertbarkeit in angemessenem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 100 T€ (Vorjahr: 95 T€) sind in dem Gutachten mit der versicherungsmathematischen Methode "Projected Unit Credit Method" (PUC-Methode) nachgewiesen. Der Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) p.a.; die Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB wurde mit dem Abzinsungssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung für Restlaufzeiten von 15 Jahren für November 2023 in Anspruch genommen. Der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes beträgt zehn Jahre. Zur Erfüllung der Anpassungsvorschriften des § 16 Abs. 2 Nr. 1 BetrAVG wird eine jährliche Rentenanpassung mit 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) p.a. angesetzt. Dieser Wert entspricht der geschätzten Veränderung des Verbraucherpreisindex. Für die biometrischen Annahmen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Rückstellung für Gewährleistung wurde pauschal mit einem Prozentsatz in Höhe von 0,25 % (Vorjahr: 0,25 %) des laufenden Jahresumsatzes ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. In anderen Fällen wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert bzw. Steuerentlastungen aktiviert. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt. Im Berichtsjahr wurde weiterhin das Bilanzierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ausgeübt und alle angefallenen Entwicklungskosten in Höhe von 67 T€ aktiviert (Vorjahr: T€ 75). Zum Bilanzstichtag beträgt der Saldo 777 T€ (Vorjahr: 782 T€). Der ausgewiesene Firmenwert in Höhe von 251 T€ (Vorjahr: 270 T €) resultiert aus einem Asset-Deal und wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1,0 Mio.€ (Vorjahr: 1,0 Mio.€) betreffen ausschließlich Darlehensforderungen an die Schwestergesellschaft B+M Blumenbecker GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 54 T€ (Vorjahr: 71 T€) beinhalten Forderungen gegenüber Mitarbeitern (14 T€; Vorjahr: 9 T€) und debitorische Kreditoren (14 T€; Vorjahr: 24 T€). Für die Laufzeit der Forderungen wird auf den Forderungsspiegel (Anlage B) verwiesen. 3.3 Eigenkapital Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Jahresüberschuss in Höhe von 1,2 Mio.€ auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Davon unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von 567 T€ (Vorjahr: T€ 571) einer Ausschüttungssperre. Der Betrag resultiert im Grunde aus den latenten Steuern, dem Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen sowie den aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Anlagevermögensgegenständen.
Für die Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Eigenkapitalspiegel verwiesen (Anlage C). 3.4 Pensionsrückstellungen Aus den oben genannten Bewertungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung Diskontaufwendungen und Zinsaufwendungen im Finanzergebnis von 1 T€ (Vorjahr: 3 T€) enthalten. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 1 (Vorjahr: T€ 3). Der Erfüllungsbetrag auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 101 T€ (Vorjahr: T€ 98) entgegen dem Erfüllungsbetrag auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 100 T€ (Vorjahr: T€ 95). 3.5 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:
Die sonstigen Personalverpflichtungen beinhalten im Berichtsjahr Aufwendungen für Inflationsausgleichsprämien. 3.6 Verbindlichkeiten Für die Laufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel (Anlage D). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen (84 T€). Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt für abzuführende Umsatz, Lohn- und Kirchensteuer. 3.7 Latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt:
Veränderung passivierter latenter Steuern (Beträge in T€)
Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde wie im Vorjahr ein durchschnittlicher Steuersatz von 30 % (15 % für Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und 15 % für Gewerbesteuer) zugrunde gelegt. Der Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern erfolgt unsaldiert. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Die Umsätze werden überwiegend in Deutschland generiert. 4.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 13 T€ (Vorjahr: 5 T€) und periodenfremde Forderungserträge in Höhe von 9 T€ (Vorjahr: 0 T€). 4.3 Personalaufwand In den Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 18 T€ enthalten (Vorjahr: 2 T€). 4.4 Abschreibungen Die Entwicklung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ist im Anlagespiegel dargestellt. Innerhalb der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind außerplanmäßige Wertberichtigungen in Höhe von 50 T€ enthalten (Vorjahr: 0 T€). 4.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen
4.6 Finanzergebnis Zinserträge durch Kapitalforderungen an verbundenen Unternehmen sind im aktuellen Geschäftsjahr in Höhe von 69 T€ ausgewiesen (Vorjahr: 31 T€). Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen sind nicht angefallen. Die Zinsaufwendungen enthalten 2 T€ Zinsanteile für Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen (Vorjahr: 2 T€). In diesem Zusammenhang sind Zinsaufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von 0 T€ angefallen (Vorjahr: 1 T€). 4.7 Steuern vom Einkommen und Ertrag Als Ertragssteueraufwendungen werden die Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlags und die Gewerbeertragssteuer ausgewiesen.
5. Sonstige Angaben 5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen und im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB nicht in der Bilanz erfasste Geschäfte Es bestehen für das kommende Geschäftsjahr Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 295 T€ (Vorjahr: 239 T€). Ein Vertragsende ist für die Mietverträge derzeit nicht vereinbart. Die Nutzung der bestehenden Operating-Leasing-Verträge trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim entsprechenden Leasinggeber. Es besteht ein Pachtvertrag für die gemieteten Büroräume sowie für die Produktion in Haiger. Die jährlichen Mietzinsen betragen derzeit 138 T€ (Vorjahr:128 T€). Für den Pachtvertrag ist ein Vertragsende nicht vereinbart; er kann mit einer Frist von zwölf Monaten zum Ende des Kalenderjahres gekündigt werden. Darüber hinaus bestehen im üblichen Rahmen Miet- und Wartungsverträge für die EDV-Anlage und für andere Büroausstattungen, welche sich automatisch verlängern, sofern keine Kündigung der Verträge seitens der Gesellschaft erfolgt. 5.2 Mitarbeiter Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich 114 (Vorjahr: 111) Mitarbeiter beschäftigt. 5.3 Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen Folgende wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt: Bezug von Dienstleistungen (im Wesentlichen für Holdingdienstleistungen) in Höhe von 1,2 € Mio. (Vorjahr: 1,1 € Mio.). An die Schwestergesellschaft B+M Blumenbecker GmbH wurde im Vorjahr ein Darlehen über 1,0 € Mio. vergeben. Die Rückzahlung ist für Ende 2024 vereinbart. 5.4 Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Blumenbecker Technik GmbH wird in den Konzernabschluss der Blumenbecker GmbH & Co. KG, Beckum, für das Geschäftsjahr 2023 einbezogen (größter und kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Muttergesellschaft werden beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und sind über die Internetseite des Unternehmensregisters (www.unternehmensregister.de) zugänglich. 5.5 Organmitglieder
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird nach §286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5.6 Gesamtbezüge an frühere Organe An ehemalige Geschäftsführer wurden im Geschäftsjahr Pensionszahlungen in Höhe von 7 T€ geleistet. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer betragen 100 T€.
Bad Lauchstädt, 9. April 2024 Richard Mayer Ralf Herzog Anlagespiegel
Forderungsspiegel
Eigenkapitalspiegel (Anlage C) für das Geschäftsjahr 2023
Verbindlichkeitenspiegel
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell- und Rahmenbedingungen 1.1 Geschäftsmodell Die Blumenbecker Technik GmbH ist ein Industriedienstleister, der in den Geschäftsbereichen Industriewartung, Flughafenbodengeräte und Bahntechnik sowie Service von Hebebühnen tätig ist. Das Angebot der Gesellschaft umfasst herstellerunabhängige, industrielle Instandhaltung von Kranen, Toren und Regalanlagen, Produktion von Dacharbeitsständen für die Wartung der Deutschen Bahn und anderen europäischen Bahnbetreibern sowie die Herstellung von sogenannten Dollys für Flughäfen. Der bislang ebenfalls angebotene Steuerungs- und Schaltanlagenbau wurde im Vorjahr geschlossen. Die Blumenbecker Technik zeichnet sich insbesondere durch ausgeprägte Kompetenz, zeitliche Flexibilität und kurzfristige Reaktion auf neue Kundenbedürfnisse aus. Der Großteil des Umsatzes wird in Deutschland erzielt. Neben dem Hauptsitz in Bad Lauchstädt unterhält die Gesellschaft noch Niederlassungen für die Serviceabteilungen in Chemnitz, Rüdersdorf und Zeitz. Zudem befinden sich im Flughafen Leipzig eine Instandhaltungswerkstatt und in Haiger eine Produktionsstätte. Die Blumenbecker Technik GmbH steuert ihre wirtschaftliche Entwicklung anhand von Kennzahlen. Nachfolgend werden die für die Gesellschaft wichtigsten Kennzahlen erläutert:
Für diese Finanzkennzahlen hat die Firmengruppe aus den strategischen und operativen Planungsprozessen Zielvorgaben über einen 3-jährigen Planungshorizont entwickelt, die laufend überwacht werden. 1.2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Insbesondere der private Konsum aber auch die staatlichen Konsumausgaben sind im vergangenen Jahr gesunken. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0 % deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen beigetragen haben. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8 % ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit - 3,0 % sogar noch kräftiger. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen. Positiv ist die Entwicklung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zu werten, die im Jahr 2023 um +5,9 % spürbar zunahmen. Sowohl die Arbeitnehmerentgelte (+6,7 %) als auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5 %) lagen dabei deutlich im Plus. Gestützt wurden die Einkommensentwicklung neben spürbaren Lohnsteigerungen auch von staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abmilderung des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes wie den Energiepreisbremsen, und der Möglichkeit zu steuerfreien Inflationsausgleichsprämien. Die stark gestiegenen Zinsen und der noch nicht abgeschlossene Abbau der hohen Lagerhaltung im Nachgang der Lieferkettenstörungen lasteten weiterhin auf der Industriekonjunktur. Auch die globalen Einkaufsmanagerindizes verharrten im Dezember in vielen wichtigen Handelspartnerländern Deutschlands unterhalb der Wachstumsschwelle. Der Stimmungsindikator von S&P Global hat sich im Dezember weiter erholt und liegt nun mit 51 Punkten leicht über der Wachstumsschwelle. Während sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe von 49,3 auf 49,0 Punkte etwas eintrübte, verbesserte sie sich bei den Dienstleistern um einen Punkt auf 51,6 Zähler. 1.3 Branchenspezifische Rahmenbedingungen Der Geschäftserfolg der Blumenbecker Technik wird neben der allgemeinen Konjunktur auch von branchenspezifischen Entwicklungen beeinflusst. Hierzu zählen speziell die Branchen Maschinenbau und Industriedienstleistungen und dabei besonders auch der Luft- und Bahnverkehr. Zum Jahresende trübt sich die Stimmung in den Führungsetagen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Branchenführer blicken mit Sorge auf Deutschlands wirtschaftliche Entwicklung und prognostizieren für 2024 einen Rückgang des Branchenwachstums. Anfang 2023 noch verhalten optimistisch, verschlechterte sich die Wachstumserwartung im Laufe des Jahres zunehmend und erreichte im letzten Quartal ihren Tiefpunkt. 1.4 Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung (F&E) hat für die Blumenbecker Technik als Industriedienstleister eine wesentliche Bedeutung. Innovationen entscheiden mit über die künftige Leistungsfähigkeit und somit über den (zukünftigen) wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft. Im Berichtsjahr hat die BT weiterhin in erfolgsversprechende Entwicklungsprojekte im Bereich Flughafenbodengeräte investiert. Die Intensität der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wird durch den hohen Anteil am Anlagevermögen von 38% (Vorjahr 42%) verdeutlicht. Von den aktivierten Projekten in Höhe von 777 T€ (Vorjahr: 782 T€) befindet sich der überwiegende Anteil noch in der Entwicklung. Jedoch konnten zwei größere Entwicklungsprojekte zum Jahresende abgeschlossen werden. Alle Projekte werden nach derzeitigem Kenntnisstand bis Ende 2024 abgeschlossen und Marktreife erlangen.
1.5 Geschäftsverlauf Die BT erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von 17,0 Mio.€ und konnte damit sowohl den Vorjahreswert (14,9 Mio.€) als auch das ursprüngliche Budget (14,3 Mio. €) deutlich überschreiten. Damit konnte ein EBT von 1,7 Mio.€ (Vorjahr: 1,2 Mio.€) bei einer EBT-Marge von 10 % (Vorjahr: 8,2%) erzielt werden. Das geplante EBT (0,6 Mio. €) wurde erheblich übertroffen. Im Vorjahr wurde durch einen Asset-Deal das operative Geschäft eines Metallbauers in Haiger übernommen. Die Eingliederung dieser Einheit verlief planmäßig und stellt eine wesentliche Unterstützung des Flughafenbodengeschäfts dar, indem sie notwendige Zulieferarbeiten erbringt. Die Geschäftsführung ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. Sowohl das Service-Geschäft als auch der Bereich Flughafenbodengeräte / Bahntechnik liefen stabil auf hohem Niveau. Die wirtschaftliche Lage wird insgesamt als hervorragend bewertet. Die Vermögenslage mit einer Eigenkapitalquote von 70 % ist auf einem außerordentlich guten Niveau. Die ebenfalls sehr gute Finanzlage zeigt sich durch ausreichende Zahlungsmittelzuflüsse, die durch die operative Geschäftstätigkeit generiert werden. Notwendige Investitionen, insbesondere im Bereich der Entwicklungsprojekte, können damit finanziert werden. Weiterhin bestehen zum Stichtag genügend freie Kreditlinien bei den Hausbanken, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden können. Die Ertragslage ist mit dem erreichten Jahresergebnis ebenfalls als sehr gut zu bezeichnen. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1 Ertragslage Die BT generierte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 16,9 Mio.€ gegenüber 14,8 Mio.€ im Vorjahr, was einem Anstieg von 13,9% entspricht. Umsatztreiber sind sowohl das Flughafenboden / Bahngeschäft als auch das Dienstleistungsgeschäft durch die Service-Standorte. Unter den aktivierten Eigenleistungen werden die Entwicklungskosten für Prototypen (selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände) in Höhe von 67 T€ ausgewiesen (Vorjahr: 75 T€). Die Materialaufwendungen inklusive bezogener Fremdleistungen erhöhen sich um 13,6% auf 7,3 Mio.€ (Vorjahr: 6,4 Mio.€). Der Anstieg steht im Einklang mit der ausgeweiteten Geschäftstätigkeit. Bezogen auf die Gesamtleistung ergibt sich eine Materialintensität von 42,9 % (Vorjahr: 42,9 %). Die Personalaufwendungen inklusive Sozialabgaben belaufen sich auf 5,9 Mio.€ (Vorjahr: 5,2 Mio.€), was einem Anstieg von 12 % entspricht. Ursächlich dafür sind deutliche Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Aufwendungen für gebildete Rückstellungen in Höhe von 206 T€ für zu zahlende Inflationsausgleichsprämien im Jahr 2024. Die Personalaufwandsquote als Verhältnis von Personalaufwand zur Gesamtleistung beträgt 34,6 % (Vorjahr: 35,1 %). Die Abschreibungen beinhalten außerplanmäßige Wertberichtigungen in Höhe von 50 T€ auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände (Vorjahr: 0 T€). Im Vorjahr wurden Wertberichtigungen auf nicht werthaltige Vorräte in Höhe von 181 T€ ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 2,1 Mio.€ (Vorjahr: 1,9 Mio.€). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen für Einzelgewährleistungen in Höhe 165 T€. Der Anstieg des Steueraufwands auf 504 T€ (Vorjahr: 358 T€) ist die Folge der Ergebnissteigerung im Berichtsjahr. Die Steuerquote beträgt 29,3 % (Vorjahr: 29,1 %). Der folgende Mehrjahresvergleich zeigt die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen in den letzten Geschäftsjahren:
2.2 Finanzlage Die Nutzung externer Finanzierungsquellen erfolgt über die Aufnahme kurzfristiger Kredite durch Hausbanken. Die Gesellschaft hat aufgrund der Projektgeschäfte einen schwankenden Kapitalbedarf der erheblich über Kundenanzahlungen bei größeren Aufträgen beeinflusst wird. Vor allem im Bereich Flughafenbodengeräte und Bahntechnik wird versucht, entsprechende Vorauszahlungen beim Kunden anzufordern, um liquiditätsmäßig nicht zu stark in Vorleistung treten zu müssen. Des Weiteren werden bei längeren Aufträgen Teilrechnungen gestellt. Es bestehen Kontokorrentvereinbarungen bei Kreditinstituten, nach denen die BT liquide Mittel bis zu einem Betrag von 0,95 Mio.€ (Vorjahr: 0,95 Mio.€) aufnehmen kann. Zum Stichtag ist die gesamte Linie frei verfügbar. Zum Stichtag bestehen gegenüber Kreditinstituten keine Verbindlichkeiten. Neben den Kontokorrentvereinbarungen stehen gesonderte Avalkreditlinien in Höhe von 1,7 Mio.€ (Vorjahr: 1,7 Mio.€) zur Verfügung, von denen 1,1 Mio.€ (Vorjahr: 0,9 Mio.€) zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen sind. Zum Stichtag beträgt der Auftragsbestand der Gesellschaft 3,8 Mio.€ gegenüber 4,6 Mio.€ zu Jahresbeginn. Die (verkürzte) Kapitalflussrechnung zeigt Herkunft und Verwendung der finanziellen Mittel (siehe auch Anlage E):
2.3 Vermögenslage Im Vorjahresvergleich hat sich die Vermögens- und Kapitalstruktur wie folgt entwickelt:
Das Gesamtvermögen der Blumenbecker Technik GmbH beläuft sich zum Stichtag auf 7,6 Mio.€ (Vorjahr: 6,3 Mio.€). Das Anlagevermögen macht mit 2,0 Mio.€ etwa 27% des Gesamtvermögens aus. Es gab keine wesentlichen Veränderungen im Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr. Das Vorratsvermögen hat sich deutlich erhöht und beträgt zum Stichtag 1,7 Mio.€ (Vorjahr: 0,5 Mio.€). Im Vorjahr waren noch größere Anzahlungen für Kundenaufträge enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich auf 2,0 Mio.€ reduziert. Im Vorjahr bestanden zum Bilanzstichtag noch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus einem Großprojekt. Das Eigenkapital erhöht sich auf 5,3 Mio.€ (Vorjahr: 4,4 Mio.€). Die Rückstellungen steigen auf 1,5 Mio.€ an (Vorjahr: 1,0 Mio.€). Grund dafür sind zum einen gestiegene Steuerrückstellungen, die aus dem erfolgreichen Geschäftsjahr resultieren. Zum anderen wurden Rückstellungen für Einzelgewährleistungen sowie Inflationsausgleichsprämien gebildet. Die Verbindlichkeiten sinken auf 0,6 Mio.€ (Vorjahr: 0,8 Mio.€). Das Vorjahr beinhaltete sonstige Verbindlichkeiten für abzuführende Kapitalertragsteuer. Das Working Capital steigt moderat auf 2,3 Mio.€ (Vorjahr: 2,1 Mio.€). 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1 Prognosebericht Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie der geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Angesichts der zuletzt weiter schwachen Frühindikatoren, anhaltender und neu hinzukommender geopolitischer Krisen, die zu steigenden Transportkosten und Verzögerungen in Lieferketten führen können, sowie temporär erhöhter Verbraucherpreise zu Jahresbeginn ist auch für das erste Quartal dieses Jahres noch nicht mit einer konjunkturellen Trendwende zu rechnen. Bei einem Rückgang der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Insgesamt ist gemäß den Prognosen internationaler Organisationen in diesem Jahr aber nach Abschluss der Lagerkorrekturen und damit wieder steigendem Neugeschäft mit einer moderaten Erholung des Welthandelsvolumens zu rechnen (2023: 0,5 %, 2024: 3,1 %) - auch wenn das Welt-BIP weiterhin mit einer Zuwachsrate von rund 3 % nur unterdurchschnittlich expandieren dürfte. In den westlichen Volkswirtschaften dürfte sich das Wirtschaftswachstum im Zuge der Abkühlung in den USA und der Erholung in den EU-Ländern nach der starken Betroffenheit durch die Energiepreiskrise annähern. Dagegen ist in Asien eine Divergenz zwischen den sich abschwächenden Expansionsraten in China und Japan einerseits und den recht kräftig wachsenden übrigen asiatischen Ländern andererseits, allen voran Indien, zu erwarten. Alles in allem dürfte die Nachfrage nach deutschen Exportgütern nach der ausgeprägten Schwäche im abgelaufenen Jahr in diesem Jahr wieder spürbar zunehmen. Die BT plant mit einer Gesamtleistung von 15,2 € Mio. für das kommende Geschäftsjahr 2024. Daraus ergibt sich planerisch ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 0,8 Mio. €. 3.2 Risikobericht Aktuell werden von der Geschäftsführung insbesondere die nachfolgend genannten Einzelrisiken verfolgt, die das Geschäft der Blumenbecker Technik GmbH sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflussen können: Abhängigkeit von Lieferanten: Die Beschaffung von Komponenten und Dienstleistungen bei Fremdlieferanten ist mit den grundsätzlichen Risiken hinsichtlich Lieferfähigkeit, Termintreue, Preisstabilität sowie der Qualität behaftet. Deshalb richtet die Gesellschaft ihr Augenmerk auf die Auswahl und Entwicklung zuverlässiger Lieferanten. Grundsätzlich wird versucht, Abhängigkeiten zu einzelnen Lieferanten zu vermeiden. Bei speziellen Komponenten ist der Lieferantenkreis jedoch zum Teil eingeschränkt und es können saisonale Lieferengpässe entstehen. Diese Quellen werden mit besonderer Aufmerksamkeit betreut und laufend hinsichtlich alternativer Lieferanten analysiert. Durch den Zukauf des Geschäftsbetriebs Haiger wurde die bestehende Abhängigkeit im Bereich des Flughafenbodengeschäfts deutlich reduziert und die Möglichkeit einer überwiegend eigenständigen Produktion geschaffen. Verspätete Lieferungen, Qualitätsmängel oder Preissteigerungen unserer Lieferanten können zu temporären Lieferengpässen und damit zu mehr oder minder großen Umsatz- und Ergebniseinbußen führen. Durch die Integration der Produktionsstätte in Haiger ist die BT diesem Risiko begegnet, da sie dadurch auf andere Lieferanten für die Herstellung von Dollys weitestgehend verzichten kann. Abhängigkeit von Kunden: Der Bereich Flughafenbodengeschäft und Bahntechnik ist wesentlichen Kundenabhängigkeiten ausgesetzt. In diesem Segment werden Projekte häufig mit einzelnen Großkunden abgewickelt. Können hier einzelne Projekte nicht gewonnen werden, kann sich dies deutlich auf den wirtschaftlichen Erfolg dieses Geschäftsfelds niederschlagen. Dieses Risiko wird durch einen höheren Anteil von kleinen und mittleren Aufträgen in anderen Bereichen relativiert. Insgesamt ist das Kundenportfolio dadurch ausgewogen, so dass sich keine existenzbedrohenden Abhängigkeiten von einem einzelnen Geschäftspartner ergeben. Darüber hinaus versucht die Gesellschaft stetig die Kundenbasis zu verbreitern. Das Forderungsausfallrisiko generell ist durch das Bestehen einer Kreditversicherung als gering einzustufen. Technologische Entwicklungen: Als Industriedienstleister bietet die Gesellschaft Produkte und Service für aktuelle technische Fragestellungen an. Die Wettbewerbssituation und die sich rasch verändernden technologischen Anforderungen bringen Risiken mit sich. Deshalb wird intensiv daran gearbeitet, mit dem technologischen Fortschritt mitzuhalten und versucht, stetig die verwendeten Technologien zu verbessern. Deshalb wird unter anderem in Entwicklungsprojekte investiert. Jedoch besteht hier die Gefahr, dass die aktivierten selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände nicht zur Marktreife gelangen. Die Folge wäre außerplanmäßige Abschreibungen in möglicherweise erheblicher Höhe. Die Blumenbecker Technik überwacht deshalb intensiv den Projektfortschritt und die Entwicklungen am Markt. Beurteilung der Risikosituation der Gesellschaft durch die Unternehmensleitung: Die Überprüfung der Gesamtrisikolage der Gesellschaft hat zu dem Ergebnis geführt, dass derzeit keines der vorstehend genannten Risiken als unternehmensgefährdend einzustufen ist. 3.3 Chancenbericht Die Gesellschaft agiert in einem dynamischen Marktumfeld, in dem sich ständig neue Chancen eröffnen. Diese systematisch zu erkennen und zu nutzen, ist ein wichtiger Faktor für das nachhaltige Wachstum der Gesellschaft. Im Rahmen des Chancenmanagement werden neue Märkte und Anwendungsfelder beobachtet und Marktanalysen ausgewertet. Die Identifizierung von Chancen in den Produktbereichen und Märkten liegt bei der Geschäftsführung und den Abteilungsleitern. Etwaige Chancen, die für das Unternehmen zu einer positiveren Prognose- bzw. Zielabweichung im Geschäftsjahr 2024 führen könnten, sieht die Geschäftsführung derzeit nicht.
Bad Lauchstädt, 9. April 2024 Richard Mayer Ralf Herzog 1.5 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Blumenbecker Technik GmbH, Bad Lauchstädt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Blumenbecker Technik GmbH, Bad Lauchstädt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Blumenbecker Technik GmbH, Bad Lauchstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 9. April 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Sebastian Müller, Wirtschaftsprüfer Armin Weber, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses der Blumenbecker Technik GmbH zum 31.12.2023: 23.05.2024 |
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