SLC Schmidt Logistic Consulting GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sonja, geb. Schmidt Többe-Schmidt seit 6.12.2022 | Geschäftsführer |
Susanne, geb. Schmidt Schad-Schmidt seit 6.12.2022 | Geschäftsführer |
Siegfried Ott seit 1.10.2019 | Prokura |
Thomas Jochen Schmidt seit 2.1.2014 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 50.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KGHeilbronnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KonzernbilanzAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangA. VORBEMERKUNG Das Mutterunternehmen hat ihren Sitz in Heilbronn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HR A 101290 eingetragen. Der Konzernjahresabschluss und der Konzernlagebericht der Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG, Heilbronn, für das am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr sind nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. ALLGEMEINE ANGABEN, ERLÄUTERUNGEN UND BEGRÜNDUNGEN ZUR KONSOLIDIERUNG Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss, der nach den Vorschriften des HGB aufgestellt wurde, sind neben dem Mutterunternehmen alle Unternehmen einbezogen, bei denen uns unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Stimmrechte zustehen bzw. wir das Recht haben, die Mehrheit der Mitglieder der Geschäftsführung zu bestellen oder abzuberufen. Unternehmen, bei denen die Gesellschaft einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik ausüben kann, beziehungsweise bei denen die Führung mit einem Partner gemeinschaftlich ausgeübt wird (assoziierte Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen), werden at-equity in den Konzernabschluss einbezogen. Eine Übersicht über den Konsolidierungskreis ergibt sich aus nachstehender Aufstellung:
Die Schmidt ME Logistics CO S.P.C., Bahrain, die Schmidt Logistics Bahrain W.L.L. sowie die Schmidt ME Logistics KSA LLC, Saudi-Arabien, sind in den Konzernabschluss nicht einbezogen, da sie von untergeordneter Bedeutung sind. Die mst Mineral-Speditions- und Transport-GmbH, die Mitra Handel & Spedition GmbH, die Osgrew Sp. z o.o., die Progrew s.r.o., die MKL Mitteldeutsche Kunststoff-Logistik Verwaltungs-GmbH sowie die MKL Mitteldeutsche Kunststoff-Logistik GmbH & Co. KG werden nach der Equity-Methode für assoziierte Unternehmen bilanziert. Die assoziierten Unternehmen Kombi-Terminal Heilbronn GmbH und MKL Mitteldeutsche Kunststoff-Logistik Verwaltungs-GmbH, die einzeln als auch zusammen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind, wurden aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen. Die Anteile an der Pool-Invest GmbH und der Siloadmaxx rental & sales GmbH, die bisher at-equity in den Konzernabschluss einbezogen waren, wurden im Geschäftsjahr veräußert. Erstkonsolidierung Die Erstkonsolidierung erfolgte entsprechend § 301 Abs. 2 HGB zum 1. Januar 2001 bzw. zum späteren Erwerbs- oder Gründungszeitpunkt bzw. Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Einbeziehung der Tochterunternehmen Die Kapitalkonsolidierung wurde für Erwerbsvorgänge vor dem 1. Januar 2010 nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss vorgenommen. Die Kapitalkonsolidierung von Erwerbsvorgängen ab dem 1. Januar 2010 erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Konsolidierungsgrundsätze Basis für den Konzernabschluss sind die Einzelabschlüsse der Muttergesellschaft, der einbezogenen Tochterunternehmen sowie die Anpassungen zur konzerneinheitlichen Bilanzierung und Bewertung. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erstkonsolidierungen bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung. Ein passiver Unterschiedsbetrag ist als Eigenkapitalposten in den Rücklagen enthalten, da er realisierten Gewinnen entspricht. Ein auf Konzernfremde entfallender Anteil am Eigenkapital ist im Posten nicht beherrschende Anteile ausgewiesen. Für Erstkonsolidierungen ab dem 1. Januar 2010 kommt die Neubewertungsmethode zum Ansatz. In den Konzernabschluss einbezogene assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert, soweit diese nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Eventuell vom Konzernabschluss abweichende Bewertungsmethoden der assoziierten Unternehmen wurden im Konzernabschluss nicht angepasst. Bei der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen eliminiert. Aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultierende Zwischenergebnisse wurden eliminiert. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden konzerninterne Erträge aus Leistungen, wie z. B. Kostenerstattungen, Zinsen und Dienstleistungsvergütungen, mit den darauf entfallenden Aufwendungen der Empfänger konsolidiert. Konzernabschlussstichtag Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, den 31. Dezember 2021, aufgestellt. Alle einbezogenen Tochterunternehmen haben den gleichen Bilanzstichtag. Währungsumrechnungsmethode Die in der jeweiligen Landeswährung aufgestellten Jahresabschlüsse der ausländischen Tochterunternehmen wurden wie folgt umgerechnet: Die Bilanzposten - mit Ausnahme des Eigenkapitals - werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Konzernabschlussstichtag, die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Eigenkapital wird mit Ausnahme des laufenden Jahresergebnisses, das zu Durchschnittskursen umgerechnet wird, mit den historischen Kursen umgerechnet. Der innerhalb des Eigenkapitals als eigenständige Position ausgewiesene Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" berücksichtigt alle erfolgsneutralen Währungsdifferenzen aus der Kapitalkonsolidierung seit Erstkonsolidierung sowie aus der Umrechnungsdifferenz der Gewinn- und Verlustrechnung zu Durchschnittskursen gegenüber Stichtagskursen der Bilanz. Zugrunde gelegte Stichtagskurse:
Zugrunde gelegte Durchschnittskurse:
C. ALLGEMEINE ANGABEN ZU KONZERNBILANZIERUNGS-, -BEWERTUNGS- UND -WÄHRUNGSUMRECHNUNGSMETHODEN Die Bewertung im Konzern erfolgte nach übereinstimmenden Grundsätzen, insbesondere wurden Bewertungswahlrechte in derselben Weise wie im Einzelabschluss des Mutterunternehmens ausgeübt. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen - bewertet. Als Nutzungsdauer wurden grundsätzlich drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert wird mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Bei Gebäuden wurden Nutzungsdauern von acht bis 25 Jahren, bei den technischen Anlagen und Maschinen Nutzungsdauern von ein bis zehn Jahren und bei den anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung Nutzungsdauern von zwei bis zwölf Jahren zugrunde gelegt. Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen linear. Zugänge beweglicher Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen anteilige angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind. Abwertungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit dem niedrigeren Wert erforderlich ist (§§ 255 Abs. 2, 253 Abs. 1 und 4 HGB). Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht aktiviert. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgt mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und - soweit unverzinslich oder niedrig verzinslich - bei Restlaufzeiten von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst. Für das Zins- und allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Liquide Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersteilzeitverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert (§ 253 Abs. 1 Satz 4 HGB) bewertet und mit den Rückstellungen für Altersteilzeit saldiert (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Ein daraus verbleibender Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (§ 285 Nr. 25 HGB):
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Mit den Rückstellungen wurde möglichen Einzelrisiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Kostensteigerungen werden mit 1 % p. a. bzw. mit 2 % p. a. berücksichtigt. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde entsprechend den Grundsätzen des IDW HFA 3 nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung eines Zinsfußes zwischen 0,00% p. a. und 0,48% p. a. (Vorjahr: zwischen 0,46 % p. a. und 0,73 % p. a.) und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck bewertet. Zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeitguthaben wurde ein Wertpapierkonto eingerichtet und verpfändet. Der Zeitwert der Wertpapiere, der gleichzeitig den Anschaffungskosten der Wertpapiere entspricht, beträgt TEUR 371. Der Zeitwert bestimmt sich nach den Kurswerten zum Bilanzstichtag. Die Wertpapiere wurden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 371 mit den Rückstellungen für Altersteilzeit verrechnet. Auf zeitliche Unterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen wurden - soweit nicht permanenter Natur - latente Steuern nach § 306 HGB mit den entsprechenden unternehmensindividuellen Steuersätzen abgegrenzt. Die Steuerlatenzen setzen sich wie folgt zusammen:
Der Aufwand aus der Anpassung der latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 350 (Vorjahr: Ertrag TEUR 362) wurde unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen. Aus abweichenden Bewertungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz entstehen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Diese Differenzen betreffen die sonstigen Rückstellungen. Auf die Aktivierung der aktiven latenten Steuern mit einem Gewerbesteuersatz von 14 % wird in Ausübung des Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB verzichtet. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Flüssige Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung bzw. mit dem niedrigeren (Forderungen) oder höheren (Verbindlichkeiten) Stichtagskurs gebucht. Abweichend hiervon wurden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu zwölf Monaten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns ergibt sich aus nachstehendem Anlagenspiegel. Umlaufvermögen Die Forderungen haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahr: schraffiert)
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr sonstige Vermögensgegenstände. Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 302) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und TEUR 682 (Vorjahr: TEUR 752) sind sonstige Vermögensgegenstände. Rechnungsabgrenzungsposten
Eigenkapital Die Kapitalanteile der Kommanditisten betragen EUR 600.000,00. Sie sind voll einbezahlt. In Anwendung des § 308a HGB werden Umrechnungsdifferenzen aus der Währungsumrechnung von Abschlüssen in fremder Währung unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im wesentlichen Sanierungs- und Wiederherstellungsrückstellungen (TEUR 14.314), Garantie- und Schadensrückstellungen (TEUR 308) sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 4.804). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten aus Gewinngutschriften und dem Saldo aus Entnahmen und Einlagen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sowie die Sicherheiten der Verbindlichkeiten sind dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (Vorjahr: schraffiert):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vorjahr betrafen den Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr aus dem Leistungsverkehr. Haftungsverhältnisse
Es bestehen derzeit aufgrund der Bonität der Schuldner keine Risiken, aus den Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen zu werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 27.784 hiervon entfallen auf:
Innerhalb eines Jahres sind TEUR 13.203 (Vorjahr: TEUR 12.951) zur Zahlung fällig. E. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.247 (Vorjahr: TEUR 3.982) enthalten. Die periodenfremden Erträge resultieren insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Anlagenabgängen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Währungsgewinne in Höhe von TEUR 449 (Vorjahr: TEUR 281). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 53) enthalten, die insbesondere aus Forderungsausfällen, Anlagenabgängen und Schadensfällen resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungsverluste in Höhe von TEUR 127 (Vorjahr: TEUR 1.053). Bei den sonstigen Ausleihungen wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 232 vorgenommen. Zinsergebnis Der Aufwand aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Aufbewahrung, Altersteilzeit und Wiederherstellung in Höhe von TEUR 536 (Vorjahr: TEUR 709) wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfasst. F. SONSTIGE ANGABEN Ergänzende Angaben zu den at-equity bewerteten Beteiligungen Der Unterschied zwischen Beteiligungsbuchwert und anteiligem Eigenkapital der assoziierten Unternehmen beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Davon entfallen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) auf einen Geschäftswert. Ergänzende Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde nach den Vorgaben des DRS 21 erstellt. Der Finanzmittelfonds umfasst wie im Vorjahr die liquiden Mittel der Bilanz; Kontokorrentverbindlichkeiten (TEUR 3; Vorjahr: TEUR 0) werden davon abgesetzt. Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel Vom erwirtschafteten Eigenkapital unterliegen TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 153) einer gesetzlichen Ausschüttungssperre. Abschlussprüferhonorar In 2021 wurden für die Abschlussprüfungsleistungen des Einzelabschlusses des Mutterunternehmens sowie des Konzernabschlusses TEUR 64 an den Abschlussprüfer als Aufwand erfasst. Personalbestand Der Konzern hat während des Geschäftsjahres durchschnittlich 2.010 (Vorjahr: 1.997) Mitarbeiter beschäftigt. Unter Berücksichtigung der Auszubildenden ergibt sich eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 2.069 (Vorjahr: 2.047). Die Beschäftigtenzahl setzt sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte die Geschäftsführung durch die beiden Geschäftsführer der Schmidt Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung:
Herr Horst Schmidt und Herr Thomas Schmidt sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird analog von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Persönlich haftende Gesellschafterin der Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG ist die Schmidt Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Heilbronn, mit einem gezeichneten Kapital von EUR 26.000,00. Nachtragsbericht Mit Abflauen der Corona-Fallzahlen hat sich zu Beginn des Jahres die Geschäftstätigkeit weiter normalisiert, andererseits sind die längerfristigen Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges nach wie vor schwer einzuschätzen. Insbesondere die dadurch weiter gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise und die anhaltende, mangelnde Verfügbarkeit von Zuliefererprodukten und Materialien üben deutlichen Druck auf die Ertragslage aus. Hinzu kommt die nun deutlich spürbare Inflation. Unter der Voraussetzung, dass es in Deutschland zu keinen Zwangsabschaltungen von Industrieanlagen im letzten Quartal 2022 kommt, rechnen wir damit, dass die Umsatz- und Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert sein wird. Die langfristigen Auswirkungen der aktuellen Preissituation und der Knappheiten lassen sich für uns aber nur schwer abschätzen und sind mit der weiteren Entwicklung im Russland-Ukraine-Krieg verbunden. Hinsichtlich unseres russischen Tochterunternehmens gibt es derzeit keinerlei Beschränkungen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in Bilanz noch Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Der Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 2.885 wurde vollständig den Darlehenskonten der Gesellschafter belastet. In Anspruch genommene Erleichterungen Die Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG, Heilbronn, ist gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften offen zu legen. Folgende inländische Gesellschaften machen von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch:
Heilbronn, 31. Oktober 2022 Horst Schmidt Thomas Schmidt Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 20211. Grundlagen des Konzerns Die Hauptaktivitäten der Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG liegen im Bereich der Transportleistungen mit Silo-Fahrzeugen und Containern und dem Betrieb sowie der Projektierung und Errichtung von Logistik-Zentren. Geographisch sind die Standorte in mittel- oder unmittelbarer Nähe zu den bedeutenden Standorten der petrochemischen Industrie gelegen. Neben Transportleistungen werden in den Logistikzentren Lagerkapazitäten in unterschiedlicher Form und Größe angeboten, und zwar sowohl in Standsilos als auch in Form konventioneller Lagerfläche und in Lagercontainern. Darüber hinaus werden auch fremde Logistikzentren speziell für bestimmte Auftraggeber betrieben. Um den wirtschaftlichen und reibungslosen Betrieb der Fahrzeuge sicherzustellen, verfügen wir an vielen Standorten über eigene Servicestationen, an denen Fahrzeuge und Container gereinigt, gewartet und repariert werden können. Wir bieten unseren Kunden, insbesondere der chemischen Industrie, logistische Komplettlösungen an, d. h. von der Produktion und Lagerung bis zur Weiterverarbeitung der Produkte und dem Transport der Produkte inkl. aller damit verbundenen IT-technischen Anbindungen. In Ergänzung zu unseren Tätigkeiten Transport und Logistik planen und erstellen wir auch Siloanlagen für unsere Kunden und leisten technische Beratung bei der Errichtung von Logistikzentren. Wesentliche Zweigniederlassungen bestehen in Hünfeld (Stadtteil Kirchhasel), Köln-Niehl sowie in Wesseling. Des Weiteren hat die Gesellschaft Betriebsstätten in Constanti / Spanien und Oman. Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen Karl Schmidt U.K. Ltd., Schmidt Slovakia und Schmidt France S.A.R.L. treten lediglich als Spediteure und/oder Frachtführer auf. Schmidt Polska sp.z o.o., Karl Schmidt Speditionsgesellschaft mbH, Schmidt Iberica S.A., Schmidt Italia s.r.l. und Schmidt Belgium BVBA treten zusätzlich noch als Lagerhalter in Erscheinung. Die Schmidt Logisticas SL betreibt u.a. eine Siloanlage für einen Großkunden, die anderen Gesellschaften dienen der Beratung bei Logistikprojekten und deren Abwicklungen. Die Schmidt Middle East JLT ist für die Aktivitäten der Schmidt Gruppe in Nahost verantwortlich. Mit Niederlassungen in Bahrain, Abu Dhabi und Oman wird das gesamte Leistungsspektrum von Schmidt angeboten. 2. Wirtschaftsbericht Branchensituation und Lage des Konzerns Durch das Abflauen der Corona-Krise und die Erholung der Wirtschaft in vielen Ländern im Jahr 2021 ergaben sich deutliche Einflüsse auf das Transportvolumen und die Auslastungsquote unserer Logistikzentren, was sich auch in den Umsatzerlösen zeigt. Alle Logistikanlagen waren sehr gut ausgelastet und auch der Frachtraum im Bereich Transport konnte nahezu vollständig ausgelastet werden. Trotz nach wie vor schwieriger Preissituation über alle Märkte hinweg gelang es, Kostensteigerungen durch Preiserhöhungen weiterzugeben. Dies wird auch im Jahr 2022 bei weiter steigenden Kosten ein zentrales Thema bleiben. Darüber hinaus hat sich die Situation auf dem Fahrermarkt und den Beschaffungsmärkten noch weiter verschärft. Sowohl Fahrer als auch das notwendige Equipment sind europaweit kaum verfügbar. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse laut Gewinn- und Verlustrechnung sind um TEUR 18.170 oder 6,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg der Umsatzerlöse betrifft alle Bereiche. Bedingt durch das Abflauen der Coronakrise und der Erholung der Wirtschaft verzeichnete der Großteil der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahr. Die Auftragslage im Speditions- und Transportgewerbe ist gekennzeichnet von kurzen Vorlaufzeiten (ca. 1-14 Tage), wobei die Firma Schmidt mit einigen Großkunden jedoch Rahmenverträge mit einer Laufzeit von ein bis drei Jahren abgeschlossen hat. Im Bereich der Lager- und Logistikleistungen existieren zu einem großen Teil längerfristige Miet- und Dienstleistungsverträge über einen Zeitraum von ein bis zehn Jahren, die eine gesicherte Mindestauslastung ermöglichen. Für die nicht im Selbsteintritt erbrachten Transportleistungen kommen Subunternehmer zum Einsatz. Veräußerung von Beteiligungen Im Geschäftsjahr 2021 wurden die Beteiligungen an der Siloadmaxx rental & sales GmbH, Sessenhausen, und an der Pool-Invest GmbH, Sessenhausen, veräußert. Investitionen Im Jahr 2021 haben wir insgesamt für Investitionen TEUR 28.926 aufgewendet. Hiervon entfallen auf:
Der Schwerpunkt unserer Investitionen im Bereich Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung lag in der Modernisierung unseres Fuhrparks. Die Investitionen unter Anlagen im Bau und geleisteten Anzahlungen betreffen insbesondere die Erweiterung unseres Standorts in Duisburg. Personalbereich Während des Geschäftsjahres 2021 haben wir durchschnittlich 2.010 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.997) beschäftigt sowie 59 (Vorjahr: 48) Auszubildende. Die Aus- und Weiterbildung wird stetig wie in den Vorjahren durch Maßnahmen in den Bereichen Personalentwicklung, im gewerblichen Bereich bezogen auf die Schüttguttechnik, sowie bei der Fahrerschulung besonders gefördert. Ein weiterer Schwerpunkt bildete die sprachliche Weiterbildung der kaufmännischen Mitarbeiter. Die Durchführung des Gesundheitsschutzes wird intern durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit sichergestellt, welche die entsprechenden Maßnahmen koordinieren und durchführen. Darüber hinaus wurde an der Einführung eines neuen Schulungssystems gearbeitet, welches 2022 eingeführt werden soll. Umweltschutz Der Konzern hat wie in den vorangegangenen Jahren durch gezielte Investitionen insbesondere im Bereich Kfz-Technik in Euronorm 6 (über 95 % der Fahrzeugflotte entspricht heute Euronorm 6), im Bereich der intermodalen Verkehre in weitere Containereinheiten, im Bereich der Fahrerschulung im Hinblick auf die Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und im Bereich des Anlagevermögens die Verbesserung der Abwasserbehandlungsanlagen bei Reinigungsstationen für Silofahrzeuge dem Umweltschutz im Rahmen der Möglichkeiten Rechnung getragen. Darüber hinaus wurde das in den Vorjahren begonnene Projekt zur Energieoptimierung, das den Schwerpunkt Beleuchtungstechnik hat, in allen Bereichen fortgesetzt. Als weiteres Ziel wurde die Abfallreduzierung in allen Bereichen vorgegeben. Der Konzern führt regelmäßig Energieaudits durch und setzt die dort vorgeschlagenen Maßnahmen soweit wie möglich um. Darüber hinaus wurde ein Controlling für relevante Kennzahlen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit eingeführt und zum ersten Mal ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt und veröffentlicht. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatz und Jahresergebnis. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich leicht um TEUR 4.440 oder 2,0 % auf TEUR 218.538 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,7 % (Vorjahr: 36,4 %). Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte wie im Vorjahr keine Zuführung zu den Rücklagen. Die Rücklagen belaufen sich damit auf unverändert TEUR 43.285. Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen zuzüglich Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) ist um TEUR 8.527 angestiegen, während das kurzfristig gebundene Vermögen um TEUR 4.087 zurückgegangen ist. Der Zuwachs des mittel- und langfristig gebundenen Vermögens betrifft den Anstieg des Anlagevermögens durch hohe Investitionen und entfällt mit TEUR 11 auf immaterielle Vermögensgegenstände, mit TEUR 6.624 auf Sachanlagen und mit TEUR 1.989 auf Finanzanlagen. Die mittel- und langfristigen Forderungen sind um TEUR 97 zurückgegangen und betreffen im Wesentlichen mit TEUR 4.848 Darlehen an nicht konsolidierte verbundene Unternehmen. Der Rückgang des kurzfristig gebundenen Vermögens ist im Wesentlichen auf den Rückgang der flüssigen Mittel um TEUR 13.032 zur Finanzierung der Investitionen zurückzuführen, wobei hier zunächst eine Erhöhung um TEUR 470 aufgrund wechselkursbedingter Wertänderungen zu verzeichnen war. Demgegenüber sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 7.766 angestiegen. Dies ist insbesondere durch einen Anstieg der Forderungen und Leistungen aufgrund höherer Umsätze bedingt. Auf der Passivseite hat sich das mittel- und langfristige Fremdkapital um TEUR 363 erhöht. Hierbei haben sich die mittel- und langfristigen Bankschulden durch planmäßige Tilgungen um TEUR 1.264 vermindert, während sich gleichzeitig die mittel- und langfristigen Rückstellungen, im Wesentlichen bestehend aus Rückstellungen für Rückbau und Sanierung, um TEUR 1.376 und die sonstigen mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten um TEUR 251 erhöht haben. Das kurzfristige Fremdkapital ist um TEUR 2.541 gesunken. Darunter fallen die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, welche um TEUR 5.266 sowie die kurzfristigen Bankschulden, welche um TEUR 55 gesunken sind. Ebenso haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht zusammen mit Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 231 vermindert. Dem stehen Erhöhungen der kurzfristigen Rückstellungen um TEUR 172, der erhaltenen Anzahlungen um TEUR 584, der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.209 und der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um TEUR 1.159 gegenüber. Finanzlage Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 12.886 (Vorjahr: TEUR 35.462). Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit im Jahr 2021 beläuft sich auf TEUR 23.436 (Vorjahr: TEUR 21.263). Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt in 2021 TEUR 2.955 (Vorjahr: Mittelabfluss TEUR 11.499). Am Ende des Geschäftsjahres ergibt sich ein Zahlungsmittelbestand in Höhe von TEUR 34.741 (Vorjahr: TEUR 47.776). Ein ausländisches Tochterunternehmen hat zur Finanzierung einer Anlage in Vorjahren ein langfristiges Darlehen aufgenommen, das am Bilanzstichtag mit TEUR 12.538 valutiert und planmäßig getilgt wird. Weitere Darlehen werden nicht in Anspruch genommen. Die Finanzierung des Konzerns ist jederzeit gewährleistet. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind in 2021 um 6,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Unter Berücksichtigung der Bestandserhöhung der unfertigen Leistungen beträgt die Gesamtleistung dann TEUR 320.723 (Vorjahr: TEUR 296.382), was einer Erhöhung um 8,2 % entspricht. Gleichzeitig sind die Materialaufwendungen um TEUR 18.309 bzw. 12,6 % gegenüber 2021 gestiegen. Die Personalaufwendungen sind gegenüber 2021 um TEUR 3.463 bzw. 4,9 % gestiegen. Ebenso ist bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Anstieg um TEUR 4.061 zu verzeichnen, während sich die Abschreibungen um TEUR 2.421 vermindert haben. Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 407 auf TEUR - 1.091 verbessert, der Ertragsteueraufwand hat sich um TEUR 460 erhöht. Der Konzernjahresüberschuss beträgt TEUR 2.888 (Vorjahr: TEUR 4.519) und liegt damit um TEUR 1.631 unter Vorjahresniveau. Unsere Erwartungen hinsichtlich einer deutlichen Erhöhung des Umsatzes sind eigetreten. Hinsichtlich des Ergebnisses, bei dem wir mit einem Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2020 geplant hatten, sind unsere Erwartungen nicht eingetreten. 3. Prognosebericht Im ersten Halbjahr 2022 beobachteten wir die von uns erwartete Entwicklung, dass durch abflauende Coronazahlen eine weitere Rückkehr zur Normalität stattfand und die fortgesetzten Preisanpassungen eine Steigerung der Umsatzerlöse ermöglichten. Und dies bei einer weiterhin befriedigenden Auslastung unserer Kapazitäten. Schwierig zu prognostizieren sind die weiteren Auswirkungen, welche durch den Russland-Ukraine-Krieg ausgelöst wurden, sowie durch die nach wie vor gestörten weltweiten Lieferbeziehungen sowie die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Equipment. Auch die zunehmende Knappheit von Energie (Gas, Strom, Diesel) und eine mögliche Rezession zum Ende des Jahres 2022 in unseren Kernmärkten kann sich negativ auf die weitere Geschäftsentwicklung auswirken. Wir rechnen im Jahr 2022 mit einer leichten Erhöhung der Umsatzerlöse und des Ergebnisses. Hierzu tragen vor allem die bisher in 2022 gestiegenen Transportmengen und die mit den Kunden Anfang des Jahres 2022 vereinbarten Preiserhöhungen bei. 4. Chancen- und Risikobericht Zinsrisiken halten wir für gering, da der Konzern die Zinsen für die Bankverbindlichkeiten langfristig festgelegt hat. Währungsrisiken aus dem operativen Geschäft halten wir für begrenzt, da der Saldo aus Einnahmen und Ausgaben in Fremdwährung sehr gering ist. Ein Währungsrisiko besteht hingegen für die strategischen Aktivitäten in Russland und im mittleren Osten. Das Forderungsausfallrisiko wird als gering eingestuft, da unsere Großkunden über eine gute Bonität verfügen. Diese wird regelmäßig überprüft. Forderungen aus dem Verkauf von Siloanlagen werden durch ausreichende Anzahlungen abgedeckt. Im Transportbereich ist die Ertragslage des Konzerns von der Entwicklung der Kraftstoffkosten abhängig. Insbesondere in den Fällen, in denen Kostensteigerungen aufgrund des bestehenden Wettbewerbs sowie dem Nachfrageverhalten der Kunden nicht an diese weitergegeben werden können, besteht das Risiko, dass die Ertragskraft der Gesellschaft belastet wird. Mit den meisten Kunden sind jedoch entsprechende Dieselpreisgleitklauseln vereinbart. Die Schmidt Gruppe erstellt und vertreibt Siloanlagen, einschließlich der entsprechenden Logistik Infrastruktur im In- und Ausland. Hierbei kann es sich um Aufträge handeln, die durchaus ein zweistelliges Millionenniveau erreichen können. Die Abwicklung der Projekte erfolgt im Wesentlichen unter Einbeziehung von sorgfältig ausgewählten Zulieferern. Es besteht das Risiko, dass es aufgrund von zeitlichen Verzögerungen bei der Projektabwicklung, die Schmidt zu vertreten hat, zu Vertragsstrafen kommen könnte. Um eine termingerechte Fertigstellung der Projekte zu gewährleisten, hat die Gesellschaft ein Projektcontrolling eingerichtet. Der Konzern ist, wie andere Mitbewerber auch, allgemeinen Branchen- und Konjunkturrisiken ausgesetzt. Im Bereich Logistik könnten Risiken durch einen Rückgang der Kunststoffproduktion und Verarbeitung gegeben sein. Weitere Risiken sehen wir aktuell in der schlechten Verfügbarkeit von Equipment, den hohen Energiepreisen und den anhaltend hohen Inflationsraten, was in Verbindung mit dem Russland-Ukraine-Konflikt, steigenden Tarifabschlüssen und einer allgemeinen Kaufzurückhaltung zu einer Rezession führen könnte. Auch könnte der Konzentrationsprozess in der Kunststoffindustrie zu einer einseitigen Ausrichtung der Kundenstruktur führen. Durch die Tatsache, dass die Gesellschaft für alle großen Kunststoffproduzenten tätig ist und in der Zwischenzeit auch in anderen Bereichen (Lebens-, Futtermittel und Mineralstoffe) Kundenbeziehungen aufgebaut hat, halten wir auch dieses Risiko für überschaubar. Ein weiter zunehmendes Risiko besteht auch darin, den Fachkräftebedarf im Transport- und Logistikbereich in Zukunft decken zu können. Neben dem weiter zunehmenden Fahrermangel steigt auch der Bedarf an qualifizierten Logistikkräften, ohne die die wachsende Komplexität in der Logistik kaum bewältigt werden kann. Dem Mangel wirken wir durch Personalgewinnungsmaßnahmen und verschiedene Personalfördermaßnahmen (Erhöhung Zahl der Ausbildungsplätze, Teilnahme und Präsentation bei einschlägigen Veranstaltungen etc.) entgegen. Chancen sehen wir insbesondere in unserer Kompetenz als Anbieter von Komplettlösungen im Bereich der chemischen Industrie. Weitere Chancen sehen wir nach wie vor im Ausbau unserer Beratungsleistungen sowie in der Erschließung neuer regionaler Märkte. Chancen ergeben sich auch im Ausbau der Kundenbeziehungen in anderen Bereichen (Lebens- und Futtermittel sowie mineralische Produkte) und der Zusammenarbeit mit den Unternehmen, an denen man sich beteiligt hat. Zu den Ereignissen nach dem Bilanzstichtag wird auf die Ausführungen im Konzernanhang verwiesen.
Heilbronn, 31. Oktober 2022 Die Geschäftsleitung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG, Heilbronn PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG, Heilbronn, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 30. November 2022 BDO
AG
gez. Boris Weber, Wirtschaftsprüfer gez. Daniel Stephan, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Konzernanlagevermögens
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