Klambt-Verlag Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tatjana Schatz seit 7.6.2018 | Prokura |
Ralf Manfred Meyke seit 3.11.2015 | Geschäftsführer |
Nicole, geb. Oefler Schumacher seit 10.3.2014 | Geschäftsführer |
Kai Beyer seit 10.3.2014 | Prokura |
Rüdiger Dienst seit 10.3.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 25.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klambt Programmzeitschriften GmbHBaden-BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Mannheim, HR B 719139Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens angewendet. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung, werden die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davon-Vermerke im Anhang aufgeführt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige und soweit notwendig um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis 800 €, wurden im Jahr der Anschaffung voll angeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt nach dem Durchschnittswertverfahren. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben (Aktivseite) bzw. Einnahmen (Passivseite) vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war, um die zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten wurde mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:
1 Werte beziehen sich auf einen ungeprüften
Jahresabschluss.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zudem besteht eine Darlehensforderung in Höhe von 14.630 T€. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zudem besteht eine Darlehensforderung in Höhe von 265 T€. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Remissionen (1.001 T€), Personalkostenrückstellungen (194 T€), Rechtskosten (31 T€) sowie sonstige Rückstellungen (20 T€). Die Verbindlichkeiten setzen sich nach Restlaufzeiten wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen 9 T€ (Vorjahr 8 T€) und betreffen sonstige Verbindlichkeiten. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen wird nachfolgend dargestellt.
Die geographische Aufgliederung der Umsatzerlöse wird nachfolgend dargestellt.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 64 T€ enthalten. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung von 31,8 T€ (Vorjahr 32,8 T€) enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten mit 489,9 T€ Zinserträge von verbundenen Unternehmen (Vorjahr 7,7 T€). 5. Sonstige Angaben Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes werden Mietverträge im Wesentlichen für Gebäude sowie Leasingverträge für KFZ und Büro-Equipment mit unterschiedlichen Laufzeiten eingegangen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie dem Entfall des Verwertungsrisikos. Aufgrund einer gesamtschuldnerischen Haftung im Wege von Schuldbeitritten für Darlehen verbundener Unternehmen gegenüber Kreditinstituten bestehen Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB i.H.v. insgesamt 27.773 T€. Zum Bilanzstichtag lagen keine Sachverhalte vor, die eine Inanspruchnahme wahrscheinlich erscheinen lassen. Im Jahresdurchschnitt wurden 32 Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 waren:
Auf eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Honorare des Abschlussprüfers Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft werden im Konzernabschluss der Medienholding Klambt Verwaltungsgesellschaft mbH, Speyer, angegeben. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Medienholding Klambt Verwaltungsgesellschaft mbH, Speyer, welche den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Da dieser die Voraussetzungen des § 291 Abs. 2 HGB erfüllt, ist die Gesellschaft von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gemäß § 291 Abs. 1 HGB befreit. Der befreiende Konzernabschluss wird unter www.unternehmensregister.de veröffentlicht. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres ergeben.
Baden Baden, am 28. März 2024 Klambt Programmzeitschriften GmbH Nicole Schumacher Rüdiger Dienst Ralf Meyke Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023
Der Jahresabschluss der Klambt Programmzeitschriften GmbH für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde am 28. Juni 2024 festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftstätigkeit Die Klambt Programmzeitschriften GmbH (KPZ) ist Herausgeberin von TV-Zeitschriften und gehört zum Konzern der Mediengruppe Klambt. Gegenstand des Unternehmens ist das Verlegen von Zeitschriften und ähnlichen Geschäften, die Entwicklung und das Betreiben von Internetseiten sowie die Vornahme aller diesem Zweck dienenden Rechtsgeschäfte und Rechtshandlungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf und branchenbezogene Entwicklung Die Zeitschriftenverlage standen wegen einem veränderten Medienverhalten, sinkenden Werbeeinnahmen, immer noch sehr hohen Papierpreisen, steigenden Energiekosten, Fachkräftemangel sowie einem zurückhaltenden Konsumklima auch im Jahr 2023 vor einigen Herausforderungen. Der Vertrieb im Einzelverkauf in unserem Segment war in 2023 nach verkauften Stückzahlen - nach einer "Zwischenkonjuktur" während der Corona-Phase - aufgrund der o.g. Faktoren tendenziell stärker rückläufig als in den Vorjahren, aber auf unserem Erwartungsniveau. Das Niveau der Erlöse über alle Titel war deutlich besser als geplant. Dies ist darauf zurück zu führen, dass es 2023 gelungen ist, die Copypreise anzupassen. Beim Abo setzte sich wie beim Vertrieb im Einzelverkauf der generelle Trend 2023 fort, auch hier konnten wir in den Erlösen die Planungen übertreffen. Kaufen über das Internet hat sich auch bei unserer älteren Zielgruppe durch Corona durchgesetzt, so dass der Ausbau des Online-Marketings weiter konsequent durchgeführt wird. Anzeigenseitig war 2023 für die Programmzeitschriften wie erwartet "durchschnittlich". Wir konnten das Niveau des relativ schwachen Vorjahres wie geplant erreichen. Hier zeigen sich die o.g. Faktoren auch seitens der Werbekunden, die vermehrt digitale Werbeplätze suchen und die Ausgaben in Printprodukte reduzieren. Kostenseitig konnten wir von einer beginnenden Entspannnung bei den Papierpreisen profitieren. Die schon fast galopppierende Preisentwicklung des Vorjahres wurde im Laufe des Jahres gestoppt und umgekehrt, jedoch sind wir noch weit vom Ausgangsniveau entfernt. Im Personalbereich konnte eine umfangreiche Restrukturierung durchgeführt werden, die zwar erste Konstenentlastungen zeigt, sich aber erst in den Folgejahren vollständig finanziell auswirken wird. Alle anderen Kostenpositionen sind planmäßig auf dem Vorjahresniveau oder darunter. Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 32 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Gesellschaft insgesamt einen guten Geschäftsverlauf. 2.2 Ertragslage Zur Steuerung des Unternehmens werden unverändert im Wesentlichen das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) bzw. die Umsatzerlöse herangezogen. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem EBITDA von 13,8 Mio. € (Vorjahr 10,6 Mio. €) und einem Jahresergebnis von 8,7 Mio. € (Vorjahr 3,9 Mio. €) ab. Die erwirtschaftete EBITDA-Rendite belief sich auf rund 30,8 % (Vorjahr rund 24,8 %). Im Berichtsjahr lagen die Umsatzerlöse bei 44,4 Mio. € und sind somit um 4,4 % gestiegen (Vorjahr 42,6 Mio. €). Die Vertriebserlöse sind entgegen der Prognose aufgrund von Copypreiserhöhungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % gestiegen. Die Erlöse im Anzeigenbereich sind um 6,5 % gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sanken der Materialaufwand um 2,9 % und der Personalauwand um 19,2 %. Die Abschreibungen sind aufgrund auslaufender planmäßiger Abschreibungen um 3,4 Mio. € gesunken. Die prognostizierten Erwartungen für die Umsatzerlöse und das EBITDA wurden aufgrund der positiven Erlösentwicklung und Rückgängen im Kostenbereich übertroffen. 2.3 Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt 65,6 % (Vorjahr: 61,8%). Im Geschäftsjahr wurde ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von rd. 19 Mio. € (Vorjahr rd. 11,8 Mio. €) generiert. Insgesamt ist die finanzielle Ausstattung des Unternehmens stabil. Der Bedarf an liquiden Mitteln ist gegenwärtig durch die vorhandene Liquidität gedeckt. 2.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme liegt mit rd. 5,2 Mio. € über der des Vorjahres. Die Veränderung der Bilanzsumme resultiert aus unterschiedlichen Vorgängen. Auf der Aktivseite führt die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände und ein niedrigerer Wertansatz beim Vorratsvermögen aufgrund von sinkenden Preisen am Beschaffungsmarkt zu einem Rückgang der Bilanzsumme. Ferner führte der Cashzufluss aus dem hohen Jahresüberschuss zu einem Anstieg der liquiden Mittel, welche im Konzerncashpooling genutzt wurden und die Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Zinserträge erhöht haben, zu einer Steigerung der Bilanzsumme. Auf der Passiveseite sind die Steuerrückstellung, bedingt durch den hohen Jahresüberschuss gestiegen und die Verbindlichkeiten aufgrund erfolgter Zahlungen gesunken. Weitere Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und GuV sind im Anhang ersichtlich. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 beurteilen wir positiv. 3. Chancen- und Risikobericht Das Unternehmen sieht sich weiterhin diversen Risiken im Rahmen der Geschäftstätigkeit ausgesetzt, die sich unterschiedlich stark auf die Geschäftsentwicklung sowie auf die Absatz- und Ertragslage auswirken können. Risikomanagement Um relevante Risiken der zukünftigen Entwicklung zu erkennen und ihnen zu begegnen, werden unterschiedliche Instrumente eingesetzt. Für die Konzernfirmen gewährleistet das Berichtswesen eine sachgerechte und zeitnahe Information der Entcheidungsträger. Daneben werden durch eine für die Verlage von Zeitschriften eingerichtete zentrale Verkaufsberichterstattung der Pressegrossisten die Verkaufsergebnisse innerhalb einer Woche nach Auslage der Zeitschriften ausgewertet, um auf Veränderungen zeitnah zu reagieren. Durch Leser- bzw. Mediaanalysen und Konkurrenzauswertungen werden auch die langfristigen Tendenzen im Bereich der Zeitschriften ermittelt. Die Gesellschaft kann damit flexibel auf Veränderungen im Markt eingehen und bestehende Objekte an die Erfordernisse des Marktes anpassen und durch neue Titel ergänzen, um das Auflagenvolumen konstant zu halten. Aufgrund der stabilen Entwicklung des operativen Geschäfts ist ausreichend Cashflow für Investitionen in neue Projekte und strategische Partnerschaften vorhanden, die zur Erschließung neuer Geschäftsbereiche und der nachhaltigen Sicherung der Profitabilität genutzt werden können. Die nachfolgend dargestellten Risiken der künftigen Entwicklung werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben: Markt- und Wettbewerbsrisiken Es bestehen allgemeine Markt- und Wettbewerbsrisiken sowie Risiken der veränderten Mediennutzung, die zu sinkenden Auflagen verbunden mit dem Rückgang von Vertriebserlösen und Werbeerlösen führen. Gesamtwirtschaftliches Risiko Aufgrund der hohen Rohstoff- und Energiepreise am Beschaffungsmarkt wird eine Reduzierung der Kosten auf das Niveau 2020/2021 nur bedingt realisierbar sein. Inwieweit der weiterhin andauernde Russland-Ukraine-Konfklikt Einfluss auf die Rohstoff- und Energiepreiseentwicklung nimmt, die für das Berichtsunternehmen maßgeblichen Märkte beinflußt und ob es zu Aufholeffekten kommen wird, kann zu dem heutigen Zeitpunkt nicht beurteilt werden. Die nachfolgend dargestellten Chancen der künftigen Entwicklung werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben: Copypreise Die Erhöhung der Copypreise kann die Rohstoffpreise kompensieren, wenn sie vom Endkunden akzeptiert werden. Prozesse Das Unternehmen optimiert laufend die internen Prozesse um eine möglichst effiziente Aufwandsstruktur zu erreichen. Medienkanäle Die Nutzung verschiedener Medienkanäle führt zu einer nach wie vor zufriedenstellenden Reichweite der Programmzeitschriften und einer guten Ertragssituation. Insgesamt hat sich das Chancen-Risiko-Profil der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Spezielle Risiken, welche die Unternehmensfortführung gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 4. Prognosebericht Für 2024 wird wiederum ein weiteres schwieriges Jahr für die Wirtschaft prognostiziert, insbesondere auch eine Zurückhaltung innerhalb des Konsums. Dieser Gesamttrend wird sich auch bei uns zeigen. Im Kostenbereich wird die weitere Entwicklung im Papiersektor Einfluss auf unsere Ergebnislage haben. Erste Signale zeigen, dass sehr dezente Senkungen möglich erscheinen, jedoch das Kostenniveau höher als vor der Krise bleiben wird. Hier zeigt sich der Mangel an echtem Wettbewerb in diesem Sektor. In allen anderen Kostenbereichen rechnen wir aufgrund konzernweiter durchgeführter Umstrukturierungsmaßnahmen in redaktionellen Bereichen sowie beständig durchgeführten Optimierungen in allen Arbeitsabläufen mit stabilen bis leicht rückläufigen Kosten. Vertrieblich wird genau zu beobachten sein, wie die sehr deutlichen Anpassungen in den Preisen seitens der Konsumenten akzeptiert werden. Erste Tendenzen zeigen, dass es beschleunigte Rückgänge in den abverkauften Mengen gibt, aber der geplante positive Effekt bei den Umsätzen greift. Im Anzeigenbereich ist die erste Tendenz positiver als das Vorjahr. Nach einer Zurückhaltung in der Vergangenheit sind Programmzeitschriften dieses Jahr wieder im Fokus der Kunden. Ausgehend von dem bisherigen Geschäftsverlauf und unter Berücksichtigung aller bislang erfolgten Kosteneinsparmaßnahmen, insbesondere im Personalbereich, sowie aller bislang absehbaren Trends und Tendenzen rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit leicht rückläufigen Vertriebs- und Anzeigenerlösen im einstelligen Prozentbereich sowie einem EBITDA auf Niveau des Vorjahres. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Klambt Programmzeitschriften GmbH, Baden-Baden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Klambt Programmzeitschriften GmbH, Baden-Baden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klambt Programmzeitschriften GmbH, Baden-Baden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, 11. April 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Oliver Striebel, Wirtschaftsprüfer Carmen Witte, Wirtschaftsprüferin |
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