Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 112533
Eingetragen
26.3.1996
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit BekleidungGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Großhandel mit Textilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Antonio Colamonico
seit 11.1.2017
Geschäftsführer
Giuseppe Colamonico
seit 1.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

82335 Berg
60.000 €
60.00%
82335 Berg
40.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

COBA GmbH Textilgroßhandel

Geretsried

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der COBA GmbH Textilgroßhandel

Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Das Unternehmen hat von Anbeginn fast ausschließlich basicsportife Mode aufgekauft und diese an den Discountereinzelhandel weiterverkauft. Hier hat das Unternehmen eine Lücke gefüllt, da die Discounter nicht direkt bei den Herstellern ihre Produkte erwerben können. Aus unserer Sicht ist es uns durch die europaweite Vernetzung des Einkaufs gelungen zu den führenden Unternehmen Europas in diesem Bereich zu werden.

Die Kunden- und Lieferantenstruktur ist sehr stabil. Die Zusammenarbeit zwischen den Lieferanten und der COBA GmbH ist sowohl im Bereich der Auslieferung wie auch im Zahlungsbereich sehr zuverlässig.

Wir sind im Bereich des Schuh- und Sporttextilgroßhandels ausschließlich mit Markenprodukten tätig. Die wachsende Nachfrage nach solchen Produkten hat das Wachstum unseres Unternehmens auch im Jahr 2023 entscheidend beeinflusst. Die wichtigsten Absatzmärkte in 2023 waren wiederum Deutschland und Ost-Europa.

Das Unternehmen hat im Kalenderjahr 2023 wieder die Prioritäten auf Vereinbarungen mit Lieferanten gesetzt. Somit kann bei erhöhter Nachfrage, die in den letzten Jahren aufgetretene Beschaffungsknappheit, soweit möglich, vermieden werden. Dies zeigt sich bereits im laufenden Kalenderjahr 2024 als positive Vorarbeit.

Die Umsatzerlöse verringerten sich um TEUR 20.436 auf einen Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 39.288 (Vorjahr: TEUR 59.724). Damit ist der in der letztjährigen Prognose erwartete deutliche Rückgang der Umsatzerlöse eingetreten.

Die Beschaffung von Markenprodukten in ausreichender Menge ist ein entscheidender Faktor für unser Unternehmen. Hier greifen wir auf solide Partner mit langjähriger Zusammenarbeit zurück. Bedingt durch den Umsatzrückgang hat sich auch der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 17.084 auf insgesamt TEUR 33.706 verringert.

Im Geschäftsjahr 2023 waren in der COBA GmbH durchschnittlich 48 Mitarbeiter (Vorjahr: 54 Mitarbeiter) beschäftigt.

In 2023 ergab sich ein insgesamt ein geringerer Jahresüberschuss. Das im Vorjahr prognostizierte im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 schwächerer Jahresergebnis wurde erreicht.

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 hat sich die Gesamtleistung (Umsatzerlöse) um 34,2 % auf TEUR 39.288 verringert. Aufgrund des damit verbundenen Absinkens des Materialaufwands um 33,03 % hat sich auch ein geringeres Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr ergeben. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 trotzdem als gut zu bezeichnen.

Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 95) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 17 vermindert und besteht im Wesentlichen aus Mietereinbauten und Betriebs- und Geschäftsausstattung in den gemieteten Geschäftsräumen der Gesellschaft sowie Transportmittel- und Fahrzeuge. Insgesamt wurden Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 20 getätigt.

Das Vorratsvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 541 auf TEUR 28.554 verringert. Das Vorratsvermögen wurde etwas abgebaut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen um TEUR 6.539 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 7.828 verringert.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern resultieren mit TEUR 572 überwiegend aus im Geschäftsjahr und in Vorjahren gewährten Darlehen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 614 (Vorjahr: TEUR 1.049) bestehen größtenteils aus gewährten Darlehen und debitorischen Kreditoren.

Die Eigenkapitalquote beträgt 45,7 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr (38,2 %) erhöht, was aus der Verminderung der Bilanzsumme resultiert.

Die Verminderung der sonstigen Rückstellungen auf insgesamt TEUR 370 (Vorjahr: TEUR 447) resultiert insbesondere daraus, dass sich die Kosten für Rechtsstreitigkeiten (Rückstellung im Vorjahr TEUR 111) vermindert haben und somit die Prozesskostenrückstellung auf TEUR 75 gesunken ist.

Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.403 auf TEUR 15.839 gesunken. Hierin enthalten sind auch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus unechten Pensionsgeschäften (TEUR 3.074, Vorjahr TEUR 4.926). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt auf 8,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 5,8 %) erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten vor allem Steuerverbindlichkeiten sowie eine Überzahlung, welche sich in 2024 wieder ausgleicht.

Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich von TEUR 7 im Vorjahr auf TEUR 3 im Geschäftsjahr vermindert.

Zum Bilanzstichtag bestanden die Kreditlinien bei Kreditinstituten von insgesamt TEUR 18.500 (Vorjahr: TEUR 21.500). Durch das gestiegene Geschäftsvolumen und die gestiegene Nachfrage wurden die Zahlungsvereinbarungen sowohl mit Kunden als auch Lieferanten verändert und im Bereich Skonti und Werbekostenzuschuss angepasst. Unsere Liquiditätslage ist grundsätzlich gut und kann mit den eingeräumten Kreditlinien, die im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 18.500 vermindert wurden, gehalten werden. Zum Bilanzstichtag wurden TEUR 12.764 in Anspruch genommen (Vorjahr: TEUR 18.292).

Um längerfristige Zahlungsziele von Kunden zu berücksichtigen und Liquidität frühzeitiger zu schaffen wurden mit einem Kreditinstitut Verträge über Factoring und unechte Pensionsgeschäfte getroffen. Zum Stichtag wurden insgesamt Forderungen in Höhe von TEUR 3.681 veräußert.

Wir werden - wie schon in der Vergangenheit - auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die zugesicherten Kreditrahmen werden immer nur kurzfristig in Anspruch genommen, da es hier vorwiegend um Beschaffung der Waren handelt, die bereits von Kunden geordert sind.

Gesamtaussage

Unsere Finanzlage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung fixer Rabatte und Skontiermöglichkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Ertragslage

Die COBA GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsätze in Höhe von TEUR 39.288 (Vorjahr: TEUR 59.724). Die Auftragslage in 2023 ist, wie auch im Vorjahr, als gut zu bezeichnen und im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 ansteigend.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich insgesamt auf TEUR 167 verringert. Sie setzen sich hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 76 zusammen. Im Vorjahr waren Erträge aus Schadensatzentschädigungen in Höhe von TEUR 101 enthalten.

Die Materialaufwendungen verringern sich in 2023 analog zu den Umsatzerlösen auf TEUR 33.706 (Vorjahr: TEUR 50.790). Das Rohergebnis verringert sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.365 auf TEUR 5.748.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.844 auf TEUR 1.851. Bedingt durch den Umsatzrückgang erhöht sich die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) im Geschäftsjahr 2023 auf 4,7 % (Vorjahr:3,1 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 3.312 auf TEUR 2.164 gefallen. Dies resultiert vorwiegend aus dem Rückgang der Ausgangsfrachten, der Verkaufsprovisionen sowie den Werbekosten.

Aufgrund der gestiegenen Zinsen erhöhte sich der Zinsaufwand und ähnliche Aufwandungen von TEUR 635 im Vorjahr auf TEUR 1.051.

Daher ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 439 (Vorjahr: TEUR 2.249).

Im Vergleich zur Planung des Vorjahres konnte das geplante Jahresergebnis in 2023 nicht erreicht werden. Dies ist insbesondere auf Verschiebungen in den Auslieferungen, die dann Anfang 2024 stattgefunden haben, sowie aufgrund der Tatsache, dass unsere Kunden in 2023 noch mehr Eigenproduktion aus vorangegangen noch von Corona geprägte Mehrbestellungen in Fernost abnehmen mussten.

Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis stellen die wesentlichen bedeutsamen Leistungsindikatoren für unser Unternehmen dar.

Daneben beachtet das Unternehmen auch folgende Leistungsindikatoren. Das Unternehmen versucht einen Rohgewinn (Umsatzerlöse zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwand) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von über 15 % zu erreichen. Im Kalenderjahr 2023 wurden 14,6 % erreicht. Die Gesamtkosten (Personalaufwand zzgl. Abschreibungen zzgl. sonstiger betrieblicher Aufwand) sollen 20% des Umsatzes nicht überschreiten. Im Kalenderjahr wurden 10,3 % getätigt. Weiter wird auf die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) geachtet. Diese soll 30% nicht unterschreiten. Im Kalenderjahr wurden 45,7 % erreicht.

Chancen- und Risikobericht

Marktrisiken und -chancen

Das Risiko aus der Abhängigkeit von dem Handel mit Sportartikeln und der damit verbundenen möglichen unerwarteten Entscheidung der Kunden, diese aus dem Verkaufssortiment zu nehmen, wird derzeit eher als gering eingestuft. Aufgrund des steigenden Bewusstseins für Fitness in unserer Gesellschaft und der dementsprechend vermehrten Nachfrage nach Sportartikeln, betrachten unsere Abnehmer diese Produkte als sogenannte "Eyecatcher". Damit wollen sie aus unserer Sicht vermehrt neue Kunden gewinnen, um ihre Umsätze zu steigern. Ebenso werden Sportklamotten nicht mehr nur ausschließlich während des Sports getragen sondern etablieren sich zunehmend im Bereich der Freizeitkleidung.

Durch die breite Streuung auf mehrere große Abnehmer soll die Abhängigkeit zu einem Kunden vermieden werden. Sollte daher ein Großkunde unerwartet wegfallen, hat dies keine tief greifenden Auswirkungen auf den Fortbestand des Unternehmens.

Durch den weiter bestehenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zeichnen sich negative Auswirkungen in verschiedenen Bereichen ab. Insbesondere sind die Kosten in diversen Bereichen auch im Geschäftsjahr 2023 weiter angestiegen. Dies betrifft neben den Einkaufspreisen für die Waren unter anderem auch Energie- und Transportkosten sowie Lohnkosten. Falls die angestiegenen Kosten nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können, kann sich dies negativ auf das Jahresergebnis auswirken.

Einkaufsrisiken und -chancen

Ein weiteres Risiko stellen Liefer- und Artikelausfälle dar, die zu verspäteten Lieferungen oder tatsächlichen Ausfällen der Lieferung an den Endkunden und Umsatzrückgängen führen oder durch Ersatz mittels eines vorrätigen Artikels kompensiert werden müssen. Diesem Risiko soll jedoch dahingegen begegnet werden, in dem versucht wird, die Ware bereits längere Zeit im Voraus in den Lagerbestand aufzunehmen. Durch unsere guten Beziehungen zu den Lieferanten soll das Risiko ebenfalls so weit wie möglich verringert werden.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde weiter durch eine großzügige Lagerhaltung, mit der bereits im Geschäftsjahr 2022 begonnen wurde, die Problematik bestmöglich umgangen. Es kann aber noch nicht ausgeschlossen werden, dass es bedingt durch den Krieg in der Ukraine zu Problemen bei den Einkäufen von Ware und daraus resultierenden Liefer- und Artikelausfällen kommen könnte.

Die Chancen zur weiteren Ergebnisverbesserung ergeben sich nach wie vor aus den günstigen Vereinbarungen mit den Lieferanten, so dass bei erhöhter Nachfrage die Beschaffung der Artikel aus unserer Sicht besser als bei den Wettbewerbern möglich ist und wir in der Folge hinreichende Marktanteile gewinnen sowie Umsatzwachstum generieren konnten und können.

Ebenso können durch langfristige und gefestigte Beziehungen zu den Lieferanten und den Kunden aus unserer Sicht weiterhin gute Vertrags- und Zahlungsvereinbarungen erhalten werden.

Produkt- und Lagerrisiken und -chancen

Naturkatastrophen wie Brände oder Überschwemmungen könnten neben dem Verlust der Vorräte und möglichen Personenschäden auch zu einer Unterbrechung des Geschäftsbetriebs führen. Zur Minimierung eines hieraus resultierenden Vermögensschadens wurden Versicherungen abgeschlossen.

Weiterhin ist Diebstahl bei dem Handel mit Markenartikeln ein potentieller Risikofaktor, insbesondere beim Transport der Waren. Gegen dieses Risiko sichern wir uns durch Transportversicherungen ab.

Im Rahmen des Wareneinkaufs besteht das Risiko, dass keine Originalprodukte, sondern gefälschte Produkte erworben werden, da der Einkauf nicht direkt vom produzierenden Unternehmen erfolgt. Dies könnte zu möglichen Prozesskosten und Schadensersatzzahlungen sowie der Vernichtung der erworbenen Waren führen. Zur Minimierung dieses Risikos werden anlassbezogen Bescheide vom Rechtsanwalt über die Originalität der Ware besorgt und beigefügt. Für anhaltende Verfahren werden Rückstellungen gebildet. Sonstige etwaige Rechtsrisiken werden laufend durch die Geschäftsführung unter anwaltlicher Begleitung überwacht und begleited.

Durch das großflächige Warenlager können weitreichende Warenvorkäufe auf Wunsch für Kunden getätigt und gelagert werden und in Folge dessen Umsatzausweitungen erreicht werden.

Liquiditätsrisiken

Die Gesellschaft verfügt über Zahlungsvereinbarungen mit den Kunden. Diese werden durch akribische Überwachung durch das Unternehmen verfolgt. Forderungsausfälle sind deshalb äußerst selten.

Zum Bilanzstichtag bestanden die Kreditlinien bei Kreditinstituten von insgesamt TEUR 18.500. Unsere Liquiditätslage ist grundsätzlich gut und kann mit den eingeräumten Kreditlinien gehalten werden. Anzeichen für eine Kündigung der Kreditlinien sind derzeit nicht erkennbar. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 wurde temporär aufgrund der zeitlichen Verschiebung von geplanten Auslieferungen, die dann erst im ersten Halbjahr 2024 stattfanden, stichtagsbedingt der Financial-Covenant (EK/Vorräte) aufgrund überdurchschnittlicher Warenbestände nicht eingehalten. Zum Aufstellungszeitpunkt und im zweiten Halbjahr 2024 sind diese wieder eingehalten

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine äußerst konservative Risikopolitik.

IT-Risiken

Im Zusammenhang mit den in unterschiedlichen Unternehmensbereichen eingesetzten IT-Systemen besteht das Risiko, dass aufgrund von Cyberattacken oder in Folge von Störungen oder Katastrophen die Verfügbarkeit der Systeme eingeschränkt wird. Dies könnte den Geschäftsbetrieb negativ beeinträchtigen.

Insgesamt bestehen aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft.

Prognosebericht

Derzeit sind keine Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Unterjährig werden die Leistungsindikatoren monatlich anhand der laufenden Buchführung geprüft um bedingt durch Sonderkonditionen nicht Probleme zu erhalten.

Unsere Marktposition betrachten wir nach 25-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Unsere Kunden schätzen aus unserer Sicht insbesondere unsere absolute Verlässlichkeit uns Seriosität. Marktveränderungen hinsichtlich des Eintritts neuer Teilnehmer werden nicht erwartet. Unsere Marktposition wird nach heutiger Einschätzung auch in der Zukunft stark sein. Im Bereich der Warenbeschaffung werden wir uns weiter nach neuen Möglichkeiten der Beschaffung umsehen.

In den ersten Monaten im Jahr 2024 hat sich an der Stimmung in der deutschen Wirtschaft nicht viel geändert, die Kaufkraft bleibt weiterhin von den vielen negativen Nachrichten aus dem In,- & Ausland getrübt. Unsere Kunden sind verhältnismäßig zurückhaltend, dennoch ist ein leichter positiver Aufwind zu spüren.

Durch Verschiebungen bzw. spätere Abrufe der georderten Waren einiger Kunden von 2023 in 2024 war der Warenbestand in 2023 unverhältnismäßig hoch, dies wird sich im ersten Halbjahr 2024 wieder bereinigen.

2023 musste der LEH auf Grund von Lieferkettenproblematiken aus Fernost (Post-Corona , Container Knappheit, Ausbruch Ukraine Krieg, Huthi Rebellen etc.) die sich gestaute, zurückgeblieben Ware (Eigenmarken) abziehen und hatte daher im NONFOOD höhere Warenbestände. Aus diesem Grund wurde auch kurzfristige Zukäufe weniger getätigt als in den Jahre zuvor und das hatte auch Auswirkungen auf unsere Umsätze. In 2024 erwarten wir hier wieder eine Steigerung.

Wir prognostizieren insgesamt für 2024 wieder ein stärkeres und stabileres Geschäftsjahr. Unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbaren Ereignissen stattfinden, erwarten wir insofern im Geschäftsjahr 2024 insgesamt gute, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 wieder steigende Umsatzerlöse und ein Jahresergebnis in der Größenordnung von leicht über 1 Mio. EUR. Durch die sinkenden Zinsen (EZB) und die immer weiter wachsende Unabhängigkeit der COBA gegenüber Kreditinstituten werden die damit verbunden zuletzt stark gestiegen Kosten weiter verringert.

 

Geretsried, den 10. Dezember 2024

Giuseppe Colamonico, Geschäftsführer

Antonio Colamonico, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 79.452,00 95.464,00
I. Sachanlagen 78.452,00 94.464,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.360,00 48.038,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.092,00 46.426,00
II. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
1. Beteiligungen 1.000,00 1.000,00
B. Umlaufvermögen 37.592.564,21 45.099.406,04
I. Vorräte 28.554.173,59 29.095.018,90
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 16.968,50 20.427,75
2. fertige Erzeugnisse und Waren 26.005.230,42 24.447.692,58
3. geleistete Anzahlungen 2.531.974,67 4.626.898,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.035.623,60 15.997.854,65
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.828.215,39 14.367.696,51
2. Forderungen gegen Gesellschafter 592.969,10 581.440,70
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 592.969,10 581.440,70
3. sonstige Vermögensgegenstände 614.439,11 1.048.717,44
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 451.225,00 443.975,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.767,02 6.532,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.479,22 3.068,59
Aktiva 37.681.495,43 45.197.938,63

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 17.219.962,25 17.280.981,14
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 16.680.981,92 14.932.081,71
III. Jahresüberschuss 438.980,33 2.248.899,43
B. Rückstellungen 511.701,61 465.410,58
1. Steuerrückstellungen 141.442,72 17.940,00
2. sonstige Rückstellungen 370.258,89 447.470,58
C. Verbindlichkeiten 19.949.831,57 27.451.546,91
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.838.699,13 23.241.211,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 15.837.966,22 23.217.311,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 732,91 23.900,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.159.659,68 2.622.598,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.159.659,68 2.622.598,29
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 132.973,06 171.299,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 132.973,06 171.299,68
4. sonstige Verbindlichkeiten 818.499,70 1.416.437,85
davon aus Steuern 501.829,17 1.416.051,44
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.426,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 818.499,70 1.416.437,85
Passiva 37.681.495,43 45.197.938,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 39.287.535,68 59.723.876,56
2. sonstige betriebliche Erträge 166.731,28 179.360,25
3. Materialaufwand 33.706.356,46 50.790.324,45
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 32.978.491,90 49.247.774,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 727.864,56 1.542.549,85
4. Personalaufwand 1.851.292,33 1.843.961,15
a) Löhne und Gehälter 1.596.138,78 1.603.919,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 255.153,55 240.041,46
davon für Altersversorgung 9.715,90 7.802,12
5. Abschreibungen 30.935,47 33.313,97
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 30.935,47 33.313,97
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.164.357,70 3.311.700,34
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 8,71
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.657,07 18.006,94
davon Erträge aus Abzinsung 1.021,70 859,67
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.051.290,61 635.168,33
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 229.699,84 1.056.292,08
11. Ergebnis nach Steuern 440.000,33 2.250.483,43
12. sonstige Steuern 1.020,00 1.584,00
13. Jahresüberschuss 438.980,33 2.248.899,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

COBA GmbH Textilgroßhandel, Geretsried

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: COBA GmbH Textilgroßhandel
Firmensitz laut Registergericht: Geretsried
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 112533

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden im Wesentlichen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 1 und 19 Jahren der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten (Durchschnittspreise) angesetzt. Bei Waren wurden im Einzelfall wegen verminderter Verwertbarkeit oder geringer Umschlagshäufigkeit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen, wenn die Wiederbeschaffungskosten bzw. die Verkaufspreise unter den Buchwert gesunken sind.

Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf den Nettobetrag der Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestand und Bestände bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Aktive latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus Abweichungen bei den sonstigen Rückstellungen, passive latente Steuern ergeben sich aus Abweichungen bei den Sachanlagen. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 29 %. Von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB des Ansatzes aktiver latenter Steuern in der Bilanz wurde nicht Gebrauch gemacht und die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung nicht in der Bilanz angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Abschreibung des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Betrag der Forderungen gegen Gesellschafter mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 592.969,10 (Vorjahr: 581.440,70 EUR). Die Forderungen gegen Gesellschafter stellen, wie im Vorjahr, in voller Höhe sonstige Vermögensgegenstände dar.

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 451.225,00 EUR (Vorjahr: 443.975,00 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen mit einem Gesamtbetrag zum Bilanzstichtag in Höhe von 370.258,89 EUR (Vorjahr: 447.470,58 EUR) setzen sich insbesondere aus Personalrückstellungen in Höhe von 174.068,00 EUR (Vorjahr: 176.553,00 EUR), Prozesskostenrückstellungen in Höhe von 75.000,00 EUR (Vorjahr: 110.854,00 EUR), Urlaubsrückstellungen in Höhe von 54.126,88 EUR (Vorjahr: 68.587,54 EUR) und Jahresabschlusskostenrückstellungen in Höhe von 47.250,00 EUR (Vorjahr: 46.500,00 EUR) zusammen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 19.949.831,57 EUR (Vorjahr: EUR 27.450.812,50).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: EUR 734,41).

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 7.152 TEUR (Vorjahr: 12.005 TEUR) ist durch die Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.350 TEUR (Vorjahr: 3.689 TEUR) ist durch die Raumsicherungsübereignung des Warenlagers besichert.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag

31.12.2023 31.12.2023
gegenüber Kreditinstituten 15.839 (Vj.: 23.241)
aus Lieferungen und Leistungen 3.160 (Vj.: 2.623)
gegenüber Gesellschaftern 133 (Vj.: 171)
sonstige Verbindlichkeiten 818 (Vj.: 1.416)
Summe 19.950
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 davon mit einer kleiner 1 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 15.839
(Vj.: 23.240)
aus Lieferungen und Leistungen 3.160
(Vj.: 2.623)
gegenüber Gesellschaftern 133
(Vj.: 171)
sonstige Verbindlichkeiten 818
(Vj.: 1.416)
Summe 19.950
Art der Verbindlichkeit zum größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 0
(Vj.: 0)
aus Lieferungen und Leistungen 0
(Vj.: 0)
gegenüber Gesellschaftern 0
(Vj.: 0)
sonstige Verbindlichkeiten 0
(Vj.: 0)
Summe 0

Mit Kreditinstituten bestehen Verträge über den Verkauf bestimmter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zweck dieser Geschäfte ist die Liquiditätsbeschaffung für die Gesellschaft.

Ein Vertrag über Forderungsverkäufe stellt einen echten Forderungsverkauf dar. Die verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag 607 TEUR (Vorjahr: 1.420 TEUR). Dies führt zu einer Minderung des Forderungsbestands und Erhöhung der liquiden Mittel in entsprechender Höhe.

Die weiteren Forderungsverkäufe stellen unechte Pensionsgeschäfte dar. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften über die Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.074 TEUR (Vorjahr: 4.926 TEUR) enthalten.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, welche sonstige Verbindlichkeiten darstellen, beläuft sich auf 132.973,06 EUR (Vorjahr: 171.299,68 EUR).

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

2024
Mietverträge TEUR 355
Leasingverträge TEUR 34
2025
Mietverträge TEUR 217
Leasingverträge TEUR 34
2026
Mietverträge TEUR 217
Leasingverträge TEUR 11
2027
Mietverträge TEUR 217
Leasingverträge TEUR 0
2028
Mietverträge TEUR 217
Leasingverträge TEUR 0

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz

EUR
Vertrieb von basic Sportmoden 39.287.535,68

Geographisch bestimmter Markt Umsatz

EUR
Lieferung Inland 27.343.557,11
Lieferung EU 11.943.978,57
Lieferung europäisches Drittland 0,00

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 75.854,00 EUR (Vorjahr: 11.501,00 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 40,00
Angestellte 6,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 48,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 25,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 23,00
Arbeitnehmergruppen Vorjahr
Arbeiter 46,00
Angestellte 6,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 54,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 26,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 28,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Giuseppe Colamonico ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Antonio Colamonico ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Schutzklausel gem. §286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

An Mitglieder der Geschäftsführung wurden unbesicherte Kredite in Höhe von insgesamt 572 TEUR mit einem Jahreszins von 2% und unbestimmter Laufzeit gewährt. Tilgungen erfolgten im Geschäftsjahr nicht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 17 TEUR und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers TEUR

a) Abschlussprüfungsleistungen 17
b) andere Bestätigungsleistungen 0
c) Steuerberatungsleistung 0
d) sonstige Leistungen 0

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind haben sich nicht ergeben.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 438.980,33 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 17.119.962,25 EUR, der zu verwenden ist.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 17.119.962,25 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Geretsried, 10. Dezember 2024

Giuseppe Colamonico

Antonio Colamonico

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die COBA GmbH Textilgroßhandel, Geretsried

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der COBA GmbH Textilgroßhandel, Geretsried, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COBA GmbH Textilgroßhandel, Geretsried, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 10. Dezember 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Danesitz, Wirtschaftsprüfer

gez. Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer

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