Berylls Strategy Advisors GmbH

Maximilianstraße 34, 80539 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 190977
Vorher
Sequoia Strategy Advisors GmbH
Eingetragen
11.3.2011
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Erbringung von Beratungsleistungen in der Automobilindustrie und angrenzender Industrien (z.B. Ausrüster der Automobilindustrie) mit Schwerpunkt Strategieberatung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Dr. Dannenberg
seit 7.8.2024
Geschäftsführer
Daniel David Ritter
seit 7.8.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Andreas Radics
seit 17.1.2014
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
AlixPartners Ltd.GBR
71.00%
29.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

AlixPartners GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berylls Strategy Advisors GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anhang

Lagebericht

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

BILANZ 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 190,00 257,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.461.937,00 663.900,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.461.937,00 446.671,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.599.672,81 2.571.672,81
Summe Anlagevermögen 5.061.799,81 3.682.501,38
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 540.000,00 295.000,00
2. geleistete Anzahlungen 3.000,00 543.000,00 42.754,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.871.606,51 10.245.273,60
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30.206.456,14 17.989.386,22
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 17.773.910,47 (Euro 2.759.465,64)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 29.935,94
4. Forderungen gegen Gesellschafter 26.987.394,22 14.560.459,58
5. sonstige Vermögensgegenstände 231.217,48 70.296.674,35 269.665,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.812.693,87 2.964.637,30
Summe Umlaufvermögen 72.652.368,22 46.397.113,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 101.893,43 75.415,97
77.816.061,46 50.155.030,53

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 111.050,04 111.050,04
III. Bilanzgewinn 38.835.161,75 26.348.725,08
- davon Gewinnvortrag Euro 26.348.725,08 (Euro 8.546.421,73)
Summe Eigenkapital 38.971.211,79 26.484.775,12
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 7.990.058,41 5.350.592,56
2. sonstige Rückstellungen 5.129.617,71 13.119.676,12 4.929.821,07
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.750.000,00 3.750.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.000.000,00 (Euro 1.000.000,00)
2.750.000,00 3.750.000,00
2.750.000,00 3.750.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 1.750.000,00 (Euro 2.750.000,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.052.800,40 1.964.213,53
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.052.800,40 (Euro 1.964.213,53)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.076.480,42 3.254.220,97
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.797.959,05 (Euro 3.192.899,58)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 9.278.521,37 (Euro 61.321,39)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.137.939,34 1.143.733,33
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 5.137.939,34 (Euro 1.143.733,33)
5. sonstige Verbindlichkeiten 3.635.403,37 3.248.743,98
- davon aus Steuern Euro 1.310.157,86 (Euro 1.026.515,25)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 29.317,87 (Euro 20.251,34)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.520.003,37 (Euro 1.220.743,98)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 2.115.400,00 (Euro 2.028.000,00) 25.652.623,53
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.878,00 1.770,00
E. Passive latente Steuern 70.672,02 27.159,97
77.816.061,46 50.155.030,53

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Berylls Strategy Advisors GmbH

Top-Management-Beratung

München

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 52.888.567,39 43.792.677,99
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 245.000,00 6.534,00
3. Gesamtleistung 53.133.567,39 43.799.211,99
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 66.905,60- 7.139.791,63
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 0,00 2.780,68
c) übrige sonstige betriebliche Erträge 635.633,73 1.019.569,98
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 128.631,65 (Euro 470.018,46)
568.728,13 8.162.142,29
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 489,39-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.804.544,34 11.690.634,73
13.804.544,34 11.690.145,34
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.467.262,49 12.578.924,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.548.416,28 1.161.364,14
- davon für Altersversorgung Euro 350.590,33 (Euro 215.009,52)
16.015.678,77 13.740.288,99
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 406.537,69 201.015,26
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 919.640,40 555.396,85
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 49.636,86 38.771,55
c) Reparaturen und Instandhaltungen 322.638,38 252.576,93
d) Fahrzeugkosten 580.834,64 498.088,53
e) Werbe- und Reisekosten 3.773.491,71 2.855.115,47
f) Kosten der Warenabgabe 4.738,50 4.535,84
g) verschiedene betriebliche Kosten 5.004.068,16 1.561.738,72
h) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 477,00 19.000,00
10.655.525,65- 5.785.223,89-
10.655.525,65- 5.785.223,89-
i) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 0,00 0,00
j) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 95.818,90 41.881,46
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 95.818,90 (Euro 41.881,46)
10.751.344,55 5.827.105,35
9. Erträge aus Beteiligungen 4.332.045,46 1.735.545,45
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 4.286.400,15 (Euro 1.647.306,59)
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 727.510,78 356.300,61
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 715.547,90 (Euro 336.340,90)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 309.670,53 77.449,30
- davon an verbundene Unternehmen Euro 148.521,37 (Euro 1.291,67)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.980.811,84 4.709.908,02
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern Euro 43.512,05 (Euro 26.450,57)
13. Ergebnis nach Steuern 12.493.264,04 17.807.288,08
14. sonstige Steuern 6.827,37 4.984,73
15. Jahresüberschuss 12.486.436,67 17.802.303,35
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 26.348.725,08 8.546.421,73
17. Bilanzgewinn 38.835.161,75 26.348.725,08

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Berylls Strategy Advisors GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 190977

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Soweit erforderlich, wurde bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bestandteile der Herstellungskosten sind die Material- und Fertigungskosten sowie die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. In die Herstellungskosten wurden auch angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und für freiwillige soziale Leistungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennbetrag bewertet, Wertberichtigungen wurden vorgenommen, um erkennbaren Risiken Rechnung zu tragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Anlagenspiegel

Berylls Strategy Advisors GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand GJ-Beginn Zugänge EUR Abgänge EUR Umbuchungen EUR Stand GJ-Ende
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.000,00 1.000,00
1.000,00 1.000,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.173.126,92 1.759.480,12 66.390,36 446.671,57 3.312.888,25
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 446.671,57 -446.671,57
1.619.798,49 1.759.480,12 66.390,36 0,00 3.312.888,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.571.672,81 28.000,00 2.599.672,81
2.571.672,81 28.000,00 0,00 2.599.672,81
4.192.471,30 1.787.480,12 66.390,36 0,00 5.913.561,06
Entwicklung der Abschreibungen
Stand GJ-Beginn Zugänge EUR Abgänge EUR Stand GJ-Ende
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 743,00 67,00 810,00
743,00 67,00 810,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 509.226,92 406.470,69 64.746,36 850.951,25
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
509.226,92 406.470,69 64.746,36 850.951,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
509.969,92 406.537,69 64.746,36 851.761,25
Stand Berichtsjahr Stand Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 190,00 257,00
190,00 257,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.461.937,00 663.900,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 446.671,57
2.461.937,00 1.110.571,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.599.672,81 2.571.672,81
2.599.672,81 2.571.672,81
5.061.799,81 3.682.501,38

In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 116.292,65 EUR (Vorjahr 176.845,81 EUR) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.697.959,05 EUR (Vorjahr 2.426.353,15 EUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stammen - wie bereits im Vorjahr - vollständig aus dem gruppeninternen Leistungsverkehr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus der erfolgsabhängigen Vergütung von Mitarbeitern und weitere Personalkosten.

Sicherungsrechte

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Betrag von 1.812.693,87 EUR durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 2.750,0 1.000,0 1.750,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 2.052,8 2.052,8 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 12.076,5 2.798,0 9.278,5 0,0
gegenüber Gesellschaftern 5.137,9 5.137,9 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 3.635,4 1.520,0 2.115,4 0,0
Summe 25.652,6 12.508,7 13.143,9 0,0
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 3.750,0 1.000,0 2.750,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.964,2 1.964,2 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 3.254,2 3.192,9 61,3 0,0
gegenüber Gesellschaftern 1.143,7 1.143,7 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 3.248,7 1.220,7 1.528,0 500,0
Summe 13.360,8 8.521,5 4.339,3 500,0

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr wurde von der Konzernmutter Berylls Group GmbH erstmalig eine Kostenumlage berechnet (2.923 TEUR), welche unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 5,8 Mio. EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Vertragsart bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Miet-, Leasing- und Wartungsverträge 1,3 Mio. EUR 3,0 Mio. EUR 1,5 Mio. EUR

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 90,5.

Anteile an anderen Unternehmen gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Name Sitz Anteil in % Eigenkapital Letztes Jahresergebnis
Euro Euro
Berylls Strategy Advisors AG Baar, Schweiz 100 2.041.007,57 1.751.189,54
1. Berylls Team Invest GmbH & Co. KG München 82,25 2.496.675,74 91.579,58
Berylls Strategy Advisors Limited Cambridge, England 100 1,15 1.037.688,28
Berylls Strategy Advisors Limited Co. Seoul, Korea 100 149.867,99 -63.630,19
Berylls Strategy Advisors Co. Limited Shanghai, China 100 370.642,73 136.927,54
Berylls Strategy Advisors GmbH Wien, Österreich 100 189.241,56 154.188,39
Berylls Strategy Advisors Corp. Detroit, USA 100 -2.356.220,81 -1.045.396,38

In fremder Währung lautende Beträge wurden zum Devisenkassamittelkurs per 31.12.2023 umgerechnet. Die Berylls Strategy Advisors GmbH wurde in den Konzernabschluss der Berylls Group GmbH, München, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Andreas Radics ausgeübter Beruf: Executive Partner & Chief Financial Officer
Dr. Jan Burgard ausgeübter Beruf: Executive Partner & Chief Executive Officer

Am 1. Juni 2024 wurden des Weiteren als Geschäftsführer neu bestellt:

Dr. Jan Dannenberg ausgeübter Beruf: Managing Director
Stephen Michael Deedy ausgeübter Beruf: Managing Director
Maritza Uloma Barroso Okata ausgeübter Beruf: Managing Director
Daniel David Ritter ausgeübter Beruf: Managing Director
Paul Matthew Thompson ausgeübter Beruf: Managing Director

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 (4) HGB verzichtet.

Latente Steuern

Der Saldo der passiven latenten Steuern beträgt 70.672,02 EUR (Vorjahr 27.159,97 EUR). Der Saldo erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr mithin um 43.512,05 EUR.

Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Anfang des Jahres 2024 wurde eine Beteiligung konzernintern zum Buchwert veräußert. Der Kaufpreis wurde gestundet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, 20.11.2024

Andreas Radics

Dr. Jan Burgard

Dr. Jan Dannenberg

Stephen Michael Deedy

Maritza Uloma Barroso Okata

Daniel David Ritter

Paul Matthew Thompson

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Berylls Strategy Advisors im Überblick

Berylls Strategy Advisors GmbH (im Folgenden auch "Berylls") ist eine auf die Automobilindustrie spezialisierte Top-Management-Beratung. Berylls stützt sich auf langjährige Industrieerfahrung und die Expertise aus weltweit mehr als 1.000 erfolgreich durchgeführten Beratungsprojekten. Auszeichnungen wie der "Beste Berater-Award" des Magazins brand eins für die Jahre 2016 bis 2021 und die Ehrung als "Hidden Champion" durch die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung, die Berylls bereits zum fünften Mal in Folge gewinnen konnte, belegen die führende Stellung der Firma als Beratungsunternehmen. Berylls bedient neben OEMs, Tier-n Lieferanten, Engineering Service Providern und Investoren, auch Unternehmen aus Branchen, die im Rahmen der zukünftigen Mobilität wesentlichen Anteil an der mobilen Wertschöpfungskette haben werden.

1.2 Geschäftsmodell

Als auf die Automobilindustrie spezialisierte Top-Management-Beratung bietet Berylls seinen Kunden maßgeschneiderte, individuelle Lösungsansätze. Berylls verfolgt ein agiles Geschäftsmodell, welches maximalen Kundennutzen sicherstellt. Neben der klassischen Top-Management-Beratung wird verstärkt ein "fully integrated consulting approach" angeboten, der vor allem innerhalb der Themenfelder Digitalisierung und Konnektivität auf hohe Resonanz stößt. Die in diesem Bereich bearbeiteten, komplexen Digitalisierungsprojekte führen zu der Notwendigkeit, end-2-end Lösungen anzubieten, bei denen die Unternehmen der Berylls-Gruppe über die klassische Beratung hinaus unterstützend tätig werden. So werden in diesem Bereich nicht nur Konzepte entworfen, sondern auch Softwarelösungen erarbeitet und digitale Services entwickelt und betrieben. Somit werden hier auch nachhaltige Werte im Rahmen von Services, IP, etc. geschaffen, die teilweise gegen Lizenzgebühren oder Einmalzahlungen gegenüber den Kunden abgerechnet werden.

1.3 Organisationsstruktur

Berylls Strategy Advisors mit Sitz in München ist Teil der Berylls Group. Die Berylls Group GmbH übernimmt die übergeordnete Führung der Berylls Gruppe und steuert direkt die fünf Säulen des Berylls Quintets, (i) die Berylls Strategy Advisors GmbH, (ii) die Berylls Digital Ventures GmbH, (iii) die Berylls Mad Media GmbH (iv) die Berylls Green Mobility GmbH und (v) die Berylls Equity Partners GmbH.

Die Berylls Strategy Advisors GmbH trägt innerhalb die Berylls Group die Verantwortung und organisatorische Führung der auf Strategieberatung fokussierten Landesgesellschaften und agiert dabei auch als Muttergesellschaft für alle operativ agierenden Tochtergesellschaften. Zu Berylls Strategy Advisors gehören Gesellschaften in Deutschland, China, Südkorea, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Österreich und den USA. Alle Organisationseinheiten und Regionen der Berylls Strategy Advisors werden zentral durch den Partnerkreis der Berylls Strategy Advisors gesteuert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Berichtsjahr 2023 wurde im Wesentlichen durch die anhaltende Energiekrise, die damit verbundene hohe Inflation sowie steigende Zinsen geprägt. In Anbetracht der weiterhin angespannten Versorgungssituation fossiler Energieträger blieben die Strompreise auch 2023 hoch und wirkten sich nachhaltig negativ auf die industrielle Aktivität in Deutschland aus. Aufgrund einer schwachen inländischen Nachfrage und rückläufiger Exporte setzte die deutsche Wirtschaft die seit dem Corona-Jahr 2020 anhaltende Erholung nicht weiter fort. Insgesamt nahm die Wirtschaftsleistung in Deutschland 2023 um -0,3 Prozent ab, und lag damit deutlich unterhalb des Vorjahreswachstums von +1,8 Prozent. (Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamts).

Die deutsche Automobilbranche konnte sich im Berichtsjahr ein weiteres Mal von der wirtschaftlichen Gesamtwicklung entkoppeln. So belief sich der gesamtdeutsche Branchenumsatz einschließlich Zulieferer 2023 auf 564 Milliarden Euro, was einem Plus von 11,5 Prozent zum Vorjahr entspricht. ("Umsatz der deutschen Automobilindustrie von 2013 bis 2023", Statista, 21.03.2024).

2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklungen der Automobilproduktion und der Branchenkonjunktur haben direkten Einfluss auf die verfügbaren Budgets für Beratungsdienstleistungen und somit auf die Geschäftsentwicklung von Berylls Strategy Advisors.

Die sich eintrübende gesamtwirtschaftliche Lage, steigende Zinsen, zunehmender Margendruck und ein sich verschärfender Wettbewerb sorgten dazu, dass auch 2023 der auf Unternehmen der Automobilbranche lastende Veränderungsdruck hoch blieb. Entsprechend setzte sich der tiefgreifende Strukturwandel der Automobilindustrie auch 2023 weiter fort. Bei den daraus erwachsenden Herausforderungen suchten Hersteller wie Zulieferer auch weiterhin die Unterstützung durch Unternehmensberater. Wie auch die Automobilbranche insgesamt, konnte sich die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen in einzelnen Bereichen weitgehend von der volkswirtschaftlichen Gesamtentwicklung entkoppeln. In Summe verzeichnete die deutsche Beratungsbranche im Berichtsjahr 2023 ein Umsatzwachstum von 7,2 Prozent. (BDU, Pressemitteilung "Prognose: Umsätze steigen in 2024 auf mehr als 50 Milliarden Euro" vom 20.03.2024).

3. Geschäftsverlauf

3.1 Allgemein

Als auf die Automobilindustrie spezialisierte Top-Management-Beratung entwickelt sich das Wachstum von Berylls Strategy Advisors innerhalb der von der Gesamtentwicklung der Automobilbranche vorgegeben Leitplanken. Das Jahr 2023 war trotz der gegenüber dem Vorjahr deutlich schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die deutsche Automobilindustrie durch moderates Wachstum geprägt. Dabei spielte besonders die anhaltende Chipkrise eine zwiespältige Rolle. So führte die der Chipkrise geschuldete Verknappung der am Markt verfügbaren Neufahrzeuge zwar dazu, dass einzelne OEMs trotz stagnierender Absätze Rekordergebnisse verbuchen konnten; gleichzeitig wurden erste Aufwärtstrends von den ebenfalls aus der Krise resultierenden Mehrkosten aber bereits im Keim erstickt.

In einem Umfeld, in dem sich für viele OEMs die Krisenanzeichen mehrten und sich das Marktumfeld im Jahresverlauf noch einmal merklich verschlechterte, konnte sich Berylls sehr gut behaupten. Die seitens der Bundesregierung zugesicherte weitere Förderung der Elektromobilität ermutigte viele Automobilunternehmen dazu, ihre Investitionen in Bezug auf Elektromobilität weiter zu verstärken und die Markteinführung batterie-elektrischer Antriebe kurzfristig noch einmal zu beschleunigen. Berylls konnte in der Unterstützung von Produkt- und Werksanläufen maßgeblich von dieser Entwicklung profitieren. Gleichzeitig nahmen viele europäische Volumenhersteller den Eintritt chinesischer OEMs in den europäischen Markt als Warnsignal wahr. Auch die daraus resultierenden Impulse zur Unternehmenstransformation konnte Berylls erfolgreich in Neugeschäft umwandeln.

In Summe konnte Berylls so im Jahr 2023 den Unternehmensumsatz deutlich steigern. Einmal mehr bestätigte diese Entwicklung damit die Richtigkeit der von Berylls 2021 angestoßenen und seither konsequent weiterentwickelten Erweiterung des Leistungsportfolios.

3.2 Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Rohergebnis 39.897,8 100,0 40.271,2 100,0
- Personalaufwand 16.015,7 40,1 13.740,3 34,1
- Abschreibungen 406,5 1,0 201,0 0,5
- sonst. betriebl. Aufwand 10.751,3 26,9 5.827,1 14,5
+ Finanzerträge 5.059,6 12,7 2.091,8 5,2
- Finanzaufwand 309,7 0,8 77,4 0,2
- EE-Steuern 4.980,8 12,5 4.709,9 11,7
Ergebnis nach Steuern 12.493,3 31,3 17.807,3 44,2
- sonstige Steuern 6,8 0 5,0 0
Jahresergebnis 12.486,4 31,3 17.802,3 44,2
Änderung ggü. ggü. d. Vorjahr
TEUR %
Rohergebnis -373,4 -0,9
- Personalaufwand 2.275,4 16,6
- Abschreibungen 205,5 102,2
- sonst. betriebl. Aufwand 4.924,2 84,5
+ Finanzerträge 2.967,8 141,9
- Finanzaufwand 232,3 300,1
- EE-Steuern 270,9 5,8
Ergebnis nach Steuern -5.314,0 -29,8
- sonstige Steuern 1,8 36,0
Jahresergebnis -5.315,9 -29,9

Das Rohergebnis betrug im Berichtszeitraum 39.897.751,18 EUR. Im Vorjahr 2022 wurde demgegenüber ein Betrag von 40.271.208,94 EUR ausgewiesen. Dies entspricht einem Rückgang von 0,9%. Dies liegt daran, dass im Vorjahr ein einmaliger Gewinn aus dem Verkauf von Beteiligungen in Höhe von 7.139 TEUR realisiert wurde.

Die Personalaufwendungen 2023 betrugen 16.015.678.77 EUR gegenüber 13.740.288,09 EUR im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit 2.275.389,78 EUR. Dies ergibt eine Erhöhungsrate von 16,6 %. Der Anstieg ist vor allem zurückzuführen auf die im Berichtsjahr getätigten Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 84,5 % erhöht. Der Hauptgrund ist, dass die Berylls Group GmbH erstmalig eine Konzernkostenumlage berechnet hat. Hierdurch erhöhen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 2.923 TEUR. Zudem war 2023 das erste Geschäftsjahr nach dem Ende der Corona-Pandemie in dem wieder vollständig vor Ort bei den Kunden gearbeitet werden konnte. Dies führte - neben dem gestiegenen Auftragsvolumen - zu höheren Reisekosten.

Somit ergibt sich ein positives Betriebsergebnis von 12.724.190,17 EUR (Vorjahr 20.502.799,34 EUR).

Die Erträge aus Beteiligungen sind von 1.735.545,45 EUR im Vorjahr auf 4.332.045,46 EUR gestiegen.

Die Ertragssteuern sind mit 4.980.811,84 EUR leicht über dem Vorjahr (4.709.908,02 EUR).

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von 12.486.436,67 EUR (Vorjahr: 17.802.303,35 EUR) ab.

3.3 Finanzlage

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Die Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit ausreichend. Das Unternehmen führt eine konsequente Überwachung der Liquidität (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Überfälligkeiten) durch.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr +11.741,1 TEUR (Vorjahr +6.267,5 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr -20.134,0 TEUR (Vorjahr -8.117,7 TEUR). Im Geschäftsjahr wurden überschüssige liquide Mittel dem Konzernverbund im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition zur Verfügung gestellt. Daneben wurden Investitionen in den neuen Standort am Odeonsplatz in München getätigt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf +7.241,0 TEUR (Vorjahr -249,6 TEUR). Im Geschäftsjahr wurde ein größeres Darlehen von einer Konzerngesellschaft erhalten.

Die Verbindlichkeiten unterliegen keinen Währungsrisiken und haben überwiegend eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr (12.508,7 TEUR, Vorjahr 8.521,5 TEUR) bzw. eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren (13.143,9 TEUR, Vorjahr 4.339,3 TEUR). Die Rückstellungen sind ganz überwiegend kurzfristig.

Der Gesamtbetrag der künftigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, sind gegenüber dem Vorjahr gesunken (5,8 Mio. EUR, Vorjahr 10,9 Mio. EUR). Das Bankdarlehen wurde planmäßig getilgt.

Auch im Geschäftsjahr 2024 bleibt die Liquidität weiterhin stabil.

3.4 Vermögenslage

Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
TEUR % TEUR %
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 0,2 0,0 0,3 0,0
Sachanlagen 2.461,9 3,2 1.110,6 2,2
Finanzanlagen 2.599,7 3,3 2.571,7 5,1
Vorräte 543,0 0,7 337,8 0,7
Forderungen 70.065,5 90,0 42.825,1 85,4
Sonstige Vermögensgegenstände 231,2 0,3 269,7 0,5
Flüssige Mittel 1.812,7 2,3 2.964,6 5,9
Rechnungsabgrenzungsposten 101,9 0,1 75,4 0,2
Summe Aktiva 77.816,1 100,0 50.155,0 100,0
Änderung ggü. d. Vorjahr
TEUR %
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen -0,1 -33,3
Sachanlagen 1.351,3 121,7
Finanzanlagen 28,0 1,1
Vorräte 205,2 60,7
Forderungen 27.240,4 63,6
Sonstige Vermögensgegenstände -38,5 -14,3
Flüssige Mittel -1.151,9 -38,9
Rechnungsabgrenzungsposten 26,5 35,1
Summe Aktiva 27.661,1 55,2
Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
TEUR % TEUR %
PASSIVA
Eigenkapital 38.971,2 50,1 26.484,8 52,8
Rückstellungen 13.119,7 16,9 10.280,4 20,5
Kreditverbindlichkeiten 2.750,0 3,5 3.750,0 7,5
Lieferverbindlichkeiten 2.052,8 2,6 1.964,2 3,9
Verbundverbindlichkeiten 12.076,5 15,5 3.254,2 6,5
Gesellschafterverbindlichkeiten 5.137,9 6,6 1.143,7 2,3
Sonstige Verbindlichkeiten 3.635,4 4,7 3.248,7 6,5
Rechnungsabgrenzungsposten 1,9 0,0 1,8 0,0
Passive latente Steuern 70,7 0,1 27,2 0,1
Summe Passiva 77.816,1 100,0 50.155,0 100,0
Änderung ggü. d. Vorjahr
TEUR %
PASSIVA
Eigenkapital 12.486,4 47,1
Rückstellungen 2.839,3 27,6
Kreditverbindlichkeiten -1.000,0 -26,7
Lieferverbindlichkeiten 88,6 4,5
Verbundverbindlichkeiten 8.822,3 271,1
Gesellschafterverbindlichkeiten 3.994,2 349,2
Sonstige Verbindlichkeiten 386,7 11,9
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 5,6
Passive latente Steuern 43,5 159,9
Summe Passiva 27.661,1 55,2

Im Geschäftsjahr wurde der neue Standort am Odeonsplatz in München bezogen. Der Anstieg der Forderungen ist auf die darlehensweise Überlassung überschüssiger Geldmittel an Konzernunternehmen zurückzuführen. Entsprechend verminderten sich auch die flüssigen Mittel.

Im Geschäftsjahr wurden keine Gewinnausschüttungen vorgenommen, daher erhöhte sich das Eigenkapital um den Jahresüberschuss. Der Anstieg der Rückstellungen ist vor allem auf höhere Verpflichtungen aus Ertragssteuern zurückzuführen. Im Geschäftsjahr wurde ein größeres Darlehen von einem Schwesterunternehmen aufgenommen. Die Gesellschafterverbindlichkeiten sind aufgrund eines höheren Rechnungsvolumens für Leistungen an die Gesellschaft gestiegen.

3.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren legt Berylls den Fokus auf die Entwicklung

des Rohergebnisses und

des Betriebsergebnisses

Das Betriebsergebnis errechnet sich aus dem Jahresüberschuss vor Steuern und vor dem Finanzergebnis. Das Rohergebnis ist bei Berylls das Honorar (Umsatz) zuzüglich dem sonstigen betrieblichen Ertrag und der Bestandsveränderung abzüglich des Materialaufwandes, der im Wesentlichen aus bezogenen Leistungen besteht.

3.6 Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Das Roh- und Betriebsergebnis entsprechen unserer Planung für das Berichtsjahr.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen.

4. Ausblick

4.1 Prognosebericht

Berylls Strategy Advisors ist als eine auf die Automobilindustrie spezialisierte Top-Management-Beratung eindeutig positioniert. Mit Blick auf die einzelnen Beratungsdienstleistungen und Kundensegmente haben wir 2023 in den für die Industrie wichtigen Themen Transformation und strategische Neuausrichtung weiteres Knowhow aufgebaut.

Berylls konnte so trotz Krise den eingeschlagenen Wachstumskurs fortführen. Die gesteigerte Markenwahrnehmung von Berylls spricht für die starke Substanz des einzigartigen Geschäftsmodells von Berylls und war ein maßgeblicher Erfolgsfaktor, der es Berylls auch 2023 ermöglichte, auf dem hart umkämpften Recruiting-Markt wichtiges Knowhow zu sichern und damit den Grundstock für eine positive Entwicklung für 2024 zu legen.

Auf Basis des positiven Abschlusses des Jahres 2023 sowie der Stärke unseres erweiterten Produktportfolios bei den für die Automobilindustrie kritischen Themen blickt Berylls vorsichtig, aber positiv in die Zukunft und stellt entsprechend hohe Erwartungen in Richtung 2024. Sowohl das Roh- als auch das Betriebsergebnis werden im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich stark steigen.

4.2 Chancen- & Risikobericht

Die Berylls Strategy Advisors GmbH ist Risiken ausgesetzt, die mit dem unternehmerischen Handeln aller Gesellschaften verbunden sind oder sich aus externen Einflüssen ergeben. Unter einem Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse, Entwicklungen oder Handlungen Berylls oder eines der Segmente daran hindern, seine Ziele zu erreichen. Dazu gehören finanzielle sowie nicht finanzielle Risiken. Gleichzeitig ist es wichtig, Chancen zu identifizieren, um die Wettbewerbsfähigkeit von Berylls zu sichern und auszubauen. Eine Chance bezeichnet die Möglichkeit, aufgrund von Ereignissen, Entwicklungen oder Handlungen die geplanten Ziele von Berylls oder eines Segments zu sichern oder zu übertreffen.

Um unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und konsequent zu handhaben, werden wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die jeweils in einem Risiko- und Chancenmanagementsystem gebündelt sind. Eine Verrechnung von Risiken und Chancen erfolgt nicht.

4.2.1. Risiko- und Chancenmanagementsystem

Mit dem Risikomanagementsystem sollen bestandsgefährdende und andere wesentliche Risiken systematisch und kontinuierlich identifiziert, beurteilt, gesteuert, überwacht und dokumentiert werden, um die Erreichung der Unternehmensziele zu unterstützen und das Risikobewusstsein im Unternehmen zu erhöhen.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Mit einem einheitlichen Controlling-Programm und zentraler Datenhaltung wurden die Grundlagen für die Steuerung des Gesamtunternehmens geschaffen.

Zum internen Überwachungssystem gehören:

Gewinn- und Verlustplan mit Budgets

Abweichungsanalysen

Leistungsverfolgung und zeitnahe Rechnungsstellung

Erfolgskontrolle für die Einzelprojekte

laufende Prüfungen durch interne Revision, Nachtragsmanagement

Kontinuierliche Liquiditätsplanung.

Das Chancenmanagementsystem der Berylls Strategy Advisors GmbH ist an das Risikomanagementsystem angelehnt. Ziel des Chancenmanagements ist es, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit durch positive Entwicklungen möglichen Chancen frühzeitig zu erkennen und diese durch geeignete Maßnahmen möglichst optimal für das Unternehmen zu nutzen. Durch das Ergreifen von Chancen sollen geplante Ziele abgesichert oder übertroffen werden. Im Chancenmanagement werden relevante, umsetzbare Chancen betrachtet, die bisher nicht in eine Planung eingeflossen sind.

Im Rahmen der Operativen Planung werden Risiken und Chancen für einen einjährigen Planungszeitraum mittels entsprechender Kategorien identifiziert und beurteilt und regelmäßig an Geschäftsführung und Führungskreis berichtet.

4.2.2 Wachstum

In einem sich zusehends verschlechternden Marktumfeld muss die Absicherung des qualitativen Wachstums bzw. die Stabilisierung der bestehenden Qualität weiterhin zentraler Bestandteil der operativen Ausrichtung von Berylls sein. 2023 ging die weitere Diversifizierung und der Ausbau des Angebotsspektrums somit einher mit dem Anwerben und Aufbau von Schlüsselpersonal bei für Krisenzeiten relevanten Themen und einer weiteren Risikoabsicherung zwischen den Einzelmärkten. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Ausbau des US-Teams. Aufgrund seines hervorragenden internationalen Netzwerkes konnte Berylls in diesem Zusammenhang eine Reihe von interessanten Talenten gewinnen. Hieraus ergeben sich Chancen, die für 2024 geplanten finanziellen Ergebnisse spürbar zu übertreffen.

4.2.3 Wettbewerb

Die rasante Entwicklung seit der Gründung hat Berylls nunmehr zu einem ernstzunehmenden Gegner der etablierten Beratungen gemacht. Vor dem Hintergrund des weiterhin zunehmenden Erfolgsdrucks auf Grund massiver ROI-Erwartungen bei diesen Unternehmen, muss Berylls nicht nur bei der Vergabe von Projekten mit zunehmendem Wettbewerb rechnen, sondern vielmehr auch mit massiven Abwerbeversuchen von Schlüsselpersonen und Accounts. Mit der weiteren Schärfung der eigenen Strategie und neuen Mitarbeiterbindungsprogrammen reagiert Berylls auf diese Bedrohung und bietet im Gegenteil neue Anreize für Mitarbeiter dieser Wettbewerber.

4.2.4 Markt

Durch die zu erwartende weitere Abkühlung des Automobilmarktes - welche sich im Falle einer tieferen Absatzkrise von batterie-elektrischen Fahrzeugen weiter verfestigen könnte - erwachsen für BSA im Jahr 2024 externe Risiken, welche sich nur teilweise über interne Maßnahmen werden abfangen lassen. Als auf die Automobilindustrie spezialisierte Top-Management-Beratung ist Berylls Strategy Advisors am Markt sehr klar positioniert. Mit der aktuellen Streuung des Projektportfolios über verschiedene Regionen, Kundensegmente und Themenfelder minimiert Berylls das Risiko und schafft die Basis für Geschäftspotenziale, die sich auch in Anbetracht einer regionalen Automobilkrise werden realisieren lassen. Darüber hinaus hat sich Berylls in seinem Leistungsangebot im laufenden Jahr noch einmal deutlich diversifiziert und insbesondere bei für Krisenzeiten relevanten Themen weitere Kompetenzen aufgebaut. Sollten die Beratungsbudgets der Key-Accounts jedoch aufgrund eines konjunkturellen Einbruchs reduziert und Projekte zeitlich geschoben werden, könnte das die Ertragslage deutlich belasten.

4.2.5 Finanzinstrumente

Berylls Strategy Advisors unterhält Finanzinstrumente ausschließlich in Form von Forderungen. Ein Ausfallrisiko besteht aufgrund der Kundenstruktur (Großkonzerne) nicht. Liquiditätsrisiken können wegen zeitnaher Rechnungsstellung und anhand der bisherigen Zahlungsmoral der Kunden nicht festgestellt werden. Es gibt nur wenige Rechnungen, die nicht innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen werden. Die Außenstände sind im Vergleich zum Gesamtumsatz gering. Die kontinuierliche Überwachung erfolgt durch das eingerichtete Forderungsmanagement.

4.2.6 Gesamtbild der Risiken- und Chancenlage

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist Berylls Strategy Advisors für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet und hat eine gute Ausgangslage sich bietende Chancen zu nutzen.

 

München, 20.11.2024

Unterschrift der Geschäftsführung

Andreas Radics

Dr. Jan Burgard

Dr. Jan Dannenberg

Stephen Michael Deedy

Maritza Uloma Barroso Okata

Daniel David Ritter

Paul Matthew Thompson

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Berylls Strategy Advisors GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Berylls Strategy Advisors GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berylls Strategy Advisors GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 02.12.2024

audit-treu GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Werner Häußler, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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