Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 8104
Vorher
UWE Entsorgung GmbH
Eingetragen
4.11.1993
Branche
Sammlung nicht gefährlicher AbfälleEnergetische Verwertung von AbfällenBeseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der Abfallbewirtschaftung
Gegenstand
die Übernahme und Durchführung der Entsorgung von Hausmüll und ähnlichen Stoffen für kommunale Gebietskörperschaften, für Unternehmen sowie für Privatpersonen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Dressel
seit 19.2.2018
Geschäftsführer
Andreas Jäger
seit 16.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Remondis GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Remondis GmbH & Co. KG
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

REMONDIS Sachsen GmbH

Taucha

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
31.12.2020
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
31.12.2019
EUR

A. Anlagevermögen

3204653,40

3410016,00

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

46915,00

57127,00

II. Sachanlagen

3157738,40

3352889,00

B. Umlaufvermögen

2319812,03

1656780,17

I. Vorräte

28618,46

29085,10

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2266852,86

1591078,30

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

24340,71

36616,77

C. Rechnungsabgrenzungsposten

7840,23

1671,50

D. Aktive latente Steuern

74596,63

59909,61

Summe Aktiva

5606902,29

5128377,28



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
31.12.2020
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
31.12.2019
EUR

A. Eigenkapital

2515770,36

1620930,55

I. Gezeichnetes Kapital

50000,00

50000,00

II. Gewinnrücklagen

29297,81

29297,81

III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

1541632,74

793289,27

IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

894839,81

748343,47

B. Sonderposten f.Investitionszuschüsse

2588,75

3034,05

C. Rückstellungen

742120,64

842208,44

D. Verbindlichkeiten

2346422,54

2662204,24

Summe Passiva

5606902,29

5128377,28

Anhang

für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2020

REMONDIS Sachsen GmbH, Taucha

Registergericht: Amtsgericht Leipzig

Handelsregister-Nummer: HRB 8104

I. GRUNDLAGEN

Die REMONDIS Sachsen GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB wurden in weiten Teilen in Anspruch genommen.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Die Gliederungsschemata gemäß § 266 HGB wurde zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Posten erweitert:

In der Bilanz:

gesonderter Ausweis von Vertragswerten innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände;

gesonderter Ausweis des Fuhrparks innerhalb der Sachanlagen;

gesonderter Ausweis der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Folgende Abweichungen von in Vorperioden praktizierten Bilanzierungs- und Bewer-

tungsmethoden wurden im Berichtsjahr vorgenommen:

Das Gliederungsschema der Bilanz wurde im Vergleich zum Vorjahr um die Positionen Gewinnvortrag und Jahresüberschuss erweitert. Im Vorjahr wurden die entsprechenden Beträge (793.289,27 € bzw. 748.343,47 €) unter der Position "Bilanzgewinn" ausgewiesen. Der Ausweiswechsel wurde zur Vereinheitlichung/ Anpassung an die Bilanzierungsrichtlinien des Konzerns vorgenommen.

In der Bilanz sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren und Kundenstämme sowie Vertragsrechte über fünf Jahre bzw. in Abhängigkeit der jeweiligen Vertragslaufzeit abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei Anlagegütern, die seit der Übernahme angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Gebäude 33 Jahre

Maschinen, maschinelle Anlagen 4-15 Jahre

Fahrzeuge des Entsorgungsbereichs 6 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaf-fungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Als Ausnahme sind die Behälter bis 250 € (bis 2017: 150 €) zu nennen, die weiterhin aktiviert und im selben Jahr voll abgeschrieben werden.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen.

Die Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse ist insbesondere bei Wertstoffen aus dem Recyclingprozess unverhältnismäßig aufwändig, so dass sie retrograd aus dem Veräußerungswert abzüglich Gewinnen und anteiliger Verwaltungs- und Vertriebskosten abgeleitet werden. Die Herstellungskosten enthalten die nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes . Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Unter den Sonderposten werden erhaltene öffentliche Zuschüsse, Zulagen und Investitionsförderungen zur Anschaffung und Herstellung von Anlagevermögen ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt parallel zur handelsrechtlichen Abschreibung der entsprechenden Vermögensgegenstände.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungs-verordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen:

Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 227.375,12 €.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 50.000,00 Euro.

Verbindlichkeiten:

Die Verbindlichkeiten von insgesamt 2.346.422,54 € sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 502.364,63 € (Vorjahr: 169.135,12 €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten vollumfänglich

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Berichtsjahr 2020 waren durchschnittlich 64 (Vorjahr 67) Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:

Restlaufzeiten

Gesamt

≤ 1 Jahr

> 1 Jahr

davon

> 5 Jahre

aus Miet-, Pacht- und

Leasingverträgen

421.672,94

248.536,59

173.136,35

0,00

davon mit verbundenen oder

assoziierten Unternehmen

159.279,12

159.279,12

0,00

0,00

aus sonstigen Verträgen

159.060,00

159.060,00

0,00

0,00

davon mit verbundenen oder

assoziierten Unternehmen

159.060,00

159.060,00

0,00

0,00

580.732,94

407.596,59

173.136,35

0,00

V. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen.

REMONDIS Sachsen GmbH

Taucha, den 19.03.2021

Andreas Jäger Robert Dressel

 

Taucha, den 19. März 2021

gez. Andreas Jäger, Robert Dressel

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 08. Juni 2021

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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