KEKS Invest GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Brandes seit 10.3.2022 | Prokura |
Csilla Patricia Mahnecke seit 10.3.2022 | Prokura |
Marcus Mahnecke seit 15.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Marcus MahneckeMahnecke Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KUNSTSTOFFEXPRESS HANDEL GMBHBielefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 / 23KUNSTSTOFFEXPRESS HANDEL GMBH, Bielefeld1. UNTERNEHMENSZWECK KUNSTSTOFFEXPRESS HANDEL GMBH (nachfolgend: KUNSTSTOFFEXPRESS) befasst sich mit der Distribution, dem Handel, dem Recycling und der Veredelung von thermoplastischen Kunststoffrohstoffen. Das Vertriebsgebiet bezieht sich in der Hauptsache auf die Absatzmärkte Deutschland, Polen, Österreich und Schweiz. Die Beschaffung der Waren erfolgt weltweit. Geschäftlich ist das Unternehmen in 4 wesentliche Bereiche aufgeteilt. Im Einzelnen handelt es sich um die Geschäftsbereiche • Internationale Distribution von Kunststoffgranulaten • International Trading von prime und Sekundärwertstoffen • Recycling und Entsorgung • Spezial-Compounds KUNSTSTOFFEXPRESS unterhält in Deutschland vier Verkaufsbüros und diverse Lagerstandorte in Bad Oeynhausen, Löhne, Düren, Hausach, sowie drei Läger in Antwerpen, Belgien. 1.1. Branchenstruktur und Wettbewerbsumfeld KUNSTSTOFFEXPRESS steht im internationalen Wettbewerb mit einer Vielzahl weiterer Marktteilnehmer und Produzenten von thermoplastischen Rohstoffen. Hierzu zählen im engeren Sinne Produzenten von Kunststoffrohstoffen mit Direktvertrieb, andere Kunststoffdistributeure, internationale Handelsketten, Kunststoffcompoundeure und Kunststoffrecyclingunternehmen sowie vertraglich gebundene und ungebundene Trader. 1.1.1. Distribution In der Distribution und in dem Vertrieb von Massen- und technischen Kunststoffen zählt das Unternehmen zu einem der mittelgroßen Anbieter. Laut aktueller AMI-Studie zählt es mit zu den 10 größten Distributionshäusern Deutschlands in seiner Branche. 1.1.2. International Trading Der Bereich international Trading beschäftigt sich mit der Beschaffung und dem Vertrieb von 1A-Typwaren und Off-Grade-Produkten internationaler Polymerproduzenten sowie dem freien Einkauf von Massen- und technischen Kunststoffen aus Europa, dem Mittleren und Fernen Osten. 1.1.3. Recycling und Entsorgung In dem Bereich Recycling und Entsorgung werden neben eigenen Produkten auch diverse sortenrein aufbereitete Polymerprodukte aus Mischwertstoffen verschiedener Hochtechnologie-Recyclingunternehmen vertrieben. Ferner entwickelt KUNSTSTOFFEXPRESS für die kunststoffverarbeitende Industrie maßgeschneiderte Entsorgungslösungen und führt Altwertstoffe dem wiederverarbeitenden Kreislauf zu. 1.1.4. Spezialcompounds KUNSTSTOFFEXPRESS entwickelt und fertigt mit seinen Partnerunternehmungen eine Vielzahl von hochgefüllten Mineral- und/oder Glasfaser-Polymercompounds sowie hoch effiziente Elektrisch-Leitfähig-Compounds. 2. GESCHÄFTSVERLAUF, RAHMENBEDINGUNGEN Die für KUNSTSTOFFEXPRESS definierten, und zuvor erläuterten, finanziellen Leistungsindikatoren setzen sich aus dem Umsatz, der Absatzmenge und dem Jahresüberschuss zusammen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 setzte sich zunächst der Preisverfall des vorangegangenen Jahres fort. Durch starken Konsumverzicht in der Gesellschaft sank zusätzlich der Absatz drastisch. Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden 46.000. kt (Vorjahr 51.534 kt) an Rohstoffen verkauft. Dies entspricht einem Mengenrückgang von rd. 10 %. Der Umsatz sank um 23,8 Mio. Euro (26,3%) auf 66,9 Mio. Euro. Der Wareneinsatz sank analog um 20,7 Mio. Euro (25,1 %) auf 61,6 Mio. Euro. Somit ergibt sich im Geschäftsjahr 2022/23 ein Rohertrag von 5,3 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Mio. Euro. Die Personalkosten sanken im Geschäftsjahr um rd. 426 TEUR. Dies ist bedingt durch einen Rückgang in der Belegschaft bei KUNSTSTOFFEXPRESS im Geschäftsjahr. Die übrigen sonstigen Kosten bewegten sich auf Vorjahresniveau. Durchschnittlich waren bei KUNSTSTOFFEXPRESS 25 Personen beschäftigt. Das Ergebnis nach Steuern ist Geschäftsjahr um 424,6 TEUR auf 3.224 TEUR zurückgegangen. In Ausführung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Mahnecke Holding GmbH, Bielefeld hat KUNSTSTOFFEXPRESS das Jahresergebnis in Höhe von 423,6 TEUR (Vorjahr: 3.205 TEUR) an die Mahnecke Holding GmbH abgeführt. Durch diesen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde eine gewerbesteuerliche, körperschaftsteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft mit der Mahnecke Holding GmbH begründet. Aufgrund dessen werden keine Steuerzahlungen oder -Verpflichtungen in der KUNSTSTOFFEXPRESS ausgewiesen, da die Mahnecke Holding GmbH zur Abführung der anfallenden Steuern verpflichtet ist. 3. LAGE DER GESELLSCHAFT Zu Beginn des Geschäftsjahres wurden die Warenbestände mengenmäßig aufgebaut. Durch den stetig fortlaufenden Preisverfall auf dem Absatzmarkt wurde jedoch eine Abschreibung vorgenommen. Aufgrund der vorgenommenen Abschreibung bewegten sich die Warenbestände wertmäßig auf Vorjahresniveau. Zum Abschluss des Geschäftsjahres beliefen sich die Vorräte auf 8.845 TEUR (Vorjahr 8.682 TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 1.447 TEUR auf insgesamt 4.747 TEUR zurückgegangen. Die sonstigen Vermögensgegenstände fielen gegenüber dem Vorjahreswert um 921 TEUR auf jetzt 2.097 TEUR. Der Rückgang betrifft im Wesentlichen debitorischer Kreditoren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sind um 299 TEUR auf 3.233 TEUR gegenüber den Vergleichszeitraum gesunken. Im Hinblick auf die steuerliche Organschaft sind keine Steuerverbindlichkeiten und Steuerrückstellungen zu verzeichnen. An liquiden Mittel werden 341 TEUR (Vorjahr 1.208 TEUR) ausgewiesen. Die Liquiditätsversorgung war im gesamten Geschäftsjahr gesichert. Das Eigenkapital in Höhe von 4.015 TEUR hat sich aufgrund der Gewinnabführung an die Mahnecke Holding GmbH nicht verändert. Die Eigenkapitalquote stieg im Verhältnis zur verkürzten Bilanzsumme auf 31,1% (Vorjahr: 20,4%). Die Prognosen der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022/23 sind aufgrund des andauernden Kriegs in der Ukraine, der allgemeinen Konsumzurückhaltung und dem daraus resultierenden Rückgang der Nachfrage nicht vollständig eingetreten. 4. CHANCEN UND RISIKEN Die allgemeine Krisensituation und die weltweit gedrückte Konsumstimmung hat KUNSTSTOFFEXPRESS in diesem Geschäftsjahr einen nicht vorhergesehenen Umsatz und Ergebniseinbruch beschert. Wir arbeiteten weiter an dem Ausbau weiterer Handelsbeziehungen. Durch die guten Beziehungen zu unseren Lieferanten war die generelle Versorgung zu wettbewerbsfähigen Konditionen gesichert. Der Ukraine Krieg führte zu einer deutlichen Steigerung der Energiepreise, was wiederum zu einem Rückgang der Nachfrage und somit auch zu einem deutlichen Preisverfall führte. Unsere Stärke liegt in der flexiblen, schnellen, kompetenten und qualitativ hochwertigen Reaktion auf die Wünsche unserer Kunden. Unser DIN-ISO-Qualitätsmanagementsystem unterstützt uns bei der Sicherstellung dieser Stärken. Unsere Mitarbeiterschulungen wurden konstant auf hohem Niveau belassen. Die Qualifizierung von Personal ist eines der wichtigsten Themenbereiche in unserem Unternehmen. KUNSTSTOFFEXPRESS ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, hinzuweisen. Wir erwarten, dass die Nachfrage im kommenden Geschäftsjahr auf einem sehr schwachen Niveau bleibt. Bis hin zu einer Rezessionsphase, bedingt durch den massiven Rückgang der Nachfrage, kann es für KUNSTSTOFFEXPRESS im kommenden Geschäftsjahr einen weiteren Einbruch in die Margen bedeuten. Die Risikopolitik von KUNSTSTOFFEXPRESS besteht darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur dann einzugehen, wenn ein entsprechender Ertrag erzielt werden kann. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil aller Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Leistungswirtschaftliche Risiken Wesentliche Komponenten des Produktportfolios werden von KUNSTSTOFFEXPRESS weltweit zugekauft. Eine marktseitige Einschränkung der Verfügbarkeit von Kunststoffrohstoffen sowie erhebliche Preiserhöhungen auf den Beschaffungsmärkten, die nicht kurzfristig oder nur anteilig an die Märkte weitergegeben werden können, stellen die wesentlichen Beschaffungsrisiken dar. In der Vergangenheit ist es deswegen bisher zu keinen Lieferengpässen oder sonstigen Schwierigkeiten seitens des Beschaffungsmarktes gekommen. Derzeit schätzt KUNSTSTOFFEXPRESS die Risiken negativer Auswirkungen aus Beschaffungssachverhalten als unwesentlich ein. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Bereich der Forderungen bestehen die üblichen Kredit- und Ausfallrisiken. Den Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen wird durch strenge Sicherungsmaßnahmen bei Bonitätsbeurteilungen, sowie regelmäßige Analysen der Altersstruktur der Forderungen kombiniert mit einem gezielten Mahnwesen begegnet. Fremdwährungsrisiken können für KUNSTSTOFFEXPRESS durch die Abwicklung von Geschäften in Fremdwährungen entstehen. Zusammenfassung Aus der geschäftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/23 sowie dem aktuellen Verlauf im Geschäftsjahr 2023/24 ist die makroökonomische Entwicklung als geschäftliches Risiko zu erwähnen. Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung von KUNSTSTOFFEXPRESS die finanziellen Auswirkungen der Risiken sowie die Gesamtrisikolage überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. 5. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Zusammen mit Lieferanten forschen wir konsequent in den Bereichen verstärkter Kunststoffe und sortenreines Recycling an neuen Produkten für unsere Kunden. 6. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DES MARKTES Das Wirtschaftsjahr 2023/24 verläuft wie im Vorjahr vor dem Hintergrund der noch immer bestehenden Handelskonflikte der großen Wirtschaftsnationen. Die Krisen- und die Kriegssituation haben Auswirkungen auf viele Bereiche der deutschen Wirtschaft. Insbesondere Industrie- und Handelsunternehmen sind betroffen. Unsere Kundschaft ist, auch bedingt durch die gegebene Unsicherheit aufgrund steigender Energiekosten und der Kriegssituation in Europa, vorsichtig. KUNSTSTOFFEXPRESS ist auf diese Wettbewerbssituation gut vorbereitet. Die weltweit guten Beziehungen zu den Herstellern, und die Lagerreserven sind Garant für Liefersicherheit. KUNSTSTOFFEXPRESS beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit dem Recycling von Kunststoffen. Dies lässt uns sehr positiv in das nächste Geschäftsjahr blicken. 7. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT Die für KUNSTSTOFFEXPRESS definierten, und zuvor erläuterten, finanziellen Leistungsindikatoren setzen sich aus dem Umsatz, der Absatzmenge und dem Jahresüberschuss zusammen. Für das Geschäftsjahr 2023/24 rechnet die Geschäftsführung mit einem weiteren Rückgang des Umsatzes durch die aktuelle Preis und Konsumentwicklung im Markt. Aufgrund der sehr umfangreichen Produktpalette sollte die Absatzmenge dennoch stabil bleiben. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft wird konstant gehalten. 8. ÜBER DAS GESCHÄFTSJAHR 2022 / 2023 HINAUSGEHENDE SONDEREFFEKTE Durch die aktuelle weltweite Krisensituation und Konsumzurückhaltung rechnet KUNSTOFFEXPRESS mit einem weiteren Rückgang der Preise. Darüber hinaus sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts keine über das Geschäftsjahr 2022/ 2023 hinausgehenden Sondereffekte bekannt.
Bielefeld, den 6. April 2024 Marcus Mahnecke, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Berichtsgesellschaft wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn - und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind mit Ausnahme der Restlaufzeiten aus Verbindlichkeiten grundsätzlich in der Bilanz und in der Gewinn - und Verlustrechnung aufgeführt. Die Gewinn - und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bei der Berichtsgesellschaft handelt es sich gemäß den Größenvorgaben des § 267 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ausfallgefährdete Posten wurden eine Einzel - und eine Pauschalwertberichtigung in ausreichender Höhe gebildet. Darüber hinausgehende Ausfallrisiken bestehen nach Auskunft der Geschäftsführung nicht. Kassenbestand und Bankguten wurden zum Nennwert in Übereinstimmung mit den jeweiligen Kassenbüchern bzw. Kontoauszügen der jeweiligen Kreditinstitute zum Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den allgemeinen Vorschriften gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Eine von den gesamten Anschaffungs - und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Form eines Anlagenspiegel beigefügt.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die ausgewiesenen Rückstellungen sind dem nachfolgenden Rückstellungsspiegel zu entnehmen:
Angaben und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Pflichtangaben zur Gewinn - und Verlustrechnung sind nicht zu machen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelte durchschnittlich im Wirtschaftsjahr beschäftigte Arbeitnehmerzahl betrug 25. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert durch folgende Personen geführt: Herr Marcus Mahnecke Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführer Hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDas Jahresergebnis wird gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft Mahnecke Holding GmbH abgeführt. Unterschrift der Geschäftsführung
Bielefeld, den 06. April 2024 Gez. Marcus Mahnecke, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.02.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KUNSTSTOFFEXPRESS HANDEL GMBH, Bielefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KUNSTSTOFFEXPRESS HANDEL GMBH, Bielefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31.Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KUNSTSTOFFEXPRESS HANDEL GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 19. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Volker Voelcker, Wirtschaftsprüfer ppa. Tim Waldert, Wirtschaftsprüfer |
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