Cordes & Simon GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günther Haug seit 18.4.2008 | Geschäftsführer |
Uwe Alfons Bielang seit 18.4.2008 | Geschäftsführer |
Reinhard Würz seit 10.3.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cordes & Simon GmbHFreibergJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2006 | 2005 | |
| € | € | |
| 1. Rohergebnis | 11.590.922,04 | 11.144.249,95 |
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -5.318.061,14 | -4.955.471,61 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -1.064.170,43 | -965.901,11 |
|
(davon für Altersversorgung: € -10.534,00;
2005: € -11.921,00) |
||
| 3.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-247.449,57 | -237.456,77 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | -5.237.395,68 | -4.539.153,97 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
137,50 | 137,50 |
| 6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 29.438,10 | 31.363,47 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00; 2005: € 0,00) | ||
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -10.896,77 | -14.643,49 |
| (davon an verbundenen Unternehmen: € 0,00; 2005: € 0,00) | ||
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -257.475,95 | 463.123,97 |
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 0,00 | -80.000,00 |
| 10. sonstige Steuern | -9.024,18 | -6.965,06 |
| 11. Erträge aus der Verlustübernahme | 266.500,13 | 0,00 |
| 12. aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne | 0,00 | -376.158,91 |
| 13. Jahresfehlbetrag/-überschuss | 0,00 | 0,00 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2006
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden auf der Grundlage der für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB unter Beachtung der Bilanzkontinuität und der Gliederungs- und Bewertungsstetigkeit aufgestellt.
Der Anhang enthält alle vom Gesetz geforderten Pflichtangaben für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Gliederungsgrundsätze
Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB gegliedert.
Ab dem Geschäftsjahr 2006 werden die Erlöse aus Treibstoffverkauf unter Umsatzerlösen und nicht wie bisher unter sonstige betriebliche Erträge und die Aufwendungen für Treibstoffe, Öle und Fette anstatt unter Aufwendungen für bezogene Leistungen unter Aufwendungen für bezogene Waren ausgewiesen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.
Gemäß § 265 Absatz 5 HGB wurde eine Postenbezeichnung hinzugefügt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1. Bilanzierungsmethoden
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.
Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nur nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.
2. Bewertungsmethoden
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmten mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.
Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
III. Angaben zur Bilanz
Aktiva
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt, wobei das bewegliche Sachanlagevermögen sowohl degressiv als auch linear abgeschrieben wurde. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Absatz 2 EStG wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bewertet.
Für außerplanmäßige Abschreibungen bestand keine Veranlassung.
Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso wie die Abschreibungen des Geschäftsjahres.
Vorräte sind mit den Einkaufspreisen angesetzt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen, abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind zum Bilanzstichtag Forderungen gegenüber einem ausgeschiedenen Gesellschafter in Höhe von € 24.983,39 enthalten.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst ausschließlich Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Passiva
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Deckung der Risiken notwendig ist.
Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.
| Restlaufzeit | Restlaufzeit | Restlaufzeit | ||
| Stand | bis zu | zwischen einem | von mehr als | |
| 31.12.2006 | einem Jahr | und fünf Jahren | fünf Jahren | |
| € | € | € | € | |
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||||
| Kreditinstituten | 92.865,07 | 92.865,07 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten aus Liefe- | ||||
| rungen und Leistungen | 4.487.440,82 | 4.487.440,82 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||||
| verbundenen Unternehmen | 1.309.209,00 | 1.309.209,00 | 0,00 | 0,00 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 143.026,52 | 143.026,52 | 0,00 | 0,00 |
| 6.032.541,41 | 6.032.541,41 | 0,00 | 0,00 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen € 1.298.014,06 und werden in dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten gemäß § 265 Absatz 3 HGB Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 64.566,20.
sonstige finanzielle Verpflichtungen
| 2007 | 2008 - 2011 | ab 2012 | |
| € | € | € | |
| Gesamtbetrag | 1.585.612,31 | 2.837.628,60 | 373.704,98 |
Zum Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.
IV. Sonstige Angaben
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 178 (Vorjahr: 165), davon 90 (Vorjahr: 79) Angestellte, 75 (Vorjahr: 69) gewerbliche Arbeitnehmer und 13 Aushilfen (Vorjahr: 17).
Geschäftsführer war in 2006 Herr Herbert Simon (Speditionskaufmann).
Gegenüber der Cordes & Simon GmbH & Co. KG, Hagen-Hohenlimburg, als Organträgerin besteht ab 1999 ein Ergebnisabführungsvertrag.
Freiberg, im März 2007
Der Geschäftsführer
Anlagenspiegel für das Geschäfsjahr 2006
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2006 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2006 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Verpflichtungen | 181.808,19 | 74.408,40 | 24.899,90 | 231.316,69 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 329.560,70 | 0,00 | 0,00 | 329.560,70 |
| 511.368,89 | 74.408,40 | 24.899,90 | 560.877,39 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.946.459,02 | 138.119,67 | 53.903,14 | 2.030.675,55 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Beteiligungen | 2.500,00 | 0,00 | 0,00 | 2.500,00 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 2.500,00 | 0,00 | 0,00 | 2.500,00 |
| 5.000,00 | 0,00 | 0,00 | 5.000,00 | |
| 2.462.827,91 | 212.528,07 | 78.803,04 | 2.596.552,94 | |
| kumulierte Abschreibungen | ||||
| 01.01.2006 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2006 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Verpflichtungen | 152.400,19 | 29.997,40 | 24.896,90 | 157.500,69 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 207.057,70 | 18.563,00 | 0,00 | 225.620,70 |
| 359.457,89 | 48.560,40 | 24.896,90 | 383.121,39 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.218.592,32 | 198.889,17 | 49.703,54 | 1.367.777,95 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 1.578.050,21 | 247.449,57 | 74.600,44 | 1.750.899,34 | |
| Restbuchwerte | ||
| 31.12.2006 | 31.12.2005 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Verpflichtungen | 73.816,00 | 29.408,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 103.940,00 | 122.503,00 |
| 177.756,00 | 151.911,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 662.897,60 | 727.866,70 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen | 2.500,00 | 2.500,00 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 2.500,00 | 2.500,00 |
| 5.000,00 | 5.000,00 | |
| 845.653,60 | 884.777,70 | |
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006
A. Wirtschaftsbericht
I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes
und des
Geschäftsergebnisses 2006
Das Geschäftsjahr 2006 wurde ab dem Frühjahr von einem deutlichen Konjunkturschub geprägt. Der überproportionale Anstieg der Konsum- und Industriegüterproduktion und die verstärkten Aktivitäten der Bauwirtschaft wirkten sich unmittelbar auf die Nachfrage nach Transportkapazität aus. Gleichzeitig wurde der überwiegende Teil der deutschen Niederlassungen der ABX Gruppe an den Wettbewerber CargoLine, Dietzenbach veräußert bzw. geschlossen. Die Mengen des ABX Netzwerkes mussten von den anderen Stückgutnetzen aufgefangen werden, was zu kurzfristigen Engpässen am Markt führte.
Die zusätzlich kurzfristig benötigten Kapazitäten waren nur über höhere Preise zu beschaffen, was sich negativ auf das Ergebnis auswirkte. Insbesondere am Standort Villingen-Schwenningen, der ohnehin schon mit zu geringer Umschlagskapazität zu kämpfen hatte, wirkte sich der Anstieg der Transportmengen mit ca. 40% im Ausgang und fast 30% im Eingang negativ aus. Die Verlagerung eines Teils der Transportmengen in eine zweite Halle führte zu überproportionalen Kosten und damit zu einem negativen Jahresergebnis für den Standort Villingen-Schwenningen. Seit Ende 2006 befindet sich der Speditionsbetrieb in der neu erstellten Speditionsanlage. Die Ertragslage am Standort Villingen-Schwenningen hat sich seither wiederum deutlich verbessert.
Am Standort Freiberg entwickelten sich die nationalen Stückgutmengen ebenfalls erfreulich. Im Eingang stiegen die Mengen um 10 %, im Ausgang um 16 %. Die Kostensteigerungen konnten durch die Mehrerlöse kompensiert werden. Im Bereich der Lagerhaltung/Logistik kam es zu größeren Umstrukturierungen. Das Vorjahresergebnis konnte daher nicht erreicht werden. Die Entwicklung des internationalen Geschäfts blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück.
Um die Qualität der Serviceleistung weiter zu verbessern wurden erhebliche Investitionen getätigt. Neben den Bezug des Neubaus in Villingen-Schwenningen wurde vor allem die Videoüberwachung erneuert und befindet sich auf den aktuellsten Stand der Technik. Außerdem wurden erhebliche Investitionen im Bereich der IT-Infrastruktur getätigt.
II. Lage des Unternehmens
Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich geringfügig verschlechtert. Unsere Finanzlage ist als weiterhin stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass die Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist beglichen werden und die Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bilden mit 82,2 % den größten Posten auf der Aktivseite, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 63,0 % auf der Passivseite. Die Eigenkapitalquote beträgt 0,8 %. Bei dem Fremdkapital beträgt der Anteil der kurzfristige Verbindlichkeiten 90,3 %, der Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten 8,9 %.
Unsere Gesellschaft hat im Bereich des Finanzpools eine Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft als Vertragspartnerin in Höhe von T€ 6.330. Liquiditätsengpässe sind nicht zu erwarten, da die Muttergesellschaft ihrer Tochtergesellschaft ausreichend Liquidität zur Verfügung stellt. Zwischen der Cordes & Simon GmbH, Freiberg, und der Cordes & Simon GmbH & Co. KG, Hagen-Hohenlimburg, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, aufgrund dessen der Jahresfehlbetrag 2006 von der Muttergesellschaft übernommen wird.
B. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres 2006 sind nicht eingetreten.
C. Bericht
über die zukünftige Entwicklung sowie
Chancen und Risiken des Unternehmens
I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Die zu befördernden Stückgutmengen befinden sich auch zu Anfang des Jahres 2007 auf einem hohen Niveau. Mit einer Abschwächung im Laufe des Jahres ist nicht zu rechnen. Der Umsatz 2007 dürfte damit den Umsatz 2006 wiederum übertreffen. Belastend auf das Ergebnis wirken sich die steigenden Kosten aus. Die neuen Arbeitszeitregelungen im Straßengüterverkehr, die geplante Erhöhung der Maut und weiterhin steigenden Kraftstoffpreise sind die wesentlichen Kostentreiber. Preiserhöhungen am Markt sind, insbesondere bei größeren Kunden nur schwer oder gar nicht umsetzbar.
Der Anlauf des Speditionsbetriebs in der neuen Anlage in Villingen-Schwenningen wird zu Beginn noch erhöhte Kosten verursachen. Im Laufe des Jahres ist dann mit einer deutlichen Verbesserung der Situation zu rechnen. Insgesamt ist für 2007 wiederum mit einem verbesserten und dadurch positiven Jahresergebnis zur rechnen.
II. Risikobericht
1. Allgemeiner Risikobericht
Die enorme Wettbewerbsintensität im relevanten Markt hält nach wie vor unvermindert an. Insbesondere die staatlichen und halbstaatlichen Betriebe sind am Markt sehr preisaggressiv tätig. Ebenfalls ist mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen. Es bleibt daher die vordringliche Aufgabe die bestehenden Prozesse noch effizienter zu gestalten.
2. Spezieller Risikobericht
Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle liegen unter 0,3 % der Umsatzerlöse. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
III. Prognosebericht
Die weitere Entwicklung des Unternehmens wird positiv beurteilt. Die Wettbewerbsposition an den beiden Unternehmensstandorten ist gut und kann weiter verbessert werden.
D. Bericht über Zweigniederlassungen
Unsere Gesellschaft ist an zwei Standorten, in Freiberg und Villingen-Schwenningen, tätig.
Hagen, im März 2007
Der Geschäftsführer
Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit der rechnungslegungsbezogenen Methoden, Einrichtungen und Maßnahmen zur internen Kontrolle sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Wir haben den von den gesetzlichen Vertretern der Cordes & Simon GmbH, Freiberg, aufgestellten Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer aufgrund der Prüfung gewonnenen Überzeugung entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Bestimmungen und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hagen, 03. August 2007
WRT
Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
gez. Dr. Weckerle, Wirtschaftsprüfer
gez. Fischer, vereidigte Buchprüferin
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