Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 20134
Eingetragen
3.2.1986
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Ein- und Verkauf von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen sowie Kraftfahrzeugersatzteile und Kraftfahrzeugzubehör, die Erbringung von Werkstattleistungen sowie der Vertrieb von Mineralöl für fremde und eigene Rechnungen und alle damit zusammenhängenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, auch andere Warengeschäfte und damit zusammenhängende Dienstleistungen auszuüben. Sie darf Unternehmen jeder Art übernehmen und sich an anderen Unternehmen beteiligen; sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Timmer
seit 9.12.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sven Timmer
Hermann-Bohne Str. 39, 49565 Bramsche
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Timmer GmbH

Bramsche

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

1. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die Autohaus Timmer GmbH führt einen Handel mit Kraftfahrzeugen sowie Ersatzteilen und KFZ Reparaturen am Standort Bramsche. Die Rahmenbedingungen ergibt der Vertriebs- und Servicevertrag mit der Marke Ford.

2. Finanz-, Ertrags-, Vermögenslage

Finanz- und Vermögenslage

Das Eigenkapital hat sich aufgrund der Corona Pandemie um 0,4% (-17 Teuro) auf 4.319 TEuro verringert. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,9,5% (441 TEuro) auf 5.976 TEuro erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 16,5% (65 TEuro) auf 460 TEuro gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität hat sich verbessert (11,2% zu 9,2% im Vorjahr). Die Autohaus Timmer GmbH kommt seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nach und die wirtschaftliche Lage wird als stabil eingeschätzt

Ertragslage

Der Rohertrag des Autohauses Timmer hat sich um 284 TEuro im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der Personalaufwand hat sich um 19 TEuro (- 1,2%) auf 1.526 TEuro verringert. Der betriebliche Aufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um -7,9% (-944 TEuro) auf 11.004 TEuro verändert. Unter Berücksichtigung aller Zinsen und Ertragssteuern ergibt sich ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 678 TEuro (Vorjahr: 582 TEuro) sowie ein Jahresüberschuss von 483 TEuro (Vorjahr: 399 TEuro).

3. Prognosebericht

Durch die steigende Elektromobilität und neue Ausrichtung der Modellreihen herrscht bei den Verbrauchern eine Verunsicherung. Die damit verbundene Kaufzurückhaltung führt zu einer weiterhin positiven Entwicklung im After Sales Geschäft.

Um 8,34 % sind die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland in den ersten 4 Monaten 2023 gestiegen (gegenüber Vergleichszeitraum 2022). Bei den Nutzfahrzeugbereich stiegen die Zulassungen in den ersten vier Monaten 2023 um 6,73 %..(Quelle : Management Services Helwig Schmitt GmbH, DE Ford 2023/04). Die Prognose des VDA rechnet mit rund 2,8 Mio. Neuwagen statt wie bisher mit 2,7 Mio. Absatz damit weiterhin um ein Viertel unter dem Niveau von 2019.(Quelle: "Autohaus" vom Aufgrund der gekürzten staatlichen E-Prämien wird der Absatz von BEV und EV Fahrzeugen vermutlich rückläufig sein.

Durch gestiegen Energiekosten, Zinsen und die gestiegene Inflation ist ebenfalls mit einer Kaufzurückhaltung zu rechnen.

Dennoch rechnen wir mit einem positiven Umsatz- und Jahresergebnis. zu rechnen. Im Jahr 2023 werden wir unsere Liquidität bestmöglich sichern. Für die weitere Zukunft sehen wir unser Autohaus in einer stabilen Position

4. Risiko- und Chancenbericht

Weiterhin steckt die Automobilbranche mitten im Transformationsprozess. Nach der Händlernetzbereinigung sind wir einer der verbliebenen Ford Vertriebs Partner der Region, die einen neuen Vertrag angeboten bekommen haben. Das stärkt unsere Position im Markt. Allerdings wird sich durch den zukünftigen Stufenvertrag (Vorstufe zum Agenturvertrag) auch die Beziehung zwischen Hersteller und Händler neu definiert müssen.

Durch die steigende Elektromobilität ist langfristig ein Rückgang im After-Sales Bereich zu erwarten.

Steigende Personalkosten und Personalmangel werden zunehmend zu einem Risiko. Aufgrund fehlenden Fachpersonals besteht das Risiko nicht alle Kundenanfragen bedienen zu können.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nach Ansicht der Geschäftsführung nicht.

Wir nutzen die Chance des Online-Handels, den wir neben der Digitalisierung mit Hochdruck ausbauen. Wir befinden uns auf dem neuesten Stand und sind für den Transformationsprozess bestens gerüstet.

Wir investieren in die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter sind die wichtigsten Ressourcen. Auch in die Bedürfnisse des Kunden wird investiert. Denn in der Zufriedenheit der Bestandskunden liegt die größte Chance.

5. Marktsituation und gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Wirtschaft und somit auch die KFZ Branche werden stark durch den Krieg in der Ukraine beeinflusst. Infolgedessen und verhängter Sanktionen gegen Russland entstehen Lieferkettenprobleme und massive Preisanstiege. Des weiteren werden Lieferkettenprobleme durch die Null Covid Politik in China verstärkt.

Große Zentralbanken erhöhten den Leitzins um dem Inflationsanstieg entgegenzuwirken.

Weiterhin befindet sich die Automobilindustrie weltweit in einem fundamentalen Transformationsprozess, dessen wesentlicher Bestandteil der Umstieg in die Elektromobilität ist. Ford verfolgt den Wandel zur E-Mobilität mit voller Konsequenz und investiert in Köln 2 Milliarden USD.

Der weltweite Pkw-Markt bewegte sich nur auf Vorjahresniveau.

Der europäische Markt verzeichnete im Vergleich zum bereits geringen Vorjahresvolumen einen Absatzrückgang von rund 4 %.

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.316.717,00 1.282.378,00
I. Sachanlagen 1.316.717,00 1.282.378,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.630,00 61.309,00
2. technische Anlagen und Maschinen 14.717,00 14.641,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.247.370,00 1.206.428,00
B. Umlaufvermögen 4.629.224,39 4.225.091,23
I. Vorräte 3.348.804,12 2.077.936,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 869.425,61 582.548,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 410.994,66 1.564.606,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.298,06 27.750,65
Aktiva 5.976.239,45 5.535.219,88

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.319.147,84 4.336.195,44
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 3.810.195,44 3.911.185,99
III. Jahresüberschuss 482.952,40 399.009,45
B. Rückstellungen 725.999,04 723.252,30
C. Verbindlichkeiten 931.092,57 475.772,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 64,09
2. sonstige Verbindlichkeiten 931.092,57 475.708,05
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 931.092,57 475.708,05
Passiva 5.976.239,45 5.535.219,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 3.196.341,41 2.912.871,71
2. Personalaufwand 1.526.400,33 1.544.809,30
a) Löhne und Gehälter 1.254.549,17 1.276.183,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 271.851,16 268.625,62
davon für Altersversorgung 2.488,46 4.744,85
3. Abschreibungen 303.651,72 294.006,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 303.651,72 294.006,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 679.794,92 483.002,37
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -8.188,65 -8.922,00
davon Erträge aus Abzinsung -10.019,00 -9.559,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 229,39 184,57
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 195.124,00 182.937,22
8. Ergebnis nach Steuern 482.952,40 399.009,45
9. Jahresüberschuss 482.952,40 399.009,45

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Autohaus Timmer GmbH hat Ihren Sitz in Bramsche. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRA 20134 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Autohaus Timmer GmbH, Bramsche, zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen sind den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2022 ist in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Die Vorräte beinhalten im Neufahrzeuge, Gebrauchtfahrzeuge und sonstige Handelswaren.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen:

Die versicherungsmathematischen Barwerte wurden auf Basis folgender Bewertungsgrundsätze ermittelt:

Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Rentnerbestand) verwendet.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 36.839,00, der einer Ausschüttungssperre unterliegt..

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 572.410,00
verrechnete Aufwendungen 10.019,00
verrechnete Erträge 14.264,00

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Rückstellung für Urlaubsverpflichtungen 41 46
Rückstellungen für Tantiemen und Prämien 32 32
Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 18 21
Rückstellungen für Gewährleistungen 40 30
Rückstellung für Jahresabschluss- und Prüfungskosten 20 18
151 147

Die Verbindlichkeiten sind in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Gesamt
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
T€
Restlaufzeit über 5 Jahre
T€
(Vorjahr
T€)
(Vorjahr
T€)
(Vorjahr
T€)
(Vorjahr
T€)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 863 863 0 0
(354) (354) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 68 68 0,00 0,00
(122) (122) (0) (0)
931 931 0 0
(476) (476) (0) (0)

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Ab dem 31. Dezember 2022 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

aus Leasingverträgen: T€ 9 (netto)
aus Mietverträgen: T€ 94 (netto)

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten die Körperschaftsteuer mit T€ 102 (Vorjahr: T€ 95), der Solidaritätszuschlag mit T€ 6 (Vorjahr: T€ 5) und die Gewerbesteuer in Höhe von T€ 88 (Vorjahr: T€ 83).

VI. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 35 Mitarbeiter (Vorjahr: 35) beschäftigt. Davon waren 4 (Vorjahr: 3) Teilzeitbeschäftigte.

Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer der Herrn Sven Timmer, Bramsche.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 482.952,40 wie folgt zu verwenden:

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2022 wird in das nächste Geschäftsjahr vorgetragen.

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 171.141,20 0,00 0,00 171.141,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 95.590,22 3.842,30 0,00 99.432,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.050.240,11 975.672,26 917.660,55 2.108.251,82
2.316.971,53 979.514,56 917.660,55 2.378.825,54
2.316.971,53 979.514,56 917.660,55 2.378.825,54
Abschreibungen
1.1.2022
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 109.832,20 6.679,00 0,00 0,00 116.511,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 80.949,22 3.766,30 0,00 0,00 84.715,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 843.812,11 244.434,26 227.364,55 0,00 860.881,82
1.034.593,53 254.879,56 227.364,55 0,00 1.062.108,54
1.034.593,53 254.879,56 227.364,55 0,00 1.062.108,54
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.630,00 61
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.717,00 15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.247.370,00 1.206
1.316.717,00 1.282
1.316.717,00 1.282,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bramsche, 28. Juni 2023

Autohaus Timmer GmbH, Bramsche

vertreten durch

Sven Timmer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Timmer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Timmer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022, der Gewinn und Verlustrechnung sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Timmer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Unternehmen seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Labschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Unternehmens ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, 03. April 2024

WPRT Revisions & Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

K. Lengerke, Wirtschaftsprüferin

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