Goloidar Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Ballatz seit 16.2.2023 | Prokura |
Markus Mattmann seit 16.2.2023 | Prokura |
Thomas Schröder seit 16.2.2023 | Geschäftsführer |
Soufiane Ameziane seit 16.2.2023 | Prokura |
Peter Mohan seit 1.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Teradata Ireland Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Teradata GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensA. AllgemeinesBei der Teradata GmbH handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB mit Sitz in München. Das Stammkapital beträgt EUR 25.000 und ist voll eingezahlt. Die Teradata GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Teradata Ireland Limited, Dublin, Irland. Die oberste Muttergesellschaft ist die Teradata Corporation, San Diego, Kalifornien (USA). Die Teradata GmbH unterhält ausschließlich Geschäftsräume in München. Gegenstand der Gesellschaft ist die Forschung, Entwicklung, Herstellung sowie der Vertrieb und die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie. B. Geschäftsmodell des UnternehmensDie Teradata-Gruppe (im Folgenden auch "Teradata") ist ein Anbieter von Enterprise Data Warehousing - einem Verfahren zur Erfassung, Speicherung, Integration und Analyse von Daten. Teradata Enterprise Data Warehouse-Lösungen beinhalten die Teradata Datenbank-Management Software, analytische Applikationen, Hardware und damit verbundene Beratungs- und Serviceleistungen. Die Anwendungen wurden entwickelt, um die unterschiedlichen Daten unserer Kunden - die Produktinformationen, Kundendaten, Vertriebsinformationen, Daten aus der Auftragsabwicklung oder Finanzdaten - in aussagekräftige Informationen umzuwandeln, auf deren Grundlage gezielte Entscheidungen getroffen werden können. Teradata hat eine wichtige Rolle in der Nutzung von Big Data im Rahmen der Entwicklung von Tools und Technologien übernommen, die ein tiefes Verständnis davon vermitteln, wie die Arbeitsweise von Unternehmen ist. Teradata wird weiterhin eine führende Position in der Bereitstellung von Lösungen für In-Database-Analysen innehaben. In Deutschland konzentriert sich die Teradata GmbH auf die Gewinnung von Führungskräften wichtiger Branchen, darunter Banken und Finanzdienstleister, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen, Einzelhandel, Behörden, Industrie, Transportunternehmen und Reiseveranstalter. Gegenwärtig bestehen bereits zahlreiche Beziehungen zu Unternehmen aus diesen Branchen. Die Teradata-Gruppe betreibt auch Forschung und Entwicklung. Die Teradata Corporation mit Hauptsitz in San Diego, Kalifornien (USA), entwickelt verschiedene Hardware- und Softwarelösungen. Diese Produkte werden von der Teradata GmbH in Deutschland im Rahmen einer Vertriebsvereinbarung mit der Teradata Ireland Ltd. mit Sitz in Dublin, Irland, vertrieben. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Beratungsdienstleistungen im Zusammenhang mit der Implementierung und kundenspezifischen Anpassung von Teradata-Produkten an. Im Jahr 2023 fielen bei der Teradata GmbH nur unwesentliche Forschungs- und Entwicklungskosten an. II. WirtschaftsberichtA. GeschäftsentwicklungInsgesamt verzeichnete die Teradata -Gruppe ein solides Jahr 2023 mit einem ausgewiesenen Umsatzwachstum von 2% bei einem Wachstum der wiederkehrenden Umsätze von 5 %. Allerdings gab es Gegenwind durch negative Wechselkursschwankungen von ~2%, was unser Geschäftsergebnis negativ beeinflusste. Cloud-ARR stieg um 48% und Gesamt-ARR um 6%, was die robuste Entwicklung und die Kundennachfrage nach differenzierten Angeboten und erhöhten analytischen IT-Arbeitslasten zeigt. Aufgrund der Anstrengungen zur Kostenminimierung verzeichnete Teradata auch einen starken Anstieg des Jahresüberschuss um +88%. Die Entwicklung der wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der Teradata GmbH stellen sich wie folgt dar: Die Umsatzerlöse der Teradata GmbH sind um 13,3% niedriger als im Jahr 2022. Der Umsatzrückgang ist darauf zurückzuführen, dass wie auch im Vorjahr einige wichtige Kunden die Teradata in Richtung anderer Wettbewerber verlassen haben. Daneben beeinflussten die allgemein geringeren Investitionen von Kunden aufgrund der insgesamt immer noch instabilen wirtschaftlichen Lage (Rezession) die Umsatzentwicklung. Die Hardware- und Softwareumsätze gingen um 27,3% zurück, was auf die oben genannten Faktoren sowie auf die weiteren Auswirkungen der Umstellung der Kunden auf Cloud-Produkte zurückzuführen ist (Cloud YoY +179,6%). Die Bruttomarge (Gross Margin) sank im Einklang mit den niedrigeren Umsätzen. Maßnahmen zur Kostenkontrolle haben die Bruttomargenquote (Gross Margin in %) unter Kontrolle gehalten und sogar zu einem kleinen Anstieg geführt (+0,95%). Der Jahresüberschuss für das Jahr 2023 beträgt T€ 711 und ist somit höher als das Ergebnis für 2022 von T€ 385, was hauptsächlich auf den Anstieg der Zinserträge zurückzuführen ist, die das niedrigere operative Ergebnis ausgleichen. Die Geschäftsentwicklung für 2023 entsprach nicht den Planungen der Teradata GmbH. Die Gesellschaft hatte ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohem einstelligen %-Bereich erwartet. Der bereits vorherzusehende Rückgang der Umsatzerlöse aufgrund des Verlustes einiger wichtiger Kunden konnte nicht wie ursprünglich geplant durch Gewinnung neuer Kunden ausgeglichen werden. Die Entwicklung der Bruttomarge (Gross Margin) lag dagegen aufgrund erfolgter Kosteneinsparungen über den Erwartungen; ursprünglich war ein Rückgang der Marge erwartet worden. Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der Teradata GmbH vor dem Hintergrund der derzeit noch schwierigen und auch langwierigen Neukundenakquise und der realisierten Kosteneinsparungen insgesamt dennoch zufrieden. B. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft1. Wirtschaftliche Gesamtsituation und RahmenbedingungenDas globale Wachstum setzte sich im Jahr 2023 mit einer Jahresrate von über 3% (laut International Monetary Fund 3,2%) trotz der Belastung durch die verschärften finanziellen Bedingungen und andere nachteilige Faktoren, darunter Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und dem sich entwickelnden Konflikt im Nahen Osten, fort. Die Weltwirtschaft hat sich trotz erheblicher Zinserhöhungen der Zentralbanken zur Wiederherstellung der Preisstabilität als überraschend widerstandsfähig erwiesen. Die Gesamtinflation ging im Jahr 2023 in den meisten Volkswirtschaften rapide zurück, was auf restriktive geldpolitische Rahmenbedingungen, niedrigere Energiepreise und eine anhaltende Entspannung in den globalen Lieferketten zurückzuführen ist. Auch die Inflation der Lebensmittelpreise ging in den meisten Ländern zurück. Die Preisinflation für Kerngüter ist im Allgemeinen stetig gesunken, aber die Preisinflation für Dienstleistungen war hartnäckiger und lag deutlich über dem Durchschnitt vor der Pandemie. Die großen europäischen Volkswirtschaften sind durch den Krieg in der Ukraine stark beeinträchtigt worden, durch erhöhte Energiepreise und verstärkte Unsicherheit. Die Eurozone erlebte 2023 eine erhebliche wirtschaftliche Stagnation. Hohe Inflation sowie steigende Zinsen drücktenn privaten Konsum und Unternehmensinvestitionen. Der Bausektor kühlte sich merklich ab, und das verarbeitende Gewerbe hatte aufgrund der geringeren (Auslands-)Nachfrage und hoher (Energie-)Kosten zu kämpfen. Andererseits entwickelten sich die meisten Dienstleistungssektoren besser. Es gab länderspezifische Unterschiede, wobei Volkswirtschaften, die stärker auf Dienstleistungen ausgerichtet und weniger stark von Russland abhängig sind, Vorteile hatten. Im Jahr 2023 betrug das BIP-Wachstum in der Eurozone 0,4% im Vergleich zu 3,5% im Jahr 2022. Die deutsche Wirtschaft hatte ein schwieriges Jahr 2023. Trotz des Stopps der russischen Gaslieferungen gab es im Winter 2022 und Anfang 2023 keine ernsthafte Energieknappheit, was die Wirtschaft in eine tiefe Rezession hätte stürzen können. Die Inflation erwies sich jedoch als wesentlich hartnäckiger als erwartet, so dass der Zinsanstieg sehr steil wurde. Die restriktive Geldpolitik hatte die gewünschten Auswirkungen auf die Inflation. In Deutschland ging die Inflation von 8,7 % im Januar auf 3,2 % im November 2023 zurück. Diese Gegenwind führte zu einer leichten Schrumpfung der deutschen Wirtschaft (-0,3%) im Jahr 2023. Die Teradata-Gruppe entwickelte sich vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Entwicklungen insgesamt positiv. Die schwache Entwicklung der deutschen Wirtschaft hatte aber Einfluss auf die Entwicklung der Teradata GmbH. Insbesondere war eine Zurückhaltung der Kunden bei neuen Investitionen zu spüren, sodass die Neukundenakquise in 2023 schwierig war. 2. Entwicklung und Lage der IT-BrancheDie weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie (IT) für Geräte wie PCs, Tablets, Mobiltelefone, Drucker sowie Rechenzentrumssysteme, Unternehmenssoftware und Kommunikationsdienste beliefen sich laut Statista im Jahr 2023 auf 4,7 Billionen US-Dollar und stiegen gegenüber 2022 um 3,4 %. Für den deutschen ITK-Markt gibt der BITKOM an, dass der Umsatz mit Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Jahr 20223 EUR 215,0 Mrd. erreichte, das sind 2% mehr als im Vorjahr (2022: EUR 210,7 Mrd.). Der Markt für Informationstechnologie stieg um 2,2% auf EUR 142,9 Mrd. (2022: EUR 139,8 Mrd.). IT-Hardware sank 2023 um 5,4% auf EUR 52,0 Mrd. (2022: EUR 55,0 Mrd.). Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen wie Beratung und Outsourcing stieg im Jahr 2023 um 5,1% auf rund EUR 49,1 Mrd. (2022: EUR 47,0 Mrd.) der Markt für Softwarelizenzen um 9,6% auf EUR 41,5 Mrd. (2022: EUR 37,9 Mrd.). Für die Telekommunikation weist der BITKOM einen Anstieg um 1,7% auf EUR 72,1 Mrd. aus (2022: EUR 70,9 Mrd. EUR). Die Teradata-Gruppe konnte im Jahr 2023 von der insgesamt positiven Entwicklung der Branche profitieren. Bei der Teradata GmbH ergaben sich noch Besonderheiten aufgrund des Verlustes einiger Kunden. 3. Lage der Gesellschaft3.1. VermögenslageDie größten Posten im Umlaufvermögen sind Bankguthaben in Höhe von T€ 36.082 (2022: T€ 35.645) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Kunden in Höhe von T€ 4.411 (2022: T€ 4.970). Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 304 (2022: T€ 473). Diese bestehen gegenüber Konzerngesellschaften außerhalb von Deutschland und ergeben sich aus Geschäften in Zusammenhang mit Hardware, Software und professionellen Dienstleistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 1.488 (2022: T€ 331) und bestehen aus Umsatzsteuersteuerguthaben. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag verringerte sich aufgrund des im Jahr 2023 ausgewiesenen Jahresüberschusses von T€ 21.836 auf T€ 21.125. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist zu einem großen Teil auf einen hohen Verschmelzungsverlust im Geschäftsjahr 2018 zurückzuführen. Aufgrund der Eingliederung der Teradata GmbH in den Teradata-Konzern und der Erklärung der Muttergesellschaft, die Teradata GmbH mit ausreichenden Mitteln auszustatten, hat der Fehlbetrag keinen Einfluss auf unsere Einschätzung der Unternehmensfortführung. Die Bestandteile der Rückstellungen in Höhe von T€ 50.507 (2022: T€ 48.788) sind Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 44.979 (2022: T€ 45.328) und sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 5.528 (2022: T€ 3.460), wovon T€ 5.048 (2022: T€ 2.860) personalbezogene Rückstellungen sind, T€ 51 (2022: T€ 34) auf die Rückbauverpflichtung der Niederlassung München entfallen und die restlichen T€ 429 (2022: T€ 566) auf sonstige Kosten und Dienstleistungen. Im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich insbesondere die personalbezogenen Rückstellungen. Dies resultiert hauptsächlich aus Umstrukturierungen im Personalbereich und den damit verbundenen geschlossenen Aufhebungsverträgen mit einigen Mitarbeitern. Der Großteil der Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 6.217 (2022: T€ 3.599) besteht aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.574 aus dem Kauf von Hardware, Software und Dienstleistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten in Höhe von T€ 1.496 (VJ: T€ 442) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 1.496 (VJ: T€ 0). Die abgegrenzten Umsatzerlöse in Höhe von T€ 9.901 (2022: T€ 14.139) ergeben sich aus Wartungs- und Abonnementverträgen sowie anderen Vertragsarten, die sich auf zukünftige Perioden beziehen. Der Rückgang ist auf zeitliche Schwankungen im Verkaufszyklus und in Zeitpunkten der Rechnungsstellung zurückzuführen. 3.2. FinanzlageDie Liquidität und Zahlungsfähigkeit wird durch die Teilnahme der Teradata GmbH am Cash-Pooling der Teradata-Gruppe sichergestellt, welches vom Bereich Teradata Corporate Treasury verwaltet wird. Der Saldo des Cash-Poolings wird entweder als Guthaben bei Kreditinstituten oder als Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen, da die Teradata GmbH rechtlicher Inhaber bzw. Begünstigter der jeweiligen Salden ist, die auf Bankkonten verwaltet werden. Zum Bilanzstichtag bestehen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 36.082 und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.496. Zum 31.12.2022 war ein Guthaben in Höhe von T€ 35.645 ausgewiesen. Das Unternehmen finanzierte das operative Geschäft und die Gesamtinvestitionen in Höhe von T€ 2.182 aus dem Cashflow und den vorhandenen liquiden Mitteln. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. 3.3. ErtragslageDer Umsatz für das Geschäftsjahr 2023 betrug insgesamt T€ 50.516 nach T€ 58.294 im Vorjahr und lag damit um -13,3% unter dem Vorjahreswert. Im Jahr 2023 wurde ein Umsatz in Höhe von T€ 7.171 (VJ T€ 5.738) außerhalb von Deutschland realisiert. Der Rückgang der Kundenumsätze wurde hauptsächlich durch einen Rückgang der Dienstleistungsumsätze in Höhe von T€ 6.140 (-38% gegenüber dem Vorjahr), einen Rückgang der Hardware-Umsätze in Höhe von T€ 1.313 (-20,2% gegenüber dem Vorjahr) und einen Rückgang der Software-Umsätze in Höhe von T€ 6.283 (-29,5% gegenüber dem Vorjahr) verursacht und wurde teilweise durch einen Anstieg der Cloud-Umsätze in Höhe von T€ 5.506 (+179,6% % gegenüber dem Vorjahr) und Anstieg der Professional Services in Höhe von T€ 1.867 (+31,4% gegenüber dem Vorjahr) kompensiert. Die Umsätze aus dem konzerninternen Verkauf von Dienstleistungen, Untervermietung und Marketing-Weiterbelastungen stiegen um T€ 1.415. Die Kosten für Waren in Höhe von T€ 17.831 beinhalten Hardware und Software zum Wiederverkauf an Kunden, welche über den in Irland ansässigen Lieferanten der Gruppe bezogen wurden. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von T€ 4.632 ist auf niedrigere Softwarebezugskosten sowie auf einen Rückgang der konzerninternen Verrechnungenkosten im Rahmen der Margenverrechnung mit dem Mutterkonzern zurückzuführen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen, die hauptsächlich Kosten für beauftragte Berater und Professional Services-Berater beinhalten, sind mit T€ 7.260 um T€ 214 höher als im Vorjahr (T€ 7.046), was auf den Anstieg der beauftragten Beraterleistungen zurückzuführen ist. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter beliefen sich auf T€ 19.876 und die Sozialabgaben betrugen weitere T€ 1.169. Die Zahl der Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr 2023 von durchschnittlich 124 Beschäftigten auf durchschnittlich 110 Mitarbeiter gesunken. Die stark rückläufigen Sozialabgaben beruhen auf den im Jahr 2023 nicht enthaltenen hohen Aufwendungen für Altersvorsorge. Die rückläufige Anzahl der Beschäftigten wirkte sich noch nicht in einem sinkenden Aufwand für Löhne und Gehälter aus, da im Jahr 2023 noch Aufwendungen für Aufhebungsverträge zu berücksichtigen waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 2.978 setzen sich zusammen aus Reisekosten (T€ 489), Mietaufwendungen (T€ 119), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (T€ 1. 475), Marketingkosten (T€ 321) und sonstigen Aufwendungen (T€ 574). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von T€ 39 ist hauptsächlich auf geringere Marketing- und Recruitingkosten zurückzuführen. Das positive Finanzergebnis für 2023 in Höhe von T€ 289 ist um T€ 1.103 höher als im Vorjahr (VJ: -814) was hauptsächlich auf höhere Zinserträge aus dem Cash-Pooling zurückzuführen ist. Die Teradata GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 711 (VJ: 385). 3.4. Finanzielle und nicht-finanzielle Faktoren3.4.1. Finanzielle LeistungsfaktorenDie Überwachung der Kennzahlen erfolgt durch das Ländermanagement der Teradata GmbH mit Unterstützung des regionalen und globalen Managements der Teradata Gruppe in den USA. Diese hängen von der Geschäftsstrategie des Konzerns für den jeweiligen Geschäftsbereich ab. Das Unternehmensergebnis in Deutschland wird auf Basis von Umsatz, der Bruttomarge (Umsätze abzüglich Materialaufwand), Betriebsaufwendungen (Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) und dem operativen Ergebnis gesteuert. Die folgende Tabelle zeigt den Vergleich der Jahre 2023 und 2022:
Die Umsatzerlöse (Sales) erreichten im Geschäftsjahr 2023 eine Höhe von T€ 50.516 und waren damit um T€ 7.777 niedriger als im Jahr 2022. Der Umsatzrückgang ist vor allem auf die Entscheidungen von verschiedenen Kunden zurückzuführen, Teradata zu verlassen, in die Cloud mit Umsatzrealisierung auch außerhalb Deutschlands (Marktplatztransaktionen) zu migrieren sowie auf das nach wie vor vorsichtige Investitionsverhalten unserer Kunden angesichts der insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Lage, die durch den Russlandkrieg und eine allgemeine Preisinflation bedingt ist. Der Rückgang des Betriebsergebnisses (Operating Profit) im Jahr 2023 um T€ 770 war hauptsächlich auf niedrigere Umsatzerlöse zurückzuführen. Die Auswirkungen wurden teilweise durch einen Rückgang der Betriebskosten, hauptsächlich bei den Personalkosten, gemindert. Für die interne Steuerung und Kontrolle verwendet Teradata hauptsächlich die Bruttomarge in % (Gross marging in %). Die Bruttomarge in % ist höher als 2022. Sie stieg aufgrund der allgemeiner Kostenmanagementverbesserungen von 49,38 % im Jahr 2022 auf 50,33 % im Jahr 2023. 3.4.2. Nicht-finanzielle LeistungsfaktorenTeradata wurde im "The Forrester WaveTM" als Leader anerkannt (Data Management für Analytics (DMA), Q2 2023). Dieser Bericht enthält eine Bewertung von 15 Anbietern, die jeweils anhand von 22 Schlüsselkriterien beurteilt wurden. Die Vision von Teradata konzentriert sich auf eine Strategie, die AI/ML im großen Maßstab, integrierte Datenebene, Data Fabric, Data Mesh, semantisches Mapping, Data Intelligence und hybride Multicloud. Teradata eignet sich insbesondere für Unternehmen, die eine hybride Cloud CDW mit der Entwicklung von Data-Mesh- und Data-Fabric-Architekturen, bei denen Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit entscheidend sind. 2023 wurde Teradata erneut als Leader im Gartner Magic Quadrant (MQ) für Cloud Database Management Systems (DBMS) ausgezeichnet. Teradata ist führend dabei, Unternehmen bei deren Wertschöpfung zu unterstützen, indem es unkontrolliertes Datenwachstum verwaltet, ein offenes und vernetztes IT-Ökosystem bereitstellt und vertrauenswürdige KI kosteneffektiv skaliert. Mit generativer KI, die den Einsatz von KI beschleunigt, heben wir uns von der Branche ab, indem wir eine klare Vision dafür bieten, wie Unternehmen durch harmonisierte Daten, schnellere Innovationen und vertrauenswürdige KI Werte schaffen können. Mit ClearScape Analytics und unserem neuen Produkt VantageCloud Lake auf Azure ist unsere führende Position in der Cloud dank KI, einschließlich generativer KI noch stärker. Wir ermöglichen den Unternehmen weltweit Betriebsleistung und Kundenerlebnisse zu verbessern und harmonisierte Daten für ein vollständiges Bild auf jeder Ebene in der Organisation zu liefern. Im ESG-Bericht 2022 (Veröffentlichung im Jahr 2023) zeigt die Teradata-Gruppe, wie das Unternehmen seine ESG-Bemühungen mit seinem Zweck und seiner strategischen Ausrichtung verbindet und in einer sich ständig verändernden Landschaft den Weg ebnet für Transformation, Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die vier strategischen ESG-Säulen von Teradata erleichtern die Konzentration auf die Nutztung der Macht der Daten, auf die Pflege einer Kultur, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, auf den eigenen Beitrag zum Aufbau einer nachhaltigen Zukunft sowie auf die Stärkung von Verantwortung durch Ethik und Transparenz. Teradata wurde von Ethisphere, einem weltweit führenden Unternehmen bei der Definition und Förderung von Standards für ethische Geschäftspraktiken, zum 14. Mal in Folge als eines der 2023 "World's Most Ethical Companies" ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist ein Zeugnis für unsere Integrität, Transparenz und wertebasierte Führung - sowohl auf individueller Ebene als auch als Unternehmen. Bei Teradata streben wir stets nach den höchsten Standards für Ethik und Integrität und arbeiten kontinuierlich daran, die Compliance-Programme unseres Unternehmens zum Nutzen unserer Kunden, Investoren, Partner und Mitarbeiter zu verbessern. In den letzten Jahren haben wir bedeutende Fortschritte bei der Weiterentwicklung unseres Umwelt-, Sozial- und Governance-Programms gemacht, und wir freuen uns auf weitere wichtige Schritte zur Erreichung unserer ehrgeizigen Ziele. Wir bei Teradata glauben, dass die Umwelt unsere soziale Verantwortung ist und dass nachhaltige Geschäftspraktiken gut für unsere Welt und richtig für unser Geschäft sind. Unser Unternehmen konzentriert seine Bemühungen darauf, unseren Kunden erstklassige Produkte und Dienstleistungen zu bieten, die ökologisch nachhaltig sind. Teradata ist der Ansicht, dass seine anhaltende Führungsposition in dieser Branche unsere Bemühungen bestätigt, den Kunden beispiellose Analysen in großem Maßstab, Datenmanagement, Lizenzflexibilität und Einsatzmöglichkeiten zu bieten. III. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie Einschätzung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens mit seinen wesentlichen Chancen und Risiken erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen hinsichtlich der Branchenaussichten, zukünftiger wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends sowie deren wesentlicher Einflussfaktoren. Diese Perspektiven, Rahmenbedingungen und Trends können sich natürlich in der Zukunft ändern, ohne dass dies bereits vorhersehbar ist. Insgesamt kann daher die tatsächliche Entwicklung des Unternehmens und seiner Ergebnisse wesentlich von den Prognosen abweichen. A. PrognoseIn der Weltwirtschaft wird sich nach einer starken Verlangsamung im Jahr 2022 und einem weiteren Rückgang im letzten Jahr, das Wachstum der Weltproduktion 2024 voraussichtlich weiter abschwächen und damit das dritte Jahr in Folge verlangsamen. Der jüngste Konflikt im Nahen Osten hat die geopolitischen Risiken verschärft und die Unsicherheit auf den Rohstoffmärkten erhöht, was sich möglicherweise negativ auf das globale Wachstum auswirkt. Dies geschieht, während sich die Weltwirtschaft weiterhin mit den überlagernden Schocks der letzten vier Jahre - der COVID-19-Pandemie, dem Einmarsch der Russischen Föderation in die Ukraine, dem Anstieg der Inflation und der anschließenden drastischen Verschärfung der globalen monetären Bedingungen beschäftigt. Das globale BIP-Wachstum wird auf 3,1 % im Jahr 2024 und 3,2 % im Jahr 2025 projiziert, kaum verändert gegenüber den 3,1 % im Jahr 2023. Dies liegt nahe an den derzeit geschätzten Potenzialwachstumsraten sowohl in fortgeschrittenen und aufstrebenden Volkswirtschaften. Die Auswirkungen der strengeren monetären Bedingungen halten an, insbesondere auf den Immobilien- und Kreditmärkten aber die globale Wirtschaft erweist sich als relativ widerstandsfähig, die Inflation geht schneller zurück als ursprünglich prognostiziert und das Vertrauen des privaten Sektors verbessert sich jetzt. Die Arbeitslosigkeit bleibt auf oder nahe an einem Rekordtief, die Realeinkommen haben begonnen zu steigen, während sich die Inflation und das Handelswachstum positiv entwickelt haben. Die Situation ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich, mit schwächeren Ergebnissen in Europa und den meisten Ländern mit niedrigem Einkommen, die durch ein starkes Wachstum in den Vereinigten Staaten und vielen großen Schwellenländern kompensiert werden. Die jährliche Verbraucherpreisinflation in den G20-Volkswirtschaften wird den Projektionen zufolge allmählich zurückgehen. Der nachlassende Kostendruck wird von 5,9 % im Jahr 2024 auf 3,6 % im Jahr 2025 sinken. Bis Ende 2025 wird die Inflation in den meisten großen Volkswirtschaften voraussichtlich wieder auf dem Zielniveau liegen. Die Aussichten sind nach wie vor mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Hohe geopolitische Spannungen bleiben ein erhebliches kurzfristiges Risiko, insbesondere wenn sich die Konflikte im Nahen Osten verschärfen und die Energie- und Finanzmärkte stören, was die Inflation in die Höhe treiben und das Wachstum verringern wird. Ein weiterer Rückgang der Inflation könnte auch langsamer als erwartet erfolgen, wenn der Kostendruck und die Gewinnspannen, insbesondere im Dienstleistungssektor, hoch bleiben. Dies könnte dazu führen, dass die Leitzinsen langsamer als erwartet gesenkt werden, was die finanziellen Anfälligkeiten und eine Verlangsamung auf den Arbeitsmärkten zur Folge haben. In der Eurozone wird das reale BIP-Wachstum im Jahr 2024 voraussichtlich bei 0,7 % stagnieren, bevor es im Jahr 2025 aufgrund der nachlassenden Inflation und der erwarteten Zinssenkungen auf 1,5 % ansteigt. Die wirtschaftliche Erholung in den wichtigsten Volkswirtschaften der Region wird nach wie vor gebremst durchhohen Zinssätzen und einer schwachen Auslandsnachfrage, die die Exporte von Industriegütern behindert. Das Tempo des Wirtschaftswachstums variiert jedoch zwischen den europäischen Ländern. Die Inflation im Euroraum - und insbesondere die Kerninflation - verlangsamte sich stärker als erwartet, die energiebezogenen Risiken scheinen weniger ausgeprägt zu sein als vor einem Jahr, und die Arbeitsmärkte sind immer noch recht robust. Die jüngste Deloitte European CFO Survey26 zeigt, dass die Einstellungserwartungen im Euroraum zurückgegangen sind, der Nettosaldo aber immer noch leicht positiv ist, was auf eine leichte Expansion im kommenden Jahr hindeutet. Die bestehenden geopolitischen Spannungen und die zahlreichen anstehenden Wahlen halten die Unsicherheit hoch und beeinflussen Konsum- und Investitionsentscheidungen sowie die Energiepreisentwicklung sprunghaft. Außerdem wird die Haushaltskonsolidierung beginnen, da die meisten Länder der Eurozone ihre öffentlichen Ausgaben einschränken müssen. Nach einer OECD-Analyse wird die Finanzpolitik in den Jahren 2024 und 2025 gestrafft, da die Maßnahmen zur Energie Fördermaßnahmen schrittweise zurückgenommen werden. Eine umsichtige Finanzpolitik ist notwendig, um den fiskalischen und die allmähliche Lockerung des geldpolitischen Kurses zu ergänzen, wenn die Inflation zum Ziel zurückkehrt. Eine umsichtige Finanzpolitik im Rahmen der neuen europäischen Finanzvorschriften wird sich auf die Schuldentragfähigkeit und mehrjährige Ausgabenpläne konzentrieren. Für die deutsche Wirtschaft werden mit Blick auf das Jahr 2024 einige der belastenden Faktoren des vergangenen Jahres gelten und die Wirtschaftsleistung Deutschlands weiterhin prägen. Es wird keinen Rückenwind durch Auslandsnachfrage geben, da die beiden wichtigsten Exportmärkte Deutschlands - China und die Vereinigten Staaten - im Jahr 2024 mit rückläufigen Wachstumsraten konfrontiert sein werden. Gleichzeitig bremsen die hohen Zinsen die Unternehmensinvestitionen. Nach einer Rezession im Jahr 2023, in der das reale BIP um 0,2 % zurückging (laut der letzten BIP-Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes), wird die Wirtschaftstätigkeit im Jahr 2024 voraussichtlich stagnieren. Die Inlandsnachfrage wird sich 2024 und 2025 langsam beleben und 2025 langsam anziehen, da die Reallöhne wieder steigen. Für die deutsche Wirtschaft wird ein Wachstum um 0,2 % im Jahr 2024 und 1,1 % im Jahr 2025 erwartet. Die Investitionen dürften jedoch aufgrund der anhaltend hohen Finanzierungskosten deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie bleiben. Die Exporte werden den Prognosen zufolge im Jahr 2024 schwach bleiben und sich 2025 langsam erholen. Haushaltskonsolidierung wird fortgesetzt, wobei das öffentliche Defizit und die Schuldenquote allmählich zurückgehen, was durch das Auslaufen der Energiesparmaßnahmen begünstigt wird. Die weltweiten IT-Ausgaben werden sich im Jahr 2024 voraussichtlich auf 5,06 Billionen Dollar belaufen, was einem Anstieg von 8 % gegenüber 2023 entspricht, so die jüngste Prognose von Gartner, Inc. Die Unternehmen fallen schnell bei der Anwerbung von Talenten mit wichtigen IT-Fähigkeiten hinter den IT-Dienstleistern zurück. Dies führt zu einem größeren Bedarf an Investitionen in Beratungsleistungen im Vergleich zu internen Mitarbeitern.Wir befinden uns in einem Wendepunkt dieses Trends, in dem erstmals mehr Geld für Beratung als für internes Personal ausgegeben wird. Laut Bitkom ITK Marketshare Report werden die Ausgaben für Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik in Deutschland im Jahr 2024 um 4,4 Prozent gegenüber 2023 wachsen und voraussichtlich ein Volumen von 224,3 Milliarden Euro erreichen. In der Informationstechnologie wird für 2024 ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet. Das sind 6,1 Prozent Wachstum gegenüber 2023. IT-Hardware wird das Wachstum in diesem Segment mit voraussichtlich 4,6 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro erfahren. IT-Dienstleistungen werden mit einem Volumen von 51,7 Milliarden Euro auch 2024 den größten Anteil am IT-Markt ausmachen (+4,8 Prozent). Die Ausgaben für Software werden im laufenden Jahr um 9,4 Prozent auf 45,4 Milliarden Euro steigen. Für die Telekommunikation wird im Jahr 2024 ein Anstieg um 1,0 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro erwartet. Die Umsatzentwicklung von Teradata folgt der Marktsituation, spiegelt aber auch die individuelle Vertragslage der Kunden wider. Für 2024 prognostiziert Teradata Deutschland eine Stabilisierung des Gesamtgeschäfts mit einem stagnierenden bis moderaten prozentualen Wachstum des Umsatzes im einstelligen Bereich. Im wiederkehrenden Geschäft wird ein leichter Rückgang der On-Premise-Umsätze erwartet, die durch einen weiteren Anstieg der Cloud-Umsätze ausgeglichen wird, wobei der Haupttreiber die Migration der Kunden zu Cloud-Lösungen ist. Angesichts der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, die Teradata seinen Kunden bietet, ist jedoch nicht absehbar, ob dieses Cloud-Geschäft über die lokale Teradata-Einheit oder über Marketplace-Transaktionen abgewickelt wird, die zu Umsätzen außerhalb Deutschlands führen würden. Es wird erwartet, dass der Dienstleistungsumsatz gegenüber 2023 unverändert bleibt. Nach der Verlagerung auf das Cloud-Geschäft mit niedrigeren Margen erwartet Teradata einen Rückgang der Margen (Gross Margin) im Jahr 2024. Infolgedessen versucht das Unternehmen auch, die Betriebskosten weiter zu senken, um die Betriebsgewinne stabil zu halten; insgesamt wird jedoch ein einstelliger Gewinnrückgang (Operating Profit) prognostiziert. B. ChancenDie Trends im Informationsmanagement führen weiterhin dazu, dass Unternehmen ihren Schwerpunkt auf Cloud-basierte Lösungen verlagern oder diese unterhalten. Die Möglichkeiten einer erhöhten Agilität und die Fähigkeit, die Vorteile extremer Elastizität zu nutzen, sind überzeugend. Laut dem Gartner Bericht gewinnen Cloud-Lösungen immer mehr an Bedeutung und kombinierte Cloud- und Vor-Ort-Lösungen werden zur Norm. Unternehmen erwarten von ihren Anbietern, dass sie beim Aktivieren solcher Hybridbereitstellungen unterstützt werden. Für Teradata stellt diese Entwicklung eine Chance zum Geschäftswachstum dar. Laut OECD-Bericht birgt die künstliche Intelligenz (KI) das Potenzial für eine Wiederbelebung des Produktivitätswachstum zu beleben und Auslösen einer Beschleunigung der Innovation auch wenn die Schätzungen der Auswirkungen der KI auf die Produktivität mit erheblicher Unsicherheit behaftet sind. Der Anteil der Unternehmen, die KI einsetzen, ist rasch gestiegen, auch wenn es sich dabei zumeist um große Unternehmen handelt. Der Nettoeffekt der KI auf die Gesamtproduktivität wird von vielen Faktoren abhängen, darunter, inwieweit neue Technologien verbreitet sind oder ob sie sich auf einige wenige führenden Unternehmen konzentrieren, und inwieweit die KI die Arbeit verbessert oder sie ersetzt. Im Jahr 2023 führt Teradata VantageCloud Lake on Microsoft Azure - überlegene Fortschritte bei unseren branchenführenden Analysefunktionen, die Unternehmensskala AI/ML, einschließlich generativer KI, auf unserer Cloud Architektur und Azure bringen. Wie im Gartner-Bericht über Cloud-Vision und Ausführung festgestellt, ist Teradata die umfassendste Cloud-Analyse und Datenplattform für vertrauenswürdige KI. Wir sind stolz auf unsere Position als Visionär, die unter den Top 6 von 19 bewerteten Unternehmen liegt. Als Stärken wurden insbesondere unsere technologischen Innovationen als Stärken hervorgehoben: optimiertes Ökosystem durch Teradata QueryGrid und tiefe und robuste analytische Fähigkeiten durch ClearScape AnalyticsTM einschließlich AI/ML-Integration. Die Studie mit dem Titel "The Total Economic ImpactTM of Teradata ClearScape AnalyticsTM" untersuchte Erkenntnisse, die durch Interviews von Forrester Consulting mit einer nordamerikanischen Gesundheitsorganisation mit einem Jahresumsatz von 5 Milliarden Dollar, über 25.000 Mitarbeitern und einem Kunden von ClearScape Analytics. Forrester verwendete dann die Informationen zur Extrapolation und Prognose einer dreijährigen Finanzanalyse, die zeigten, die risikobereinigten Barwertvorteile (PV), einschließlich der Datenverbesserungen die direkt ClearScape zuzuschrieben wurden und AI/ML-Projekten, die durch ClearScape Analytics ermöglicht wurden. Der Einsatz der T-Lösung half die Schwierigkeiten bei der Skalierung seiner AI/ML-Modelle und Probleme bei der Verwaltung der Modellabweichung, der Aktualisierung der Funktionsdatenbanken zulindern. Darüber hinaus konnte der Kundenservice verbessert und die Arbeitszeit des Teams halbiert werden. Das Unternehmen hat nun sein Data-Science-Team um 50 % aufgestockt, die Anzahl der Modelle, die es entwickeln und einsetzen konnte, verdreifacht, und zusätzliche Zeit für die Erforschung weiterer KI/ML-Anwendungsfälle gefunden. In der Forrester-Studie heißt es: "Die Investition in eine Lösung wie Teradata ClearScape Analytics ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, da es ihnen ermöglicht, die verantwortungsvolle Erstellung Modelle für maschinelles Lernen (ML) für ihre benutzerdefinierten KI/ML-Lösungen zu erstellen und zu pflegen." C. Risikobericht1. Allgemeine Risikosituation des UnternehmensUnsere Geschäfts- und Ertragslage wird von regionalen, nationalen und internationalen wirtschaftlichen Bedingungen beeinflusst. Die IT-Branche, in welcher wir tätig sind, wird durch Veränderungen in der Wirtschaft beeinflusst und ist abhängig von der finanziellen Stabilität der Unternehmen und deren Investitionen in neue Technologien. Dementsprechend wird ein Abschwung in der globalen oder regionalen Wirtschaft oder bestimmten Wirtschaftszweigen (wie Einzelhandel, Industrie oder Finanzdienstleistungen) eine negative Auswirkung auf unser Geschäft haben. Darüber hinaus werden weitere Anspannungen auf den Kreditmärkten und die Schwierigkeiten bei der Vorhersage von Ergebnissen die Fähigkeit und Bereitschaft unserer Kunden, Einkäufe zu tätigen, beeinflussen. Dies kann dazu führen, dass unsere Kunden verzögert oder weniger investieren. Der Erfolg des Unternehmens in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist zum Teil auch von unserer Fähigkeit abhängig, gegebenenfalls die Kosten anzupassen, wenn sich die Nachfrage ändern sollte. 2. Risiko-ManagementIm Tagesgeschäft verwendet das Unternehmen verschiedene Finanzinstrumente, die das Unternehmen Markt- und/oder Kreditrisiken aussetzen. Diese beziehen sich ausschließlich auf Finanzinstrumente, die in der Bilanz ausgewiesen sind. Die Teradata GmbH ist in das Risikomanagementsystem der Teradata-Gruppe eingebunden. Teradata bewertet Risiken zeitnah. Risikobesprechungen und Bereitstellung von Analysen wie dem Country Risk Assessment Framework (PEST+Analysis) gehören dazu. Nachfoldend stellen wir die wesentlichen Risiken dar, die für die Teradata GmbH relevant sind. 2.1. FremdwährungsrisikoFremdwährungsrisiken ergeben sich aus Transaktionen wie z.B. Umsatzerlösen, die auf einer anderen Währung als der funktionalen Währung (EUR) der Teradata GmbH erzielt werden. Da die Hauptwährung der Teradata Gruppe der US-Dollar ist, sind bei Transaktionen in USD die Risiken gruppenweit betrachtet gering. Transaktionen in anderen Währungen sind bei der Teradata GmbH von untergeordneter Bedeutung. Die Politik des Unternehmens besteht daher nicht darin, derivative Finanzinstrumente zur Steuerung von Währungsschwankungen zu verwenden. 2.2. ZinsrisikoNach den Richtlinien des Managements wird das Zinsrisiko von Teradata durch das Teradata Corporate Treasury überwacht. Das Zinsänderungsrisiko ist gering, da die Schulden nur innerhalb der Teradata-Organisation entstehen und die Zahlungen durch das Corporate Treasury gesteuert werden können. 2.3. KreditrisikoDie Teradata GmbH ist nur bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einem Kreditrisiko ausgesetzt. Dieses Risiko wird durch Richtlinien und Verfahren der Corporate Governance bei der Überprüfung der Kreditwürdigkeit von Kunden, der Einrichtung von Kreditlimits und der Auswahl der wichtigsten internationalen Finanzinstitute gesteuert und überwacht. 2.4. LiquiditätsrisikoDie Teradata GmbH ist dem gemeinsamen Cash-Pooling des Teradata Konzern beigetreten, sodass sichergestellt ist, dass ausreichende Mittel zur Verfügung stehen. 2.5. MarktrisikenDie Marktrisiken für die Teradata GmbH sind begrenzt, da die Qualität unserer Produkte nach wie vor sehr hoch und Teradata laut Gartner Teradata weiterhin Marktführer im Bereich der Data Warehouse Lösungen ist. Die Abhängigkeit von wenigen Großkunden wurde durch den Ausbau der Kundenbasis reduziert. Auf dem Beratungsmarkt herrscht eine hohe Wettbewerbsintensität in Bezug auf Preisgestaltung, Servicequalität und Entwicklung. Um den Bedürfnissen der Kunden besser gerecht zu werden, müssen wir kontinuierlich neue Mehrwertdienste entwickeln und existierende Dienstleistungen weiter anpassen. Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie sollte von unseren Kunden mitterweile verarbeitet worden sein. Insgesamt sind die Unternehmen und damit unsere Kunden aber durch die kriegerischen Auseinandersetzung in der Welt weiter verunsichert. Damit besteht das Risiko, dass sich die Unternehmen mit Investitionen weiter zurück halten. Die Unternehmen sind aber gleichzeitig auch gefordert, Einsparpotenziale zu identifizieren und Digitalisierungsprojekte zu priorisieren. Die genaue Entwicklung und die Auswirkungen dieser Brandherde in der Welt auf die Entwicklung der Teradata GmbH sind derzeit noch nicht abzusehen. 2.6. Going ConcernDie Entwicklung des Unternehmens hängt von der Einbindung der Teradata GmbH in die Teradata Gruppe ab. Unsere oberste Muttergesellschaft hat sich dazu verpflichtet, die Teradata GmbH mit ausreichenden finanziellen Mitteln zu unterstützen, sofern dies erforderlich ist. Unseres Erachtens bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken.
München, 31. Mai 2024 Peter Mohan, Geschäftsführer Thomas Schröder, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der Teradata GmbH, München, (Amtsgericht München, HRB 196319) wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft verwendet in der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB. Zur besseren Klarheit wurden einige Angaben sowohl im Anhang als auch in der Bilanz bzw. der GuV-Rechnung gemacht sowie die Posten Betriebliches Ergebnis und Finanzergebnis in der GuV eingefügt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt - trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung - unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB), da die durch das Mutterunternehmen - die Teradata Corporation, San Diego, Kalifornien/USA - getroffenen Maßnahmen, insbesondere die Abgabe einer Patronatserklärung, zu einer positiven Fortführungsprognose der Gesellschaft führen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie von der Teradata GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert fortgeführt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Abschreibungen erfolgen dabei über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Neu angeschaffte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden wie folgt abgeschrieben: Mietereinbauten mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren, Computer mit einer Nutzungsdauer von 4 Jahren und Büroausstattung mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert aktiviert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag. Für Risiken aus verminderter Verwendbarkeit aufgrund von Veralterung und für zu erwartende Verluste aus niedrigeren Verkaufserlösen werden entsprechende Abwertungen (Gängigkeits- und Wertabschläge) vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrags wird pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Dieser lag zum 31. Dezember 2023 bei 1,83 % (Vorjahr 1,78 %). Als biometrische Grundlage für die versicherungsmathematischen Berechnungen diente die Sterbetafel 2018 G von Klaus Heubeck. Zur Abbildung des Renten- bzw. Gehaltstrends wurde ein jährliches Wachstum von 0 % bis 3 % sowie eine Fluktuationsrate mit einem Standardwert angesetzt. Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre (1,75 % zum 31. Dezember 2023) ein gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 695 (Vorjahr: TEUR 3.175). Zur Sicherung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen existierende Rückdeckungsversicherungen werden mit diesen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Die Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die jedoch Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden nach den Grundsätzen des § 256a HGB umgerechnet. III. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel erläutert (Anlage zum Anhang). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 4.411 (Vorjahr: TEUR 4.970). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 304 (Vorjahr: TEUR 473). Die Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die zur Deckung von Pensionsverpflichtungen abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen sowie Sicherheiten an Vermögensgegenständen, die vor anderen Gläubigern geschützt sind und ausschließlich dem Ausgleich von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 5.528 (Vorjahr: TEUR 3.460) und beinhalten im Wesentlichen Abfindungsrückstellungen TEUR 2.127 (Vorjahr: 0 EUR), ausstehende Rechnungen TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 121), Rückstellungen für Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 2.189 (Vorjahr: TEUR 2.522), Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 305 (Vorjahr: TEUR 307), sowie Rückbauverpflichtungen von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 34). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.574 (Vorjahr: TEUR 2.520). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Einnahmen aus langfristigen Wartungsverträgen sowie aus Beratungs- und sonstigen Leistungen in Höhe von TEUR 9.901 (Vorjahr: TEUR 14.139), die Erträge für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag darstellen. Diese Einnahmen werden, wie in den Rechnungslegungsgrundsätzen oben beschrieben, in künftigen Perioden realisiert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse setzen sich aus der Veräußerung von Hardware TEUR 5.194 (Vorjahr: TEUR 6.508), Software TEUR 14.988(Vorjahr: TEUR 21.271), Kundendienstleistungen TEUR 10.036 (Vorjahr: TEUR 16.176), Professional Services TEUR 7.816 (Vorjahr: TEUR 5.949), Cloud TEUR 8.572 (Vorjahr TEUR 3.066) und anderen Dienstleistungen TEUR 3.911 (Vorjahr TEUR 5.326) zusammen. Der Umsatz wurde in Höhe von TEUR 43.346 (Vorjahr: TEUR 52.555) im Inland (Deutschland) und in Höhe von TEUR 7.171 (Vorjahr: TEUR 5.738) im Ausland erwirtschaftet. Vom Auslandsumsatz stammen TEUR 3.582 (Vorjahr: TEUR 5.068) aus konzerninternen Dienstleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beziehen sich auf Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.267 (Vorjahr: TEUR 1.011). Die Materialaufwendungen für bezogene Waren beinhalten Aufwendungen für Hard- und Software in Höhe von TEUR 17.831 (Vorjahr: TEUR 22.464). Die Materialaufwendungen für bezogene Leistungen beziehen sich auf Intercompany-Leistungen, Marketingdienste, Kosten für die Untervermietung sowie Fremdleistungen in Höhe von TEUR 7.260 (Vorjahr: TEUR 7.046). Im Jahr 2022 sind Aufwendungen für Untervermietung in Höhe von TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 156) enthalten. Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 21.045 (Vorjahr: TEUR 23.196) und enthält Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.330 für Aufhebungsverträge, die im Jahr 2023 abgeschlossen werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Reisekosten in Höhe von TEUR 489 (Vorjahr: TEUR 386), Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 188), Marketingaufwendungen in Höhe von TEUR 321 (Vorjahr: TEUR 498), Bürobedarf in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 86), Aufwendungen für Prüfungsleistungen in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 60), Umlagen TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 22) und Verwaltungskosten TEUR 1.894 (Vorjahr: 1.777). In den Verwaltungskosten sind Aufwendungen für die Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.475 (Vorjahr: TEUR 1.077) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen einen Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 823 (Vorjahr: TEUR 803). Aus der Verrechnung der Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der entsprechenden Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR -216 (Vorjahr: TEUR -835) mit den Erträgen aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 795 (Vorjahr: TEUR 799) ergibt sich ein Fehlbetrag in Höhe von TEUR 579 (Vorjahr: TEUR 36). V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenAufgrund von langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 429 (Vorjahr: TEUR 329), die innerhalb eines Jahres fällig sind, und finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 340 (Vorjahr: TEUR 646), die innerhalb von 2-5 Jahren fällig sind. MitarbeiterIm Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 110 (Vorjahr 124) Arbeitnehmer. Davon waren 98 (Vorjahr: 114) regionale Vertriebsmitarbeiter und Mitarbeiter im technischen Support, 12 (Vorjahr: 10) waren Verwaltungsangestellte. MutterunternehmenDer Jahresabschluss der Teradata GmbH wird in den Konzernabschluss der Teradata Corporation, San Diego, Kalifornien (USA(, welche den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der firmeneigenen Webseite im Internet unter www.teradata.com veröffentlicht. AbschlussprüferhonorarDas vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar von TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 60) verteilt sich mit TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 58) auf Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 2) auf sonstige Leistungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem AbschlussstichtagZwischen dem Bilanzstichtag und dem Aufstellungszeitpunkt sind keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben. GeschäftsführungGeschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren: • Frau Caroline Schmidt, EMEA CFO, Aystetten (bis 31. März 2024) • Herr Peter Mohan, Managing Director, Dublin/Ireland • Herr Thomas Schröder, Managing Director, Adendorf (seit 2. Februar 2023). Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 1.435 (Vorjahr: TEUR 968).
München, 31. Mai 2024 Peter Mohan, Geschäftsführer Thomas Schröder, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 29. Juli 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Teradata GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Teradata GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Teradata GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 4. Juli 2024 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Braunschläger, Wirtschaftsprüfer Uthoff, Wirtschaftsprüferin |
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