Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 104345
Vorher
NEUSTA Consulting GmbH
Eingetragen
28.2.2008
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Vermittlung und Überlassung von IT-Experten, die Akquisition von lT-Projekten sowie die Durchführung aller damit im unmittelbaren und mittelbaren Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lisa Holt
seit 23.6.2025
Geschäftsführer
Tim Grossmann
seit 11.10.2018
Geschäftsführer
Jochen Blanken
seit 7.9.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CPL Resources LimitedIRL
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CPL Resources Limited
Ireland
100.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

eightbit experts GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die eightbit experts GmbH ist eine Agentur für IT-Dienstleistungen, die sich auf die Vermittlung von Solo-Selbständigen, Angestellten IT-Expert:innen, -Dienstleistungen und -Projektpartner:innen spezialisiert hat, und in diesem Sektor zu den führenden Agenturen Deutschlands zählt.

Seit der Akquise durch die Cpl Gruppe aus Irland im Jahr 2022 erfolgte im Berichtsjahr eine sukzessive Integration in die Systeme der Mutergesellschaft, die im ersten Quartal 2024 weitestgehend abgeschlossen wurde. Die Umbenennungen der neusta consulting GmbH und der nc temp GmbH in eightbit experts GmbH bzw. eightbit talent GmbH Anfang 2024 stellten in diesem Zusammenhang einen wesentlichen Schritt hin zu einer eigenen Markenidentität dar.

Zwar fokussieren wir uns weiterhin hauptsächlich auf den deutschen Markt und die angrenzenden Länder Österreich und Schweiz (D-A-C-H Region), durch die Integration in ein weltweites Netzwerk ergeben sich für uns jedoch neue Synergien und vor allem neue Kanäle für die Rekrutierung von internationalen Fachkräften.

Wir verstehen uns dabei als agile Agentur, welche entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines IT-Projekts Beratung und Dienstleistungen an unsere Kundschaft vermittelt.

Alleinstellungsmerkmale sind die Fokussierung auf Qualität, Persönlichkeit und Werte. Hinzu kommt eine exzellente Datenbasis. Dabei schöpft die eightbit experts GmbH nicht nur aus dem Fundus der eigenen Datenbank zuzüglich weiterer ca. 100.000 freiberuflicher Expert:innen. Zukünftig besteht neben den langjährig gewachsenen Partnerschaften durch die Einbettung in das Cpl Netzwerk Zugang zu einem riesigen internationalen Ressourcenpool.

Unser Markenkern ist Gewinn für alle Seiten. Wir arbeiten partnerschaftlich, fair, kompetent, zuverlässig und sind loyal. Unsere Brand Values sind Sinn, Anspruch, Respekt und Integrität.

Im Kundenfokus stehen dabei der gehobene Mittelstand, Konzerne, Banken und Versicherungen sowie öffentliche Auftraggeber:innen. Die eightbit experts GmbH fokussiert sich auf die Geschäftsfelder Contracting, Projektaufträge und Werkverträge. Um der gestiegenen Nachfrage nach Direktvermittlung (PERM) Rechnung zu tragen, haben wir unser Geschäftsfeld ab 2024 um diesen Bereich erweitert.

Den weiter wachsenden Bereich der Arbeitnehmerüberlassung deckt die eigens für diesen Zweck in 2017 gegründete 100%ige Tochtergesellschaft eightbit talent GmbH ab.

Die Gesellschaft agierte 2023 an den Standorten Bremen, Frankfurt/Main, Hamburg (Hauptsitz) und Köln.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld erheblich ins Stocken.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Veränderung von 2021 auf 2022 hatte noch +1,8% betragen.

Trotz einer stark rückläufigen Inflationsrate in jüngster Zeit dämpften nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Die Verbraucherpreise in Deutschland hatten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus, als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei 6,9 % gelegen. Besonders in der zweiten Jahreshälfte 2023 zeigten die getroffenen Maßnahmen Wirkung und die Inflationsrate fiel zum Anfang des Jahres 2024 wieder annähernd auf den mittelfristig angestrebten Wert von 2%.

Hinzu kamen auf der anderen Seite ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen Der Leitzins stieg durch insgesamt zehn Anpassungen in Folge auf letztlich 4,5 % im Jahr 2023. Zusammen mit fallenden Energiepreisen führten diese Zinserhöhungen zwar letztlich zu einem Rückgang der Inflation, die Nachfrage nach Immobilien- und Verbraucherkrediten sank aber gleichermaßen.

Durch die geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 im Berichtsjahr folglich zunächst nicht weiter fort.

Durch den weiter anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den wiederentfachten israelische-palästinensischen Konflikt durch den Terrorangriff der Hamas im Oktober 2023 herrscht weiterhin große Verunsicherung bei Unternehmen und Privathaushalten. Zusammen mit den zuvor genannten Parametern führte dieses zu einer Unsicherheit und damit Eintrübung der Wirtschaft, die sich auch im Jahr 2024 fortsetzt.

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig, was einen erneuten Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 333.000 Personen (+ 0,7 %) bedeutete. Dieses stellt einen erneuten Höchstwert seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 dar.

Mit über 90 % fand der Beschäftigungsaufbau in 2023 vor allem in den Dienstleistungsbereichen statt, wohingegen die Zahlen im produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe vergleichsweise schwach wuchsen. Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 war erneut die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Hinzu kam eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese beiden Wachstumsimpulse überwogen erneut die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt, der mittelfristig zu einem deutlichen Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter führen wird.

Der durch die Corona Pandemie zwischenzeitlich leicht abgeschwächte Bedarf an Fachkräften ist nach 2022 auch in 2023 erneut gestiegen. Der in einer BITKOM-Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte ermittelte Bedarf von 149.000 zu besetzenden IT- Stellen markierte im Jahr 2023 einen erneuten Höchststand (Graphik nächste Seite).

Zwei weitere Kennzahlen belegen diese Entwicklung: Im Durchschnitt bleibt eine offene Stelle für IT-Fachkräfte inzwischen 7,7 Monate (2022 = 7,1 Monate) unbesetzt. Zudem hat das Marktvolumen im Bereich Informationstechnologie in Deutschland zuletzt erstmals die Marke von 100 Milliarden Euro überschritten und steigt weiter.

Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst sieht den Mangel an IT Fachkräften in Deutschland unabhängig von Konjunkturzyklen und beschreibt die Situation als "systemisches Problem der deutschen Wirtschaft". Nach seiner Auffassung wird sich der Mangel an IT Fachkräften durch den demografischen Wandel und den zunehmenden Bedarf auch in der öffentlichen Verwaltung weiter verschärfen. Dafür fordert er ein schnelles und massives Gegensteuern durch Politik und Unternehmen. Künstliche Intelligenz könnte bei der Linderung des Bedarfs helfen, ebenso wie die Rekrutierung von Fachkräften im Ausland. Letztere Möglichkeit ist aber laut Dr. Wintergerst jedoch zu häufig an bürokratische Hürden gebunden.

Zwar bleiben die mittel- und langfristigen Auswirkungen des russischen Angriffskriegs, des Nahostkonflikts und des Ausgangs der US Wahlen auf die Wirtschaft abzuwarten. Um im globalen Wettbewerb mithalten zu können, sind die Unternehmen jedoch gezwungen, weiterhin in die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle, in IT-Security, mobile Lösungen und in die Modernisierung ihrer IT-Landschaft und -Prozesse zu investieren.

Agenturen, wie die eightbit experts GmbH, bieten den Kund:innen den Zugang zu Expertise und Flexibilität. Die Beendigung der Verträge ist im Vergleich zu eigenen Festangestellten häufig kurzfristig möglich. Andererseits ist ein schnelles Reagieren bei Auftragszunahme dann auch mit Hilfe von entsprechenden Agenturen zu realisieren.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Gesamtumsatz der eightbit experts GmbH ist von 56,1 Mio. € im Jahr 2022 auf 59,1 Mio. € (53,5 Mio. € eightbit experts und 5,6 Mio. € eightbit talent) im Jahr 2023 gestiegen. Dieses entspricht insgesamt einer Umsatzsteigerung von 5,3 % im Vergleich zum Vorjahr.

Für diese Entwicklung ist einerseits der von uns weiter forcierte Ausbau des Geschäftsbereichs der Arbeitnehmerüberlassung verantwortlich. Hier wurde der Umsatz von 4,3 Mio. € im Jahr 2022 um 30 % auf 5,6 Mio. € in 2023 gesteigert. Im Contracting-Umfeld (inkl. Provisionen) wurden nur leicht höhere Umsätze erzielt, 45,4 Mio. € im Jahr 2022 standen 46,8 Mio. € in 2023 gegenüber (+3,1 %). Das Service-Geschäftsfeld Third-Party-Management blieb erneut auf einem konstanten Niveau, die Umsatzerlöse entsprachen mit 6,1 Mio. € im Jahr 2023 annährend denen aus den beiden Vorjahren.

Im Geschäftsfeld Contracting war der prozentualen Deckungsbeitrag von nun 15,01% im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht rückläufig (-2,3%). Im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung konnte hingegen vor allem durch die Gewinnung von Neukunden eine Steigerung des prozentualen Deckungsbeitrags auf nun 25,22% erzielt werden (+15,1 %).

Die Umsatzentwicklung in der eightbit talent GmbH spiegelt weiterhin die hohe Nachfrage nach IT- Fachkräften in der Arbeitnehmerüberlassung wider. Eine weitere Professionalisierung und ein stetiges Umsatzwachstum über das Ende des Berichtzeitraums hinaus unterstreichen diese Entwicklung. Ab 2024 nehmen wir auch den Bereich Direktvermittlung in unser Portfolio auf, da sich in diesem Bereich in den letzten Jahren eine steigende Nachfrage im IT- Umfeld entwickelt hat.

Im Jahresergebnis spiegeln sich die genannten Faktoren nur bedingt wider: Der Jahresüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr von 1.511 T€ nur leicht auf 1.525 T€ (+1%). Höheren Erträgen aus der eightbit talent GmbH per Gewinnabführungsvertrag standen vor allem ein höherer Material- und Personalaufwand und gestiegene sonstige betrieblichen Aufwendungen gegenüber.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 1.557 1.824 - 267 - 15
Finanzergebnis 748 422 + 326 + 77
(davon aus Gewinnabführungsvertrag mit eightbit talent GmbH) (759) (464) (+ 295) (+ 64)
neutrales Ergebnis - 61 - 23 - 38 + 165
Jahresergebnis 1.525 1.511 + 14 + 1

Obwohl der Umsatz der eightbit experts im Berichtsjahr um 1,75 Mio. € gesteigert werden konnte, zeigt sich dieser positive Effekt nicht im Betriebs- und nur in einem ganz geringen Maße im Jahresergebnis.

Das betrachtete Geschäftsjahr weist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein um 267 T€ niedrigeres Betriebsergebnis aus (-15%). Die wesentliche Ursache hierfür ist ein um 1,7 Mio. € gestiegener Materialaufwand. Dem daraus resultierendem lediglich 138 T€ höherem Rohergebnis stehen um 296 T€ höhere Personalkosten und um 109 T€ gestiegene sonstige Betriebskosten gegenüber.

Der gesteigerte Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr begründet sich vor allem durch höhere umsatzabhängige Provisionszahlungen an unsere Vertriebs- und Recruitingmitarbeiter:innen. Zudem wurden aufgeschobene Personaleinstellungen nachgeholt und Anpassungen im Bereich der Gehälter vorgenommen.

Einen wesentlichen Anteil am Jahresergebnis hat erneut das Finanzergebnis und hier maßgeblich der gemäß Abführungsvertrag zugeflossene Gewinn aus der eightbit talent GmbH (2022 = 464 T€ / 2023 = 759 T€). Diese Entwicklung im margenstarken Umfeld der Arbeitnehmerüberlassung ist die Folge der bereits 2019 ausgerufenen Wachstumsstrategie für diesen Geschäftsbereich. Dem Umsatzwachstum von 1,3 Mio. € standen verhältnismäßig geringere Personalkosten entgegen, sodass sich der prozentuale Deckungsbeitrag entgegen der Vorjahresentwicklung verbesserte. Im Jahr 2023 wurde eine um 129 T€ höhere umsatzabhängige Verwaltungspauschale von der eightbit experts GmbH für die von der Muttergesellschaft übernommenen Leistungen abgeführt.

Trotz des leicht gesteigerten Gesamtumsatzes und stark gestiegener Zinssätze sanken die in Summe gezahlten Zinsen im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich um 33 T€, eine Folge unseres funktionierenden Mahnwesens und einer zunehmenden Eigenfinanzierung durch wachsendes Eigenkapital. Die Höhe der Abschreibungen reduzierte sich leicht im Vergleich zum Vorjahr (- 10 T€).

Das neutrale Ergebnis verschlechterte sich dagegen um 38 T€, standen neutralen Erträgen von 6 T€ nun erhöhte neutrale Aufwendungen in Höhe von 67 T€ gegenüber. Diese entstanden vor allem durch eine Wertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 57 T€ (+ 40 T€).

Mit 65 Mitarbeitenden im Jahresdurchschnitt und einem Umsatz von 59,1 Mio. Euro (inkl. 5,6 Mio. Euro eightbit talent) weist die eightbit experts GmbH weiterhin - insbesondere im direkten Vergleich zu unserem Wettbewerb - einen hohen Pro-Kopf-Umsatz aus.

Die Umsatzrentabilität vor Steuern sank im Berichtsjahr nur leicht von 4,3 % auf 4,2 %.

b) Finanzlage

Die Bilanzsumme der eightbit experts GmbH beläuft sich auf 13,8 Mio. € und weist auf der Passivseite auf Grund der geringen Umsatzsteigerung von 1,75 Mio. € weiterhin eine sehr solide Struktur im Vergleich zum Vorjahr (Bilanzsumme 12,05 Mio. €) auf.

Zum Bilanzstichtag schlossen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 6.424 T€ auf einem ähnlichen Niveau, wie im Vorjahr (- 43 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten reduzierten sich auf 0, es bestanden Guthaben zum Jahresabschluss. Steuerrückstellungen, erhaltene Anzahlungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wuchsen, wohingegen sich die sonstigen Rückstellungen und die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten.

Da im Jahr 2023 keine Gewinnausschüttung erfolgte, steigerte sich das Eigenkapital um 1,525 Mio. € auf nunmehr 5.061 Mio. €. Der Verschuldungsgrad verbesserte sich entsprechend nochmals deutlich von 241 % im Jahr 2022 auf 173 % in 2023.

Auf Grund dieser Entwicklung erhöhte sich die Eigenkapitalquote ebenfalls erneut auf nunmehr 36,7% (Vorjahr: 29,4%). Der in 2023 erwirtschaftete Jahresüberschuss ist nicht zur Ausschüttung an die Gesellschafterin vorgesehen.

Auf Grund der guten Eigenkapitaldecke wurden die von unseren Hausbanken bereitgestellten Kreditlinien auch in 2023 - aus Sicht der Banken - nicht ausreichend in Anspruch genommen. Daraus folgten die Einlagen von uns nicht benötigter Mittel auf verzinslichen Tagesgeldkonten sowie eine Reduzierung der Kreditlinien Anfang 2024. Langfristige Bankverbindlichkeiten bestehen weiterhin nicht.

Auf Grund unserer sehr guten Liquiditätslage wurden Verbindlichkeiten weiterhin, sofern mit Lieferant:innen vereinbart, unter Ausnutzung von Skonto bezahlt.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Langfristig
gebundenes Vermögen 186 217 - 31 - 14
Liquide Mittel 3.181 758 +2.423 + 320
Sonstiges kurzfristig gebundenes Vermögen 10.431 11.070 - 639 - 6
Bilanzsumme: 13.800 12.045 +1.753 + 15

Die Bilanzsumme ist um 14,6 % auf nunmehr 13,8 Mio. € gewachsen. Wesentlicher Faktor hierfür sind auf der Aktivseite vor allem die Zunahme der Guthaben bei den Kreditinstituten (+ 2,4 Mio. €), was vor allem auf die komfortable Ausstattung mit Eigenkapital zurückzuführen ist. Gleichzeitig reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag (- 754 T€) trotz leicht gestiegener Umsätze, während die Forderungen gegen verbundene Unternehmen leicht anstiegen (+ 166 T€).

Die Höhe der Forderungen ist unserem Geschäftsmodell angemessen. Im Umfeld von Konzernen und dem gehobenen Mittelstand liegen Zahlungsziele zwischen 30 und 75 Tagen im Rahmen des Üblichen.

Ein effizientes Finanzmanagement und partnerschaftlich ausgestaltete Verträge mit weitestgehend gleichlautenden Zahlungszielen für unsere Kundschaft und in Richtung unserer Lieferant:innen sorgen weiterhin für eine sehr stabile Finanzlage.

Ein speziell auf unser Geschäftsmodell zugeschnittenes Mahnwesen und ein breit über viele Branchen aufgestelltes Kundenportfolio haben uns weiterhin vor Forderungsausfällen bewahrt.

Gleichwohl kam es im Berichtsjahr zu einem Insolvenzfall bei einem unserer Kunden, der jedoch größtenteils durch unsere Forderungsausfallversicherung gedeckt ist. Diese Versicherung haben wir auf Grund der unsicheren Zeiten auch über das Jahr 2023 hinaus abgeschlossen.

Im Anlagevermögen gab es keine wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr. Neben weiteren Aktivierungen und Abschreibungen vor allem durch den Austausch von EDV Ausstattungen und Büromöbeln gab es keine größeren Anschaffungen oder Veräußerungen. Hierdurch verringerte sich die Anlagenintensität erneut von 1,8 % auf nunmehr 1,3 %.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus für unsere interne Unternehmenssteuerung weiter auf:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis

Margenbetrachtung

Das Controlling unter Zuhilfenahme des Programms Corporate Planner wird ständig verfeinert, um aus den gewonnenen Erkenntnissen entsprechende Handlungen abzuleiten.

4. Gesamtaussage

Die wirtschaftlichen Gesamtaussichten hatten sich in Deutschland bereits Ende 2022 erheblich verschlechtert. Durch strukturelle Probleme, den Ukrainekrieg und der damit einhergehenden Energiekrise hatten sich die Wachstumsaussichten im Jahr 2023 von Quartal zu Quartal sukzessive verringert.

Trotz dieser negativen Vorzeichen konnte die eightbit experts einen sehr guten Start in das erste Quartal 2023 verzeichnen. Diese Performance konnte ab der zweiten Jahreshälfte nicht mehr gehalten werden, da einige Unternehmen aus besonders stark betroffenen Branchen auf die schwache Konjunktur reagieren mussten. Das schlug sich durch massive Sparmaßnahmen in Form von vorzeitigen Projektbeendigungen oder das Verschieben bereits geplanter Investitionsvorhaben nieder.

Die Gesamtzuwächse im Umsatz von 3 Mio.€ lagen in 2023 zwar hinter den Erwartungen, sind aus den o.g. Gründen aber als solide anzusehen.

Im Ergebnis wiederum spiegelt sich der Umsatzzuwachs kaum wider. Trotz weiter leicht rückläufiger Margen (- 2,3 %) im umsatzstarken Contracting Bereich, gestiegenen Personalkosten (+ 296 T€) und höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 109 T€) sind wir mit dem Betriebsergebnis dennoch zufrieden. Dieses vor allem vor dem Hintergrund, dass wir auch in 2023 wieder weichenstellende Investitionsentscheidungen getroffen haben.

Diese waren wichtig zur Erfüllung der Zukunftsvision des Unternehmens, sie dienen zudem als Grundlage für nachhaltiges Wachstum und der Wettbewerbsfähigkeit. Das Jahresergebnis entspricht auf Grund des guten Ergebnisses der eightbit talent dann annähernd dem des Vorjahres.

Als wichtigste Weichenstellung sehen wir den Entschluss, unsere Kernsysteme zu erneuern und damit unsere IT-Landschaft zu modernisieren.

Nach einer gründlichen Evaluierungsphase im zweiten Halbjahr fiel die Entscheidung, auf die Salesforce Plattform zu wechseln. Angefangen mit unserem Kunden- und Bewerbermanagementsystem (CRM und ATS) und dem Finanzsystem harmonisieren wir damit die gesamte interne Prozesskette und schaffen ebenfalls eine Harmonisierung mit den Systemen unseres Mutterkonzerns cpl.

Von dem in 2024 terminierten Projekt zur Einführung dieser Systeme versprechen wir uns eine deutliche Steigerung der Produktivität und des Automatisierungsgrades über alle Geschäftsprozesse hinweg. Die Integration von KI-Komponenten, die unsere Prozesse weiter beschleunigen werden, ist mit den neuen Systemen ebenfalls gewährleistet.

Eine weitere Investitionsentscheidung, die sich bereits in den Ergebnissen von 2023 wiederfindet, ist der Aufbau einer People & Culture (HR) Abteilung. Hierdurch konnten wir die Mitarbeiter:innenzufriedenheit bereits signifikant steigern.

Durch die Bildung dieser Abteilung haben wir ein internes Recruitment aufbauen aber auch neue Systeme für mentale Gesundheit und eine verbesserte Feedbackkultur einführen können. Diese Maßnahmen werden den Ansprüchen an eine moderne Organisation gerecht, sodass wir unsere Fluktuation niedrig halten können und uns für Bewerber:innen am Markt attraktiver machen. Diese Faktoren werden auch weiterhin im Wettbewerb um die besten Talente an Bedeutung gewinnen.

Als wichtige strategische Entscheidung, die in 2023 getroffen wurde, ist der Aufbau eines neuen margenstarken Geschäftsbereiches zu nennen: Die Vermittlung von Kandidat:innen in Festanstellung (PERM). Dieser Schritt ist eine logische Folge unserer Ausrichtung als Qualitätsdienstleiter, der unseren Kunden das gesamte Portfolio der Personaldienstleistung anbieten möchte.

Des Weiteren war 2023 stark geprägt durch die technische und IT-seitige Integration in die Systeme unserer neuen Muttergesellschaft.

Neben den Migrationsvorbereitungen haben wir parallel ein weiteres wegweisendes Vorbereitungsprojekt abgeschlossen: Der Wechsel zu einem eigenständigen und neuen Firmennamen. Hier galt es ebenfalls alle Weichen zu stellen, um Anfang 2024 eine erfolgreiche Markeneinführung gewährleisten zu können.

Wirtschaftlich lässt sich zusammenfassen, dass uns unsere ausgeprägte Vertriebskultur und der Ausbau des Arbeitnehmerüberlassungsbereiches trotz der volkswirtschaftlich angespannten Lage ein abgeschwächtes, aber stabiles Wachstum ermöglicht haben.

III. Prognosebericht

Obwohl wir in 2023 am Anfang eines negativen Konjunkturzyklus standen, der sich in 2024 fortgesetzt hat, wissen wir, dass sich der IT Sektor parallel zur Konjunktur erholen wird. Unerlässlich für nahezu alle Geschäftsmodelle ist und bleibt eine zukunftsorientierte und leistungsstarke IT. Hinzu kommen hinlänglich bekannte Innovatoren wie die Digitalisierung und ganz neue Themen wie künstliche Intelligenz, für deren Integration es einen großen Bedarf an Expert*innen in sich neu entwickelnden Rollen in der IT benötigt.

Von jeder neuen Entwicklung und Technologie profitiert unser Unternehmen, da wir passende Expert*innen bedarfsgerecht liefern können. Diese Tatsache lässt uns trotz der negativen Vorzeichen für 2024 optimistisch in die Zukunft schauen.

Wann genau eine Trendwende einsetzt ist, schwer zu prognostizieren und von vielen Faktoren abhängig, laut Branchenexperten sollten aber spätestens zum vierten Quartal 2024 Erholungstendenzen spürbar werden.

Für Unternehmen wie dem unserem wird vor allem die Fähigkeit, "künstliche Intelligenz" in allen Systemen und Prozessen zu implementieren, in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle spielen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Die Einführung und Etablierung des Personalvermittlungsbereiches zahlt auf den Punkt Ganzheitlichkeit unseres Portfolios ein und wird uns in die Lage versetzten, noch besser auf die Bedürfnisse des Marktes in Hinblick auf Kunden und Kandidaten reagieren zu können.

Zudem können wir dank unserer Muttergesellschaft CPL, die über ein breites Kundenportfolio und über viel Erfahrung in diesem Bereich verfügt, die Synergien und Cross Selling Möglichkeiten dieser Akquisition voll ausnutzen.

Der Arbeitnehmerüberlassungsbereich wird in den kommenden Jahren weiterhin eine wichtige Rolle spielen, insbesondere für unsere großen Kunden ist eine rechtssichere Beauftragung von großer Bedeutung.

So sieht unsere Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2024 einen Gesamtumsatz inklusive der eightbit talent von 50,0 Mio. € vor, was einem Rückgang in Höhe von rund 15 % gegenüber 2023 entspräche. Das Jahresergebnis wird 40 % - 50 % unter dem des Vorberichtszeitraums liegen.

In den Folgejahren rechnen wir wieder mit einem in den letzten Jahren branchenüblichen Umsatzwachstum i. H. v. 13 bis 15 %. Durch die Erholung der Wirtschaft und dem steigenden Bedarf an Digitalisierung wird es möglich sein, die zuletzt rückläufige Contractingmarge sukzessive wieder zu steigern (Ziel 2025: 16 %). Zudem sind Investitionen in moderne Systeme und die Schaffung von Strukturen soweit abgeschlossen, dass Wachstum möglich ist und die Betriebsergebnisse sich in den Folgejahren überproportional entwickeln werden (Ziel ab 2025: + 20 %).

IV. Chancen- und Risikobericht

Chancen:

Erhebliches Umsatzwachstumspotenzial einhergehend mit höheren Margen und einer überproportionalen Zunahme des Betriebsergebnisses.

Große und notwendige IT und Digitalisierungsprojekte durch alle Branchen hinweg bieten eine gute Grundlage für die Skalierung unseres Geschäfts.

Die Implementierung von KI-Anwendungen und die daraus entstehenden neuen Rollen werden auch in den kommenden Jahren für stetige Nachfrage nach Expert*innen sorgen.

Der Fachkräftemangel wird sich durch den demographischen Wandel weiter verschärfen.

Die Spezialisierung und Fokussierung auf Branchen schafft Alleinstellungsmerkmale. Die Möglichkeit, maßgeschneiderte Lösungen zu liefern, verbessert die Effizienz und steigert die Kundenzufriedenheit.

Erweitertes Leistungsportfolio durch die Vermittlung in Festanstellung. Hiermit bieten wir unseren Geschäftspartner:innen ein ganzheitliches Leistungsspektrum in der Personalvermittlung.

Die Zugehörigkeit zu Cpl eröffnet uns den Zugriff auf ein internationales Expert:innen Netzwerk.

Einheitliche Systeme mit der Muttergesellschaft birgt die Chance für effizienteres Cross Selling.

Der Arbeitnehmerüberlassungsbereich bietet durch die stetige Etablierung ein überdurchschnittliches Umsatz- und Margenwachstum.

Risiken:

Konjunkturelle Schwankungen können die Nachfrage nach Personaldienstleistungen stärker beeinflussen als bisher.

Rechtliche und regulatorische Anforderungen können zusätzliche Kosten und Anpassungen erfordern.

Ein intensiver Wettbewerb verschiebt Marktanteile.

Eine angespannte Arbeitsmarktlage und die erschwerte Personalgewinnung können das Wachstum ausbremsen.

Die Abwerbung von Personal.

Ein unzureichendes Zuwanderungsgesetz sowie eine unklare Rechtslage bremsen die Gewinnung von ausländischen Fachkräften.

Um langfristigen Erfolg sicherzustellen ist es wichtig, die Chancen zu nutzen und Risiken dort, wo es uns möglich ist, aktiv zu managen.

Als Unterstützung dient der Geschäftsführung dabei weiterhin ein umfangreiches Berichtswesen.

 

Hamburg, den 24.05.2024

eightbit experts GmbH

gez. Gudrun Müller-
Geschäftsführerin -

gez. Tim Grossmann -
Geschäftsführer-

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.114,00 (37,2)
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 141.735,00 (154,8)
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 185.849,00 (25,0)
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.859.914,08 (9.614,2)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.269.885,21 (1.104,1)
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 (14,1)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 272.663,47 10.402.462,76 (314,2)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.181.248,31 13.583.711,07 (758,1)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.663,72 (23,8)
13.798.223,79 (12.045,5

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 (100,0)
II. Gewinnvortrag 3.436.107,06 (1.925,3)
III. Jahresüberschuss 1.524.608,45 5.060.715,51 (1.510,8)
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.066.485,00 (523,2)
2. Sonstige Rückstellungen 733.161,64 1.799.646,64 (824,7)
C. Verbindlichkeiten
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 (331,3)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 185.016,86 (31,9)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.424.318,40 (6.467,0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 60.829,38 (67,2)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 150.686,84 (0,0)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 117.010,16 (264,1)
• davon aus Steuern: € 103.710,99 (T€ 233,1)
• davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 6.839,41 (T€ 8,4) 6.937.861,64
13.798.223,79 (12.045.5)

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

V o r j a h r
T€ T€
1. Rohergebnis 8.311.049,75 (8.187,8)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.363.016,65 (4.135,0)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 724.954,59 (657,5)
• davon für Altersversorgung: € 41.886,39 (T€ 34,2) 5.087.971,24 (4.792,5)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 64.035,71 (73,6)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.660.304,47 (1.518,2
1.498.738,33 (1.803,5)
5. Erträge auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages 758.691,51 (463,7)
• davon aus verbundenen Unternehmen: € 758.691,51 (T€ 463,7)
6. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 (1,0)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.023,34 (4,5)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.452,15 748.262,70 (47,5) (421,7)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 719.592,58 (711,6)
10. Ergebnis nach Steuern 1.527.408,45 (1.513,6)
11. Sonstige Steuern 2.800,00 (2,8)
12. Jahresüberschuss 1.524.608,45 (1.510,8)

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist am 23.11.2007 durch Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages mit Sitz in Hamburg errichtet und im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg in Abteilung B unter der lfd. Nummer 104345 eingetragen. Mit Beschluss vom 8.12.2023 ist die Änderung der Firma bestimmt und am 16.1.2024 in das Handelsregister eingetragen worden.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den Vorschriften des Handelsgesetzbuches ausgerichtet und werden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewendet.

Der Bewertung liegt die Annahme der Unternehmensfortführung ("Going-Concern") zugrunde.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

In der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zu jedem Posten den entsprechenden Betrag des Vorjahres in tausend Euro (T€) angegeben.

2. Bilanzierung und Bewertung

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige - im jeweiligen Zugangsjahr zeitanteilige - Abschreibungen, bilanziert worden. Die Abschreibungen sind grundsätzlich linear vorgenommen worden; sie bemessen sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und ergeben sich wie folgt:

• Immaterielle Vermögensgegenstände
Website und Software 3 Jahre
• Sachanlagen
IT-Ausstattung 3 Jahre
übrige 5 bis 13 Jahre

Sog. geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben.

Die unter den Finanzanlagen bilanzierten Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Jahresabschlussstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Lieferungs- und Leistungsforderungen sind um eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gekürzt worden, soweit keine Einzelwertberichtigungen notwendig waren.

Die liquiden Mittel entsprechen den Nennwerten.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die voll eingezahlten Stammeinlagen werden zum Nennwert ausgewiesen.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostensteigerungen sind - soweit erforderlich - bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt worden.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der entsprechenden Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage dem Anhang beigefügt ist.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 61) und sonstige Vermögensgegenstände (T€ 1.209).

Nach dem Abschlussstichtag entstehende sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von T€ 229 in Form von erst im Folgejahr abziehbaren Vorsteuerbeträgen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Tantiemen (T€ 291) und sonstige Personalkosten (T€ 126), Rückvergütungen (T€ 155), Prüfungs- und Beratungsgebühren (T€ 26) sowie Übrige (T€ 135).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und der Gesellschafterin betreffen ausschließlich Lieferungs- und Leistungsverpflichtungen.

D. Sonstige Angaben

Der Nutzung von Kfz liegen teilweise Operating-Leasing-Verträge zugrunde. Dadurch verringert sich die Kapitalbindung und verlagert das Risiko der Verwertung auf die Leasinggeber. Die Leasingverträge haben eine Laufzeit von längstens bis zum Jahr 2026. Die Gesamtverpflichtung aus diesen Leasingverträgen beträgt T€ 193.

Finanzielle Verpflichtungen aus dem Abschluss von Büromietverträgen (einschl. Kfz-Stellplätze) belaufen sich für das folgende Geschäftsjahr auf T€ 264 und aus dem Abschluss langfristiger Leasingverträge auf T€ 86, gemessen an den Verhältnissen des Bilanzstichtages.

Die im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter verteilen sich auf folgende Standorte:

Hamburg 35,25
Bremen 19,50
Köln 2,50
Frankfurt 5,50
62,75

Als für sämtliche Geschäftsbereiche zuständige Geschäftsführer - mit dem Recht der Alleinvertretung und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit - sind bestellt:

 

Kauffrau Gudrun Müller, Bremen,
Kaufmann Tim Grossmann, Hamburg.

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ist die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB zur Anwendung gekommen.

Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile an der im Geschäftsjahr 2017 mit einem Stammkapital von T€ 25 errichteten eightbit talent GmbH (vormals firmierend als nc temp GmbH), Bremen. Mit unserer Tochtergesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Der von der eightbit talent GmbH im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Jahresüberschuss von T€ 759 ist danach im vorliegenden Jahresabschluss enthalten.

Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Cpl Recources Limited Dublin, Irland, und wird in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im companies registration office, Irland, veröffentlicht.

 

Hamburg, den 7. Mai 2024

eightbit experts GmbH

gez. Gudrun Müller
- Geschäftsführerin -

gez. Tim Grossmann
- Geschäftsführer -

Entwicklung des Anlagevermögens

Historische Anschaffungskosten
Stand am Stand am
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.677,20 2.720,00 0,00 81.397,20
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 282.075,54 43.312,71 48.212,57 277.175,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
385.752,74 46.032,71 48.212,57 383.572,88
Kumulierte Abschreibungen
Stand am Stand am
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.431,20 20.852,00 0,00 62.283,20
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.328,54 43.183,71 35.071,57 135.440,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
168.759,74 64.035,71 35.071,57 197.723,88
Buchwerte
Stand am
31.12.2023 Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.114,00 (37,2)
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.735,00 (154,8)
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 (25,0)
185.849,00 (217,0)

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die eightbit experts GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der eightbit experts GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eightbit experts GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 28. Mai 2024

RTW RevisionsTreuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ● Steuerberatungsgesellschaft

gez. Christian Jost
(Wirtschaftsprüfer)

Beschlüsse der Gesellschafterversammlung
der eightbit experts GmbH, Hamburg
am 14.9.2024

- Auszug -

1.

Der von RTW RevisionsTreuhand GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hillmannplatz 13/15, 28195 Bremen, gem. §317 HGB geprüfte und mit Datum vom 28.05.2024 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird festgestellt.

2.

Nach dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von € 1.524.608,45 aus, der zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 3.436.107,06 auf neue Rechnung vorgetragen wird.

3.

Den Geschäftsführern Tim Grossmann und Gudrun Müller wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

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