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Selbe AdresseGroßhandel mit Schuhen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Oliver Müller seit 18.2.2025 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ara AGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH)LangenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALTSVERZEICHNIS Bestätigungsvermerk 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH), Langenfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 15. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Michael Faßbender, Wirtschaftsprüfer Christian Schrempf, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH) hat ihren Sitz in der Straße Zur Schlenkhecke 4 in 40764 Langenfeld und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen (HRB 61469). Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Absatz 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB und auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§266 Absatz 1 und 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in dargestelltem Umfang in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung im Abschluss der GmbH erfolgte unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme aufgestellt, die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 vollständig einzustellen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Sofern die immateriellen Vermögensgegenstände der Abnutzung unterliegen, erfolgen die Abschreibungen linear. Das Sachanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Immateriellen Vermögensgegenstände samt des Sachanlagenvermögens (Lizenzen Lurchi und Salamander) wurden im Verlauf des Jahres 2023 verkauft. Bewegliche und selbständig nutzbare Anlagegüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 800 Euro betragen, werden als geringwertige Wirtschaftsgüter aktiviert. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 Euro werden direkt im Aufwand erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen bei Anlagen mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 800 Euro zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zu Nominalwerten bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend ihrer zeitlichen Zuordnung bilanziert und betreffen Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwendungen nach dem Stichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sie sind zum Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle des Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur Bilanz 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Entwicklung dieser Position ist dem unten aufgeführten Anlagespiegel zu entnehmen. 2. Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Sachanlagevermögens ist im folgenden Anlagespiegel dargestellt. 3. Finanzanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten der Finanzanlagen ergibt sich ebenfalls aus dem Anlagespiegel. Der Anteilsbesitz wird gesondert in Anlage 3a dargestellt.
Im Geschäftsjahr wurden die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltenen Markenrechte "Salamander" und "Lurchi" veräußert. Die übrigen, im Anlagevermögen enthaltenen Vermögensgegenstände, wurden mangels Fortführung der Gesellschaft vollständig wertberichtigt. 4. Vorräte Der Rückgang in den Vorräten resultiert aus der Tatsache, dass bis Ende Oktober alle bestehenden Aufträge vollständig bedient sowie die bestehenden Läger beinahe vollständig abverkauft wurden, so dass in den Monaten November und Dezember - wie in den Vorjahren unter den Prämissen der Geschäftsfortführung - keine Waren der Frühjahr-/Sommer Saison mehr eingekauft wurden. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind kurzfristig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus kurzfristigen Darlehensforderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen, Forderungen gegenüber Lieferanten (debitorische Kreditoren) sowie Forderungen verschiedener Art. 6. Aktive latente Steuern Zum Bilanzstichtag sind keine aktiven latenten Steuern bilanziert. Diese wurden mangels Nutzbarkeit in den nachfolgenden Geschäftsjahren aufgrund Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig aufgelöst. 7. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 8.000 TEUR und wird in voller Höhe von der ara AG, Langenfeld, gehalten. Die Gewinnrücklagen in Höhe von 2 TEUR betreffen den Betrag, der aufgrund der erstmaligen Anwendung des § 274 HGB im Jahre 2010 einzustellen war. Zum Bilanzstichtag ergibt sich aufgrund vorgetragener Verluste und einem negativen Jahresergebnis ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 24.584 TEUR. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch den Konsortialkreditvertag, der durch die ara AG für die gesamte Unternehmensgruppe abgeschlossen worden ist, abgesichert. 8. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten, HV-Ausgleichsansprüche, ausstehende Rechnungen, Archivierung sowie für andere ungewisse Verpflichtungen aus dem laufenden Geschäft gebildet. 9. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von 25.435 TEUR (Vorjahr: 38.919 TEUR) auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Sie resultieren zum überwiegenden Anteil aus der Bereitstellung von Mitteln zur Finanzierung des laufenden Betriebs. 10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 457 TEUR. Die Verpflichtungen fallen wie folgt an:
Gegenüber einer Beteiligungsgesellschaft wurden Haftungsübernahmen in Höhe von 786 TEUR erklärt. Die ara AG als Konzernmutter hat am 23.12.2021 einen Konsortialkreditvertrag über insgesamt 121,8 Mio. EUR (Betriebsmittel- und Aval-Linien) mit einer Laufzeit bis zum 30.06.2024 abgeschlossen. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde dieser Konsortialkreditvertrag aufgrund von zwischenzeitlich erfolgten Desinvestitionen/Tilgungen in einem Volumen von 81,2 Mio. EUR neu gefasst, wobei die Laufzeit bis zum 30.06.2024 beibehalten wurde. Mit Datum vom 12.01.2024 (und Nachbeurkundung vom 10.05.2024) wurde gemäß des im aktualisierten Konsortialkreditvertrag vom 25.05.2023 vorgesehenen Desinvestitions- und Tilgungskonzeptes der notarielle Kaufvertrag über den Verkauf von sämtlichen Anteilen an der Gesellschaft Lloyd Shoes GmbH, Sulingen, unterzeichnet. Mit dem Closing dieser Transaktion am 13.05.2024 wurden auch die an diesem Tag noch ausstehenden vom bisherigen Mutterkonzern ara AG gewährten Intercompany- Finanzierungen übernommen und vom neuen Eigentümer weitergeführt. In diesem Zuge wurde auch das bestehende Sanierungsgutachten erneut aktualisiert und der ursprünglich zum 30.06.2024 auslaufende Konsortialkreditvertrag im Wege einer Anpassungsvereinbarung über ein Kreditvolumen von bis zu 28,0 Mio. EUR (Unterzeichnungsdatum: 24.04.2024) bis zum 30.09.2026 verlängert. Mit dieser Anpassungsvereinbarung ist die verbleibende Unternehmensgruppe auf Basis der aktuellen Planung sowie des aktualisierten Sanierungsgutachtens bis zum vorgenannten Zeitpunkt durchfinanziert und die Going-Concern Prämisse für den Jahresabschluss 31.12.2023 damit gegeben. Im Zusammenhang mit diesem Konsortialkreditvertrag wurden den Finanzierern seitens der ara AG und ihrer Tochtergesellschaften verschiedene Sicherheiten gewährt. 11. Derivative Finanzinstrumente Zum Jahresende 2023 bestanden keine Devisentermingeschäfte. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 12. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden mit Schuhen, Lizenzen und Dienstleistungen erzielt. Die aufgrund der Untervermietung von Filialen erzielten Mieterträge belaufen sich auf 627 TEUR (Vorjahr: 1.735 TEUR). Geographisch gliedern sich die Umsätze wie folgt:
13. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Anlageabgängen, aus Währungsumrechnung, aus der Auflösung von Rückstellungen und sonstige nicht gesondert auszuweisende Erträge. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 94 TEUR (Vorjahr: 721 TEUR) enthalten. Der größte Anteil betrifft dabei die Auflösung von Rückstellungen. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 80 TEUR (Vorjahr: 692 TEUR). 14. Materialaufwand In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ist Mietaufwand für die angemieteten und untervermieteten Filialen in Höhe von 627 TEUR (Vorjahr: 1.735 TEUR) enthalten. 15. Personalaufwand Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
16. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für Vertriebs- und Verwaltungskosten. Darunter fallen hauptsächlich Aufwendungen für EDV-Kosten, Werbekosten sowie Kostenumlagen und Beratungskosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremden Aufwendungen in Höhe von 675 TEUR enthalten (Vorjahr: 5 TEUR). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen 167 TEUR (Vorjahr: 297 TEUR). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 1.408 TEUR (Vorjahr: 12.508 TEUR) für die Wertberichtigung von sonstigen Forderungen (im Vorjahr im Wesentlichen aus Finanzierungslinien) gegenüber verschiedenen Tochtergesellschaften enthalten. Die Wertberichtigung wurde aufgrund einer aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation der verbundenen Unternehmen insbesondere unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips vorgenommen. 17. Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Vorjahr wurden aufgrund von voraussichtlich dauerhafter Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 7.831 TEUR auf Beteiligungsbuchwerte für Anteile an verbundenen Unternehmen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen worden. 18. Zinsergebnis
In den Zinserträgen sind im Vorjahr insgesamt 9 TEUR aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. In den Zinsaufwendungen sind, wie im Vorjahr, keine Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. 19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten neben der Kapitalertragsteuer einen latenten Steueraufwand in Höhe von 2.038 TEUR (Vorjahr latenter Steuerertrag: 909 TEUR). Der Aufwand aus latenten Steuern resultiert in voller Höhe aus der Auflösung der aktiven Steuerlatenz mangels Nutzbarkeit der köperschaftssteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustverträge in den nachfolgenden Geschäftsjahren aufgrund Einstellung der Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 458.512 Euro. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Mutterunternehmen ist die ara AG, Langenfeld. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss (größter und kleinster Kreis) der ara AG, Langenfeld, einbezogen. Die Gesellschaft ist damit nach § 291 HGB von der Pflicht befreit, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Der Konzernabschluss wird beim Unternehmensregister zur Veröffentlichung eingereicht. Ausschüttungsgesperrter Betrag Zum Bilanzstichtag ist kein ausschüttungsgesperrter Betrag vorhanden. Ergebnisverwendung Das negative Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Es haben sich keine Ereignisse nach dem Abschlussstichtag mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.
Langenfeld, den 15. Mai 2024 Die Geschäftsführung der SLA GmbH vormals: Salamander GmbH Sascha Müller Die nachstehende Tabelle zeigt den Anteilsbesitz der SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH) zum 31. Dezember 2023:
Die Beteiligungen befinden sich im Liquidationsprozess. Lageberichtder SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH)1. Geschäft und Rahmenbedingungen a) Geschäftsmodell Die Gesellschaft befasst sich mit dem Vertrieb und dem Handel mit Damen-, Herren- und Kinderschuhen einschließlich der Erbringung entsprechender Dienstleistungen sowie mit der Verwertung der Markenrechte "Salamander" und "Lurchi" über Lizenzgeschäfte. Für die Geschäftstätigkeit wurden Beteiligungen im In- und Ausland gehalten. Für das Geschäftsjahr 2024 ist die Einstellung der Geschäftstätigkeit vorgesehen. b) Ziele und Strategien Entfällt, da die Gesellschaft in 2024 zur Liquidation angemeldet wird. c) Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsmaßnahmen entfallen, da die Gesellschaft in 2024 zur Liquidation angemeldet wird. Der Bereich Forschung wird durch die Gesellschaft nicht betrieben. d) Dank und Anerkennung unseren Mitarbeitern Unser Erfolg beruht nicht zuletzt auf dem Einsatz und dem fachlichen Können unserer Mitarbeiter. Insbesondere unter den erschwerten Marktbedingungen und besonderen Herausforderungen in der Produktentwicklung, -beschaffung und -vermarktung haben wir ihre Loyalität, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft für das Unternehmen in besonderem Maße schätzen gelernt. Wir bedanken uns bei allen für ihr besonderes Engagement mit Respekt und Anerkennung. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im 1. Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt fiel der Rückgang stärker aus (-0,5 %), da ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als vor einem Jahr. 2023 wuchs die US-Wirtschaft mit 3,1 % überproportional stärker als anderer Volkswirtschaften. Die EU und der Euroraum konnte laut Angaben von Eurostat im Jahr 2023 um 0,5 % (2022 3,5%) zulegen Im Jahr 2023 hat die durchschnittliche Inflationsrate in der Europäischen Union (EU-27) rund 6,4 Prozent und in der Eurozone rund 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr betragen. Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar. Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 0,25 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen. Während der deutsche Export im vergangenen Jahr noch einigermaßen stabil blieb, sind die Importe um rund 150 Milliarden Euro gesunken. Allein Einfuhren aus China brachen um 37 Milliarden Euro ein. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte erste Zahlen zum Außenhandel 2023. Aus Deutschland wurden Waren im Wert von 1.562 Milliarden Euro exportiert und Waren für 1.353 Milliarden importiert. Damit sanken die Exporte gegenüber 2022 um zwei Prozent und die Importe um zehn Prozent. Branchenentwicklung: Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor.
Die Preisentwicklung ist vor allem getrieben durch höhere Energiekosten, Mindestlohn und Preiserhöhungen im Lebensmittelsektor. Die Preise für Bekleidung und Schuhe sind im Vergleich zum Vorjahr um + 6,1 % gestiegen. Trotz der angespannten Weltlage (Krieg in der Ukraine und dem Nahen Osten) konnte der Umsatz mit Schuhen um 4,2 % gesteigert werden. Es wird erwartet, dass sich die Inflation im Jahr 2024 mit 2,8 % klar unter dem Niveau von 2023 entwickeln wird. Im Jahr 2023 erzielte der Onlinehandel mit Bekleidung und Schuhen in Deutschland einen Umsatz mit Waren in Höhe von rund 18,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz, das zweite Jahr in Folge, zweistellig um 13 Prozent gesunken. Im Jahr 2021 belief sich der Online-Umsatz im Bekleidungssegment noch auf rund 25 Milliarden Euro. Eine gute Nachricht gab es allerdings vom stationären Schuhhandel. Nach den Marktanteilsverlusten während der Corona-Pandemie konnten die Händler in den Einkaufsstraßen zuletzt wieder Boden gegenüber dem Onlinehandel gutmachen. Nach ersten BTE-Hochrechnungen entfielen im ersten Halbjahr wieder knapp zwei Drittel der Umsätze im Schuhhandel auf den stationären Fachhandel. Der Onlinehandel, der in den Hochzeiten der Pandemie weit über die Hälfte der Umsätze auf sich vereint hatte, kommt aktuell auf einen Anteil von 18 Prozent. Auf Waren- und Modehäuser entfielen demnach 17 Prozent des Gesamtumsatzes mit Schuhen. b) Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8.437 TEUR bzw. 21,6 % verringert. Die Veränderung ergibt sich aus mengen- und preisabhängigen Rückgängen. Die verkauften Paarzahlen verringern sich um 11,0 % bzw. 150 T-Paar auf 1.214 T-Paar. Bei gleichzeitig geringeren Durchschnittserlösen um 2,39 EUR/ Paar bzw. 9,1 % auf 23,94 EUR/ Paar, insbesondere gewährte Nachlässe aufgrund der Lagerräumung, verringern sich die Umsätze mit Schuhen im Vorjahresvergleich um 6.856 TEUR bzw. 19,1 % auf 29.064 TEUR. Die sonstigen Umsätze sind insgesamt um 867 TEUR bzw. 37,8 % gestiegen und belaufen sich auf 3.163 TEUR. Die Mieterträge liegen mit 627 TEUR um 1.108 TEUR unter Vorjahresniveau, ebenso die Erlöse aus Kostenumlagen (204 TEUR geringer auf 596 TEUR) und Lizenzerlöse (333 TEUR geringer auf 593 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen um insgesamt 4.827 TEUR über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Ertrag aus Anlagenabgängen im laufenden Jahr (6.740 TEUR). Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen vereinnahmte Überbrückungshilfen in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr: 1.153 TEUR) enthalten. Der Rückgang der Materialaufwendungen resultiert aus geringeren Einkaufsmengen proportional zum Umsatz. Ende Oktober wurden alle bestehenden Aufträge vollständig bedient sowie die bestehenden Läger vollständig abverkauft, so dass in den Monaten November und Dezember - wie in den Vorjahren unter den Prämissen der Geschäftsfortführung - keine Waren der Frühjahr-/Sommer Saison mehr verkauft wurden. Bedingt durch den Abbau in der Personalstruktur verzeichnen die Personalaufwendungen einen Rückgang um 745 TEUR bzw. 25,4 %. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen steigen um 66 TEUR. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 10.481 TEUR ist insbesondere mit 12.508 TEUR auf Forderungsabschreibungen gegenüber Tochtergesellschaften im Vorjahr zurückzuführen. Zudem ist im Vorjahr für die Veräußerung der Beteiligung Salamander France ein negativer Kaufpreis über 1.500 TEUR enthalten. Das um 842 TEUR höhere Zinsergebnis resultiert insbesondere aus dem auf 4,25 % angehobenen Mindestzinssatz trotz geringerer Inanspruchnahme der Finanzierungslinien bei der ara AG. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag weichen um 2.945 TEUR vom Vorjahreswert ab. Im laufenden Jahr wurde der Ausweis der aktiven latenten Steuern vollständig aufgelöst mangels künftiger Nutzung aufgrund Einstellung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Insgesamt ergibt sich ein Jahresverlust in Höhe von 4.543 TEUR im Vergleich zu einem Jahresverlust in Höhe von 23.388 TEUR im Vorjahr. Bereinigt um die Sondereffekte der Abschreibungen auf Forderungen und Beteiligungsbuchwerte beläuft sich der Jahresverlust auf 2.705 TEUR nach einem bereinigten Verlust in Höhe von 3.049 TEUR im Vorjahr. Insgesamt konnte das Ziel der Restrukturierung bei der SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH) weitestgehend umgesetzt werden. Die Markenrechte wurden gewinnbringend veräußert und die operative Geschäftstätigkeit eingestellt. Die gesetzten Ziele für 2023 konnten dennoch nicht erreicht werden, da die Einstellung der Geschäftstätigkeit höhere Kosten verursacht hat als zunächst geplant. Des Weiteren konnten die Umsatzerwartungen nicht erreicht werden, da höhere Nachlässe bei den Abverkäufen gewährt werden mussten als ursprünglich geplant. Ziel für 2024 ist die Liquidation der Gesellschaft final anzustoßen. c) Lage Ertragslage
Der Rückgang der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 resultiert im Wesentlichen aus geringeren Umsätzen aus Schuhverkäufen (29.064 TEUR; Vorjahr: 35.920 TEUR). Auch die Lizenzerlöse verzeichnen einen Rückgang auf 333 TEUR nach 593 TEUR im Vorjahr. Die in den Umsatzerlösen enthaltene Weiterbelastung für Dienstleistungen gegenüber Tochtergesellschaften bzw. verbundenen Unternehmen verzeichnet gegenüber dem Vorjahr ebenfalls einen Rückgang um 204 TEUR (592 TEUR; Vorjahr: 796 TEUR). Die im Umsatz ausgewiesenen Mieterträge verzeichnen einen Rückgang um 1.108 TEUR (627 TEUR; Vorjahr: 1.735 TEUR). Diese betreffen ausschließlich die Untervermietung von angemieteten Filialen an die Salamander Deutschland GmbH & Co. KG. Der Rückgang der Warenumsätze ist auf die Einstellung der Geschäftstätigkeit sowie auf die Veräußerung der Markenrechte "Salamander" und "Lurchi" zurückzuführen. Bis Ende Oktober wurden alle Waren vollständig veräußert, im Vorjahr waren im November und Dezember bereits Warenumsätze der neuen Saison enthalten. Unter der Position Materialaufwand werden Aufwendungen für den Erwerb der verkauften Schuhe sowie Aufwendungen für Musterschuhe und Mustermaterialien ausgewiesen. Darüber hinaus sind in dieser Position auch die Mietaufwendungen für die an die Salamander Deutschland GmbH & Co. KG untervermieteten Flächen in Höhe von 627 TEUR (Vorjahr: 1.735 TEUR) enthalten. Beschäftigte Die Beschäftigtenzahl verzeichnet in der Stichtagsbetrachtung einen Rückgang um 24 Mitarbeiter auf insgesamt 8 Beschäftigte. Insgesamt sind die Personalaufwendungen um 745 TEUR bzw. 25,4 % geringer als im Vorjahr. Standorte Im Rahmen des Verkaufs des deutschen Filialgeschäftes zum 01. Juni 2009 wurden auch die Mietverträge auf die Salamander Deutschland GmbH & Co. KG übertragen. Es konnte nicht für alle Mietverträge eine Übereinkunft für eine Übertragung des Hauptmietvertrages mit den jeweiligen Vermietern erzielt werden. In diesen Fällen werden die angemieteten Filialen an die Salamander Deutschland GmbH & Co. KG untervermietet und die Kosten entsprechend weiterberechnet. Zum Jahresende 2023 wurde diese Vorgehensweise noch bei einer Filiale praktiziert nach 3 Filialen im Vorjahr. Ergebnis
Das Ergebnis nach Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 18.842 TEUR verbessert und beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr insgesamt -4.540 TEUR. Diese Veränderung beinhaltet die im laufenden Jahr vorgenommene Abschreibungen auf Forderungen (1.838 TEUR; Vorjahr: 12.508 TEUR), während das Vorjahresergebnis zudem durch Abschreibung auf Beteiligungsbuchwerte in Höhe von 7.831 TEUR belastet war. Die Abschreibungen sind jeweils aufgrund der Erwartung von nachhaltig rückläufigen Ergebnissen und Restrukturierungsnotwendigkeiten, insbesondere unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips, vorgenommen worden. Bereinigt um den Sondereffekt der Abschreibungen auf Forderungen sowie Beteiligungsbuchwerte beläuft sich das Ergebnis nach Steuern auf -2.702 TEUR (Vorjahr analog bereinigt: -3.043 TEUR) und beinhaltet im Vergleich zum Vorjahr auch ein verschlechtertes Zinsergebnis. Unter Berücksichtigung der sonstigen Steueraufwendungen in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR; im Wesentlichen Kfz-Steuer), ergibt sich ein um 18.844 TEUR gegenüber dem Vorjahr besseres Jahresergebnis in Höhe von -4.543 TEUR. Finanzlage Die Finanzierung erfolgt aus eigenen Mitteln, weitgehend über die Muttergesellschaft ara AG, Langenfeld und teilweise über Bankenfinanzierung. Die ara AG als Konzernmutter hat am 23.12.2021 einen Konsortialkreditvertrag über insgesamt 121,8 Mio. EUR (Betriebsmittel- und Aval-Linien) mit einer Laufzeit bis zum 30.06.2024 abgeschlossen. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde dieser Konsortialkreditvertrag aufgrund von zwischenzeitlich erfolgten Desinvestitionen/Tilgungen in einem Volumen von 81,2 Mio. EUR neu gefasst, wobei die Laufzeit bis zum 30.06.2024 beibehalten wurde. Mit Datum vom 12.01.2024 (und Nachbeurkundung vom 10.05.2024) wurde gemäß des im aktualisierten Konsortialkreditvertrag vom 25.05.2023 vorgesehenen Desinvestitions- und Tilgungskonzeptes der notarielle Kaufvertrag über den Verkauf von sämtlichen Anteilen an der Gesellschaft Lloyd Shoes GmbH, Sulingen, unterzeichnet. Mit dem Closing dieser Transaktion am 13.05.2024 wurden auch die an diesem Tag noch ausstehenden vom bisherigen Mutterkonzern ara AG gewährten Intercompany-Finanzierungen übernommen und vom neuen Eigentümer weitergeführt. In diesem Zuge wurde auch das bestehende Sanierungsgutachten erneut aktualisiert und der ursprünglich zum 30.06.2024 auslaufende Konsortialkreditvertrag im Wege einer Anpassungsvereinbarung über ein Kreditvolumen von bis zu 28,0 Mio. EUR (Unterzeichnungsdatum: 24.04.2024) bis zum 30.09.2026 verlängert. Mit dieser Anpassungsvereinbarung ist die verbleibende Unternehmensgruppe auf Basis der aktuellen Planung sowie des aktualisierten Sanierungsgutachtens bis zum vorgenannten Zeitpunkt durchfinanziert und die Going-Concern Prämisse für den Jahresabschluss 31.12.2023 damit gegeben. Im Zusammenhang mit diesem Konsortialkreditvertrag wurden den Finanzierern seitens der ara AG und ihrer Tochtergesellschaften verschiedene Sicherheiten gewährt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, resultierend aus dem Konsortialkreditvertrag, bestehen zum Stichtag in Höhe von 2,6 Mio. EUR. Das Netto-Umlaufvermögen ("Working Capital", hier definiert als: Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene und Beteiligungsunternehmen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus erhaltenen Anzahlungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen und Beteiligungsunternehmen) wurde zum 31.12.2023 mit -21.671 TEUR (2022: -28.581 TEUR) ausgewiesen. Die kurzfristigen liquiden Mittel betrugen am Ende des Geschäftsjahres 464 TEUR (Vorjahr: 161 TEUR). Die SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH) weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von - 24.584 TEUR (Vorjahr: - 20.041 TEUR) aus. Damit ist die Eigenkapitalquote deutlich negativ. Vermögenslage Durch den Verlust im Jahr 2023 bleibt das Eigenkapital in Höhe von 24.584 TEUR negativ. Die Bilanzsumme verringert sich deutlich, auch aufgrund des Rückgangs im Anlagevermögen und in den Vorräten, um 20.360 TEUR auf 4.488 TEUR.
Die Investitionen in Sachanlagen entfallen beinahe vollständig auf Werkzeuge (189 TEUR). Im Geschäftsjahr wurden die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltenen Markenrechte "Salamander" und "Lurchi" veräußert. Die übrigen, im Anlagevermögen enthaltenen Vermögensgegenstände, wurden mangels Fortführung der Gesellschaft vollständig wertberichtigt. Das Umlaufvermögen beträgt am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 4.488 TEUR (Vorjahr: 12.697 TEUR). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr saldiert sich aus einem geringeren Bestand des Vorratsvermögens (-7.805 TEUR), geringeren Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (-1.914 TEUR), niedrigeren sonstigen Vermögensgegenständen (-32 TEUR) und einem höheren Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+1.240 TEUR) sowie einen höheren Bestand an liquiden Mitteln (+302 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 452 TEUR (Vorjahr: 1.119 TEUR) entfallen im Wesentlichen auf Verpflichtungen im Zusammenhang mit Personalkosten, HV-Ausgleichsansprüchen, ausstehende Rechnungen, Archivierung und anderen ungewissen Verpflichtungen aus dem laufenden Geschäft. Zudem wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von 82 TEUR passiviert (Vorjahr: 152 TEUR). Die Verbindlichkeiten betragen am Ende des Geschäftsjahres 28.620 TEUR (Vorjahr: 43.771 TEUR). Sie betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2.600 TEUR), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (33 TEUR), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern (25.644 TEUR) sowie sonstige Verbindlichkeiten (343 TEUR). d) Finanzielle Leistungsindikatoren Entfällt, da die Gesellschaft in 2024 zur Liquidation angemeldet wird. e) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren und weitere Informationen Entfällt, da die Gesellschaft in 2024 zur Liquidation angemeldet wird. Wesentliche strategische und organisatorische Veränderungen Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre auf Ebene der Einzelgesellschaften und der damit verbundenen strategischen Entscheidung des alleinigen Gesellschafters der ara AG die Marken "Salamander" und "Lurchi" der SLA GmbH (vormals: Salamander GmbH) zu verkaufen ist das Geschäftsjahr 2023 durch die Vorbereitung und Durchführung des Verkaufsprozesses der Marken sowie im ersten Schritt der Reduktion und im weiteren Jahresverlauf durch die Einstellung des operativen Geschäftsbetriebes geprägt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken Entfällt, da die Gesellschaft in 2024 zur Liquidation angemeldet wird. b) Chancenbericht Entfällt, da die Gesellschaft in 2024 zur Liquidation angemeldet wird. c) Risikobericht Rechtliche Risiken Um Risiken aus steuerrechtlichen, markenrechtlichen, mietvertragsrechtlichen, beschäftigungsrechtlichen sowie sonstigen Verträgen, Regelungen und Gesetzen zu begrenzen, stützen wir Entscheidungen auf den Rat konzerninterner Fachabteilungen sowie externer Sachverständiger. Finanzrisiken Entfällt, da die Gesellschaft in 2024 zur Liquidation angemeldet wird. Sonstige Risiken Entfällt, da die Gesellschaft in 2024 zur Liquidation angemeldet wird. Einschätzung des Managements zu Gesamtrisiken und Chancen Entfällt, da die Gesellschaft in 2024 zur Liquidation angemeldet wird. 4. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Langenfeld, den 15. Mai 2024 Die Geschäftsführung der SLA GmbH vormals: Salamander GmbH S. Müller |
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