Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRB 2545
Eingetragen
23.6.1980
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenPaket- und ExpressdiensteLagerei
Gegenstand
Betrieb eines Lagerei- und Speditionsgeschäftes

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Holger Pusch
seit 13.4.2023
Prokura
Natascha Kreß
seit 13.4.2023
Prokura
Julian Welcker
seit 21.2.2023
Geschäftsführer
Frank Peters
seit 9.2.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EP Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

EP Holding GmbH
Germany
60.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EP Logistic GmbH

Buxtehude

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der EP Logistic GmbH

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Branchensituation

Ab dem 2. Quartal 2023 waren wirtschaftliche Eintrübungen nach den Nachholeffekten der Corona-Pandemie aus dem 4. Quartal 2022 und dem 1. Quartal 2023 spürbar. Ebenso haben sich die Frachtraten wieder auf ein durchschnittliches Niveau stabilisiert. Auch die Energiepreise haben sich, wenn auch auf einem hohen Niveau, stabilisiert.

Steigende Löhne und Fachkräftemangel sorgen für eine angespannte Lage im Logistikbereich.

Situation der EP Logistic GmbH

1. Geschäftsmodell

Die im Jahr 1980 gegründete EP Logistic GmbH (vormals: Ernst Peters Lager- und Speditionsgesellschaft mbH) ist ein Inhabergeführtes Unternehmen in der 2. Generation mit Sitz in Buxtehude. Das Unternehmen wird von dem geschäftsführenden Gesellschafter Frank Peters und dem Geschäftsführer Julian Welcker geleitet.

Die Leistungsschwerpunkte der EP Logistic GmbH liegen im Bereich der regionalen, nationalen und internationalen Landtransporte sowie der Lagerwirtschaft. Der Bereich E-Commerce Fulfillment befindet sich im Aufbau. Die EP Logistic GmbH ist Mitglied in der LogCoop sowie im VSH Hamburg. Regionale Transporte werden zum größten Teil mit dem eigenen Fuhrpark abgedeckt. Gleiches gilt auch für viele nationale Relationen. Zusätzlich wird auf einen festen Stamm an Subunternehmern und den Spot Markt zurückgegriffen.

2. Vermögens- Finanz und Ertragslage

a. Ertragslage

Der Rohertrag ist im Jahr 2023 trotz gesunkener Nachfrage im Laderaum im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um -0,9 % auf TEUR 7.232 gesunken (VJ TEUR 7.298). Die Umsatzerlöse sind hierdurch um 13,8 % auf TEUR 15.200 gesunken (VJ TEUR 17.633).

Durch eine Erneuerung der Fernverkehrsflotte - im Berichtsjahr wurden zwölf LKW angeschafft - haben sich die Abschreibungen, kumuliert um TEUR 99, erhöht. Ein großer Teil der Finanzierung gelang aus dem Cash-Flow. Drei LKW wurden durch Mietkaufverträge finanziert.

Auf Grund einer Marketingkampagne hat sich der Werbeaufwand um kumuliert 60 TÉUR erhöht.

Die Fuhrparkkosten haben sich auf TEUR 1.678 (VJ TEUR 1.551) erhöht. Dies ist eine Steigerung von 7,6 %.

Diese Kosten setzten sich im Wesentlichen durch Reparaturen, Treibstoff und Mautgebühren zusammen. Zur Erhöhung hat der Flottenwechsel und der damit verbundene Aufwand für Anbauteile sowie Umrüstkosten beigetragen.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein positives EBIT in Höhe von TEUR 364 erzielt werden. Im Jahr 2022 lag dieses bei TEUR 1.206. Die Gründe für den starken Rückgang liegen in der Normalisierung der Marktlage und geringerer Anzahl an Projektgeschäften sowie an den gestiegen Kosten, insbesondere Personal- und Fahrzeugkosten. Während im Jahr 2022 auf Grund des Ukraine-Konfliktes viele Waren noch bevorratet wurden und entsprechende Lager und Transportkapazitäten benötigt wurden, hat sich dieses in 2023 relativiert. Daher ist Angebot und Nachfrage wieder ausgewogener. Gleichzeitig hat sich die allgemeine wirtschaftliche Stimmung eingetrübt, was zu einer Stabilisierung der Preise auf einem niedrigerem Niveau geführt hat. Ebenso konnte die Mauterhöhung zum Dezember 2023 nicht 1:1 an die Kunden weitergegeben werden.

b. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um 1,9 % von TEUR 6.525 auf TEUR 6.651 gestiegen.

Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 110 verringert.

c. Finanzlage

Finanzielle Verpflichtungen wurden im Jahr 2023 konsequent und zuverlässig eingehalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Berichtsjahr vollständig getilgt. Es bestehen Bankverbindlichkeiten per 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 512. Diese betreffen die Finanzierung von drei im Berichtsjahr angeschafften LKW. Die Darlehen haben eine Laufzeit von fünf Jahren.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2023 TEUR 1.544 (VJ TEUR 1.206).

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als stabil ein. Die Erfolgslage ist zufriedenstellend, die Finanzlage ist positiv.

Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung

Der Fachkräftemangel ist und bleibt eine große Herausforderung für die Branche. Es gilt, immer innovativer zu werden, um neue Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Die noch auf einem hohen Niveau befindliche Inflation treibt die Kosten weiter in die Höhe. Gerade bei der Beschaffung von Material (Verpackung, Ladungsträger etc.) aber auch Dienstleistungen (IT-Service, Arbeitnehmerüberlassung etc.) sind weiterhin Kostensteigerungen zu erwarten.

Wir sehen für 2024 kein Wachstum. Unser Ziel ist es, Volumen zu halten, bestehende Geschäfte zu festigen und sich der dynamischen Marktlage anzupassen. Wir rechnen mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Wir werden durch Kostensteigerungen von Marketing und Vertriebstätigkeiten vorerst in Vorleistung treten, bevor hier mit nennenswerten Effekten zur Umsatzsteigerung gerechnet werden kann.

Chancen- und Risikobericht - Ziele und Methoden

Das Risikomanagement der EP Logistic GmbH ist in mehrere Teile untergliedert. Durch eine breite Aufstellung der Kundenstruktur über unterschiedliche Wirtschaftszweige können Schwankungen einzelner Branchen besser kompensiert werden. Ebenfalls ist ein wöchentliches Monitoring der offenen Posten etabliert. Ebenso werden die Auftrags- und Sendungsrentabilitäten kontinuierlich überwacht, um im Bedarfsfall schnell Maßnahmen einleiten zu können. Im Lagerbereich beabsichtigen wir uns ebenfalls noch breiter aufzustellen und Geschäfte durch mehr langfristige Verträge zu stabilisieren.

Für das Jahr 2024 sehen wir weiterhin ein Risiko durch die politischen Spannungen auf Grund des Russland-Ukraine-Konfliktes. Hier kann sich die Lage sehr dynamisch verändern, wie z.B. durch neue Sanktionen, Erweiterung des Krisengebietes und weitere Verknappung von Ressourcen. Aber auch die Landtagswahlen in Deutschland sowie die Wahl in den USA können für neue Risiken in der Wirtschaft sorgen und lassen eine politische Ausrichtung noch offen. Durch eventuell entstehende Störung der Lieferketten, könnten wieder Frachtraumkapazitäten stark freigesetzt werden, die zu einem Preisverfall führen können. Weiterhin stellt uns der Fachkräftemangel (Fahrer) sowie die inflationäre Entwicklung auf dem Kapitalmarkt vor die Situation, die Gehälter anzuheben, obwohl die Prognosen für die Geschäftsentwicklung schwer zu treffen sind.

Gesunkene Kaufkraft und gesunkene Investitionsbereitschaft der Wirtschaft auf Grund der Trübung der Gesamtstimmung stellen ein Risiko rückläufiger Umsätze dar. Als Chance für das kommende Jahr sehen wir Transformation in den Technologien und innovative Ideen in der Digitalisierung, die es ermöglichen werden, dem Fachkräftemangel im kaufmännischen Bereich entgegenzuwirken. Die Entwicklung von KI wird eine bedeutende Rolle in der Zukunft spielen.

 

Buxtehude, den 28. Juni 2024

EP Logistic GmbH

Geschäftsführung

gez. Frank Peters

gez. Julian Welcker

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.644.323,00 2.323.337,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.038,00 44.069,00
II. Sachanlagen 3.597.285,00 2.279.268,00
1. technische Anlagen und Maschinen 23.086,00 29.116,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.574.199,00 2.250.152,00
B. Umlaufvermögen 2.924.893,08 4.202.039,09
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.410.342,80 3.491.663,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 55.662,60 57.400,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 514.550,28 710.375,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 81.312,92 0,00
davon Disagio 72.970,68 0,00
Aktiva 6.650.529,00 6.525.376,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.009.991,80 4.120.158,33
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Gewinnvortrag 3.710.158,33 3.243.726,66
III. Jahresüberschuss 239.833,47 816.431,67
B. Rückstellungen 1.043.735,40 1.011.230,77
C. Verbindlichkeiten 1.596.801,80 1.393.986,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 512.314,41 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 512.314,41 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.919,89 9.489,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.919,89 9.489,92
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.081.567,50 1.384.497,07
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.081.567,50 1.384.497,07
Passiva 6.650.529,00 6.525.376,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.371.913,74 7.376.982,00
2. Personalaufwand 3.399.244,78 2.941.618,07
a) Löhne und Gehälter 2.742.810,55 2.391.619,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 656.434,23 549.998,66
davon für Altersversorgung 60.355,63 20.111,42
3. Abschreibungen 580.768,65 482.611,35
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 580.768,65 482.611,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.005.260,11 2.724.859,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 322,00 333,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.469,32 16.218,83
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 12.271,00 13.135,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 105.318,41 373.699,54
8. Ergebnis nach Steuern 263.174,47 838.307,67
9. sonstige Steuern 23.341,00 21.876,00
10. Jahresüberschuss 239.833,47 816.431,67

Anhang zum 31. Dezember 2023

der EP Logistic GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: EP Logistic GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Buxtehude
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Tostedt
Register-Nr.: 2545

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 60.000,00 ist zum Nennbetrag ausgewiesen.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz: 1,82%

Rententrend: keiner

Zugrunde gelegte Sterbetafel: Heubeck RT2018G

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 127.469,70 27.848,00 1.822,33
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 127.469,70 27.848,00 1.822,33
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 71.018,87 0,00 7.004,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.344.932,72 2.284.238,65 1.093.892,68
Summe Sachanlagen 4.415.951,59 2.284.238,65 1.100.897,38
Summe Anlagevermögen 4.543.421,29 2.312.086,65 1.102.719,71
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 153.495,37
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 153.495,37
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 64.014,17
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.535.278,69
Summe Sachanlagen 0,00 5.599.292,86
Summe Anlagevermögen 0,00 5.752.788,23
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.400,70 24.878,00 1.821,33 0,00 106.457,37
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 83.400,70 24.878,00 1.821,33 0,00 106.457,37
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 41.902,87 6.029,00 7.003,70 0,00 40.928,17
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.094.780,72 549.861,65 683.562,68 0,00 1.961.079,69
Summe Sachanlagen 2.136.683,59 555.890,65 690.566,38 0,00 2.002.007,86
Summe Anlagevermögen 2.220.084,29 580.768,65 692.387,71 0,00 2.108.465,23
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 47.038,00 44.069,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 47.038,00 44.069,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 23.086,00 29.116,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.574.199,00 2.250.152,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.597.285,00 2.279.268,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.644.323,00 2.323.337,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 55.662,60 EUR (Vorjahr: 57.400,00 EUR).

Pensionsrückstellungen

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 5.474,00 EUR.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind Kosten für Personal i.H.v. 187 TEUR sowie übrige Rückstellungen i.H.v. 46 TEUR enthalten.

Restlaufzeit Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 80.856,00 EUR (VJ 0,00 EUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 431.458,41 EUR (VJ 0,00 EUR). Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften zu Gunsten verbundener Unternehmen über 4.898.676,00 EUR.

Sicherungsrechte

Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Eigentumsvorbehalte der finanzierten Vermögensgegenstände gesichert.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 851 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Hiervon betreffen 841 TEUR verbundene Unternehmen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB bzw. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 5.474,00 EUR. Es handelt sich hier um den Unterschiedsbetrag aus der Berechnung der Pensionsrückstellung nach § 253 Abs. 6 HGB.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 53 Mitarbeiter beschäftigt.

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres 2023 Herr Frank Peters, Industriekaufmann, und Herr Julian Welcker, Speditionskaufmann.

 

Buxtehude, den 28. Juni 2024

EP Logistic GmbH

Geschäftsführung

gez. Frank Peters

gez. Julian Welcker

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22. August 2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelgt. Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (§ 328 Abs. 1 Satz 4 HGB).

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EP Logistic GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EP Logistic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EP Logistic GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Buxtehude, den 01. August 2024

Dr. Schwarz Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Stefan Schwarz, Wirtschaftsprüfer

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