Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 77486
Vorher
GEDANKENtanken GmbH
Eingetragen
18.1.2013
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtVermittlungstätigkeiten für Erziehung und UnterrichtErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
die Konzipierung, Produktion, Durchführung und digitale Vermarktung von innovativen Weiterbildungsangeboten in Form von Online-Seminaren, Blended-Learning-Konzepten und Events, sowie die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen, u.a. unter der Marke Greator, jeweils unter Ausschluss von Tätigkeiten, die einer behördlichen Erlaubnis bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Müller
seit 7.4.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 8 angezeigt

younity GmbH
Switzerland
15.048 €
28.00%
Alexander Müller GmbH
Germany
14.568 €
27.11%
HV Holtzbrinck Ventures Fund VII GmbH & Co. geschlossene Investment KG
Germany
11.494 €
21.39%
Dr. Stefan Frädrich GmbH
Germany
9.146 €
17.02%
mindshine GmbH
Germany
1.613 €
3.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Greator GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der GmbH

Allgemeines Geschäftsmodell

Greator ist eine Coaching-Plattform, die tägliche Anleitung, Bewusstseinstraining, Live-Events und Premium-Kurse für persönliche und berufliche Entwicklung anbietet.

Greator vereint ein umfangreiches Netzwerk von Coaching- und Speaker-Marken, eine einzigartig engagierte Kundenbasis und renommierte Inhaltsexpertise, um ein skalierbares Ökosystem zu liefern.

Im Jahr 2023 umfassten die Live Events unter anderem das Greator Festival 1 in der Lanxess Arena in Köln mit ca. 16.000 Teilnehmern und 150 Speakern zum Thema Persönlichkeitsentwicklung.

Bei den Rednernächten 2 in der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln wurde über mehrere Abende eine Kombination aus Unterhaltung, Persönlichkeitsentwicklung und Geselligkeit mit inspirierenden Speakern geboten.

2023 startete der Vorverkauf für neue Eventformate: "The Visionary Mastermind" auf Necker Island sowie das vier-tägige Eventformat von Tony Robbins "Unleash the Power Within" (UPW).

Zudem ist Greator ein End-to-End-Dienstleister für die Monetarisierung von Inhalten von Coaching- und Speaker-Marken, entwickelt und vermarktet exklusive Coaching-Kurse und Events.

Die Greator GmbH hat ihren Sitz in Köln und ihre Kunden sind weitestgehend im DACH-Raum zu finden.

1 https://www.rundschau-online.de/koeln/greator-festival-was-6000-besucher-ueber-erfolg-energie-und-geldlernten-619919
2 https://volksbuehne-rudolfplatz.de/programm/greator-rednernacht-special-guests-michael-ehlers-dr-frederikhuemmeke-2023-02-23/

Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung legt Greator einen großen Wert auf kontinuierliche Innovation und Weiterentwicklung der Angebote. Jedes Jahr entwickelt und veröffentlicht Greator neue Premium-Coaching-Ausbildungen in Zusammenarbeit mit führenden Experten ihres Fachgebiets. Diese Zusammenarbeit stellt sicher, dass die Ausbildungsprogramme stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und Praxis sind.

Zusätzlich erweitert Greator das Angebot regelmäßig um neue Formate für Präsenzveranstaltungen. Diese Formate sind darauf ausgelegt, den Teilnehmern intensive und praxisnahe Lernerfahrungen zu bieten und fördern den direkten Austausch zwischen Coaches, Experten und Teilnehmern. Dadurch bietet Greator seinen Kunden stets hochwertige und innovative Lern- und Entwicklungsangebote.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 einen leichten Rückgang von 0,3 Prozent 3. Trotz jüngster Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen hoch, was die Konjunktur dämpfte. Zudem verschlechterten steigende Zinsen die Finanzierungsbedingungen. Die Nachfrage sowohl im Inland als auch im Ausland ging zurück.

Die endgültige Inflationsrate für Deutschland im Jahr 2023 betrug 5,9% 4. Diese Zahl markiert eine Verringerung im Vergleich zu den 6,9% im Jahr 2022. Trotz dieser Abnahme blieben die Preise für Nahrungsmittel und Energie weiterhin hoch und trugen maßgeblich zur Inflationsrate bei.

Laut der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2024 voraussichtlich um 0,3 Prozent 5 wachsen. Trotz dieses leichten Wachstums bleibt die wirtschaftliche Lage aufgrund hoher Energiepreise und der Auswirkungen des Ukraine-Krieges weiterhin herausfordernd.

Da die Nachfrage nach Persönlichkeitsentwicklungsprodukten auch in Krisenzeiten weiter zunimmt, ist Greator von den genannten wirtschaftlichen Herausforderungen nicht betroffen.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

3 chromeextension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip20 23/pm-bip.pdf?__blob=publicationFile
4 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html
5 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2024/04/20240424-fruehjahrsprojektion-2024.html

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Branche sind stark von globalen Entwicklungen und gesellschaftlichen Trends beeinflusst. Seit Beginn der COVID-19-Pandemie hat sich die mentale Gesundheit der Bevölkerung weltweit verschlechtert, was zu einer beschleunigten mentalen Gesundheitskrise geführt hat. Menschen sind zunehmend überfordert von globalen Ereignissen wie COVID-19, Inflation, Kriegen und geopolitischen Spannungen, die sowohl das private als auch das berufliche Leben beeinflussen. Die globale Vernetzung bringt diese Entwicklungen noch näher an den Einzelnen heran.

Der Markt für persönliches Entwicklungscoaching wird voraussichtlich bis 2028 ein Volumen von 10 Milliarden Euro erreichen. Der Markt bleibt jedoch fragmentiert mit über 140.000 Vollzeit-Coaches im Jahr 2024 6.

Aktuelle Statistiken zeigen

90 % der Menschen suchen nach mehr Sinn im Leben 7.

45 % der arbeitenden Bevölkerung geben an, regelmäßig hohen Stress zu erleben 8.

Seit Beginn der COVID-19-Pandemie ist die globale Angst um 25 % gestiegen 9.

50 % der arbeitenden Erwachsenen sagen, dass sie Hilfe benötigen, um zu lernen, wie man Stress managt 10.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 konnte Greator sowohl durch bestehende als auch durch die Einführung neuer Premium-Produkte bedeutende Erfolge verzeichnen:

Die Lebensschule: Ein umfassendes Programm, das 2023 neu eingeführt wurde, um Coaches in der Förderung persönlicher Entwicklung und Resilienz zu schulen.

The Key: Eine umfassende Ausbildung für Sprecher, die Aspekte wie Positionierung, Entwicklung der Keynote, Körpersprache und Rhetorik umfasst und auch einen Auftritt auf einer der Greator Bühnen beinhaltet.

Life Coach: In dieser Coaching-Ausbildung lernt der Auszubildende sich selbst tiefgründig kennen und erlernt eine ganzheitliche Coaching-Methode, um andere effektiv zu unterstützen.

Ein weiteres Highlight des Jahres war das Greator Festival, das mit mehr als 16.000 11 Teilnehmern ein voller Erfolg war. Die Rückmeldungen von Teilnehmern, Ausstellern und Speakern waren durchweg positiv und bestätigten den hohen Wert und die Qualität der Veranstaltung.

6 https://www.coachranks.com/blog/coaching-industry-market-size
7 https://hbr.org/2018/11/9-out-of-10-people-are-willing-to-earn-less-money-to-do-more-meaningful-work
8 https://mhanational.org/mentalhealthfacts
9 https://www.who.int/news/item/02-03-2022-covid-19-pandemic-triggers-25-increase-in-prevalence-of-anxiety-and-depression-worldwide
10 http://www.gostress.com/stress-facts/
11 Greator Festival: Was 16.000 Besucher über Erfolg, Energie und Geld lernten - Rundschau Online (rundschau-online.de)

Greator hat zudem die Kooperation mit dem weltweit renommierten Motivationssprecher Tony Robbins ausgeweitet. In diesem Zusammenhang wird das Event Unleash Your Power mit Tony Robbins 2024 erstmals seit vielen Jahren wieder in Deutschland stattfinden. Der Vorverkauf für dieses Event verlief sehr erfreulich und zeigt das große Interesse und Vertrauen der Zielgruppe in Greator und Tony Robbins.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Greator mit dem Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 äußerst zufrieden ist. Die erfolgreichen Produkteinführungen und Veranstaltungen sowie die positive Resonanz der Kunden und Partner unterstreichen die starke Position von Greator im Markt für persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit werden die zentralen Steuerungsgrößen Umsatzerlöse, und Jahresergebnis verwendet.

Auf Grund der Größe des Unternehmens sind nichtfinanzielle Leistungsindikatoren von untergeordneter Bedeutung.

III. Vermögens,- Finanz,- und Ertragslage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Greator Umsatzerlöse in Höhe von 25,2 Millionen EUR (Vj. 13,1 Millionen EUR). Diese setzten sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

Premium-Coaching-Ausbildungen: 13,5 Millionen EUR (Vj. 7,6 Millionen EUR). Hierzu hat besonders der Launch der neuen Ausbildung ,Die Lebensschule' mit Dieter Lange beigetragen, sowie die neue Ausbildung der Finanzakademie und der Ausbildung zum Big Five for Life Coach.

Events: 8,8 Millionen EUR (Vj. 3 Millionen EUR). Hervorzuheben hier ist die Kooperation mit Tony Robbins für das Festival 2023.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 0,65 Millionen EUR. Diese resultierten im Wesentlichen aus der Auszahlung von Überbrückungshilfen sowie Rückstellungsauflösungen für verschiedene betriebliche Verpflichtungen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen 8,7 Millionen EUR (Vj. 5 Millionen EUR) und umfassten im Wesentlichen Veranstaltungskosten sowie Fremdleistungen für Speaker und Experten.

Der Personalaufwand in Höhe von 5,7 Millionen EUR (Vj. 3 Millionen EUR) beinhaltete die Löhne und Gehälter sowie die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgungen. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 79 Mitarbeiter (Vj. 55) beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 6,1 Millionen EUR. Diese enthielten im Wesentlichen:

Werbekosten

Zahlungsprovisionen

Nicht abziehbare Vorsteuer aufgrund des Status der umsatzsteuerbefreiten Leistungen gemäß § 4 Nr. 21 a) bb) UStG

Aufwendungen für Tec Tool Lizenzen

Unter Berücksichtigung des Abzugs von Verlustvorträgen beliefen sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag auf 0,55 Millionen EUR.

Das Jahresergebnis war mit 4,5 Millionen EUR (Vj. -1,1 Millionen EUR) positiv und erreichte eine Ergebnis zu Umsatz Marge von 18%. Das Ergebnis wurde im Wesentlichen durch die erfolgreiche Durchführung des Greator Festivals sowie den Verkauf der Premium- Ausbildungen getragen.

Zusammenfassend zeigt die Ertragslage eine stabile und positive Entwicklung, die durch erfolgreiche Produkt- und Eventstrategien unterstützt wurde.

Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag betrug die Bilanzsumme von Greator 18 Millionen EUR. Die Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

Anlagevermögen: 4% der Bilanzsumme

Umlaufvermögen: 96% der Bilanzsumme

Ein wesentlicher Bestandteil der Vermögenswerte sind die geleisteten Anzahlungen in Höhe von 1,8 Millionen EUR (Vj. 0,6 Millionen EUR) die für Veranstaltungen (insb. Speaker/Coaches) im Jahr 2024 vorgesehen sind. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,6 Millionen EUR (Vj. 2,2 Millionen EUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 0,9 Millionen EUR resultieren im Wesentlichen aus Guthaben bei Zahlungsdienstleister, Kautionen sowie einer USt-Forderung.

Die liquiden Mittel belaufen sich auf 10,7 Millionen EUR und stellen damit einen bedeutenden Teil der Bilanzsumme dar.

Auf der Passivseite der Bilanz beträgt das Eigenkapital 1,8 Millionen EUR. Die Eigenkapitalquote liegt bei 10 %.

Rückstellungen in Höhe von 1,3 Millionen EUR umfassen insb. Rückstellungen für Personalverpflichtungen, Rückstellungen gemäß § 50a EStG (Quellensteuer), Rückstellungen für Umsatzsteuer-Sonderprüfungen, Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag, sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 1,5 Millionen EUR. Zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gehören ausschließlich Kreditkartenverbindlichkeiten.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beläuft sich auf 13,4 Millionen EUR (Vj. 8 Millionen EUR), wovon 10,4 Millionen EUR auf Events im Jahr 2025 entfallen und 2,3 Millionen EUR auf Premium-Ausbildungen, insbesondere die Lebensschule. Der deutliche Anstieg im Vergleich zum Vorjahr begründet sich aus der Entwicklung der operativen Geschäftstätigkeit.

Finanzlage

Zum Bilanzstichtag beträgt der Finanzmittelbestand von Greator 10,7 Millionen EUR. Die flüssigen Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten (siehe oben) deutlich.

Diese Struktur entspricht der Kapitalstruktur von Greator, die auf Eigenfinanzierung basiert und somit eine solide finanzielle Basis für das Geschäftsmodell darstellt. Greator legt großen Wert darauf, finanziell unabhängig zu agieren, was sich in der hohen Liquidität und der geringen Verschuldung widerspiegelt.

Insgesamt zeigt die Finanzlage von Greator eine starke Liquidität und eine gesunde Kapitalstruktur, die das Unternehmen in die Lage versetzt, zukünftige Investitionen und operative Ausgaben problemlos zu finanzieren.

Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Zusammengefasst ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Greator im Geschäftsjahr 2023 durch die Expansion in weitere Premium-Ausbildungen sowie neue Eventformate geprägt. Diese strategischen Erweiterungen haben maßgeblich zum positiven Geschäftsverlauf beigetragen und die Marktposition von Greator weiter gestärkt.

Während des gesamten Geschäftsjahres war Greator in der Lage, das laufende Geschäft durch den laufenden Cashflow zu finanzieren.

Die starke Liquidität und die positive Ertragslage zeigen, dass Greator gut positioniert ist, um zukünftige Wachstumschancen zu nutzen und weiterhin erfolgreich im Markt für persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu agieren.

IV. Chancen- und Risikobericht

Das bewusste Abwägen von Chancen und Risiken steht im Vordergrund unseres unternehmerischen Handelns. Sich bietende Chancen werden ausschließlich genutzt, wenn sich die Risiken für Greator in einem akzeptablen Rahmen bewegen. Die im Risikobericht aufgeführten Risiken sind nach der Bruttomethode dargestellt und beziehen sich im Wesentlichen auf den Prognosezeitraum 2024.

Chancenbericht

Marktchancen

Marktchancen sieht Greator in folgenden Wachstumsfaktoren:

Bewusstsein: Die zunehmende Bedeutung und der Bedarf an persönlicher Resilienz in einer immer dynamischeren Umgebung führen zu einem größeren Interesse an Coaching-Dienstleistungen.

Stress und mentale Gesundheit: Es besteht ein wachsendes Interesse an Coaching, um Schwierigkeiten zu bewältigen, Stress zu kontrollieren und die mentale Gesundheit zu verbessern, insbesondere unter jüngeren Generationen.

Demografische Veränderungen: Jüngere Generationen zeigen eine zunehmende Nachfrage nach persönlicher Entwicklung und entsprechenden Dienstleistungen.

Globalisierung und Digitalisierung: Mehr Kontakt mit unterschiedlichen Menschen und Kulturen verstärkt den Wunsch nach persönlichem Wachstum.

Technologischer Fortschritt: Online-Kurse, virtuelle Coaching-Plattformen, Apps und soziale Medien erhöhen die Zugänglichkeit zu Coaching-Inhalten.

Künstliche Intelligenz: Kl-gestützte Coaching-Plattformen folgen dem Trend zu maßgeschneiderten und personalisierten Coaching-Inhalten.

Strategische Chancen

Durch die kontinuierliche Analyse der Kundenbedürfnisse kann das Produkt- und Leistungsportfolio regelmäßig ausgebaut werden. Dadurch können neue Kundengruppen gewonnen sowie bestehende Kunden langfristiger an das Unternehmen gebunden werden und in neue Premium Ausbildungen sowie neue Event Formate geleitet werden.

Dies kann eine positive Auswirkung auf die Umsatz- und Ergebnissituation von Greator haben.

Risikobericht

Das Risikomanagement umfasst alle Maßnahmen zur Messung, Steuerung und Überwachung möglicher Risiken. Hierbei kommt dem Controlling und monatlichen Berichtswesen eine besondere Bedeutung zu.

Personalrisiken

Die Personalsituation ist weiterhin von wesentlicher Bedeutung für die Umsetzung der Wachstumsstrategie. Die Suche nach geeigneten und erfahrenen Mitarbeiter:innen ist von einem Nachfrageüberhang am Markt geprägt.

Bereits in der Vergangenheit konnte sich Greator als attraktiver Arbeitgeber etablieren und plant auf diesem Wege auch das zukünftige Mitarbeiterwachstum zu gewährleisten. Eine geringe Mitarbeiterfluktuation zeugt von einem gesunden Arbeitsumfeld und hoher Arbeitgeberattraktivität.

Markt- und Wettbewerbsrisiken

Ein weiteres identifiziertes Risiko ist eine Wettbewerbsverschärfung durch neue lokale Marktteilnehmer. In diesem Zusammenhang besteht zusätzlich das Risiko, Markttrends zu verpassen und potenzielle weitere Marktteilnehmer zu spät zu erkennen.

Als Gegenmaßnahme erfolgen regelmäßige Marktbeobachtungen durch die verantwortlichen Bereiche in dem Unternehmen. Durch die weitere Expansion in neue Premium Ausbildungen sowie neue Event Formate erfolgt eine starke Diversifizierung des Risikos.

Liquiditätsrisiko

Ein Liquiditätsrisiko besteht zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Greator verfügt über hohe Rücklagen mit denen neue Produkte geschaffen und nötige Investitionen getätigt werden können.

Technische Risiken

Ein technisches Risiko stellt insbesondere ein längerer Ausfall der Softwareplattformen und die damit einhergehende eingeschränkte Verfügbarkeit der Services von Greator dar.

Dieses Risiko wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen, wie einem entsprechenden Monitoring aller Services, der kontinuierlichen Analyse und Verbesserung der Datenbanken und deren Spezifikation sowie der regelmäßigen Sicherung aller relevanten Daten begegnet.

Weiterhin bestehen technische Risiken in Bezug auf die IT-Sicherheit, beispielsweise im Zusammenhang mit Cyber-Attacken oder Social Engineering / Phishing.

Diesen Risiken begegnet Greator mit einem Datenschutzbeauftragten, welcher entsprechende Prozesse dokumentiert und notwendige Sensibilisierungsmaßnahmen plant und umsetzt.

Volkswirtschaftliches Risiko

Auf Grund der instabilen Weltlage, der Energiekrise und des möglichen Risikos einer Pandemie besteht ein volkswirtschaftliches Risiko, dem Greator mit einer größtmöglichen Diversifizierung des Geschäfts entgegentritt, um die hieraus resultierenden Risiken zu minimieren.

Die Inflation beruht insbesondere auf gestiegenen Preisen für Energie, energieintensiv hergestellte Güter und bestimmte Rohstoffe, sodass Greator aufgrund seines Geschäftsmodells weniger stark als die Gesamtwirtschaft hiervon betroffen ist.

V. Prognosebericht

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens wird weiterhin von neuen Premium- Ausbildungen und hochwertigen Eventformaten, wie dem Greator Festival und "Unleash Your Power" (UPW) mit Tony Robbins, geprägt sein.

Die Geschäftsführung rechnet für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 mit einem Umsatzwachstum im unteren zweistelligen Prozentbereich, bedingt durch die Erweiterung des Produktangebots sowie den Ausbau der Marketing- und Vertriebskapazitäten.

Die hohe Inflation wird zukünftig keinen wesentlichen negativen Effekt mehr haben. Greator erwartet für 2024 ein starkes Jahr mit einem ähnlichen operativen Jahresergebnis in Prozenten zum Umsatz wie 2023.

Zusätzliche Investitionen in Personal und bestehende Produkte sowie die Erschließung neuer Geschäftsfelder bei Events sind für 2024 geplant. Diese Maßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum von Greator weiter fördern.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Köln, 12. Februar 2025

Greator GmbH

Alexander Müller, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 69.672,00 118.761,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 307.632,57 389.984,57
377.304,57 508.745,57
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.938,00 12.371,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 318.839.19 362.202.00
326.777,19 374.573,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 6.667,00 1,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 500,00
6.667,00 501,00
710.748,76 883.819,57
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Handelswaren 131.891,81 0,00
2. geleistete Anzahlungen 1.787.868,87 580.085,15
1.919.760,68 580.085,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.642.181,48 2.205.111,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.229,93 5.865,21
3. sonstige Vermögensgegenstände 897.817,78 1.069.078,57
4.544.229,19 3.280.054,83
III. Guthaben bei Kreditinstituten 10.702.925,87 2.626.946,82
17.166.915,74 6.487.086,80
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 149.522,31 140.920,26
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 0,00 2.748.740,70
18.027.186,81 10.260.567,33

PASSIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 53.744,00 53.744,00
II. Kapitalrücklage 17.717.334,71 17.717.334,71
III. Verlustvortrag (20.519.819,41) (19.450.100,25)
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 4.507.244,15 (1.069.719,16)
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.748.740,70
1.758.503,45 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 539.988,28 0,00
2. sonstige Rückstellungen 746.561,53 579.560,56
1.286.549,81 579.560,56
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 325.055,97 38.847,53
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 115.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 765.679,93 926.201,96
4. sonstige Verbindlichkeiten 488.178,75 652.030,89
- davon aus Steuern: EUR 446.181,04 (Vj.: EUR 240.244,32)
1.578.914,65 1.732.080,38
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 13.403.218,90 7.948.926,39
18.027.186,81 10.260.567,33

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 25.204.182,61 13.092.101,51
2. sonstige betriebliche Erträge 650.243,31 338.241,21
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 11.570,43 (Vj. EUR 3.823,98)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren (30.834,13) (44.968,23)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (8.662.852,15) (5.095.347,26)
(8.693.686,28) (5.140.315,49)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (4.712.991,70) (3.067.059,03)
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (988.039,19) (627.070,28)
- davon für Altersversorgung: EUR 658,78 (Vj.: EUR 989,68)
(5.701.030,89) (3.694.129,31)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (326.657,58) (322.939,92)
6. sonstige betriebliche Aufwendungen (6.113.263,50) (5.263.590,90)
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 14.726,34 (Vj.: EUR 5.944,92)
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 7,37
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.422,96 0,00
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 (24.999,00)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (850,05) (694,37)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (549.196,73) 0,00
12. Ergebnis nach Steuern 4.505.163,85 (1.016.318,90)
13. sonstige Steuern 2.080,30 (53.400,26)
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 4.507.244,15 (1.069.719,16)

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Greator GmbH (eingetragen im Handelsregister Köln, HRB 77486) mit Sitz in Köln weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß §§ 242 ff. und § 264 ff. unter Berücksichtigung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden.

Größenabhängige Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB in der Fassung des BilRUG.

Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken; sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der Bilanzposten dargestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Infolge einer aktualisierten Ertragssteuerberechnung wurde der Bilanzansatz der sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Steuerrückstellungen und in diesem Zusammenhang die Höhe der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, des Jahresergebnisses und des Eigenkapitals korrigiert. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde dahingehend geändert.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Von dem Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände zu aktivieren, wurde Gebrauch gemacht. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Fremdleistungen wurden mit Anschaffungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungseinzel- und -gemeinkosten. Bei der Abschreibung wurde eine betriebliche Nutzungsdauer von 4 Jahren zugrunde gelegt.

Der Betrag der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände unterliegt in Höhe von 69.672,00 EUR (Vj. 118.761,00 EUR) einer Ausschüttungssperre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Von der Möglichkeit der Bildung eines Sammelpostens für geringwertige Anlagegegenstände über 250,00 EUR bis einschließlich 1.000,00 EUR und der linearen Abschreibung über fünf Jahre wurde Gebrauch gemacht.

Wirtschaftsgüter unter 250,00 €, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, wurden in voller Höhe im Jahr der Anschaffung oder Herstellung als Betriebsausgaben abgezogen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Soweit voraussichtlich dauernde Wertminderungen bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens bestehen, werden außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag anzusetzen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte unter Beachtung der Niederstwertvorschriften zu Anschaffungskosten.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zu Nominalwerten berücksichtigt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Soweit notwendig, wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Bei den bilanzierten aktiven Rechnungsabgrenzungen (ARAP) handelt es sich um vor dem Bilanzstichtag geleistete wesentliche Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der zu erwartenden Erfüllungsbeträge bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Währungsumrechnung erfolgt unter Beachtung der Grundsätze gemäß § 256a HGB. Transaktionen in fremder Währung werden mit dem Tageskurs umgerechnet. Auf fremde Währung laufende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt (§ 274 (1) HGB). Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertrag-Steuersatzes der Gesellschaft von 34,25% Eine sich ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird von dem entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergaben sich aktive latente Steuern aus Verlustvorträgen und sonstigen Rückstellungen. Gegenläufig bestanden passive latente Steuern aus der Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen. Die daraus resultierende Steuerentlastung wurde nicht bilanziert.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt.

Die Gesellschaft besitzt Anteile an folgenden Unternehmen:

Name Sitz Anteile In % Währung Eigenkapital am 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
GEDANKENtanken Pictures GmbH Köln 100 EUR 6.540,96 4.081,03

Die GEDANKENtanken Pictures GmbH befindet sich seit dem 19.04.2024 in Liquidation. Der Liquidationsbeschluss erfolgte durch Gesellschafterbeschluss am 18.12.2023.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruhen analog zum Vorjahr vollständig auf Lieferungen und Leistungen.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen zwei Positionen enthalten:

Die Rückstellungen für Personalkosten bestehen maßgeblich aus der Urlaubsrückstellung, Erkenntnissen aus der Lohnsteuerprüfung sowie Boni für Vertriebsmitarbeiter. Daneben enthält die Bilanzposition Rückstellungen für den Einbehalt von § 50a EStG Quellensteuer, die Umsatzsteuer, Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie ausstehende Eingangsrechnungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 1.578.914,65 EUR (Vj. 1.732.080,38 EUR) setzen sich wie folgt zusammen:

Bilanzposition Gesamtsumme RLZ bis 1 Jahr RLZ > 1 Jahr
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 325.055,97 € 325.055,97 € - €
(Vj. 38.847,53 €) (Vj. 38.847,53 €) (Vj. - €)
Erhaltene Anzahlungen - € (Vj. 115.000 €) - € (Vj. 115.000 €) - € (Vj. - €)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 765.679,93 € (Vj. 926.201,96 €) 765.679,93 € (Vj. 926.201,96 €) - € (Vj. - €)
Sonstige Verbindlichkeiten 488.178,75€ (Vj. 652.030,89 €) 488.178,75€ (Vj. 648.102,57€) - € (Vj. 3.928,32€)
Davon gegenüber Gesellschaftern 1.535,02 € (Vj. 25.283,53) 1.535,02 € (Vj. 21.355,21€) - € (Vj. 3.928,32€)
Summe Verbindlichkeiten 1.578.914,65€ (Vj. 1.732.080,38 €) 1.578.914,65€ (Vj. 1.728.152,06€) - € (Vj. 3.928,32€)

Passive Rechnungsabgrenzung

Die passiven Rechnungsabgrenzungen enthalten unter anderem Zahlungen für Veranstaltungen, die erst im kommenden Jahr stattfinden. Hierzu zählen insbesondere das Greator Festival sowie die Veranstaltung UPW.

Des Weiteren werden Zahlungen für Produkte mit jahresübergreifenden Laufzeiten, insbesondere das Produkt Greator Life Coach sowie die Produkte Greator Speaker, Greator Business Coach, Big Five for Life, die Lebensschule sowie die Finanzakademie, in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt.

Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 186.613,56 (Vj: € 53.980,08).

Sonstige Angaben

Beschäftigte

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 79 (eingerechnet ein Geschäftsführer).

Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Angabe des Honorars für den Abschlussprüfer unterbleibt gem. § 288 Abs. 2 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 2.390.261,77 EUR (Vj 2.072.806,53 EUR) davon 1.966.634,33 EUR (Vj 1.093.470,60 EUR) bis zu einem Jahr. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen z.B. Miet- und Leasingverpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen, sowie geplanten Marketing-Kampagnen.

Organe

Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist im Geschäftsjahr:

Alexander Müller, Köln

Die Gesellschaft macht von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 4.507.244,15 EUR zusammen mit dem Verlustvortrag von 20.519.819,41 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Köln 12. Februar 2025

Greator Gmbh

Alexander Müller, Geschäftsführer

Anlagengitter zum 31.12.2023

Kumulierte Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 503.656,92 31.000,00 0,00 534.656,92
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 484.748,93 0,00 0,00 484.748,93
988.405,85 31.000,00 0,00 1.019.405,85
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 22.163,21 0,00 0,00 22.163,21
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 923.656,17 116.420,77 0,00 1.040.076,94
945.819,38 116.420,77 0,00 1.062.240,15
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 6.666,00 0,00 6.667,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 500,00 0,00 500,00 0,00
501,00 6.666,00 500,00 6.667,00
Gesamt 1.934.726,23 154.086,77 500,00 2.088.313,00
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge 31.12.2023
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 384.895,92 80.089,00 464.984,92
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.764,36 82.352,00 177.116,36
479.660,28 162.441,00 642.101,28
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 9.792,21 4.433,00 14.225,21
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 561.454,17 159.783,58 721.237,75
571.246,38 164.216,58 735.462,96
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
Gesamt 1.050.906,66 326.657,58 1.377.564,24
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 69.672,00 118.761,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 307.632,57 389.984,57
377.304,57 508.745,57
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.938,00 12.371,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 318.839,19 362.202,00
326.777,19 374.573,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 6.667,00 1,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 500,00
6.667,00 501,00
Gesamt 710.748,76 883.819,57

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Greator GmbH, Köln:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Greator GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Greator GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis zur Nachtragsprüfung

Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und geänderten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 28. Juni 2024 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 18. Februar 2025 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung des Bilanzansatzes der sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Steuerrückstellungen und in diesem Zusammenhang der Höhe der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals und entsprechende Änderungen der Angaben im Anhang und im Lagebericht zu den genannten Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bezog. Auf die Darstellung der Änderungen durch den gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang im Abschnitt "Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" wird verwiesen.

Köln, den 28. Juni 2024 / Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannten Änderungen:

 

18. Februar 2025

Rödl & Partner GmbH
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