HASSIA-REDATRON GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Schlotmann seit 13.5.2020 | Geschäftsführer |
Iris Oestreich seit 17.7.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Piab Management AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PIAB Vakuum GmbHButzbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell Die Piab Vakuum GmbH ist ein Tochterunternehmen der schwedischen Piab Gruppe mit Sitz in Danderyd/Schweden. Vom Standort in Butzbach werden die Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz vertriebsseitig betreut sowie für die europäischen Märkte produziert. Dabei werden die Kunden der Piab Vakuum GmbH im Wesentlichen durch Streckengeschäfte beliefert. Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 76 Mitarbeiter beschäftigt. Am Standort Butzbach befindet sich zudem ein Lager und eine Montagestätte der Piab AB, Schweden (Verbundenes Unternehmen). Hier werden Vakuum-Förderanlagen für die globalen sowie Vakuumpumpen und Vakuumsauger für die europäischen Märkte gebaut und montiert. Die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft sind in zwei Divisionen unterteilt: 1. Vacuum Automation (VA) und 2. Vacuum Conveying (VC). Die Vacuum Automation beinhaltet die Business Unit Robotic Gripping, die ein Pfeiler der strategischen Ausrichtung der Division ist. Schon seit vielen Jahrzehnten ist die Piab Vakuum GmbH in der Vakuum- Automation und Fördertechnik aktiv. Das Produktspektrum erstreckt sich hierbei von Vakuum-Saugnäpfen, - pumpen und -greifern über Vakuumförderer für Pulver und Schüttgut zu Roboter-Greifersystemen und End-of-Arm-Tooling (EOAT) Komponenten. Unter unserem Leitbild "Evolving Automation" werden in allen Segmenten den Kunden Lösungen für die Weiterentwicklung der Automatisierung und für schnelle, sichere und kostenreduzierende Transportwege innerhalb ihrer Produktion angeboten. Piab Vakuum bietet Flächengreifer unter den Marken Gruppengesellschaft Joulin, Étampes/Frankreich, und teilweise unter der Marke der italienischen Gruppengesellschaft Kenos, Montegrotto/Italien, an. Unsere Kunden arbeiten in verschiedensten Branchen wie u.a. Automotive, Logistik, Chemie, Glas, Medizintechnik, Arzneimittel, Nahrungsmitteln, Fast Moving Consumer Goods, Holzverarbeitung und dem Maschinenbau (v.a. Verpackungsanlagen). Die Betreuung erfolgt in beiden Divisionen durch unsere eigenen Mitarbeiter wie auch durch Vertriebspartner. Forschung und Entwicklung wird in der Piab Gruppe für den Bereich VA und VC zentralisiert am neuen Stammsitz in Danderyd betrieben. Für den Bereich der Robotergreifsysteme haben die Produktionsstandorte Xenia in den USA und Montegrotto eigene fokussierte Abteilungen. Unsere Schwesterfirma Joulin betreibt am französischen Standort ebenfalls eigene Entwicklungen. Durch den Zukauf der deutschen IB Verfahrenstechnik GmbH&Co.KG in Lage im April 2024 kann auch VC auf ein breiteres Entwicklungsspektrum, insbesondere im Bereich der Schüttgüter und der additiven Fertigung zurückgreifen. Das Vertriebs- und Technikteam der Piab Vakuum GmbH arbeitet eng mit den Entwicklungsteams in den verschiedenen Ländern zusammen. Internationale Marktbeobachtungen, Anregungen von Kunden sowie technische Neuerungen fließen in die F&E-Aktivitäten ein. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war konjunkturell von mehreren globalen Herausforderungen geprägt, darunter die anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, geopolitische Spannungen, insbesondere der Krieg in der Ukraine, sowie Inflation und Energiepreiskrisen. Diese Faktoren beeinflussten sowohl die deutsche als auch die weltweite Wirtschaft in unterschiedlichem Maße. Die weltweite Konjunktur hielt sich 2023 stärker als erwartet. Die OECD zeigt den Zuwachs des weltweiten Bruttoinlandproduktes bei 3,2%. Das Wachstum in Deutschland hat sich mit 2,9% unterdurchschnittlich entwickelt, jedoch noch über dem der Eurozone (2,5%). So sind dem Piab angehörenden Verband der deutschen Maschinen und Anlagenbauer zufolge die Aufträge der Branche um -12% zurückgegangen. In wichtigen Absatzmärkten Europa, USA und China fehlt es dem Verband der deutschen Maschinen und Anlagenbauer (VDMA) zufolge an Vertrauen in den Konjunkturaufschwung. Die deutsche Industrieproduktion ist in der zweiten Jahreshälfte sechs Monate in Folge geschrumpft. Die Energiepreise und die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Energieversorgung, vor allem wegen des Konflikts in der Ukraine, hatten 2023 erhebliche Auswirkungen auf die Industrieproduktion und die Gesamtwirtschaft. Trotz dieser Herausforderungen gab es auch positive Signale. Lt. OECD hat der hohe Kostendruck in der sich abkühlenden Weltwirtschaft zu einem Rückgang der Inflation geführt, die mittlerweile in den G20 Staaten bei 6,6% liegt, wenn auch noch deutlich über den Zielwerten. Der VDMA sieht weiterhin eine robuste Arbeitsmarktentwicklung und eine starke Exporttätigkeit in bestimmten Sektoren. Auch wurden bei hochspezialisierten Unternehmen noch immer hohe Zuwächse verzeichnet. 2.2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war für beide Divisionen, Automation (VA) und Fördertechnik (VC), trotz schwieriger konjunktureller Lage erfreulich. Beide Divisionen konnten das Jahr 2023 mit einem zweistelligen Umsatzwachstum abschließen. Die Automation konnte stark von der internationalen Zusammenarbeit mit den neu erworbenen Schwesterunternehmen in Frankreich profitieren. So konnte in der Automotive Branche weiter Fuß gefasst werden und hier im Bereich der Batteriezellfertigung Auftragszuwächse erzielt werden. Mit der französischen Piab Tochter Joulin konnten Greiferlösungen im Maschinenbau angeboten und neue Kunden gewonnen werden. Die bereits Ende 2022 neu angestellten Mitarbeiter in ihren jeweiligen Spezialfeldern haben zu diesem Wachstum erfreulich beigetragen. Besonders erfreulich ist das Wachstum unter dem Gesichtspunkt zu sehen, dass Vertriebsgebiete teilweise unbesetzt geblieben sind, da die Nachbesetzung zurzeit schwierig auf dem Arbeitsmarkt ist. VC war im gesamten Jahr 2023 mit einer schwächeren Auftragslage konfrontiert, die sowohl unter dem Vorjahr und auch unter den moderaten Planungen lag. Kunden haben Projekte und Investitionen unter dem Eindruck der Konjunkturaussichten verschoben. Dennoch wurde eine verstärkte Nachfrage nach unseren Automatisierungslösungen für den Pulvertransport verzeichnet, so dass zum Jahresende ein zweistelliges Wachstum verzeichnet werden konnte. Insbesondere ein sehr starkes viertes Quartal trug hierzu bei. Zudem trugen zu dieser Nachfrage nicht zuletzt auch unsere Messeauftritte bei. Insgesamt waren die besuchten Messen Powtech, Interpack, Solids, Ligna, Automatica, Blechexpo und Formnext sehr erfolgreich und führten zu vermehrten Anfragen. Wie erwähnt trifft der Fachkräftemangel auch die Piab Vakuum. Es ist weiterhin schwierig, Mitarbeiter, insbesondere in der Montage und Logistik, zu finden. Hier werden wir in Zukunft unsere Anstrengungen deutlich erhöhen. Wir haben im Berichtsjahr erstmals begonnen, mit Zeitarbeitsfirmen zusammenzuarbeiten. Unsere pi-University, in der neue Mitarbeiter im Rahmen des Onboarding geschult und aktive Mitarbeiter gezielt weiterqualifiziert werden, führt ihren Betrieb sowohl online wie auch in Vor-Ort-Schulungen. Dadurch ist ein kontinuierlich hohes Produkt- und Anwendungs-Know-how unserer Mitarbeiter gesichert. Insgesamt konnte unsere Gesellschaft in VA und VC das Rohergebnis mit einem zweistelligen Wachstum steigern. Der Jahresüberschuss liegt auf Vorjahresniveau. 2.3. Ertragslage Das Rohergebnis stieg im Berichtsjahr um 6,0% auf 9.212 TEUR (Vj.: 8.688 TEUR). Beide Divisionen, Automation und Fördertechnik verzeichneten ein jeweils zweistelliges Umsatzwachstum. Der Auftragseingang entwickelte sich unterschiedlich. Während VC einen geringeren Auftragseingang hatte und vom hohen Auftragsbestand des Vorjahres profitierte, erzielte VA einen zweistelligen Auftragszuwachs. Wesentlicher Treiber des Rohergebnisses waren gestiegene Materialkosten für bei unserem schwedischen Schwesterunternehmen bezogenen Produkten. Der Personalaufwand stieg um 15,7% auf 6.386 TEUR (Vj.: 5.521 TEUR), geschuldet durch den Ganzjahreseffekt der im Vorjahr neu gewonnenen Mitarbeiter sowie die partielle Auszahlung für den Inflationsausgleich. Insgesamt blieb die Anzahl der Mitarbeiter mit durchschnittlich 76 in 2023 stabil gegenüber dem Vorjahr. Personalkosten der Montage werden an unser Mutterunternehmen weiter berechnet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um 113 TEUR (-4,7%) auf TEUR 2.259 gesunken. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus dem Rückgang von Mietnebenkosten (-8%, Strom, Gas), von Kosten der Personalbeschaffung (-156%), dem Wegfall von Abfindungszahlungen, sowie gesunkenen Fahrzeugkosten und Frachtkosten. Die geringeren Aufwendungen in diesen Bereichen konnten erhöhte Aufwendungen für Messen (+9,0%), Management-Gebühren der Konzernmutter (+34,8%) und erhöhten Fahrzeugkosten (+19,3%) kompensieren. Die Abschreibungen sind um TEUR 22 gesunken. Die Investitionen erhöhten sich um TEUR 22 gegenüber dem Vorjahr, vorwiegend für IT Hardware. Gleichzeitig sind Anlagen im Anschaffungswert von TEUR 105 abgegangen, im Wesentlichen Demo- Ware aus den Vorjahren. Trotz des gestiegenen Rohergebnisses um TEUR 524 und den um TEUR 22 gesunkenen Abschreibungen sank das Betriebsergebnis (EBIT) auf 478 TEUR (Vj.: 686 TEUR) bedingt durch den um TEUR 865 gestiegenen Personalaufwand. Die Ertragsteuern sanken auf 143 TEUR (Vj.: 199 TEUR). Die Ertragslage liegt leicht unter unseren Erwartungen für das Jahr 2023. Die erhöhten Personalkosten sind im Wesentlichen verantwortlich für ein geringeres Jahresergebnis. Jedoch ist der Jahresüberschuss immer noch in dem gesetzten Rahmen. 2.4. Finanz- und Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Laufe des Jahres um 37 TEUR gestiegen. Investitionen von 127 TEUR (Vj.: 105 TEUR) betrafen im Wesentlichen Maschinen i.H.v. 51 TEUR für die Produktion in der European Supply Unit sowie 1 12 TEUR für eine Wasserschneidemaschine im Bereich CustomLine für kundenspezifische Produktentwicklung. Die Anlagedeckung II (Eigenkapital / Anlagevermögen) liegt im Berichtsjahr bei 1.013%. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 991 TEUR auf 4.804 TEUR. Im Wesentlichen trugen hierzu die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Anstieg von 693 TEUR bei. Hintergrund hier sind verumsatzte Lieferungen in der Fördertechnik i.H.v. 713 TEUR im Dezember 2023. Allein sieben Projekte über 40 TEUR konnten im Dezember realisiert werden. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich durch höhere Forderungen resultierend aus Körperschaft- und Gewerbesteuerüberzahlungen. Die Gesellschaft ist überwiegend durch Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt 60,1% (Vj.: 65,6%). Die Veränderungen von -5,5%-punkten im Berichtsjahr resultieren aus der um 1.007 TEUR erhöhten Bilanzsumme. Die Rückstellungen reduzierten sich in 2023 um -14 TEUR, vorwiegend durch den Rückgang der Steuerrückstellungen um -100% auf Null. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. 367 TEUR (Vj.: 351 TEUR). Der größte Bestandteil sind wie schon im Vorjahr Bonusrückstellungen für Mitarbeiter. Die Rückstellungen für Resturlaub ist aufgrund von insgesamt weniger Krankheitstagen auf TEUR 61 gesunken (Vj.: TEUR 69). Des Weiteren enthalten Rückstellungen für Prüfung und Beratung i.H.v. 49 TEUR (Vj.: 53 TEUR) und Rückstellungen für Bonus- und Provisionsvereinbarungen mit Geschäftspartnern i.H.v. 35 TEUR (Vj.: 14 TEUR). Die Verbindlichkeiten sind um 645 TEUR auf 1.557 TEUR gestiegen. Dabei befanden sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 99 TEUR (Vj.: 47 TEUR) um 109% über Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen sind um 669 TEUR gestiegen, im Wesentlichen gegenüber der Piab AB. Dies spiegelt lediglich die erhöhten Materialkäufe für den erhöhten Umsatz im Dezember wider. Unterjährig unterliegen die Verbindlichkeiten größeren Schwankungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um 54 TEUR gesunken, sie enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Das Nettoumlaufvermögen, bestehend aus den Vorräten, kurzfristigen Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen, erhöhte sich zum Stichtag um rund 15,4% gegenüber dem Vorjahr von 2.328 TEUR auf 2.687 TEUR. Insgesamt stieg die Bilanzsumme von 4.154 TEUR auf 5.160 TEUR um 24%. Der Anstieg begründet sich auf der Aktivseite hauptsächlich durch die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und auf der Passivseite durch einen Anstieg des gestiegenen Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen. Die Liquidität (1. Grades) - unter Einschluss der Forderungen aus dem Cash-Pooling - überstieg die kurzfristigen Verbindlichkeiten um rund 22% (Vj.: 109%). 2.5. Leistungsindikatoren Die Steuerung des Unternehmens basiert auf einem konzernweiten Bewertungssystem. Zur Bestimmung der wirtschaftlichen Lage werden angepasst an das Piab-Gruppen- und Divisionsreporting Leistungsindikatoren wie Umsatz, Bruttomarge, EBITDA, Auftragseingang, Auftragsbestand, Working Capital, Anzahl der Mitarbeiter und Messung des Neugeschäfts, der Business Opportunities, ermittelt. Die Indikatoren zeigen, dass die Gesellschaft auch in einem schwierigeren konjunkturellem Umfeld wirtschaftlich stabil ist. Im Berichtsjahr führte ein steigender Auftragseingang im zweistelligen Prozentbereich zu einem Umsatzwachstum, das ebenfalls im zweistelligen Prozentbereich lag. Erhöhte Kosten führten zu einem geringerem EBITDA. Die Generierung von Business Opportunities entwickelte sich ebenfalls positiv. Die Liquiditätsüberwachung erfolgt durch das zentrale Treasury des Konzerns. Die Piab Vakuum GmbH ist eingebunden in das gruppenweite Cash-Pooling. Die hieraus resultierenden Cashflow-Aussagen dienen der Liquiditätssteuerung durch den Konzern. In den laufend erstellten Monatsauswertungen werden die Veränderung der Kennzahlen analysiert und zur weiteren Entscheidungsfindung herangezogen. Sie fließen in den zweimal jährlich aufzustellenden Jahresausblick ein. Ein sehr wichtiges Gut für unsere Gesellschaft sind unsere Mitarbeiter. Die Mitarbeiterzufriedenheit wird konzernweit zweimal jährlich gemessen und ist Bestandteil der Management-Bewertungen durch den Konzern. Die Bewertungen werden detailliert in Teamsitzungen besprochen. In den letzten Jahren stellten wir immer wieder eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit fest. Durch zahlreiche Schulungen in der piUniversity werden unsere Mitarbeiter hinsichtlich der Weiterentwicklungen und Neuerungen von Piab und seiner Produkte fortlaufend trainiert. Ziel ständiger Schulungen ist es, die hohe Leistungsfähigkeit unseres Vertriebs- und Technikteams zu erhalten und auszubauen, um somit die Kundenzufriedenheit durch individuelle Lösungsansätze weiterhin zu steigern. 3. Prognosebericht Zum Ende 2023 sind die Prognosen für die Weltwirtschaft und die deutsche Wirtschaft verhalten. Das globale Wachstum behauptet sich zwar, das Tempo ist jedoch nach Aussagen der OECD in den einzelnen Ländern und Regionen weiterhin unterschiedlich. Die Organisation rechnet für 2024 mit einem globalen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,9% und für 2025 mit einer leichten Verbesserung auf 3,2%. Wie bereits 2023 dürfte Asien auch im Zeitraum 2024-2025 maßgeblich zum Wachstum der Weltwirtschaft beitragen. Angesichts des nachlassenden Kostendrucks dürfte sich der allmähliche Rückgang der Inflation fortsetzen. Die Gesamtinflation wird in den G20-Staaten voraussichtlich von 5,03% im Jahr 2024 auf 3,4% im Jahr 2025 sinken. Die Kerninflation dürfte sich in den fortgeschrittenen G20-Volkswirtschaften 2024 auf 2,5% und 2025 auf 2,1% verringern. Für Deutschland sieht die Prognose gegenüber der Weltwirtschaft schwächer aus. Das Institut für Weltwirtschaft (ifW) sieht in Deutschland keine konjunkturelle Dynamik. Insgesamt rechnet das ifW nur mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,9% ggü. dem moderaten weltwirtschaftlichen Wachstum von 2,8%. Der IWF sieht Deutschland allerdings mit einem Wachstum von rund 0,5% als Schlusslicht der großen Wirtschaftsnationen. Hierzu trägt zu einem nicht unerheblichen Teil auch der Fachkräftemangel bei. Auch unser Wirtschaftsverband, VDMA, sieht kein Ende der Abwärtsbewegung in Deutschland. Mitgliedsunternehmen, zu denen auch zahlreiche Kunden der Piab Vakuum GmbH gehören, sind vom Export abhängig, wo bei rückläufigen ausländischen Bestellungen zumindest eine Bodenbildung absehbar ist. Unsere beiden Divisionen unterstützen die Industrie mit Produkten zur Automatisierung und damit einhergehender Kostenersparnis. Wir sehen die beschriebene momentane Krise mit dem verbundenen Mangel an Arbeitskräften auch als Chance. Die Piab Vakuum GmbH hat im Berichtsjahr 2023 mit Produkten unserer neu erworbenen Schwesterunternehmen bereits große Zuwächse erzielt. Große Zuwächse werden in VA mit Ejektoren der schwedischen Schwester AVAC und mit Greifern der französischen Schwester Joulin geplant. Diese haben sich schon jetzt im deutschen Markt platziert. Hinzu bedienen wir mit unseren Produktportfolio verschiedene Branche. Insbesondere der Food- und Pharma-Bereich sind stabile Standbeine und haben auch in den vergangenen Krisenjahren ihre Tragfähigkeit bewiesen, wie auch die Verpackungsindustrie. Wir konnten unsere Planung 2023 bereits im deutlich zweistelligen Bereich übertreffen. Die Piab Gruppe plant auf konsolidierter Basis innerhalb der Segmente, jedoch nicht auf legaler Ebene. Abgeleitet aus dieser Planung und den darin enthaltenen oben beschriebenen neuen Produktfeldern erwarten wir für die Piab Vakuum GmbH ein Rohergebnis, ein Betriebsergebnis (EBIT) und einen Jahresüberschuss im deutlich zweiprozentigen Bereich über dem Niveau von 2023 (9,2 Mio. EUR/0,5 Mio. EUR/0,4 Mio. EUR). Der Start in das Jahr 2024 untermauert unsere Einschätzung. Beide Divisionen verfolgen vielversprechende Projekte und Auftragseingänge. Risiken sind in der weltpolitischen Lage mit ihren Auswirkungen auf die exportorientierte deutsche Industrie zu sehen sowie in einer sehr langsamen Erholung der Konjunktur, die wir aber auch wie beschrieben als Chancen sehen können. Unsere Energieversorgung mit Strom und Gas erfolgt nach Tagespreisen über die entsprechenden Börsen. Wir sind überzeugt, dass die Piab Vakuum auch im Jahr 2024 wirtschaftlich erfolgreich sein wird. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung eine weiterhin positive Gesamtentwicklung des Unternehmens. 4. Chancen und Risikobericht Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich auf unsere Kunden auswirken, wirken sich demzufolge auch auf die Geschäftstätigkeit, die Finanz- und Ertragslage sowie die Cashflows der Piab Vakuum GmbH aus. Sollte sich die deutsche Wirtschaft besser entwickeln als in der Prognose dargestellt, können Umsatz und Ergebnis unsere Ziele übertreffen. Die Piab Gruppe hat verschiedene neue innovative Produkte in der Pipeline. Wir werden 2024 mit den neuen Produktfeldern unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken. Es sind weiterhin Neueinstellungen in unserer Gesellschaft geplant, das Vertriebsteam unterstützen und kundenorientierte Entwicklungen vorantreiben sollen. Durch optimierte Produkte im Bereich der Fördertechnik mit Schüttgutanlagen und Additive Manufacturing unseres neu erworbenen Schwesterunternehmens IB Verfahrenstechnik Gmbh&Co.KG sind wir gut aufgestellt. Eine hohe Präsenz beim Kunden durch unsere angestiegene Mitarbeiteranzahl und innovative Lösungsansätze sind zukunftstragende Strategien, die wir verfolgen. Unterstützt wird dies durch die weitere Spezialisierung und Schulung unseres Vertriebsteams in unseren Segmenten. Die Piab Vakuum GmbH wird sich innerhalb des Konzerns auch weiterhin auf ihren Kernmarkt Deutschland und angrenzende Märkte konzentrieren. Die in den vergangenen Jahren erzielten hohen Wachstumsraten in allen unseren angebotenen Segmenten zeigen weiterhin hohe Marktpotenziale für unsere zwei Divisionen. Risiken werden in wöchentlichen Management-Besprechungen sowie in regelmäßigen Sitzungen der Divisionsverantwortlichen unter Hinzunahme von Kennzahlen und Projektständen besprochen. Aus dem von der Gesellschaft zu steuernden und beeinflussbaren Vertriebsgeschäft sind keine hohen Risiken zu erwarten. Die Unternehmensplanung wird monatlich zusammen mit den Ist-Werten analysiert. Zweimal jährlich wird eine Budgetrevision vorgenommen und aktuelle Forecasts erarbeitet. Operative und langfristige Risiken unterliegen einer stetigen Kontrolle. Die Piab Vakuum GmbH, wie auch die Piab Gruppe, hat eine sehr stabile Liquiditätssituation. Liquiditätsrisiken sind zurzeit nicht erkennbar. Kundenausfallrisiken sind erfahrungsgemäß sehr gering, unter anderem arbeiten wir mit Wirtschaftsauskunfteien zusammen und haben ein solventes Kundenportfolio. Engpässe in der Liquidität sind nicht zu erwarten. Insgesamt können für die Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt werden. Unter Berücksichtigung der beschriebenen Chancen und Risiken, der Eintrittswahrscheinlichkeiten und der aktuellen Geschäftsaussichten erwartet die Geschäftsleitung keine besonderen oder aggregierten Risiken, die sich bestandsgefährdend für die Gesellschaft auswirken könnten. Die Piab Vakuum GmbH wird sich immer weiter im Wandel befinden. Mit neuen, innovativen Produkten, einer hohen Beratungskompetenz unserer Mitarbeiter und der kontinuierlichen Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit werden wir auch weiterhin erfolgreich am Markt tätig sein. Die Geschäftsleitung dankt allen Belegschaftsmitgliedern für die geleistete Arbeit.
Butzbach, den 28. Juni 2024 Olaf Schlotmann, Geschäftsführer BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die PIAB Vakuum GmbH hat ihren Sitz in Butzbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Friedberg unter HRB 1698 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft überschreitet die Grenzwerte des § 267 Abs. 1 HGB. Die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind in Bezug auf den Anhang mit dem Verzicht auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse teilweise angewandt worden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr beibehalten und gehen von der Unternehmensfortführung aus. Abweichend zum Vorjahr erfolgte der Ausweis von sonstigen Steuern (T€ 5) in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sondern im Berichtsjahr (T€ 7) unter "Sonstige Steuern". Der Vorjahresausweis wurde angepasst. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungszeiträume der Sachanlagen werden ausgehend von den in den steuerlichen AFA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt (3 bis 13 Jahren), soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Bei beweglichen Anlagegegenständen sind auf die Zugänge im Berichtsjahr zeitanteilige Abschreibungen vorgenommen worden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wird von der Möglichkeit der Vollabschreibung im Zugangsjahr Gebrauch gemacht (§ 6 Abs. 2a EStG). Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungswert bis zu € 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Das Vorratsvermögen ist einzeln zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bzw. voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten bewertet. Zudem werden Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich individueller Wertberichtigungen bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die flüssigen Mittel werden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und zum Nennbetrag ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und sind mit dem Erfüllungsbetrag (d.h. wenn einschlägig einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ergaben sich im Berichtsjahr und Vorjahr nicht. Soweit im Bereich der Rückstellungen Abweichungen zwischen der Handelsbilanz - durch Abzinsungen bzw. Ansatz mit den Erfüllungsbeträgen - und den Steuerbilanzwerten bestehen, wurde in Ausübung des Ansatzwahlrechts (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) auf die Aktivierung des Überhangs der aktiven über die passiven latenten Steuern verzichtet. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeiten nicht mehr als ein Jahr betragen, werden grundsätzlich mit ihrem Umrechnungskurs bei Erfassung des Geschäftsvorfalls eingebucht und am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips bewertet. C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Im Berichtszeitraum wurden Anschaffungen in Höhe von T€ 127 getätigt. Hiervon betrafen T€ 85 die Montage einschließlich deren EDV und T€ 16 die IT-Ausstattung. Investitionen in die IT betrafen vorwiegend neue Laptops und Bildschirme. Weitere Investitionen betrafen die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Werkzeuge und Anlagen in der technischen Anwendung. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.962 (Vorjahr: T€ 1.269) sind aufgrund sehr hoher Umsätze zum Jahresende stark gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.282 (Vorjahr: T€ 2.071) resultieren aus Forderungen gegen die Muttergesellschaft (PIAB Management AB, Danderyd, Schweden) in Höhe von T€ 2.264 (Vorjahr: T€ 2.055), davon aus Cash-Pool-Forderungen in Höhe von T€ 2.073 (Vorjahr: T€ 1.847) und T€ 191 (Vorjahr: T€ 209) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inkl. Vorauszahlungen. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 16) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 58 (Vorjahr: T€ 57) enthalten einen zur Sicherheit hinterlegten Betrag für einen Mietaval zzgl. Zinsen bei der SEB Bank Frankfurt in Höhe von T€ 58 (Vorjahr: T€ 58). 3. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt zum 31.12.2023 unverändert T€ 243. Es ist voll eingezahlt. Der Vorjahresgewinn in Höhe von T€ 487 wurde voll vorgetragen, entsprechend dem Feststellungsbeschluss vom 25. August 2023 4. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betragen im Berichtsjahr T€ 0 (Vorjahr: T€ 76). Bisherige Steuervorauszahlungen übertreffen die zu erwartenden Steuerzahlungen. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe von T€ 502 (Vorjahr: T€ 440) u. a. für Mitarbeiterboni (T€ 306), Urlaubsverpflichtungen (T€ 61), Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 49), Verkäuferprovisionen (T€ 35) sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (T€ 8) gebildet. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.218 (Vorjahr: T€ 550) entfallen mit T€ 1.197 (Vorjahr: T€ 488) auf die Piab AB, Danderyd, Schweden, mit T€ 0 (Vorjahr: T€ 38) gegenüber dem Gesellschafter, sowie diverse kleinere Schwestergesellschaften. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten von T€ 1.557 (Vorjahr: T€ 912) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 638 (Vorjahr: T€ 202). Die finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Grundstücks- und Gebäudemietverträgen (T€ 153) mit einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten sowie aus Pkw-Leasingverträgen (T€ 485). Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen haben stark zugenommen, da nach längeren Wartezeiten die Leasingverträge für Fahrzeuge zu einem großen Teil erneuert wurden. D. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiteranzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 76 (Vorjahr: 76) Mitarbeiter, davon 43 (Vorjahr: 43) Angestellte und 33 (Vorjahr: 33) Arbeiter. 2. Geschäftsführung Olaf Schlotmann, Oberursel / Deutschland / Kaufmännischer Geschäftsführer Die Angaben nach § 285 Nr. 9a und b) HGB werden unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht. 3. Konzernzugehörigkeit Die PIAB Vakuum GmbH wird in den Konzernabschluss der PIAB Group AB, Danderyd, Schweden, (kleinster Kreis von Unternehmen), erhältlich am Boagsverket, Schweden, unter der Nummer 559026-7950, einbezogen. Der Abschluss der Piab Group AB geht in den an der Stockholmer Börse gelisteten Konzernabschluss der Investor AB, Stockholm, ein (größter Kreis von Unternehmen) und ist auf der Homepage der Gesellschaft veröffentlicht. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Besondere Vorgänge oder Entwicklungen zwischen dem Bilanzstichtag 31.12.2023 und dem Datum des Anhangs gab es nicht.
Butzbach, den 28. Juni 2024 Olaf Schlotmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023(Anlagenspiegel)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die PIAB Vakuum GmbH, Butzbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PIAB Vakuum GmbH, Butzbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der PIAB Vakuum GmbH, Butzbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 1. Juli 2024 Deloitte
GmbH
Christian Machwirth, Wirtschaftsprüfer Stefan Anthes, Wirtschaftsprüfer |
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