Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 146341
Vorher
Exporo Investment GmbH
Eingetragen
9.5.2017
Branche
BeteiligungsgesellschaftenVermittlung von KreditenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist das Erbringen von Wertpapierdienstleistungen in Form der Anlagevermittlung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 3 WplG, der Anlageberatung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG, der Abschlussvermittlung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG, der Finanzportfolioverwaltung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 9 WplG, Schwarmfinanzierungsdienstleistungen gem. Art. 12 der Verordnung (EU) 2020/1503 sowie den Abschluss von Darlehensverträgen, mit Ausnahme von Verträgen im Sinne des § 34i Absatz 1 Satz 1 GewO, zu vermitteln oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachzuweisen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hendrik Meier
seit 4.9.2024
Prokura
Patrick Hartmann
seit 22.6.2021
Geschäftsführer
Simon Henry Brunke
seit 5.7.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EPH Investment GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

EPH Investment GmbH, Hamburg

1. Grundlagen und Geschäftsmodell der Gesellschaft

1.1 Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Die EPH Investment GmbH mit Sitz in Hamburg ("Gesellschaft") ist eine der führenden Investment-Plattformen für sog. Crowdinvesting und versteht sich für ihre Kunden als zuverlässiger Partner im Bereich der digitalen Investments in Projekte aus dem Segment Immobilien und Renewables.

Gegenstand des Unternehmens ist die das Erbringen von Wertpapierdienstleistungen in Form der Anlagenvermittlung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 3 WplG, der Anlageberatung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG, der Abschlussvermittlung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG, der Finanzportfolioverwaltung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 9 WplG und der Schwarmfinanzierungsdienstleistungen gem. Art. 12 der Verordnung (EU) 2020/1503.

Über die Plattform www.exporo.de werden derzeit Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen (Anlagevermittlung; nachstehend "Vermittlung") als auch die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumente angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung; nachfolgend "Vermögensverwaltung") vermittelt bzw. erbracht. Zudem wird den Anlegern ein eigener Handelsplatz auf den Plattformen geboten, um bestehende Investments zum Kauf bzw. Verkauf anzubieten. Der Hauptabsatzmarkt für die Geschäftstätigkeit, die sich vornehmlich an Privatkunden richtet, ist Deutschland.

Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Exporo AG, Hamburg.

1.2 Erlaubnis gemäß § 15 WpIG

Die Gesellschaft ist ein Wertpapierinstitut im Sinne des § 15 Abs. 1 WpIG. Sie verfügt über die Erlaubnis gemäß § 15 WpIG für die Erbringung der folgenden Finanzdienstleistungen:

1.

Anlagenvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG),

2.

Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG),

3.

Abschlussvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WpIG),

4.

Finanzportfoliovermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 9 WpIG),

5.

Schwarmfinanzierungsdienstleistungen gem. Art. 12 der Verordnung (EU) 2020/1503.

Die Erlaubnis umfasst nicht das Recht, sich beim Erbringen von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Ebenfalls berechtigt die Erlaubnis nicht dazu, mit Finanzinstrumenten auf eigene Rechnung zu handeln.

2. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 zeigte eine differenzierte Dynamik, die durch verschiedene wirtschaftliche und geopolitische Faktoren beeinflusst wurde. Die deutsche Wirtschaft erholte sich zu Jahresbeginn 2023 nur mühsam von dem breit angelegten und kräftigen Rücksetzer aus dem Dezember des vergangenen Jahres.

Inmitten globaler Schwierigkeiten, einschließlich der Auswirkungen des Konflikts in der Ukraine und anhaltenden Lieferengpässen, zeigte sich eine beachtliche Resilienz in bestimmten Wirtschaftssektoren. Dies manifestierte sich insbesondere in der Industrieproduktion, die, trotz insgesamt rückläufiger Tendenz, in einzelnen Bereichen eine stärkere Erholung als prognostiziert verzeichnete.[1] Ein signifikanter Faktor hierbei war die Belebung in der Automobilbranche, begünstigt durch eine Stabilisierung der Energiepreise. Demgegenüber standen jedoch Sektoren, die Rückgänge aufwiesen. Die Bauinvestitionen verzeichneten einen deutlichen Rückgang, beeinflusst durch hohe Baupreise und gestiegene Bauzinsen.[2] Der private Konsum blieb aufgrund der anhaltend hohen Inflation verhalten, was sich in einem gedämpften Einzelhandelsumsatz niederschlug.[3] Bis April sank die jährliche Inflationsrate innerhalb der Industrieländer auf 6,0%, obwohl der zugrunde liegende Preisauftrieb wenig Anzeichen einer Abschwächung zeigte.[4] Besonders im Dienstleistungssektor, wo die Kosten stark von der Lohnentwicklung beeinflusst werden, blieb die Preisdynamik hoch. Im Kontext dieser Entwicklungen schrumpfte die deutsche Wirtschaft auch im ersten Quartal 2023, was zu einer technischen Rezession im vorangegangenen Winterhalbjahr führte.[5] Dieser Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entsprach den Projektionen vom Dezember 2022. Jedoch war der Rückgang der realen Bruttowertschöpfung (BWS) insgesamt eher moderat, und es wurde sogar ein signifikanter Anstieg im ersten Quartal verzeichnet.

Im zweiten Quartal des Jahres zeigte sich eine leichte Verbesserung in der wirtschaftlichen Leistung Deutschlands, angetrieben durch eine anhaltende Erholung in der Industrie und eine Stabilisierung im Baugewerbe. Trotz dieser positiven Entwicklung blieben die Inflationsraten hoch, was sich weiterhin negativ auf die Kaufkraft der Verbraucher auswirkte. Der Arbeitsmarkt zeigte sich robust mit einer stabilen Beschäftigungslage, obwohl Anzeichen einer Zunahme der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen waren.[6] Die Industrie profitierte von nachlassenden Lieferengpässen, einem hohen Auftragspolster und gesunkenen Energiepreisen, was die Erholung begünstigte.[7] Im Gegensatz dazu liegt für das Baugewerbe ein Produktionsrückgang vor, bedingt durch eine stark gesunkene Nachfrage und den Wegfall der stützenden Effekte durch milde Witterung. Im Einzelhandel stiegen die preis- und saisonbereinigten Umsätze im zweiten Quartal im Vergleich zum Vormonat deutlich an, lagen jedoch leicht unter dem Durchschnitt der ersten drei Monate des Jahres.[8] Im Gastgewerbe hingegen sanken die Umsätze im April spürbar. Das ifo Beschäftigungsbarometer zeigte im Mai einen deutlichen Rückgang und signalisierte keinen Beschäftigungsanstieg in den kommenden Monaten.[9] Parallel dazu sank die Zahl der offenen Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit, blieb jedoch auf einem hohen Niveau. Die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit sank im Mai auf 2,54 Millionen, während die Arbeitslosenquote bei 5,5% verharrte.[10] Aufgrund gedämpfter globaler Nachfrageaussichten fielen die Energie- und Rohstoffpreise im Mai und Juni weiter. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent sank um etwa 9% im Vergleich zum April.[11] Die harmonisierte Inflationsrate ging im Jahresvergleich deutlich auf 6,3% zurück, beeinflusst durch den Preisrückgang bei Energie und der Einführung des Deutschlandtickets im öffentlichen Nahverkehr.[12] Die Kerninflationsrate, bereinigt um volatile Energie- und Nahrungsmittelpreise, hielt sich im Frühjahr hartnäckig bei 5,6%, nach 5,5% im ersten Quartal.[13] Das Geldmengenwachstum im Euroraum verlangsamte sich weiterhin im zweiten Quartal 2023. Die Jahresrate des Geldmengenaggregats M3 sank Ende Juni auf etwa 1⁄2%.[14] Dies war hauptsächlich auf den Rückgang täglich fälliger Einlagen zurückzuführen, die weiterhin relativ niedrig verzinst werden. Zudem trugen die fortgesetzte geldpolitische Straffung, der Abbau der Eurosystembilanz und die schwache Buchkreditvergabe der Banken zur Verlangsamung des Geldmengenwachstums bei.

Im dritten Quartal zeigte die deutsche Wirtschaft Anzeichen einer weiteren Erholung, unterstützt durch eine Zunahme der Exportaktivitäten und eine anhaltende Stärke in der Produktion. Eine leichte Abschwächung der Inflation trug zu einer Verbesserung der Verbraucherstimmung bei, obwohl Unsicherheiten bezüglich der globalen Wirtschaftslage und der Energieversorgung weiterhin die Investitionsneigung dämpften. Die Energie- und Rohstoffpreise, die in der ersten Jahreshälfte merklich gesunken waren, setzten ihren Rückgang im dritten Quartal nicht fort. Im Juli 2023 lag der Preis für ein Fass Rohöl der Sorte Brent bei 80 US-Dollar, was einen Anstieg im Vergleich zu den vorherigen Monaten darstellt. Bis September stieg dieser Preis weiter auf 93 US-Dollar pro Fass, was einem Anstieg von etwa 17% seit Juli entspricht.[15] Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch Produktionskürzungen Saudi-Arabiens und Russlands beeinflusst. Die Dienstleistungspreise, insbesondere für Pauschalreisen, stiegen ebenfalls stark an. Die harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI)-Rate erhöhte sich von 6,3% auf 6,8% im Vorjahresvergleich.[16] Produktion und Auftragseingänge sanken im Juli laut Einkaufsmanagerindizes erneut, was auf eine Beeinträchtigung des Dienstleistungssektors hindeutet. Trotzdem nahm die Konsumentenzuversicht in einigen großen Industrieländern zu, angetrieben durch robuste Arbeitsmärkte und die Aussicht auf steigende Realeinkommen. In der Gruppe der Industrieländer verringerte sich die jährliche Inflationsrate bis Juli auf 4,3%, hauptsächlich aufgrund der gesunkenen Energiepreise.[17] Die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit in Deutschland stieg im August leicht um 18.000 Personen auf 2,696 Millionen, mit einer konstanten Quote von 5,7%.[18] Dieser Anstieg betraf sowohl das Versicherungssystem des SGB III als auch das Grundsicherungssystem des SGB II, was teilweise auf die schwache Konjunktur und Integrationsprozesse von Zuwanderern zurückzuführen ist. Trotz dieser Herausforderungen blieb die Arbeitslosenquote stabil und vergleichsweise niedrig. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im dritten Quartal 2023 leicht. Mehrere Faktoren bremsten die deutsche Wirtschaft: Schwache Auslandsnachfrage nach Industrieprodukten, gestiegene Finanzierungskosten, die die Investitionen dämpften, und ein Rückgang der inländischen Nachfrage in der Industrie und insbesondere im Bau. Der Rückgang der Auftragspolster milderte diese Effekte nur teilweise ab. Die Industrie und das Baugewerbe verzeichneten einen deutlichen Produktionsrückgang. Der private Konsum blieb trotz kräftiger Lohnsteigerungen und rückläufiger Inflationsraten zurückhaltend. Im Gegensatz dazu erwies sich der Dienstleistungssektor als relativ robust. Die Arbeitslosigkeit stieg im dritten Quartal moderat an, im Oktober jedoch stärker. Die Zahl der offenen Stellen ging leicht zurück, blieb aber auf hohem Niveau, was auf eine anhaltende Anspannung des Arbeitsmarktes hindeutet.

Im vierten Quartal 2023 stabilisierte sich die deutsche Wirtschaft trotz anhaltender globaler Unsicherheiten und Inflationsdruck. Die Industrieproduktion und das Baugewerbe zeigten weiterhin Stärke, unterstützt durch eine hohe Nachfrage und eine Erholung der Auftragslage. Der private Konsum und die Dienstleistungsbranchen verzeichneten eine leichte Verbesserung, angetrieben durch eine stabilere Inflationssituation und steigende Löhne.[19] Die Staatsfinanzen profitierten von der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung und einer günstigeren Entwicklung der Energiepreise. Das Jahr 2023 endete mit einer vorsichtigen Erholung, trotz Herausforderungen wie hoher Inflation und geopolitischen Spannungen. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im vierten Quartal jedoch leicht zurück, vor allem aufgrund einer Flaute in der Industrie und im Bau.[20] Die Produktion in diesen Sektoren war im Oktober deutlich geringer als im Durchschnitt der vorherigen drei Monate, beeinträchtigt durch schwache Nachfrage und weniger wirksame Auftragspolster. Die Industrieproduktion litt zudem unter dem vorangegangenen Anstieg der Energiepreise, und gestiegene Finanzierungskosten dämpften die Investitionen, insbesondere im Wohnungsbau. Nach Angaben des ifo Instituts beurteilten die Unternehmen ihre Geschäftslage in den Monaten Oktober und November sogar etwas schlechter als im Vorquartal.[21] Demgegenüber zeigte der private Verbrauch Anzeichen einer langsamen Erholung, mit steigenden Ausgaben im Einzelhandel und für Kraftfahrzeuge.[22] Die realen verfügbaren Einkommen der Haushalte verbesserten sich, getragen von kräftigen Lohnsteigerungen und sinkenden Inflationsraten. Der Arbeitsmarkt blieb stabil, was diese positive Entwicklung unterstützte. Die registrierte Arbeitslosigkeit stieg jedoch im November saisonbereinigt um 22.000 auf 2,70 Millionen Personen, nach einem bereits spürbaren Anstieg im Oktober. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 5,9%.[23] Dieser Anstieg betraf sowohl das Versicherungssystem als auch das Grundsicherungssystem und war teilweise auf die hohe Zahl an Zuwanderern, darunter viele Flüchtlinge, sowie konjunkturelle Faktoren zurückzuführen. Die Rohstoffpreise für Energie gingen im vierten Quartal deutlich zurück. Ein Fass Brent-Rohöl kostete zum Ende des Berichtszeitraums 74 US-Dollar, rund 19% weniger als im Oktober.[24] Dieser Rückgang wurde durch abnehmende Sorgen über die zukünftige Ölnachfrage und geringere Befürchtungen über eine regionale Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten begünstigt. Auch die europäischen Gas- und Strompreise sanken merklich, was auf stabile Gaslieferungen, günstige Witterungsbedingungen und gut gefüllte Gasspeicher zurückzuführen ist.[25] Die Preise auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen änderten sich im Oktober nur wenig. Die Erzeugerpreise blieben gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt unverändert, während die Einfuhrpreise leicht um 0,4% stiegen.[26] Im Jahresvergleich sanken die Preise für Einfuhren um 13% und für inländische gewerbliche Erzeugnisse um 11%, hauptsächlich aufgrund der gefallenen Energiepreise. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise sanken die Einfuhrpreise um 3,5%, während sich gewerbliche Erzeugerpreise um 0,5% verteuerten.[27] Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) setzte im November seinen Rückgang fort. Der saisonbereinigte Preisrückgang gegenüber dem Vormonat betrug 0,2%, ebenso stark wie im Oktober.[28] Die Preise für Industriegüter blieben unverändert, während Nahrungsmittel sich deutlich stärker verteuerten. Die HVPI-Rate sank gegenüber dem Vorjahr erheblich im Oktober.

Insgesamt war das Jahr 2023 für die deutsche Wirtschaft ein Jahr der langsamen Erholung und Anpassung an veränderte globale Bedingungen. Die Wirtschaft zeigte insbesondere in der Industrie und im Bausektor Resilienz, während der private Konsum und Dienstleistungssektor unter der anhaltenden Inflation litten. Die Staatsfinanzen verbesserten sich im Laufe des Jahres, unterstützt durch eine Reihe von wirtschaftlichen und politischen Maßnahmen. Insgesamt spiegelt das Jahr 2023 die Fähigkeit der deutschen Wirtschaft wider, sich an wechselnde globale und lokale Bedingungen anzupassen und dabei ein gewisses Maß an Stabilität und Wachstum zu bewahren. Dies half dabei, die Auswirkungen der anhaltenden globalen Herausforderungen abzumildern.

Gesamtwirtschaftliche Tendenzen im Euroraum

Die gesamtwirtschaftlichen Tendenzen im Euroraum für das Jahr 2023 zeigen ein Bild gemischter und dynamischer Entwicklungen, geprägt von einer Kombination aus Herausforderungen und Erholungszeichen. Die wirtschaftliche Situation war im Laufe des Jahres von hoher Inflation, ungleichmäßiger Erholung in verschiedenen Sektoren und Regionen, schwankenden Energiepreisen, geopolitischen Unsicherheiten und restriktiven Finanzierungsbedingungen beeinflusst. Die Wirtschaftsleistung stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,1%. Dabei wuchs Spanien um 1,8%, Frankreich um 0,7%, Italien blieb unverändert (0,0%) und Deutschland sank um 0,4%​​.[29]

Im ersten Quartal 2023 standen hohe Inflationsraten, insbesondere aufgrund hoher Energiepreise, im Vordergrund. Die Inflation sank leicht im Februar, beeinflusst durch den Rückgang der Energiepreise. Die Industrieproduktion stieg im Januar um 2%, angetrieben hauptsächlich durch energieintensive Branchen.[30] Jedoch blieb der Inflationsdruck durch andere Faktoren wie Lebenshaltungskosten und Löhne hoch.

Das zweite Quartal 2023 war von verhaltenem Wachstum und einer Mischung aus positiven und negativen wirtschaftlichen Beiträgen geprägt. Die Binnennachfrage und der Lageraufbau leisteten positive Beiträge, während der Außenhandel durch geringere Auslandsnachfrage und einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst wurde. Die Industrieproduktion blieb nahezu unverändert, während der Dienstleistungssektor ein positives Wachstum verzeichnete.[31] Private Konsumausgaben stagnierten angesichts hoher Inflation und restriktiver Finanzierungsbedingungen, obwohl die Bruttoanlageinvestitionen einen positiven Beitrag leisteten.

Im dritten Quartal 2023 zeigte sich eine leichte Abschwächung der Konjunktur im Euroraum. Die Wirtschaftsleistung ging um 0,1% zurück, was leicht unter dem erwarteten Nullwachstum lag.[32] Der Dienstleistungssektor verzeichnete Zuwächse, während die Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe zurückging. Die privaten Konsumausgaben erhöhten sich, insbesondere für Dienstleistungen und Gebrauchsgüter, während die Exporte aufgrund von Wechselkurs- und Energiepreisentwicklungen schrumpften. Im Bereich der Inflation erlebte die Eurozone eine anhaltend hohe Inflationsrate, obwohl sich diese von ihrem Höhepunkt von 10,6% im Oktober leicht abschwächte und im April bei 7% lag.[33] Die Kerninflation, die Lebensmittel und Energie ausschließt, zeigte jedoch kaum Anzeichen einer Verringerung und lag im April bei 5,6%​​.[34] Im dritten Quartal 2023 verlangsamte sich die Wirtschaftsaktivität im Euroraum leicht, mit Indikatoren, die auf eine wirtschaftliche Kontraktion im Dezember hindeuten und die Möglichkeit einer technischen Rezession in der zweiten Jahreshälfte bestätigen​​.

Für das vierte Quartal 2023 wird ein gedämpftes Wachstum des realen BIP erwartet, beeinflusst durch restriktive Finanzierungsbedingungen. Der Rückgang der Inflation und steigende Löhne sollten jedoch die Kaufkraft der privaten Haushalte unterstützen. Das Exportwachstum bleibt verhalten, aber es gibt Anzeichen dafür, dass die Wirtschaftstätigkeit allmählich anziehen wird, da das real verfügbare Einkommen und die Auslandsnachfrage weiter steigen.[35]

Die Arbeitslosenquote im Euroraum blieb nahe ihrem historischen Tief, mit 6,4% im November, was auf eine anhaltende Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes hindeutet​​.[36] Trotz dieser Robustheit zeigten sich erste Anzeichen einer Korrektur auf dem Arbeitsmarkt, was auf eine bevorstehende Anpassung hindeutet. In Bezug auf die Geld- und Finanzpolitik hielt die Europäische Zentralbank ihre Schlüsselzinsen unverändert, um eine rechtzeitige Rückkehr der Inflation zum Zielwert zu unterstützen.

Insgesamt bestand im Jahr 2023 ein verhaltenes Wachstum im Euroraum, bedingt durch eine Kombination aus anhaltenden Herausforderungen und Zeichen der Erholung. Die Wirtschaft war von einer schwachen Industrieproduktion, einem robusten Dienstleistungssektor, hohen Inflationsraten, volatilen Energiepreisen und restriktiven Finanzierungsbedingungen geprägt. Trotz eines robusten Arbeitsmarktes und einer abnehmenden Inflation waren die Herausforderungen in der Industrie und im Bausektor sowie in den öffentlichen Finanzen deutlich spürbar. Für den Euroraum wird ein Wachstum von 0,9% und eine Inflationsrate von fast 5,6% erwartet​​​​.[37] Diese Entwicklungen spiegeln die Herausforderungen wider, denen sich die Eurozone gegenübersieht, einschließlich der hohen Inflation, der geopolitischen Unsicherheit und der anhaltenden Auswirkungen von COVID-19 und des Ukraine-Krieges auf die Lieferketten und Energiepreise.

Finanzmärkte

Das Jahr 2023 kennzeichnete sich durch eine schrittweise Stabilisierung der Inflation und eine Fortsetzung der geldpolitischen Straffung an den internationalen Finanzmärkten. Trotz anfänglicher Unsicherheiten verbesserte sich das makrofinanzielle Umfeld im Laufe des Jahres. Eine vorsichtige Erholung folgte auf die Marktkorrekturen des Vorjahres, wobei Banken, Versicherungen und Investmentfonds ihre Positionen festigten. Die Kreditvergabe blieb stabil, was die Effektivität des Finanzsystems unterstreicht. Risiken waren weiterhin vorhanden, insbesondere im Hinblick auf geopolitische Spannungen und Energieversorgung, jedoch mit geringerer Intensität als im Vorjahr.

Die globalen Finanzmärkte wurden durch geopolitische Krisen, wie den Krieg in der Ukraine, und eine generell schwächere Wirtschaftslage beeinflusst. Trotz dieser makroökonomischen Unsicherheiten konnten die Aktienmärkte in Deutschland und auch global an Wert gewinnen.[38] In den Zentralbanken setzte sich der Trend zur Zinserhöhung fort. Die US-Notenbank erhöhte ihren Leitzins im Februar und Juli jeweils um 25 Basispunkte und beließ ihn seitdem unverändert.[39] Das Eurosystem nahm die Schrittgröße von zuvor 75 Basispunkten zurück, mit Anstiegen im Februar um 50 Basispunkte und weiteren Schritten im Juli und September. Beide Notenbanken betonten die Notwendigkeit, die Leitzinsen ausreichend lange auf einem restriktiven Niveau zu belassen, und hielten sich die Option offen, abhängig vom Inflationsbild die Leitzinsen weiter anzuheben.

Der Euro erlebte im ersten Halbjahr 2023 eine Aufwertungsphase gegenüber dem US-Dollar, verlor jedoch ab Mitte Juli sukzessive an Wert.[40] Die Abwertung des Euro war hauptsächlich auf die Erwartung der Marktteilnehmer zurückzuführen, dass die Federal Reserve die Leitzinsen zum Jahresende möglicherweise erhöhen würde. Ein enttäuschender US-Arbeitsmarktbericht und gefallene Inflationsraten in den USA im November wendeten die Stimmung an den Devisenmärkten. Zuletzt wurde der Euro bei 1,09 US-Dollar gehandelt.[41]

An den Aktienmärkten war eine Erholung zu beobachten, angetrieben durch verbesserte Konjunkturaussichten und eine Rückkehr des Risikoappetits, insbesondere in Europa. Der EuroStoxx verlor 2,3% an Wert, während der S&P 500 leicht zulegen konnte (+1,3%).[42] Trotz der geldpolitischen Straffung blieb das Finanzsystem stabil, wobei es weiterhin potenziell anfällig für externe Schocks war. Im Bereich der Unternehmensanleihen erreichten globale Unternehmensanleihen im Jahr 2023 einen Höhepunkt, angetrieben durch die Annahme, dass die Inflationskrise ihren Zenit überschritten hat.

Die Transaktionen im grenzüberschreitenden Wertpapierverkehr Deutschlands führten im dritten Quartal 2023 zu Netto-Kapitalimporten von 48 Milliarden Euro.[43] Im Bereich der Direktinvestitionen gab es Netto-Kapitalexporte von 21 Milliarden Euro. Unternehmen mit Sitz in Deutschland weiteten ihre Direktinvestitionen im Ausland aus, besonders in EU-Ländern wie den Niederlanden, Dänemark und Luxemburg. Ausländische Unternehmen reduzierten ihre Direktinvestitionen in Deutschland um 3,5 Milliarden Euro.[44] Besonders hohe Rückflüsse von Direktinvestitionsmitteln waren in die Niederlande, China und die Vereinigten Staaten zu verzeichnen.

Insgesamt weiteten Unternehmen mit Sitz in Deutschland ihr Engagement im Ausland aus, jedoch nur halb so stark wie im Vorjahreszeitraum. Die ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland nahmen per Saldo um 7,5 Milliarden Euro zu, verglichen mit 59,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.[45]

Insgesamt zeigte das Jahr 2023 eine allmähliche Rückkehr zur Normalität, jedoch in einem Umfeld, das weiterhin von Vorsicht und Unsicherheit geprägt war. Diese Entwicklungen spiegeln die Komplexität und Dynamik der internationalen Finanzmärkte wider und unterstreichen die Bedeutung einer fortwährenden Beobachtung und Anpassung an die sich ständig ändernden globalen wirtschaftlichen Bedingungen.

Darstellung des Marktumfeldes

Die Entwicklung des deutschen und europäischen Marktumfeldes im Jahr 2023 im Bereich Investment, Baugewerbe, erneuerbare Energien und Crowdinvesting zeigt ein facettenreiches Bild, das durch verschiedene wirtschaftliche und politische Faktoren geprägt wurde.

Im Investmentsektor war die deutsche Wirtschaft 2023 von einem deutlichen Rückgang des Transaktionsvolumens im Bereich der Immobilieninvestitionen gezeichnet. Mit einem Volumen von rund 32 Milliarden Euro am Ende des vierten Quartals lag das Transaktionsvolumen 52% unter dem des Vorjahreszeitraums. Dieser Rückgang ist auf eine Kombination aus schnell steigenden Zinsen, hohen Grundstückspreisen und Finanzierungskosten sowie einer Verknappung potenzieller Käufer zurückzuführen, was neue Entwicklungsprojekte nahezu unmöglich machte​​.[46]

Im Bereich des Baugewerbes gab es ähnliche Herausforderungen. Hier spielten hohe Kosten und Finanzierungsbedingungen eine Rolle, die die Realisierung neuer Projekte erschwerten. Diese Situation wurde durch die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit noch verstärkt.

In Bezug auf erneuerbare Energien wurde die Bedeutung einer geordneten ökologischen Transformation und Energiewende betont. Die Deutsche Bundesbank führte eine Stresstestanalyse durch, die zeigte, dass Klimaübergangsrisiken für die meisten Finanzinstitutionen handhabbar sind. Allerdings könnten sich Expositionen gegenüber kohlenstoffintensiven Sektoren entwerten und zu sogenannten "stranded assets" führen. Trotzdem sollte der Klimaschutz nicht zu Lasten der finanziellen Stabilität gehen​​.[47] Im Sektor Crowdinvesting und ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Die ausländischen Direktinvestitionen fielen im ersten Halbjahr 2023 auf 3,5 Milliarden Euro, was den niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren darstellt. Dies deutet auf einen Verlust der Attraktivität Deutschlands als Wirtschaftsstandort hin​​.[48] Insgesamt war das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland 2023 von einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3% geprägt. Der Arbeitsmarkt blieb jedoch robust, mit einem Anstieg der Beschäftigungszahlen um 0,7% oder 333.000 Personen. Dieser Anstieg wurde teilweise durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und eine höhere Arbeitsmarktbeteiligung der inländischen Bevölkerung ermöglicht​​.[49] Im Hinblick auf die Investitionserwartungen deutscher Unternehmen zeigte das ifo-Institut, dass die Investitionserwartungen für 2023 auf 2,2 Punkte im November fielen, gegenüber 14,7 Punkten im März. Dies spiegelt die herausfordernden Bedingungen wider, unter denen Unternehmen höhere Finanzierungskosten, schwächere Nachfrage und wirtschaftspolitische Unsicherheiten bewältigen müssen​​.[50]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das deutsche und europäische Marktumfeld im Jahr 2023 durch eine Reihe von Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen Investment, Baugewerbe und erneuerbare Energien, gekennzeichnet war. Trotz des wirtschaftlichen Abschwungs und der Unsicherheiten auf den Märkten blieb der Arbeitsmarkt in Deutschland jedoch stabil.

3. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die EPH Investment GmbH blickt - auch unter Berücksichtigung des volatilen Marktumfeldes - auf ein insgesamt nicht zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Im Verlaufe des Geschäftsjahres 2023 sank das vermittelte Volumen (Intermediated Capital) im Geschäftsbereich Anlagevermittlung im Vergleich zum Vorjahr. Aus Effizienz- und Kostengründen wurde das Neugeschäft im Geschäftsbereich "Investment-Plan" eingestellt. Die Gesellschaft erzielte somit statt der prognostizierten vergleichbaren Provisionserlöse gesunkene Provisionserlöse im Vergleich zum Vorjahr. Erwartungsgemäß wurde dadurch ein negatives Ergebnis im mittleren 6-stelligen Bereich erzielt.

Auf der regulatorischen Seite konnte die Gesellschaft das Antragsverfahren zur Erteilung einer neuen Lizenz als Schwarmfinanzierungsdienstleister nach der Verordnung (EU) 2020/1503 erfolgreich abschließen.

Im Ergebnis wird das Geschäftsergebnis 2023, auch aufgrund eines äußerst volatilen Marktumfeldes, als nicht zufriedenstellend beurteilt.

4. Darstellung der Lage der Gesellschaft

4.1 Darstellung der Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag TEUR 2.095 (Vorjahr: TEUR 5.117). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert insbesondere aus der Abtretung von Forderungen an die Muttergesellschaft. Die Aktivseite setzt sich im Wesentlichen aus Forderungen an Kreditinstitute i.H.v. TEUR 1.183 (Vorjahr TEUR 3.929) und Forderungen an Kunden i.H.v. TEUR 882 (Vorjahr: TEUR 1.170) zusammen. Die Forderungsintensität[51] ist mit 98,6% nahezu identisch zum Vorjahr (Vorjahr: 99,7%).

Das bilanzielle Eigenkapital betrug am Bilanzstichtag TEUR 1.694 (Vorjahr: TEUR 2.114). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem Jahresergebnis i. H. v. TEUR -419. Die Eigenkapitalquote[52] beträgt 80,9% (Vorjahr: 41,3%).

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 die Kapitalquoten gemäß Artikel 92 CRR (Capital Requirements Regulation CRR, Verordnung (EU) Nr. 575/2913) zu melden.

Zum 31. Dezember 2023 beträgt die harte Kern- sowie Eigenkapitalquote gemäß Artikel 13 IFR 198,6%.

Die Eigenmittel- sowie Liquiditätsanforderungen werden zum 31. Dezember 2023 eingehalten. Die Gesellschaft tätigte im Geschäftsjahr keine Investitionen in das Sachanlagevermögen und in das immaterielle Vermögen. Das Sachanlagevermögen und das immaterielle Vermögen werden durch die Muttergesellschaft zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Es bestehen keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen.

Sonstige Verbindlichkeiten bestehen i.H.v. TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 2.200). Die Reduzierung besteht im Wesentlichen aus der Reduzierung von Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft aus Leistungsverrechnungen.

Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 322 (Vorjahr: TEUR 515) beinhalten insbesondere Rückstellungen für Depotbankgebühren, Rückstellungen für Provisionszahlungen an Kooperationspartner, Kosten für Jahresabschlusserstellung und -prüfung sowie für die Prüfung der Meldepflichten und Verhaltensregeln nach dem WpHG und WpIG.

Die Fremdkapitalquote[53] beträgt 19,1% (Vorjahr: 58,7%).

4.2 Darstellung der Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 war die Liquiditätslage der Gesellschaft jederzeit geordnet und die Zahlungsfähigkeit war stets gewährleistet, u. a. vor dem Hintergrund der ausreichenden Guthaben bei Kreditinstituten.

4.3 Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses

Die Provisionserträge stammen hauptsächlich aus der Vermittlungstätigkeit. Sie verringern sich von TEUR 4.747 auf TEUR 3.369.

Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich auf TEUR 192 (Vorjahr: TEUR 237). Grund hierfür sind geringere Leistungsverrechnungen mit der Muttergesellschaft.

Die Provisionsaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.557 (Vorjahr: TEUR 2.559) und entwickelten sich damit entsprechend dem Geschäftsvolumen.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.341 (Vorjahr: TEUR 2.433) und liegen damit auf Vorjahresniveau.

Aufgrund des gesunkenen Geschäftsvolumens und der im Vergleich zum Vorjahr vergleichbaren Kosten hat sich der Jahresfehlbetrag auf TEUR 419 (Vorjahr: TEUR 62) erhöht.

4.4 Gesamteinschätzung

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist, insbesondere aufgrund der von der Muttergesellschaft eingeräumten Zusage zur unterjährigen Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderung an die Eigenkapitalausstattung, solide. Die Liquiditätssituation ist geordnet. Im Verlaufe des Geschäftsjahres 2023 konnte die Gesellschaft das vermittelte Volumen (Intermediated Capital) des Vorjahres und damit die Provisionserträge des Vorjahres nicht erreichen. Damit ist die Geschäftsentwicklung im Vergleich zur Planung in Bezug auf die Entwicklung der Provisionserträge und der Kundenzahlen rückläufig, wobei das Ergebnis im erwartetem Umfang ausgefallen ist.

5. Chancen und Risikobericht

5.1 Risikobericht

5.1.1 Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft verfügt über ein angemessenes System zur Risikosteuerung und Risikoüberwachung. Dieses System gewährleistet die Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken.

Verantwortlich für die Risikosteuerung und Risikoüberwachung ist die Geschäftsführung des Unternehmens. Regelmäßig und bei bedeutenden Geschäftsvorfällen wird eine Neueinschätzung der identifizierten Risiken vorgenommen. Bei Bedarf werden Maßnahmen zur Risikoreduktion eingeleitet. Die Risikocontrolling-Funktion nach MaRisk sowie die operative Verantwortung für das Risikomanagement trägt die Geschäftsführung.

Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems ist eine systematische, alle Unternehmensbereiche umfassende Risikoinventur. Die ermittelten Risiken werden anhand einer Risikomatrix hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und finanzieller Auswirkungen beurteilt und einer Risikoklasse zugeordnet.

Die Provisionserträge haben im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder keinen kostendeckenden Beitrag zur Deckung der laufenden Kosten der Gesellschaft erzielen können. Zudem befindet sich die Gesellschaft nach wie vor in einer Wachstumsphase. Insofern ist sie weiterhin von der Eigenkapitalfinanzierung abhängig und greift unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit zur Gesamtsteuerung der nachfolgend beschriebenen Risiken auf ein einfaches System der Kostenkontrolle und Planung der (Eigenkapital-)Finanzierung zurück.

Zentrale Überwachungs- und Kontrollfunktionen übernehmen die Funktionen Interne Revision, Compliance (MaComp und MaRisk) sowie Geldwäsche- und Kriminalprävention und der Datenschutzbeauftragte.

Die interne Revision ist an eine externe Wirtschaftsprüfungskanzlei ausgelagert. Hierfür besteht ein Prüfungsplan, der jährlich fortgeschrieben wird. Die Prüfungen werden demnach turnusmäßig durchgeführt. Es ist elementarer Bestandteil des Revisionssystems der Gesellschaft, Schwachstellen zeitnah zu erkennen, Maßnahmen zu empfehlen sowie zu prüfen, ob eine systematische Mängelbeseitigung erfolgt ist.

Die Compliance-Funktionen sowie die Geldwäsche- und Kriminalprävention überwachen und bewerten die im Unternehmen aufgestellten Grundsätze und eingerichteten Verfahren sowie die zur Behebung von Defiziten getroffenen Maßnahmen. Über ihre Erkenntnisse berichten sie regelmäßig an die Geschäftsleitung.

Beim Thema Datenschutz arbeitet die Gesellschaft mit einem zertifizierten Datenschutzbeauftragten zusammen.

5.1.2 Wesentliche Risiken

Folgende Risiken sieht die Geschäftsführung als wesentlich für die Gesellschaft an:

(Eigenkapital-)Finanzierungsrisiko: Da sich die Gesellschaft nach wie vor in einer Wachstumsphase befindet, ist sie noch von der Eigenkapitalfinanzierung abhängig. Es besteht insofern das Risiko, dass die (Eigenkapital-)Finanzierung nicht rechtzeitig zur steten Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen oder zur Gewährleistung der Zahlungsfähigkeit gesichert werden kann. Vor diesem Hintergrund hat die Muttergesellschaft zugesichert, dafür Sorge zu tragen, dass die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 auch unterjährig stets den aufsichtsrechtlichen Anforderungen entspricht.

Geschäftsrisiko/Ertragsrisiko: Das Geschäftsrisiko bezeichnet das Risiko der Gesellschaft, die auflaufenden Aufwendungen nicht durch Erträge langfristig decken zu können. Dieses Risiko kann sich realisieren, wenn es der Gesellschaft nicht gelingt, ausreichende Provisionen aus der Vermittlungsleistung zu generieren. Das Geschäftsrisiko wird durch striktes Kostencontrolling gesteuert. Schon zur Erfüllung ihrer aufsichtsrechtlichen Vorgaben zur Eigenmittelunterlegung erfasst die Gesellschaft die laufenden Kosten. Die Geschäftsleitung vergleicht die laufenden Kosten kontinuierlich mit den erwarteten Erträgen und ergreift kurzfristig Gegenmaßnahmen, sofern aus Geschäftsrisiken Kostenreduzierungen und/oder (Eigenkapital-)Finanzierungsrunden notwendig sind.

Operationelle Risiken aus dem Geschäftsmodell: Die Gesellschaft betreibt die Anlagevermittlung sowie Finanzportfolioverwaltung an überwiegend private Kunden. Es besteht das Risiko, dass das bestehende Geschäftsmodell, u.a. aufgrund von Reputationsschäden bei notleidenden Immobilienprojekten, aber auch aufgrund regulatorischer Entwicklungen, nicht mehr marktfähig ist. Es besteht auch das Risiko, dass die Geschäftsleitung wesentliche Entwicklungen und Trends im Finanzdienstleistungsbereich nicht rechtzeitig erkennt oder falsch einschätzt. Dadurch sind Strategieentscheidungen möglich, die eine langfristige Erreichung der Unternehmensziele erschweren oder sogar unmöglich machen. Die Gesellschaft wird sich durch fortwährende Marktbeobachtung über Veränderungen informieren. Auf Bedrohungen für das Geschäftsmodell und die Produkte und Dienstleistungen wird es reagieren und gegebenenfalls die erforderlichen Maßnahmen einleiten. Im Rahmen der kontinuierlichen Neufassung der Geschäfts- und Risikostrategie wird die Geschäftsleitung eine kritische Bewertung des Geschäftsmodells vornehmen sowie die Notwendigkeit von Änderungen im Geschäftsmodell besprechen und evaluieren.

Reputationsrisiko: Unter Reputationsrisiken werden im Allgemeinen solche Risiken gefasst, die die Reputation des Unternehmens nach außen, sodann in der Öffentlichkeit gefährden können. Dies kann vor allem dann auftreten, wenn es zu Zweifeln über die Kompetenz und die Integrität der Gesellschaft kommt. Diese können durch Fehler in den Geschäftsprozessen, einer fehler- oder mangelhaften Leistungserbringung oder durch Misserfolge, die vom Kunden als Falschberatung wahrgenommen werden können, entstehen. Es wurden aber Maßnahmen getroffen, die diesem wesentlichen Risiko proaktiv entgegenwirken sollen. Dazu zählen vor allem die Einhaltung der Unternehmensziele und der Gesamtstrategie, die Verpflichtung aller Mitarbeiter zur Einhaltung aller für das Unternehmen relevanter rechtlicher Vorschriften sowie die Einhaltung der institutsinternen Regelungen.

Personalrisiko: Der Bereich der Finanzdienstleistung hat Vertrauen der Kunden zur Voraussetzung, so dass sich realisierende Personalrisiken schnell die Reputation gefährden, Haftungsfälle begründen und zu aufsichtsrechtlichen Maßnahmen führen können. Aus diesem Grund steuert die Gesellschaft die Personalrisiken durch einen qualifizierten Personalauswahlprozess. In diesen Prozess können externe Dienstleister einbezogen werden. Mitarbeiter sollen durch regelmäßige Schulungen intern und extern stets die notwendige Qualifikation erhalten. Zur Steuerung, insbesondere der Motivation von ausgewählten Mitarbeitern, soll stets eine angemessene Vergütungspolitik unter Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen festgelegt und umgesetzt werden.

Rechtliches Risiko: Im Bereich der rechtlichen Risiken sind vor allem die folgenden Risiken zu erörtern. Es können sich Risiken aus der Änderung und Erweiterung der für die Gesellschaft relevanten rechtlichen Vorschriften, oder aber erhöhte Anforderungen, komplizierte Umsetzbarkeit, Unsicherheit der vollständigen und korrekten Umsetzung, Unverhältnismäßigkeit zur Größe unseres Instituts sowie zu Art und Umfang unserer Geschäftstätigkeit ergeben. Risiken können zudem aus Fehlern im Geschäftsprozess, fehlerhafter Leistungserbringung, Falschberatung, Kundenklagen, Haftungsrisiken, Schadensersatzforderungen und aus Fehlern in der Erfüllung formaler Anforderungen, z.B. Dokumentation, Erhebung von Kundendaten, korrektes Ausfüllen aller erforderlichen Formulare, entstehen. Dem wurde durch den Abschluss einer geeigneten Haftpflichtversicherung, Kommunikation von Risiken, Schulungen zu rechtlichen Anforderungen und Neuerungen zwecks Minimierung formaler Fehler und auch der Einrichtung eines angemessenen und wirksamen Beschwerdemanagements entgegengewirkt. Zudem besteht die Möglichkeit, im Bedarfsfall eine externe Rechtsberatung, wie auch Rechtsanwälte hinzuzuziehen.

IT-Risiken: Informationssysteme, Netze und Organisationen sind gefährdet durch Cyber-Angriffe, Sabotage, Spionage und Vandalismus, aber auch Elementarschäden durch Wasser, Feuer sowie Katastrophen und andere Gefahren. Gesetzliche Regelungen fordern Schutzmaßnahmen für sensible Informationen. Der Begriff "Informationen" wird hierbei sehr weit gefasst. Unabhängig vom Medium und dem Übertragungsmittel ist die Aufgabe der Informationssicherheit, diese Informationen angemessen vor der zunehmenden Zahl von Bedrohungen zu schützen. Nur so können die Risiken minimiert, der Geschäftsbetrieb gesichert und die Wettbewerbsfähigkeit, Rentabilität sowie die Chancen einer Organisation maximiert werden. Das gilt im besonderen Maße für Finanzdienstleistungen. Die Gesellschaft hat die zu erbringenden Leistungen für im Rahmen von Auslagerungen bezogene IT-Dienstleistungen vertraglich konkretisiert. Zur Überwachung der Einhaltung dieser Vereinbarungen wurden Kontrollen zur Steuerung und Überwachung eingerichtet.

Nachhaltigkeitsrisiken: Die Gesellschaft prüft fortlaufend, ob Ihre Geschäftsstrategie den Nachhaltigkeitskriterien - Umwelt, Soziales und Unternehmensführung - entspricht und trägt für deren Einbindung in die Geschäftsstrategie Sorge. Darüber hinaus prüft die Gesellschaft fortlaufend, ob die von Ihr vermittelten Produkte der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Vermögensanlagen gerecht werden, und prüft im Bedarfsfall deren Aufnahme in das Produktportfolio.

Kriegerische Ereignisse: Die Gesellschaft hat die wirtschaftlichen Folgen der derzeitigen kriegerischen Handlungen in Europa in ihrer Finanzprognose abgebildet. Der weitere Vorgang dieser Handlungen und die Reaktion der Konsumenten darauf, insbesondere hinsichtlich ihrer Nachfrage nach Anlagemöglichkeiten sowie der Veränderung ihres mittel- bis langfristigen Nutzerverhaltens, sind allerdings nicht final abschätzbar. Es besteht somit das Risiko, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der kriegerischen Ereignisse mittel- bis langfristig schwerwiegender sind als prognostiziert.

Die nachfolgenden Risiken sieht die Geschäftsführung als von eher untergeordneter Bedeutung an:

Adressausfallrisiko: Unter Adressausfallrisiko wird das Risiko verstanden, dass bestimmte Forderungen und Außenstände bei bestimmten Adressen nicht mehr beizubringen sind, weil diese an Bonität verlieren oder gänzlich als Zahlungsadressat ausfallen. Die Gesellschaft legt ihre Eigenmittel nur bei Einlagenkreditinstituten hinreichender Bonität an. Das dahingehende Adressausfallrisiko ist deswegen vernachlässigbar. Darüber hinaus bestehen Ausfallrisiken bei Provisionsansprüchen gegenüber Produktpartnern im Fall einer Zahlungsunfähigkeit des jeweiligen Vertragspartners. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist eher gering und die Gefahr eines Totalausfalls ist durch Streuung auf mehrere Vertragspartner minimal. Die Auswirkung einzelner Ausfälle auf unser Unternehmen wäre durch betragsmäßige und zeitliche Begrenzung nicht gefährdend. Auch hier ist das dahingehende Adressausfallrisiko zu vernachlässigen.

Liquiditätsrisiko: Es werden keine Barmittel oder Einlagen von Kunden entgegengenommen. Das Institut ist nicht im Bereich des Einlagengeschäfts tätig. Das Institut hat jedoch sicherzustellen, dass es seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen kann. Zu diesem Zweck überwacht die Risikocontrolling-Funktion kontinuierlich die Bankkontostände und -kontobewegungen des Instituts. Zudem ist die Gesellschaft in die laufende Liquiditätsplanung der Muttergesellschaft einbezogen.

Marktpreisrisiko: Das Marktpreisrisiko bezeichnet mögliche Wertveränderungen der von der Gesellschaft gehaltenen Positionen als Folge der Veränderung von Marktpreisen einzelner Anlagen und umfasst das Zinsänderungsrisiko, Aktien- und Wertpapierkursrisiko, sonstige Preisrisiken sowie das Währungsrisiko. Die Gesellschaft hält keine Marktpositionen und ist nicht im Eigenhandel tätig. Sie hat sich als Nichthandelsbuchinstitut eingestuft. Vermögenswerte von Kunden nimmt sie nicht entgegen. Die Gesellschaft unterliegt daher keinen direkten Marktpreisrisiken.

5.1.3 Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Nach Einschätzung der Geschäftsleitung verfügt die Gesellschaft über angemessene Prozesse und Strukturen im Hinblick auf Risikomanagement und Compliance. Die (Eigenkapital-) Finanzierung der Gesellschaft ist gesichert, da die Muttergesellschaft zugesichert hat dafür Sorge zu tragen, dass die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 auch unterjährig stets den aufsichtsrechtlichen Anforderungen entspricht. Zusammenfassend stehen die identifizierten Risiken einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft nicht entgegen.

5.2 Chancenbericht

Aus gesamtwirtschaftlicher und finanzmarkttechnischer Sicht sehen wir folgende Chancen für die von uns angebotenen Dienstleistungen:

Durch eine Vertikalisierung der Produktstruktur und die damit verbundene Erweiterung der Angebotspalette um Produkte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien sollen neue Anleger gewonnen werden. Die Gesellschaft folgt dabei dem gesamtwirtschaftlichen Trend der nachhaltige Investmentangebote.

Die Akzeptanz technologiebasierter und blockchain-basierter Lösungen - insbesondere im Privatkundengeschäft - hat in den letzten Jahren aufgrund der Finanzkrise und der zunehmenden Technologisierung aller Lebensbereiche zugenommen, so dass das Geschäftsmodell der Gesellschaft von dieser Entwicklung profitieren kann.

Durch die Erweiterung des Lizenzrahmens um die Lizenz zur Erbringung von Schwarmfinanzierungsdienstleistungen nach (EU) 2020/1503 hat die Gesellschaft die Möglichkeit, Ihre Produkte europaweit Anlegern zugängig zu machen. Hierdurch verspricht sich die Gesellschaft eine deutliche Erweiterung der Zielgruppenbasis.

Verbunden mit der Nutzung der Schwarmfinanzierungsdienstleistungs-Lizenz hat die Gesellschaft die Möglichkeit, ihre Infrastruktur und damit die bei der Produktvermittlung entstehenden Kosten signifikant zu senken. Hierdurch erwartet die Gesellschaft eine Reduzierung der Kosten mit der eine Verbesserung der Ergebnislage einhergeht.

6. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 erwartet die Bundesregierung eine leichte Erholung der deutschen Wirtschaft, mit einem prognostizierten Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,4 Prozent im Jahr 2024 und einer weiteren Steigerung in den folgenden Jahren.[54] Diese vorsichtige Erholung spiegelt eine Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen im Vergleich zu 2023 wider, bleibt aber anfällig für externe Schocks und Unsicherheiten, insbesondere im Kontext der geopolitischen Lage und der globalen Wirtschaftsentwicklung.

Inflation und Verbraucherpreise sind weiterhin ein zentrales Thema. Das ifo-Institut prognostiziert beispielsweise für das Jahr 2024 eine Inflationsrate von 2,2 Prozent in Deutschland, getrieben durch anhaltend hohe Energiepreise und die Nachwirkungen der globalen Lieferkettenstörungen.[55] Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), wird die Inflation voraussichtlich auf 2,7% im Jahr 2024 sinken, was eine Halbierung gegenüber dem Vorjahr darstellt.[56] Die staatlichen Maßnahmen zur Preisstabilisierung, einschließlich Energiepreisbremsen, dürften weiterhin eine wichtige Rolle spielen, um die Kaufkraft der Verbraucher zu unterstützen.

Die Investitionstätigkeit in der deutschen Wirtschaft wird voraussichtlich um 1,2 Prozent ansteigen, getrieben durch erhöhte Ausgaben in den Bereichen Infrastruktur und Digitalisierung, was die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stärkt. Der Immobiliensektor, insbesondere der Wohnimmobilienmarkt, bleibt robust, begünstigt durch anhaltend hohe Nachfrage und unterstützende Finanzierungsbedingungen. Unsicherheiten, insbesondere im Zusammenhang mit der Energieversorgung und geopolitischen Spannungen, könnten jedoch weiterhin eine dämpfende Wirkung haben. Dennoch gibt es positive Signale, wie einen hohen Auftragsbestand und die Notwendigkeit zu Investitionen im Zuge der sozial-ökologischen Transformation. Die Bauinvestitionen könnten stabil bleiben, getrieben von der Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in Ballungsräumen. Die Investitionsquote wird voraussichtlich bei etwa 12 Prozent des BIP liegen.[57]

Für den Immobilienmarkt und speziell für Unternehmen wie die EPH Investment GmbH sind die Aussichten für 2024 verhalten optimistisch. Die anhaltende Nachfrage nach Wohnraum, besonders in städtischen Gebieten, und die fortlaufende Digitalisierung im Immobiliensektor bieten Wachstumsmöglichkeiten. Die EPH Investment GmbH plant, ihre Marktstellung durch strategische Investitionen und eine weitere Digitalisierung ihrer Dienstleistungen zu stärken. Für das Segment Crowdinvesting wird ein Anstieg des Transaktionsvolumens um 4,95 Prozent prognostiziert, was auf eine anhaltend hohe Attraktivität dieses Finanzierungsmodells hindeutet.[58]

Im Bereich der erneuerbaren Energien ist zu erwarten, dass die EPH Investment GmbH von einem zunehmenden Interesse an nachhaltigen Investitionen profitieren könnte. Angesichts des globalen Trends zur Dekarbonisierung und der zunehmenden Bedeutung des Klimawandels könnten Investitionen in erneuerbare Energieprojekte sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht attraktiv werden. Dies könnte besonders relevant sein, da die Bundesbank in ihrer Prognose auch auf die Notwendigkeit hinweist, die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft gegenüber klimabedingten Risiken zu stärken.

Die Gesellschaft beabsichtigt, durch die Vertikalisierung in der Produktstruktur ihre Position am Markt zu festigen. Trotz der Herausforderungen, die durch ein äußerst volatiles Marktumfeld entstehen, bleibt die Geschäftsleitung zuversichtlich, dass die EPH Investment GmbH ihre Provisionserträge im Vergleich zum Vorjahr steigern kann. Für das Geschäftsjahr 2024 wird im Vergleich zum Vorjahr ein positives Jahresergebnis im niedrigen sechsstelligen Bereich erwartet.

 

Hamburg, 21. Juni 2024

EPH Investment GmbH

Patrick Hartmann, Geschäftsführer

[1] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html

[2] https://www.ifo.de/DocDL/sd-2023-01-bauwirtschaft.pdf

[3] https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/Methoden/Downloads/Hintergrundpapier-VPI-Revision_2020.pdf?__blob=publicationFile

[4] https://www.bundesbank.de/resource/blob/799628/f54d342ec77d4bca09bde31421a3832d/mL/2023-05-monatsbericht-data.pdf

[5] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/07/13-wirtschaftliche-entwicklung.html

[6] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/05/08-konjunktur-wirtschaftliche-lage.html

[7] https://www.bundesbank.de/resource/blob/904850/673e78acfa50fe878b531c249dcdc09e/mL/2023-02-konjunktur-data.pdf

[8] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html

[9] https://www.ifo.de/fakten/2023-05-30/ifo-beschaeftigungsbarometer-mai-2023

[10] https://www.arbeitsagentur.de/news/arbeitsmarkt

[11] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1331/umfrage/preisentwicklung-der-rohoelsorte-uk-brent-monatsdurchschnittswerte/

[12] https://www.bundesbank.de/resource/blob/781626/1e6ecbebd718a7de690f94985fdf0835/mL/2023-06-monatsbericht-data.pdf

[13] https://www.bundesbank.de/resource/blob/914452/88b462130c1cd6b356bd0b5f5a7cf911/mL/2023-08-monatsbericht-data.pdf

[14] https://www.bundesbank.de/resource/blob/913536/4401aa6af92e17f21eef7ad3addb13fd/mL/2023-07-26-geldmengenentwicklung-download.pdf

[15] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1331/umfrage/preisentwicklung-der-rohoelsorte-uk-brent-monatsdurchschnittswerte/

[16] https://www.berenberg.de/news/volkswirtschaft-makroausblick/inflation-deutschland-voruebergehend-gegen-den-trend/

[17] https://www.bundesbank.de/resource/blob/914452/88b462130c1cd6b356bd0b5f5a7cf911/mL/2023-08-monatsbericht-data.pdf

[18] https://www.arbeitsagentur.de/datei/arbeitsmarktbericht-august-2023_ba045535.pdf

[19] https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/deutschland-prognose-der-bundesbank-sinkende-inflation-aber-noch-keine-entwarnung-920336

[20] https://www.bundesbank.de/resource/blob/920288/94297f5645ec4a6c044db663e67eab20/mL/2023-12-monatsbericht-data.pdf

[21] https://www.ifo.de/fakten/2023-11-24/ifo-geschaeftsklimaindex-gestiegen-november-2023

[22] https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Kapitel_1.pdf

[23] https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202312/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-202312-pdf.pdf?__blob=publicationFile

[24] https://www.boerse.de/rohstoffe/Brent-Rohoelpreis/XC0009677409

[25] https://www.bundesbank.de/resource/blob/920552/c9c89e23644dee70a9db8691087b8aa3/mL/2024-01-monatsbericht-data.pdf

[26] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231114-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-november-2023.html

[27] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240115-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2024.html

[28] https://www.bundesbank.de/resource/blob/920288/94297f5645ec4a6c044db663e67eab20/mL/2023-12-monatsbericht-data.pdf

[29] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/11/PD23_451_811.html

[30] https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Industrie-Verarbeitendes-Gewerbe/produktionsindex-energieintensive-branchen.html

[31] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20230614-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-juni-2023.html

[32] https://www.ecb.europa.eu/pub/projections/html/ecb.projections202306_eurosystemstaff~6625228e9f.de.html

[33] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-eurozone-lebensmittel-energie-ezb-leitzinsen-100.html

[34] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-eurozone-lebensmittel-energie-ezb-leitzinsen-100.html

[35] Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projektionen von Fachleuten des Eurosystems, Dezember 2023 (europa.eu)

[36] https://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/18278350/3-09012024-AP-DE.pdf/f25d455a-fed8-8688-f15b-1e6b1fb8432b

[37] https://germany.representation.ec.europa.eu/news/winterprognose-eu-wirtschaft-ist-trotz-schockwellen-durch-russischen-angriffskriegs-gewachsen-2023-02-13_de

[38] https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/finanzbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&v=2

[39] https://www.bundesbank.de/resource/blob/918726/0e850d17ae28d2135fab5b307ffa655a/mL/2023-11-finanzmaerkte-data.pdf

[40] https://www.bundesbank.de/resource/blob/918726/0e850d17ae28d2135fab5b307ffa655a/mL/2023-11-finanzmaerkte-data.pdf

[41] https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/ruhiger-handel-euro-dollar-kurs-darum-bleibt-der-euro-unter-1-09-us-dollar-13194505

[42] https://www.bundesbank.de/resource/blob/918726/0e850d17ae28d2135fab5b307ffa655a/mL/2023-11-finanzmaerkte-data.pdf

[43] https://www.bundesbank.de/resource/blob/918726/0e850d17ae28d2135fab5b307ffa655a/mL/2023-11-finanzmaerkte-data.pdf

[44] https://www.bundesbank.de/resource/blob/918726/0e850d17ae28d2135fab5b307ffa655a/mL/2023-11-finanzmaerkte-data.pdf

[45] https://www.bundesbank.de/resource/blob/918726/0e850d17ae28d2135fab5b307ffa655a/mL/2023-11-finanzmaerkte-data.pdf

[46] https://www.jll.de/en/trends-and-insights/research/investment-market-overview

[47] https://www.bundesbank.de/en/press/speeches/statement-at-the-presentation-of-the-deutsche-bundesbank-s-2023-financial-stability-review-918864

[48] https://www.reuters.com/markets/europe/foreign-direct-investment-germany-dives-35-bln-euros-h1-2023-09-12/

[49] https://www.destatis.de/EN/Press/2024/01/PE24_019_811.html

[50] https://euro-security.de/en/society-and-politics/german-investment-expectations-down/

[51] Berechnung der Forderungsintensität: Forderungen / Gesamtvermögen

[52] Berechnung der Eigenkapitalquote: Eigenkapital / Gesamtkapital

[53] Berechnung der Fremdkapitalquote: Fremdkapital / Gesamtkapital

[54] https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Oeffentliche-Finanzen/Bundeshaushalt/kabinettvorlage-regierungsentwurf-2024.pdf?__blob=publicationFile&v=3

[55] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1298570/umfrage/prognose-des-ifo-zur-entwicklung-der-inflationsrate-in-deutschland/

[56] https://www.bundesbank.de/de/presse/interviews/-die-inflation-wird-sich-2024-mehr-als-halbieren--920684

[57] https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Video-Textfassungen/2023/textfassung-2023-09-05-einbringung-bundeshaushalt-2024.html

[58] https://de.statista.com/outlook/dmo/fintech/digital-capital-raising/crowdinvesting/deutschland

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
3. Forderungen an Kreditinstitute 1.183.420,56 3.929.138,11
a) täglich fällig 1.183.420,56 3.929.138,11
4. Forderungen an Kunden 881.637,99 1.170.307,13
14. Sonstige Vermögensgegenstände 28.138,17 16.151,03
15. Rechnungsabgrenzungsposten 1.324,00 1.325,85
Summe der Aktiva 2.094.520,72 5.116.922,12

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 13.391,97 288.058,48
5. Sonstige Verbindlichkeiten 64.930,35 2.199.910,85
7. Rückstellungen 321.720,00 514.808,22
c) andere Rückstellungen 321.720,00 514.808,22
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 25,00 319,86
12. Eigenkapital 1.694.453,40 2.113.824,71
a) Eingefordertes Kapital 50.000,00 50.000,00
b) Kapitalrücklage 3.250.000,00 3.250.000,00
d) Bilanzverlust 1.605.546,60 1.186.175,29
Summe der Passiva 2.094.520,72 5.116.922,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Zinserträge 69.895,58 28.368,92
a) aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 69.895,58 28.368,92
2. Zinsaufwendungen 36.234,30 31.055,76
Ergebnis 1. - 2. 33.661,28 -2.686,84
5. Provisionserträge 3.369.026,67 4.746.619,32
6. Provisionsaufwendungen 1.556.969,62 2.559.315,63
Ergebnis 5. - 6. 1.812.057,05 2.187.303,69
8. Sonstige betriebliche Erträge 192.466,26 237.169,61
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 2.340.813,09 2.433.299,00
a) Personalaufwand 1.315.729,90 1.253.096,53
aa) Löhne und Gehälter 1.095.458,07 1.081.820,34
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 220.271,83 171.276,19
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.025.083,19 1.180.202,47
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 124.543,66 50.255,11
Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 8.000,00 0,00
Ergebnis -13. + 14. 8.000,00 0,00
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -419.172,16 -61.767,65
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 199,15 0,00
Ergebnis 23. + 24. 199,15 0,00
27. Jahresfehlbetrag 419.371,31 61.767,65
28. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.186.175,29 1.124.407,64
Ergebnis 27. bis 28b. -1.605.546,60 -1.186.175,29
Ergebnis 27. bis 29. -1.605.546,60 -1.186.175,29
Ergebnis 27. bis 30. -1.605.546,60 -1.186.175,29
Ergebnis 27. bis 31. -1.605.546,60 -1.186.175,29
Ergebnis 27. bis 32. -1.605.546,60 -1.186.175,29
34. Bilanzverlust 1.605.546,60 1.186.175,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

EPH Investment GmbH, Hamburg

I. ALLGEMEINE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Die EPH Investment GmbH, Hamburg (nachfolgend auch "Gesellschaft" genannt), hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter dem Geschäftszeichen HRB 146341 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist das Erbringen von Wertpapierdienstleistungen in Form der Anlagenvermittlung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 3 WplG, der Anlageberatung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG, der Abschlussvermittlung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG, der Finanzportfolioverwaltung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 9 WplG und der Schwarmfinanzierungsdienstleistungen gem. Art. 12 der Verordnung (EU) 2020/1503.

Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen zu beteiligen, solche zu erwerben und Zweigniederlassungen zu errichten.

Grundsätze zum Jahresabschluss

Die EPH Investment GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut nach § 1 Abs. 1a KWG und seit dem 14. Februar 2022 ein Wertpapierinstitut gem. § 2 Abs. 1 WpIG. Sie stellt den Jahresabschluss nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), insbesondere nach den ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute (§§ 340 ff. HGB), der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) sowie dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) auf.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend § 2 RechKredV nach Formblatt 1 und 3 (Staffelform).

Soweit Wahlrechte bestehen, Angaben entweder in der Bilanz oder im Anhang zu machen, sind diese in den Anhang aufgenommen.

Für den Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nominalwert ausgewiesen.

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden sind zum Nominalwert ausgewiesen. Bei den Forderungen werden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen und pauschalierte Wertberichtigungen berücksichtigt.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Eigenkapital

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag passiviert.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Forderungen an Kreditinstitute

Der Posten Forderungen an Kreditinstitute - täglich fällig - enthält Forderungen aus Bankgeschäften und Zahlungsdienstleistungen (Kontokorrentkonten und Zahlungskonten, sog. Wallets). Die Forderungen besitzen eine Restlaufzeit bis drei Monate.

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 882 (Vorjahr: TEUR 1.170), davon gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 298 (Vorjahr: TEUR 1.158), besitzen eine Restlaufzeit bis drei Monate.

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten sonstige Vermögensgegenstände enthält im Wesentlichen debitorische Kreditoren und Forderungen ggü. Krankenkassen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden keine Beträge ausgewiesen, die nicht innerhalb eines Jahres fällig sind.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 288). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, Exporo AG, Hamburg, in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 2.111), Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 15) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 73). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten bestehen keine als Sicherheit übertragenen Vermögensgegenstände.

Andere Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen in Höhe von TEUR 322 (Vorjahr: TEUR 515) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für die Depotgebühren der Depotbank (TEUR 190), Jahresabschlusskosten (TEUR 77) sowie personalbezogene Rückstellungen (TEUR 32).

Eigenkapital

Der Bilanzverlust setzt sich aus dem Verlustvortrag in Höhe von TEUR 1.186 sowie dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 419 zusammen.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften

Die Zinserträge wurden ausschließlich in Deutschland erzielt

Provisionserträge

Die Provisionserträge wurden ausschließlich in Deutschland erzielt.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Personalkosten in Höhe von TEUR 1.316 (Vorjahr: TEUR 1.253) sowie andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.025 (Vorjahr: TEUR 1.180). In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind hauptsächlich IT-Kosten (TEUR 421) sowie Konzernumlagen (TEUR 411) enthalten.

V. SONSTIGE ANGABEN

Personal

Im Jahresdurchschnitt wurden neben dem Geschäftsführer 16 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Im Berichtsjahr sind folgende Personen Geschäftsführer der Gesellschaft:

Herr Patrick Hartmann, Ahrensburg, einzelvertretungsberechtigt

Niederlegung des Amtes mit Wirkung zum 30. April 2023: Herr Herman Tange, Loenen aan de Vecht / Niederlande

Es wird von der Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Hinblick auf die Angabe der Organbezüge Gebrauch gemacht.

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von TEUR 47 betrifft das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 23,5 für die Prüfung des Jahresabschlusses nebst Lagebericht sowie das Honorar für andere Bestätigungsleistungen in Höhe von TEUR 23,5 für die Durchführung der Prüfung nach § 89 WpHG (WpHG-Prüfung).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 411 und beinhalten voraussichtliche Verpflichtungen aus konzerninternen Umlagen (u.a. für Raukosten) gegenüber der Exporo AG.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 419 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Es ergibt sich somit ein Bilanzverlust in Höhe von TEUR 1.606.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten.

 

Hamburg, den 21. Juni 2024

Patrick Hartmann

Erklärung nach § 264 Abs. 2 Satz 3 und § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB

BILANZEID

Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Abschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Hamburg, den 21. Juni 2024

EPH Investment GmbH

Patrick Hartmann

vertreten durch ihren Geschäftsführer Patrick Hartmann

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EPH Investment GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EPH Investment GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EPH Investment GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 24. Juni 2024

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