guttenberger online GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Hierl seit 7.7.2021 | Prokura |
Joana Maria Katja Edtbauer seit 18.5.2021 | Geschäftsführer |
Berthold Josef Metka seit 25.4.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.24% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Guttenberger & Partner GmbHFreystadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Juli 2023 bis 30. Juni 2024A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell, Ziele und Strategien Die Gesellschaft ist in Vertrieb, Herstellung, Montage und Service von Werbe- und Lichtwerbeanlagen tätig. Dabei werden Komplettlösungen von der Planung und Beratung bis zur Produktion, Montage und Wartung angeboten. Entscheidend ist dabei, immer mehr die Ablauf- und Produktionsprozesse so zu strukturieren, dass eine hohe Qualität bei kurzen Lieferzeiten erreicht werden kann. Filialkunden mit zunehmenden Projektzahlen bei standardisierten Varianten werden dabei immer wichtiger. Eine gleichbleibende Produktionsqualität der Werbeanlagen unter Nutzung der Synergien durch die Wiederholhäufigkeit bildet dabei die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg. Unser Fokus liegt deshalb auf der Qualitätssicherheit, der Optimierung der Kostenstruktur und der Optimierung von Prozessen durch Automatisierung. Unser Firmenhauptsitz liegt in Freystadt in Bayern. Unsere Vertriebsbüros und Montagestützpunkte sind über ganz Deutschland verteilt. Zweigniederlassungen wurden bislang nicht gegründet. Mittelfristig werden wir unsere Geschäftsstellen in Deutschland weiter ausbauen. Langfristig verfolgen wir das Ziel, das führende Unternehmen am Lichtwerbemarkt in Europa zu werden. 2. Forschung und Entwicklung Im Berichtszeitraum hat unsere Tochterfirma "Guttenberger Lichttechnik GmbH" durch Netzwerkintegration mit Hochschulen und branchenübergreifenden Unternehmen die Grundlage weiter ausgebaut, um komplexere Aufgabenstellungen zu bewältigen, mit dem Ziel neue Produkte und Märkte zu entwickeln. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt sank laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im Jahr 2023 um 0,3 Prozent (preisbereinigt). Laut der Konjunkturprognose Herbst 2024 erwartet das ifo Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.), dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 stagnieren wird, bevor in den folgenden beiden Jahren eine allmähliche Erholung einsetzen und die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5% zunehmen wird. Geschäftsverlauf Die Nachfrage im Geschäftsjahr 2023/2024 verlief gleichmäßiger als das Vorjahr, aber weiterhin auf überschaubarem Niveau. Die Lohnkosten stiegen trotz abflachender Inflation noch einmal deutlich an. Die Rohstoff- und Energiepreise waren nach dem Peak im Sommer/Herbst 2022 bis etwa zu Geschäftsjahresbeginn rückläufig, und seither stabil - bewegen sich aber nach wie vor über Vorkrisenniveau. Wichtige Investitionen in eine noch breitere Inhouse-Fertigung, in die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen, in Standardisierung und Automatisierung wurden wie geplant umgesetzt und bilden die Basis für entsprechendes Wachstumspotential in den nächsten Jahren. 1.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse liegen im Plan und leicht über dem Vorjahr. Die ergriffenen Maßnahmen und getätigte Investitionen in weitere Standardisierung und Automatisierung zeigten bereits erste Wirkung und führten zu einer positiven Entwicklung in den Kostengruppen. Der Personalaufwand lag nicht zuletzt dadurch, trotz hoher Lohnsteigerungen, immer noch auf Plan. Die Kosten für Materialeinsatz blieben so bei stabilen Preisen deutlich unter Plan und Vorjahr. Ebenso in den Gemeinkosten griffen Optimierungsmaßnahmen, sodass auch hier die Plankosten leicht unterschritten werden konnten. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 848 nach T€ 489 im Vorjahr. 1.2. Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote stieg von 55% im Vorjahr auf nun 58%. Im Finanzbereich wurden die Darlehen planmäßig getilgt. Die Darlehen bestehen ausschließlich gegenüber inländischen Kreditinstituten bei Zinsen im marktüblichen Bereich. Investitionen Trotz sehr umfangreicher Investitionen in eine neue Vorfertigungshalle mit umfassender Maschinentechnik und in eine Logistikhalle mit Hochregallager in den Vorjahren, wurde auch in diesem Geschäftsjahr vor allem in Standardisierung, Automatisierung und Optimierung investiert. Diese wurden von den gewöhnlichen Investitionen in die Betriebsausstattung, den Fuhrpark und die IT begleitet. Die erforderlichen Investitionen im Berichtszeitraum erfolgten sowohl aus Eigenmitteln, als auch aus Fremdmitteln. Liquidität Der Cash Flow lag bei T€ 1.486 im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 1.103. Die liquiden Mittel wurden vom Ergebnis und vom Abbau des hohen Sicherheitsbestandes an Material wegen wiedererlangter verlässlicher Verfügbarkeit am Markt positiv beeinflusst. Neben den neuen Investitionen und der planmäßigen Tilgung der Darlehen belastete ein leichter Aufbau der Forderungen die Liquidität. 1.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist mit T€ 14.893 ähnlich dem Vorjahr (T€ 14.792). Die Vermögensstruktur blieb zum Vorjahr nahezu unverändert. So beträgt der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme weiterhin 27% und der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme 73 %. 2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Messung des Unternehmenserfolgs ziehen wir die Umsatzentwicklung und die Umsatzrentabilität heran, wobei wir zur Berechnung der Umsatzrentabilität auf den EBT (Ergebnis vor Steuern) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen zurückgreifen. Der Umsatz lag auf Plan und leicht über Vorjahr. Die Umsatzrendite vor Steuer beträgt 5,2% bei geplanten 2,9% und liegt damit über Plan und Vorjahresniveau. 2.2. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 2.2.1 Personalbericht Die Personalstärke wurde bei ähnlichen Umsätze weitestgehend stabil gehalten. Auslastungsspitzen wurden mit Leiharbeitnehmer/innen und durch Zukäufe von Werbeanlagen ausgeglichen. 2.2.2. Umweltbericht Der Umweltschutz hat einen hohen Stellenwert im Unternehmen. Dank einer Photovoltaikanlage auf den Produktionsgebäuden und eines Blockheizkraftwerks sind wir eines der wenigen Unternehmen in Deutschland mit einer negativen CO 2 -Bilanz, so dass wir mehr Energie erzeugen als wir verbrauchen. C. Prognosebericht Für das neue Geschäftsjahr 2024/2025 wird wieder ein ähnliches Umsatzvolumen erwartet, wie im abgeschlossenen Geschäftsjahr. Es wird mit einer Vor-Steuer-Umsatzrendite von 5,9 % gerechnet. Weiter Investitionen sollen vor allem in den Segmenten der kontinuierlichen Verbesserung von implementierten Produktionsabläufen und des höheren Automatisierungsgrades erfolgen. Durch diese Maßnahmen wird unsere Wettbewerbsposition gesichert und weiter ausgebaut. Die unternehmerischen Entscheidungen werden nach wie vor durch den volatilen Geschäftsverlauf des Marktes und den Herausforderungen der wirtschaftlichen Gesamtsituation beeinflusst. D. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Ziel des Risikomanagements des Unternehmens ist eine Absicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art. Branchenrisiken Das Hauptrisiko liegt in den Gewährleistungsrisiken, wobei dieses Risiko durch die hohe Zahl an Kunden aus völlig unterschiedlichen Branchen breit gestreut ist. Diesen Gewährleistungsrisiken wurde durch verstärkte Fokussierung auf die Qualitätssicherheit Rechnung getragen. Den Risiken der volatilen monatlichen Umsätze wurde durch die flexible, kapazitätsersetzende Zusammenarbeit mit verschiedenen Lieferanten begegnet. Darüber wird mit dem Logistiklager die Voraussetzung geschaffen, Nachfragespitzen durch Vorproduktion in auslastungsschwächeren Zeiten etwas auszugleichen. Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumente Im Unternehmen werden als Finanzinstrumente im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten eingesetzt. Den Ausfallrisiken der Forderungen wurden durch Pauschalwert- und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Durch die angespannte wirtschaftliche Situation in Deutschland nimmt das Forderungsmanagement weiterhin einen sehr hohen Stellenwert ein. Die vorhandene Liquidität gewährleistet die notwendigen Handlungsspielräume. Sonstige Risiken Preisänderungsrisiko / Beschaffungsrisiken Um Preisänderungen möglichst frühzeitig abschätzen zu können, wurde wird eine enge Kommunikation mit den Lieferanten gepflegt. Um kurzfristige Versorgungsengpässe zu verhindern und Versorgungssicherheit zu gewährleisten, werden Lagerbestände für die Hauptmaterialien gehalten. IT-Risiko Risiken im Bereich der IT gibt es durch Virenangriffe von außen und einer verlangsamten Entwicklung der eigenen Software durch Ausfall der eigenen Programmierer. Abgesichert werden diese Risiken durch entsprechenden Einsatz von Schutzsoftware und der unterstützender Programmierleistung durch ein Systemhaus. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Die Chancen des Unternehmens liegen, neben der Resilienz, sich auf die laufend ändernden Rahmenbedingungen schnell anzupassen, vor allem in der Fähigkeit, durch qualitativ hochwertige Produkte und schnelle Lieferzeiten eine hohe Kundenzufriedenheit und daraus resultierend eine hohe Kundenbindung zu erreichen. Wir sind zuversichtlich, dass uns dies auch in Zukunft gelingen wird. Weitere Chancen zeichnen sich ab durch die konsequente Neu- und Weiterentwicklung von innovativen Produkten und durch die Optimierung bzw. Erweiterung der Produktion mit stärkerer Automatisierung sowie der damit verbundenen weiteren Standardisierung unserer Produkte. 3. Gesamtaussage Auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 sind wir für die Herausforderungen im Markt gut positioniert und erwarten eine weiterhin nachhaltige positive Unternehmensentwicklung.
Freystadt, 27. September 2024 gez. Berthold Metka, Geschäftsführer gez. Joana Edtbauer, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2023 bis 30. Juni 2024A) Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die Guttenberger & Partner GmbH hat ihren Sitz in Freystadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 12897 eingetragen. Der Jahresabschluss der Guttenberger & Partner GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des Anhangs gesetzlich zulässige Schutzklauseln und Erleichterungen in Anspruch. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den gesetzlichen Gliederungsschemata in § 266 HGB und § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B) Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert fortgeführt worden. Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anlagengegenstände sind, unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen zwei und zwanzig Jahren, nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei Zugängen erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von 250,00 € bis 800,00 € wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Abgänge werden zum Buchwert im Zeitpunkt des Ausscheidens verrechnet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Gliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Innerhalb der Vorräte werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Warenbestände mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Der Ansatz erfolgt unter Berücksichtigung der Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den steuerlich notwendigen Gemeinkostenzuschlägen nebst angemessenen Zuschlägen für Verwaltungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen und von Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten ausgewiesen. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind stichtagsübergreifende Vorauszahlungen in Höhe des zeitlichen Anteilswertes der ausstehenden Gegenleistung angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe der zu erwartenden Verpflichtungen dotiert. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Urlaubsentgelte, Überstunden, ausstehende Rechnungen, Gewährleistungen und Tantiemen. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu ersehen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 3.007 durch Sicherheitsübereignungen und Drittsicherheiten abgesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
C) Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Im Personalaufwand (Löhne und Gehälter) sind Kosten für Leiharbeitnehmer in Höhe von T€ 143 (Vj. T€ 288), da sie wirtschaftlich den Personalaufwand zuzurechnen sind. Im Posten soziale Aufwendungen und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Beträge in Höhe von € 86.614,95 (Vj. € 83.941,28) für die Altersversorgung enthalten. D) Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus ist mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen auch zukünftig nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus:
Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte jeweils im Quartalsdurchschnitt des Geschäftsjahres
Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr: - Herr Berthold Metka, Kaufmann - Frau Joana Edtbauer, MBA Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB in Anspruch. Nachtragsbericht: Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf den Jahresabschluss eingetreten, über die zu berichten wäre. Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Freystadt, 27. September 2024 gez. Berthold Metka, Geschäftsführer gez. Joana Edtbauer, Geschäftsführerin sonstige BerichtsbestandteileHinweise nach § 328 Abs. 1 S. 1 letzter Hs. HGB Der offengelegte Jahresabschluss weicht wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen von dem mit dem Bestätigungsvermerk versehenen vollständigen Jahresabschluss ab. Feststellung des Jahresabschlusses Der geprüfte Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 in der Fassung des Prüfungsberichts vom 28. Oktober 2024 wurde am 23. Januar 2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Guttenberger & Partner GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Guttenberger & Partner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Guttenberger & Partner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Weiden, den 28.10.2024 defacto
GmbH
gez. Georg Schemela, Wirtschaftsprüfer |
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