GUSTO AG
Hohenpolding
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
1.
Grundlagen des Unternehmens
Geschäftsmodell
Die Gusto AG versorgt Bäckereien, Konditoreien,
Eishersteller und Gastronomiebetriebe mit Rohstoffen,
Zubehör und technischer Ausrüstung.
Das Sortiment umfasst etwa 4.500 verschiedene Produkte
und reicht von den Grundstoffen wie Mehl, Zucker, Salz,
Saaten oder Konserven über Frische-Produkte wie
Milchprodukte, Hefe und Obst bis zu einem großen
Sortiment tiefgekühlter Produkte.
Moderne temperaturgeführte Lagerräume und ein
gut organisierter Fuhrpark ermöglichen eine hohe
Verfügbarkeit und prompte Zustellung der Ware.
Dies und die kurzen Intervalle unserer Liefertouren mit
kurzen Vorlaufzeiten bei der Bestellung erleichtert den
Kunden die Disposition.
Die moderne Lagertechnik ermöglicht die
lückenlose Nachverfolgung der Ware. Die
Temperaturüberwachung vom Wareneingang bis zur
Auslieferung beim Kunden ist für jedes Gebinde
dokumentiert.
Ein Sortiment an Maschinen und Kleingeräten mit
Kundendienst aus unserer Werkstatt mit einem geschulten Team
von Mechanikern ergänzt unseren Service.
2.
Wirtschaftsbericht
a)
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die Corona-Krise hat die personellen Engpässe bei
unseren Kunden noch weiter verschärft. Vor allem
Teilzeit- und Aushilfskräfte haben sich anderweitig
orientiert.
Höhere Lebenshaltungskosten wurden durch die
Lohnerhöhungen nicht völlig ausgeglichen, was zu
Kaufkraftverlusten und verminderter Nachfrage führte.
Der Marktanteil handwerklicher Produkte ging aufgrund
des Preiskampfes gegenüber den Angeboten des
Lebensmittelhandels zurück. Die Zahl der Bäckereien
aber auch der gastronomischen Betriebe wurde durch
Geschäftsaufgaben weiter dezimiert.
b)
Geschäftsverlauf
·
Situation
Durch guten Service und eine zuverlässige Logistik
konnten wir bei unseren Kunden positive Absatzzahlen
erreichen. Die Disposition haben wir der Versorgungslage
angepasst und konnten den Lagerbestand trotz höherem
Umsatz um 251 T€ auf 2,984 Mio€ senken.
·
Ertragslage
Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr von T€
32.425,3 auf T€ 35.151,6.
Der erzielte Rohertrag war T€ 8.123,7 (VJ T€
7.150,6).
Die Personalkosten stiegen von T€ 3.861,7 im
Vorjahr auf T€ 4.232,7.
Das Jahresergebnis vor Steuern betrug € 968.703,77
nach € 659.651,00 im VJ.
Die Entwicklung der letzten Jahre im Überblick:
GJ
|
US
|
Bil-Summe
|
Eig-Kap
|
Eig-Kap-Quote
|
Gewinn vor Steuern
|
Jahresüberschuss
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
%
|
T€
|
T€
|
2017
|
27.180
|
11.519
|
4.135
|
35,89
|
390
|
260
|
2018
|
27.521
|
15.696
|
4.439
|
28,28
|
463
|
304
|
2019
|
27.336
|
15.829
|
4.505
|
28,46
|
140
|
66
|
2020
|
23.131
|
14.987
|
4.176
|
27,86
|
-292
|
-328
|
2021
|
26.018
|
15.858
|
4.497
|
28,35
|
379
|
320
|
2022
|
32.425
|
15.174
|
4.695
|
30,94
|
660
|
433
|
2023
|
35.152
|
14.313
|
5.137
|
35,89
|
969
|
677
|
·
Finanzlage
Die eingegangenen Zahlungsverpflichtungen und die
Bedienung der Darlehen wurden wie immer termingerecht
erfüllt. Die eingeräumten Kreditlinien wurden
während des Jahres nie voll ausgenutzt.
Die Bankverbindlichkeiten sind um T€ 1.355
zurückgeführt worden.
·
Vermögenslage
Das Eigenkapital ist um T€ 442 auf nunmehr T€
5.137 angestiegen.
Die Eigenkapitalquote ist nun 35,89 % (VJ 30,94 %).
3.
Investitionen
Wir haben im Kalenderjahr € 551.417,58 investiert,
davon in den Fuhrpark € 416.618,28 und in das Lager
€ 79.746,64. Die Abschreibungen betrugen €
922.431,21. Um unsere Tiefkühllager vor Stromausfall zu
sichern haben wir ein leistungsstarkes Stromaggregat und
Treibstofflager geordert. Dafür wurden bereits
Anzahlungen geleistet.
4.
Prognose-, Chancen und Risikobericht
Die für 2023 angestrebten Umsätze und
Ergebnisse konnten wir erfreulicherweise erreichen und haben
das beste Ergebnis unserer Firmengeschichte erzielt.
Die gesamtwirtschaftliche Lage macht eine Prognose sehr
schwierig. Wir hoffen den Umsatz bei etwa 35 Mio€ stabil
zu halten und ein Ergebnis von etwa 300 T€ zu erreichen.
Gegen die meisten Risiken wie Brand,
Betriebshaftpflicht, Sturm, Wasserschäden sind wir
versichert. Gegen Forderungsausfall suchen wir uns durch eine
laufende Überwachung der offenen Posten und dem
Einräumen von kurzen Zahlungszielen zu schützen.
Die breite Streuung der offenen Beträge auf viele
Kunden, sowie das Abwerten nicht sicherer Forderungen
vermindert ebenfalls das Risiko.
5.
Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von
Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen im Wesentlichen Forderungen und
Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über
einen großen Kundenstamm. Zudem besteht mit einem
Großteil der Kunden eine langjährige
Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der
vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen
Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend
mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien
verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements
der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der
Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative
Risikopolitik.
Hohenpolding, den 29.
März 2024
Der
Vorstand
Max
Utz
Thomas
Utz
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
9.153.410,75 |
9.527.849,38 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
303,00 |
1.687,00 |
| II.
Sachanlagen |
9.128.307,75 |
9.513.362,38 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
7.006.337,51 |
7.378.719,51 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.900.721,43 |
1.903.070,43 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
221.248,81 |
231.572,44 |
| III.
Finanzanlagen |
24.800,00 |
12.800,00 |
| 1.
Beteiligungen |
24.650,00 |
12.650,00 |
| 2.
Sonstige Finanzanlagen |
150,00 |
150,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
5.154.680,37 |
5.641.520,98 |
| I.
Vorräte |
2.983.586,21 |
3.234.650,52 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.823.305,37 |
2.395.347,40 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
347.788,79 |
11.523,06 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.658,75 |
4.315,25 |
| Aktiva |
14.312.749,87 |
15.173.685,61 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.137.109,22 |
4.695.087,75 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
234.600,00 |
234.600,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
639.400,00 |
639.400,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| IV.
Bilanzgewinn |
3.263.109,22 |
2.821.087,75 |
| B.
Rückstellungen |
1.523.077,22 |
1.508.892,04 |
| C.
Verbindlichkeiten |
7.652.563,43 |
8.969.705,82 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
6.761.717,04 |
8.116.739,91 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
890.846,39 |
852.965,91 |
| Passiva |
14.312.749,87 |
15.173.685,61 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
8.175.066,18 |
7.271.920,42 |
| 2.
Personalaufwand |
4.232.650,80 |
3.861.689,53 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.479.491,26 |
3.191.804,90 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
753.159,54 |
669.884,63 |
| davon
für Altersversorgung |
28.560,78 |
7.254,22 |
| 3.
Abschreibungen |
922.431,21 |
1.045.370,06 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
922.431,21 |
1.045.370,06 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.823.561,67 |
1.515.471,63 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
17.752,51 |
49.182,82 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
3.367,51 |
2.400,00 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
224.055,50 |
216.588,82 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
292.082,30 |
226.773,56 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
701.404,72 |
457.609,64 |
| 10.
sonstige Steuern |
24.783,25 |
24.732,20 |
| 11.
Jahresüberschuss |
676.621,47 |
432.877,44 |
| 12.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
2.821.087,75 |
2.388.210,31 |
| 13.
Ausschüttung |
234.600,00 |
|
| 14.
Bilanzgewinn |
3.263.109,22 |
2.821.087,75 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
GUSTO AG |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Hohenpolding |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
München |
| Register-Nr.: |
133691 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1
Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet. Die
Pensionsrückstellungen betragen 553.227,15 Euro.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro
(Vorjahr: 0,00 Euro).
Angaben über den Bestand, den Erwerb und die
Veräußerung eigener Aktien
Zum 31.12.2023 waren keine eigenen Aktien im Bestand.
Angaben über die Gattung der Aktien
Das Grundkapital von 234.600,00 ist eingeteilt in:
Grundkapital
|
|
Euro
|
234.600,00
|
Stück Stammaktien zum
Nennwert von je
|
1,00
|
234.600,00
|
Es handelt sich um Namensaktien.
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das
Teilwertverfahren angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Zinssatz
|
|
1,82 %
|
erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerungen
|
|
2,00 %
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
|
Heubeck 2018G
|
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr in Höhe von 15.023,00 Euro.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verrechnung von Vermögensgegenständen
und Schulden
|
Euro
|
Erfüllungsbetrag der
Schulden
|
974.407,00
|
Anschaffungskosten der
verrechneten Vermögenswerte
|
421.179,85
|
Zeitwert der verrechneten
Vermögenswerte
|
421.179,85
|
verrechnete Aufwendungen
|
32.563,00
|
verrechnete Erträge
|
26.341,62
|
Zur Bestimmung des Zeitwertes wurden die
Anschaffungskosten zugrunde gelegt.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt
1.731.839,00 Euro (Vorjahr: 1.954.391,00 Euro).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt 4.748.922,45 Euro.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen
sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Art der Verbindlichkeit
|
Sicherung
|
|
|
Betrag
|
Vermerk
|
|
Euro
|
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
6.761.717,04
|
|
davon Baudarlehen
|
4.530.468,12
|
1
|
davon
Kfz-/BGA-Finanzierungen
|
218.454,33
|
2
|
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:
1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht
an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren
Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 =
Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
|
bis 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
6.761,7
|
2.427,3
|
2.602,6
|
1.731,8
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
830,4
|
830,4
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber
Aktionären
|
7,6
|
0,0
|
7,6
|
0,0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
52,9
|
52,9
|
0,0
|
0,0
|
Summe
|
7.652,6
|
3.310,6
|
2.610,2
|
1.731,8
|
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
54
|
Angestellte
|
|
31
|
leitende Angestellte
|
|
2
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
87
|
|
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Herr Thomas Utz, Kumhausen, Kaufmann Herr Maximilian
Utz, Buchbach, Kaufmann
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Herr Peter Utz (Vorsitzender), Steinkirchen,
Diplom-Ingenieur
Frau Irene Utz, Steinkirchen, Kauffrau in Rente Herr
Johann Fertl, Steinkirchen, selbständiger
Bäckermeister in Rente
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im
Geschäftsjahr Herr Peter Utz.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt
676.621,47 Euro.
Einschließlich des zu berücksichtigenden
Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von
3.263.109,22 Euro, der zu verwenden ist.
Zur Ausschüttung ist ein Betrag von
234.600,00 Euro vorgesehen.
Auf neue Rechnung werden 3.028.509,22 Euro
vorgetragen.
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
|
Anfangsstand
|
Zugänge
|
Umbuchungen
|
Abgänge
|
Endstand
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
65.096,81
|
0,00
|
0,00
|
6.255,00
|
58.841,81
|
|
65.096,81
|
0,00
|
0,00
|
6.255,00
|
58.841,81
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der
Bauten auf fremden Grundstücken
|
13.850.344,93
|
71.477,50
|
0,00
|
0,00
|
13.921.822,43
|
2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
6.251.422,95
|
275.483,71
|
202.780,00
|
526.959,95
|
6.202.726,71
|
3. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
231.572,44
|
192.456,37
|
-202.780,00
|
0,00
|
221.248,81
|
|
20.333.340,32
|
539.417,58
|
0,00
|
526.959,95
|
20.345.797,95
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
12.650,00
|
12.000,00
|
0,00
|
0,00
|
24.650,00
|
2. Genossenschaftsanteile
|
150,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
150,00
|
|
12.800,00
|
12.000,00
|
0,00
|
0,00
|
24.800,00
|
|
20.411.237,13
|
551.417,58
|
0,00
|
533.214,95
|
20.429.439,76
|
|
Abschreibungen
|
|
Anfangsstand
|
Abschreibungen
|
Abgänge
|
Endstand
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
63.409,81
|
1.381,00
|
6.252,00
|
58.538,81
|
|
63.409,81
|
1.381,00
|
6.252,00
|
58.538,81
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der
Bauten auf fremden Grundstücken
|
6.471.625,42
|
443.859,50
|
0,00
|
6.915.484,92
|
2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
4.348.352,52
|
477.190,71
|
523.537,95
|
4.302.005,28
|
3. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
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0,00
|
0,00
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0,00
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0,00
|
|
10.819.977,94
|
921.050,21
|
523.537,95
|
11.217.490,20
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III. Finanzanlagen
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1. Beteiligungen
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0,00
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0,00
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0,00
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0,00
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2. Genossenschaftsanteile
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0,00
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0,00
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0,00
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0,00
|
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0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
10.883.387,75
|
922.431,21
|
529.789,95
|
11.276.029,01
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
Stand 31.12.2023
|
Stand 31.12.2022
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€
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€
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I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
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1. Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
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303,00
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1.687,00
|
|
303,00
|
1.687,00
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II. Sachanlagen
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1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der
Bauten auf fremden Grundstücken
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7.006.337,51
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7.378.719,51
|
2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
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1.900.721,43
|
1.903.070,43
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3. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
221.248,81
|
231.572,44
|
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9.128.307,75
|
9.513.362,38
|
III. Finanzanlagen
|
|
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1. Beteiligungen
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24.650,00
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12.650,00
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2. Genossenschaftsanteile
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150,00
|
150,00
|
|
24.800,00
|
12.800,00
|
|
9.153.410,75
|
9.527.849,38
|
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr
2023
Der Aufsichtsrat hat im Kalenderjahr 2023 viermal getagt.
Die in dieser Zeit anfallenden Plandaten der
Vorstände sowie die vorgelegten Quartals- und
Jahreszahlen wurden überprüft.
Ebenso wurden Umsatz-, Ertrags-, Investitions- und
Personalplanungen für das Jahr 2024 seitens des
Vorstandes vorgelegt und vom Aufsichtsrat
überprüft.
Der Jahresabschluss 2023 wurde von der R & P
Wirtschaftstreuhand GmbH, Erding, ohne Einschränkungen
bestätigt.
Der Aufsichtsrat billigte am 10.04.2024 den
Jahresabschluss sowie den Lagebericht und schlägt der
Gesellschafterversammlung die Entlastung des Vorstandes vor.
Hohenpolding, 22.05.2024
GUSTO
AG
Peter
Utz
Vors. des Aufsichtsrates
sonstige Berichtsbestandteile
Unterschrift des Vorstands
Hohenpolding, den 29.
März 2024
Thomas
Utz
Maximilian
Utz
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.04.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Die Gusto AG hat von Offenlegungserleichterungen
gemäß §§ 326 f. HGB Gebrauch gemacht.
Der sich auf den vollständigen Jahresabschluss
beziehende Bestätigungsvermerk lautet wie folgt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die GUSTO AG
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der GUSTO AG - bestehend
aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der GUSTO AG für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Erding, 8. April 2024
R
& P Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Stefan
Götz
Wirtschaftsprüfer
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