Volarion Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Petra Schmuck seit 17.8.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Distributions GmbH - 51FreisingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009DISTRIBUTIONS GMBH - 51, FREISINGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009Distributions GmbH - 51, FreisingI. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt, ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Zusätzliche Angaben nach § 264 Abs. 2 HGB Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Eine positive Fortbestehensprognose wird aus der Planungsrechnung für die Folgejahre abgeleitet. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierungswahlrechte Bilanzierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen. Sachanlagen Die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 wird der Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG in die Handelsbilanz übernommen. Die Aufnahme dieses Sammelpostens in die Handelsbilanz steht einer den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Darstellung der Vermögens- und Ertragslage im Einklang. Die Abschreibungssätze betragen:
Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wurde durch angemessene Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden zu erwartenden Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel (ebenso sind dem Anlagespiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 22. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1). Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 770 (Vorjahr: TEUR 710). II. Sonstige Angaben A. Art und Zweck außerbilanzieller Geschäfte Die Gesellschaft hat die zur Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit notwendigen Scanner von der Systemgeberin, der trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH & Co. KG, Weinheim, geleast. Damit soll eine Linearisierung des Finanzierungsbedarfs erreicht werden. B. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Verträge
C. Organe und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer: Andreas Schmitt, Königsbrunn (bis 16. November 2009), Andreas Michael Brunner, Freising (ab 16. November 2009 bis 14. April 2010), Frank Burghard Müller, Köln (ab 14. April bis 9. Juli 2010), Heinz Wirler, Unterschleißheim (ab 21. Mai 2010), Petra Schmuck, Mühlhausen (ab 17. August 2010). Auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9a HGB wurde unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. D. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Freising, im März 2011 gez. die Geschäftsführung
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Distributions GmbH - 51, Freising, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht der Geschäftsführung hin. Dort wird im Abschnitt III. 7. ausgeführt, dass die Gesellschaft in Höhe von TEUR 50 bilanziell überschuldet ist. Wie in den Abschnitten V. und VI. ausgeführt, leitet die Geschäftsführung eine positive Fortbestehensprognose aus den Planungsrechnungen für die Folgejahre ab.
Koblenz, den 6. September 2011 DR.
DORNBACH & PARTNER GMBH
Dr. Schleiter, Wirtschaftsprüfer Jakoby, Wirtschaftsprüfer LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009Distributions GmbH - 51, FreisingI. Allgemein 1. In 2009 folgte die Marktentwicklung dem allgemeinen Konjunkturabschwung/Krise. Die hieraus resultierende Wettbewerbssituation führte auf Kundenseite weiterhin zu einem starken Kosten- u. Preisdruck und daraus abgeleiteten Preisverhandlungen. Die Treibstoffpreise veränderten sich günstig. Eine Tendenz, dass das vorherrschende niedrigere Preisniveau sich stabilisiert ist erkennbar. Für die Transportunternehmen, bei denen die Kraftstoffkosten 20 - 30 % des Gesamtaufwandes ausmachen, ist dies ein wichtiger Einflussfaktor. 2. Die Fakturierung der erbrachten Leistungen erfolgte auch 2009 auf Grundlage von mit der trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH & Co. KG vereinbarten Verrechnungspreisen. Die Gesellschaft fakturierte ihre Leistungen ganz überwiegend an die trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH & Co. KG und zu einem geringen Teil an bypack Kunden. 3. Die Gesellschaftsanteile wurden zum 31.12.2009 zu 95 % von der Süd Systemlogistik GmbH und zu 5 % von der König Beteiligungs GmbH, Düren, gehalten. 4. Zum 11.8.2010 wurden die Gesellschafteranteile von 95 % ab dem Geschäftsjahr 2010 an Petra Schmuck verkauft. Durch den Verkauf wurde eine Vereinbarung mit trans-o-flex getroffen, dass die aufgelaufenen Verluste zum Bilanzstichtag 31.12.2009 seitens trans-o-flex ausgeglichen werden. II. Darstellung Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr (2009) ihre Umsätze gegenüber 10.400 T€ im Vorjahr, auf 10.807 T€ steigern, indem auch ein neues Geschäftssegment für die Abwicklung Export/Import Österreich ab September 2009 aufgebaut wurde. Mengenangaben a) Sparte Auslieferung In 2009 wurden täglich durchschnittlich 15.607 Colli (Vorjahr: 14.397), Europaletten 348 (Vorjahr: 329) umgeschlagen. Die Steigerung ist auf das neue Geschäftssegment der Exportabwicklung für Österreich zurückzuführen. b) Sparte Übernahme Hier wurden arbeitstäglich durchschnittlich 21.804 colli (Vorjahr: 18.014) und 461 Europaletten (Vorjahr: 433) umgeschlagen. Die Steigerung ist auf das neue Geschäftssegment der Importabwicklung aus Österreich zurückzuführen. III. Ergebnisentwicklung 1. Umsatz Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2009 von 10.400T€ auf 10.807 T€ gesteigert werden. 2. Aufwendungen für Transporte und Leistungen Es wurden Aufwendungen für Transportkosten in Höhe von 6.946 T€ (Vorjahr: 6.590 T€) getätigt. 3. Personalaufwand für Eigen- und Fremdpersonal Es entstand im Geschäftsjahr 2009 Personalaufwand in Höhe von 2.408 T€ (Vorjahr: 2.366 T€) für Eigen- und Fremdpersonal. Für Mietpersonal entstanden Aufwendungen in Höhe von 873 T€ (Vorjahr: 669 T€), die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Zum 31.12.2009 waren 78 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt, davon 1 Auszubildende. 4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2009 entstanden sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 2.293 T€ (Vorjahr: 2.062 T€). 5. sonstige betriebliche Erträge Es wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 757T€ (Vorjahr: 677 T€) generiert 6. Jahresüberschuss/- fehlbetrag 2009 betrug der Jahresfehlbetrag 86 T€, gegenüber einem Jahresüberschuss von 45 T€ im Vorjahr vor Steuern. Der Jahresfehlbetrag wird in 2010 durch die unter I. Punkt getroffene Vereinbarung ausgeglichen. 7. Vermögens- und Finanzanalyse Das Vermögen der Gesellschaft besteht weiterhin nahezu ausschließlich aus Umlaufvermögen, insbesondere Forderungen gegen die trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH aus erbrachten Leistungen. Zum 31.12.2009 betrug der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag 61T€. IV. Abschätzung von Chancen und Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Geschäfttätigkeit weiterhin abhängig von der Geschäftsentwicklung der trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH, die wiederum allgemeinen Branchenrisiken ausgesetzt ist. Hinzu kommt das Risiko, dass der zwischen den beiden Gesellschaften geschlossene Dienstleistungsvertrag gekündigt werden könnte. Aufgrund des geringen Eigenkapitals besteht nach wie vor das Risiko der Kapitalunterversorgung. V. Zukünftige Geschäftsentwicklung Aufgrund der von trans-o-flex avisierten Mengenerwartungen ist die Planung für das Jahr 2010 deutlich positiv. Leider zeigt der Verlauf des Jahres 2010, dass durch unternehmerische Fehlentscheidungen sowie eine eingetretene Insolvenz im Frachtführerbereich ein hohes negatives Betriebsergebnis zu erwarten ist. Die unerwartete Herbstsituation durch extreme Mengensteigerungen und witterungsbedingten Ausfällen konnte durch die betriebliche Instabilität nicht aufgefangen werden. VI. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Zum 01. Februar 2010 haben sich die Tarifparteien im Tarifgebiet Bayern auf eine Tariferhöhung in Höhe von 2,0 % geeinigt. Durch den unter I. Punkt 4 erfolgten Verkauf wurde ebenso mit trans-o-flex eine Vereinbarung getroffen, für das Jahr 2010 eine open-book phase abzuschließen. Hierdurch werden sämtliche betriebswirtschaftlichen Risiken seitens trans-o-flex abgedeckt.
Freising, im März 2011 gez. Die Geschäftsführung Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde am 11. Februar 2012 festgestellt. |
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