Deutscher Musikrat gGmbH

Weberstraße 59, 53113 Bonn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 12672
Vorher
Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH
Eingetragen
16.9.2003
Branche
Verwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten SchutzrechtenLive-Musikspielstätten, Musikclubs und ähnliche soziokulturelle ZentrenOrganisationen der Kultur
Gegenstand
die Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung von Projekten, die dazu dienen, für alle Bereiche der Musik Beiträge für die Verbesserung der Musikkultur zu leisten. Ein Schwerpunkt der Arbeit der Gesellschaft ist die Tätigkeit auf dem Gebiet der Jugendhilfe

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Stefan Piendl
seit 29.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deutscher Musikrat gGmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 228.242,00 72.960,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 126.280,00 492,00
II. Sachanlagen 101.962,00 72.468,00
B. Umlaufvermögen 2.021.695,50 2.966.949,78
I. Vorräte 18.576,43 19.462,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 80.906,34 229.724,19
III. Wertpapiere 1.626.741,58 1.732.292,64
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 295.471,15 985.470,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 144.331,49 0,00
Aktiva 2.394.268,99 3.039.909,78

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 55.121,63 81.480,37
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 30.121,63 56.480,37
davon Gewinnvortrag 56.480,37 14.029,15
B. andere Sonderposten 1.626.741,58 1.732.292,64
C. Rückstellungen 323.224,60 190.868,62
D. Verbindlichkeiten 351.256,18 978.928,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 278.490,55 672.751,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 72.765,63 306.176,32
E. Rechnungsabgrenzungsposten 37.925,00 56.340,00
Summe Passiva 2.394.268,99 3.039.909,78

Anhang der Deutscher Musikrat gGmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.
Der Jahresabschluss der Deutscher Musikrat gGmbH (Amtsgericht Bonn, HRB 12672) wurde entsprechend den handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.
Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft Fördermittel im Rahmen der Programme "Neustart Kultur - Stipendienprogramm 2023" sowie "Neustart Kultur - Freie Musikensembles" von insgesamt TEUR 15.450 erhalten, die an die Letztbegünstigten weitergeleitet wurden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt.
Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten vermindert und um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen der neu angeschafften abnutzbaren Sachanlagen wurden linear von den Anschaffungs- und Herstellungskosten vorgenommen und auf die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände verteilt.
Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit einem Wert bis zu EUR 800 wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben.
Waren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfach-ungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Den Forderungen und übrigen Vermögensgegenständen liegen Nominalwerte zugrunde. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.
Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags ermittelt.
Es wurde ein Sonderposten für eine noch nicht verwendete Erbschaft für das Bundesjugendorchester mit einem Wert von TEUR 1.627 angesetzt.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von rund einem Jahr.

III. Erläuterungen zur Bilanz
Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den beigefügten Anlagenspiegel.
Die sonstigen Wertpapiere in Höhe von TEUR 1.627 (i. V. TEUR 1.732) resultieren aus einer erhaltenen Erbschaft und sind für das Bundesjugendorchester zu verwenden. In Höhe des zum 31. Dezember 2023 nicht verwendeten Betrages wurde ein Sonderposten auf der Passivseite der Bilanz gebildet.
Die Rücklagen für Zuschüsse in Höhe von TEUR 228 (i. V. TEUR 73) beinhalten Investitionen in den Projekten Zentrale Dienste, Deutscher Musikwettbewerb sowie die Digitalisierung von Jumu Online. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 95 (i. V. TEUR 118) betreffen im Wesentlichen Urlaubs- und Mehrarbeitsguthaben der Mitarbeiter:innen (TEUR 78) sowie die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 16. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten bereits im Jahr 2023 geleistete Rechnungen für Aufwendungen in 2024.
Die Gesamtverbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 978 auf TEUR 351 gesunken. Darin enthalten sind u.a. sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 166 (i. V. TEUR 231) für bereits erhaltene BKM-Fördermittel aus den Neustart-Kultur-Programmen, Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer von TEUR 41 sowie generell Verbindlichkeiten aus noch weiterzuleitenden Fördermitteln von TEUR 184 (im Vorjahr TEUR 499) und Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuer von TEUR 6 (i. V. TEUR 6).
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 37 (i. V. TEUR 56) beinhalten im Wesentlichen in 2023 von Teilnehmenden erhaltene Anzahlungen für verschiedene Projekte, die erst in 2024 verwendet und umgesetzt werden.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Der Anstieg der Umsatzerlöse auf TEUR 859 (i. V. TEUR 562) resultiert hauptsächlich daraus, dass in 2023 wieder deutlich mehr Veranstaltungen und Konzertphasen stattfinden konnten, welche in den Coronajahren größtenteils aufgrund der Pandemie abgesagt oder verschoben werden mussten.
Die Zuwendungen und Zuschüsse sind im Wesentlichen aufgrund der in 2023 zugeflossenen Fördermittel für die Förderprogramme "Neustart Kultur - Stipendienprogramm 2023" sowie "Neustart Kultur - Freie Musikensembles" zurückzuführen. Aufgrund der abschließenden Programme sind die Fördermittel auf TEUR 16.248 (i. V. TEUR 40.958) gesunken.
Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 4.472) auf TEUR 4.493 gestiegen. Der Anstieg resultiert in erster Linie aufgrund der Tarifsteigerungen für den Öffentlichen Dienst sowie der Inflationsprämie. Des Weiteren bleiben die Personalkosten auf hohem Niveau bestehen und stehen im Zusammenhang mit der Durchführung der Förderprogramme "Neustart Kultur - Stipendienprogramm 2023" und Neustart Kultur - Freie Musikensembles".
Der Anstieg der Abschreibungen auf TEUR 55 (i. V. TEUR 43) resultiert hauptsächlich aus den Abschreibungen von EDV-Hardware in Höhe von TEUR 14 sowie der Abschreibung von immateriellen Vermögensgegenständen "Jumu Online" in Höhe von TEUR 25.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund der auslaufenden Programme "Neustart Kultur - Stipendienprogramm 2023" sowie "Neustart Kultur - Freie Musikensembles" zum 31.12.2023 bzw. 30.06.2024 auf TEUR 21.051 (i. V. TEUR 46.381) gesunken.
V. Sonstige Angaben
Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl nach § 267 Abs. 5 HGB betrug in 2023 72 (i. V. 77).
Von der Anwendung des § 288 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 408 (i. V. TEUR 408). Sie resultieren aus den Mietverträgen der Geschäftsräume.
Die Gesellschaft erhält von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (im Folgenden "BKM" genannt) Bundesmittel zur Weiterleitung an die Letztempfänger:innen, sowie Kostenerstattungen für in diesem Zusammenhang angefallene Kosten im Rahmen der Programme "Neustart Kultur - Stipendienprogramm 2023" sowie "Neustart Kultur - Freie Musikensembles".
Die Gesellschaft erhielt von der BKM für das Programm Stipendien 2023 Fördermittel von TEUR 4.924. Von diesen Fördermitteln wurden TEUR 4.731 an Letztempfänger:innen weitergeleitet und TEUR 193 wurden für betriebsinterne Kosten verwendet.
Die Gesellschaft erhielt von der BKM für das Programm Freie Musikensembles Fördermittel von
TEUR 11.504. Von diesen Fördermitteln wurden TEUR 10.719 an Letztempfänger:innen weitergeleitet und TEUR 785 wurden für betriebsinterne Kosten verwendet.
Der Geschäftsführung gehören im Geschäftsjahr 2023 an:
Stefan Piendl  Alleiniger Geschäftsführer der DMR gGmbH

Dem Aufsichtsrat gehören im Geschäftsjahr 2023 an:

Prof. Martin Maria Krüger Vorsitzender Aufsichtsrat der DMR gGmbH
Präsident des Alleingesellschafters Deutscher Musikrat e.V. Vorsitzender Musikfonds e.V.
Lehrauftrag Hochschule für Musik und Theater München

Uta-Christina Biskup Mitglied des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Oberamtsrätin Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, Referat 512 Außerschulische Kinder- und Jugendbildung

Jens Cording  Mitglied des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Vizepräsident des Deutschen Musikrates e.V.
Senior Projektmanager Kultur der Siemens Stiftung

Prof. Udo Dahmen Mitglied des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Kurator des Spitzenförderprogramms "PopCamp"-Meisterkurs
für Populäre Musik
Vizepräsident des Deutschen Musikrates e.V.
Künstlerischer Direktor & Geschäftsführer der Popakademie
Baden - Württemberg bis 31.08.2023

Hella Dunger-Löper  Mitglied des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Staatssekretärin a.D.
Präsidentin des Landesmusikrates Berlin

Prof. Anette von Eichel Mitglied des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Professorin für Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz
Köln; Dekanin des Fachbereichs Jazz Pop der HfMT Köln, Vorsitzende der Deutschen Jazzunion

Rüdiger Grambow  Mitglied des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Präsident der European Guitar und Mandolin Association
Vorsitzender der International Mandolin Society e.V.

Dr. Hildegard Kaluza Mitglied des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Abteilungsleiterin Kultur, Ministerium für Kultur und
Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Hartmut Karmeier Bevollmächtigter der Gesellschaft zur Verwertung von
Leistungsschutzrechten mbH (GVL) für kulturelle und kulturpolitische Zuwendungen

Prof. Dr. Ulrike Liedtke, MdL Stellv. Vorsitzende des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Musikwissenschaftlerin, Vizepräsidentin des Deutschen
Musikrates e.V.
Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte
Präsidentin des Landtags Brandenburg

Ingo Mix Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Abteilungsleiter K 2 - Kunst- und Kulturförderung,
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Dr. Sandra Wirth Mitglied des Aufsichtsrates der DMR gGmbH
Politikwissenschaftlerin; Referentin im Verband unabhängiger Musikunternehmer:innen für die politische Kommunikation; Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft, Beirat des Deutschen Musikarchives, Vizepräsidentin im Bund Deutscher Amateurtheater

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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