Lackiererei Langner UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Selbe AdresseMalerei- und Lackiergewerbe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Timmer seit 9.12.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Timmer GmbHBramscheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die Autohaus Timmer GmbH führt einen Handel mit Kraftfahrzeugen sowie Ersatzteilen und KFZ Reparaturen am Standort Bramsche. Die Rahmenbedingungen ergibt der Vertriebs- und Servicevertrag mit der Marke Ford. 2. Finanz-, Ertrags-, Vermögenslage Finanz- und Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich aufgrund der Corona Pandemie um 0,4% (-17 Teuro) auf 4.319 TEuro verringert. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,9,5% (441 TEuro) auf 5.976 TEuro erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 16,5% (65 TEuro) auf 460 TEuro gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität hat sich verbessert (11,2% zu 9,2% im Vorjahr). Die Autohaus Timmer GmbH kommt seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nach und die wirtschaftliche Lage wird als stabil eingeschätzt Ertragslage Der Rohertrag des Autohauses Timmer hat sich um 284 TEuro im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der Personalaufwand hat sich um 19 TEuro (- 1,2%) auf 1.526 TEuro verringert. Der betriebliche Aufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um -7,9% (-944 TEuro) auf 11.004 TEuro verändert. Unter Berücksichtigung aller Zinsen und Ertragssteuern ergibt sich ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 678 TEuro (Vorjahr: 582 TEuro) sowie ein Jahresüberschuss von 483 TEuro (Vorjahr: 399 TEuro). 3. Prognosebericht Durch die steigende Elektromobilität und neue Ausrichtung der Modellreihen herrscht bei den Verbrauchern eine Verunsicherung. Die damit verbundene Kaufzurückhaltung führt zu einer weiterhin positiven Entwicklung im After Sales Geschäft. Um 8,34 % sind die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland in den ersten 4 Monaten 2023 gestiegen (gegenüber Vergleichszeitraum 2022). Bei den Nutzfahrzeugbereich stiegen die Zulassungen in den ersten vier Monaten 2023 um 6,73 %..(Quelle : Management Services Helwig Schmitt GmbH, DE Ford 2023/04). Die Prognose des VDA rechnet mit rund 2,8 Mio. Neuwagen statt wie bisher mit 2,7 Mio. Absatz damit weiterhin um ein Viertel unter dem Niveau von 2019.(Quelle: "Autohaus" vom Aufgrund der gekürzten staatlichen E-Prämien wird der Absatz von BEV und EV Fahrzeugen vermutlich rückläufig sein. Durch gestiegen Energiekosten, Zinsen und die gestiegene Inflation ist ebenfalls mit einer Kaufzurückhaltung zu rechnen. Dennoch rechnen wir mit einem positiven Umsatz- und Jahresergebnis. zu rechnen. Im Jahr 2023 werden wir unsere Liquidität bestmöglich sichern. Für die weitere Zukunft sehen wir unser Autohaus in einer stabilen Position 4. Risiko- und Chancenbericht Weiterhin steckt die Automobilbranche mitten im Transformationsprozess. Nach der Händlernetzbereinigung sind wir einer der verbliebenen Ford Vertriebs Partner der Region, die einen neuen Vertrag angeboten bekommen haben. Das stärkt unsere Position im Markt. Allerdings wird sich durch den zukünftigen Stufenvertrag (Vorstufe zum Agenturvertrag) auch die Beziehung zwischen Hersteller und Händler neu definiert müssen. Durch die steigende Elektromobilität ist langfristig ein Rückgang im After-Sales Bereich zu erwarten. Steigende Personalkosten und Personalmangel werden zunehmend zu einem Risiko. Aufgrund fehlenden Fachpersonals besteht das Risiko nicht alle Kundenanfragen bedienen zu können. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nach Ansicht der Geschäftsführung nicht. Wir nutzen die Chance des Online-Handels, den wir neben der Digitalisierung mit Hochdruck ausbauen. Wir befinden uns auf dem neuesten Stand und sind für den Transformationsprozess bestens gerüstet. Wir investieren in die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter sind die wichtigsten Ressourcen. Auch in die Bedürfnisse des Kunden wird investiert. Denn in der Zufriedenheit der Bestandskunden liegt die größte Chance. 5. Marktsituation und gesamtwirtschaftliches Umfeld Die Wirtschaft und somit auch die KFZ Branche werden stark durch den Krieg in der Ukraine beeinflusst. Infolgedessen und verhängter Sanktionen gegen Russland entstehen Lieferkettenprobleme und massive Preisanstiege. Des weiteren werden Lieferkettenprobleme durch die Null Covid Politik in China verstärkt. Große Zentralbanken erhöhten den Leitzins um dem Inflationsanstieg entgegenzuwirken. Weiterhin befindet sich die Automobilindustrie weltweit in einem fundamentalen Transformationsprozess, dessen wesentlicher Bestandteil der Umstieg in die Elektromobilität ist. Ford verfolgt den Wandel zur E-Mobilität mit voller Konsequenz und investiert in Köln 2 Milliarden USD. Der weltweite Pkw-Markt bewegte sich nur auf Vorjahresniveau. Der europäische Markt verzeichnete im Vergleich zum bereits geringen Vorjahresvolumen einen Absatzrückgang von rund 4 %. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Autohaus Timmer GmbH hat Ihren Sitz in Bramsche. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRA 20134 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Autohaus Timmer GmbH, Bramsche, zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen sind den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2022 ist in Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Die Vorräte beinhalten im Neufahrzeuge, Gebrauchtfahrzeuge und sonstige Handelswaren. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen: Die versicherungsmathematischen Barwerte wurden auf Basis folgender Bewertungsgrundsätze ermittelt: Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Rentnerbestand) verwendet. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 36.839,00, der einer Ausschüttungssperre unterliegt.. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Ab dem 31. Dezember 2022 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten die Körperschaftsteuer mit T€ 102 (Vorjahr: T€ 95), der Solidaritätszuschlag mit T€ 6 (Vorjahr: T€ 5) und die Gewerbesteuer in Höhe von T€ 88 (Vorjahr: T€ 83). VI. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 35 Mitarbeiter (Vorjahr: 35) beschäftigt. Davon waren 4 (Vorjahr: 3) Teilzeitbeschäftigte. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer der Herrn Sven Timmer, Bramsche. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 482.952,40 wie folgt zu verwenden: Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2022 wird in das nächste Geschäftsjahr vorgetragen. Entwicklung des Anlagevermögens 2022
sonstige Berichtsbestandteile
Bramsche, 28. Juni 2023 Autohaus Timmer GmbH, Bramsche vertreten durch Sven Timmer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Timmer GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Timmer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022, der Gewinn und Verlustrechnung sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Timmer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Unternehmen seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Labschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Unternehmens ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, 03. April 2024 WPRT
Revisions & Treuhand GmbH
K. Lengerke, Wirtschaftsprüferin |
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